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Der Schulkonsens in Nordrhein-Westfalen braucht eine Überprüfung

Dr. Brigitte Schumann
Dr. Brigitte Schumann
Foto: Bildungsklick

Düsseldorf (kobinet) "Der NRW-Schulkonsens braucht eine Überprüfung." Diese Ansicht vertritt die Bildungsjournalistin Dr. Brigitte Schumann in einem Beitrag für den Bildungsklick. "Die neue Landesregierung will NRW zur ersten klimaneutralen Industrieregion machen. Wie passt zu der zukunftsgerichteten Wirtschaftspolitik der rückwärtsgewandte Schulkonsens, der mit dem hierarchisch gegliederten Schulsystem seinen 'Frieden' macht und mit der Vorstellung einer inklusiven Gesellschaft nicht kompatibel ist?" fragt die Journalistin in ihrem Beitrag.

„Basis für die Bildungspolitik der schwarz-grünen Landesregierung in der neuen Legislaturperiode soll der 2011 zwischen SPD, CDU und den Grünen ausgehandelte Schulkonsens sein, der auch als ‚Schulfrieden‘ bezeichnet wird und offiziell 2023 ausläuft. Die Bestandsgarantie für die ‚ausgezehrte‘ Hauptschule wurde mit dem Schulkonsens aus der Landesverfassung entfernt und stattdessen das gegliederte Schulsystem und die integrierten Schulformen als gleichwertige Bestandteile eines vielfältigen Schulwesens verfassungsmäßig abgesichert. Wörtlich heißt es: ‚Das Land gewährleistet in allen Landesteilen ein ausreichendes und vielfältiges öffentliches Bildungs- und Schulwesen, das ein gegliedertes Schulwesen und integrierte Schulformen sowie weitere andere Schulformen umfasst.‘ Mit den ‚anderen Schulformen‘ sind neben Berufs- und Weiterbildungskollegs auch Förderschulen gemeint, ’soweit sie trotz Inklusion noch gebraucht werden'“, heißt es in der Einführung des Beitrag von Dr. Brigitte Schumann.

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