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Mit dem Blick auf den Start der Nationalen Spiele Berlin 2022

Gruppe von Sportlerinnen und Sportlern im Dress von unten gesehen
Das deutsche Fußball Traditional Team.

Foto: SOD/Sascha Klahn
Foto: Sascha Klahn

BERLIN (kobinet) Das Fest der Begegnung, die Nationalen Spiele Berlin 2022 stehen unmittelbar bevor. Berlin wird seinem Ruf und Eigenanspruch als Sportmetropole in den nächsten Tagen auf ganz besondere Weise gerecht werden. Vom 19. bis 24. Juni wird die Stadt Gastgeberin der Special Olympics Nationalen Spiele Berlin 2022, der Spiele für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung – ein großartiges und höchst emotionales Sportereignis.

MS-Film: Ärgerlich, rückwärtsgewandt, verpasste Chance!

Dr. Sigrid Arnade
Dr. Sigrid Arnade
Foto: H.-Günter Heiden

Berlin (kobinet) Heute, am 9. Juni, kommt der neue Film „Ein großes Versprechen“ in die deutschen Kinos. „Trotz toller schauspielerischer Leistung der beiden bekannten Hauptdarsteller*innen ist der Film einfach nur ärgerlich und der Kauf einer Kinokarte rausgeschmissenes Geld“, kommentiert die Vorstandsvorsitzende der Stiftung LEBENSNERV, Dr. Sigrid Arnade den Film.

Celebrate the music

Plakat: Celebrate the music am 19.6.22
Plakat: Celebrate the music am 19.6.22
Foto: Grenzen sind relativ

Hamburg (kobinet) “Celebrate the music – Come together!” heißt es am Sonntag, den 19. Juni im „altonale 22“, Platz der Republik in Hamburg von 14.00 bis 16.30 Uhr bei freiem Eintritt. Dabei handelt es sich um eine Netzwerkveranstaltung von und mit dem Verein Grenzen sind relativ,, der Staatlichen Jugendmusikschule Hamburg, der Nelson-Mandela-Schule, der Grundschule Bindfeldweg, dem Regionales Bildungs- und Beratungszentrum Eimsbüttel, der Inklusionsagentur Norderstedt und der altonale. Dies teilte Mischa Gohlke vom Verein Grenzen sind relativ den kobinet-nachrichten mit.

Video über Protest der Bremer Krüppelgruppe

Porträt von Prof. Dr. Swantje Köbsell
Porf. Dr. Swantje Köbsell
Foto: privat

Bremen (kobinet) ZEIT ONLINE hat mit Prof. Dr. Swantje Köbsell ein gut vierminütiges Video über die Aktivitäten der damaligen Bremer Krüppelgruppe und über die Veränderungen unter anderem durch die Grundgesetzergänzung mit dem Satz „Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden“. erstellt und auf YouTube veröffentlicht.

Auszeichnung für mdr-Magazin selbstbestimmt

Logo: selbstbestimmt
Logo von selbstbestimmt!
Foto: mdr

Leipzig (kobinet) Das MDR-Magazin „Selbstbestimmt“ steht seit 30 Jahren für Inklusion und dafür, Menschen mit Behinderung eine Stimme zu geben. Das Engagement wurde vor kurzem mit dem Inklusionspreis „Brückenschlag“ gewürdigt. Über diese Auszeichnung hat der mdr vor kurzem berichtet. Auch für die nächste Sendung, die am 12. Juni um 8:00 Uhr im mdr und über die Mediathek ausgestrahlt wird, haben sich die Akteur*innen des selbstbestimmt-Magazins spannende Beiträge vorgenommen.

Inklusionslauf hat neuen Schirmherren

Emoji 2 Sportler
Emoji 2 Sportler
Foto: Aktion Mensch

BERLIN (kobinet) Nach zwei Jahren Corona bedingter Zwangspause lädt der Sozialverband Deutschland (SoVD) wieder zum großen Inklusionslauf nach Berlin ein. Dieser wird am 25. Juni 2022 auf dem Tempelhofer Feld in Berlin stattfinden. Die Sportveranstaltung ist ein Wettbewerb für Menschen mit und ohne Behinderungen und eines der beliebtesten inklusiven Laufereignisses Deutschlands.

Aktion Mensch stellte höchstes Fördervolumen der Geschichte bereit

Logo Aktion Mensch
Logo Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) Die Aktion Mensch veröffentlichte mit ihrem Jahresbericht Rekordzahlen des Geschäftsjahres 2021: Mit rund 227 Millionen Euro konnte die Aktion Mensch so viele soziale Projekte fördern wie noch nie zuvor. Fast 7.900 Projekte, die das selbstverständliche Miteinander in der Gesellschaft vorantreiben, konnten aufgrund der bisher höchsten Erlöse der Soziallotterie von rund 585,5 Millionen Euro gefördert werden, heißt es in einer Presseinformation der Aktion Mensch. Damit sei die größte private Förderorganisation im sozialen Bereich in Deutschland auch im Jahr 2021 ihrer Vision einer vollends inklusiven Gesellschaft ein Stück näher gekommen, wie diese betont.

Rückblick auf die Inklusionstage zum barrierefreien Wohnen

Jessica Schröder
Jessica Schröder
Foto: Franziska Vu ISL

Berlin (kobinet) Wenn Menschen nicht barrierefrei wohnen können, dann ist ihre gesamte Lebensqualität stark beeinträchtigt und alle anderen Bereiche des Lebens können ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen werden. Das verdeutlicht Jessica Schröder von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) u.a. in ihrem Bericht über die Inklusionstage 2022, den sie für die kobinet-nachrichten verfasst hat. Die Inklusionstage 2022 standen unter dem Motto: „WOHNEN barrierefrei, selbstbestimmt, zeitgemäß“ und fanden am 31. Mai und 1. Juni hybrid statt.

Kostenlose Bürgertests bis in den Winter verlängern

Verena Bentele
Verena Bentele
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Die Ampelkoalition ist sich uneinig, wie sie sich auf ein mögliches Wiederaufflammen der Corona-Pandemie im Herbst vorbereiten soll. Darum appelliert der Sozialverband VdK Deutschland an die Bundesregierung, rechtzeitig entsprechende Vorkehrungen auf den Weg zu bringen. VdK-Präsidentin Verena Bentele fordert beispielsweise, dass die kostenlosen Bürgertests bis in den Winter verlängert werden.

LAG Persönliches Budget und Assistenz in Thüringen gegründet

Bild von der Gründung
Bild von der Gründung
Foto: privat

Erfurt (kobinet) Am 2. Juni fand die Gründungsversammlung der Landesarbeitsgemeinschaft Persönliches Budget, Assistenz Thüringen (PBAT) in den Räumen der Liga Selbstvertretung in Erfurt statt. Diese wurde von Betroffenen für Betroffene gegründet. Bei der Gründung wurden die Ziele abgesteckt, so dass im Fokus die Durchsetzung der Rechte von Menschen mit Behinderungen steht, heißt es in einem Facebookeintrag von Günther Schwarze.

50 Jahre Frühförderung in Erlangen

Plakat mit einem kleinen Mädchen und einer Liste der Angebote
Plakat der Frühförderung der Lebenshilfe Erlangen
Foto: Lebenshilfe Erlangen

ERLANGEN (kobinet) Seit 50 Jahren ist die Frühförderung und Beratung der Lebenshilfe Erlangen für Kinder und ihre Familien da. Sie war 1972 mit Nürnberg die erste Frühförderstelle in Bayern.

Schutzstatus für einen schwerbehinderten Menschen besteht bereits vor Antragsstellung

Portraifoto von Dennis Riehle
ABiD-Sozialberater Dennis Riehle
Foto: privat

BERLIN (kobinet) Sind Behinderungen eines Angestellten für den Arbeitgeber derart offensichtlich und erkennbar, dass sich daraus eine mögliche Schwerbehinderteneigenschaft mit den entsprechenden Nachteilsausgleichen ableiten lässt, bestehen diese Anrechte auch dann, wenn der Arbeitnehmer noch keinen Antrag auf Anerkennung der Schwerbehinderteneigenschaft gestellt hat. Das hat jetzt das Bundesarbeitsgericht entschieden.

Fachtag: LSBTQ* und Inklusion in Schleswig-Holstein

Logo: ZSL Nord
Logo: ZsL Nord
Foto: ZSL Nord

Rendsburg (kobinet) „Lange haben wir auf diesen Fachtag gewartet. Die 3 Veranstalter Zentrum für selbstbestimmtes Leben Norddeutschland, HAKI e.V. und die Geschäftsstelle ‚Echte Vielfalt‘ haben diesen Fachtag schon in 2021 durchführen wollen. Corona hat den Veranstaltern immer wieder einen Strich durch die Rechnung gemacht. Am Freitag, den 17. Juni von 10:00 – 16:00 Uhr ist es endlich so weit. In Rendsburg im Hohes Arsenal treffen sich Menschen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen, LSBTQ*, Engagierte in diesen Themenfeldern, Fachkräfte sowie Menschen aus Politik, Verwaltung und Interessierte“, heißt es in der Ankündigung für den Fachtag „LSBTQ* und Inklusion in Schleswig-Holstein“.

Werden Regelungen zur Intensivpflege noch komplizierter?

Symbol Fragezeichen
Symbol Fragezeichen
Foto: ht

München (kobinet) Patientenvertreter*innen haben scharfe Kritik an den Regelungen zur außerklinischen Intensivpflege im In­tensivpflege- und Rehabilitationsstärkungsgesetz (IPReG) geübt. „Nicht nur werde es zu einer Verschlechterung der Versorgung führen – die Regelungen seien sogar grundgesetzwidrig“, hatten sie einem Bericht von aerzteblatt.de zufolge bei einer Ver­anstal­tung des Münchner außerklinischen Intensiv Kongress (Maik) vor kurzem erklärt.

Veranstaltung: Hauptsache das Kind ist gesund

Plakat zur Veranstaltung Hauptsache das Kind ist gesund
Plakat zur Veranstaltung Hauptsache das Kind ist gesund
Foto: LB Bremen

Bremen (kobinet) Hauptsache das Kind ist gesund?“ Debatte zur Einführung des nicht-invasiven Pränataltests als Kassenleistung„, so lautet der Titel einer Veranstaltung am 29. Juni, die ab 17:00 Uhr in der Bremischen Bürgerschaft stattfindet. Mit der Veranstaltung wollen die Landesfrauenbeauftragte sowie der Landesbehindertenbeauftragte von Bremen eine gemeinsame Perspektive auf den nicht-invasiven Pränataltests NIPT, dessen Konsequenzen für Schwangere, werdende Eltern und unsere Gesellschaft diskutieren. Hierfür werden die Teilnehmenden sowohl in einem Input eine Einführung zum Thema Pränataldiagnostik und NIPT bekommen, als auch Einblicke in den Beratungsalltag mit Schwangeren erhalten.

VdK: Bundesverfassungsgericht hat große Chance vertan

Verena Bentele
Verena Bentele
Foto: Irina Tischer

Berlin / Karlsruhe (kobinet) Der VdK zeigt sich sehr enttäuscht über die aktuelle Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts (Az. 1 BvL 12/20), das die bestehenden Vorgaben für Hartz-IV-Empfänger zur maximalen Größe von selbst genutztem Wohneigentum mit dem Grundgesetz vereinbar sieht. Es gilt damit weiterhin, dass etwa eine Familie, die ein Haus oder eine größere Wohnung besitzt und deren Kinder ausziehen, notfalls aus diesem Haus, dieser Wohnung ausziehen muss.

Koalitionspapier mit Lücken im Sozialbereich

Warnschild mit Ausrufezeichen
Warnschild mit Ausrufezeichen
Foto: Susanne Göbel

Düsseldorf (kobinet) Im Sondierungspapier der CDU und von Bündnis 90/Die Grünen zur möglichen Bildung einer gemeinsamen Landesregierung in Nordrhein-Westfalen werden aus Sicht des Sozialverbands VdK Nordrhein-Westfalen wichtige soziale Fragen nicht thematisiert. In einem Schreiben an die Parteivorsitzenden Hendrik Wüst und Mona Neubaur loben der Vorsitzende Horst Vöge und Geschäftsführer Thomas Zander zwar, dass einige Punkte aufgegriffen wurden, „die wir mit unseren 390.000 Mitgliedern unterstützen“. Gerade zum barrierefreien Ausbau des ÖPNV, zur häuslichen Pflege sowie zum bezahlbaren Wohnen für Menschen mit und ohne Behinderung finden sich bislang jedoch überhaupt keine Vereinbarungen, kritisiert der Verband.

Perspektiven Sehbehinderter ausgeblendet

Wilfried Oellers
Wilfried Oellers
Foto: Wilfried Oellers

BERLIN (kobinet) Anlässlich des heutigen Tag der Sehbehinderten hat der Teilhabebeauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Wilfried Oellers eingeschätzt, dass aus seinem Blickwinkel die Perspektive blinder und sehbehinderter Menschen vielfach ausgeblendet werden.

VdK plant Musterklage gegen Energiepreispauschale

Sharepic des VdK zur Musterklage gegen die Energiepreispauschale
Sharepic des VdK zur Musterklage gegen die Energiepreispauschale
Foto: VdK

Berlin (kobinet) Nach 9-Euro-Ticket und Tankrabatt sollen die Bürger*innen ab September mit der Energiepreispauschale entlastet werden. Das Problem: Rentenempfänger und Studierende gehen leer aus. Deshalb plant nun der VdK eine Musterklage.

IGEL Podcast vom Annahmen und Loslassen: Nicht blind – nicht sehend

Logo des Podcast IGEL: Inklusion Ganz EInfach Leben
Logo des Podcast IGEL
Foto: Sascha Lang

Bad Segeberg (kobinet) Die aktuelle Episode des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL) handelt vom Annahmen und Loslassen in Bezug auf Menschen, die nicht blind und nicht vollständig sehend sind. Der Podcast bildet eine gemeinsame Diskussion von Sascha Lang vom IGEL Podcast mit Aktiven von PRO RETINA ab.

Kloster und Schloss Bebenhausen hat Tastmodell erhalten

Die Staatssekretärin und die Landesbeauftragte im Kreis weiterer Beteiligte vor dem Modell
Bei der Einweihung des Tastmodells
Foto: Landesverband Selbsthilfe Körperbehinderter Menschen Baden-Württemberg

STUTTGART (kobinet) Gemeinsam mit der Beauftragten der Landesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Simone Fischer, hat die baden-württembergische Finanzstaatssekretärin Gisela Splett zum Ende der vergangenen Woche im Kloster und Schloss Bebenhausen das neue Tastmodell eingeweiht. So wird die weitläufige Klosteranlage von Bebenhausen auch für blinde und sehbehinderte Menschen erfahrbar.

Union will mehr Tempo für Barrierefreiheit und Teilhabe

Wilfried Oellers
Wilfried Oellers
Foto: Wilfried Oellers

Berlin (kobinet) Zur Verabschiedung des Bundeshaushalts 2022 und des darin enthaltenen Titels zur Förderung der Inklusion von Menschen mit Behinderungen hat sich der Beauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen, Wilfried Oellers, zu Wort gemeldet. Er fordert mehr Tempo für Barrierefreiheit und Teilhabe.

Von einem Regelfall zum nächsten

Fragezeichen aus Blumen
Fragezeichen aus Blumen
Foto: Susanne Göbel

Berlin (kobinet) Menschen mit chronischen Erkrankungen und Behinderungen konnten durch eine so genannte „Verordnung außerhalb des Regelfalls“ in kurzer Zeit mehr Behandlungen vom Arzt verschrieben bekommen. Seit letztem Jahr besteht diese Möglichkeit nun nicht mehr. Dies stellt Betroffene vor große Versorgungslücken und existenzielle Probleme, wie die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) berichtet.

Wichtiger Tag für die Sozialpolitik

Bundesadler im Plenarsall
Bundesadler im Plenarsall
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Der Deutsche Bundestag hat am 3. Juni nicht nur den Bundeshaushalt verabschiedet, sondern auch zentrale sozialpolitische Maßnahmen wie die Ausweitung der Minijobgrenze, die Wiedereinführung des Nachholfaktors und die jährliche Rentenanpassung beschlossen. Auch der gesetzliche Mindestlohn wird zum 1. Oktober 2022 auf 12 Euro pro Stunde steigen und Leistungen für Erwerbsminderungsbestandrenten werden endlich verbessert. „Endlich werden langjährige Forderungen des SoVD umgesetzt – vor allem beim Mindestlohn und den Erwerbsminderungsrenten“, erklärte der Präsident des Sozialverband Deutschland (SoVD), für den der gestrige 3. Juni ein wichtiger Tag für die Sozialpolitik darstellt.

Entscheidungsbereitschaft und Strukturen zur Organspende stärken

drei rote Ausrufezeichen
Drei rote Ausrufezeichen
Foto: ht

Berlin (kobinet) Zum heutigen Tag der Organspende am 4. Juni hat sich die Bundestagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen, Kirsten Kappert-Gonther, zu Wort gemeldet und gefordert, dass die Entscheidungsbereitschaft und Strukturen gestärkt werden müssen. „Die Zahl der Organspenden in Deutschland ist zu niedrig, immer noch warten Menschen viel zu lange auf das lebensrettende Spenderorgan. Hierfür müssen die Information, die Dokumentation und die Strukturen in den Kliniken dringend verbessert werden“, teilte die Grünen-Politikerin mit.

VdK informiert über Altersarmut in Köln

Geldscheine
Budget, Geldscheine
Foto: Irina Tischer

DÜSSELDORF (kobinet) Im Vorfeld des Außerordentlichen Landesverbandstages des VdK Nordrhein-Westfalen hat Horst Vöge, der Vorsitzende des Sozialverbands VdK in diesem Budnesland über die Altersarmut in der Domstadt informiert und gemeinsam mit den 120 Delegierte des Verbandstages finanzielle Entlastung von Rentnerinnen und Rentnern gefordert.

Zwei Jahre Wege in den Beruf

Emoji Inklusion der Aktion Mensch
Emoji Inklusion
Foto: Aktion Mensch

STUTTGART (kobinet) Vor zwei Jahren wurde das Modellprojekt „Wege in den Beruf“ gegründet. Träger des von der Stiftung Aktion Mensch geförderten Projektes sind das Deutsche Taubblindenwerk, die Stiftung Nikolauspflege und das SFZ Förderzentrum. Ziel des Projektes ist es, die Perspektiven für taubblinde und hörsehbehinderte Menschen in Deutschland zu entwickeln.

100 Meter mit Jürgen Dusel

Jürgen Dusel
Jürgen Dusel
Foto: Henning Schacht

Berlin (kobinet) Der Beauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderungen der Bundesregierung, Jürgen Dusel, hat auf einem kurzen Spaziergang von 100 Metern für das Magazin Bericht aus Berlin des ARD Hauptstadtstudios zu einer Reihe aktueller behindertenpolitischer Fragen Position bezogen. Dabei plädierte er u.a. für eine Erhöhung der Ausgleichsabgabe für beschäftigungspflichtige Betriebe, die keinen einzigen behinderten Menschen beschäftigen. Zudem fordert Jürgen Dusel eine Quote für Führungskräfte von Menschen mit Behinderungen.

Schlichtungsstelle BGG legt fünften Jahresbericht vor

Jahresbericht Schlichtungsstelle BGG 2021
Jahresbericht Schlichtungsstelle BGG 2021
Foto: Schlichtungsstelle BGG

Berlin (kobinet) Der fünfte Jahresbericht der Schlichtungsstelle nach dem Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) – kurz Schlichtungsstelle BGG – wurde nun veröffentlicht. Er bezieht sich auf das Jahr 2021 und gibt unter anderem Auskunft über aktuelle Fälle im Berichtszeitraum. Angesiedelt ist die Schlichtungsstelle BGG beim Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Jürgen Dusel. Sie hilft seit 2016 dabei, Konflikte zwischen Menschen mit Behinderungen und vor allen Dingen öffentlichen Stellen des Bundes zu lösen, wenn es um das Recht auf Barrierefreiheit und Gleichbehandlung geht.

ad:bewegt! – Geschichte(n) zum selbstbestimmten Leben im Kontext der Behindertenbewegung

Bild von der Ausstellungseröffnung am 29.5.22
Bild von der Ausstellungseröffnung am 29.5.22
Foto: U. Aurien

Berlin (kobinet) Der Chronist der kobinet-nachrichten aus Berlin Dr. Martin Theben berichtet dieses Mal von einer multimedialen virtuellen Ausstellung über die Geschichte des Berliner Assistenzvereins ambulante dienste e.V., die anlässlich des 40jährigen Bestehens 2021 zu Beginn dieser Woche gestartet ist.

Fünf Jahre Gefängnis für Vergewaltigungen in Werkstatt für behinderte Menschen

Goldene Statue Justitia mit Schwert und Waage
Justitia
Foto: Sang Hyun Cho auf Pixabay

Neu-Ulm (kobinet) Wie wichtig ein konsequenter Gewaltschutz und eine entsprechende Verfolgung von Straftaten in der Behindertenhilfe ist, zeigt auf’s Neue ein aktueller Fall aus einer Behindertenwerkstatt aus dem Kreis Neu-Ulm. Im Prozess wegen einer Vergewaltigung und Misshandlungen von Menschen in einer Behindertenwerkstatt im Kreis Neu-Ulm ist der Angeklagte am 1. Juni zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt worden, wie der Südwestrundfunk in seinem Online-Angebot auf SWR AKTUELL berichtet.

Maskenpflicht für Bewohner*innen in NRW-Einrichtungen entfällt

Grafik zeigt Corona-Virus auf der Webseite der WHO
Corona-Virus
Foto: WHO

Düsseldorf (kobinet) Die Maskenpflicht in Pflegeheimen und Einrichtungen der Eingliederungshilfe in Nordrhein-Westfalen entfällt einem Bericht von ZEIT ONLINE zufolge künftig für alle Bewohner*innen. Auch nicht gegen das Coronavirus geimpfte Bewohner*innen müssten ab 4. Juni keinen Mund-Nasen-Schutz mehr tragen, wie es in dem Bericht heißt.

Neue Rechtslage für Geflüchtete aus Ukraine vergisst Menschen mit Behinderung

Wandtatoo Logo und Schrift Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e. v. - ISL
Wand Tatoo ISL
Foto: ISL

München (kobinet) In einer Presseerklärung kritisieren verschiedene Bundesverbände, unter anderem auch die „Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V.“ die neuen Regelungen der Bundesregierung für den Leistungszugang geflüchtete Menschen aus der Ukraine. Der Zugang zu Leistungen für Geflüchtete mit Behinderung wird auch in Zukunft schwierig bleiben.

Der 5. Mai – eine unproduktive Routine!

Logo ForseA e.V.
Logo ForseA e.V.
Foto: ForseA e.V.

Hollenbach (kobinet) Alljährlich zum 5. Mai wird Deutschland von Pressemitteilungen und Aktionen überflutet. Nach zehn Tagen hat sich die Welle wieder verlaufen – Geändert hat sich nichts.

Sozialverband schlägt Inflationsalarm

Logo SoVD mit helfender Hand unter dem o
Logo SoVD
Foto: SoVD

BERLIN (kobinet) In der Region Berlin – Brandenburg sind Löhne und Renten nach Angaben des SoVD-Landesverbandes im Bundesvergleich überdurchschnittlich niedrig sowie der Anteil der Menschen in Armut bei Arbeit und im Alter besonders hoch. Mit dem Anstieg der Lebenshaltungskosten von 8,6 Prozent in Berlin und 8,5 Prozent in Brandenburg schlägt dort die Inflation besonders hart zu.

Bau- und Landmaschinen barrierefrei

Außenlift mit dem man das Fahrerhaus des Traktors erreichen kann
Individuell angepasstes Liftsystems für das Erreichen des Fahrerhaus
Foto: PARAVAN

PFRONSTETTEN-AICHELAU (kobinet) PARAVAN ist seit vielen Jahren als Umrüster von Personenfahrzeugen sowie deren Anpassung an die Ansprüche von Nutzerinnen und Nutzern mit Mobilitätseinschränkungen bekannt. Ab sofort können Kunden von JOHN DEERE Fahrzeugen vom Erfahrungsschatz und der Kompetenz von PARAVAN im Bereich der Inklusion in die Arbeitswelt profitieren.

Enquete-Kommission Inklusion könnte hilfreich sein

Logo Deutsches Institut für Menschenrechte
Logo Deutsches Institut für Menschenrechte
Foto: Von Institut für Menschenrechte – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0

BERLIN (kobinet) Im Zusammenhang mit den Beratungen im Deutschen Bundestag darüber, welche Enquete-Kommissionen in dieser Legislatur eingesetzt werden sollen, hat das Deutsche Institut für Menschenrechte jetzt empfohlen, eine Enquete-Kommission zur gesellschaftlichen Inklusion einzurichten. Diese sollte die Umsetzung der seit 2009 für Deutschland geltenden UN-Behindertenrechtskonvention in den Blick nehmen.

Gesetzliche Verpflichtung zur Barrierefreiheit verankern

Stephanie Aeffner
Stephanie Aeffner
Foto: Aeffner/Sabine Arndt

Berlin (kobinet) Nach der Ankündigung der Bundesinitiative Barrierefreiheit durch den Bundesminister für Arbeit und Soziales, Hubertus Heil, muss nach Ansicht der Berichterstatterin der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen für die Themen Barrierefreiheit, Weiterentwicklung des Bundesteilhabegesetzes, inklusives Gesundheitswesen und Sozialhilfe, Stephanie Aeffner, zügig die Gesetzgebung zur Verpflichtung privater Anbieter von Dienstleistungen und Gütern zum Abbau von Barrieren oder zum Ergreifen angemessener Vorkehrungen folgen.

Dusel begrüßt Mittel für mehr barrierefreien Wohnraum

Jürgen Dusel
Jürgen Dusel
Foto: Henning Schacht

Berlin (kobinet) Anlässlich der vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales ausgerichteten „Inklusionstage 2022“ hat Klara Geywitz, Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, angekündigt, dass die Bundesregierung das KfW-Programm „Altersgerecht Umbauen“ im Jahr 2022 fortsetzen wird. Für das neue Förderprogramm werden Mittel in Höhe von 75 Millionen Euro zur Verfügung stehen. Zuletzt war die weitere Förderung nicht sicher: Obwohl im Koalitionsvertrag eine „auskömmliche Aufstockung“ vereinbart ist, war sie im bisherigen Haushaltsentwurf zunächst gar nicht vorgesehen. Darauf weist der Bundesbehindertenbeauftragte Jürgen Dusel hin, der es begrüßt, dass die Mittel nun zur Verfügung stehen, aber betont, dass diese deutlich aufgestockt und verstetigt werden müssen.