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Auf demografische Welle im ländlichen Raum einstellen

Zwei ältere Personen mit schweren Einkaufstaschen
Menschen im höheren Lebensalter kommen vom Einkauf zurück
Foto: Pixabay/Pavlofox

DÜSSELDORF (kobinet) Auf eine demografische Welle im ländlichen Raum von Nordrhein-Westfalen verweist der VdK und mahnt einen schnellen Ausbau der Infrastruktur für ältere Menschen an. Wie aus den Angaben des Statistischen Bundesamtes hervorgeht, wird wird die Zahl der Menschen im Rentenalter (67 Jahre oder älter) in diesem Bundesland bis zum Jahr 2030 um rund zehn Prozent auf rund 3,9 Millionen steigen. Davon besonders betroffen werden demnach die ländlichen Regionen wie die Kreise Coesfeld, Paderborn, Borken, Heinsberg und Euskirchen sein, bei denen die Zuwachsraten zwischen 16 und 18 Prozent liegen könnten.



„Es ist ein ganzes Bündel an Maßnahmen erforderlich, damit die Herausforderungen einer immer älter werdenden Gesellschaft der Politik nicht über den Kopf wachsen“, sagt der Vorsitzende des Sozialverbands VdK NRW, Horst Vöge. Land und Kommunen müssen ihre Infrastruktur jetzt noch stärker auf die Bedürfnisse der älteren Generation ausrichten. Dabei sind vor allem der Ausbau von barrierefreien Verkehrswegen und Wohnungen gefragt, die Schaffung von gesellschaftlichen und kulturellen Begegnungsorten sowie sportlichen Angeboten bis hin zur ärztlichen und pflegerischen Versorgung.

Gleichzeitig bietet der steigende Anteil von Rentnerinnen und Rentnern nach Einschätzung des VdK auch die Chance, Menschen für ehrenamtliche Tätigkeiten zu gewinnen. Daher sollten Angebote wie Ehrenamtsbörsen, Schulungen und Lotsen von den Kommunen gezielt aufgebaut beziehungsweise. gefördert werden.