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BERLIN (kobinet) Anlässlich der Verabschiedung des Nationalen Aktionsplans gegen Kinderarmut (NAP) im Bundeskabinett und der Vorstellung des Kinderreports des Deutschen Kinderhilfswerks stellte Nina Stahr, Mitglied im Ausschuss für Familie, Senior*innen, Frauen und Jugend sowie Sprecherin für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen fest, dass der Kinderreport 2023 des Deutschen Kinderhilfswerks erneut deutlich das Erfordernis zeigt, mehr als zwingend, entschlossen und prioritär gegen die Kinderarmut in Deutschland vorzugehen.
Nina Stahr betonte in diesem Zusammenhang: „Als Bündnisgrüne ist uns beim Nationalen Aktionsplan gegen Kinderarmut die Gesamtstrategie gegen Kinderarmut besonders wichtig. Dafür ist die Kindergrundsicherung das zentrale Instrument. Sie soll Kinder aus der Armut holen und ein Sicherheitsnetz für alle Familien spannen“.
Als Wege dazu sieht die Bundestagsabgeordnete die Möglichkeit durch die Digitalisierung und Bündelung von Unterstützungsmaßnahmen in den Familien Zeit und Nerven zu sparen sowie vor allem die Inanspruchnahme schon bestehender Leistungen zu erhöhen.
Durch die Anhebung von Leistungen soll ein zentrales Versprechen aus dem Koalitionsvertrag umsetzen werden und zu gewährleisten, dass bei jenen Kindern zielgenau mehr ankommt, die es am meisten benötigen.
Ebenfalls als zentral bezeichnet Nina Stahr das Erfordernis Kinder und Jugendliche am Nationalen Aktionsplan gegen Kinderarmut zu beteiligen. Dadurch erfahren sie Selbstwirksamkeit und die Maßnahmen sind zielgenauer, denn Kinder und Jugendliche sind die Experten ihrer Lebensrealität.
Gleichzeitig sollen flankierende Maßnahmen umgesetzt werden, welche darauf abzielen, mit dem Kitaqualitätsgesetz, dem Ganztagsschulausbau und dem Startchancenprogramm in die Bildungsinfrastruktur zu investieren.




