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Demo für Gleichstellung behinderter Menschen am 5. Mai in Erfurt

Sharpic zur Demo am 5.5.2023 in Erfurt
Sharpic zur Demo am 5.5.2023 in Erfurt
Foto: LaFit und FFF

Erfurt (kobinet) Am 5. Mai gehen behinderte Menschen und ihre Verbündete nicht nur in Berlin auf die Straße, um für die Gleichstellung und Selbstbestimmung behinderter Menschen zu demonstrieren. Am Europäische Protesttag zur Gleichstellung behinderter Menschen findet auch in Erfurt eine Demonstration zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen statt, wie Nancy Frind vom Landesverband für Frauen mit Behinderungen in Thüringen mitteilt. Ein Bündnis verschiedener Verbände lädt für Freitag, den 5. Mai, um 16:00 Uhr zur Demonstration am Anger in Erfurt ein.

„Am 5. Mai ist der Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Dafür wollen wir demonstrieren! Der Landesverband für Frauen mit Behinderungen in Thüringen (LaFiT e.V.) und Fridays for Future laden euch ein, auf die Straße zu gehen! Denn Menschen mit Behinderung sind noch immer nicht gleichberechtigt. Menschen mit Behinderung werden immer noch zu oft ignoriert. In der Politik werden ihre Stimmen selten gehört. In der Gesellschaft werden sie oft ignoriert und diskriminiert. Dagegen wollen wir unsere Stimmen erheben! Wir wollen, dass alle Menschen gleichberechtigt behandelt werden. Wir fordern eine Gesellschaft, an der alle teilnehmen können. Und wir wollen zeigen, dass Menschen mit Behinderung schon lange in Gesellschaft und Politik aktiv sind. Auf der Demonstration werden viele Menschen mit Behinderung sprechen, die sich für ihre Rechte einsetzen. Und es werden sich auch viele Vereine von Menschen mit Behinderung vorstellen. Außerdem werden Politiker*innen da sein, an die wir unsere Forderungen stellen werden. Kommt also zahlreich zur Demo am 05. Mai. Es wird Sitzmöglichkeiten geben. Wir bleiben die ganze Zeit auf dem Anger. Wir freuen uns auf euch“, heißt es in der Ankündigung, die Nancy Frind den kobinet-nachrichten zugeleitet hat.

Begleitend zu den Protestaktionen in vielen Städten Deutschlands in der Zeit vom 22. April bis 7. Mai führt die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland am 5. Mai auch eine Bahnaktion durch, die sich evtl. mit Veranstaltungen in verschiedenen Regionen Deutschlands verbinden lässt. „Mit Verspätung ist zu rechnen!“ Unter diesem Motto ruft die ISL zu einer bundesweiten Bahn-Aktion zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung behinderter Menschen am 5. Mai auf. Möglichst viele mobilitätseingeschränkte Menschen sollen an diesem Tag mit der Bahn im Fernverkehr fahren und diese testen, am besten zur Demonstration zum Protesttag nach Berlin, die um 14:00 Uhr am Brandenburger Tor beginnt. „Dann lassen wir doch mal die Hublifte glühen: Deshalb bitten wir Euch, am 5. Mai mit der Bahn im Fernverkehr zu fahren: spontan (ICE3neo oder ICE4 haben Hublift an Bord) oder mit Anmeldung – zu einem Ausflugsziel Eurer Wahl. Gerne auch am Protesttag zur traditionellen Demo nach Berlin (14 Uhr Brandenburger Tor), Hamburg, München, Erfurt oder woanders hin. Schickt uns gerne ein Statement mit einem Foto, wie die Fahrt so war (Klo wieder kaputt?) und streut es über die Sozialen Medien (ISL ist bei Twitter @ISL_eV und Facebook). #5Mai #BarrierefreieBahn“, heißt es vonseiten der ISL. Diese bietet für einige Aktive die Möglichkeit pro Person Fahrtkosten bis zu 200 Euro (Hin- und Rückfahrt) zu erstatten. Anmeldungen spätestens bis 20. April 2023 an [email protected]. Je eher umso besser. Das Kontingent ist begrenzt, heißt es von der ISL

Link zu weiteren Infos zur Bahn-Aktion: 5. Mai – Barrierefreie Bahn