
Foto: BAG UB
Hamburg (kobinet) Basierend auf den Ergebnissen der vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) in Auftrag gegebenen Studie zum Werkstattentgelt und zu Alternativen zur Werkstatt soll die Weiterentwicklung der Werkstätten für behinderte Menschen der nächste Schritt zur Förderung eines inklusiven Arbeitsmarktes werden. In diesem Zusammenhang bedankt sich die Bundesarbeitsgemeinschaft für Unterstützte Beschäftigung (BAG UB) beim BMAS für das Dialoggespräch Ende September 2023, das mit der BAG UB und anderen Fachverbänden durchgeführt wurde. Auf der Grundlage der UN-Behindertenrechtskonvention und des SGB IX sowie ihrer fast 30-jährigen Erfahrung mit betrieblicher Teilhabe, hat die BAG UB zur geplanten Werkstattreform ein "Positionspapier zur Förderung eines inklusiven Arbeitsmarktes - Werkstattreform" entwickelt und veröffentlicht.
Im Positionspapier der BAG UB wird beispielsweise eine konsequente Ausrichtung an der Personenzentrierung und die Beendigung der Institutions- und Maßnahmeorientierung gefordert.
Link zum Positionspapier der BAG UB
In die meist sehr abgehobene Diskussion für Alternativen zur Werkstatt für behinderte Menschen hat sich auch der Behindertenrechtler Ottmar Miles-Paul mit der Veröffentlichung eines Romans mit dem Titel „Zündeln an den Strukturen“ eingeschaltet. Dabei geht er anhand der fiktiven Geschichte einer Brandstiftung in einer Werkstatt für behinderte Menschen der Frage nach, welche Türen sich auftun könnnten, wenn es keine Werkstatt für behinderte Menschen mehr gäbe.




