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Inklusion, ein anderes Wort für Demokratie

Prof. Dr. Heribert Prantl vor einer spiegelnden Glaswand
Prof. Dr. Heribert PRANTL
Foto: Sven Simon

München (kobinet) Prof. Dr. Heribert Prantl, Autor und Kolumnist der Süddeutschen Zeitung, veröffentlichte vor wenigen Tagen einen Beitrag in der von ihm bekannten deutlichen Ausdrucksweise.

Wie du trotz anderem Sehen Spaß am Reisen haben kannst

Logo des Podcast IGEL: Inklusion Ganz EInfach Leben
Logo des Podcast IGEL
Foto: Sascha Lang

Bad Segeberg (kobinet) „Wie du trotz anderem Sehen Spaß am Reisen haben kannst“, so lautet der Titel der aktuellen Episode des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL). Seit über 15 Jahren wirkt Susanne Han bei Reiseangeboten für blinde und sehbehinderte Menschen mit. Mit ihr sprach IGEL-Podcast-Macher Sascha Lang über ihre Erfahrungen.

Berlin sucht junge an Kunst und Kultur Interessierte

Das Bild zeigt den Eingang zum Technischen Museum in Berlin . Auf dem Dach  steht ein zweimotoriges Flugzeug.
Eingang zum Technischen Museum in Berlin
Foto: H.Smikac

BERLIN (kobinet) Für ein Freiwilliges Soziale Jahr (FSJ) in der Kunst oder Kultur in Berlin werden junge Menschen mit Behinderungen im Alter zwischen 16 und 23 Jahren gesucht. Wer von ihnen gerne eine Kultureinrichtung in Berlin von innen kennenlernen möchte und dort im Team mitmachen würde, zum Beispiel in einem Museum oder Theater, bei einer Konzertbühne oder in einem Archiv, bekommt dazu eine Chance. Zudem sollten sich jene, die sie sich dort ausprobieren möchten, sich einbringen wollen, lernen und sich eventuell auf ein späteres Berufsleben vorbereiten möchten, dafür interessieren.

In Südbrandenburg startet mobile Sozialberatung

Rotes Fragezeichen auf einer Hand links, grünes Ausrufezeichen auf einer Hand rechts
Fragen und Antworten unmittelbar erhältlich
Foto: Pixabay/geralt

BERLIN (kobinet) Menschen in ländlicher Umgebung mit Beratungsbedarf in sozialrechtlichen Fragen können eine persönliche, institutionelle Beratung kaum wahrnehmen. Sie sind darauf angewiesen, dass sie Beratung und Unterstützung in ihrem direkten Wohnumfeld erhalten. Grund dafür ist die Tatsache, dass im ländlichen Raum der öffentliche Nahverkehr ungenügend ist und eigene finanzielle Ressourcen häufig fehlen. Diese Lücke schließt jetzt das neue Angebot „SoVD Sozial-Mobil – Die Sozialberatung, die zu Ihnen kommt“.

Informationsangebote für Fremdsprachige

Stilisiertes großes
Logo der Deutschen Alzheimer Gesellschaft
Foto: Deutschen Alzheimer Gesellschaft

BERLIN (kobinet) Eine Demenzerkrankung ist für alle davon Betroffenen immer ein tiefgreifendes Problem. Dabei treten sehr viele Fragen auf. Ein Angebot in der eigenen Muttersprache erleichtert dabei das Verstehen und hilft die nächsten Schritte zu planen. Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz (DAlzG) stellt dafür ab sofort auch Informationen in vietnamesischer Sprache zur Verfügung.

Können gleichwertige Lebensverhältnisse gewahrt werden?

Harry Fuchs
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Foto: privat

Münster (kobinet) „Können gleichwertige Lebensverhältnisse gewahrt werden? – Herausforderungen bei der Umsetzung des BTHG“ Der Beitrag und die damit verbundene Frage von Prof. Dr. Harry Fuchs im Hinblick auf die schleppende und oftmals nicht korrekte Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes könnte nicht aktueller sein. Denn wenn die Bundesregierung, wie im Koalitionsvertrag vorgesehen, beim Bundesteilhabegesetz nachbessern will, dann müsste sie nun bald in die Pötte kommen. „Prof. Dr. Harry Fuchs widmet sich in diesem Beitrag der Frage, ob die Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) dem Ziel gerecht wird, gleichwertige Lebensverhältnisse im Bundesgebiet herzustellen“, heißt es u.a. in der Ankündigung des Artikels von Prof. Dr. Harry Fuchs im Diskussionsforum Rehabilitations- und Teilhaberecht.

Unterstützung geflüchteter behinderter Menschen aus der Ukraine fortsetzen

Flagge Ukraine
Flagge Ukraine
Foto: public domain

Berlin (kobinet) Mit dem Projekt für die Vermittlung behinderter Geflüchteter mittels der Datenbank www.hilfsabfrage.de hat sich die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) in Kooperation mit einer Reihe von Akteur*innen, wie dem Büro des Landesbehindertenbeauftragten von Bremen und Handicap International (HI), sehr früh nach dem Angriff Russlands in der Ukraine für die Unterstützung behinderter Geflüchteter eingesetzt und auch die Selbstvertretung der Betroffenen gefördert. Ein Jahr nach Kriegsbeginn macht Emine Kalali von der ISL, dass die Unterstützung auch weiterhin nötig ist, um behinderten Geflüchteten ein weitgehend selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen und sicherzustellen, dass der Slogan „Nichts über uns ohne uns“ für alle gilt.

Wann hört die Gewalt an behinderten Menschen endlich auf?

Die Neue Norm mit Bild von Raul Krauthausen
Die Neue Norm mit Bild von Raul Krauthausen
Foto: Die Neue Norm

Berlin (kobinet) „Wann hört die Gewalt an behinderten Menschen endlich auf?“ Das fragt Raul Krauthausen im neuesten Newsletter Die Neue Norm. „Du kannst dir nicht vorstellen, wie wütend mich solche Meldungen machen, wie diese aus der Schweiz: ‚Sebastian Frei lebt in einem Wohnheim. Dort wird er sexuell missbraucht. Dann stirbt er wegen eines Pflegefehlers.‚“, schreibt Raul Krauthausen in der Einführung des Newsletters und nimmt dabei auch Bezug auf die Situation in Deutschland.

Wörterbuch der selbstbestimmten Teilhabe

Logo der Fachstelle EUTB
Logo der Fachstelle EUTB
Foto: Fachstelle EUTB

Berlin (kobinet) Die Beratungslandschaft rund um die Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) erlebt einen Wandel. Das Team der Fachstelle Teilhabeberatung begleitet diesen. Neben Aktualisierungen und Veränderungen auf der Webseite www.teilhabeberatung.de bleibt das „Wörterbuch der selbstbestimmten Teilhabe“ eine Konstante, heißt es im aktuellen Newsletter der Fachstelle Teilhabeberatung.

VdK fühlt sich Leidtragenden des Kriegs in der Ukraine verbunden

Verena Bentele
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Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine jährt sich heute, am 24. Februar. Keine 800 Kilometer Luftlinie von Berlin sterben täglich Menschen. VdK-Präsidentin Verena Bentele sagt dazu: „In tiefem Mitgefühl mit den Menschen, die ihre Liebsten verloren haben und deren Hab und Gut zerstört wurde, verurteilen wir diesen völkerrechtswidrigen Krieg gegen die Ukraine aufs Schärfste.“

Sozialverband fordert Abschaffung der Zweiklassenmedizin

Krankenwagen
SOS-Licht auf einer Krankenwagen
Foto: Irina Tsicher

STUTTGART (kobinet) Der Gesetzlichen Krankenversicherung könnte das laufende Jahr mit einem Rekorddefizit von 17 Milliarden Euro abschließen. Einige Ratgeber fordern deshalb eine weitere Beitragserhöhungen für die gesetzlich Versicherten. Diesen Anliegen, dem mit einer höheren Selbstbeteiligung entgegenzuwirken widerspricht der Sozialverband VdK Baden-Württemberg jedoch vehement.

Weil Vielfalt fetzt: Ausstellung in Leipzig mit 50 Geschichten zur Inklusion

Daumen hoch
Daumen hoch
Foto: Irina Tischer

Leipzig (kobinet) „Weil Vielfalt fetzt“, so lautet der Titel einer Ausstellung, die am 21. Februar eröffnet wurde und noch bis zum 2. April im GRASSI Museum für Angewandte Kunst, Johannisplatz 5-11, in 04103 Leipzig besucht werden kann. Gezeigt werden dabei 50 sächsische Geschichten zur Inklusion. Darauf hat mdr Kultur aufmerksam geamcht.

Öffentliche Anhörung zur Unabhängigen Patientenberatung am 1. März

Bundestag Besprechungsraum
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Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Im Rahmen einer öffentlichen Anhörung beschäftigt sich der Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages mit einem Gesetzentwurf für eine Stiftung Unabhängige Patientenberatung. Die Anhörung findet am 1. März um 14.45 Uhr im Paul-Löbe-Haus, Sitzungssaal E 300 in Berlin statt. Sachverständige beziehen dabei Stellung zum Gesetzesentwurf der Bundesregierung eines Fünfzehnten Gesetzes zur Änderung des Fünften Buches Sozialgesetzbuch – Stiftung Unabhängige Patientenberatung Deutschland Bundestags-Drucksache 20/5334.

Bildungsoffensive des Digital-Kompass für behinderte Menschen

Symbol Information

Wittstock (kobinet) Bundesverbraucherschutzministerin Steffi Lemke hat das Projekt „Digital-Kompass – Digitale Teilhabe für Menschen mit besonderen Aufklärungsbedarfen“ gestartet. Zur Unterstützung von Menschen mit Hörbeeinträchtigung, Sehbehinderung und Mobilitätseinschränkung initiiert das Projekt zahlreiche neue Angebote, Formate und Materialien. Mit Unterstützung von ehrenamtlich Engagierten und in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband, dem Deutschen Schwerhörigenbund, der Verbraucher Initiative und der Universität Vechta soll Menschen mit Einschränkungen der Zugang zu digitalen Anwendungen erleichtert werden.

Warum ein Gesetz für Barrierefreiheit im ÖPNV kaum Wirkung zeigt

Logo der hessenschau
Logo der hessenschau
Foto: hr

Frankfurt am Main (kobinet) „Warum ein Gesetz für Barrierefreiheit im ÖPNV kaum Wirkung zeigt“, so titelte vor kurzem die hessenschau des Hessischen Rundfunks einen Beitrag von Pia Stenner. „Seit einem Jahr soll der öffentliche Nahverkehr in Deutschland barrierefrei sein – so steht es im Personenbeförderungsgesetz. Doch in der Realität gibt es für Menschen mit Behinderungen auch in Hessen noch immer viele Hürden“, heißt es in der Einführung des Berichtes.

Erfolgreiche Petition zu Behinderten-Pauschbeträgen

Symbol Bundestag Adler
Bundestag Symbol
Foto: Bundestag, gemeinfrei

Jena/Berlin (kobinet) Immer wieder gelingt es behinderten Menschen mit Hilfe von Petitionen Veränderungen zu erreichen, wie ein aktuelles Beispiel zeigt. Mit einer Petition an den Deutschen Bundestag hat sich Dr. Klaus Renziehausen 2019 dafür eingesetzt, dass auch Menschen mit einem Grad der Behinderung unter 50 unabhängig von Ihrer Behinderungsform das Recht haben, bei Ihrer Steuererklärung Behinderten-Pauschbeträge zu nutzen. Nun hat er die Nachricht vom Petitionsausschuss des Bundestags erhalten, dass die Petition erfolgreich war.

Studie zu Diskriminierungserfahrungen in Sachsen veröffentlicht

Mobbing / Bullying 07/52 von Skley

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DRESDEN (kobinet) Die Studie des Deutschen Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM-Institut) „Diskriminierung erlebt?! – Diskriminierungserfahrungen in Sachsen“ wurde jetzt der Öffentlichkeit vorgestellt. Die 400 Seiten starke Studie stellt die erste, umfangreiche wissenschaftliche Erhebung zu Diskriminierung in Sachsen dar.

Bündnis90 / Die Grünen fordert schnelle Stärkung der häusliche Versorgung

Zwei übereinander liegende Hände von denen eine deutlich einer älteren Person gehört
Pflegende Hände
Foto: Pixabay/sabinevanerp

BERLIN (kobinet) Mit Blick auf die von der DAK-Gesundheit vorgestellten Studie zur Entwicklung der Pflegekosten sieht die Bundestagsfraktion von Bündnis 90 /Die Grünen akuten Handlungsbedarf in der Pflege, um die häusliche Versorgung schnell zu stärken. Nach den Worten der stellvertretenden Fraktionsvorsitzende Maria Klein-Schmeink ist es höchste Zeit, die im Koalitionsvertrag vereinbarten Schritte zur Dynamisierung der Leistungen in der Pflege zu gehen, um die häusliche Pflege zu stabilisieren.

Film zum Gedenken an den Tod von Max Dorner

Max Dorner
Max Dorner
Foto: abm

München (kobinet) Anlässlich des Todes von Max Dorner – Schriftsteller, Comedian, Moderator – ändert die arbeitsgemeinschaft behinderung und medien (abm) kurzfristig ihr Programm und wiederholt morgen, am 23. Februar um 15:00 Uhr, auf münchenTV ihren Film „Max Dorner – wer bin ich?“. Dabei handelt es sich um ein sensibles Portrait des am 18. Februar 2023 Verstorbenen. Am Sonntag um 11:00 und 16:00 Uhr wird der Film wiederholt. Dies teilte die abm in ihrem akutellen Newsflash mit.

In der Zwickmühle: Zwischen Datenschutz und Anforderungen des Integrationsamts

Benjamin Bechtle
Benjamin Bechtle
Foto: privat

Karlsruhe (kobinet) Seit zwei Jahren wartet Benjamin Bechtle auf die Weiterbewilligung seiner Arbeitsassistenz durch das Integrationsamt. Dabei hängt er zwischen den Datenschutzregelungen für seine von ihm beschäftigten Assistent*innen und den Anforderungen des Integrationsamtes nach Informationen über die Beschäftigung der Assistent*innen. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul führte mit Benjamin Bechtle nicht zuletzt auch deshalb folgendes Interview, weil sich der Bundestag demnächst mit dem Entwurf für ein Gesetz zur Förderung eines inklusiven Arbeitsmarkts beschäftigt, bei dem es auch um die Verbesserung der Bewilligungspraxis von Integrationsämtern geht.

RETURN TO DUST ab 2. März im Kino

Filmplakat: RETURN TO DUST
Filmplakat: RETURN TO DUST
Foto: RAPID EYE MOVIES

Berlin (kobinet) RAPID EYE MOVIES teilt mit, dass der Film RETURN TO DUST – die Geschichte einer großen, transzendenten Liebe zweier Außenseiter – am 2. März 2023 bundesweit in den Kinos startet. „RETURN TO DUST ist ein visuell beeindruckender, wahrhaftiger und zutiefst humaner Film über die wachsende Liebe zwischen Ma und Guiying, die in der chinesischen Provinz in eine arrangierte Ehe gepresst wurden. Leise, feinfühlig und voller Zärtlichkeit beobachtet der Regisseur, wie die beiden missachteten Außenseiter sich mit Respekt und Zurückhaltung begegnen“, hießt es in der Ankündigung des Films.

Hörbericht: Menschen mit Behinderung im Strafvollzug

Bild von der Veranstaltung zum Strafvollzug
Bild von der Veranstaltung zum Strafvollzug
Foto: Fürst Donnersmarck-Stiftung

Berlin (kobinet) „Totale Inklusion? Hörbericht: Menschen mit Behinderung im Strafvollzug“. So titelt die Fürst-Donnersmarck-Stiftung einen nun veröffentlichten Podcast zu einer Diskussionsrunde vom 6. Februar. „Wie ist es um die Situation straffälliger Menschen mit Behinderung bestellt? Sind Sonderwelten, wie Gefängnisse, auf Barrierefreiheit eingerichtet? Können besondere Bedürfnisse berücksichtigt werden oder bleiben Menschen mit Behinderung wie an vielen anderen Orten auch dort ‚draußen‘?“ Das sind einige Fragen, die während der Veranstaltung, die als Podcast aufgezeichnet wurde, behandelt wurden.

Kiss The Future

Berlinale Bär
Berlinale Bär
Foto: Anke Glasmacher

Berlin (kobinet) „Kiss The Future“, so lautet der Titel des dritten Films, den sich kobinet-Korrepondentin Anke Glasmacher bei der diesjährigen Berlinale angeschaut hat. „‚Kunst ist ein Fenster zur Zukunft‘, so die Protagonist:innen aus dem Dokumentarfilm ‚Kiss The Future‘ von Regisseur Nenad Cicin-Sain. Das sagen die, die zur Underground-Community im belagerten Sarajevo Anfang der 1990er Jahre gehörten. Sie organisierten in verborgenen Kellern Punkkonzerte, Lesungen, Hochzeiten und Zusammenkünfte für die Menschen, die jeden Tag Bombardement und Heckenschützen überleben mussten“, schreibt die Schriftstellerin Anke Glasmacher u.a. in ihrem Bericht über den Film, den sie sich bei der Berlinale angeschaut hat.

DAK fordert Begrenzung der Sozialhilfequote

ESA Pflegeheim Fischerstadt2 von Metilsteiner

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BERLIN (kobinet) Wie eine aktuelle Studie der Deutschen Angestellten Krankenkassen (DAK) belegt, ist durch die massiv gestiegenen Kosten in der stationären Pflege die Belastung der Pflegebedürftigen trotz der jüngsten Reformschritte bereits in diesem Jahr auf neue Spitzenwerte gestiegen. DAK-Chef Andreas Storm fordert in diesem Zusammenhang die Begrenzung der Sozialhilfequote für Heimbewohnerinnen und Heimbewohner auf unter 30 Prozent.

Paritätischer Gesamtverband fordert Pflegevollversicherung

Die Hand einer älteren Person wird von der Hand einer jüngeren Person gehalten
Gute Pflege braucht ausreichend gute Pflegende
Foto: Pixabay/PublicDomainPictures

BERLIN (kobinet) Bedingt durch die explodierender Eigenanteile ist inzwischen fast ein Drittel aller Pflegebedürftigen in Heimen auf Sozialhilfe angewiesen. Sie können die Kosten nicht mehr alleine bewältigen. Der Paritätische Wohlfahrtsverband mahnt bei diesem Stand umgehende Reformen an und fordert einen Ausbau der Pflegeversicherung zu einer Pflegevollversicherung.

Joan Baez: I Am A Noise

Berlinale Bär
Berlinale Bär
Foto: Anke Glasmacher

Berlin (kobinet) „Joan Baez: I Am A Noise“, diesen Film hat sich kobinet-Korrepondentin Anke Glasmacher bei der diesjährigen Berlinale angeschaut. „Diese Frau ist ein Vermächtnis. Schon mit Anfang 20 gehörte sie zu den Ikonen der amerikanischen Folk- und Friedensbewegung“, schreibt die Schriftstellerin Anke Glasmacher u.a. in ihrem Bericht über das Filmerlebnis.

Leitlinien gegen in Beton gegossene Aussonderungspolitik umsetzen

Petra Flieger
Petra Flieger
Foto: Hofer

Innsbruck (kobinet) Petra Flieger beschäftigt sich als freie Sozialwissenschafterin mit Themen zur Gleichstellung und Integration von Kindern und erwachsenen Menschen mit Behinderungen. Sie versteht sich als Verbündete der Selbstbestimmt Leben Bewegung und lebt in Österreich. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul führte mit ihr folgendes Interview zur neuen Leitlinien zur Deinstitutionalisierung des Fachausschusses über die Rechte behinderter Menschen der Vereinten Nationen und deren Umsetzung. Petra Flieger kritisiert vor allem die in Beton gegossene Aussonderungs- und Institutionalisierungspolitik, die das genaue Gegenteil von einer an Deinstitutionalisierung orientierten Behindertenpolitik ist.

Budget für Arbeit in Thüringen eine Chance geben

Logo: Budget für Arbeit nutzen
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Foto: Netzwerk Artikel 3

Erfurt (kobinet) „Von rund 9600 Menschen mit Behinderung, die in Thüringen in Werkstätten für Behinderte arbeiten, sind einem Bericht zufolge nicht einmal 1 Prozent auf den ersten Arbeitsmarkt gewechselt. Dies ist ein klares Handlungssignal für mehr konsequente Umsetzung von Inklusion in der Gesellschaft, darum fordere ich endlich die vermehrte Umsetzung des Budgets für Arbeit in Thüringen.“ Dies teilte Karola Stange, die stellvertretende Fraktionsvorsitzende und behindertenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, anlässlich eines Medienberichtes zur geringen Zahl von Menschen mit Behinderung am ersten Arbeitsmarkt mit.

Barrieren nicht nur im Straßenverkehr

Logo: Aktion Mensch
Logo: Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) „Bei Barrieren denken viele an schwere Türen, Treppenstufen oder fehlende Aufzüge. Aber für Menschen mit Behinderung lauern sie auch an anderen Stellen: komplizierte Webseiten, schwierige Sprache, fehlende Blindenschrift. Wir zeigen dir, wo viele Betroffene im Alltag auf Hindernisse stoßen“, heißt es im neuesten Newsletter der Aktion Mensch.

Infos über Entlastungspaket in einfacher Sprache

Logo: Selbst Aktiv
Logo: Selbst Aktiv
Foto: AG Selbst Aktiv

Hannover (kobinet) Die politische Reichweiten verlängern, indem Personen mit Lernschwierigkeiten durch Materialien von behinderten Menschen für behinderte Menschen gestärkt werden. Das ist der Arbeitsgemeinschaft Selbst Aktiv von behinderten Menschen in der SPD (AG Selbst Aktiv) wichtig. Daher werden nun Informationen über die Enlastungspakete der Bundesregierung in einfache Sprache übersetzt und auf der Internetseite der AG Selbst Aktiv eingestellt.

Nachhaltigkeitskampagne von Special Olympics gestartet

Kreis von symbolisierten roten Personen, die Sport treiben. Darunter der Text Team Special Olympics Deutschland
Logo des Team Deutschland der Special Olympics Deutschland
Foto: SOD

BERLIN (kobinet) Special Olympics Deutschland hat jetzt den Projektwettbewerb „Alle machen mit!“ gestartet .Als Teil des Unified Generation Programms ist es eines der größten Nachhaltigkeitsprojekte der Special Olympics World Games Berlin 2023. An dem Projektwettbewerb können Kitas, Schulen und Sportvereine teilnehmen und sich mit inklusiven Projektideen auf „Alle machen mit!“-Aktionspakete bewerben. Dabei werden 20 Aktionspakete durch eine öffentliche Online-Abstimmung vergeben und beinhalten unter anderem ein projektgebundenes Budget von bis zu 1.000 Euro.

Kongress Armut und Gesundheit 2023 wird vorbereitet

Blaue Buchstaben A und G in weißem Kreis, dazwischen rote Und-Zeichen
Kongress Logo
Foto: Kongress Armut und Gesundheit

BERLIN (kobinet) Mehr als 100 Veranstaltungen mit über 500 Referierenden verteilen sich auf vier Kongresstage verteilen sich auf den Kongress Armut und Gesundheit 2023. Dieser Kongress findet in diesem Jahr zum 28. Mal statt. Der Kongress steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministers für Gesundheit Prof. Dr. Karl Lauterbach und Berlins Regierender Bürgermeisterin Franziska Giffey. Er wird am 6. März mit Grußbotschaften eröffnen

Fragen und Antworten zum Thema Behinderung in Gebärdensprache

Symbol Gebärdensprache
Symbol Gebärdensprache
Foto: Schweizer Eidgenössisches Departement des Innern

Berlin (kobinet) Welche Benachteiligungen erfahren Menschen mit Behinderungen? Sind Unternehmen verpflichtet, Menschen mit Behinderungen einzustellen und was bedeutet eigentlich Barrierefreiheit? Antworten auf diese Fragen gibt es nun von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes in Deutscher Gebärdensprache.

Warum Lukas Krämer Deutschland den Rücken kehrte

Titelbild des IGEL-Podcast mit Lukas Krämer
Titelbild des IGEL-Podcast mit Lukas Krämer
Foto: IGEL-Media

Bad Segeberg (kobinet) „Warum Lukas Krämer Deutschland den Rücken kehrte“, so lautet der Titel der aktuellen Episode des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL). Sascha Lang, der Macher des IGEL-Podcast sprach mit Lukas Krämer, der sich seit vielen Jahren gegen die Ausbeutung in Werkstätten für behinderte Menschen wehrt und nun nach Japan ausgewandert ist.

Die Budgets für Arbeit und Ausbildung – verkannte Leistungen?

Symbol Paragraph

Heidelberg (kobinet) Im Diskussionsforum zum Rehabilitations- und Teilhaberecht auf www.reha-recht.de wurde nun ein Beitrag mit dem Titel „Die Budgets für Arbeit und Ausbildung – verkannte Leistungen? – Zusammenfassung der Online-Diskussion im moderierten Forum Fragen – Meinungen – Antworten zum Rehabilitations- und Teilhaberecht (9. bis 30.11.2022)“ veröffentlicht.

Podiumsgespräch zu Filmen für alle mit Fokus auf Untertitel und Gebärdensprache

Jürgen Dusel
Jürgen Dusel
Foto: Henning Schacht

Berlin (kobinet) Im Rahmen der Internationalen Filmfestspiele Berlin wird in diesem Jahr am Mittwoch, den 22. Februar um 18:00 Uhr, die Veranstaltungsreihe „Filme für Alle“ fortgesetzt. Dieses Mal soll im Schwerpunkt die Teilhabe von tauben und schwerhörigen Menschen thematisiert werden. Eine Veranstaltung mit Verdolmetschung in Deutscher Gebärdensprache und Schriftdolmetschung im Veranstaltungsraum der Deutschen Kinemathek (Potsdamer Straße 2, 10785 Berlin), auf die der Bundesbehindertenbeauftragte Jürgen Dusel hinweist, der Mitveranstalter ist und an der Veranstaltung mitwirkt.

Welttag der sozialen Gerechtigkeit: Kreislauf der Armut durchbrechen

Geldscheine
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Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Das Deutsche Kinderhilfswerk mahnt zum heutigen Welttag der sozialen Gerechtigkeit am 20. Februar mehr Teilhabechancen für von Armut betroffene Kinder und Jugendliche in Deutschland an. Dafür ist es aus Sicht der Kinderrechtsorganisation wichtig, in allen Bereichen von Politik, Verwaltung, Rechtsprechung und Gesellschaft das Thema Armutssensibilität stärker als bisher in den Blick zu nehmen. Die Präsidentin des Sozialverbands VdK, Verena Bentele, mahnt die zügige Einführung der Kindergrundsicherung an.

Reha-Recht auf`s Ohr

Logo des Podcast Recht auf Teilhabe
Logo des Podcast Recht auf Teilhabe
Foto: www.reha-recht.de

Heidelberg (kobinet) Mit dem neuen Podcast „Recht auf Teilhabe“ gibt es Themen rund um Inklusion, Rehabilitation und Teilhabe aus dem Diskussionsforum Rehabilitations- und Teilhaberecht (www.reha-recht.de) zukünftig auch zum Hören. „Sag ich`s? Behinderung im Job“, unter diesem Motto steht die erste Ausgabe des neuen Podcasts, in der es um die Frage geht, wie sich der passende Umgang mit der eigenen gesundheitlichen Beeinträchtigung am Arbeitsplatz finden lässt.

Job|inklusivo vermittelt Arbeit und Lebensqualität

Person im Rolsltuhl mit einer Frau und einem  Mann vor dem Heimatmuseum
Thomas Schlösser gemeinsam mit Job-Coach und Leiter des Inklusionsmanagements
Foto: Stiftung kreuznacher diakonie

BAD SOBERNHEIM (kobient)

BAD SOBERNHEIM (kobient) In den Werkstätten für Menschen mit Behinderung der Stiftung Kreuznacher Diakonie arbeiten rund 940 Beschäftigte. 83 davon werden von Job|Inklusivo betreut. Dies ist , ein Teilbereich der Behindertenhilfe, der den Übergang von Menschen mit Behinderung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt fördert. Thomas Schlösser ist einer dieser Werkstattbeschäftigten, die über Job|inklusivo einen Arbeitsplatz auf dem ersten Arbeitsmarkt gefunden haben.

Sozialverband fordert mehr Unterstützung

Blick in eine braune Geldbörse in welcher sich kein Geld befindet.
Bei vielen Menschen bleibt das Portemonnaie oft leer
Foto: Pixabay/Chronomarchie

HANNOVER (kobinet) Anlässlich des morgigen Welttages der sozialen Gerechtigkeit fordert der Sozialverband VdK in Niedersachsen mehr Unterstützung für Menschen mit kleinem Geldbeutel. Die Preise explodieren in nahezu allen Bereichen. Unter diesen Bedingungen wird derzeit für Menschen mit geringem Einkommen immer schwieriger, ihren Alltag zu bestreiten. Die damit verbundenen Probleme zeigen sich auch in der Beratungspraxis dieses Sozialverbands in Niedersachsen.