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Triage-Regelungen mit geringen Änderungen im Ausschuss beschlossen

Bundestag Besprechungsraum
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Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) „Der Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages hat die geplante Triage-Regelung gebilligt. Für die Vorlage der Bundesregierung zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) (20/3877) votierten am Mittwoch im Ausschuss die Koalitionsfraktionen. Die Opposition lehnte den in den Beratungen noch veränderten Gesetzentwurf ab. Die Novelle soll am Donnerstag im Bundestag verabschiedet werden“, heißt es in einem Bericht des Informationsdienstes Heute im Bundestag über die Entscheidung in der heutigen Ausschussssitzung. Auf dieser Grundlage dürften die Bundestagsabgeordneten wohl das Gesetz am 10. November gegen 16:30 Uhr beschließen. Die Debatte beginnt voraussichtlich um 15:45 Uhr.

„Angriff gegen das Bürgergeld abwehren!“

„Angriff gegen das Bürgergeld abwehren!“
Fotomontage von Münzen mit kleinen Figuren auf rotem Untergrund mit Hartz IV beschriftet
Foto: Pixabay

München (kobinet) In einer Pressemeldung brüskiert sich der SoVD über das Gebaren des CDU-Vorsitzenden Friedrich Merz und der CDU über die geplanten Änderungen bezüglich Hartz IV. „Es ist ein unwürdiges Schauspiel von Friedrich Merz und der CDU“ heißt es in einer Pressemitteilung der Vorsitzenden Ursula Engelen-Kefer.

Behindertenbeauftragte haben Bedenken bei Triage-Gesetz

Jürgen Dusel
Jürgen Dusel
Foto: Henning Schacht

Berlin (kobinet) Der Bundestag plant, am 10. November ein Gesetz zu beschließen, das vor einer Benachteiligung bei der Zuteilung von überlebenswichtigen intensivmedizinischen Behandlungskapazitäten schützen soll, wenn diese nicht ausreichend vorhanden sind (Triage). Das Gesetz soll insbesondere vor einer Benachteiligung aufgrund einer Behinderung schützen und bezieht sich zudem ausschließlich auf den Fall knapp werdender Ressourcen im Fall einer übertragbaren Krankheit wie es beispielsweise bei COVID-19 befürchtet wurde. Die Landesbehindertenbeauftragten und der Bundesbehindertenbeauftragte haben nun im Vorfeld der Geseztesverabschiedung mit einer gemeinsamen Stellungnahme Bedenken gegen das Triage-Gesetz geäußert.

Jedes Leben ist gleich viel wert: Schweigeminute zur Triage-Gesetzgebung

Karikatur zur Triage - Bildbeschreibung im Artikel unten
Karikatur zur Triage – Bildbeschreibung im Artikel unten
Foto: ISL – Phil Hubbe

Berlin (kobinet) Mit einer Schweigeminute bringen behinderte Menschen ihren Ärger und Protest über die geplanten Regelungen im Falle einer Triage vor dem Reichstag zum Ausdruck. Am Nachmittag des 10. November findet die Debatte mit anschließendem Beschluss über die Änderung des Infektionsschutzgesetzes im Plenum des Bundestages statt. Dabei geht es vor allem darum, wie eine Nichtdiskriminierung im Falle von Triage-Situationen sichergestellt werden kann. Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) und die LIGA Selbstvertretung laden daher zu einer Aktion mit einer Schweigeminute am 10. November von 14:30 – 14:45 Uhr an der Westseite des Reichstags auf dem Rasen in Berlin ein.

46,2 Millionen Euro für Beschäftigung schwerbehinderter Menschen im Rheinland

Logo LVR Qualität für Menschen
Logo LVR Qualität für Menschen
Foto: LVR

Köln (kobinet) Im Jahr 2021 haben das Inklusionsamt des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) und die rheinischen Fachstellen für behinderte Menschen im Arbeitsleben mit rund 46,2 Millionen Euro die Beschäftigung schwerbehinderter und gleichgestellter Menschen im Rheinland unterstützt.

Inklusion an Deutschlands Hochschulen: Stand und Perspektiven

Symbol Fragezeichen

Berlin (kobinet) Wie inklusiv ist das Studium in Deutschland? Wie weit sind wir auf dem Weg zur inklusiven Hochschule? Was wurde in den vergangenen 40 Jahren erreicht? Wie weit ist Deutschland bei der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention im Hochschulbereich? Zu diesen Fragen richtet die Informations- und Beratungsstelle Studium und Behinderung (IBS) des Deutschen Studentenwerks (DSW) am 10. Und 11. November 2022 in Berlin eine Tagung anlässlich ihres 40-jährigen Bestehens aus.

Krisendiplomatie zum G20-Gipfel

November 2022 an der Spree in Berlin
November-Sonntag an der Spree
Foto: Privat

Berlin (kobinet) Indonesiens Präsident Joko Widodo erwartet als Gastgeber des G20-Gipfels eine Friedensinitiative für die Ukraine. Der Wiederaufbau und die Wiederherstellung der Wirtschaftskraft der Ukraine seien unmöglich, wenn der Krieg nicht ende. In Berlin streiten scheinbar unversöhnlich Befürworter und Gegner weiterer Waffenlieferungen an die Ukraine.

Hoch hinaus beim inklusiven Bouldern

Logo: Aktion Mensch
Logo: Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) „In Lachen-Speyerndorf können Kinder und Jugendliche jetzt ihre Grenzen testen. Beim inklusiven Bouldern sind Teilnehmer*innen mit und ohne Behinderung dabei und trainieren so ihre Kraft und Motorik. Die Boulderwand haben sie gemeinsam aufgebaut und gestaltet und können daran jetzt über sich hinauswachsen.“ Auf dieses Projekt weist die Aktion Mensch in ihrem neuesten Newsletter hin.

Aufklärungs- und Unterstützungskampagne für Betroffene hoher Energiekosten

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Berlin (kobinet) Angesichts stark steigender Energiekosten haben der Verein Tacheles und der Paritätische Wohlfahrtsverband eine bundesweite Kampagne “Energie-Hilfe”, mit der Menschen über ihre Rechte auf behördliche Übernahme von Energiekosten aufgeklärt werden sollen, gestartet. Im Zentrum der Kampagne steht die Webseite www.energie-hilfe.org, die Betroffene hoher Energiekosten umfangreich über ihre sozialrechtlichen Ansprüche informiert und Musteranträge zur Verfügung stellt.

Triage-Gesetz manifestiert Diskriminierungen, anstatt diese zu verhindern

Portraitfoto des Bundestagsabgeordneten Sören Pellmann
Sören Pellmann, Die Linke, MdB
Foto: Inga Haar / Deutscher Bundestag

Berlin (kobinet) Nach Ansicht des Sprechers für Inklusion und Teilhabe der Linksfraktion im Deutschen Bundestag Sören Pellmann manifestiert das am Donnerstag, den 10. November, im Bundestag zur Abstimmung anstehende Triage-Gesetz Diskriminierungen, anstatt diese zu verhindern. Er sieht im Gesetzentwurf eklatante menschenrechtliche Defizite, wie der Bundestagsabgeordnete in einer Presseinformation vor der anstehenden abschließenden Debatte am 10. November gegen 14:30 Uhr im Bundestag mitteilte.

Prognostizierte Rentenerhöhung wichtig, reicht aber nicht aus

Verena Bentele
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Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Die Renten sollen im Juli 2023 in Westdeutschland voraussichtlich um rund 3,5 Prozent steigen und in Ostdeutschland um rund 4,2 Prozent. Dies geht aus dem Entwurf des Rentenversicherungsberichts 2022 der Deutschen Rentenversicherung hervor. Für die Präsidentin des Sozialverband VdK, Verena Bentele, ist diese prognostizierte Rentenerhöhung zwar wichtig, reicht jedoch nicht aus, um Kaufkraftverluste auszugleichen.

Triage-Gesetz steht diese Woche im Bundestag zur Entscheidung an

Bundestag im Herbst
Bundestag
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Die zweite und dritte Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Zweiten Gesetzes zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes, in dem Regelungen im Falle einer Triage getroffen werden, steht diese Woche im Deutschen Bundestag zur Entscheidung an. Entsprechende Änderungsanträge zum Gesetzentwurf der Bundesregierung werden am 9. November im Gesundheitsausschuss beraten. Am Donnerstag, den 10. November ist dann ab 14:30 Uhr die auf 45 Minuten angesetzte Debatte und Abstimmung der Triage-Regelungen geplant. Eine Reihe von Akteur*innen haben den Aufschub dieser Entscheidung zugunsten einer breiteren gesellschaftlichen Debatte gefordert.

Bericht über Global Disability Summit veröffentlicht

Logo des Global Disability Summit
Logo des Global Disability Summit
Foto: Global Disability Summit

Oslo (kobinet) 2025 ist Deutschland an der Reihe den Global Disability Summit gemeinsam mit Jordanien durchzuführen. Nun wurde der 44seitige Bericht über den letzten Globalen Gipfel zur Behindertenpolitik vom Februar 2022 veröffentlicht, allerdings nur in englischer Sprache.

Gedenken an die Nacht, in der die Synagogen brannten

Symbol Information

Hamburg (kobinet) Die Evangelische Stiftung Alsterdorf erinnert in Hamburg an die November-Pogrome 1938 mit einem Gedenk-Konzert mit der Musik jüdischer Komponist*innen. Sie nimmt dies zum Anlass, an die Opfer des Holocausts, insbesondere ihrer ehemaligen 28 Alsterdorfer Bewohnerinnen und Bewohner jüdischen Glaubens oder jüdischer Herkunft, zu erinnern. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, den 9. November, um 17.00 Uhr in der Kirche St. Nicolaus, Dorothea-Kasten-Straße /Ecke Sengelmannstraße, in 22297 Hamburg statt.

Null Toleranz für Null-Beschäftiger – Forderung nach 4. Staffel der Ausgleichsabgabe

Jürgen Dusel
Jürgen Dusel
Foto: Henning Schacht

Berlin (kobinet) Der Inklusionsbeirat der Staatlichen Koordinierungsstelle fordert eine vierte Staffel der Ausgleichsabgabe und hat dazu ein Positionspapier veröffentlicht. Darauf weist der Bundesbehindertenbeauftragte, Jürgen Dusel, in seinem neuesten Inklusionsnewsletter hin. Arbeitgeber mit mehr als 20 Arbeitsplätzen sind gesetzlich verpflichtet, fünf Prozent ihrer Stellen mit schwerbehinderten Menschen zu besetzen. Rund ein Viertel aller beschäftigungspflichtigen Arbeitgeber, in der Summe über 44.000 Unternehmen in Deutschland, beschäftigen jedoch keinen einzigen Menschen mit Schwerbehinderung. Daher sei nun Null-Toleranz für Null-Beschäftiger angesagt.

Öffentliche Anhörung des Gesundheitsausschusses zur Patientenberatung

Bundestag Besprechungsraum
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Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Der Gesundheitsausschusses des Deutschen Bundestages befasst sich im Rahmen einer öffentlichen Anhörung mit der Patientenberatung. Die Anhörung findet am Mittwoch, den 9. November, um 15.45 Uhr im Paul-Löbe-Haus, im Sitzungssaal E 300 statt und wird live im Parlamentsfernsehen des Bundestages übertragen und kann später in der Mediathek angeschaut werden, wie der Deutsche Bundestag mitteilt.

Ratschlag: Gute Arbeitsassistenz hat virtuelle Arbeit zum Thema

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Marburg/Lahn (kobinet) Den 10. Ratschlag „Gute Arbeitsassistenz“ bietet der Deutsche Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf (DVBS) gemeinsam mit Pro Retina am 30. November von 19:00 bis 21:00 Uhr über die Plattform Zoom an. Bei diesem Ratschlag geht es um das Thema „Assistenz bei der virtuellen Arbeit“.

Momentaufnahme 282

Ein Mensch im von Sonnenstrahlen durchdringen den Herbstwald
Sonne im Wald
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Bei Lichte besehen sind Ruhe und Glück überhaupt dasselbe. (Theodor Fontane)

160.259 arbeitslose schwerbehinderte Menschen im Oktober 2022

Verschiedene Zahlen bunt gemischt
Verschiedene Zahlen bunt gemischt
Foto: Susanne Göbel

Nürnberg (kobinet) Im Oktober 2022 ag die Zahl der arbeitslosen schwerbehinderten Menschen in Deutschland noch knapp über 160.000. Mit 160.259 registrierten arbeitslosen schwerbehinderten Menschen ist dies die geringste Zahl seit den ersten Auswirkungen der Corona-Pandemie. Im März 2020 wurde mit 157.523 arbeitslos gemeldeten Schwerbehinderten zuletzt die Zahl von 160.000 unterschritten.

IGEL-Podcast: Inklusion braucht keine Ecken

Logo des Podcast IGEL: Inklusion Ganz EInfach Leben
Logo des Podcast IGEL
Foto: Sascha Lang

Bad Segeberg/Berlin (kobinet) „Inklusion braucht keine Ecken“, so bringt Siegurd Seifert, der vor zehn Jahren den Verein Inclusio Medien in Berlin gegründet hat, sein journalistisches Engagement in Sachen Inklusion auf den Punkt. Der Macher des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL), Sascha Lang, sprach mit Siegurd Seifert in der aktuellen Episode des Podcast über dessen journalistisches Wirken.

Behindertenbeauftagte verabschieden Erfurter Erklärung

Blick auf den Marktplatz mit zwei großen Kirchengebäuden im Hitergrund
Blick auf den Erfurter Dom
Foto: Pixabay/lapping

ERFURT (kobinet) Zum Abschluss ihres 64. Treffens haben die Behindertenbeauftragten von Bund und Ländern heute in ihrer „Erfurter Erklärung für einen inklusiven Arbeitsmarkt 2030“ Forderungen für einen inklusiven Arbeitsmarkt gestellt und Wege dorthin aufgezeigt. Die Beauftragten sind der Auffassung, dass es verstärkter Anstrengungen, Impulse und Instrumente für die Erreichung eines inklusiven Arbeitsmarktes bedarf.

Am Wochenende gibt es internationalen Spitzen-Rollstuhlbasketball

Plakat mit einer weißen Silouhette eines Rollstuhlbasketballers auf rotem Grund
Plakat zum Nations Cup in Köln
Foto: RBC Köln 99ers

KÖLN (kobinet) Am Wochenende steht die 2022er Ausgabe des Nations Cup Cologne auf dem Plan der Veranstaltungen der Rollstuhlbasketballer. Dazu werden die Nationalmannschaften der Männer aus Australien, Japan und Deutschland am Bergischen Ring in Köln begrüßt. Zudem duellieren sich die Frauen Deutschlands zweimal mit den Niederlanden. Beim Nations Cup Cologne treffen die weltbesten Rollstuhlbasketballteams aufeinander. Deutschland ist mit Frauen- und Männerteam vertreten. Höhepunkt wird am Sonnabend dem 5. November sein. Die Wettkämpfe beginnen um 15.30 Uhr.

Europäische Tagung für Leichte Sprache im Internet

drei Frauen vor dem Konferenzplakat
Auf der Europa-Konferenz Train2Validate für Leichte Sprache Prof. Rocio Bernabé , Prüfexpertin Janina Spang und Dr. Stefanie Koehler von links nach rechts
Foto: Francesca

München (kobinet) In München fand die Europa-Konferenz Train2Validate für Leichte Sprache statt. Experten aus allen Ländern nahmen zahlreich teil. Train2Validate ist von der Europäischen Union gefördert. Damit unterstützt Erasmus die erste wissenschaftlich und praktisch begleitete Ausbildung von Textschaffenden und Prüfexperten für Leichte Sprache. Ziel ist ein Zertifikat, mit dem Prüfexperten europaweit am ersten Arbeitsmarkt Beschäftigung finden sollen. Mit-Organisator Oscár Munoz von Plena Inclusion Madrid, verwies auf die Wichtigkeit dieses gemeinsamen europäischen Vorhabens, im Hinblick auf die Umsetzung der Ziele der UN- Behindertenrechtkonvention. Dazu gehört der Zugang zu Leichter Sprache im Internet.

Platz zwei belegen die Behinderten

sitzt auf einer Bank am Wald
Hans-Willi Weis
Foto: Hans-Willi Weis

Merzhausen (kobinet) Mich hat die Meldung von dieser Platzierung überrascht. Nicht, weil ich den Zweitplatzierten das nicht zugetraut hätte, denn hier handelt es sich nicht um sportliche Leistungen. Erstaunt hat es mich, weil man von diesem Zweitplatzierten sonst in den Leitmedien beinahe nichts hört. Was beim Erstplatzierten sich ganz anders verhält, dessen Protagonisten machen permanent von sich reden, stehen immer wieder im Rampenlicht der Öffentlichkeit.

Überlebenschancen sollen bei Triage-Gesetz ausschlaggebend für Entscheidung sein

Logo: mdr
Logo: mdr
Foto: mdr

Leipzig (kobinet) „Was, wenn sich Krankenhäuser füllen, aber zu wenig Geräte da sind? Wer soll versorgt werden, wer warten? Während der Corona-Pandemie ist diese Frage viel diskutiert worden. Ärzte sollen dann eine moralisch und ethisch schwierige Entscheidung fällen, die sogenannte Triage. Das Bundesgesundheitsministerium hat nun einen Gesetzentwurf vorgelegt. Er sieht vor, dass die Überlebenschancen von Patienten ausschlaggebend für die Entscheidung sein sollen. Daran gibt es viel Kritik.“ So heißt es in einem Bericht des mdr, der die aktuelle Debatte im Vorfeld der am 10. November im Bundestag anstehenden Entscheidung über das Gesetzesvorhaben zur Triage gut darstellt.

Barrierefreiheit bei Investitionen in Ausbau des ÖPNV sicherstellen

Hamburg - Blick auf das Rathaus
Hamburg – Blick auf das Rathaus
Foto: H. Smikac

Hamburg (kobinet) Das Bündnis Barrierefreie Mobilitätswende fordert die Stadt Hamburg dazu auf, die angekündigten Investitionen in den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) auch zur flächendeckenden Umsetzung der Barrierefreiheit zu nutzen. Dies sehe das Personenbeförderungsgesetz (PBefG) bereits seit dem 1. Januar 2022 vor. Hamburg sei davon jedoch weit entfernt.

Münchner außerklinischer Intensiv Kongress am 11. und 12. November

Logo: Münchner außerklinischer Intensiv Kongross MAIK
MAIK
Foto: MAIK

München (kobinet) Am 11. und 12. November findet der 15. Münchner außerklinischer Intensiv Kongress (MAIK) statt. Noch immer gehen laufend Anmeldungen ein und es ist weiterhin möglich, Tickets für den Kongress zu erwerben, heißt es vonseiten der Veranstalter*innen.

VdK: Härtefallfonds statt frieren

Verena Bentele
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Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Bund und Länder haben sich auf die Gaspreisbremse zum 1. März geeinigt. Geprüft werden soll, ob sie bereits am 1. Februar in Kraft treten kann. Dazu erklärt VdK-Präsidentin Verena Bentele: „Der Februar ist für die Gaspreisbremse zu spät. Der Winter fängt früher an. Die Menschen müssen jetzt schon heizen und haben hohe Kosten, die sie nicht bezahlen können. Die Übernahme des Dezember-Gasabschlags ist eine Hilfe, reicht aber für Menschen mit sehr wenig Geld nicht. Wir brauchen jetzt einen Härtefallfonds, sonst müssen die frieren, die ihre Rechnungen nicht bezahlen können, egal ob sie mit Gas, Öl oder Pellets heizen.“

Nur die Hälfte versteht Hinweisschilder und Durchsagen

Sharepic: Nur die Hälfte der Deutschen versteht Hinweisschilder oder Durchsagen im öffentlichen Verkehr
Sharepic: Nur die Hälfte der Deutschen versteht Hinweisschilder oder Durchsagen im öffentlichen Verkehr
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) „Habt ihr schonmal die Erfahrung gemacht, dass ihr Hinweise in Bussen, Bahnen und an Bahnhöfen nicht verstanden habt? Erzählt uns davon. Nicht alle Infos mitzubekommen – genau diese Erfahrung macht die Hälfte aller Deutschen im öffentlichen Verkehr. Wie inklusiv und barrierefrei wir in Deutschland sonst noch unterwegs sind, erfahrt ihr in unserem neuen Inklusionsbarometer Mobilität https://bit.ly/IB-Mobilität-2022„, heißt es vonseiten der Aktion Mensch auf Facebook. Damit macht die Aktion Mensch auf einen Missstand in Sachen Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel aufmerksam, der vor allem auch blinden und sehbehinderten Menschen besonders zu schaffen macht.

Ein Leben nach einem Genickbruch

Grafik Baum mit Gegenständen des Lebens als Blätter
Leben mit Behinderung
Foto: Pixabay/GDJ

LEIPZIG (kobinet) Nach einem Badeunfall vom Hals abwärts gelähmt und dennoch mit seiner Querschnittslähmung zurück ins Leben gekämpft – das ist jetzt das Leben des jungen Punkrocker Gabor Schneider. In einem Filmporträt für die MDR-Sendung „Selbstbestimmt“ stellt Tabea Hosche diesen jungen Mann vor und zeigt, dass ein selbstbestimmtes Leben mit Behinderung möglich ist.

Fachverbände fordern Unterstützung für Einrichtungen der Behindertenhilfe

Gemeinsames Logo: Diakonie Deutschland und BeB
Logo: Diakonie und BeB
Foto: Diakonie BeB

BERLIN (kobinet) Der evangelische Fachverband für Teilhabe (BeB) fordert die Bundes- und Landesregierung dazu auf, bei ihren Entscheidungen Menschen mit Behinderung nicht vergessen. Zugleich fordern die Fachverbände Unterstützung für Einrichtungen der Behindertenhilfe.

Bedienungsanleitung für Smartphone in einfacher Sprache

Eine Hand, die ein Smartphone hält
Ein Smartphone – ein Kommunikatiosmittel für Alle
Foto: Pixabay/JESHOOTS-com

BREMEN (kobinet) Für viele Menschen ist der Umgang mit dem Handy nicht alltäglich. Das betrifft vor allem ältere Menschen, aber auch Menschen mit Behinderung. Dennoch ist die Bedienung eines Smartphones für sie im Alltag wichtig. So ist für viele die Frage interessant wie funktioniert ein Smartphone funktioniert oder wie wird ein Zoom-Meeting eröffnet wird. Der Martinsclub Bremen hat jetzt ein Handbuch herausgebracht, das Antworten auf alle diese Fragen gibt.

gpe trennt sich von der Gastronomie

Zeichnung mit Köchen und Kellnern mit Kochgeschirr in den Händen
Wohl und Genuss für Alle
Foto: Pixabay/GraphicMama-team

MAINZ (kobinet) Die Mainzer gpe Gesellschaft für psychosoziale Einrichtungen hat bisher mit dem beliebten Bistro – Café und Restaurant Citadelle auf dem Zitadellengelände einen für viele Mainzerinnen und Mainzer beliebten Treffpunkt betrieben. Ob beim legendären Sonntagsbrunch, an den „Mainzer Tapas“-Abenden, zum günstigen Mittagessen oder einfach auf eine Tasse Kaffee mit selbstgebackenem Kuchen hatten sich hier die Mainzer und ihre Gäste getroffen. Hunderte Taufen, Hochzeiten und Geburtstage wurden hier gefeiert. Jetzt muss sich die gpe gGmbH von dem Inklusionsbetrieb auf dem Zitadellengelände trennen.

Mit dem 49-Euro-Ticket wird keine bezahlbare Mobilität erreicht

Nahverkerszüge begegnen sich auf dem Bahnsteigen des Bahnhofs Dortmund
Züge auf dem Bahnhof Dortmund
Foto: Pixabay/hpgruesen

DÜSSELDORF (kobinet) Der Sozialverband SoVD und der Umweltverband BUND in Nordrhein-Westfalen kritisieren den Beschluss zum 49-Euro-Ticket, weil damit das Ziel einer bezahlbaren Mobilität nicht erreicht wird. Zwar sei es zu begrüßen, dass ab Januar oder im Verlauf des Jahres 2023 endlich ein Nachfolger für das erfolgreiche 9-Euro-Ticket erhältlich sei, ein solcher Monatspreis sei für wirtschaftlich schwache Menschen aber schlicht nicht zu stemmen.

Triage-Gesetzgebung: Kein Selektionsgesetz für Deutschland

Banner: Selektionsgesetz für Deutschland #Triage
Banner: Selektionsgesetz für Deutschland #Triage
Foto: AbilityWatch

Hameln/Berlin (kobinet) Mit Video-Statements zum vorliegenden Gesetzentwurf zu Regelungen im Falle einer Triage haben sich einige der im Dezember 2021 vor dem Bundesverfassungsgericht erfolgreichen Beschwerdeführer*innen gegen Benachteiligungen behinderter Menschen im Falle einer Triage zu Wort gemeldet. „Kein Selektionsgesetz für Deutschland“, lautet ihre klare Botschaft zu dem Gesetzesvorhaben, das nach derzeitigen Plänen am 10. November 2022 im Deutschen Bundestag im Rahmen der Änderung des Infektionsschutzgesetzes beschlossen werden soll. Die Aktiven von AbilityWatch halten den derzeitigen Gesetzesvorschlag für nicht tragbar und fordern eine breite gesellschaftliche Debatte mit Freigabe des Abstimmungsverhaltens der Abgeordneten ohne Fraktionszwang.

Jürgen Dusel im Gespräch mit Bundesfinanzminister Christian Lindner

Jürgen Dusel und Christian Lindner
Jürgen Dusel und Christian Lindner
Foto: Bundesfinanzministerium/Photothek

Berlin (kobinet) „Barrierefreiheit erreichen wir nur, wenn sie ausreichend finanziert wird“, davon ist der Bundesbehindertenbeauftragte Jürgen Dusel überzeugt. Und dies machte er auch bei seinem Gespräch mit Bundesfinanzminister Christian Lindner deutlich, das gestern, am 2. November, stattfand.

SoVD sieht beim 3. Entlastungspaket Licht und Schatten

Logo SoVD ab 2020
Logo SoVD
Foto: SoVD

Berlin (kobinet) Gestern, am 2. November, haben sich Bundeskanzler Olaf Scholz und die Regierungscheffinnen und -chefs der Bundesländer auf die Eckpunkte des 3. Entlastungspaketes geeinigt. Die Vorstandsvorsitzende des SoVD, Michaela Engelmeier, ist beruhigt, dass es endlich Lösungen gibt: „Seit der ersten Ankündigung des Paketes Anfang September sind für die Bürgerinnen und Bürger zwei lange Monate vergangen. Gut, dass Millionen Menschen nun noch vor dem Winter Planungssicherheit haben – vor allem diejenigen, die mit Gas heizen. Wir sind aber enttäuscht, dass keine Einigung für eine generelle Energiepreisbremse erzielt werden konnte, die weitere Heizformen wie Öl mit einschließt.“

Studium statt Werkstatt für behinderte Menschen

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Ottersberg (kobinet) Der 21-Jährige Erik Bernsen gehört zu den drei Bremer Studierenden mit Lernbeeinträchtigung, die zum aktuellen Wintersemester ein Studium an der Hochschule für Künste im Sozialen (HKS) in Ottersberg begonnen haben. Auf einen entsprechenden Bericht des Weserkurier in seiner E-Paper-Ausgabe hat Henry Spradau die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht.

Aktionstag zur Altersabhängigen Makula-Degeneration (AMD)

Logo: PRO RETINA Deutschland
Logo: PRO RETINA Deutschland
Foto: PRO RETINA Deutschland

Bonn (kobinet) Mit dem neu ins Leben gerufenen bundesweiten AMD-Tag macht der Verband PRO RETINA Deutschland auf die Altersabhängige Makula-Degeneration (AMD) aufmerksam. Rund sieben Millionen Menschen in Deutschland leben mit der Netzhauterkrankung, die oftmals zur Erblindung führt. In Veranstaltungen informiert die Selbsthilfeorganisation am AMD-Tag und in der AMD-Aktionswoche vom 19. bis zum 26.11.2022 über Ursachen, Prävention, Diagnose und Therapie von AMD.