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CDU/CSU Bundestagsfraktion will Weiterführung von „Reisen für Alle“

Zeichnung einer Gruppe von Personen, darunter auch eine mit Rollstuhl, vor der Tür
Reisen ist Teilhabe für Alle
Foto: Pixabay/Clker-Free-Vector-Images

BERLIN (kobinet) Die CDU/CSU- Bundestagfraktion will die Weiterführung des Zertifizierungssystems „Reisen für Alle“. Das bestätigte die tourismuspolitische Sprecherin dieser Bundestagsfraktion Anja Karliczek der kobinet-Redaktion auf Anfrage. Die Abgeordneten dieser Fraktion sehen Reisen und Urlaub als ein wichtiges Element der selbstbestimmten und gleichberechtigten Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am gesellschaftlichen Leben, so Karliczek.

Welttags-Veranstaltung: Ich bin nicht behindert – ich werde behindert

Deutscher Behinderten Rat Logo
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Foto: DBR

Berlin (kobinet) „Ich bin nicht behindert – ich werde behindert!“ So lautet der Titel der diesjährigen Veranstaltung des Deutschen Behindertenrates zum Welttag der Menschen mit Behinderungen, die am 2. Dezember von 10:00 bis 12:00 Uhr online stattfindet und im Livestream übertragen wird, wie es in einer Terminankündigung des Deutschen Behindertenrats heißt.

Negativpreis „Barriere-Bambi“ geht in die nächste Runde: Für mehr Barrierefreiheit

Portraitfoto des Bundestagsabgeordneten Sören Pellmann
Sören Pellmann, Die Linke, MdB
Foto: Inga Haar / Deutscher Bundestag

Leipzig (kobinet) „Der ‚Barriere-Bambi‘ rückt Planungsausfälle in Sachen Barrierefreiheit in den Mittelpunkt und kann wirkliche Veränderungen bewirken! Seien es die Leipziger Haltestellehäuschen 2020, die nach absoluter Fehlplanung umgebaut wurden, oder gar die 2021 nach einer Auszeichnung mit dem ‚Barriere-Bambi‘ angekommene Debatte zur Barrierefreiheit auf dem Flughafen BER im Landtag. Überall kann der ‚Barriere-Bambi‘ etwas bewirken. Aber selbst 2022 ist Barrierefreiheit noch nicht in allen Köpfen angekommen. Daher möchten ich auch 2022 unerklärliche Barrieren im Alltag von Menschen mit Behinderungen mit dem Negativpreis prämieren.“ Darauf wies Sören Pellmann, Leipziger Abgeordneter und Sprecher für Inklusion und Teilhabe der Bundestagsfraktion DIE LINKE hin.

SoVD: Sozialgipfel Brandenburg unerlässlich für sozialen Frieden

Logo SoVD ab 2020
Logo SoVD
Foto: SoVD

Potsdam (kobinet) Zum heute am 21. November stattfindenden Sozialgipfel in Brandenburg stellt die Vorsitzende des Landesverbandes Berlin-Brandenburg des Sozialverband Deutschland (SoVD), Ursula Engelen-Kefer fest: „Immer mehr Menschen bis zur Mitte der Gesellschaft sind in großer Sorge, wie sie die enormen Kostensteigerungen für ihr tägliches Leben und vor allem für Energie bestreiten sollen. Ein dringendes Alarmzeichen sind die Proteste der Bürger auch in Brandenburg. Wir müssen dafür kämpfen, dass nicht radikale Gruppierungen die Sorgen und Nöte der Menschen für ihre politischen Hetzpropaganda missbrauchen.“

Inklusive Abenteuergeschichten

Logo: Aktion Mensch
Logo: Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) „In andere Welten abtauchen und auf Phantasiereisen gehen, ­das ermöglicht uns die Welt von Büchern. Was aber, wenn in den Geschichten niemand so aussieht wie ich? Das passiert Kindern mit Behinderung leider häufig. Die Buchreihe der ‚Bunten Bande‘ möchte das ändern und erzählt Geschichten von Inklusion und Vielfalt.“ Darauf weist die Aktion Mensch in ihrem neuesten Newsletter hin.

Zweiter Beschäftigter mit Budget für Arbeit bei der ISL

Logo: Budget für Arbeit nutzen
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Foto: NW3

Berlin (kobinet) Es gibt Landstriche in Deutschland, in denen noch gar keine behinderten Menschen im Rahmen eines Budgets für Arbeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt beschäftigt werden. Es gibt auch viele Organisationen und Einrichtungen in der Behindertenarbeit und -politik, für die diese seit 2018 bestehende Möglichkeit für eine Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt ein Buch mit sieben Siegeln ist. Dass dies bei der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) nicht so ist, das ist für das NETZWERK ARTIKEL 3 eine gute Nachricht zur Inklusion. Die Selbstvertretungsorganisation hat nicht nur kurz nach Inkrafttreten des Gesetzes eine erste Person im Rahmen des Budgets für Arbeit sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Nun konnte die Bundesgeschäftsstelle der ISL mit Thomas Koritz sogar einer zweiten Person mit Hilfe des Budgets für Arbeit einen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt bieten.

Special Olympics World Games Berlin zielen auf mehr Inklusion

Logo Special Olympics Deutschland
Logo Special Olympics Deutschland
Foto: SOD

BERLIN (kobinet) Die Mitgliederversammlung von Special Olympics Deutschland (SOD) hatte sich auf ihrer gestrigen Tagung mit Entwicklungen gesellschaftlicher Dimension befasst. Der SOD unterstrich dabei den Willen, mit der Vorbereitung der Special Olympics World Games Berlin 2023: nachhaltige Impulse für Inklusion zu setzen und dabie möglichst viele einzubeziehen.

UN-Kinderrechtskonvention auch für behinderte Kinder und Jugendliche einhalten

3 Kinder mit Rollstuhl und Laufräder auf dem Bolzplatz
3 Kinder mit Rollstuhl und Laufräder auf dem Bolzplatz
Foto: ISL

Berlin (kobinet) Zum internationalen Tag der Kinderechte, der heute am 20. November Tag anlässlich der Verabschiedung der UN-Kinderrechtskonvention (UN-KRK) 1989 begangen wird, mahnt die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL), diese im Hinblick auf die zukünftigen Herausforderungen für alle Kinder und Jugendliche dieser und kommenden Generationen weltweit als zentrales Dokument zur Sicherung und Verwirklichung ihrer Rechte im Blick zu halten.

Abkommen für mehr Schutz der Zivilbevölkerung vor Bombardierung von 80 Staaten verabschiedet

Logo handicap international
Logo handicap international
Foto: handicap international

Berlin (kobinet) 80 Staaten haben auf der Konferenz von Dublin am 18. November 2022 ein internationales Abkommen zum besseren Schutz der Zivilbevölkerung vor dem Einsatz von Explosivwaffen in Wohngebieten (EWIPA) verabschiedet. Das Abkommen verpflichtet die Staaten, den Einsatz von Explosivwaffen in bewohnten Gebieten einzuschränken, den Opfern zu helfen und sich mit den langfristigen Folgen der Beschädigung und Zerstörung der zivilen Infrastruktur zu befassen. Die Hilfsorganisation Handicap International (HI) und das Internationale Netzwerk für Explosivwaffen (INEW) werden künftig mit einem Explosivwaffen-Monitor die Umsetzung überwachen.

IPReG – Mehr Fragen als Antworten

Portraitfoto Maria-Cristina Hallwachs
Foto Maria-Cristina Hallwachs
Foto: Maria-Cristina Hallwachs

Hollenbach (kobinet) Das Intensiv-Pflege- und Rehabilitatsionsstärkungsgesetz (IPReG) ist in Kraft und die wenigsten der davon betroffenen Menschen kennen es ausreichend. Deshalb unterhielt sich kobinet-Redakteur Gerhard Bartz mit Maria-Cristina Hallwachs, die bei der Deutschen Interdisziplinären Gesellschaft für Außerklinische Beatmung (DIGAB) e.V. als Betroffenenvertreterin mitarbeitet.

gpe Mainz gehört zu den attraktivsten Arbeitgebern der Stadt

Goldener Pokal
Pokal – Ehrung für die Besten
Foto: Pixabay/MelloGHG

MAINZ (kobinet) Das Statistikunternehmen Statista und die Zeitschrift Capital haben jetzt bestätigt, dass die gpe Gesellschaft für psychosoziale Einrichtungen gGmbH zu den attraktivsten Arbeitgebern in Mainz gehört.Deutschlandweit wurden rund 500 Unternehmen in 25 Städten ausgezeichnet, die sich besonders in ihrer Region engagieren, soziale Verantwortung übernehmen, aktiv den Wirtschaftsstandort prägen und als attraktiver Arbeitgeber weiterempfohlen werden.

Als Zugabe ne Dusche

Hausband von RambsZamba auf der Bühne
21 downbeat bei NO LIMITS
Foto: sch

Berlin (kobinet) Die Abschlussparty von NO LIMITS steigt heute Abend um 21.30 Uhr im Hebbel am Ufer. Legendäre Drum&Bass und Techno Sounds liefert barner 16. Auf dem europäischen Festival inklusiver Bühnenkunst in Berlin begeisterte das Publikium auch Musik wie das Konzert am Dienstag von 21 downbeat und Station 17.

Mehrsprachiger Flyer über Beratungsangebot behinderter Menschen in Bremen

Flagge Bundesland Bremen
Flagge Bundesland Bremen
Foto: Gemeinfrei, public domain

Bremen (kobinet) Ein mehrsprachiger Flyer schafft Durchblick über das Beratungsangebot behinderter Menschen in Bremen. In dritte Auflage kann das Infoblatt nun bestellt bzw. auf der Internetseite des Landesbehindertenbeauftragten von Bremen heruntergeladen werden. Nach 2016 sowie 2019 hat das Büro des Landesbehindertenbeauftragten im November 2022 die dritte Auflage des Flyers veröffentlicht. Weitere Beratungseinrichtungen sind hinzugekommen. Zehn Institutionen aus Bremen werden nun vorgestellt, heißt es in der Ankündigung des neuaufgelgten Flyers.

Sozialminister lehnt die Investitionskostenförderung durch das Land ab

Wappen Bundesland Baden-Württenberg
Wappen Bundesland Baden-Württenberg
Foto: Gemeinfrei, public domain

STUTTGART (kobinet) Angesichts der Preissteigerungen in stationären Einrichtungen in Baden-Württemberg um durchschnittlich 21 Prozent zum Vorjahr fordern der VdK-Landesverband Baden-Württemberg mit Unterstützung des AOK-Bundesverbandes das Land auf, seiner Verantwortung bei Förderung der Investitionskosten nachzukommen. Sozialminister Manfred Lucha lehnt die Investitionskostenförderung durch das Land jedoch prinzipiell ab.

ABiD fordert höhere Schonvermögen

Logo des ABiD
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Foto: ABiD

BERLIN (kobinet) Mit der Einführung des neuen „Bürgergeldes“ soll auch in der Grundsicherung bei dauerhaft voller Erwerbsminderung, das Schonvermögen erhöht werden. Allerdings soll es bei Empfängern von Leistungen nach SGB XII im Gegensatz zu Arbeitsuchenden lediglich auf 10.000 Euro angehoben werden. Dies hält der Allgemeine Behindertenverband in Deutschland für zu wenig.

Sachsens Justizministerin sieht Bundesländer in der Verantwortung für ein funktionierendes Betreuungssystem

Wappen Bundesland Sachsen
Wappen Bundesland Sachsen
Foto: Gemeinfrei, public domain

DRESDEN (kobinet) Bei der Übergabe einer Resolution zur aktuellen Notlage durch Vertreter des Bundesverbandes der Berufsbetreuer (BdB) an die sächsische Justizministerin Katja Meier (B‘90/Die Grünen) bekannte sie sich zur Verantwortung für ein funktionierendes Betreuungssystem. Sachsens Justizministerin sagte zu, die Notlage der Berufsbetreuer im Kreis der Justizminister zu thematisieren

Vernetzungskonferenz: Lehren aus der Aufnahme Geflüchteter für die Inklusion

Logo handicap international
Logo handicap international
Foto: handicap international

Berlin (kobinet) „Was können wir aus der Aufnahme geflüchteter Menschen mit Behinderung aus der Ukraine für die Inklusion geflüchteter Menschen in Deutschland lernen? Erfahrungen – Herausforderungen – Lösungswege“, so lautet der Titel einer Vernetzungskonferenz, die Handicap International am 6. Dezember von 10:00 – 16:30 Uhr online durchführt.

21. Deutscher Hörfilmpreis: Aufruf zur Einreichung von Hörfilm-Produktionen

Symbol Information

Berlin (kobinet) Nach dem Hörfilmpries ist vor dem Hörfilmpreis. Am 20. Juni 2023 verleiht der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) zum 21. Mal den Deutschen Hörfilmpreis. Bis zum 13. Januar können Vorschläge für Hörfilm-Produktionen eingereicht werden.

Interviewreihe: 5 Fragen zur Inklusion

Symbol Fragezeichen

Pfaffenhofen an der Ilm (kobinet) „5 Fragen zur Inklusion“, so lautet der Titel einer Interviewreihe, die die ergänzende unbabhängige Teilhabegeratungssstelle (EUTB) der Oberbayerischen Selbsthilfe Psychiatrie-Erfahrener (OSPE) in Pfaffenhofen gestartet hat. Mit den bisher veröffentlichten acht Interviews mit ganz unterschiedlichen Akteur*innen aus der Region bietet die Interviewreihe mittlerweile einen guten Fundus darüber, was den einzelnen Akteur*innen in Sachen Inklusion wichtig ist.

Broschüre: Gute Gründe, in barrierefreies Bauen zu investieren

Logo: Aktion Mensch
Logo: Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) In den eigenen vier Wänden zu wohnen –und das ein Leben lang–, ist der Wunsch nahezu aller Menschen. In einer alternden Gesellschaft wird der Bedarf an barrierefreiem Wohnraum steigen. Mit der Broschüre „Gute Gründe, in barrierefreies Bauen zu investieren“ möchte die Aktion Mensch alle am Bauprozess beteiligten Gewerke dafür sensibilisieren, warum es sich gesamtgesellschaftlich lohnt, in barrierefreies Bauen zu investieren.

Ohrfunk-Kompakt mit Nachrichten aus der Behinderten- und Sozialpolitik

Logo: Ohrfunk
Logo: Ohrfunk
Foto: Ohrfunk

Berlin (kobinet) Allwöchentlich sendet das Internetradio Ohrfunk aktuelle Nachrichten zur Behinderten- und Sozialpolitik. Stefan Müller wählt dafür aus verschiedenen Quellen wie den kobinet-nachrichten oder dem Newsletter des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) interessante Nachrichten für seinen 5minütigen Nachrichtenblock aus. Nun wurden wieder einige Nachrichtenblöcke als Podcast des Ohrfunks veröffentlicht.

Gesetzentwurf für neuaufgestellte Unabhängige Patientenberatung – weder unabhängig noch staatsfern genug

Horst Frehe
Horst Frehe
Foto: Franziska Vu

Berlin (kobinet) Angesichts der heutigen Verbändeanhörung zum Referentenwurf, der die Errichtung einer Stiftung Unabhängige Patientenberatung (UPD) ab 2024 vorsieht, findet die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL), dass weitere grundlegende Nachbesserungen im Gesetz nötig sind, um die UPD zukünftig staatsfern und unabhängig, gleichwohl aber parteilich für ratsuchende Patient*innen aufzustellen.

Landminen-Monitor 2022 veröffentlicht

Junger Mann mit einer Beinprothese in einem Sportraum
Der 18jährige Fazal während der Reha in Kandahar
Foto: Till Mayer/HI

MÜNCHEN (kobinet) Heute wurde in Genf der Landminen-Monitor 2022 präsentiert. Aus ihm ist das siebte Jahr in Folge eine hohe Anzahl von Opfern durch Landminen zu ersehen. Dieser Monitor verzeichnet im Berichtszeitraum insgesamt 5.544 Tote und Verletzte. Außerdem dokumentiert er den Einsatz von Landminen durch Russland und Myanmar sowie durch nicht-staatliche bewaffnete Gruppen in fünf Ländern. Anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Ottawa-Vertrags zum Verbot von Landminen fordert die humanitäre Hilfsorganisation Handicap International (HI) die internationale Staatengemeinschaft auf, die Konfliktparteien dazu zu drängen, den Einsatz dieser barbarischen Waffen zu beenden. Außerdem müsse die Finanzierung der Opferhilfe erhöht werden, da diese trotz des wachsenden Bedarfs und der hohen Opferzahlen in den letzten Jahren rückläufig ist.

Werbung für Inklusion mittendrin auf Schalke

Maren Grübnau mit Mikrofon auf dem Rasen im Stadion von Schalke 04
Maren Grübnau mit Mikrofon auf dem Rasen im Stadion von Schalke 04
Foto: Schalke 04

Gelsenkirchen (kobinet) Seit 21 Jahren gibt es auf Schalke schon Reportagen für blinde und sehbehinderte Menschen, damit diese den Spielverlauf und das Geschehen im Stadion per Kopfhörer gleichberechtigt verfolgen können. Maren Grübnau ist mittlerweile seit elf Jahren ehrenamtlich im Team der Blindenreporter dabei. Als Teamleiterin sorgt sie zusammen mit ihrem Team dafür, dass alles glatt läuft und auf Schalke ein weiteres Stück Inklusion gelebt wird. Während die Reportagen sonst im Hintergrund erfolgen, wurden diese beim letzten Bundesliga-Heimspiel von Schalke 04 in diesem Jahr gegen Bayern München in den Mittelpunkt des Geschehens gerückt. Für das NETZWERK ARTIKEL 3 ist es eine gute Nachricht zur Inklusion, dass Maren Grübnau und ihr Blindenreporter-Team sieben Minuten lang die Chance hatten, ihr Wirken vor einer beeindruckenden Kulisse mitten auf dem Rasen vorzustellen. Maren Grübnau konnte dabei auch für Inklusion werben und deutlich machen, wie wichtig diese auf Schalke und im Fußball generell ist.

Deutliche Erhöhung des Hilfsfonds für soziale Einrichtungen gefordert

Kleine Spende von IESM
Kleine Spende “ von „IESM

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STUTTGART (kobinet) Im Zusammenhang mit den heute beginnenden Haushaltsberatungen im Finanzausschuss des baden-württembergischen Landtags hat Ministerpräsident Winfried Kretschmann einen Hilfsfonds für die soziale Infrastruktur in Höhe von 30 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Der PARITÄTISCHE Baden-Württemberg und soziale Organisationen bewertet diese Summe als deutlich zu niedrig und fordern eine deutliche Erhöhung der Mittel.

Werkstätten für Menschen mit Behinderung: Ausbeutung oder Sprungbrett?

Logo: Deutschlandradio Kultur
Logo: Deutschlandradio Kultur
Foto: Deutschlandradio Kultur

Köln (kobinet) „Werkstätten für Menschen mit Behinderung: Ausbeutung oder Sprungbrett?“ So lautet der Titel eines halbstündiges Radiofeatures von Jelena Berner, die vor kurzem im Deutschlandradio Kultur veröffentlicht wurde. Dabei kommen auch verschiedene Akteur*innen der Behindertenbewegung zu Wort.

Positionspapier für mehr Barrierefreiheit der CDU/CSU Bundestagsfraktion

Wilfried Oellers
Wilfried Oellers
Foto: Wilfried Oellers

Berlin (kobinet) Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat ein Positionspapier mit dem Titel „Barrieren abbauen – Bewusstsein schaffen – Teilhabe sichern – 10 Punkte für einen inklusiven Sozialraum“ beschlossen. Dazu erklärt der Beauftragte der Fraktion für die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen, Wilfried Oellers: „Immer mehr Aufzüge an Bahnhöfen, Pressekonferenzen der Bundesregierung in Gebärdensprache, erstmals Zugangsrechte für Halter von Assistenzhunden auch zu Privatgebäuden: Diese und viele andere positive Dinge für mehr Barrierefreiheit konnten wir in den letzten Jahren politisch auf den Weg bringen. Und doch: Unser Land muss hier noch besser und ambitionierter werden. Auf allen Ebenen vom Bund, über die Länder bis hin zu den Kommunen braucht es einen inklusiven Sozialraum für alle Menschen.“

49-Euro-Ticket: Aktion Mensch fürchtet Diskriminierung von Menschen mit Behinderung im ÖPNV

Logo: Aktion Mensch
Logo: Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) Bund und Länder haben sich auf ein 49 Euro teures Deutschlandticket für den ÖPNV geeinigt. Die Aktion Mensch begrüßt den Schritt, Menschen finanziell zu entlasten und ihnen klimafreundliches Reisen zu ermöglichen. Die Sozialorganisation appelliert gleichzeitig dringend, die Belange von Menschen mit Behinderung in den weiteren Planungen zu berücksichtigen. Sie fürchtet aus verschiedenen Gründen weitere Diskriminierungen von behinderten Mensceh im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV).

Deutschland unterzeichnet historisches Abkommen gegen den Einsatz von Explosivwaffen in Wohngebieten

Logo handicap international
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Foto: handicap international

Berlin (kobinet) Am 18. November 2022 werden Vertreter*innen von Dutzenden Staaten in Dublin zusammenkommen, um ein internationales Übereinkommen zu verabschieden, das den Schutz der Zivilbevölkerung vor Explosivwaffen in Wohngebieten verbessern soll. Die Konferenz bildet den Abschluss eines dreijährigen diplomatischen Prozesses. Die humanitäre Hilfsorganisation Handicap International (HI) begrüßt das Abkommen als wichtigen Schritt hin zu einer dringend notwendigen Einschränkung des Einsatzes von Explosivwaffen in Wohngebieten und zu mehr Hilfe für die Opfer. Deutschland hat die Unterzeichnung des Abkommens bereits angekündigt.

capital error – Statements für mehr Bewusstsein

Schriftzug: capital error
Schriftzug: capital error
Foto: Karoline Glasow

Erlangen (kobinet) Die Erlanger Fotografin Karoline Glasow präsentiert ihr interaktives Fotoprojekt „capital error – Statements für mehr Bewusstsein“ am 23. November um 17:00 Uhr im Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menchen ( ZSL) Erlangen in der Luitpoldstraße 42 in 91052 Erlangen. „Es ist an der Zeit Zeichen zu setzen!“ Unter diesem Motto wird Karoline Glasow über ihre persönlichen Beweggründe zum aktuell laufenden Kunstprojekt capital error berichten: Müll, Fleisch, Bäume, Erinnerungsorte, Innenstädte, Digitale Welt, Handwerk, Erderwärmung, Krieg.

Notfall – Feuer, Wasser oder BlackOut und man ist behindert – was nun?

überflutete Straße mit Häusern, an einem Haus retten Notfallretter Bürger aus einem Haus
Hochwasser
Foto: Pixabay/LucyKaef

Berlin (kobinet) Woher soll die Feuerwehr wissen, ob in dem brennenden Haus eine gehörlose Person wohnt und den Alarm nicht hört? Woher soll der Katastrophenschutz wissen, ob in dem Haus eine Behinderten-WG lebt, wenn ein Hochwasser das Haus bedroht? Und was ist bei einem Black-Out (kein Strom, kein Trinkwasser, kein Telefon, kein Hausnotruf, kein Mobilfunk, keine Wärme) ?

Wäre es von Vorteil, wenn die Rettungskräfte von meinem Handicap wissen? Sicher, davon bin ich sehr überzeugt. Nicht nur ich. Deshalb gibt es eine Vereins-Initiative, welche eine innovative Lösung bieten. Kobinet hatte die Möglichkeit, mit dem „Ideengeber“ Herrn Philipp Cachée ein ausführliches Interview zu führen.

Betroffene können nicht länger warten

Münzq
1Euro
Foto: Pixabay/OpenClipart-Vectors

DÜSSELDORF (kobinet) Der Sozialverband VdK Nordrhein-Westfalen appelliert erneut an die Landesregierung, sich über den Vermittlungsausschuss dafür einzusetzen, dass das Bürgergeld zum 1. Januar 2023 in Kraft treten kann. Gerade in solchen Krisen müsse der Sozialstaat die Menschen unterstützen und ihnen Sicherheit geben.

Projekt „Reisen für Alle“ steht vor dem AUS

Rucksack 'KlapPack' von diyshesmile

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BERLIN (kobinet) Der Geschäftsführer des Deutschen Seminars für Tourismus (DSFT), Rolf Schrader hatte am 8. November 2022 mit einer Rundmail darüber informierte , dass ab dem 1. Januar 2023 ein Ende des Projektes „Reisen für Alle“ drohe. Als Ursache dafür gibt er die Beendigung der Förderung durch das Bundeswirtschaftsministerium im März 2022 an. Schrader schlägt nun, unter anderem. ein geändertes Preis- und Lizenzsystem ab dem 1. Januar vor, um den Fehlbedarf von rund 120.000 Euro zu decken. Darüber soll am 17. November eine Beratung des Bund-Länder-Ausschusses Tourismus befinden.

Online-Diskussion: Die Budgets für Arbeit und Ausbildung – verkannte Leistungen?

Symbol Fragezeichen

Heidelberg (kobinet) Das Budget für Arbeit (BfA) und das Budget für Ausbildung sollen Menschen mit Behinderungen bei der Aufnahme einer sozialversicherungs­pflichtigen Beschäf­tigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt unterstützen. Beide Teilhabe­leistungen werden nicht wie erwartet in Anspruch genommen. Woran das liegt und wie die selbstbestimmte Teilhabe an Arbeit besser gefördert werden kann, diskutieren Expertinnen und Experten noch bis zum 30. November 2022 mit Interessierten in einer öffentlichen Online-Diskussion der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) und deren wissenschaftlichen Partner*innen an der Humboldt-Universität zu Berlin (HU) und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU).

49 € Deutschland-Ticket: Ohne Handy kein Einlass

Portraitfoto des Bundestagsabgeordneten Sören Pellmann
Sören Pellmann, Die Linke, MdB
Foto: Inga Haar / Deutscher Bundestag

Berlin (kobinet) „Es sollte Teil des Doppel-Wumms sein, doch das 49 € Deutschlandticket wird besonders für Seniorinnen und Senioren oft nur ein Traum bleiben. Wie das zuständige Ministerium auf meine Anfrage mitteilte, verfolgen Bund und Länder das Ziel eines papierlosen Tickets. Der Digitaltag des Städte- und Gemeindebunds stellte jedoch 2021 fest, dass 53 Prozent der Menschen über 65 kein Smartphone verwenden. Folglich ist für viele Seniorinnen und Senioren bereits vor Fahrtantritt Endstation! Darauf wies der Leipziger Bundestagsabgeordnete der Linksfraktion, Sören Pellmann, hin.

Kaffee und Kuchen inklusiv in Rodewisch

Log der Sendung Selbstbestimmt mit diesem Wort, einem Ausrufezeichen und dem Zusatz Leben mit einer Behinderung
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Foto: gemeinfrei

Rodewisch (kobinet) „Kaffee und Kuchen inklusiv in Rodewisch“, so titelt das mdr-Magazin selbstbestimmt einen gut 4minütigen Fernsehbericht über einen Inklusionsbetrieb in Rodewisch im sächsischen Vogtland. Carli’s Kaffeerösterei ist ein inklusives Café, das inklusive Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen bietet. So nun auch für Daniela Dressel, die bisher in der Werkstatt für behinderte Menschen gearbeitet hat und nun im Inklusionsbetrieb ein Praktikum macht.

Behindertenbeauftragte: Wandel der Werkstätten tut Not

Gruppenbild vom Beauftragtentreffen am 3.11.22 in Erfurt
Gruppenbild vom Beauftragtentreffen am 3.11.22 in Erfurt
Foto: LB Thüringen

Erfurt (kobinet) Die Beauftragten des Bundes und der Länder für Menschen mit Behinderungen haben sich bei ihrem 64. Treffen am 3. und 4. November 2022 in Erfurt auch mit den nötigen Veränderungen der Werkstätten für behinderte Menschen beschäftigt, die nötig sind, um eine inklusive Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu erreichen. Die Beauftragten erwarten beispielsweise von den Trägern der Werkstätten, dass sie bis spätestens 2025 entsprechende Konzepte mit konkreten Schritten für einen Wandel entwickeln.

Unsichtbarkeit von Behinderung – Herausforderung für Beratung und Dokumentation

Plakat Veranstaltung zur Unsichtbarkeit von Behinderung
Plakat Veranstaltung zur Unsichtbarkeit von Behinderung
Foto: ADB

Berlin (kobinet) Am 22. November wird von 17:30 bis 19:00 Uhr ein Online-Austausch mit dem Titel „Unsichtbarkeit von ‚Behinderung‘ – Herausforderung für Beratung und Dokumentation“ stattfinden. Veranstalter*innen sind die Antidiskriminierungsberatung Alter, Behinderung, chronische Erkrankung aus Berlin, kurz ADB und die Berliner Register. Inhaltlich wird es um die Fragen gehen, was für Diskriminierungsfälle in der Dokumentation und der Beratung ankommen, wie darauf reagiert werden kann und wo es an Zugängen fehlt, damit Menschen ihre Rechte wahrnehmen können.

BODYS: Triage-Gesetz bleibt Selektionsgesetz

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Foto: BODYS

Bochum (kobinet) Das am 10. November vom Bundestag verabschiedete Triage-Gesetz (2. Gesetz zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes) genügt nach Ansicht des Bochumer Zentrum für Disability Studies (BODYS) weder dem Menschenrechtsmodell der UN-Behindertenrechtskonvention noch unserer deutschen Verfassung, die dem Prinzip der Lebenswertindifferenz verpflichtet ist. Dies teilte das Zentrum in einer Presseinformation im Nachgang zur Abstimmung im Deutschen Bundestag mit.