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gpe trennt sich von der Gastronomie

Zeichnung mit Köchen und Kellnern mit Kochgeschirr in den Händen
Wohl und Genuss für Alle
Foto: Pixabay/GraphicMama-team

MAINZ (kobinet) Die Mainzer gpe Gesellschaft für psychosoziale Einrichtungen hat bisher mit dem beliebten Bistro - Café und Restaurant Citadelle auf dem Zitadellengelände einen für viele Mainzerinnen und Mainzer beliebten Treffpunkt betrieben. Ob beim legendären Sonntagsbrunch, an den „Mainzer Tapas“-Abenden, zum günstigen Mittagessen oder einfach auf eine Tasse Kaffee mit selbstgebackenem Kuchen hatten sich hier die Mainzer und ihre Gäste getroffen. Hunderte Taufen, Hochzeiten und Geburtstage wurden hier gefeiert. Jetzt muss sich die gpe gGmbH von dem Inklusionsbetrieb auf dem Zitadellengelände trennen.

„Die Corona-Krise, Personalmangel und die zuletzt extrem gestiegenen Lebensmittelkosten haben uns zu diesem Schritt gezwungen“, berichtet Jörg Greis, gpe-Geschäftsführer. „Uns tut es vor allem für das tolle Team leid, das seit der Gründung 2016 mit großem persönlichen Engagement für die Gäste da war.“ Nach der Verrentung des Restaurantleiters Anfang des Jahres war es nicht gelungen, die Belegschaft wieder aufzustocken, vor allem geeignetes Küchenpersonal fehlte. So mussten zuletzt viele attraktive Angebote entfallen.

Versöhnlich stimmt den gpe-Geschäftsführer, dass das Citadelle Mitte November an einen guten Bekannten übergeben werden kann: Frank Brunswig leitete über mehrere Jahre die Abteilung „Schul- und Kitaversorgung“ des Sozialunternehmens. Er wird das Restaurant als Inklusionsbetrieb weiterführen und der Großteil der Belegschaft möchte bei ihm mitarbeiten. Auch die Stadt Mainz hat zugesagt, die Zusammenarbeit weiterzuführen. Für die Angestellten auf der Zitadelle bietet das Citadelle einen täglichen Mittagstisch an, der auch für die Öffentlichkeit zugänglich ist.