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Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen schließen sich „DigitalPakt Alter“ an

Bild von einem Bildschirm auf dem vier Personen zu sehen sind
Online-Konferenz
Foto: Pixabay/Maiconfz

HANNOVER / DÜSSELDORF (kobinet) Der DigitalPakt Alter soll die gesellschaftliche Teilhabe und das Engagement älterer Menschen in einer digitalisierten Welt stärken. Dieser Initiative des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO) sind nun auch die Bundesländer Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen beigetreten.



Niedersachsens Sozialminister Dr. Andreas Philippi ist von der Initiative überzeugt: „Es ist mir wichtig, dass Niedersachsen Partner beim DigitalPakt Alter ist. Ältere Menschen müssen bei der Digitalisierung auf Augenhöhe dabei sein und teilnehmen können. Sie ist Schlüssel und Zugang zugleich für ein selbstbestimmtes und unabhängiges Leben, weil sie die Nutzung diverser Informationen und Angebote ermöglicht – bzw. sogar oft erst ermöglicht“. Gemeinsam mit Partnerorganisationen aus allen gesellschaftlichen Bereichen sollen vielfältige Maßnahmen zur Stärkung der digitalen Teilhabe kooperativ und sektorenübergreifend vorangetrieben werden. Ziel ist es, ältere Menschen bei der digitalen Teilhabe zu unterstützen und auch auf geeignete Lernangebote aufmerksam zu machen. Die vielen bestehenden guten Ansätze zur Stärkung der digitalen Teilhabe Älterer sollen gesammelt, Handlungsbedarfe sichtbar gemacht werden und über Umsetzungsmöglichkeiten informiert werden.

Nordrhein-Westfalen präsentiert dazu mit dem Förderprogramm ‚Miteinander – Digital‘ eine Sammlung von Beispielen guter Praxis. Angebote, die mit viel Engagement, Kreativität und einfühlsamer Zuwendung dabei helfen, die digitale Teilhabe älterer Menschen zu stärken. Diese vielfältigen Angebote füllen den ‚DigitalPakt Alter‘ mit Leben.“ Mit diesem Programm fördert dieses Bundesland Digital-Angebote und Digital-Lotsen für ältere Menschen im Quartier. Im Rahmen des Programms werden insgesamt 20 Pflegeeinrichtungen gefördert, die beispielsweise digitale Sprechstunden, Schulungen zur sicheren Bedienung von Handy und Tablet, individuelle Unterstützung durch ehrenamtliche Helfer, mediengestützte Bewegungsangebote oder virtuelle Gottesdienste anbieten. Das Förderprogramm hat ein Volumen von einer Million Euro pro Jahr und läuft bis Ende 2025.