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ERFURT (kobinet) Thüringen ist eines der wenigen Bundesländer, die über ein eigenes Förderprogramm zur Verbesserung der Barrierefreiheit verfügen. Das Thüringer Barrierefreiheitsförderprogramm - kurz ThüBaFF – trat zum 01.Dezember 2021 in Kraft und wird zusammen mit der Thüringer Aufbaubank umgesetzt. Jetzt beginnt die neue Antragsrunde 2023. Ab sofort stehen wieder Fördermittel im Rahmen des ThüBaFF-Programms für Barrierefreiheit bereit. Zuwendungsfähig sind Vorhaben für den verbesserten Zugang und die barrierefreie Nutzung von Gebäuden, von Straßen, Wegen und Plätzen, von Fahrzeugen sowie im Bereich IT und Kommunikationstechnologie.
Das Programm wurde durch den Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderungen ins Leben gerufen. Wie groß der Bedarf an entsprechenden Mitteln ist, zeigte die Antragsflut in der ersten Runde. Die Vielzahl an Fördergesuchen machte bereits Anfang 2022 den vorübergehenden Stopp des Programms nötig. Im laufenden Jahr 2023 kann die Förderung nach der ThüBaFF-Richtlinie jetzt erneut starten.
Joachim Leibiger, Thüringer Landesbeauftragter für Menschen mit Behinderungen, stellt dazu fest: „Ich freue mich ganz besonders, dass wir ab sofort wieder Förderanträge annehmen und zusammen mit der Aufbaubank bearbeiten können. Mit dem Neustart unseres Programms schieben wir etwas ganz Wichtiges wieder an. Denn die erste Antragsrunde hatte gezeigt, wie große der Bedarf an Mitteln zum Abbau von Barrieren im Freistaat tatsächlich ist.“
Ab sofort können wieder Anträge für aktuelle Vorhaben gestellt werden, die im laufenden Jahr 2023 geplant und begonnen werden. Weitere Informationen zu den Förderrichtlinien sowie zu den Anträgen sind auf der Internetseite des Thüringer Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderungen nachzulesen




