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Sozialticket zu teuer und zu spät

DR Fahrkartenautomat. Deutsche Reichsbahn ticket issuing machine, July 1993 Leipzig. von sludgegulper

DÜSSELDORF (kobinet) In Nordrhein-Westfalen gibt es seit Jahresbeginn das „Deutschlandticket Sozial“ zum Preis von 39 Euro. Der Sozialverband VdK in NRW hat sich in dieser Zeit mehrfach, auch per Brief an NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer gewandt und dabei, für die Einführung eines solchen Sozialtickets eingesetzt. Allerdings fordert der VdK ein solches Ticket allerdings zu einem deutlich günstigeren Preis.

Tick, Tack, Tick, Tack – es ist 5 nach 12 für die Außerklinische Intensivpflege

Cartoon von Phil Hubbe zur Außerklinischen Intensivpflege
Cartoon von Phil Hubbe zur Außerklinischen Intensivpflege
Foto: Phil Hubbe / ISL

Berlin (kobinet) Mit einem Cartoon von Phil Hubbe macht die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland darauf aufmerksam, dass die Uhr für beatmete Menschen tickt, denn zum 1. November 2023 ändern sich die Rahmenbedingungen für die Bewilligung außerklinischer Intensivpflege in Deutschland erheblich. „Tick – Tack – Tick – Tack … Es ist 5 nach 12 für die Außerklinische Intensivpflege! Ab morgen droht noch mehr behinderten Menschen Unterversorgung. Es sind #keineEinzelfaelle. Was Betroffene jetzt tun können? http://aki-hkp.de #noIPReG„, postete die ISL mit dem Cartoon von Phil Hubbe auf X.

Zweites Treffen des Beirats der Bundesinitiative Barrierefreiheit

Bild vom Beiratstreffen der Bundesinitiative Barrierefreiheit
Bild vom Beiratstreffen der Bundesinitiative Barrierefreiheit
Foto: BMAS

Berlin (kobinet) „Deutschland wird #barrierefrei! Dazu hat sich die #BundesinitiativeBarrierefreiheit zum zweiten Mal getroffen – u. a. mit PST’in #KerstinGriese. Zentrale Erkenntnis: Rund um #Barrierefreiheit gibt es noch viel zu tun!“ Dies postete das Bundesministerium für Arbeit und Soziales im Nachgang zum zweiten Treffen des Beirats der Bundesinitiative Barrierefreiheit am 25. Oktober 2023 im Bundesministerium für Arbeit. Mit dabei war u.a. die Parlamentarische Staatssekretärin Kerstin Griese, die auf die Notwendigkeit für weitere Schritte zur Herstellung von Barrierefreiheit auf ganz unterschiedlichen Ebenen hinwies.

Newsletter zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in den Kommunen

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Siegen (kobinet) Das Zentrum für Planung und Entwicklung Sozialer Dienste (ZPE) der Universität Siegen führt das Forschungs- und Entwicklungsprojekt „UN-Behindertenrechtskonvention in den Kommunen“ durch. Auftraggeberin ist das Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Das ZPE kooperiert dabei mit der Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention des Deutschen Instituts für Menschenrechte (DIMR). Untersucht werden bundesweit die systematische Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention und die damit verbundenen Prozesse in den Kommunen. Im Oktober hat das ZPE den nächsten Newsletter in schwerer und in Leichter Sprache veröffentlicht. Darauf macht die hessische Landesbehindertenbeauftragte Rika Esser in ihrem neuesten Newsletter aufmerksam.

Vernetzungstagung für Frauenbeauftragte aus Einrichtungen

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Mainz (kobinet) Die Koordinations- und Beratungsstelle für Frauen und Mädchen mit Behinderungen in Rheinland-Pfalz (KOBRA) im Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen Mainz (ZsL) führt heute am 31. Oktober 2023 eine Vernetzungstagung für Frauenbeauftragte aus Einrichtungen der Behindertenhilfe in Rheinland-Pfalz durch. Die Veranstaltung findet im weitgehend barrierefreien Erbacher Hof in Mainz statt. „Es ist uns besonders wichtig, die Frauenbeauftragten in Rheinland-Pfalz bei ihrer Vernetzung zu unterstützen und den Austausch untereinander zu fördern“, sagte Nina Becker, Projektmitarbeiterin bei KOBRA, im Vorfeld der Veranstaltung.

Barrierefreiheit und Inklusion im bayerischen Koalitionsvertrag

Logo BBSB
Logo Bayerische Blinden- und Sehbehindertenbund e.V.
Foto: Bayerische Blinden- und Sehbehindertenbund e.V.

München (kobinet) Der Bayerische Blinden- und Sehbehindertenbund (BBSB) freut sich, mitteilen zu können, dass zwei langjährige Forderungen des Verbandes im kürzlich verabschiedeten bayerischen Koalitionsvertrag zwischen der CSU und den Freien Wählern erfolgreich verankert wurden. „Über Jahre hinweg haben wir beharrlich für die Einrichtung einer Landesfachstelle für Barrierefreiheit in Bayern und die Einführung eines Gehörlosengeldes gekämpft. Diese Forderungen wurden mit Unterstützung des VDK Bayern und der LAG Selbsthilfe für die Landesfachstelle sowie in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Hörbehinderung Bayern für das Gehörlosengeld gestellt“, heißt es vonseiten des Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbund.

Umfassender Wandel der Unterstützungssysteme notwendig

Logo Deutsches Institut für Menschenrechte
Logo Deutsches Institut für Menschenrechte
Foto: Von Institut für Menschenrechte – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0

BERLIN (kobinet) Viel wird über Inklusion geredet. Dennoch hält die Exklusion von Menschen mit Behinderungen weiter an. Viele behinderte Menschen wohnen in besonderen Wohneinrichtungen und arbeiten in Werkstätten. Die Mehrzahl der Kinder mit Behinderungen besucht eine Förderschule. Diesen Zustand hat der UN-Fachausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderungen erst kürzlich im Rahmen der Staatenprüfung als dringendes Umsetzungsdefizit in Deutschland kritisiert.

Wie Rente und Steuerpflicht zusammenpassen

Paragraphenzeichen unter einer Lupe vor rosafarbenem Hitnergrund
In Sachen Recht nachgefragt
Foto: H. Smikac

HANNOVER (kobinet) Auch Rentner müssen Einkommenssteuern zahlen und viele Rentnerinnen und Rentner sind sich oft nicht bewusst, dass auch sie unter Umständen Steuern zahlen müssen. Zumal verändern sich Renteneinkommen und Bemessungsgrenzen immer wieder mal – wer soll da die Übersicht behalten ?! Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen möchte Ende des Monats November in dem kostenfreien Online-Vortrag „Rente: Wann muss ich Steuern zahlen?“ helfen, in diesem Punkt besser Bescheid zu wissen.

Lust auf mehr Job-Speed-Datings in Stuttgart

Job-Speed-Dating in Stuttgart am 4.10.23
Job-Speed-Dating in Stuttgart am 4.10.23
Foto: ISL

Stuttgart (kobinet) Das Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen (ZsL) in Stuttgart hat sein erstes Job-Speed-Dating für Menschen mit Behinderungen am 4. Oktober 2023 im Generationenhaus Heslach erfolgreich absolviert. Nach der Auswertung der Veranstaltung, die im Rahmen des dreijährigen bundesweiten Projektes „Job-Speed-Dating – gestärkt und inklusiv ins Arbeitsleben“ der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland durchgeführt wurde, lässt hoffen, dass es in Stuttgart nicht bei diesem einmaligen Event bleiben wird. Weitere Job-Speed-Datings werden in Stuttgart also anvisiert.

Bericht über Verstöße gegen Gleichstellung in Berlin überfällig

Symbol Ausrufezeichen

Berlin (kobinet) In einem Schreiben an die Berliner Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen, Christine Braunert-Rümenapf, mahnt die Landesvorsitzende des Sozialverband Deutschland Berlin-Brandenburg, Ursula Engelen-Kefer, die Vorlage des überfälligen Berichtes über Verstöße gegen das Verbot der Diskriminierung von Menschen mit Behinderung an Senat und Abgeordnetenhaus in Berlin an. Potenziell betroffen ist etwa ein Fünftel der Berliner Bevölkerung, die einen Grad der Behinderung zwischen 20 und 100 haben. „Für die konsequente Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) muss Inklusion Leitmaßstab der Politik sein – insbesondere auch bei den Beratungen zum Berliner Landesdoppelhaushalt 2024/2025“, fordert Engelen-Kefer. Zudem sei der Verstöße­bericht zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen im Arbeits- und Lebensalltag unabdingbar.

Kompetenzen für Menschenrechte nutzen

Bild vom CasCo-Referent*innen-Treffen in Uder vom 29.10.2023
Bild vom CasCo-Referent*innen-Treffen in Uder vom 29.10.2023
Foto: Michael Gerr

Uder (kobinet) Am 29. Oktober 2023 ging das Wochenendseminar des Projekts „CasCo – vom Case zum Coach“ des Bildungs- und Forschungsinstituts zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) im thüringischen Uder zu Ende. Dort hatten sich einige der Referent*innen für eine menschenrechtsbasierte Behindertenpolitik zum Austausch getroffen. Beim dritten Präsenzseminar der im Rahmen des CASCO-Projektes ausgebildeten Referent*innen war ein Schwerpunkt die Weiterführung des Projekts. Einig waren sich die Teilnehmenden, dass es weiterhin einen großen Bedarf an Menschenrechtsbildung gibt und selbst von Diskriminierung Betroffene die zentralen Inhalte in einer eigenen Qualität weitergeben können. Wie ein Fortsetzungs- oder Aufbau-Projekt aussehen könnte, ist noch offen. Es wurden aber einige Ideen gesammelt, die weiter bearbeitet werden sollen, heißt es in einem Bericht, den Michael Gerr den kobinet-nachrichten zugesandt hat.

Umgebracht werden. Wessen Leben ist als nächstes bedroht?

Hans-Willi Weis in nachdenklicher Pose, weiß gekleidet mit weißer Baskenmütze
Hans-Willi Weis
Foto: Hans-Willi Weis

Staufen (kobinet) Nur hoffen können, nicht umgebracht zu werden. Aber nie sicher sein können, dass es nicht doch geschieht. Was gestern undenkbar schien, ist heute möglich: als Angehörige einer minoritären, religiösen, sozialen oder physischen Merkmalsgruppe diskriminert, verfolgt und umgebracht zu werden. Nicht irgendwo auf der Welt, überall, an jedem Ort. In Deutschland wie schon einmal in jener Zeit, die vor 90 Jahren begann. Als es unter den Minderheiten Juden, Sinti und Roma, Homosexuelle und Behinderte traf. Könnte es wieder nach dieser Reihenfolge gehen? Dass jetzt erst einmal das jüdische Leben bedroht ist, hierzulande. Wo bereits seit längerem auch das Leben von Muslimen nicht mehr sicher ist. – Sollte all dies Schreckliche schon begonnen haben und wir hatten es bislang nur noch nicht gemerkt?

Momentaufnahme 322

Eine Allee mit Bäumen in herbstlichen Farben
Allee mit Bäumen
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Der Herbst ist immer unsere beste Zeit. (Johann Wolfgang von Goethe)

Pilgern am Samstag entlang der Freiburger Dreisam – für Alle

Wandergruppe, darunter auch Personen mit Rollator und Rollstuhl vor einem Heilgenhäuschen.
Foto mit Monika Kürner und der Pilgergruppe
Foto: Gabriele Hartmann

FREIBURG (kobinet) Gemeinsam mit der Bürgerbewegung für Inklusion Kirchzarten hatte der Förderverein für den Himmelreich-Jakobusweg gestern zu einer Pilgeretappe für Alle auf dem Himmelreich-Jakobusweg eingeladen. Dieser Pilgerweg ist einer der wenigen in Deutschland, der neben der Originalstrecke auch ausgeschilderte Alternativrouten für Menschen mit Behinderungen bietet. Auf einer dieser Etappen für Alle trafen sich -trotz Regenprognose- 34 Menschen mit und ohne Behinderungen um die vier Kilometer bis zum Freiburger Münster gemeinsam zu gehen.

Werkstattreform muss über Grundsicherung hinausgehen

Cover des IGEL-Podcast mit Dirk Fensterseifer
Cover des IGEL-Podcast mit Dirk Fensterseifer
Foto: IGEL-Media

Bad Segeberg (kobinet) „Es muss über die Grundsicherung hinausgehen“, so lautet der Titel der aktuellen Episode des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL). Der Macher des IGEL-Podcast, Sascha Lang, sprach dabei mit Dirk Fensterseife, der sich als Werkstattrat derzeit mit der Diskussion um die Reform des Systems der Werkstätten für behinderte Menschen befasst und auf verschiedenen Ebenen in diese Diskussion mit eingebunden ist.

Inklusiven Kunstausstellung im Park Center Treptow

Plakat mit einer Collage, das aus mehreren Bildern und derAufschrift Im Zentrum besteht
Plakat zur Kunstausstellung „Im Zentrum“ im Park Center Treptow
Foto: KulturLeben Berlin

BERLIN (kobiet)

BERLIN (kobiet) Jeder Mensch soll die Möglichkeit haben, seine Leidenschaft für Kunst und Kultur zu leben und zu teilen. Der Verein KulturLeben Berlin baut mit dem Projekt „Bühne frei! … schafft Chancen für Künstler*innen mit Behinderung“ ein Netzwerk auf, das die Förderung aktiver kultureller Teilhabe für Menschen mit Behinderung zum Ziel hat. Im Rahmen dieses Projekts haben KulturLeben Berlin, die Kunstwerkstatt imPerfekt und das Atelier Kunstwerk blisse im Park Center Treptow die Ausstellung „Im Zentrum“ realisiert.

Podcast zur 25. Peer Counseling Weiterbildung

Logo des Podcast MmB Community
Logo des Podcast MmB Community
Foto: MmB Community

Uder (kobinet) Vor kurzem fand der dritte Block der 25. Peer-Counseling-Weiterbildung des Bildungs- und Forschungsinstituts zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) statt. Die Gruppe ist schon gut zusammengewachsen. In den Pausen und an den langen Abenden wird sich viel ausgetauscht und in der Ideenküche der Teilnehmer*innen brodelt es. Auch gibt es Einigkeit darüber, dass viele gute – auch schon bestehende – Ansätze bekannter werden müssen. Aus diesem Gedanken heraus entwickelten Paul O’Dono und Mano Grande den Podcast „MmB Community“. Hier sollen sachliche Themen vermittelt werden, aber stets auch mit einem zwinkernden Auge Inhalte beleuchtet werden. Ebenso sollen Menschen mit Behinderung zu Wort kommen und aufgezeigt werden, wie Selbstbestimmtes Leben funktionieren kann. Nun wurde eine spezielle Folge des Podcast zur Peer Counseling Weiterbildung mit Interviews mit verschiedenen Akteur*innen veröffentlicht.

Hochschulzulassung und Behinderung: Härtefall-Antrag stellen!

Porträt vor Schriftzug freihalten
Rechtsanwalt Andreas Jakubietz
Foto: Rechtsanwalt Andreas Jakubietz

Berlin (kobinet) Nicht jede Beeinträchtigung oder Behinderung, mag sie auch als hart empfunden werden, rechtfertigt eine Zulassung als Härtefall. Es muss eine besondere Ausnahmesituation vorliegen. Es ist im Einzelnen darzulegen, weshalb besondere gesundheitliche Gründe oder eine Behinderung durch Krankheit zur Wahrung der Chancengleichheit die sofortige Zulassung zum Studium erfordert.

Der Autor Andreas Jakubietz ist Rechtsanwalt in Berlin. Er ist als Fachanwalt für Verwaltungsrecht im Bereich Bildungsrecht, insbesondere auf dem Gebiet des Schulrechts und des Hochschulzulassungsrechts tätig. Der Jurist ist Vater einer Tochter und lebt in Berlin-Zehlendorf.

ConSozial war erfolgreich

Symbol Ausrufezeichen

MÜNCHEN (kobinet) Die 24. Auflage der ConSozial verzeichnete mit mehr als 5000 Besuchenden einen Erfolg. 220 Aussteller, der zweitägige ConSozial-Kongress, der begleitende KITA-Kongress und das Managementsymposium belebten die Fachmesse der Sozialwirtschaft. Als besonderes Highlight begeisterte der verliehene Soziale Innovationspreis, der in diesem Jahr an die „JUHI GmbH“ ging, ein Betrieb, der mit seiner innovativen App Alltagshilfen wie Erledigungen, Haushaltshilfe oder Betreuung für pflegebedürftige Menschen organisiert.

Aufklärung über Alternativen zur Werkstatt tut Not

Nancy Frind
Nancy Frind
Foto: privat

Erfurt (kobinet) Nancy Frind hat den Sprung aus der Werkstatt für behinderte Menschen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt mit Hilfe eines Budget für Arbeit geschafft. Vor kurzem hat die politisch sehr engagierte Frau einen Integrationsbetrieb in Weimar besucht. Wie Ihre Eindrücke waren und was ihr in Sachen Reform des Systems der Werkstätten für behinderte Menschen und bei der Nutzung des Budget für Arbeit als Alternative zur Werkstatt wichtig ist, darüber führte kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul mit ihr folgendes Interview.

Rasender Roland auf Rügen nimmt Kurs auf Barrierefreiheit

Daumen hoch
Daumen hoch
Foto: Irina Tischer

Putbus (kobinet) Die Verkehrsstaatssekretärin von Mecklenburg-Vorpommern, Ines Jesse, hat sich am 26. Oktober 2023 bei der Eisenbahn-Bau- und Betriebsgesellschaft Pressnitztalbahn mbH in Putbus über den ersten behindertengerecht umgebauten Reisezugwagen für die Rügensche BäderBahn informiert. Seit Anfang 2008 ist die Eisenbahn-Bau- und Betriebsgesellschaft Pressnitztalbahn mbH aus Jöhstadt in Sachsen der Betreiber. „Wir wollen Mobilität für alle. Deshalb ist es wichtig, auch den Rasenden Roland für bewegungseingeschränkte Gäste herzurichten. Der erste von insgesamt geplanten drei Rollstuhltransportwagen ist jetzt fertiggestellt. Das ist eine gute Nachricht für die Tourismusregion Rügen und die Anliegergemeinden“, sagte die Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit des Landes Mecklenburg-Vorpommern Ines Jesse vor Ort.

Bericht über Blindenreporter auf Schalke im ZDF Mittagsmagazin

Orangener Kreis mit dem weißen Buchstaben Z im Kreis und den Buchstaben DF rechts daneben
Logo des zdf
Foto: Pixabay/2247188

Gelsenkirchen (kobinet) Das Runde soll ins Eckige heißt es so schön, wenn es um Fußball geht. Damit blinde und sehbehinderte Stadionbesucher*innen wissen, wie es zum Tor kam und wer es geschossen hat, dafür und für vieles andere, was im Fußballstadion geschieht, gibt es mittlerweile in vielen Stadien die Reportagen für blinde und sehbehinderte Menschen. So auch auf Schalke, wo Maren Grübnau seit vielen Jahren das Team der Blindenreporter leitet und sich für eine gute Reportagequalität stark macht. Nun hat das ZDF Mittagsmagazin am 25. Oktober in einem knapp 5minütigen Fernsehbericht über die Arbeit der Blindenreporter und wie dies bei blinden und sehbehinderten Fans ankommt berichtet, wie Maren Grübnau den kobinet-nachrichten mitteilte.

Zugang zum Recht für behinderte Frauen und Mädchen

Bild zur Veranstaltung Zugang zum Recht
Bild zur Veranstaltung Zugang zum Recht
Foto: BODYS

Bochum (kobinet) Das Bochumer Zentrum für Disability Studies (BODYS) und das Netzwerk Frauen und Mädchen mit Behinderungen / chronischen Erkrankungen Nordrhein-Westfalen laden zur Veranstaltung „Zugang zum Recht für behinderte Frauen und Mädchen“ am 23. November 2023 von 14 bis 18 Uhr an der Evangelische Hochschule RWL, Immanuel-Kant-Straße 18-20, in 44803 Bochum, Raum 313 ein. „Behinderte Frauen und Mädchen sind auch beim Zugang zum Recht mehrfach diskriminiert. Wenn sie Gewalt erfahren haben oder sonst in ihren Rechten verletzt wurden, finden sie selten Rechtsschutz. Die Gründe sind vielfältig. Es fehlt oft das Wissen darum, welche Rechte sie haben, wo diese Rechte eingeklagt werden können. Ihnen wird nicht geglaubt oder der Weg zur Polizei, zum Gericht oder zur Behörde ist nicht barrierefrei“, heißt es in der Ankündigung der Veranstaltung.

Ungehindert auf das stille Örtchen

Toilette mit Euroschlüssel im Bild
Toilette mit Euroschlüssel im Bild
Foto: KSL Düsseldorf

Düsseldorf (kobinet) Es gibt bei verschiedenen Stellen in Deutschland, nun bietet auch das Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben (KSL) Düsseldorf den Euroschlüssel für den Zugang zum barrierefreien Stillen Örtchen an. Der Euroschlüssel ist ein über die Landesgrenzen hinaus genutztes Schließsystem, welches Menschen mit Beeinträchtigung ermöglicht, selbstständig Zugang zu behindertengerechten sanitären Anlagen zu erhalten. Mit dem Schlüssel können europaweit mehr als 12.000 Toiletten geöffnet werden, beispielsweise an Autobahnraststätten, in Bahnhöfen, in Fußgängerzonen, in Museen oder in Behörden, heißt es vonsetien des KSL Düsseldorf, wo man den Schlüssel nun auch mit entsprechendem Nachweis zu erwerben gibt.

Deutschland muss EU-Behindertenausweis fördern statt blockieren

Bild mit Beispiel für EU Disability Card
Bild mit Beispiel für EU Disability Card
Foto: EDF

Berlin (kobinet) Angesichts der aktuellen Initiative der Europäischen Kommission für die einheitliche Anerkennung von Behinderten- und Parkausweisen in der Europäischen Union fordert die LIGA Selbstvertretung den Bund und die Bundesländer auf, die Chance zu nutzen und den Vorschlag der EU-Kommission zu unterstützen. „Wenn die nächsten Monate bis zur Europawahl im Juni 2024 nicht konstruktiv genutzt werden, dann ist diese historische Chance, die Teilhabe behinderter Menschen in Europa zu verbessern, eventuell wieder für Jahre vertan. Deshalb erwarten wir von der Bundesregierung und den Landesregierungen, dass diese den Prozess für eine EU-weite Anerkennung von Behinderten- und Parkausweisen beflügeln und nicht blockieren. Deutschland muss hier eine Vorbildfunktion für die Stärkung der Teilhabe behinderter Menschen in Europa einnehmen“, erklärte der Sprecher der LIGA Selbstvertretung Ottmar Miles-Paul.

Webinare: Checklisten zum Erstellen / Prüfen von Office-Dokumenten

weiterer Text Digitale Barrierefreiheit
Logo Hochschule der Medien Stuttgart
Foto: Hochschule der Medien Stuttgart

Berlin (kobinet) Die Hochschule der Medien Stuttgart erläutert die Checklisten für barrierefreie Office-Dokumente (Word, PowerPoint und Excel) in Webinaren. Hier die Termine für die kostenfreien Veranstaltungen.

Zügig arbeiten statt Personal abbauen

Symbol Ausrufezeichen

DÜSSELDORF (kobinet) In Nordrhein-Westfalen fordern die Sozialverbände VdK und SoVD gemeinsam, endlich die Anträge von Menschen mit Behinderung zügig zu bearbeiten statt Personal abzubauen. Die Sozialverbände wehren sich damit als Sprachrohr für Menschen mit Behinderung gegen Kürzungspläne in der kommunalen Versorgungsverwaltung.

Erstmals kommt das Thema Inklusion auf das Festivalprogramm

Landkarte Lage Baden-Württenberg in Deutschland
Lage Baden-Württenberg in Deutschland
Foto: Gemeinfrei https://de.wikipedia.org/wiki/Flaggen_und_Wappen_der_L%C3%A4nder_der_Bundesrepublik_Deutschland

STUTTGART (kobinet) Auf dem Cannstatter Wasen in Stuttgart wird am 31. Mai und 1. Juni 2024 zum vierten Mal bereits das genreübergreifende Kessel-Festival für die ganze Familie veranstaltet. 65.000 Menschen aus dem ganzen Land kamen 2023. Für das kommende Jahr setzen nun der Paritätische Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg und das Kessel Festival erstmals das Thema Inklusion auf das Programm. Dann soll es mehr inklusive Angebote auf diesem Festival geben. Das haben sich der Paritätische Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg und das Kessel Festival Management gemeinsam vorgenommen.

BAG UB-Positionspapier zur Förderung eines inklusiven Arbeitsmarktes

Logo: Bundesarbeitsgemeinschaft für Unterstützte Beschäftigung
Logo: Bundesarbeitsgemeinschaft für Unterstützte Beschäftigung
Foto: BAG UB

Hamburg (kobinet) Basierend auf den Ergebnissen der vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) in Auftrag gegebenen Studie zum Werkstattentgelt und zu Alternativen zur Werkstatt soll die Weiterentwicklung der Werkstätten für behinderte Menschen der nächste Schritt zur Förderung eines inklusiven Arbeitsmarktes werden. In diesem Zusammenhang bedankt sich die Bundesarbeitsgemeinschaft für Unterstützte Beschäftigung (BAG UB) beim BMAS für das Dialoggespräch Ende September 2023, das mit der BAG UB und anderen Fachverbänden durchgeführt wurde. Auf der Grundlage der UN-Behindertenrechtskonvention und des SGB IX sowie ihrer fast 30-jährigen Erfahrung mit betrieblicher Teilhabe, hat die BAG UB zur geplanten Werkstattreform ein „Positionspapier zur Förderung eines inklusiven Arbeitsmarktes – Werkstattreform“ entwickelt und veröffentlicht.

Faktencheck: Behindert Deutschland den EU-Schwerbehindertenausweis?

EU-Schwerbehinderung
EU-Schwerbehinderung
Foto: EU-Schwerbehinderung

Berlin (kobinet) Derzeitig wird das Verfahren für eine einheitliche Anerkennung des Schwerbehindertenausweises in der Europäischen Union von Deutschland und Österreich blockiert. Darüber hatten die kobinet-nachrichten vor kurzem berichtet. Klaus Krönert vom Online-Nachrichtenmagazin EU-Schwerbehinderung ist der Sache nachgegangen und hat einen Faktencheck zur Frage, ob Deutschland den EU-Schwerbehindertenausweis blockiert, veröffentlicht. Dabei bezieht er sich vor allem auf die vor kurzem erfolgte Befassung des Bundesrats mit dem Thema, die einige Fragen offen lässt, so dass Deutschland Hauptblockierer des Verfahrens für eine einheitliche Anerkennung von Schwerbehidnertenausweisen und Parkausweisen in der EU werden könnte.

15 Jahre UN-Behindertenrechtskonvention in Österreich

UN-Behindertenrechtskonvention
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Foto: BIZEPS Wien

Wien (kobinet) Am 26. Oktober 2008 trat das von der Generalversammlung der Vereinten Nationen beschlossene Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen der Vereinten Nationen (UN-Behindertenrechtskonvention) in Österreich in Kraft. Damit wurden die Menschenrechte von Menschen mit Behinderungen erstmals in einem eigenen Dokument festgehalten und Österreich (Bund und Bundesländer) verpflichtete sich zu deren Umsetzung. Anlässlich dieses Jubiläums fordert der Österreichische Behindertenrat einen strukturierten Prozess, der Menschen mit Behinderungen endlich ihre Menschenrechte garantiert, wie der österreichische Online-Nachrichtendienst BIZEPS berichtet.

Verena Bentele mit Katharina-Zell-Preis ausgezeichnet

Verena Bentele
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Foto: Irina Tischer

Darmstadt (kobinet) VdK-Präsidentin Verena Bentele wurde am 25. Oktober 2023 in Darmstadt mit dem Katharina-Zell-Preis geehrt. Die Auszeichnung vergibt der Landesverband Evangelische Frauen in Hessen und Nassau (EKHN) jedes Jahr an eine Frau aus Kirche, Diakonie oder Gesellschaft, die sich in besonderer Weise für Meinungsfreiheit und eine solidarische Gemeinschaft engagiert. Verena Bentele erhält den Preis „für ihren Mut, beständig auf die sozialen Missstände in unserer Gesellschaft hinzuweisen und Änderungen von der Politik einzufordern“, so die Jury in ihrer Begründung.

Online-Premiere für Buch Bist du behindert, oder was?

Banner der Online-Premiere des Buches
Banner der Online-Premiere des Buches
Foto: Carolin Weinkopf

Berlin (kobinet) Am 2. November 2023 um 19:30 Uhr laden die Vorleser_innen zusammen mit den Autorinnen Rebecca Maskos und Mareice Kaiser zur Online-Premiere des neuen Buches »Bist du behindert, oder was?« (Familiar Faces Verlag) ein. „Anschließend werden wir mit beiden in den Dialog gehen. Alle Teilnehmenden sind eingeladen, sich an dem Gespräch zu beteiligen, Fragen zu stellen und persönliche Erfahrungen zu teilen“, heißt es in der Ankündigung der Veranstaltung, für die es eine Gebärdensprachdolmetschung geben wird. Am 7. November findet dann die Buchpremiere live im Berliner „Oyoun“ in der Lucy Lameck Str. 32 in Berlin statt.

Oberbayern richtet Fördertopf für Gebärdensprachdolmetscher ein

Symbol Gebärdensprache
Symbol Gebärdensprache
Foto: Schweizer Eidgenössisches Departement des Innern

MÜNCHEN (kobinet) Gehörlose Menschen brauchen nicht nur bei der Wohnungsübergabe, einer Steuerberatung oder einem Vorstellungsgespräch eine Übersetzung in Gebärdensprache. Die Kosten dafür werden jedoch von keinem Sozialträger übernommen. Um solche Dolmetsch-Einsätze schnell und unbürokratisch zu ermöglichen, richtet der Bezirk Oberbayern jetzt dafür einen besonderen Fördertopf ein. Das hat der Sozial- und Gesundheitsausschuss jetzt beschlossen.

ConSozial Messe in Nürnberg eröffnet

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MÜNCHEN (kobinet) Bayerns Sozial- und Gesundheitsministerin Ulrike Scharf eröffnet heute im Mesezentrum in Nürnberg die diesjährige ConSozial. Sie steht unter dem Motto: „Innovation x Sozial: Miteinander nach vorn“.

Vorbereitung der nächsten Special Olympics Nationalen Spiele hat begonnen

Logo Special Olympics Deutschland
Logo Special Olympics Deutschland
Foto: SOD

BERLIN (kobinet) Im Jahr 2026 wird die nächsten Special Olympics Nationalen Spiele für Menschen mit geistiger und mehrfacher Beeinträchtigung in den Sommersportarten stattfinden. Für die Ausrichtung dieses größten inklusiven Sport-Events für mehr als 5.000 Athleten und Unified Partnern haben sich Nürnberg und das Saarland beworben. Nach der fristgerechten Einreichung der Bewerbungen durch beide Interessenten bis zum 23. Oktober 2023 beginnt jetzt die Auswertung der Unterlagen durch die Geschäftsstelle von Special Olympics Deutschland (SOD), um sie dann dem Präsidium von SOD zur Entscheidung vorzulegen.

Sozialverband VdK Sachsen fordert Steuerzuschuss

Weißes  Rathaus mit weißem Turm im Hintergrund davor ein Platz mit einem großen Weihnachtsbaum und Buden des Marktes
DasRathaus in Chemnitz in der Vorweihnachtszeit
Foto: H. Smikac

CHEMNITZ (kobinet) Mit dem Blick auf in den kommenden Jahren voraussichtlich weiter steigende Krankenversicherungsbeiträge fordert der Sozialverband VdK Sachsen, eine weitere Belastung der Bürgerinnen und Bürger zu verhindern und deshalb den Steuerzuschuss für die Krankenkassen zu erhöhen. Der VdK Sachsen verweist in diesem Zusammenhang darauf, dass Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach bereits im Juni 2023 ein Defizit von sieben Milliarden Euro in der Gesetzlichen Krankenversicherung angekündigt hat. Dies wird unweigerlich ab 2024 eine Steigerung der Beiträge zur Krankenversicherung für alle in der Gesetzlichen Krankenversicherung führen.

Höhen und Tiefen in Sachen Assistenzhund-Nutzung

Emine Kalali mit Assistenzhund Yascha Sherlock
Emine Kalali mit Assistenzhund Yascha Sherlock
Foto: ISL

Berlin (kobinet) Am 6. Juni 2023 berichteten die kobinet-nachrichten, dass die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) mit dem Assistenzhund Yascha Sherlock, der fortan die ISL-Mitarbeiterin Emine Kalali begleitet, ein neues Teammitglied begrüßen konnte. Wie es mittlerweile mit Ihrem ersten Assistenzhund läuft, welche Höhen und Tiefen es gibt, dazu interviewte kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul Emine Kalali. Deutlich wurden dabei nicht nur die massiven Defizite in Sachen Kenntnis zu Assistenzhunden beim Standesamt Berlin-Mitte, sondern auch die damit verbundene Diskriminierung, die Emine Kalali als Trauzeugin mit Assistenzhund erleben musste.

EU-Rechnungshof kritisiert mangelnde Fortschritte für behinderte Menchen

Flagge der EU
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Foto: gemeinfrei

Wien (kobinet) „Ein neuer Bericht des Europäischen Rechnungshofs stellt fest, dass die EU-Maßnahmen nur wenig zur Verbesserung der Lebensqualität von Menschen mit Behinderungen beigetragen haben. Menschen mit Behinderungen haben weiterhin Schwierigkeiten, Arbeit zu finden und sind stärker von Armut bedroht. Der Bericht unterstreicht zudem, dass es keine einheitlichen Kriterien für die Anerkennung des Behindertenstatus in den EU-Ländern gibt. Dies erschwert die gegenseitige Anerkennung und die Erstellung eines klaren Überblicks durch die Europäische Kommission.“ So heißt es in einem Bericht von Martin Ladstätter im österreichischen Online-Nachrichtendienstes BIZEPS. „So hätten etwa 2021 dem Statistikamt Eurostat zufolge nur 51 Prozent der Menschen mit Behinderung einen Arbeitsplatz gehabt, bei Menschen ohne Behinderungen läge der Anteil dagegen bei 75 Prozent“, berichtet der ORF.

Schutz vor Gewichtsdiskriminierung nötig

Sharepic zur Kampagne - Beschreibung im Text
Sharepic zur Kampagne – Beschreibung im Text
Foto: Gesellschaft gegen Gewichtsdiskriminierung

Berlin (kobinet) Dass bei der anstehenden Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) auch Gruppen vor Diskriminierungen geschützt werden müssen, die bisher nicht vom Gesetz erfasst sind, darauf weist die Gesellschaft gegen Gewichtsdiskriminierung in einer Social Media Kampagne hin. „Durch die gesetzliche Verankerung des Diskriminierungsschutzes bekommt das alltägliche Leid von dicken Menschen einen Namen und Anerkennung. Das trägt auch zur Bewusstseinsbildung bei“, erklärte beispielsweise die Antidiskriminierungsberaterin Kübra Çığ von EmpowerMensch Thüringen.