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Digitale Aufgabenassistenz für jeden Arbeitsalltag

Logo: InA-Coach
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Foto: InA-Coach

Köln (kobinet) Eine neue, derzeit kostenlose App hilft dabei, Aufgaben im Alltag zu erledigen. Mit der vom LVR-Inklusionsamt des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) finanzierten App „InA.Coach“ lassen sich komplexe Aufgaben in kleine, überschaubare Schritte zerlegen und mit Bildern und Videos ansprechend gestalten. Die Anwendung ist nach Informationen des LVR inklusiv gestaltet und richtet sich an alle Menschen, die sich bei der Erledigung ihrer Aufgaben Struktur und Stabilität wünschen. Insbesondere helfe sie Menschen mit Lernschwierigkeiten und kognitiven Beeinträchtigungen, zum Beispiel in den Bereichen Arbeit, Wohnen, Schule und Haushalt.

VdK fordert Deutschlandticket nur mit Sozialtarif

Menschenmenge am Bahnsteig
Menschenmenge am Bahnsteig
Foto: Marcus Gebhardt

Berlin (kobinet) Das Deutschlandticket soll laut Bundesverkehrsminister Volker Wissing zum 1. Mai eingeführt werden. Der Verband deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) signalisierte bei seiner Jahrespressekonferenz, dass die Branche startklar für das 49-Euro-Ticket ist. VdK-Präsidentin Verena Bentele tritt dafür ein, dass es das Deutschlandticket nur mit Sozialtarif gibt.

Kranzniederlegung und Lesung am 27. Januar 2023

Jürgen Dusel
Jürgen Dusel
Foto: Henning Schacht

Berlin (kobinet) Am 27. Januar wire der Millionen Opfer des Nationalsozialismus gedacht. Unter ihnen waren auch mehrere hunderttausende Kinder, Männer und Frauen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen. In den vergangenen zwei Jahren war wegen der Corona-Pandemie nur ein stilles Gedenken möglich. In diesem Jahr können die Kranzniederlegung und das Gedenken wieder gemeinsam stattfinden. Dazu lädt der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Jürgen Dusel, ein: Am 27. Januar um 11:25 Uhr kann man am Denkmal in der Tiergartenstraße 4 zusammenkommen, um gemeinsam der Opfer der sogenannten Euthanasie und Eugenik zu gedenken.

Tamara Dell arbeitet seit 11 Jahren mit einem Budget für Arbeit im ZsL Mainz

Tamara Dell an der Pforte des ZsL Mainz
Tamara Dell an der Pforte des ZsL Mainz
Foto: omp

Mainz (kobinet) Während für viele eine Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt im Rahmen eines Budgets für Arbeit noch mit vielen Fragezeichen versehen ist, ist dies für Tamara Dell schon 11 Jahre lang Alltag. 2011 hatte sie den Schritt aus der Werkstatt für behinderte Menschen heraus gewagt und beim Mainzer Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen (ZsL) ein Praktikum gemacht. Daraus ergab sich für Tamara Dell, die heute an der Pforte des ZsL arbeitet und eine Reihe anderer Tätigkeiten in der Verwaltung ausübt, ein richtiges Beschäftigungsverhältnis. Für Ottmar Miles-Paul vom NETZWERK ARTIKEL 3 ist es eine gute Nachricht zur Inklusion, dass es bei Tamara Dell so gut mit dem Budget für Arbeit funktioniert. Er sprach mit ihr darüber, wie das damals für sie war und ob sie Tipps für andere parat hat, die auch den Weg aus der Werkstatt für behinderte Menschen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt gehen wollen.

Neues Wohnprojekt entsteht in Münster

Münster- Westfalen von HeinzDS

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MÜNSTER (kobinet) In Münsters Stadtteil Roxel erfolgt heute im Rahmen des Programms „Selbstständig Wohnen“ (SeWo) in Münsters Stadtteil Roxel der Spatenstich für den Bau eines neuen Apartmenthauses. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) will damit mehr Menschen mit Beeinträchtigungen und hohem Unterstützungsbedarf ein Leben in den eigenen vier Wänden ermöglichen. In Kooperation mit dem Stift Tilbeck entsteht ein Wohnhaus mit elf Einzelapartments an der Ludwig-Thoma-Straße.

therapie LEIPZIG findet wieder statt

Neue Messe Leipzig von Nerid Solórzano

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LEIPZIG (kobinet) Unter dem Motto „Besser.Helfen“ vereint die therapie LEIPZIG im Frühjahr 2023 Heilmittelerbringer aus ganz Deutschland auf dem Leipziger Messegelände. Vom 4. bis 6. Mai werden die Veranstaltung zahlreiche Neuheiten, innovative Lösungen und moderne Behandlungsformen vorstellen, mit denen Helfen zukünftig mit noch mehr Evidenz und Effizienz gelingt.

Einheitliche Qualitätsstandards bei Betreuungsangeboten gefordert

schule von o.tacke
schule “ von „o.tacke

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STUTTGRT (kobinet) Zum heutigen Internationalen Tag der Bildung fordert der Paritätische Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg für eine gute Ganztagsbetreuung einheitliche Qualitätsstandards bei den Bildungs- und Betreuungsangeboten sowie eine verbindliche Kooperation von Jugendhilfe und Schule. Die Kooperation von Schule und außerschulischen Partnern wie der Jugendhilfe bekommen, so der Verband mit dem verpflichtenden Ganztagsausbau ab dem Schuljahr 2026/2027 ein zusätzliches Gewicht.

Von den Nazis ermordete behinderte Menschen werden zu Opfern zweiter Klasse gemacht

Logo der Lebenshilfe
Logo der Lebenshilfe
Foto: Lebenshilfe

Berlin (kobinet) Der Deutsche Bundestag muss endlich auch im Rahmen der T4-Aktion ermordete Menschen mit Behinderung offiziell als Verfolgte des Nazi-Regimes anerkennen. Das fordert mit Nachdruck die Bundesvereinigung Lebenshilfe anlässlich des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar. „78 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges gibt es keinen einzigen historischen Grund, den Opfern von ‚Euthanasie‘ und Zwangssterilisation den Verfolgten-Status zu verweigern. Damit werden sie bis zum heutigen Tag zu Opfern zweiter Klasse gemacht“, beklagt die Bundesvorsitzende der Lebenshilfe Ulla Schmidt.

LVR informiert über höhere Freigrenzen in der Eingliederungshilfe

Logo LVR Qualität für Menschen
Logo LVR Qualität für Menschen
Foto: LVR

Köln (kobinet) Die Fachinformation des Landschaftsverband Rheinland (LVR) „Höhere Freigrenzen in der Eingliederungshilfe: Verbesserungen bei Einsatz von Einkommen und Erspartem für Menschen mit Behinderung“ steht in aktualisierter Fassung zum Download bereit. Grund für die Aktualisierung ist nach Informationen des LVR die Berücksichtigung der jeweils zum Jahreswechsel neu ermittelten Berechnungswerte für die Einkommens-Heranziehung.

Österreichischer Behindertenrat führte öffentliche Anhörung für Behindertenanwältin/-anwalt durch

Fahne von Österreich
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Foto: public domain

Wien (kobinet) Wie die Besetzung der Stellen von Behindertenbeauftragten in einem partizipativen und transparenten Prozess erfolgen kann, das zeigt die Praxis in Österreich. Der Österreichische Behindertenrat hat dafür am 18. Januar eine öffentliche Anhörung für die Besetzung der Position einer Behindertenanwältin / eines Behindertenanwaltes in Wien durchgeführt. 19 Personen haben sich laut einem Bericht des österreichischen Online-Nachrichtendienstes BIZEPS für die Position beworben. Zum öffentlichen Hearing des Österreichischen Behindertenrats wurden sieben Bewerber:innen eingeladenen.

Bundesregierung muss Rettungspaket für arme Rentnerinnen und Rentner schnüren

Verena Bentele
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Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Im Vergleich zum Vorjahr haben im September 2022 zwölf Prozent mehr Rentnerinnen und Rentner in Deutschland Grundsicherung im Alter beantragt. Zu diesen neuen Zahlen des Statistischen Bundesamtes, die das Redaktionsnetzwerk Deutschland veröffentlicht hat, tritt VdK-Präsidentin Verena Bentele dafür ein, dass die Bundesregierung ein Rettungspaket für arme Rentnerinnen und Rentner schnürt.

Neue Struktur für die Unabhängige Patientenberatung geplant

Bundestag Besprechungsraum
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Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) soll nach Informationen von Heute im Bundestag neu strukturiert und in einer Stiftung bürgerlichen Rechts verstetigt werden. Das Ziel sei, die UPD in eine dauerhafte, staatsferne und unabhängige Struktur unter Beteiligung der maßgeblichen Patientenorganisationen zu überführen, heißt es in einem Gesetzentwurf (20/5334) der Bundesregierung.

Telekom ist Premiumpartner der Special Olympics World Games Berlin 2023

Plakat mit Logos der Special Olympics und der Telekom, einem Kanuten sowie Symbolen von Berlin
Plakat zur den Special Olympics World Games Berlin 2023
Foto: Special Olympics World Games Berlin 2023 / Deutsche Telekom

BERLIN (kobinet) Die Weltspiele für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung finden im Juni in Berlin statt. Mehr als 7.000 Athlet*innen treten in Berlin in 26 Sportarten an und machen die Weltspiele zu einem großen Fest der Inklusion. Dies wird auch von der Deutschen Telekom unterstützt – sie ist Premiumpartner der Special Olympics World Games Berlin 2023.

Mentoren unterstützen in Studium, Beruf und Alltag

Person mit Buch vor dem Gesicht. Links daneben ein Stapel weiterer Bücher. Dahinter Tafel mit Formeln
Studieren bedeutet viel Arbeit bei der guter Rat hilfreich ist
Foto: Pixabay/janeb13

MARBURG (kobinet) Der Deutsche Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf (DVBS) wird auch in diesem Jahr mit dem DVBS-Projekt TriTeam mit berufserfahrenen, sehbeeinträchtigten Mentorinnen und Mentoren ein Jahr lang Abiturienten, Auszubildende und Studierende coachen und begleiten. Interessentinnen und Interessenten können sich noch bis zum 28. Februar 2023 für dieses Projekt bewerben.

Die 10 wichtigsten Kinderrechte in Gebärdensprache

Symbol Gebärdensprache
Symbol Gebärdensprache
Foto: Schweizer Eidgenössisches Departement des Innern

Homberg/Efze (kobinet) Die 10 wichtigsten Kinderrechte in Gebärdensprache erklären Schüler:innen der Klasse DGS3-5 der Hermann-Schafft-Schule in Homberg/Efze auf informative Art. Darauf macht der Deutsche Gehörlosen-Bund (DGB) in seinem neuesten Newsletter aufmerksam.

Wann hat die Gewalt ein Ende?

Katharina Müllebner
Katharina Müllebner
Foto: BIZEPS

Wien (kobinet) „Wann hat die Gewalt ein Ende? – Anklage nach Misshandlungen im Heim Wittekindshof“ So lautet der Titel eines Beitrags von Katharina Müllebner für den österreichischen Online-Nachrichtendienst BIZEPS. Die ausgebildete Heil- und integrative Pädagogin mit Schwerpunktsetzung auf Gender Studies und psychoanalytische Pädagogik richtet dabei vor allem einen kritischen Blick auf bekanntgewordene Vorkommnisse in deutschen Einrichtungen für behinderte Menschen.

Fußball erleben – ohne Barrieren

Fußball im Netz
Fußball im Netz
Foto: gemeinfrei

Bonn (kobinet) In der Fußball-Bundesliga rollt der Ball wieder und die Menschen strömen wieder in die Stadien. Um behinderten Fußball-Fans den Stadionbesuch zu erleichtern, gibt es die App „Bundesliga-Reiseführer“, auf die Aktion Mensch in ihrem Newslwetter hinweist. „Sport verbindet – wenn die Zugänge zu Veranstaltungen barrierefrei sind. Die App ‚Bundesliga-Reiseführer‘ zeigt für viele Fußballstadien, wo Blindenleitwege sind und welche Eingänge mit dem Rollstuhl genutzt werden können. Auch Informationen in Leichter Sprache stellt die App zur Verfügung – für ein inklusives Sporterlebnis von der 1. bis zur 3. Liga“, heißt es dazu in der Ankündigung des Newsletter-Beitrags vonseiten der Aktion Mensch.

Tagung: Quo vadis außerklinische Intensivversorgung?

Symbol Fragezeichen

Berlin (kobinet) „Quo vadis außerklinische Intensivversorgung? Wie kann eine bedarfsgerechte Versorgung gewährleistet werden?“ So lautet der Titel einer Tagesveranstaltung, zu der der GKV-IPReG ThinkTank am 28. Februar ins Hotel Adlon Kempinski nach Berlin einlädt.

Dirk Lewandowski neuer BAGüS-Vorsitzender

Dirk Lewandowski
Dirk Lewandowski
Foto: LVR

Köln (kobinet) Dirk Lewandrowski, Dezernent für Soziales beim Landschaftsverband Rheinland (LVR), hat zum 1. Januar 2023 den Vorsitz der Bundesarbeitsgemeinschaft überörtlicher Träger der Sozialhilfe und der Eingliederungshilfe (BAGüS) übernommen. Deren Mitglieder hatten ihn bereits im Mai 2022 auf ihrer Hauptversammlung in Essen zum Nachfolger von Matthias Münning (LWL) gewählt, der zum Ende letzten Jahres in den Ruhestand getreten ist. Stellvertretende Vorsitzende sind Dr. Andreas Jürgens vom Landeswohlfahrtsverband Hessen und Ingo Tscheulin aus der Sozialbehörde in Hamburg. Damit wechselt auch der Sitz der BAGüS-Geschäftsstelle zum Landschaftsverband Rheinland (LVR) nach Köln.

Gefahrenquelle E-Roller melden

Gelbe Karte für nicht verkehrssicher abgestellt E-Roller - Gelbe Karte für Falschparker
Gelbe Karte für nicht verkehrssicher abgestellt E-Roller
Foto: BSVH

MÜNCHEN (kobinet) Werden auf Gehwegen E-Roller achtlos zurückgelassen, dann stellen sie für viele Menschen eine Gefahrenquelle dar. Sehbehinderte und Blinde können diese Roller kaum rechtzeitig feststellen. Rollstuhlnutzer oder Eltern mit Kinderwagen können diesen Rollern nicht immer gefahrlos ausweichen. So macht uns auch unser Leser Stefan Unterstraßer darauf aufmerksam, dass es im Jahr 2022 in Bayern zu einem massiven Anstieg von Unfällen mit E-Rollern gekommen ist.

Momentaufnahme 291

Herzsymbol auf der Baumrinde gemalt
Herzsymbol auf der Baumrinde gemalt
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Vernunft ist grausam, das Herz ist besser. (Johann Wolfgang von Goethe)

342.000 Euro für 22 innovative Inklusionsprojekte in Baden-Württemberg

Geldscheine
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Foto: Irina Tischer

Stuttgart (kobinet) 22 innovative Modellprojekte zur Inklusion bekommen eine Förderung vom Land Baden-Württemberg. Das hat der baden-württembergische Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha in Stuttgart bekannt gegeben. 342.000 Euro stellt das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration dafür zur Verfügung, das sind bis zu 18.000 Euro pro Projekt. „Vor allem Angebote in den Bereichen Kunst, Kultur und Kreativität bekommen diesmal einen Zuschlag. Nach den Jahren der Pandemie ist uns ein positives und inspirierendes Miteinander in der Gesellschaft wichtig“, sagte der Minister.

IGEL-Podcast: 5 Gründe warum ein neuer Job am Filmset unabdingbar wird

Sharepic: 93. IGEL-Podcast
Sharepic: 93. IGEL-Podcast
Foto: IGEL-Media

Bad Segeberg (kobinet) „5 Gründe warum ein neuer Job am Filmset unabdingbar wird!“ So lautet der titel der 93. Episode des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL). Zu Gast bei Sascha Lang ist dieses Mal Sven Harjes, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, Menschen mit Behinderung in eigenen Rollen am Film zu etablieren.

Tina Deeken bringt sieben Goldmedaillen nach Hause

Frau mit Gehstützen auf einem Podest
Tina Deeken bei einer Siegerehrung
Foto: Tina Deeken

HANNOVER (kobinet) Die aus Hannover stammende Parasportlerin Tina Deeken hatte an den Eisschwimmweltmeisterschaften in Samoens in den französischen Alpen teilgenommen und kann auf ihre Medaillen-Ausbeute wahrlich stolz sein: In ihrem Gepäck befanden sich sieben weitere Goldmedaillen und eine Bronzemedaille.

Monitor-Bericht zur Inklusion an Schulen: Wie Kinder behindert gemacht werden

Symbol Fragezeichen

Berlin (kobinet) „Inklusion an Schulen: Wie Kinder ‚behindert‘ gemacht werden“, so lautet der Titel eines Beitrags des ARD-Fernsehmagazin Monitor, der am 19. Januar ausgestrahlt wurde und nun in der Mediathek zur Verfügung steht. „Deutschland hat sich völkerrechtlich verpflichtet, Kindern mit Beeinträchtigung inklusive Bildung zu ermöglichen. Doch nach wie vor wird Förderschulkindern der Wechsel auf die Regelschule schwergemacht. Recherchen von MONITOR zeigen, dass gleichzeitig immer mehr Kinder in Regelschulen ungerechtfertigt für ‚behindert‘ erklärt werden – mit schwerwiegenden Folgen für sie und ihre Familien“, heißt es in der Ankündigung des Beitrags im ARD-Magazin Monitor vom 19. Januar.

Gelesen: Quick Guides helfen beim Erstellen barrierefreier Dokumente

eine rote Schlinge Linie
PDF Symbol
Foto: Pixabay/Clker-Free-Vector-Images

Berlin (kobinet) Im regelmäßig erscheinenden Newsletter „horus aktuell“ des Deutschen Vereins der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf e. V. (DVBS) und der Deutschen Blindenstudienanstalt e. V. (blista) las ich den Hinweis auf Quick Guides zur Erstellung barrierefreier Word- und PDF-Dokumenten.

Special Winter Olympics in der kommenden Woche in Bad Tölz

Zwei Läufern auf Schlittschuhen beim Sport
Spaß beim Schlittschuhlauf
Foto: Pixabay/ferobanjo

ERLANGEN (kobinet) Die Special Olympics Winterspiele Bayern werden unter dem Motto „Gemeinsam stark“ in der kommenden Woche in Bad Tölz stattfinden. Vom 23. bis zum 26. Januar 2023 gehen dann rund 620 Sportlerinnen und Sportler an den Start und wollen in fairen Wettbewerben um tolle Erfolge ringen sowie dabei ganz viel Spaß haben.

Martinsclub organsiert Fortbildungen

Ein rotes, blaues, grünes und gelbes Buch
Bücher laden zum Lesen ein
Foto: Pixabay/VECTOR_STUDIO

BREMEN (kobinet) Die soziale Arbeit befindet sich in einem steten Wandel. Dem entsprechend ändern sich die Anforderungen an die Beschäftigten kontinuierlich. Nicht nur inhaltlich und rechtlich kommt es permanent zu Veränderungen. Von der Arbeit im Sozialwesen hängt oft das Wohlergehen vieler Menschen ab, die diese Leistungen in Anspruch nehmen. Deshalb organisiert der Martinsclub Fortbildungen für Beschäftigte aus dem Sozialwesen

Pflegekosten steigen ins Bodenlose

Foto Geld
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Foto: Irina Tischer

DÜSSELDORF (kobinet) In Nordrhein-Westfalen betragen die Zuzahlungen für einen Pflegeheimplatz für Pflegebedürftige und ihre Familien nun durchschnittlich 2.767 Euro pro Monat. Das sind 225 Euro mehr als im Vorjahr und sogar 281 Euro mehr als der Bundesdurchschnitt. An diesen veröffentlichen Zahlen des Verbandes der Ersatzkassen (vdek) wird nach Einschätzung des VdK-Landesverbandes Nordrhein-Westfalen deutlich, dass die Pflegekosten ins Bodenlose steigen. Der Verband verweist darauf, dass bereits viele Betroffene am Limit sind.

Dritte Beschwerde: Rechte von behinderten Kindern werden in Österreich ignoriert

Logo: Selbstbestimmt Leben Initiativen Österreich
Logo: Selbstbestimmt Leben Initiativen Österreich
Foto: SLI

Wien / Brüssel (kobinet) Zum dritten Mal haben die Organisationen Selbstbestimmt Leben Österreich (SLIÖ) und das Europäische Netzwerk für Selbstbestimmtes Leben (ENIL) eine offizielle Beschwerde gegen Österreich bei der EU- Kommission eingereicht. Es geht um die missbräuchliche Verwendung von geschätzten 1,0 Millionen Euro aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER), die in Kärnten für den Neubau eines Heims für behinderte Kinder im Alter zwischen fünf und 17 Jahren verwendet werden.

Stabwechsel beim Jahresauftakt des ZsL Erlangen

Irmgard Badura und Jürgen Ganzmann
Irmgard Badura und Jürgen Ganzmann
Foto: ZsL Erlangen

Erlangen (kobinet) Das Erlanger Zentrum für Selbstbestimmtes Leben Behinderter (ZsL) veranstaltet heute am 20. Januar seinen Jahresauftakt. „Wir freuen uns, Jürgen Ganzmann gebührend zu verabschieden und gleichzeitig den Einstieg von Irmgard Badura als neue geschäftsführende Vorständin im ZSL zu feiern. Das Zentrum für Selbstbestimmtes Leben Behinderter, kurz ZSL, wurde 1988 von Aktivist*innen als gemeinnütziger Verein zur Selbstvertretung von behinderten Menschen gemäß dem Motto „Nichts über uns ohne uns!“ gegründet. Ziel ist die gleichberechtigte Teilhabe im beruflichen wie privaten Lebensbereich, also Inklusion“, heißt es in der Presseinformation zur Veranstaltung zum Jahresauftakt.

Überlastete Klinikärzte sollen zusätzlich ambulante Untersuchungen für außerklinische Intensivpflege erbringen

Symbol Paragraph

Kassel (kobinet) Familien mit beatmeten Kindern sind verzweifelt. Künftig sollen vor jeder Verordnung von außerklinischer Intensivpflege (AKI) besonders qualifizierte Fachärzte bestätigen, dass die anspruchsvolle medizinische Versorgung weiterhin erforderlich ist. Da nur wenige niedergelassene Ärzte über die geforderte Qualifikation verfügen, sollen insbesondere Klinikärzte neben ihrer Tätigkeit im Krankenhaus jetzt zusätzlich die geforderten Untersuchungen für AKI-Patient*innen als ambulante Leistung erbringen. Die hierfür erforderlichen Kapazitäten sind aktuell jedoch nicht vorhanden. Der Mangel an geeigneten Pflegefachkräften behindert zusätzlich die lebenssichernde Versorgung. Fachärzte und Selbsthilfeverbände fordern die Bundesregierung daher auf, die Umsetzung der vorgesehenen Neuregelung solange auszusetzen, bis die geplanten Versorgungsstrukturen flächendeckend zur Verfügung gestellt werden können.

1. Sitzung des Arbeitsausschusses des Deutschen Behindertenrats im Jahr 2023

DBR-Arbeitsausschuss vom 18.1.2023
DBR-Arbeitsausschuss vom 18.1.2023
Foto: Weibernetz

Kassel/Berlin (kobinet) Am 18. Januar tagte der Arbeitsausschuss des Deutschen Behindertenrats (DBR) zum ersten Mal im Jahr 2023 mit einer prall gefüllten Tagesordnung unter der neuen Leitung des DBR-Sekretariats vom Weibernetz. Unter den 19 Tagesordnungspunkten wurden insbesondere die sechs Schwerpunktthemen für 2023 beraten: Novellierung von Gesetzen, wie des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG), des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG) und des Barrierefreiheitsstärkungsgesetzes (BFSG) sowie eine barrierefreie Gesundheitsversorgung, ein inklusive Kinder- und Jugendhilfe (SGB VIII), Gewaltschutzmaßnahmen für Menschen mit Behinderung, ein inklusiver Arbeitsmarkt sowie eine neue Entgeltregelung in Werkstätten und schließlich die Parallelberichtserstellung im Rahmen der Staatenprüfung zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention.

Ratgeber zum Kindergeld für erwachsene Menschen mit Behinderung

Geldscheine
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Foto: Irina Tischer

Düsseldorf (kobinet) Der Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen (bvkm) hat seinen Ratgeber zum Kindergeld aktualisiert. Er erklärt die maßgeblichen Voraussetzungen für den Bezug des Kindergeldes anhand vieler konkreter Beispiele. Für ein behindertes Kind können Eltern über das 18. Lebensjahr hinaus und ohne altersmäßige Begrenzung Kindergeld erhalten, wenn das Kind aufgrund einer Behinderung außerstande ist, sich selbst zu unterhalten.

Hat stattgefunden: Webinar Easy Web Checker – Webseiten einfach auf Barrierefreiheit testen

weiterer Text Digitale Barrierefreiheit
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Foto: Hochschule der Medien Stuttgart

Berlin (kobinet) Wie prüfen Sie Ihre Webseiten auf Barrierefreiheit? Wollen Sie einen einfachen und möglichst kostenfreien Test auf Barrierefreiheit Ihrer Webseiten machen?
Dann sind Sie mit dem Easy Web Checker relativ gut bedient. Zumindest erkennen Sie Top oder Flop.

Die Hochschule der Medien Stuttgart führte heute ein Webinar dazu durch.

Bundesteilhabegesetz noch nicht vollständig umgesetzt

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Berlin (kobinet) „Am Ende des Jahres 2022, knapp sechs Jahre nach der Verabschiedung des Bundesteilhabegesetzes (BTHG), ist die angestrebte Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe noch nicht vollständig in der Praxis umgesetzt. Das schreibt die Bundesregierung in ihrem ‚Bericht zum Stand und zu den Ergebnissen der Maßnahmen nach Artikel 25 Absatz 2 bis 4 des Bundesteilhabegesetzes‘, der nun als Unterrichtung (20/5150) vorliegt“, heißt es in einem Bericht des Informationsdienstes Heute im Bundestag. Die Bundesregierung verweise darin dem Bericht zufolge unter anderem auf die pandemiebedingten Einschränkungen der vergangenen drei Jahre, die auch erhebliche Auswirkungen auf das Leben von Menschen mit Behinderungen und die Organisation von Leistungen durch die Leistungsträger gehabt hätten.

Barrierefreies Café in Würzburg

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Logo: Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) „Senza Limiti“ heißt auf deutsch grenzenlos, denn in dem italienischen Café gibt es für den Besuch keine Grenzen. Mitten in der Würzburger Innenstadt laden Menschen mit und ohne Behinderung zu leckeren Speisen und frischem Kaffee ein.“ Darauf weist die Aktion Mensch in ihrem Newsletter hin.

5. Göttfried Inklusions Skicup am 28. Januar am Hirschberg in Kreuth

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Kreuth (kobinet) „Nach der pandemiebedingten Zwangspause und dem Bangen und Warten sehen die Wetterprognosen für die kommenden Tage vielversprechend aus, sodass neben dem angekündigten Schneefall auch die Beschneiung am Hirschberg möglich sein wird. Daher ist es uns eine große Freude, Sie heute zu unserem 5. Göttfried Inklusions Skicup am 28. Januar 2023 am Hirschberg in Kreuth einzuladen.“ Dies teilten die Organisator*innen des Skicups für Menschen mit und ohne Behinderung mit.

Barrierefreier Tourismus muss auch in Krisenzeiten realisierbar und erschwinglich bleiben

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Foto: ZsL Stuttgart

Stuttgart (kobinet) Seit fast 14 Jahren ist nun die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen (BRK) in Deutschland in Kraft. Mit diesem Vertragswerk, das von der Bundesrepublik ratifiziert wurde und damit für die Gesetzeskörperschaften auf allen Ebenen rechtsverbindlich ist, soll die vollumfängliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung in allen Lebensbereichen sichergestellt werden. Dazu gehören gemäß Art. 30 der BRK auch die Bereiche Tourismus und Freizeit. Ulla Kenntner vom Vorstand des Zentrums selbstbestimmt Leben in Stuttgart (ZsL) betonte anlässlich der gerade stattfindenden Messe Caravan, Motor, Touristik in Stuttgart, dass ein barrierefreier Tourismus auch in Krisenzeiten realisierbar und erschwinglich bleiben muss.

Mitgliederzuwachs und hoher Beratungsbedarf

Dresden/Sachsen - Zwinger von Jorbasa

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DRESDEN (kobinet) Der Sozialverband VdK Sachsen verbucht für das Jahr 2022 einen hohen Mitgliederzuwachs und verweist in diesem Zusammenhang auf einen hohen Beratungsbedarf bei sozialrechtlichen Fragen und Problemen. Im Dezember 2022 hatte dieser VdK-Landesverband über 25.000 Mitglieder. Insgesamt wurden im Jahr 2022 über 19.100 Beratungen durchgeführt – telefonisch, persönlich, per E-Mail oder auch im Videochat. Das war eine Steigerung von über 11 Prozent zum Vorjahr.