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Selbsthilfegruppe Herz ohne Stress in Friedrichshafen

Thomas Schalski
Thomas Schalski
Foto: privat

Friedrichshafen (kobinet) Manchmal ist nach einer Herzerkrankung das Vertrauen in den Körper erschüttert, man ist unsicher, belastet, besorgt. Obwohl die körperlichen Beschwerden besser werden, ist die Lebensqualität geringer – die Krankheit hinterlässt seelische Spuren. Das Zentrum für selbstbestimmtes Leben (ZsL) in der Bodenseeregion will Herzpatient*innen kompetent unterstützen und den psychischen Aspekten einen angemessenen Raum geben. Daher befindet sich die Selbsthilfegruppe "Herz ohne Stress“ in Friedrichhafen derzeit in der Gründung, wie Thomas Schalski vom ZsL Bodenseeregion mitteilte.



„Behutsam wieder ‚das Leben in die Hand nehmen – dabei unterstützen lebendige Dialoge und ein Ort, an dem erlebbar wird, wie das Leben mit der Herzerkrankung eine neue Qualität annehmen kann“, heißt es in der Ankündigung. Stärkung der Gemeinschaft, Psychosoziale Unterstützung, Aufklärung, Wissen teilen, Hilfe zur Selbsthilfe sowie Erfahrungs- und Informationsaustausch sind dabei nur einige Stichpunkte, worum es geht.

„Manchmal helfen ein wertschätzendes Gespräch, ein wertvoller Hinweis, ein guter Zuhörer: Hier setzt das Beratungsangebot der Selbsthilfegruppe an – nach dem Prinzip ‚Betroffene beraten Betroffene'“, so Thomas Schalski, Vorsitzender des ZSL Bodenseeregion. Patienten aus der gesamten Bodenseeregion sind herzlich zu dieser Selbsthilfegruppe eingeladen. Das Programm richtet sich nach den Bedürfnissen der Teilnehmer.

Interessierte Herzpatienten/innen können sich unter [email protected] oder Telefon: 0160-7912712 anmelden und weitere Erkundigungen einziehen.

Hintergrundinfos gibt’s für Interessierte unter:

https://www.arvc-selbsthilfe.org/leben/psychischer-umgang/psychkardiologie/

https://www.kardionet.de/herz-psyche-depression/