Menu Close

Autor:

Wie kann man dem Ableismus entkommen?

Symbol Fragezeichen

Wien (kobinet) „Wie kann man dem Ableismus entkommen?“ Dieser Frage und den Erkenntnissen aus dem Buch „Behinderung und Ableismus“ von Andrea Schöne geht Timea Rebstock vom österreichischen Online-Nachrichtendienst BIZEPS in ihrem Bericht nach. Das Buch behandelt die Hintergründe von Leistung als Voraussetzung für Akzeptanz und Anerkennung in der Gesellschaft und was es bedeutet, mit abwertender Sprache, Mitleid und falscher Bewunderung umgehen zu müssen.

Das Wochenende bringt die nächsten Sportvorbereitungslehrgänge für die Special Olympics World Games Berlin 2023

Kreis von symbolisierten roten Personen, die Sport treiben. Darunter der Text Team Special Olympics Deutschland
Logo des Team Deutschland der Special Olympics Deutschland
Foto: SOD

BERLIN (kobinet) Das Team Special Olympics Deutschland (TeamSOD) bereitet sich aktuell in 25 Sportarten auf die Weltspiele der Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung vor. Nachdem bereits 158 der TeamSOD-Athletinnen und Athleten in die Vorbereitung eingestiegen sind, folgen nun die nächsten Lehrgänge.

Härtefall-Geld wird noch nicht abgerufen

Münzq
1Euro
Foto: Pixabay/OpenClipart-Vectors

HANNOVER (kobinet) Menschen, die aufgrund der massiv gestiegenen Preise in finanzielle Not geraten sind, können über den niedersächsischen Härtefallfonds Unterstützung beantragen. Praktisch ist das aber nicht so einfach, denn die Landesregierung hat zwar den Fonds eingerichtet, für die Abwicklung sind allerdings die Kommunen zuständig. Nach Aussage der Landesregierung ist bisher kaum der Fall. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen fordert die Städte und Gemeinden auf, ihren Bürger*innen diese Entlastung zur Verfügung zu stellen.

She Came to Me

Berlinale Bär
Berlinale Bär
Foto: Anke Glasmacher

Berlin (kobinet) Am 16. Februar hat die Berlinale wieder ihre Türen geöffnet. Und wieder ist Anke Glasmacher von Köln nach Berlin gereist, um für die kobinet-nachrichten von der Berlinale zu berichten. In ihrem ersten Bericht vom Eröffnungstag berichtet die kobinet-Korrespondentin und Schriftstellerin über den Film „She Came to Me“, den sie sich angeschaut hat.

Bündnis Gemeinsam gegen Sexismus mit Lisa Paus gestartet

Bild von der PK des Bündnis gegen Sexismus
Bild von der PK des Bündnis gegen Sexismus
Foto: Photothek/Sebastian Rau

Berlin (kobinet) Am 16. Februar hat Bundesgleichstellungsministerin Lisa Paus das Bündnis „Gemeinsam gegen Sexismus“ gestartet. Viele Menschen, meistens Frauen, erfahren Tag für Tag wegen ihres Geschlechts Belästigung oder Zurücksetzung – auf der Straße, in der Freizeit, aber auch am Arbeitsplatz. Sexismus im Alltag bedeutet für die Betroffenen Herabwürdigung, Grenzverletzungen und Machtmissbrauch. Das Bündnis wurde gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern vom Dachverband der Migrantinnenorganisationen – DaMigra, von Weibernetz e.V. – Politische Interessenvertretung behinderte Frauen und des Mittelstands gestartet. Lisa Paus übernahm die Schirmherrschaft. Martina Puschke vom Weibernetz wirkte an der Pressekonferenz in Berlin zur Vorstellung des Bündnisses mit.

Bundesrats-Stellungnahme zur Reform der Unabhängigen Patientenberatung

Bundesratsgebäude
Bundesratsgebäude
Foto: Bundesrat / Christian v. Steffelin

Berlin (kobinet) Der Bundesrat fordert einige Präzisierungen am Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Umstrukturierung der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD). Das geht aus einer Unterrichtung (20/5662) der Bundesregierung hervor, über die der Informationsdienst Heute im Bundestag informiert. Die UPD soll dem Gesetzentwurf (20/5334) zufolge in einer Stiftung bürgerlichen Rechts verstetigt werden. Seit Januar 2016 betreibt die Callcenter-Firma Sanvartis die UPD. Die UPD soll Bürger unabhängig in rechtlichen, medizinischen und psychosozialen Gesundheitsfragen beraten.

Veranstaltung zur europäischen Behindertenpolitik auf 20. Februar vorverlegt

Katrin LANGENSIEPEN im Europaparlament in Brüssel
Katrin LANGENSIEPEN im Europaparlament in Brüssel
Foto: European Union 2019 – Source : EP

Bremen (kobinet) Der zweite Teil der Veranstaltung zur „Europäischen Strategie für die Rechte von Menschen mit Behinderung“ mit der Abgeordneten des Europäischen Parlaments, Katrin Langensiepen, und dem Landesbehindertenbeauftragen der Freien Hansestadt Bremen, Arne Frankenstein, musste leider kurzfristig vorverlegt werden. Sie findet nun am kommenden Montag, dem 20. Februar von 17:00 – 18:30 Uhr statt. Das Team des Landesbehindertenbeauftragten von Bremen hofft, dass am neuen Termin trotzdem viele dabei sein können.

Förderaufruf für Forschungsvorhaben in Sachen Diskriminierung

Vorschau auf Antidiskriminierungsstelle des Bundes
Vorschau auf Antidiskriminierungsstelle des Bundes
Foto: Antidiskriminierungsstelle des Bundes

Berlin (kobinet) „Forschung zu Diskriminierung ist wichtig, denn erst wenn wir die Ursachen von Diskriminierung kennen, können wir die richtigen Maßnahmen dagegen ergreifen und vorhandene Lücken schließen“, heißt es im neuesten Newsletter der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, in dem auf den Förderaufruf für Forschungsvorhaben in Sachen Diskriminierung der Antidiskriminierungsstelle des Bundes hingewiesen wird.

Vorschläge für Matthias-Vernaldi-Preis für selbstbestimmtes Leben gesucht

Symbol Fragezeichen

Berlin (kobinet) Die Kaspar Hauser Stiftung wird im Jahr 2023 zum dritten Mal den „Matthias-Vernaldi-Preis für selbstbestimmtes Leben“ verleihen. Vorschläge und Bewerbungen mit aussagekräftiger Begründung können bis zum Freitag, 31.03.2023, per Mail oder Post eingereicht werden.

Inklusiven Arbeitsmarkt fördern

Paragraphenzeichen unter einer Lupe vor rosafarbenem Hitnergrund
In Sachen Recht nachgefragt
Foto: H. Smikac

BERLIN (kobinet) Mit einem entsprechenden Gesetzentwurf will die Bundesregierung einen inklusiven Arbeitsmarkt in Deutschland fördern. Dabei geht die Bundesregierung davon aus, dass es für eine Gesellschaft entscheidend sei, dass Menschen mit Behinderungen gleichberechtigt und selbstbestimmt am Arbeitsleben teilhaben können. Zugleich verweist die Bundesregierung bei dieser Vorlage auf den hohen Fachkräftebedarf.

Schnuppertraining im Deutschen Taubblindenwerk

Fünf Personen mit Sportrollstühlen spielen Basketball
Beim Schnuppertraining
Foto: Deutsche Taubblindenwerk

HANNOVER (kobinet) Eine kleine Delegation der Rollstuhlbasketballmannschaft Hannover United hatte in dieser Woche das Deutsche Taubblindenwerk in Hannover besucht. Im Rahmen des von der „Aktion Mensch“ geförderten Projektes „Inklusive Sporterfahrungen – Brücke für gemeinsame Aktivitäten und inklusives Erleben“ boten die Rollstuhlbasketballer ein Schnuppertraining für Schüler mit Taubblindheit/Hörsehbehinderung an. Im Rahmen ihrer Kooperation wollen der Sportverein und die Einrichtung für Menschen mit Taubblindheit/Hörsehbehinderung inklusive Begegnungen schaffen und Hürden abbauen. Weitere Projekte sind in diesem Jahr geplant.

Anlauf- und Beratungsstelle zieht positive Bilanz

Gruppen bild mit sechs Personen vor einem Gebäude
Teilnehmerinnen und Teilnehmer des abschließenden Gesprächs
Foto: LWL

MÜNSTER (kobinet) Nach sechs Jahren schießt die Anlauf- und Beratungsstelle, welche im Auftrag des nordrhein-westfälischen Sozialministeriums gearbeitet hatte, ihre Türen. Planmäßig hat sie ihre Arbeit jetzt eingestellt. Sechs Jahre lang standen Menschen im Mittelpunkt, die als Kinder in Einrichtungen der stationären Behindertenhilfe und Psychiatrien Unrecht und schweres Leid wie beispielsweise Missbrauch und Misshandlungen erlitten haben.

Krankenhausreform ohne Patientenbeteiligung

Eine Ärztin in einem blauen Kittel vor einem Operationsbesteck, hinter ihr ein Patient auf einer Liege
Bei einer Operation in einem Krankenhaus
Foto: Pixabay/12019

DÜSSELDORF (kobinet) Der Sozialverband VdK in Nordrhein-Westfalen kritisiert die fehlende Beteiligung der Patientinnen und Patienten bei der Vorbereitung der Krankenhausreform. So entstehen, so der VdK-Landesverband, realitätsferne Lösungen zu Lasten der Menschen. Mit Bezug auf die öffentlichen Debatte über die geplante Krankenhausreform auf Bundesebene und deren Auswirkungen auf die Versorgung in Nordrhein-Westfalen macht der Sozialverband VdK deutlich, dass diese weder bei den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern ankommt, noch mit ihnen geführt wird.

BER bietet Unterstützungen für nicht sichtbar behinderte Menschen

Banner: BER wird Sunflower-Airport
Banner: BER wird Sunflower-Airport
Foto: BER

Berlin (kobinet) Der Flughafen Berlin-Brandenburg (BER) will Menschen mit unsichtbaren Beeinträchtigungen unterstützen, Abfertigungen, Kontrollen und Wege besser zu bewältigen. Mit dem internationalen Sunflower-Programm soll der Flughafen für Betroffene, wie zum Beispiel Menschen mit psychischen, nichtsichtbaren körperlichen und epileptischen Beeinträchtigungen bzw. Erkrankungen barrierefrei gestaltet werden. Hierfür können sich Fluggäste an Infoschaltern im Gebäude das grüne Sunflower-Umhängeband mit dem Sonnenblumensymbol holen und tragen – als erkennbares Zeichen, dass sie Unterstützungsbedarf benötigen. Die Mitarbeitenden des Flughafens werden hierfür verpflichtend geschult. Über diese neue Initiative berichtet Thomas Künneke, der für die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) an der Pressekonferenz des BER zur Vorstellung des neuen Angebots teilgenommen hat.

Außerklinische Intensivpflege: Selbstbestimmtes Leben bedroht

Logo der ISL
Logo der ISL
Foto: ISL

Berlin (kobinet) Am 13. Februar veranstaltete die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) gemeinsam mit den Verbänden bvkm, IntensivKinder Zuhause e.V., IntensivLeben e.V. und der DGM einen sehr gut besuchten Online-Workshop zum Thema „Außerklinische Intensivpflege“, bei dem Referierende und die Betroffenen klar aufzeigten, wie das Recht auf eine selbstbestimmte Lebensführung bedroht wird.

Zero-Projekt Award 2023 an Projekt Begleitete Elternschaft von MOBILE aus Dortmund

Plakat Zero Projekt AWARD WINNER 2023 MOBILE
Plakat Zero Projekt AWARD WINNER 2023 MOBILE
Foto: Tobias Franke

Wien / Dortmund (kobinet) Am 21. Februar beginnt in Wien die Konferenz zum diesjährigen Zero Award mit einer Auftaktveranstaltung im österreichischen Parlament. Zwei Vertreterinnen des Vereins MOBILE – Selbstbestimmtes Leben Behinderter aus Dortmund sind dabei, um das MOBILE-Projekt Begleitete Elternschaft dort als eines von fünf ausgewählten vorzustellen. Zero steht in diesem Fall für „Null Barrieren“ und ein Projekt des Dortmunder Vereins, der in diesem Jahr seit 40 Jahren besteht, ist durch das internationale Auswahlverfahren auf die Liste der Zero Award-Preisträger 2023 gelangt. Darauf hat das Team von MOBILE die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht.

Landesfachbeirat Psychiatrie Niedersachsen konstituiert

Dr. Andreas Philippi
Dr. Andreas Philippi
Foto: photothek.net

Hannover (kobinet) Anlässlich der konstituierenden Sitzung des neuen Landesfachbeirates Psychiatrie Niedersachsen (LFBPN) für die 19. Legislaturperiode hat der niedersächsische Gesundheitsminister Dr. Andreas Philippi die Ernennungsurkunden an die Mitglieder übergeben. Zudem kündigte der Minister Reformen an.

Die neuen Beauftragten des Deutschen Gehörlosen-Bundes

Symbol Information

Berlin (kobinet) Das Präsidium des Deutschen Gehörlosen-Bundes (DGB) setzt sich zusammen aus dem Präsidenten Helmut Vogel, der 1. Vizepräsidentin Elisabeth Kaufmann, der 2. Vizepräsidentin Ludmila Schmidt und dem Schatzmeister Thomas Worseck. Zusammen bilden diese den geschäftsführenden Vorstand. Außerdem gehört zum Präsidium ein Beisitz, bestehend aus Simone Nestvogel und Stefan Keller. Daneben gibt es eine Reihe von Beauftragten, die sich mit bestimmten Themenbereichen besonders befassen. Sie leisten für den DGB unentbehrliche Arbeit, so dass dieser fünf dieser Beauftragten kurz vorstellt.

REHADAT veröffentlicht aktuelles Verzeichnis der Teilhabe-Forschenden

REHADAT Logo
REHADAT Logo
Foto: REHADAT

KÖLN (kobinet) Zum Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium in Hannover stellt REHADAT das aktuelle Verzeichnis der „Rehabilitations- und Teilhabeforschenden – Akteure und Themen in Deutschland 2023“ zum kostenfreien Download bereit. Das Verzeichnis informiert darüber, welche Personen zu welchen Themen der Rehabilitation, Teilhabe und Inklusion in Deutschland forschen.

Sozialverband fordert zusätzlich ein 29-Euro-Ticket

DR Fahrkartenautomat. Deutsche Reichsbahn ticket issuing machine, July 1993 Leipzig. von sludgegulper

DÜSSELDORF (kobinet) Mit dem Blick auf die anhaltende Diskussion um die Einführung eines 49-Euro-Tickets für alle bekräftigt der Landesverband Nordrhein-Westfalen des Sozialverbandes Deutschland (SoVD NRW) seine Forderung nach einem zusätzlichen 29-Euro-Ticket. Für manchen Gutverdiener sinken durch das 49-Euro-Ticket die Mobilitätskosten, aber Geringverdienern hilft dieses Ticket nicht, so betont der NRW-Landesvorsitzende Franz Schrewe.

Andrea Sawatzki jetzt Schirmherrin der Deutschen Alzheimer Gesellschaft

Portraitfoto der bekannten Schauspielerin
Portraitfoto der Schauspielerin und Autorin Andrea Sawatzki
Foto: Jeanne Degraa

BERLIN (kobinet) Die bekannte Schauspielerin und Autorin Andrea Sawatzki hat jetzt die Schirmherrschaft der Deutschen Alzheimer Gesellschaft Selbsthilfe Demenz übernommen. „Menschen mit einer Demenz und ihre Angehörigen brauchen unsere Unterstützung“, betonte Sawatzki zu Beginn ihrer Schirmherrschaft. Welche Herausforderungen auf Familien zukommen, wenn ein Elternteil an einer Demenz erkrankt, weiß Sawatzki aus eigener Erfahrung.

Tanz für integrierte Ansätze im Gewaltschutz

Symbol Information

Münster (kobinet) Anlässlich der weltweiten Tanzaktion gegen Gewalt „One Billion Rising“ am 14. Februar hat das Netzwerk Frauen und Mädchen mit Behinderung / chronischer Erkrankung NRW gefordert, mit integrierten Ansätze im Gewaltschutz künftig auch Frauen und Mädchen mit Behinderungen, besonders in Wohneinrichtungen und Werkstätten, besser zu berücksichtigen. „Es gibt Gewaltschutzkonzepte in Wohneinrichtungen und es gibt die Hilfestruktur bei häuslicher Gewalt, aber beide Bereiche sind getrennt. Darum existiert eine Schutzlücke für Frauen mit Behinderungen oder Frauen mit Pflegebedarf,“ erklärte Claudia Seipelt-Holtmann, Netzwerk-Sprecherin und stellvertretende Vorsitzende des Landesbehindertenrates NRW.

Digital ist leider nicht automatisch barrierefrei

Jennifer Sonntag am Laptop
Jennifer Sonntag am Laptop
Foto: privat

Halle (kobinet) Das digital leider nicht automatisch barrierefrei ist, das macht die Moderatorin und Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag in einem Beitrag auf Facebook deutlich. Aufgrund ihrer Blindheit nutzt sie einen Screen Reader, mit dem sie oft auf hunderte von Seiten Lesestoff gar nicht zugreifen kann, wenn sie nicht barrierefrei angelegt sind.

Für zeitnahe und partizipative Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes

Logo des Deutschen Schwerhörigenbundes
Logo des Deutschen Schwerhörigenbundes
Foto: DSB

Berlin (kobinet) Als Selbsthilfeverein für die Belange von schwerhörigen Menschen fordert der Deutsche Schwerhörigen Bund Bundesjustizminister Dr. Marco Buschmann auf, die Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) zeitnah und partizipativ umzusetzen. Mit einem Schreiben hat sich der Deutsche Schwerhörigenbund (DSB), der ca. 16 Millionen Hörgeschädigte in Deutschland vertritt und sich für die Interessen der schwerhörigen und ertaubten Menschen auf örtlicher, Landes- und Bundesebene engagiert an den Bundesjustizminister gewandt.

Kein Schutz bei Diskriminierungen wegen Übergewichts

Vorschau auf Antidiskriminierungsstelle des Bundes
Vorschau auf Antidiskriminierungsstelle des Bundes
Foto: Antidiskriminierungsstelle des Bundes

Berlin (kobinet) Dass es keinen Schutz nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) bei Diskriminierungen wegen Übergewichts gibt, darauf macht die Antidiskriminierungsstelle des Bundes in ihrem aktuellen Newsletter aufmerksam. „Das Beratungsteam der Antidiskriminierungsstelle des Bundes erhält sehr oft Anfragen von Menschen, die wegen ihres Übergewichts benachteiligt werden. Die Ratsuchenden werden in allen denkbaren Lebensbereichen diskriminiert und beleidigt“, heißt es in der Ankündigung eines Berichts der ADS.

6. Forum Migration, Flucht und Behinderung am 20. April in Bremen

Arne Frankenstein mit E-Rolli unterwegs
Arne Frankenstein mit E-Rolli unterwegs
Foto: Tristan Vankann / fotoetage

Bremen (kobinet) Der Bremer Landesbehindertenbeauftragte, Arne Frankenstein, lädt alle interessierten Personen bundesweit zum 6. Forum Migration, Flucht und Behinderung ein. Dieses findet am Donnerstag, den 20. April von 9.30 bis 15.00 Uhr in der Etage, Hutfilterstraße 24-26, in 28195 Bremen statt. Gemäß Ankündigung wird die Veranstaltung schwerpunktmäßig die Identifizierung von behinderten Menschen mit Fluchterfahrung und deren Weiterleitung in das Unterstützungssystem behandeln.

Vorhandene Daten für Verbesserung der medizinischen Forschung und Versorgung nutzen

Logo: PRO RETINA Deutschland
Logo: PRO RETINA Deutschland
Foto: PRO RETINA Deutschland

Bonn (kobinet) Bei medizinischen Untersuchungen entsteht eine Vielzahl von Daten. Die meisten davon werden bislang ausschließlich in der individuellen Versorgung genutzt. Könnten einige dieser Daten zukünftig verwandt werden, um das Wissen über seltene Netzhauterkrankungen, ihre Diagnostik und wirksame Behandlung zu erweitern? Welche Bedingungen müssten dafür geschaffen werden? Und was genau wäre nach realistischer Einschätzung möglich? Anlässlich des Tags der Seltenen Erkrankungen geht eine gesundheitspolitische Veranstaltung von PRO RETINA Deutschland am 2. März in Berlin diesen besonders vor dem Hintergrund der fortschreitenden Digitalisierung des Gesundheitswesens immer relevanter werdenden Fragestellungen nach.

Juristin wehrt sich mit Petition gegen Barrieren und Diskriminierungen

Symbol Paragraph

München (kobinet) Was Barrieren für die Beschäftigung behinderter Menschen bedeuten können, bzw. dass diese sogar den Job kosten können, das zeigt eine aktuelle Petition einer bayerischen Juristin auf, die sich gegen ihre Diskriminierung wehrt. Heidrun Graf, die die Petition eingereicht hatte, konnte während einer von ihr durchgeführten Prüfung aufgrund von Barrieren nicht gleichberechtigt am Mittagessen mit ihren Kolleg*innen in der Kantine teilnehmen.

Krieg und Kontemplation oder Wege zum einseitigen Waffenstillstand im Kopf

sitzt auf einer Bank am Wald
Hans-Willi Weis
Foto: Hans-Willi Weis

Staufen (kobinet) Der reale Krieg auf dem Schlachtfeld und ein Krieg der Worte in den Medien. Zwei sich gegenseitig beeinflussende Prozesse mit wechselweise aufeinanderfolgenden Eskalationsschüben. Sie unterliegen mithin einer charakteristischen Dialektik oder Wechselwirkung, dem realen Krieg ist einer der Worte vorausgegangen und seitdem jener tatsächlich begonnen hat, führt die mediale Verstärkung des Kriegs der Worte dem realen Kriegsgeschehen neue Energien zu, politische und militärische, motivationale und materielle auf Seiten beider Kriegsparteien. Anscheinend ausweglos, denn die Panzer, die „wir jetzt liefern“, sind noch nicht auf dem Gefechtsfeld angekommen, da hat die Debatte um eine Lieferung von Kampfflugzeugen „bereits Fahrt aufgenommen“.

Bayern übernimmt GEMA-Gebühren

Wappen Bundesland Bayern
Wappen Bundesland Bayern
Foto: Gemeinfrei, public domain

MÜNCHEN (kobinet) Entsprechend einem heutigen Kabinettsbeschluss informiert Bayerns Staatsministerin Ulrike Scharf darüber, dass der Freistaat die GEMA-Gebühren für nicht-kommerzielle Veranstaltungen von ehrenamtlichen Organisationen übernimmt.

Bundespräsident übernimmt Schirmherrschaft der Special Olympics World Games Berlin 2023

Großes Gebäude mit weißer Front, hohem Eingangsportal und der Flagge des Bundespräsidenten auf dem Dach
Schloss „Bellevue“ Amtssitz des Bundespräsidenten
Foto: Pixabay/jensjunge

BERLIN (kobient)

BERLIN (kobient) Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wird Schirmherr der Special Olympics World Games Berlin 2023. Das weltweit größte inklusive Sportevent wird vom 17. bis 25. Juni erstmals in Deutschland stattfinden. Mehr als 7.000 Athletinnen und Athleten aus der ganzen Welt werden in die Bundeshauptstadt kommen und sich in sportlichen Wettbewerben in 26 Sportarten miteinander messen. Die Weltspiele für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung sind das größte Multisport-Event in Deutschland seit den Olympischen Spielen 1972 in München.

HI hilft tausenden Schwerstverletzten nach Erdbeben in Nordsyrien

Blaue Hand, Finger bilden die Buchstaben HI, rechts daneben handicap international
No body found to use for abstract…
Foto: HI

MÜNCHEN (kobinet) In den wenigen und völlig überfüllten Krankenhäuser und Reha-Zentren im Norden Syriens müssen nach dem Erdbeben tausende Verletzte auf professionelle Behandlungen warten. Oftmals liegen sie draußen auf der Straße, in den Fluren oder in Autos. Sie alle leiden an schlimmen Quetschungen, zerschmetterten Gliedmaßen, Knochenbrüchen oder Kopf- und Wirbelsäulenverletzungen. Vielen müssen Beine oder Arme amputiert werden.

Armutsrisiko steigt weiter an

Geldscheine
No body found to use for abstract…
Foto: Irina Tischer

BERLIN (kobinet) Wie die Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage hin auf Grundlage der Daten des Mikrozensus bestätigt, so ist die Armutsrisikoquote in Deutschland im Zeitraum von 2020 zu 2021 weiter gestiegen. Demnach hat sie sich für Frauen um 05, Prozent auf im 2021 auf eine Höhe von 17,5 Prozent sowie bei Männern um 0,4 Prozent auf eine Risikoquote von 15,7 Prozent erhöht. Bei Alleinerziehenden stieg sie von 40,4 auf 41,6 Prozent.

BOBBY-Preis der Lebenshilfe geht an Shari und André Dietz

Shari und André Dietz mit ihren 4 Kindern
Shari und André Dietz mit ihren 4 Kindern
Foto: Catja Vedder

Berlin (kobinet) Shari und André Dietz haben ihr Familienleben mit einem Kind mit komplexer Behinderung einem großen Publikum nahegebracht und so anderen Menschen Mut gemacht. Mit ihrem viel gelesenen Blog, ihren Büchern, den zahlreichen Zeitungsartikeln und dem TV-Auftritt in der NDR-Talkshow. Dafür erhält das Ehepaar aus Bergisch Gladbach den Medienpreis BOBBY der Bundesvereinigung Lebenshilfe. Das die Bundesvereinigung Lebenshilfe im Vorfeld des Internationalen Angelman-Tages am 15. Februar bekannt. „Die beiden sind die besten Botschafter für eine inklusive Gesellschaft, die man sich nur vorstellen kann“, betont Ulla Schmidt, Bundesvorsitzende der Lebenshilfe. Der Preis soll am 29. September in Marburg im Rahmen der Mitgliederversammlung der Lebenshilfe feierlich überreicht werden.

Bushaltestellen in Redefin werden barrierefrei

Symbol Ausrufezeichen

Redefin (kobinet) Das Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit von Mecklenburg-Vorpommern weist darauf hin, dass die Gemeinde Redefin (Landkreis Ludwigslust-Parchim) die Erneuerung von vier Bushaltestellen plant, die auch barrierefrei umgestaltet werden sollen. „Die Bushaltestellen in der Belscher Straße sowie an der Bundesstraße 5 sollen barrierefrei gestaltet werden. Mit den geplanten Umbaumaßnahmen in Redefin wird es für Fahrgäste mit Bewegungseinschränkungen und Eltern mit Kinderwagen künftig einfacher, den öffentlichen Personennahverkehr zu nutzen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Reinhard Meyer.

Menschenkette vom Friedenssaal Münster zum Friedenssaal Osnabrück am 24. Februar

Symbol Ausrufezeichen

Münster (kobinet) Unter dem Motto Peace now – Menschenkette vom Friedenssaal Münster zum Friedenssaal Osnabrück“ findet ein Jahr nach dem Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine am 24. Februar von 15:00 bis 17:00 Uhr eine entsprechende Aktion zwischen Münster und Osnabrück statt.

SoVD für Koalition für Humanität und soziale Gerechtigkeit in Berlin

Logo SoVD ab 2020
Logo SoVD
Foto: SoVD

Berlin (kobinet) „Wir fordern die in das Berliner Abgeordnetenhaus gewählten politischen Parteien auf, sich zügig auf eine Koalition für Humanität und soziale Gerechtigkeit zu einigen,“ appelliert die Landesvorsitzende des Sozialverband Berlin-Brandenburg (SoVD) Ursula Engelen-Kefer nach der Wiederholungswahl in Berlin. „Die Berliner Bürgerinnen und Bürger verlangen angesichts der gleich mehrfachen Krisen eine möglichst reibungslose Berliner Politik. Dies haben sie mit dem Ergebnis der Wiederholungs­wahlen deutlich zum Ausdruck gebracht“, so Engelen-Kefer.

Körperlicher Umbruch: Über das Erleben chronischer Krankheit und spät erworbener Behinderung

Symbol Information

Kassel (kobinet) „Körperlicher Umbruch: Über das Erleben chronischer Krankheit und spät erworbener Behinderung“, so lautet der Titel des Buches von Bernhard Richarz, das vor kurzem erschienen ist.

Dr. Sven Drebes wieder in Bezirksverordnetenversammlung in Berlin-Mitte gewählt

Dr. Sven Drebes
Dr. Sven Drebes
Foto: privat

Berlin (kobinet) Am 12. Februar wurden in Berlin nicht nur die Abgeordneten des Abgeordnetenhauses gewählt, sondern auch die Mitglieder der Bezirksverordnetenversammlungen mussten in Berlin erneut gewähtl werden. Bei der Wiederholungswahl zur Bezirksverordnetenversammlung in Berlin-Mitte wurde der langjährig in der Behindertenbewegung aktive Dr. Sven Drebes erneut gewählt, so dass er die weitere Amtszeit bis zur Wiederwahl im Herbst 2026 sein Mandat für die Grünen ausüben kann.

100 Tage Landesregierung in Niedersachsen: SoVD zieht ernüchternde Bilanz

Landkarte Lage Niedersachsen in Deutschland
Lage Niedersachsen in Deutschland
Foto: Gemeinfrei https://de.wikipedia.org/wiki/Flaggen_und_Wappen_der_L%C3%A4nder_der_Bundesrepublik_Deutschland

Hannover (kobinet) Diese Woche ist die niedersächsische Landesregierung 100 Tage im Amt. Insbesondere im Hinblick auf die sozialen Aspekte zieht der Sozialverband Deutschland (SoVD) als größter Sozialverband in Niedersachsen eine ernüchternde Bilanz. Trotz ambitionierter Pläne sei gerade für die Menschen mit geringem Einkommen zu wenig passiert. Egal, ob finanzielle Unterstützung für Menschen mit kleinem Geldbeutel, sozialer Wohnungsbau oder Inklusion: Aus Sicht des SoVD in Niedersachsen bleibt die rot-grüne Landesregierung weit hinter den zum Amtsantritt gemachten Ankündigungen zurück. „Bis auf vage Äußerungen ist in den ersten 100 Tagen leider noch nicht viel passiert“, kritisiert Bernhard Sackarendt, Landesvorsitzender des niedersächsischen SoVD.