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Berlin (kobinet) O Frühling, deine Sprache ist mir ein süßer Gesang, den ich mit meinem innersten Gefühle begleite! (Julie Eyth)

Berlin (kobinet) O Frühling, deine Sprache ist mir ein süßer Gesang, den ich mit meinem innersten Gefühle begleite! (Julie Eyth)

Berlin (kobinet) Heribert Prantl hat ein Buch geschrieben, das bei Heye erscheint. „Alle reden vom Krieg, vom Frieden reden zu wenige: Die weißen Tauben sind müde. Heribert Prantl begründet, warum wir eine neue Friedensbewegung, eine neue Entspannungspolitik und keinen dritten Weltkrieg brauchen – es wäre der letzte“, so der Verlag. In einem Vorabdruck veröffentlicht die Berliner Zeitung am Wochenende einen Auszug. Die Politik habe das Friedensgebot der Verfassung vernachlässigt, hebt das Hauptstadt-Blatt hervor. Das Bundesverfassungsgericht habe das billigend in Kauf genommen.

BERLIN (kobinet) In Berlin und Brandenburg gibt es jeweils etwa 185.000 Pflegebedürftigen, also fünf und sieben Prozent der Bevölkerung- gleichermaßen. Die seit 1995 geltende Teil- Pflegeversicherung reicht dazu immer weniger. „Allein die Zuzahlungen in Berlin von über 2.600 Euro in stationären Einrichtungen mit weiter steigender Tendenz bei Durchschnittsrenten von 1.500 Euro weisen auf die finanzielle Dramatik des Pflegenotstandes“, so die Vorsitzende des SoVD-Landesverbandes Berlin-Brandenburg Engelen-Kefer.

HANNOVER (kobinet) Wie im ganzen Deutschland so gibt es auch in Niedersachsen viel zu wenig bezahlbare Wohnungen. Deshalb will die Landesregierung jetzt verschiedene Bauvorschriften abschaffen – darunter auch Maßnahmen zur Barrierefreiheit. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen kritisiert dieses Vorhaben scharf. Aus seiner Sicht werden damit die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung ignoriert.

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DRESDEN (kobinet) Der Landesbeauftragte für Inklusion der Menschen mit Behinderungen in Sachsen, Michael Welsch, hatte kürzlich auf eine Broschüre zu den Europa-Wahlen am 9. Juni 2024 in Leichter Sprache aufmerksam gemacht. Zu dieser Broschüre wird nur eine ergänzende Klarstellung notwendig.

Berlin (kobinet) Im Arbeitsbereich der Werkstätten für behinderte Menschen waren Ende 2022 insgesamt 272.780 Menschen beschäf[1]tigt, für die der Eingliederungshilfeträger zuständiger Leistungsträger ist. Die bundesweite Zahl der Werkstattbeschäftigten ist 2022 zum dritten Mal in Folge leicht gesunken. Sie ging in 2022 um 3.465 leistungsberechtigte Personen oder 1,3 Prozent zurück. Im Vorjahr lag der Rückgang bei 875 leistungsberechtigte Personen bzw. 0,3 Prozent. Das geht aus dem Kennzahlenvergleich zur Eingliederungshilfe für das Berichtsjahr 2022 hervor. Dieser wurde vor kurzem von con_sens und der Bundesarbeitsgemeinschaft der überörtlichen Träger der Sozialhilfe und Eingliederungshilfe vor kurzem veröffentlicht.

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Hollenbach (kobinet) Wie die BR-Sendung Quer gestern berichtete, wurde einem offensichtlich schwerstpflegebedürftigen Menschen von seiner Krankenkasse die Intensivpflege verweigert. Nach dem Gutachten des Medizinischen Dienstes wäre sie nicht erforderlich.

Nürnberg (kobinet) Im März 2024 waren 172.804 schwerbehinderte Arbeitslose bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldet. Im Vergleich zum März 2023 sind dies über 6.000 behinderte Menschen mehr, die auf Arbeitssuche sind. Damals waren 166.001 arbeitslose schwerbehinderte Menschen bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldet. Legt man die Zahlen vom Anfang der Corona-Pandemie im März 2020 zugrunde, ist der Anstieg noch eklatanter. Im März 2020 waren 157.523 schwerbehinderte Menschen arbeitslos gemeldet.

Mainz (kobinet) „Das FarbWerk ist eine autonome Kunstgruppe der in Mainz ansässigen Gesellschaft für psychosoziale Einrichtungen gGmbH (gpe), die im Oktober 2023 ihre Arbeit aufgenommen hat. Die Gruppe besteht aus 10 Teilnehmer*innen, die früher in der ehemaligen Abteilung „bunt“ der gpe tätig waren. Die Gruppe trifft sich 2-mal die Woche für einen halben Tag. Autonom bedeutet im FarbWerk, dass die Gruppe ihre Entscheidungen selbst trifft und nicht die Vorgesetzten. Beispielsweise entscheiden die Gruppenmitglieder demokratisch darüber welche Anschaffungen getätigt werden oder an welchen Ausstellungen sie sich beteiligen möchten.“ Darauf machte Gracia Schade von der Unternehmenskommunikation der gpe die kobinet-nachrichten aufmerksam.

Berlin (kobinet) Fünf Monate vor der Landtagswahl in Thüringen kamen heute Abend CDU-Spitzenkandidat Mario Voigt und AfD-Landeschef Björn Höcke zu einem Fernsehduell zusammen. Die Bühne bot Springers Welt. Der Nachrichtensender räumte 45 Minuten dafür ein. Nach 71 Minuten war dann Schluss. Höcke als der prominenteste Wortführer des völkischen Flügels der sogenannten Alternative für Deutschland nutzte die Gelegenheit.

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Berlin (kobinet) „Ende 2022 erhielten 461.957 volljährige Menschen mit Behinderungen Assistenzleistungen innerhalb und außerhalb besonderer Wohnformen sowie Leistungen in Pflegefamilien. Das sind 6.635 leistungsberechtigte Personen mehr als ein Jahr zuvor, was einer Steigerung von 1,5 Prozent entspricht“, die ist ein zentrales Ergebnis des Kennzahlenvergleichs zur Eingliederungshilfe im Berichtsjahr 2022 im Bereich der sozialen Teilhabe, der vor kurzem von con_sens und der Bundesarbeitsgemeinschaft der überörtlichen Träger der Sozialhilfe und der Eingliederungshilfe veröffentlicht wurde. „192.525 Menschen mit Behinderungen lebten in einer besonderen Wohn[1]form (gegenüber 2021 ein Rückgang um 1,2 Prozent), 266.228 erhielten Assistenzleistungen außerhalb besonderer Wohnformen (gegenüber 2021 ein Plus von 3,4 Prozent), 3.204 voll[1]jährige Personen erhielten Leistungen in Pflegefamilien (29 Personen bzw. 0,9 Prozent mehr als im Vorjahr)“, heißt es zu den konkreten Zahlen.

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Frankfurt am Main (kobinet) Wer sich mit der Geschichte der Behindertenbewegung intensiver befasst, kommt an Gusti Steiner und Ernst Klee nicht vorbei. Vor 50 Jahren haben die beiden, die leider nicht mehr leben, an der Frankfurter Volkshochschule einen Kurs mit dem Titel „Bewältigung der Umwelt“ gestartet, der einiges nach sich zog. Die Volkshochschule Frankfurt am Main lädt zu diesem 50jährigen Jubiläum am 7. Mai 2024 von 16:00 bis 19:00 Uhr zu einer Podiumsdiskussion unter dem Motto „Selbstvertretung damals und heute“ in das Historische Museum Frankfurt in den Sonnemannsaal ein.

Köln (kobinet) „Mittendrin oder ausgegrenzt? Menschen mit Behinderung in der Arbeitswelt“, so lautet das Thema, das heute am 10. April 2024 von 10:00 bis 11:30 Uhr in der Sendung Agenda vom Deutschlandfunk behandelt wird. Gäste im Studio sind: Dagmar Greskamp, Referentin für Inklusion und Arbeit bei Aktion Mensch, Alexandra Cremer, Vorsitzende Netzwerk Inklusion Deutschland, Jürgen Dusel, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung, Dirk Neumann, Bereichsleiter Arbeitsgestaltung und Qualifizierungspolitik der IG Metall, Piet Hülsmann, Inhaber der Möbel-Schreinerei „Stilfabrik“, der Menschen mit Behinderung beschäftigt. Moderiert wird die Sendung von Dörte Hinrichs. Die Hörertelefonnummer lautet: 00800.4464 4464, E-Mail: [email protected].

Berlin (kobinet) Die Inklusiven Strandtage werden auch 2024 im Strandbad Plötzensee stattfinden. Los geht es am 10. Mai. Danach kann an jedem 2. Freitag im Sommer ab 15:00 Uhr gemeinsam und barrierefrei gefeiert werden. Das bunte Rahmenprogramm ist noch größer als im letzten Jahr: Neben Musik, Bastelaktionen und Sportangeboten wird es besondere Höhepunkte geben, darunter inklusives Stand-Up-Paddling. Darauf hat die Unternehmenskommunikation des Unionhilfswerk aufmerksam gemacht.

Berlin (kobinet) Heute, am 10. April 2024, erscheint wieder eine Beilage Behindertenpolitik in der Tageszeitung „Junge Welt“. „Ideale sind gut, bringen Menschen mit Behinderungen aber wenig. Anerkennung und gleichberechtigte Teilhabe sind das Ziel“, schreibt Ina Sembdner im Editorial zur Beilage.

Kassel / Potsdam (kobinet) In einer ganz besonderen Folge berichtet Mano Grande von einer politischen Bildungsfahrt nach Berlin. Der Bundestagsabgeordnete Boris Mijatovic lud hierzu ein. Die Fahrt war als Inklusionsfahrt deklariert, heißt es in der Ankündigung der aktuellen Spezial-Ausgabe des Podcast MmB Community.

Berlin (kobinet) Behinderte Menschen, die anstatt in einer Werkstatt für behinderte Menschen bereits außerhalb der Werkstatt arbeiten bzw. dort arbeiten wollen, haben sich am 5. April 2024 zu einem ersten Netzwerktreffen getroffen. Einige behinderte Menschen, die außerhalb einer Werkstatt meist mit einem Budget für Arbeit tätig sind, hatten mit Unterstützung der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) zu diesem ersten Gedankenaustausch geladen, um zukünftig ihre Interessen gemeinsam besser vertreten zu können und andere behinderte Menschen auf dem Weg aus der Werkstatt auf den allgemeinen Arbeitsmarkt zu unterstützen. Bei der über zweistündigen äusserst engagierten Diskussion wurde der große Austausch-, aber auch Informationsbedarf zum Arbeiten außerhalb der Werkstatt und zu den Fördermöglichkeiten durch das Budget für Arbeit bzw. das Budget für Ausbildung deutlich. Ein weiteres Online-Treffen ist bereits am 14. Juni in Planung.

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Norderstedt (kobinet) Die Kritik am System der Werkstätten für behinderte Menschen hält an, so auch im hohen Norden. „Nur Niedrig-Lohn für Behinderte: ‚Unhaltbare Bedingungen'“, so titelt MSN einen Bericht über die Kritik des SPD-Bundestagsabgeordneten Bengt Bergt aus Norderstedt.

Badenheim / Mainz (kobinet) Die rheinland-pfälzische Landesregierung und viele behinderte und nichtbehinderte Menschen, die ihn kennenlernen durften, trauern um den früheren Staatssekretär im rheinland-pfälzischen Sozialministerium und Landesbehindertenbeauftragten Dr. Richard Auernheimer, der am 5. April 2024 im Alter von 81 Jahren verstorben ist. Richard Auernheimer war von 1999 bis 2007 Staatssekretär im damaligen Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen sowie Landesbeauftragter für die Belange von Menschen mit Behinderungen des Landes Rheinland-Pfalz, heißt es in einer Presseinformation des rheinland-pfälzischen Sozialministeriums. Erst vor kurzem ist auch der ehemalige Landesbehindertenbeauftragte von Berlin Martin Marquard verstorben.

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Berlin (kobinet) Das Aufladen von Elektroautos ist gerade für mobilitätsbehinderte Mensxchen oft eine Herausforderung, weil die Ladestationen oft nicht barrierefrei sind. Diesem Manko soll nun mit einem Technischen Regel Entwurf entgegengewirkt werden. Darauf hat Martina Scheel die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht. „Dieses Dokument definiert Anforderungen an als barrierefrei ausgewiesene, öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge und ist anwendbar für deren Planung, Ausführung und Ausstattung“, heißt es in dem Entwurf, der nun zur öffentlichen Kommentierung frei gegeben wurde. Noch bis zum 5. Juni können entsprechende Stellungnahmen zum Entwurf abgegeben werden, der nun ins Internet eingestellt wurde.

Dresden (kobinet) Michael Welsch, Landesbeauftragter für Inklusion der Menschen mit Behinderungen, hat die kobinet-nachrichten auf die Serviceseite des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt für Leichte Sprache aufmerksam gemacht, zu der es unter folgendem Link Informationen gibt: https://www.leichte.sprache.sachsen.de/.

MÜNCHEN (kobinet) Unter dem Motto „Barrierefrei – gemeinsam finden wir Wege“ lobt der Bezirk Oberbayern den Inklusionspreis 2024 aus. Der Bezirk möchte damit Projekte und Initiativen auszeichnen, die sich für das barrierefreie Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderungen einsetzen. Diese sollen innovative Wege der Teilhabe in den Bereichen Digitalisierung, Soziales, außerschulische Bildung, Kultur, Freizeit und Sport, Mobilität und Umwelt aufzeigen. Die Bewerbungsfrist läuft vom 8. April bis 31. Mai 2024.

Berlin (kobinet) Kurt Julius Goldstein kämpfte in den Internationalen Brigaden im spanischen Bürgerkrieg, Er überlebte Auschwitz und den Todesmarsch nach Buchenwald. Im kobinet-Gespräch erinnert heute sein Sohn André Goldstein an die Sellbstbefreiung des Konzentrationslagers und den Schwur der überlebenden.

München (kobinet) Seit Februar 2024 erscheint im Abstand von ungefähr 6 Wochen ein kurzer Comic über Lina und Umut in Leichter Sprache. Lina und Umut haben Superkräfte und kämpfen gegen Kommunikations-Barrieren. Sie setzen sich für Unterstützte Kommunikation und Leichte Sprache ein. Die Comics entstehen in inklusiver Zusammenarbeit und sind durch Prüfende der Leichten Sprache geprüft. Darauf macht die Beratungsstelle Barrierefreiheit der Bayerischen Architektenkammer aufmerksam.

Benstrup (kobinet) Diana Hömmen aus Benstrup ist als Krankenschwester im Gesundheitswesen langjährig aktiv. Der von den kobinet-nachrichten veröffentlichte Bericht über die Forderungen des Bündnis inklusives Gesundheitswesen zum derzeit in der Erarbeitung befindenden Aktionsplan für ein diverses, inklusives und barrierefreies Gesundheitswesen hat sie zu einem Kommentar zur Utopie für ein barrierefreies Gesundheitswesen veranlasst, den die kobinet-nachrichten im folgenden veröffentlichen.

Saarbrücken (kobinet) Der Frühling ist durch die derzeitigen frühsommerlichen Temperaturen in vollem Gange und die Menschen wollen wieder raus in die Natur. Carola Heimann, Themen und Projektmanagerin des Netzwerk Hören und barrierefreier Tourismus von der Tourismus Zentrale Saarland GmbH hat daher die kobinet-nachrichten auf eine Reihe von Tipps für Handbike-Touren im Saarland hingewiesen.

Köln (kobinet) Der Verein Selbstbestimmt Leben Behinderter Köln sucht ab sofort befristet bis zum 31.12.2029 eine Projektleitung für das Projekt EUTB „Selbstbestimmt Leben“ Köln. Der Stellenumfang beträgt 19,5 Wochenarbeitsstunden, heißt es auf der Internetseite des Kölner Vereins.

Berlin (kobinet) Nur das Schlecht zu sehen, ist schlechter als überhaupt nichts zu sehen. (F.M. Dostojewski)

Leverkusen (kobinet) Am 8. April.2024 um 17:00 Uhr treffen sich Menschen mit Behinderung vor der Unterführung am Bahnhof Leverkusen Mitte, um für schnellere Barrierefreiheit zu kämpfen und zu demonstrieren. „Nicht erst zu Weihnachten 2024!!! Bitte unterstützt Mütter oder Väter mit Kinderwagen, Menschen mit Gehbehinderung oder Rollatoren, Fahrradfahrer und Menschen mit Seh- oder Hörbehinderung. Für eine so fortschrittliche Stadt Leverkusen sollte Barrierefreier Zugang zu den Gleisen selbstverständlich sein. Alles andere ist skandalös“, heißt es in einem Facebook-Post der Klimaliste Leverkusen zur geplanten Protestaktion auf die Andreas Hollstein die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht hat.

BERLIN (kobinet) In der Diskussion um die „stambulante“ Versorgung vertritt der Verband Deutscher Alten- und Behindertenhilfe (VDAB) die Auffassung, diese Gelegenheit sollte für eine grundsätzliche Flexibilisierung genutzt werden. Bundesgesundheitsminister Lauterbach hat angekündigt, dass die sogenannte „stambulante“ Versorgung gesetzlich verankert werden soll. Damit wären dann auch professionelle Pflegeangebote möglich, die Komponenten der ambulanten und stationären Versorgung unter einem Dach zu kombinieren.

BERLIN (kobinet) Um sich eigenverantwortlich um ihre Gesundheit kümmern und bei Maßnahmen mitwirken zu können, benötigen Menschen mit geistiger Beeinträchtigung Hilfe und Unterstützung in verschiedener Form: Information, Motivation, Erinnerung, Anleitung und praktische Hilfestellung. Hier setzt das Special Olympics Gesundheitsprogramm Healthy Athletes® an und zielt neben der Verbesserung der Trainings- und Wettbewerbsfähigkeiten auf die Stärkung der Gesundheitskompetenzen ab. Es trägt dazu bei, Lücken im Bereich der Gesundheitsförderung und Prävention zu schließen.

Bad Segeberg (kobinet) „Wenn Mobil mit Behinderung eine Frage des Geldes wird“, so lautet der Titel der aktuellen Episode des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL). Zu Gast beim Macher des Podcast, Sascha Lang, sind bei der 175. Episode Robert Schneider und Heinrich Buschmann vom Verein Mobil mit Behinderung.

Berlin (kobinet) Die einzelnen Abgeordneten des Deutschen Bundestages können pro Jahr drei Besucher*innengruppen nach Berlin einladen, denen dort ein umfassendes und kostenfreies Besuchsprogramm geboten wird. Diese Bildungsfahrten werden vom Presse- und Informationsamt der Bundesregierung in Abstimmung mit den einzelnen Abgeordnetenbüros organisiert. So finden jährlich über 2.000 solcher meist dreitätigen Fahrten mit ca. 100.000 Teilnehmenden statt. Die Gruppe, die vom 2. bis 4. April 2024 auf Einladung des Abgeordneten Boris Mijatović aus Kassel und seinem Team aus verschiedenen Teilen Deutschlands nach Berlin gereist ist, unterschied sich durch ihre Vielfalt in vielerlei Hinsicht von den sonst üblichen Gruppen und hatte auch so manche Herausforderungen für die Organisation parat. Diese wurden jedoch gut gemeistert, wie Ottmar Miles-Paul erfuhr, der die weitgehend inklusive Bildungsfahrt für die kobinet-nachrichten begleitet hat.

Kassel (kobinet) „Hinfallen, Aufstehen, Weitergehen – Recovery durch Selbsthilfe“, so lautet der Titel eines am 5. April 2024 neu erschienenen Buchs von Franz-Josef Wagner und Cornelia Schäfer, das im Psychiatrie Verlag veröffentlicht wurde. „Es tat mir wohl, dass meine Psychiatrie-Erfahrung jetzt nicht mehr nur Makel und ohnmächtig ertragenes Schicksal war, sondern auch Quelle von Kompetenz und politischer Teilhabe. Ich war zwar immer noch ein kleines Licht, aber immerhin, ich leuchtete“, wird Franz-Josef Wagner in der Buchbeschreibung zitiert. Das 144 Seiten starke Taschenbuch mit der ISBN 978-3-96605-226-9 ist im Buchhandel erhältlich und kostet 20 Euro.

Berlin (kobinet) Derzeit wird im Bundesgesundheitsministerium (BMG) ein erster Entwurf des Aktionsplans für ein diverses, inklusives und barrierefreies Gesundheitswesen erarbeitet, nachdem die Sammlung von Vorschlägen und die Fachgespräche abgeschlossen sind. In dieser sensiblen Phase appelliert das „Bündnis inklusives Gesundheitswesen“ an die Verantwortlichen im BMG, den Aktionsplan an der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) auszurichten und erinnert an einige Basiskonzepte der UN-Behindertenrechtskonvention. „Alle Vorschläge und Maßnahmen sind im Licht der UN-Behindertenrechtskonvention beziehungsweise dieser Basiskonzepte zu prüfen und zu bewerten“, erläutert H.-Günter Heiden, Koordinator des Bündnisses. Bei den genannten Konzepten handelt es sich um Partizipation, Inklusion, Barrierefreiheit und angemessene Vorkehrungen.

Villmar – Weyer (Kobinet)
Villmar – Weyer (Kobinet) Neulich hatte ich einen Disput, mit einem Freund. Über „Fluch und Segen der künstlichen Intelligenz“. Ich konnte nicht bestreiten, dass die KI vielen beeinträchtigten Menschen in gewissen Lebensbereichen weiterhilft. Wohin das alles aber auch führen könnte, davor fürchtet sich Stephan Laux in seiner neuen Kolumne.

BAD KREUZNACH/KUSEL (kobinet) Die Bundesregierung sagt, sie will mehr Menschen mit Behinderung in den Arbeitsmarkt integrieren. Die Zahlen jener Personen, welche diesen Weg gingen, ging jedoch zuletzt zurück. Dabei gibt es auch anderer Erfahrungen, zum Beispiel jene von Gerhard Lötsch. Er erklärt gerne, was er und seine Mitarbeiter über Job|inklusivo der Stiftung kreuznacher diakonie tun. Dies ist bundesweit eine der wenigen Institutionen, die den Übergang von Menschen mit Behinderung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt intensiv fördern. Im Gespräch mit Schülern und Eltern der Förderschule, informierten er und Michael Michel, welche Fördermöglichkeiten – auch für Arbeitgeber – es gibt.

Bonn (kobinet) Die Diskussion, ob es einer UN-Konvention über die Rechte älterer Menschen bedarf, wird bereits seit einigen Jahren engagiert geführt und steht zusehends auch in Deutschland auf der politischen Agenda. Welche Gründe sprechen für eine UN-Altenrechtskonvention und wie kann man die Forderung nach einem solchen internationalen Vertrag unterstützen? Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO) hat hierzu nun eine Argumentationshilfe veröffentlicht, die sich an Personen und Organisationen richtet, die sich informieren möchten oder andere für das Thema sensibilisieren wollen.

Berlin (kobinet) Angesichts des Ausmaßes der Gewalt im Gazastreifen und der hohen Zahl von Verletzungen gibt es immer mehr Menschen, die dringend Physiotherapie, Prothesen und Hilfsmittel wie Rollstühle und Krücken benötigen. Die Reha-Fachkräfte der humanitären Hilfsorganisation Handicap International (HI) sehen eine stark wachsende Anzahl von Menschen mit Amputationen und befürchten einen Anstieg dauerhafter Behinderungen, wie es in einer Pressemitteilung von Handicap International heißt.

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Köln (kobinet) REHADAT, die Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation, die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation und die Deutsche Rentenversicherung Bund haben das aktuelle Verzeichnis der „Rehabilitations- und Teilhabeforschenden – Akteure und Themen in Deutschland 2024“ veröffentlicht. Das Verzeichnis informiert darüber, welche Personen zu welchen Themen der Rehabilitation, Teilhabe und Inklusion in Deutschland forschen. Darauf hat die hessische Landesbehindertenbeauftragte Rika Esser in ihrem Newsletter aufmerksam gemacht.