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Werkstatträte fordern gerechteren Lohn

Vier Männer  und eine Frau vor einer  bunten Wand  mit dem  Symbol der Lebenshilfe
Mitglieder des Werkstattrats
Foto: Lebenshilfe Erlangen

ERLANGEN (kobinet) Arbeit ist mehr als Existenzsicherung, so betonen die Werkstatträte, und hat für die meisten Menschen einen hohen Stellenwert im Leben. Das gilt auch für Menschen mit Beeinträchtigung, aber mehr als 320.000 von ihnen haben keine Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt, sondern gehen einer Tätigkeit in einer Werkstatt für Menschen mit Beeinträchtigung nach. Hier handelt es sich nicht um Erwerbsarbeit, sondern um Teilhabe am Arbeitsleben für Menschen mit Behinderung, die voll erwerbsgemindert sind.

Warner Music offizieller Partner der Special Olympics World Games 2023

Zwei Sänger auf einer Bühne
MADCON auf der Bühne bei der ersten Live-Performance des Games Song „Are You Ready“
Foto: Chris Heidrich

BERLIN (kobinet) Das größte inklusive Sportereignis und eines der größten Musiklabels der Welt, die Warner Music Central Europe, setzen sich gemeinsam für mehr Teilhabe ein. Warner Music Central Europe ist exklusiver Musikpartner der Special Olympics World Games Berlin 2023 und Warner Künstler Madcon sind die Interpreten des offiziellen Games Song “Are You Ready” für die Weltspiele der Menschen mit geistiger Behinderung. Am gestrigen Abend hat die Release-Party zu „Are You Ready” in Berlin stattgefunden.

Nachgefragt zum Aktionsplan für ein barrierefreies und inklusives Gesundheitswesen

Nach rechte zeigende Pfeile in Schwarz, Rot und Gel. Darunter die Worte CDU/CSU Franktion im Deutschen Bundestag
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Foto: CDU/CSU Bundestagsfraktion

Berlin (kobinet) Zuerst war er für 2022 angekündigt, dann sollte er 2023 kommen und nun rechnet man damit, dass der im Koalitionsvertrag verankerte Aktionsplan für ein barrierefreies und inklusives Gesundheitswesen sogar erst 2024 angepackt wird. Menschen mit Behinderungen im Gesundheitssystem sind aufgrund dieser Verschiebungen daher Thema einer Kleinen Anfrage (20/6779) der Unionsfraktion. Die Koalition habe sich vorgenommen, für ein barrierefreies Gesundheitswesen einen Aktionsplan auszuarbeiten, heißt es in der Anfrage. Die Unionsabgeordneten wollen von der Bundesregierung wissen, welche Abteilungen welcher Bundesministerien für die Erarbeitung des Aktionsplanes für ein diverses, inklusives und barrierefreies Gesundheitswesen zuständig sind und wie der Zeitplan aussieht, wie es in einem Bericht von Heute im Bundestag heißt.

Dank und Rückblick auf Bahn-Aktion am 5. Mai

Alexander Ahrens am Laptop am Schreibtisch
Alexander Ahrens am Laptop
Foto: Jacqueline Hirscher

Berlin (kobinet) „Euer Mitmachen und das Vertrauen in diese Aktion hat uns überwältigt. Wir haben viele Berichte per E-Mail und über Twitter und Facebook von Euch erhalten. Das hat uns sehr glücklich gemacht und es bestärkt uns weiterhin in unserer Arbeit mit den vielen anderen Fahrgästen mit Behinderungen da draußen – ob alleine, mit oder ohne Verband, hauptamtlich oder ehrenamtlich. Einige von Euch konnten wir persönlich in Berlin begrüßen. Andere haben uns parallel geschrieben. Manche mussten ihre Reise auch durch unvorhersehbare Ereignisse abbrechen. Ihr habt uns stets informiert. Das war echt gut! Was sonst noch so geschah könnt Ihr unten über die Verlinkungen erfahren!“ Das schrieb Alexander Ahrens von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) im Nachgang zur Bahn-Aktion zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung behinderter Menschen und verweist auf einige Links über Berichte von der Bahn-Aktion am 5. Mai.

Aktion für menschenrechtskonforme Umsetzung der Behindertenrechtskonvention

Dr. Brigitte Schumann
Dr. Brigitte Schumann
Foto: Bildungsklick

Düsseldorf (kobinet) Der Verein Politik gegen Ausgrenzung (PogA) hat eine Unterschriftenaktion an den Start gebracht, in der der Bundestag aufgefordert wird, eine Enquetekommission für eine menschenrechtskonforme Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention einzusetzen. Mit diesen Unterschritten will der Verein auch eine Eingabe an den Genfer UN-Fachausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderungen verbinden, der am 29. und 30. August den zweiten und dritten Staatenbericht von Deutschland zur Umsetzung der Konventionsziele überprüfen wird. Darauf macht die Bildungsjournalistin Dr. Brigitte Schumann in einem Beitrag für den bildungsklick aufmerksam.

Resolution für barrierefreie Digitalisierung und Mobilität

Symbol Ausrufezeichen

Hannover (kobinet) Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) hat am vergangenen Wochenende auf seinem Verbandsrat in Hannover eine Entschließung mit dem Titel „Digitalisierung und Mobilität: individuell gesteuerte akustische Signale im öffentlichen Raum“ beschlossen. Hintergrund der Entschließung ist die fortschreitende Digitalisierung auch im Bereich der Mobilität und damit einhergehend die strategische Frage, wie diese Digitalisierung für blinde und sehbehinderte Menschen sinnvoll genutzt werden kann, ohne dabei eine Dynamik hin zu einer kostengünstigen „Barrierefreiheit light“ auszulösen, heißt es in einem Bericht des Newsletters dbsv-direkt.

Infos für Eltern und Betroffene zum Selbstbestimmungsgesetz

Symbol von Starke Kids zum Selbstbestimmungsgesetz
Symbol von Starke Kids zum Selbstbestimmungsgesetz
Foto: StarkeKids

Berlin (kobinet) Mit dem geplanten Selbstbestimmungsgesetz sollen die Rechte und das Leben von Trans-Menschen verbessert werden. Es löst das veraltete und diskriminierende Transsexuellengesetz (TSG) von 1981 ab – ein Schritt, der längst überfällig ist. Doch es gibt auch Kritik an dem neuen Gesetzesentwurf. Vor allem Eltern sind verunsichert, denn das Gesetz sieht vor, dass bereits 14-jährige (mit Zustimmung der Eltern oder des Familiengerichts) ihr Geschlecht und ihren Vornamen ändern lassen können. Sind sie überhaupt schon reif genug für so eine wichtige Entscheidung? Und was, wenn sie es später bereuen? Darüber berichtet die Internetplattform StarkeKids und hat Tipps für Eltern und Betroffene parat.

Liza Moskalenko gewann zweiten International Low-Vision Song Contest

Logo des DBSV
Logo des DBSV
Foto: DBSV

Berlin (kobinet) Liza Moskalenko aus der Ukraine ist mit ihrem Song „Meine Ukrainer“ Gewinnerin des zweiten International Low-Vision Song Contests (ILSC). In einer spannenden Abstimmung setzte sie sich am 12. Mai gegen Catiana aus Spanien und Zara aus Slowenien durch und gewann das „Diamond Eye“. So entschied das weltweite Publikum im Online-Voting. In ihrem berührenden Klavier-Song mit bedrückenden, aber auch hoffnungsvollen Bildern macht die 14-jährige Liza sich und ihrem Volk Mut, wie es im Newsletter des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbands dbsv-direkt heißt.

Verena Bentele als VdK-Präsidentin bestätigt

Verena Bentele
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Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Einstimmig hat der Sozialverband VdK Verena Bentele auf dem 19. Ordentlichen Bundesverbandstag in Berlin im Amt der VdK-Präsidentin bestätigt. Nach ihrer Wahl sagte Verena Bentele: „Das große Vertrauen, das mir die Delegierten schenken, freut mich. Vor allem ist es aber eine große Stärkung für meinen Einsatz für soziale Gerechtigkeit und einen starken Sozialstaat.“ Als zwei der wichtigsten aktuellen Themen hob sie die Verbesserung der Strukturen für die häusliche Pflege und die Bekämpfung von Armut hervor.

Mehr Unterstützung für behinderte Menschen in Kriegen und Naturkatastrophen gefordert

Logo handicap international
Logo handicap international
Foto: handicap international

Berlin (kobinet) Menschen mit Behinderung sind im Krieg und bei Konflikten, bei Naturkatastrophen oder in Flüchtlingslagern besonders benachteiligt. Die internationale Hilfsorganisation Handicap International (HI) fordert deshalb, dass humanitäre Hilfe inklusiver werden muss. Außerdem müssen mehr Mittel für Menschen mit Behinderung wie beispielsweise für Minen- und Bombenopfer bereitgestellt werden. Auch die Rechte von Menschen mit Behinderung müssen gestärkt werden, so HI. Anlässlich des 25. Jahrestags der Gründung des deutschen Vereins in München unterstreicht die gemeinnützige Organisation, dass trotz aller Fortschritte Millionen Menschen Unterstützung benötigen, um selbstständig leben zu können.

VdK verzeichnet starken Mitgliederzuwachs

Logo VdK Deutschland
Logo VdK Deutschland
Foto: VdK Deutschland

Berlin (kobinet) Der Sozialverband VdK Deutschland hat am 15. Mai seinen 19. Ordentlichen Bundesverbandstag in Berlin eröffnet. 170 Delegierte versammeln sich für drei Tage in Berlin, unter anderem, um das Präsidium zu wählen und über wichtige Beschlüsse abzustimmen. Im Mittelpunkt des ersten Tages standen der Bericht des Präsidiums sowie die sozialpolitischen Anträge. Verena Bentele zeigte sich als Präsidentin des VdK erfreut über das enorme Mitgliederwachstum in den vergangenen fünf Jahren um rund 274.600 auf aktuell 2,2 Millionen.

DBSV fordert starkes Gesetzespaket gegen Diskriminierung und Barrieren

Logo des DBSV
Logo des DBSV
Foto: DBSV

Hannover (kobinet) Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) hat auf seinem Verbandsrat in Hannover eine Resolution zur Behindertengesetzgebung beschlossen. Hintergrund ist das Versprechen der Bundesregierung im Koalitionsvertrag, dass Deutschland in allen Bereichen des öffentlichen und privaten Lebens barrierefrei werden soll und dass dafür drei Gesetze überarbeitet werden – das Behindertengleichstellungsgesetz, das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz und das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz. Leider sei bisher nicht viel passiert.

SPD-Positionspapier für effektiveren Diskriminierungsschutz in Deutschland

Logo: Bündnis AGG Reform Jetzt!
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Foto: Bündnis AGG Reform Jetzt!

Berlin (kobinet) „Für einen effektiveren Diskriminierungsschutz in Deutschland“, so lautet der Titel eines von der SPD-Bundestagsfraktion veröffentlichten Positionspapiers zur Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG), das die Fraktion vor kurzem veröffentlicht hat. Damit greift die SPD-Bundestagsfraktion die immer lauter werdende Debatte zur Reform des AGG auf, die im Koalitionsvertrag verankert ist. Ein breites Bündnis von über 120 Organisationen hatte im Januar diesen Jahres eine entsprechende Stellungnahme mit konkreten Forderungen veröffentlicht.

Kunst für blinde und sehbehinderte Menschen im Kunstmuseum Marburg begreifbar

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Marburg (kobinet) Das Kunstmuseum Marburg und sein Freundeskreis sind seit Jahren auf dem Weg der Zugänglichkeit und Inklusion. Seit 2018 fördert die Aktion Mensch einzelne Museumsprojekte, um Barrieren abzubauen. Im Fokus des 2022 begonnenen, mehrjährigen Projekts „Museum für alle!“, stehen Menschen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen. In Museen, die primär visuell fokussiert sind, kommen Menschen mit Blindheit oder Sehbehinderungen oft zu kurz. Die Texte sind klein, Beschreibungen fehlen und – oberstes Gebot – die Kunstwerke dürfen nicht angefasst werden. Das Kunstmuseum Marburg und die „Freunde des Museums für Kunst und Kulturgeschichte“ haben sich auf den Weg gemacht und arbeiten fortwährend an inklusionsorientierten Formaten. Aktuell bietet ein Begleitheft in Braille-Schrift, ein Audioguide, ein Gebäudemodell sowie ein taktiler Lageplan für Menschen mit Blindheit und Sehbehinderung gute Orientierungspunkte im Museum.

Teilhabe an der Arbeitswelt trotz psychischer Erkrankung

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Hamburg (kobinet) Psychisch erkrankten Menschen Zugang zur Arbeitswelt schaffen, darum ging es am 10. Mai beim „TaK der offenen Tür – Teilhabe am arbeitsweltlichen Kontext“ des städtischen Sozialunternehmens Fördern & Wohnen (F&W) in Farmsen. Erkrankte, Angehörige und Fachleute konnten sich umfassend über die individuelle Arbeitsbegleitung informieren, die F&W seit gut 25 Jahren in Wandsbek anbietet.

Mehr Wertschätzung für Pflegeunternehmen erwartet

Logo des VDAB
Logo des VDAB
Foto: VDAB

BERLIN (kobinet) Anlässlich des internationalen Tag der Pflegenden hat der Verband Deutscher Alten- und Behindertenhilfe (VDAB) festgestellt, dass auch den Pflegeunternehmen mehr Wertschätzung entgegengebracht werden. Aus der Gesellschaft war diese Anerkennung vor allem auch während der COVID-19-Pandemie deutlich zu spüren. Nun fragt sich der VDAB, ob diese Anerkennung auch für die Politik gilt.

Welche Regelungen zur Fahrtkostenerstattung gibt es?

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Berlin (kobinet) In Sachen Fahrtkostenerstattung gibt es für verschiedene Bereiche eine ganze Reihe an verschiedenen Regelungen. Der VFR-Verlag für Rechtsjournalismus hat dazu einen Ratgeber-Artikel veröffentlicht.

Beschwerdestelle Pflege eingerichtet

Wappen Bundesland Niedersachsen
Wappen Bundesland Niedersachsen
Foto: Gemeinfrei, public domain

HANNOVER (kobinet) Anlässlich des heutigen Internationalen Tages der Pflegenden machen Niedersachsens Sozialminister Dr. Andreas Philippi und die Landespatientenschutzbeauftragte Dr. Nicole Sambruno Spannhoff auf die Einrichtung der Beschwerdestelle Pflege als neues Angebot der Landesregierung aufmerksam. Mit dieser Beschwerdestelle Pflege geht es darum, die Bedingungen in der Pflege stetig weiterzuentwickeln und den Fokus noch mehr auf die Patientensicherheit zu rücken sowie Missstände aufzudecken und abzustellen

Beauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderungen zeigt sich erfreut über Zustimmung zum Gesetz zum inklusiven Arbeitsmarkt

Simone Fischer
Simone Fischer
Foto: Axel Dressel

STUTTGART (kobinet) Die Beauftragte der Landesregierung Baden-Württemberg für die Belange von Menschen mit Behinderungen äußerte sich erfreut über die Zustimmung im Bundesrat zum Gesetz für einen inklusiven Arbeitsmarkt. Das ist nach ihren Worten ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Weiter wird dabei hervorgehoben: „Jetzt müssen wir alle Anstrengungen unternehmen, um bei der Beschäftigung und Teilhabe schwerbehinderter Menschen in der Arbeitswelt auch in Baden-Württemberg weiter vorwärtszukommen“.

Forderung mehr Inklusion im Gesundheits- und Pflegesystem

Beratung beim Arzt von tuv_sud

BERLIN (kobinet) Die Konferenz der Beauftragten von Bund und Ländern für Menschen mit Behinderungen und die Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR) hat die „Bad Nauheimer Erklärung“ verabschiedet. Darin wird mehr Inklusion im Gesundheits- und Pflegesystem gefordert.

bvkm fordert Nachbesserungen am Pflegeunterstützungs- und -entlastungsgesetz – PUEG

Portraifoto der neuen Vorsitzenden - einer Frau mit halblangem Haar und Brille
Die Vorsitzende des bvkm Beate Bettenhausen
Foto: bvkm

DÜSSELDORF (kobinet) Anlässlich des heutigen „Internationalen Tags der Pflegenden“, an dem treffenderweise der Bundesrat erstmals über das Pflegeunterstützungs- und -entlastungsgesetz (PUEG) berät, fordert der Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen (bvkm), den Gemeinsamen Jahresbetrag für Verhinderungs- und Kurzzeitpflege wieder in das Gesetz aufzunehmen. Hierdurch würde sich die Entlastung für pflegende Eltern von Kindern mit Behinderung deutlich verbessern.

Bundesrat hat Gesetz zum inklusiven Arbeitsmarkt zugestimmt

Symbol Ausrufezeichen

BERLIN (kobinet) Die Lobbyaktivitäten einer Reihe von Akteuren und Verbänden waren erfolgreich. Der Bundesrat hat heute am 12. Mai dem Gesetz zur Förderung eines inklusiven Arbeitsmarkts zugestimmt. Im Vorfeld der Sitzung drohte das Gesetz am Widerstand der unionsregierten Bundesländer zu scheitern. Daher dankte Bundesarbeitsminister Hubertus Heil in seiner Rede vor dem Bundesrat besonders den Herren Kretschmann und Laumann sowie Frau Giffey für deren Engagement, dass das Gesetz nun in Kraft treten kann.

Evangelische Stiftung Alsterdorf fordert ebenfalls zum Gesetz über Förderung eines inklusiven Arbeitsmarktes

Lern- und Gedenkort der Evangelischen Stiftung Alsterdorf
Lern- und Gedenkort der Evangelischen Stiftung Alsterdorf
Foto: Axel Nordmeier

HAMBURG (kobinet) Im Vorfeld der Abstimmung im Bundesrat über eine stärkere Förderung des inklusiven Arbeitsmarktes hat auch die Evangelische Stiftung Alsterdorf gefordert, diesem Gesetz zuzustimmen.. Dabei geht es vor allem um die Erhöhung der sogenannten Ausgleichsabgabe für Arbeitgeber, die trotz Beschäftigungspflicht keine Menschen mit Behinderung anstellen. Bislang können sie dieser Pflicht entgehen, indem sie die Ausgleichszahlung leisten. Diese Summe soll mit dem neuen Gesetz deutlich erhöht werden.

Forderungen zum Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz einfach erklärt

Logo: Bündnis AGG Reform Jetzt!
Logo: Bündnis AGG Reform Jetzt!
Foto: Bündnis AGG Reform Jetzt!

Kassel (kobinet) Der Deutsche Behinderten-Rat fordert die Bundes-Regierung auf: Das Allgemeine Gleichbehandlungs-Gesetz muss besser werden. Denn behinderte Menschen müssen gleich behandelt werden wie nicht behinderte Menschen. Der Text der Forderungen in schwerer Sprache kommt vom Deutschen Behinderten-Rat. Nun hat die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) die Forderungen zur Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes in einfacher Sprache zusammengefasst und erklärt.

International Low-Vision Song Contest am 12. Mai 2023

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Berlin (kobinet) Der Jugendclub des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes (DBSV) und VIEWS International laden gemeinsam ein zum zweiten International Low-Vision Song Contest (ILSC). Schon die Premiere der Online-Veranstaltung im Jahr 2021 mit blinden und sehbehinderten Künstlerinnen und Künstlern aus Europa wurde mehr als 22.000 Mal aufgerufen. Nun haben die Veranstalter das Konzept ausgeweitet: Bei der Online-Veranstaltung, die heute am 12. Mai stattfindet, treten Musik-Acts aus drei Kontinenten gegeneinander an.

Preisverleihung: Theater-Wettbewerb zu Biographien der Opfer der NS-„Euthanasie“-Verbrechen

Symbol Information

Berlin (kobinet) Der Förderkreis Gedenkort T4 lädt am 20. Juni 2023 um 18 Uhr zur Preisverleihung des 3. bundesweiten Theaterwettbewerbs zu Biografien der Opfer der NS-„Euthanasie“-Verbrechen andersartig gedenken on stage in das Pfefferberg Thetaer in Berlin ein. Die Eröffnung erfolgt durch die 1. Vorsitzende des Förderkreises, Irit Kulzk, und wird durch ein Grußwort des Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung, Jürgen Dusel, ergänzt, der auch Schirmherr des Wettbewerbs ist. Die Preisverleihung und Übergabe der sechs Preise erfolgt durch die Jury, unter dem Vorsitz von Dr. Gisela Höhne.

Die dunkle Seite der Empathie

Das weiße Wort
Studio-Deko der Sendung
Foto: ZDF/Ben Knabe

MAINZ (kobintet)

MAINZ (kobintet) Empathie gilt als erstrebenswerte Eigenschaft für den Beruf und das Private. Zuviel Empathie kann auch zu Depressionen führen. Es kommt darauf an, das richtige Maß für sich zu erkennen. Doch genau das ist das Problem. Einfühlende Menschen können stärker an Depressionen oder Hoffnungslosigkeit leiden. Außerdem kann Empathie missbraucht werden, um andere zu manipulieren. Es ist somit wichtig, selbst zu lernen, wieviel Empathie richtig und wichtig ist oder schädlich sein kann. Dabei, das zu erlernen, hilft eine Scobel-Sendung, welche heute abends um 21.00 Uhr in 3sat zu sehen ist.

Sonderbriefmarke zu den Special Olympics World Games Berlin 2023 vorgestellt

Gruppe von Sportlerinnen und Sportlern stehen an einer Tafel mit dem Bild der Sonderbriefmarke
Vorstellung der Sonderbriefmarke Special Olympics World Games Berlin 2023
Foto: Special Olympics World Games Berlin 2023 / Juri Reetz

BERLIN (kobinet) Gemeinsam mit dem Bundesministerium der Finanzen (BMF) hat Special Olympics Deutschland im Berliner Olympiastadion die Sonderbriefmarke zu den Weltspielen der Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung vorgestellt. Die Marke zeigt das Logo der weltweit größten inklusiven Sportveranstaltung, die vom 17. bis 25. Juni 2023 erstmals in Deutschland stattfinden wird. Die Marke ist ab dem 1. Juni 2023 online auf dem Portal der Post und in ausgewählten Filialen der Deutschen Post erhältlich.

Infoportal „Kinderrechte in Kommunen“ gestartet

Kinderrechte - Gemälde an einer Wand mit Kindern und der Aufschrift - Unsere  Zukunft - sowie einem Kind davor
Kinderrechte
Foto: World Vision Deutschland

BERLIN (kobinet) Mit dem Start eines neuen Infoportals präsentieren das Deutsche Kinderhilfswerk und der Verein Kinderfreundliche Kommunen einen neuen Baustein zur besseren Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention auf kommunaler Ebene. Die auf dem Infoportal gesammelten Materialien über Kinderrechte werden Städte und Gemeinden dabei unterstützen, ihre Angebote, Planungen und Strukturen im Sinne der Interessen von Kindern zu verbessern. Zielgruppen des Portals sind insbesondere Verwaltungsmitarbeitende sowie politische Entscheidungsträgerinnen und -träger in den Kommunen, beispielsweise Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sowie Gemeinderäte.

Wir brauchen jetzt eine echte Reform der Pflegeversicherung

Die Hand einer älteren Person wird von der Hand einer jüngeren Person gehalten
Gute Pflege braucht ausreichend gute Pflegende
Foto: Pixabay/PublicDomainPictures

BERLIN (kobinet) Anlässlich des morgigen Tages der Pflege fordert die Deutsche Alzheimer Gesellschaft (DAlzG) die Bundesregierung auf, die dramatische Situation in der Pflege endlich ernst zu nehmen und mit einer wirklichen Reform der Pflegeversicherung darauf zu reagieren. Eine grundlegende Reform der Pflegeversicherung wird zwar seit Jahren diskutiert, doch das Pflege-Unterstützungs- und Entlastungsgesetz (PUEG), das vom Bundesgesundheitsministerium vorgelegt wurde und am 12. Mai 2023 in erster Lesung in den Bundesrat gebracht wird, ist weit von einer solchen Reform entfernt.

Offener Brief des BeB zum Gesetz zur Förderung eines inklusiven Arbeitsmarktes

Logo des BeB
Logo des BeB
Foto: Bundesverband evangelische Behindertenhilfe

BERLIN (kobinet) Morgen wird das Gesetz zur Förderung eines inklusiven Arbeitsmarktes im Bundesrat beraten. In den letzten Tagen ist eine mögliche Blockade durch einige Länder öffentlich geworden. Der Vorstand und die beiden Beiräte des Evangelischen Fachverband für Teilhabe – BeB haben deshalb mit einem offenem Brief an die Ministerpräsidenten der Länder Baden-Württemberg, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein verschickt, in dem sie dringend um Zustimmung zum Gesetz bitten.

Noch freie Studienplätze in Meißen

Elbe mit Passagierschiff vor der Kulisse der Stadt, dahinter Burg und Dom auf einem Berg
Blick auf Albrechtsburg und Dom in Meißen
Foto: Pixabay/erge

DRESDEN (kobinet) Im Rahmen der Landesqualifizierungsmaßnahme des Freistaates Sachsen für Menschen mit Behinderungen an der Hochschule Meißen sind noch sieben Studienplätze zum Studienbeginn am 1. September 2023 verfügbar. Im Rahmen des Studiums ist eine individuelle Betreuung, Barrierefreiheit auf dem Campus sowie die Koordination der Unterstützung durch Sozialleistungsträger, unter anderem bei der Beschaffung von Hilfsmitteln für das Studium oder der Unterbringung am Studienort Meißen, durch Beschäftigte der Hochschulverwaltung sichergestellt.

Behinderte Frauen werben für Zustimmung für inklusiven Arbeitsmarkt

Symbol Paragraph

Münster (kobinet) In einem offenen Brief an den nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Wüst, die Ministerin Neubaur und an Minister Laumann setzt sich das Netzwerk Frauen und Mädchen mit Behinderung / chronischer Erkrankung NRW dafür ein, dass Nordrhein-Westfalen das Gesetz zur Förderung eines inklusiven Arbeitsmarkts am 12. Mai nicht im Bundesrat blockiert.

Tragt unsere Forderungen in die Gremien!

Bild von der Aktion im Landtag
Bild von der Aktion im Landtag
Foto: NetzwerkBüro NRW

Münster (kobinet) „Gute Gespräche sind wichtig, aber jetzt tragt unsere Forderungen in die Gremien und Verwaltungen: ob zur inklusiven Bildung oder zur Barrierefreiheit im Bauen und Wohnen, in Mobilität und Gewaltschutz!“ Dazu ruft das Netzwerk Frauen und Mädchen mit Behinderung / chronischer Erkrankung NRW im Rückblick auf den Protesttag am 5.5.2023 die Landespolitiker*innen auf.

Gute Beispiele für bauliche Barrierefreiheit machen Mut für inklusives Rheinland-Pfalz

Foto zeigt Matthias Rösch
Matthias Rösch
Foto: MSAGD RLP

Mainz (kobinet) Bei seiner Rundreise zur Barrierefreiheit in öffentlichen Gebäuden des Landes besuchte Matthias Rösch, Landesbeauftragter für die Belange behinderter Menschen in Rheinland-Pfalz, gemeinsam mit dem Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung (LBB) verschiedene Orte in Rheinland-Pfalz, die durch bauliche Veränderungen die Barrierefreiheit verbessert haben. Stationen der Bereisung waren das Landesmusikgymnasium in Montabaur, das Leibniz-Zentrum für Archäologie (LEIZA) in Mainz und die Festung Ehrenbreitstein in Koblenz.

Nachbesserungen bei Anhörung zur Pflegereform gefordert

Bundestag Besprechungsraum
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Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Gesundheitsexperten empfehlen der Bundesregierung deutliche Nachbesserungen an der jüngsten Pflegereform. Kritisiert werden vor allem die als zu gering empfundene Anhebung des Pflegegeldes und der ambulanten Sachleistungen sowie die nicht regelhafte Dynamisierung dieser Leistungen. Die Experten mahnten auch eine grundlegende Systemreform an, um die Pflege nachhaltig finanzieren zu können. Die Sachverständigen äußerten sich in einer Anhörung des Gesundheitsausschusses zu dem Gesetzentwurf (20/6544) am 10. Mai sowie in schriftlichen Stellungnahmen, wie es in einem Bericht des Informationsdienstes Heute im Bundestag heißt.

Parlamentarischer Abend zu 25 Jahre BeB

Zahl 25
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Foto: ht

Berlin (kobinet) Der evangelische Fachverband für Teilhabe (BeB) feierte am 8. Mai im Rahmen eines parlamentarischen Abends sein 25-jähriges Bestehen. Mehr als 230 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Verbänden und der Zivilgesellschaft kamen zu diesem besonderen Anlass in die Vertretung des Landes Hessen beim Bund in Berlin.

Verbände appellieren an Bundesländer gegen Blockade von inklusiverem Arbeitsmarkt

Symbol Ausrufezeichen

Berlin / Düsseldorf / Stuttgart

Berlin / Düsseldorf / Stuttgart Bereits letzte Wochen hatten die Sozialhelden und Selbstvertretungsorganisationen aufgerufen, Druck in den einzelnen Bundesländern zu machen, die das Gesetz zur Förderung eines inklusiven Arbeitsmarkts am 12. Mai im Bundesrat blockieren könnten. Heute rufen eine Reihe von weiteren Verbänden auf, dass beispielsweise Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg das bereits vom Bundestag beschlossene Gesetz im Bundesrat nicht scheitern lassen. So beispielsweise die Lebenshilfe und der Sozialverband Deutschland in Nordrhein-Westfalen und der VdK in Baden-Württemberg.

Blockade des Gesetzes zum inklusiven Arbeitsmarkt wäre eine Katastrophe

Verena Bentele
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Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Am Freitag, den 12. Mai, entscheidet der Bundesrat abschließend über das Gesetz zur Förderung eines inklusiven Arbeitsmarkts. Das Gesetz wurde bereits im April im Bundestag verabschiedet. Nun droht eine Blockade von den Bundesländern, in denen die Union regiert oder mitregiert. Bayern hat schon offen angekündigt, nicht für das Gesetz zu stimmen. VdK-Präsidentin Verena Bentele erklärt dazu: „Bund und Länder müssen bei diesem wichtigen Gesetz an einem Strang ziehen. Die gesetzliche Förderung eines inklusiven Arbeitsmarkts darf nicht zum parteipolitischen Machtspiel werden. Dieses wichtige Gesetz zu blockieren, wäre eine Katastrophe für alle Menschen mit Behinderung, die endlich einen Arbeitsplatz finden wollen. Ein Verrat wäre es auch an den Unternehmen, die seit Jahren Barrieren beseitigen und Menschen mit Behinderungen einstellen.“

20 Jahre UnternehmensForum – 20 Jahre Impulse für Inklusion

Bild von Veranstaltung zu 20 Jahre UnternehmensForum
Bild von Veranstaltung zu 20 Jahre UnternehmensForum
Foto: UnternehmensForum

Mainz (kobinet) Seit 20 Jahren macht sich das UnternehmensForum stark für mehr Inklusion in der Wirtschaft. Jetzt feierte die Arbeitgeberinitiative ihr rundes Jubiläum mit einer Veranstaltung, die durch viele Best Practice-Beispiele deutlich machte, dass Inklusion mittlerweile ein Business Case für Unternehmen ist. 2002 vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales als Modellprojekt initiiert, war das UnternehmensForums damit beauftragt worden, Strategien aus der Wirtschaft heraus zu entwickeln, wie die Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen gelingen kann. Das ursprünglich vom Europäischen Sozialfonds geförderte Projekt erwies sich als so erfolgreich, dass es seit 2004 als eingetragener Verein finanziell unabhängig agieren kann.