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ZsL Erlangen gedenkt dem 25. Todestag von Wolfgang Uhl

Gedenkanzeige für Wolfgang Uhl
Gedenkanzeige für Wolfgang Uhl
Foto: ZsL Erlangen

Erlangen (kobinet) Das Erlanger Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen (ZsL) hat im Gedenken an den 25. Todestag von Wolfgang Uhl heute am 15. April eine entsprechende Anzeige veröffentlicht, wie Dinah Radtke den kobinet-nachrichten mitteilte. Wolfgang Uhl, der am 18. April 1959 geboren wurde, verstarb am 15. April 1998, also heute vor 25 Jahren. Der Jurist nutzte einen Elektrorollstuhl und Persönliche Assistenz und war nicht nur entscheidend an der Gründung des Erlanger Zentrums für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen, sondern auch an dessen Dachorganisation, der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL), beteiligt. Er hat viele behinderte Menschen durch seine engagierte und unkonventionelle Art inspiriert, sich für ein selbstbestimmtes Leben einzusetzen und dies auch zu leben.

„Er war einer der frühesten Behindertenaktivisten in unserem Land und war 1988 Mitbegründer des Zentrums für selbstbestimmtes Leben Behinderter e.V. in Erlangen. Er lebte für die Idee, ein selbstbestimmtes Leben für alle Menschen mit Behinderungen umzusetzen. Wolfgang ist uns unvergessen und bleibendes Vorbild im Einsatz für gleiche Rechte von Menschen mit Behinderungen – auch gegen Widerstände. Wir bewahren sein Andenken, aus dem wir auch heute noch Kraft schöpfen für unser Engagement zur nachhaltigen Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention.“ So lautet der Text der Gedenkanzeige, die die Mitglieder und das Team des Erlanger ZsL entwickelt haben und die heute am 15. April 2023 im Lokalteil der Erlanger Nachrichten veröffentlicht wird.