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Eltern mit Behinderung: NRW-Ministerin Paul will im Austausch bleiben

Christiane Rischer und Ministerin Josefine Paul
Christiane Rischer und Ministerin Josefine Paul
Foto: Maren Grübnau

Münster (kobinet) Auf großes Interesse stieß der Ratgeber „Eltern mit Behinderung“ der Kompetenzzentren Selbstbestimmt Leben in Nordrhein-Westfalen (KSL.NRW) bei Josefine Paul, Ministerin für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen, anlässlich des Plenumstreffens des Netzwerksbüros Frauen und Mädchen mit Behinderung/chronischer Erkrankung am 24. September in Münster. Gleichstellung und Inklusion seien Querschnittsaufgaben, die in allen Prozessen parallel mitgedacht werden müssen, sagte die Ministerin. Das gleiche gelte für die Bedürfnisse von Eltern mit Behinderung. Diese müssten sich sowohl in Angeboten für Menschen mit Behinderung als auch in Angeboten für Familien widerspiegeln. Hier sei in der Vergangenheit zu wenig getan worden, heißt es in einer Presseinformation des Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben für den Regierungsbezirk Arnsberg.

Bundesverband evangelische Behindertenhilfe mit neuem Vorstand

Logo des BeB
Logo des BeB
Foto: Bundesverband evangelische Behindertenhilfe

Stuttgart (kobinet) Der Bundesverband evangelische Behindertenhilfe (BeB) hat im Rahmen der turnusgemäßen Mitgliederversammlung am 27. September in Stuttgart seinen neuen Vorstand gewählt. Vom 26. bis zum 27. September 2022 trafen sich 100 Führungskräfte der diakonischen Dienste und Einrichtungen aus ganz Deutschland. Einstimmig wurde Pfarrer Frank Stefan, Vorstandvorsitzender der Diakonie Kork, der das Amt bereits 2020 innehatte, für die nächsten vier Jahre als Vorsitzender des BeB gewählt.

Dokuserie Down The Road startet

SWR-Bild zur Doku Down the Road
SWR-Bild zur Doku Down the Road
Foto: SWR

Baden Baden (kobinet) Heute, am 27. September, startet die Doku-Serie „Down The Road“ in der ARD Mediathek. Am 5.10., 8.10. und 12. Oktober werden die Folgen jeweils um 20:15 Uhr im SWR Fernsehen ausgestrahlt. Bei „Down The Road” gehen sechs junge Menschen mit Down-Syndrom gemeinsam mit Sänger & Entertainer Ross Antony auf einen Abenteuer-Roadtrip. Sie bauen ein Floß, zelten im Wald, rauschen mit der Zipline über die Baumkronen, planen und bereiten ein Menü zu – das sind nur einige Herausforderungen, denen sie sich auf ihrer 12-tägigen Reise gemeinsam stellen, wie es in der Ankündigung heißt.

Nordrhein-Westfalen stärkt den Gewaltschutz in Einrichtungen für Menschen mit Behinderung

Flagge Bundesland Nordrhein-Westfalen
Flagge Bundesland Nordrhein-Westfalen
Foto: Gemeinfrei, public domain

DÜSSELDORF (kobinet) Gemeinsam mit weiteren Akteuren, die sich im Bereich der Hilfen für Menschen mit Behinderung in Nordrhein-Westfalen für die Stärkung des Gewaltschutzes in der Behindertenhilfe einsetzen, unterzeichnet Sozialminister Karl-Josef Laumann heute Rahmen einer Auftaktveranstaltung eine gemeinsame Absichtserklärung. Damit startet zugleich die Landesinitiative „Gewaltschutz Nordrhein-Westfalen”.

SoVD in Niedersachsen ist „Verband des Jahres“

Ein Mann, zwei Frauen neben ihm auf einer Bühne  bei der Ehrung
Bei der Veranstaltung zur Ehrung des Verbandes
Foto: BORIS TRENKEL

HANNOVER (kobinet) Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen ist von der Deutschen Gesellschaft für Verbandsmanagement (DGVM) als Verband des Jahres 2022 ausgezeichnet worden. In der Kategorie „Interessenvertretung und Kommunikation“ gewann der größte Sozialverband des Landes den Preis für seine Kampagne „Wie groß ist dein Armutsschatten?“.

Aktion Mensch ruft zu überlegtem Energiesparen auf

Logo: Aktion Mensch
Logo: Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) Dunkle Straßen, abgeschaltete Schaufensterbeleuchtung und geschlossene Ladentüren gehören aktuell zum Stadtbild. Grund hierfür ist die erste Energieeinsparverordnung des Bundes. Diese stellt Menschen mit Behinderung vor besondere Herausforderungen. Die Aktion Mensch ruft daher zu überlegtem Energiesparen auf.

Ehemalige Mitarbeiter von Einrichtung angeklagt

Goldene Statue Justitia mit Schwert und Waage
Justitia
Foto: Sang Hyun Cho auf Pixabay

Bielefeld (kobinet) Nach jahrelangen Ermittlungen hat die Staatsanwaltschaft Bielefeld Anklage gegen vier ehemalige Mitarbeiter einer Behinderteneinrichtung in Bad Oeynhausen eingereicht. Ihnen wird einem Bericht der Waltroper Zeitung in unterschiedlichen Konstellationen Freiheitsberaubung – teils in schweren Fällen – und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen. Behinderte Menschen wurden dem Bericht zufolge in der Einrichtung eingesperrt und mit Tränengas misshandelt.

Einstellung von Ermittlungen nach sexueller Gewalt an Frauen kein Einzelfall

Symbol Paragrafenzeichen
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Foto: omp

Berlin (kobinet) Die 26jährige Berlinerin Sonja M. (der Name wurde geändert, weil die Beschwerdeführerin anonym bleiben will) reichte am 26. September 2022 – vertreten durch Professorin Dr. Theresia Degener und die Rechtsanwält*innen Ronska Grimm und Lea Beckmann – Verfassungsbeschwerde beim Landesverfassungsgerichtshof Berlin ein. Sie hat 2020 Anzeige erstattet und ausgesagt, dass sie von ihrem Vorgesetzten in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderungen sexuell belästigt wurde. Sie wehrt sich dagegen, dass die Berliner Staatsanwaltschaft die Ermittlungen gegen den Beschuldigten eingestellt hat, weil sie angeblich nicht fähig sei, eine Aussage zu machen. Ihre Rechtsanwält*innen kritisieren gravierende fachliche Mängel in der Begutachtung und sehen in der fehlenden Würdigung der Aussage ihrer Mandantin und ihrer Behandlung im Ermittlungsverfahren eine strukturelle Diskriminierung gegen Frauen mit Behinderungen.

Opfer von „Euthanasie“-Morden und von Zwangssterilisationen als NS-Opfer anerkennen

Bundestag Besprechungsraum
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Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Die Opfer der sogenannten „Euthanasie“-Morde und der Zwangssterilisationen während der nationalsozialistischen Diktatur zwischen 1933 und 1945 sollen als NS-Opfer anerkannt und ihre Schicksale verstärkt ins öffentliche Bewusstsein gerückt und in der historischen Aufarbeitung berücksichtigt werden. Dies war einem Bericht des Informationsdienstes Heute im Bundestag das einhellige Votum in einer öffentlichen Anhörung des Kulturausschusses des Deutschen Bundestages, die am 26. September stattfand.

Verleihung des 20. Deutschen Hörfilmpreises wird im Livestream übertragen

Logo: Deutscher Hörfilmpreis 2022
Logo: Deutscher Hörfilmpreis 2022
Foto: DBSV

Berlin (kobinet) Heute Abend, am 27. September, ist es soweit. Zum 20. Mal wird der Deutsche Hörfilmpreis vergeben! Für alle, die nicht vor Ort dabei sein können, wird die Jubiläumsgala ab 19:45 Uhr auch im #Livestream unter www.deutscher-hoerfilmpreis.de übertragen. Sie wird inklusiv mit Live-Audiodeskription, Live-Untertitelung und Gebärdensprache angeboten und ist auch über den HÖRFILM-Skill abrufbar. Moderator des Abends ist Steven Gätjen. Für die musikalischen Zwischentöne sorgt das Trio Regener Pappik Busch. Darauf macht der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) aufmerksam.

Peer-Berater*innen für neue EUTB-Beraterungsstellen gesucht

Logo: PRO RETINA Deutschland
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Foto: PRO RETINA Deutschland

Aachen (kobinet) Mit der Vergabe der Förderung für die ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatungsstellen (EUTB) für die nächsten sieben Jahre wurde die Landschaft der bisherigen und zukünftigen EUTBs in Deutschland kräftig durchgeschüttelt. Bestehende EUTBs, die keine weitere Förderung mehr bekommen, müssen ihr Angebot zum 31. Dezember 2022 einstellen, neu geförderte EUTBs müssen zum 1. Januar 2023 ihr Angebot aufbauen. PRO RETINA Deutschland hat beispielsweise die Bewilligung für zehn EUTB-Beratungsstellen bekommen und hat nun entsprechende Stellenausschreibungen für Peer Berater*innen veröffentlicht.

Bundestag: Liveübertragungen in Deutscher Gebärdensprache und mit Untertiteln

Bundesadler im Plenarsall
Bundesadler im Plenarsall
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Das Parlamentsfernsehen des Deutschen Bundestages überträgt die Plenardebatten des Deutschen Bundestages in dieser Sitzungswoche am Vormittag ab 9 Uhr (Kernzeit) am Donnerstag, 29. September 2022 (TOP 7 bis einschließlich TOP 9), und am Freitag, 30. September 2022 (TOP 23 und TOP 24), in Deutscher Gebärdensprache (DGS) und mit Untertiteln (UT).

Inklusives Spielefest in Altdorf

Älterer und jüngerer Mann am Tischfussball
Beim zweiten inklusiven Spielefest in Altdorf
Foto: Arnica Mühlendyck

SCHWARZENBRUCK (kobinet) Am vergangenen Sonntagnachmittag stand der Altdorfer Marktplatz ganz im Zeichen des gemeinsamen Spiels – beim inklusiven Spielefest der Rummelsberger Diakonie. Gemeinsam mit Bürgermeister Martin Tabor verteilte Karl Schulz nach seiner Begrüßungsrede bedruckte Bälle an alle Kinder – und schon war das Fest in vollem Gange. Ob beim Bobby-Car-Rennen der Frühförderstelle, beim Dosenwerfen des CVJM oder beim Jonglieren mit dem Künstler Panchoo – alle Stationen wurden ehrenamtlich und kostenlos angeboten.

Glückwünsche an Nyasha Derera

Beide stehen sich gegenüber , Kipchoge legt seine Hand auf Dereras linke Schulter
Nyasha Derera trifft Olympiasieger und Weltrekordhalter Eliud Kipchoge vor dem Berlin Marathon 2022
Foto: Special Olympics World Games Berlin 2023 / Tilo Wiedensohler

BERLIN (kobinet) Nyasha Derera, der internationale Athletensprecher von Special Olympics, hat seinen persönlichen Marathon bereits als Kind begonnen. Am gestrigen Sonntag ging er zum ersten Mal beim Berlin Marathon auf die Strecke. Sein großer Traum war seit langem, einmal, mit den Großen der Szene auf die Strecke zu gehen; Seite an Seite mit Olympiasieger Eliud Kipchoge aus Kenia oder mit Guye Adola aus Äthiopien, Gewinner des Berlin Marathons im vergangenen Jahr. Dieser Traum ist wahr geworden.

Kerstin Latzke ausgezeichnet: Die Taten von damals dürfen sich nicht wiederholen

Kerstin Latzke und Hubertus Heil bei der Ordensverleihung
Kerstin Latzke und Hubertus Heil Ordensverleihung
Foto: Thomas Rafalzyk

Berlin (kobinet) „Unsere Demokratie braucht Menschen, die sie mit Leben füllen.“ So brachte es der Bundesminister für Arbeit und Soziales, Hubertus Heil, auf den Punkt, als er am 20. September Bürgerinnen und Bürgern ehrte, die auf seinen Vorschlag hin den vom Bundespräsidenten verliehenen Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland für ihr herausragendes soziales Engagement im Kampf gegen soziale Ausgrenzung erhielten. Kerstin Latzke aus Golzow, die sich als Guide in der Gedenkstätte für die Opfer der „Euthanasie“-Morde in Brandenburg an der Havel engagiert, ist eine davon, die sich mit besonderem Engagement für die gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen einsetzt. Für sie ist klar: „Die Taten von damals dürfen sich nicht wiederholen.“

Gender-Pay-Gap auch in Werkstätten für behinderte Menschen

Logo: Weibernetz
Logo: Weibernetz
Foto: Weibernetz

Kassel (kobinet) Die Politische Interessenvertretung behinderter Frauen im Weibernetz fordert eine geschlechtergerechte Bezahlung von Werkstattbeschäftigten. Der mittlerweile vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales veröffentlichte zweite Zwischenbericht der Studie für ein künftiges Entgeltsystem in Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) belegt, dass weibliche Beschäftigte in Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) rund 7 Prozent weniger Entgelt erhalten als ihre männlichen Kollegen (Gender-Pay-Gap). Geschlechtsdiverse Menschen erhalten sogar noch weniger Geld am Monatsende.

Gebärdensprache ab dem Schuljahr 2023/24 in allen Schulfächern in Österreich vorgesehen

Fahne von Österreich
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Foto: public domain

Wien (kobinet) „Seit 16 Jahren wird Schulunterricht in Österreichischer Gebärdensprache (ÖGS) von gehörlosen Menschen und deren Organisationen in Österreich gefordert. Nun werden wir diese zentrale Forderung endlich verwirklichen. Der von uns Grünen initiierte Allparteien-Antrag vom Juni 2022 forderte den Bundesminister für Bildung auf, einen inklusiven Lehrplan zur Österreichischen Gebärdensprache zu erlassen. Damit wird sichergestellt, dass ÖGS als Unterrichtssprache eingesetzt wird und die Rechte von gehörlosen Menschen geachtet werden“, freut sich Heike Grebien, Sprecherin der Grünen für Menschen mit Behinderungen in Österreich, wie es im Online-Nachrichtendienst BIZEPS heißt.

Behinderte Arbeitgeber*innen und ihre Assistent*innen demonstrieren am 27. September in Berlin

drei rote Ausrufezeichen
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Foto: ht

Berlin (kobinet) Behinderte Arbeitgeber*innen und ihre Persönlichen Assistent*innen protestieren anlässlich der Senatssitzung am Dienstag, den 27. September ab 9:30 Uhr, vor dem Roten Rathaus in Berlin. Sie wenden sich dagegen, dass der Berliner Finanzsenator Daniel Wesener die Refinanzierung des Tarifvertrags für behinderte Arbeitgeber*innen blockiert. Genau dies wird den Betroffenen jedoch in den Richtlinien zur Regierungspolitik zugesichert, die im Januar 2022 verabschiedet wurden. Die dafür erforderlichen Haushaltsmittel sind bereits bewilligt, wie es in einer Presseinformation des Bündnis für selbstbestimmtes Leben von Menschen mit Behinderung heißt. Der Tarifvertrag für die Assistent*innen, die im so genannten Arbeitgeber*innen-Modell direkt bei Menschen mit Behinderung angestellt sind, soll die Ungleichbehandlung gegenüber den Angestellten der Assistenzdienste beenden.

24. Peer Counseling Weiterbildung in Uder gestartet

Logo: bifos Peer Counseling
bifos Peer Counseling
Foto: bifos

Uder (kobinet) Mit 13 Teilnehmer*innen wurde letzte Woche die mittlerweile 24. Peer Counseling Weiterbildung des Bildungs- und Forschungsinsritut zum Selbtbestimmten Leben von Menschen mit Behinderungen (bifos) in Uder/Thüringen gestartet. Bundesweit – von Flensburg bis Oberbayern – und behinderungsübergreifend ist die Gruppe der künftigen Peer Counselor*innen zusammen gestellt, wie Matthias Rösch berichtet, der einer der Trainer*innen des Peer Counseling Weiterbildung ist.

Bündnis #SolidarischerHerbst: Demonstrationen am 22. Oktober in mehreren Städten

Symbol Ausrufezeichen
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Foto: ht

Berlin (kobinet) Mit mehreren parallelen Demonstrationen unter dem Motto “Solidarisch durch die Krise – Soziale Sicherheit schaffen und fossile Abhängigkeiten beenden” will ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis den immer lauter werdenden Protest gegen die mangelhaften Reaktionen der Bundesregierung auf die durch Putins Angriffskrieg ausgelöste Energiekrise bundesweit am 22. Oktober auf die Straße bringen.

Ehrung von Norbert Müller-Fehling für fachlich fundiertes Engagement

Norbert Müller-Fehling im Gespräch
Norbert Müller-Fehling im Gespräch
Foto: Thomas Rafalzyk

Berlin (kobinet) „Unsere Demokratie braucht Menschen, die sie mit Leben füllen.“ So brachte es der Bundesminister für Arbeit und Soziales, Hubertus Heil, diese Woche auf den Punkt, als er am 20. September Bürgerinnen und Bürgern ehrte, die auf seinen Vorschlag hin den vom Bundespräsidenten verliehenen Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland für ihr herausragendes soziales Engagement im Kampf gegen soziale Ausgrenzung erhielten. Der ehemalige Geschäftsführer des Bundesverbandes für körper- und mehrfachbehinderte Menschen (bvkm), Norbert Müller-Fehling aus Bottrop, ist einer davon, der sich mit besonderem Engagement für die gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung und besonders auch für die Inklusion von Kindern und Jugendlichen einsetzt.

Mehr Teilhabe bei Hörbehinderung und Gehörlosigkeit ermöglichen

Wilfried Oellers
Wilfried Oellers
Foto: Wilfried Oellers

Berlin (kobinet) Am 23. September war der internationale Tag der Gebärdensprachen und heute, am 25. September, ist der Welttag der Gehörlosen. Dazu fordert der Teilhabebeauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Wilfried Oellers, dass mehr Teilhabe bei Hörbehinderung und Gehörlosigkeit ermöglicht wird.

Kommunikation darf nicht am Geld scheitern

Portraitfoto des Bundestagsabgeordneten Sören Pellmann
Sören Pellmann, Die Linke, MdB
Foto: Inga Haar / Deutscher Bundestag

Berlin (kobinet) „Gebärdensprache gibt über 80.000 Gehörlosen eine Stimme! Trotz UN-Behindertenrechtskonvention erleben die Betroffenen noch immer unüberwindbare Barrieren und Vorbehalte. Diesen muss nicht nur am 23. September, dem Internationalen Tag der Gebärdensprache, entgegengetreten werden, sondern tagtäglich. Die Gebärdensprache ist ein Teil unseres Kultur- und Sprachschatzes, den wir gemeinsam fördern und schützen müssen. Dies bedeutet aber auch, dass die Betroffenen bei der Frage nach einer Gebärdesprachdolmetschung nicht mehr als andauernde Bittsteller auftreten müssen, sondern diese Form der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben selbstverständlich wird. Viel zu oft verwehren Kostenvorbehalte die Teilhabe, das ist eine absolute Sauerei!“, erklärt Sören Pellmann, Sprecher für Inklusion und Teilhabe der Bundestagsfraktion DIE LINKE.

Gebärdensprachen vereinen uns

drei rote Ausrufezeichen
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Foto: ht

Berlin (kobinet) Am 23. September fand der 5. Internationale Tag der Gebärdensprachen statt. Für die Gehörlosen- und Gebärdensprachgemeinschaften weltweit ist dies ein besonderer Tag, weil er der Aufklärung über Gehörlosenkulturen und nationale Gebärdensprachen und ihre Verbreitung sowie der Sensibilisierung für das Thema dient. Daher hat der Deutsche Gehörlosen-Bund seine Presseinformation auch unter das Motto „Sign Languages unite us“ – also „Gebärdensprachen vereinen uns“ gestellt.

Sozialgipfel wird offenbar nicht für nötig gehalten

Das Foto zeigt einen Blick auf das Bundeskanzleramt
Blick auf das Bundeskanzleramt
Foto: H. Smikac

BERLIN (kobinet) Vor mehr als einem Monat hatten der Sozialverband Deutschland (SoVD) in einem breiten Bündnis mit dem Sozialverband VdK, der Tafel Deutschland und dem Deutschen Mieterbund in einem Brief an Bundeskanzler Olaf Scholz zu einem Sozialgipfel aufgefordert. Neben Arbeitgebern und Gewerkschaften bei der sogenannten „Konzertierten Aktion“ müssen aus Sicht der Bündnispartner dringend auch die am stärksten Betroffenen der Krise gehört werden. Nun kam Post aus dem Bundeskanzleramt,

Bundesregierung setzt für den Sport falsche Prioritäten

Portraitbild von André Hahn
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Foto: Thomas Kläber / TRIALON GmbH

BERLIN (kobinet) Die Bundesregierung setzt für den Sport falsche Prioritäten – das jedenfalls sagt der sportpolitische Sprecher der Bundestagsfraktion der Partei DIE LINKE und verweist dabei auf die aktuell laufenden Haushaltsdebatten sowie auf eine Antwort der Bundesregierung zu einer Kleinen Anfrage zu den .Aktivitäten des Bundes für die Fußballeuropameisterschaft 2024.

U23 Nationalmannschaft auf Platz 4

Gruppenbild der Mannschaft mit Rollstühlen
Die Mannschaft der U 23
Foto: DRS

BERLIN (kobinet) Die Juniorennationalmannschaft der deutschen Rollstuhlbasketballer kehrte mit einem hervorragenden 4.Platz von der Weltmeisterschaft in Phuket zurück und kann mehr als stolz auf diese tolle Leistung sein. Nachdem die Vorrunde für das deutsche Team mit 5 Siegen in Folge gemeistert wurde und auch im Achtelfinale ein Sieg gegen Brasilien eingefahren werden konnte, standen im Viertelfinale mit der Türkei und später im Spiel um Platz 3 mit Spanien, zwei zu starke Teams auf dem Parkett.

Special Olympics Athleten beim Berlin Marathon am Start

Zwei dunkelhäutige Sportler vor einer Tafel mit der Ankündigung de sMarathon
International Global Messenger Nyasha Derera trifft Olympiasieger Eliud Kipchoge vor dem Berlin Marathon 2022
Foto: SOD / Tilo Wiedensohler

BERLIN (kobinet) Am Sonntag, dem 25. September, werden Sportlerinnen und Sportler mit geistiger und mehrfacher Behinderung beim Berlin Marathon 2022 laufen und ein sichtbares Zeichen für Inklusion und eine gleichberechtigte Gesellschaft setzen. Athletinnen und Athleten von Special Olympics gehen bei einem internationalen Highlight der Sportmetropole Berlin an den Start.

SCHUFA wird Partner der Special Olympics

Sech Personen, daruntr eine Frau, vor einem blauem Hintergrund
Leitende Vertreter der SCHUFA und der SOD nach der Gesprächsrunde beim SPOBIS 2022 in Düsseldorf.
Foto: SPOBIS / Mika Volkmann

BERLIN (kobinet) Neben ihrem Engagement bei den Special Olympics World Games Berlin 2023 wird die SCHUFA Holding AG auch Partner von Special Olympics Deutschland (SOD). Schon bei den Special Olympics Nationalen Spielen im Juni 2022 hat die SCHUFA Holding AG mit dem Lokalen Organisationskomitee (LOC) der Weltspiele 2023 kooperiert. Die SCHUFA wird damit Partner der Special Olympics World Games Berlin 2023 und Special Olympics Deutschland.

Saisonauftakt für Rollstuhlbasketballer

Zwei Rollstuhlbasketballer mit blauem und weißem Trikot und Ball in der Hand bei  Spiel gegeneinander
Saisonauftakt für die Rollstuhlbasketballer
Foto: Gero Müller-Laschet

KÖLN (kobinet) Am Sonnabend ist die Zeit der Vorbereitung für die Rollstuhlbasketball-Liga vorbei, Dann reist das Team des RBC Köln 99ers zum zum Auftakt der RBBL zum Auftaktspiel gegen den BBC Münsterland. Das erste Saisonspiel verspricht gleich ein hochklassiges NRW-Duell zu werden..

SoVD-Präsident Adolf Bauer kündigt Rücktritt an

Porträt Bild Adolf Bauer, SoVD-Präsident
Bild Adolf Bauer, SoVD-Präsident
Foto: SoVD

Berlin (kobinet) Adolf Bauer hat seinen Rücktritt als Präsident des Sozialverband Deutschland (SoVD) zum 30. September 2022 bekanntgegeben. Nach fast 20 Jahren an der Spitze des Verbandes nannte der 82Jährige dafür persönliche Gründe. Michaela Engelmeier, Vorstandsvorsitzende des SoVD, bedauert den Rücktritt: „Ich finde die Entscheidung von Adolf Bauer schade. Ich hätte gerne mit ihm Seite an Seite zusammen für den SoVD gearbeitet. Aber ich hoffe, dass er auch weiter dem Verband mit seinem Rat zur Seite steht.“

Verbindliche Anerkennung der Gebärdensprache durchsetzen

Portraitfoto des Bundestagsabgeordneten, Mann mit vollem weißem Haar, weißem Hemd mit Schlips und dunklem Anzug
Pressefoto Hubert Hüppe
Foto: René Golz

Berlin (kobinet) Zum Internationalen Tag der Gebärdensprachen, der traditionell am 23. September begangen wird, tritt der Berichterstatter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für die Belange von Menschen mit Behinderungen im Gesundheitsausschuss, Hubert Hüppe, dafür ein, dass die verbindliche Anerkennung der Gebärdensprache durchgesetzt wird.

HandsUP für Ines Helke

Ines Helke bei der Auszeichnung mit Hubertus Heil am 20.9.22
Ines Helke mit Hubertus Heil
Foto: Thomas Rafalzyk

Berlin (kobinet) „Unsere Demokratie braucht Menschen, die sie mit Leben füllen.“ So brachte es der Bundesminister für Arbeit und Soziales, Hubertus Heil, auf den Punkt als er am 20. September Bürgerinnen und Bürgern ehrte, die auf seinen Vorschlag hin den vom Bundespräsidenten verliehenen Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland für ihr herausragendes soziales Engagement im Kampf gegen soziale Ausgrenzung erhielten. Ines Helke vom Gebärdenchor HandsUP aus Hamburg ist eine davon, die sich mit besonderem Engagement für die gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung einsetzt.

ISL-Kritik an Schichtwechsel-Berichterstattung in den Medien

Logo der ISL
Logo der ISL
Foto: ISL

Berlin (kobinet) Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland kritisiert die Medienberichterstattung anhand des Beispiels des RBB über die Aktion Schichtwechsel. „Der #RBB macht sich zum Handlanger exklusiver #Sonderwelten. In den letzten Jahren war Kritik so gut wie nicht wahrnehmbar. Wird es in diesem Jahr anders? Wir glauben nicht. Zementiert wird ein System, dass Nichtbehinderte toll finden, wo nach deren Meinung Behinderte hingehören“, schrieb die ISL auf Twitter. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen (BAG WfbM) führt heute am 22. September wieder ihre Aktion Schichtwechsel durch.

Kritik an Planung von vier neuer Förderschulen des Landschaftsverbands Rheinland

Daumen unten
Daumen unten
Foto: Irina Tischer

Köln (kobinet) Vertreter*innen des nordrhein-westfälischen Landesbehindertenrates protestieren gegen Planungen des Landschaftsverbands Rheinland (LVR), gleich vier neue zusätzliche Förderschulen zu bauen. Der Vorsitzende des Landesbehindertenrates, Peter Gabor, ist entsetzt über das Vorgehen des LVR: „Nach 13 Jahren Rechtsgültigkeit der UN-Behindertenrechtskonvention ist die Planung von zusätzlichen Förderschulen völlig inakzeptabel. Auch der LVR ist an die Verpflichtung zum Aufbau der inklusiven Bildung gebunden. Stattdessen will der Verband mit noch mehr Förderschulen das Sondersystem zementieren.“

mitMenschPreis wird zum sechsten Mal verliehen

Logo des BeB
Logo des BeB
Foto: Bundesverband evangelische Behindertenhilfe

Stuttgart (kobinet) Am 26. September wird in Stuttgart zum sechsten Mal der mitMenschPreis verliehen. Mit dem mitMenschPreis zeichnet der Bundesverband evangelische Behindertenhilfe (BeB) Projekte und Initiativen in Angeboten der Eingliederungshilfehilfe oder Sozialpsychiatrie aus, die insbesondere Menschen mit Lernschwierigkeiten, psychischer Erkrankung und/oder hohem Unterstützungsbedarf mehr selbstbestimmte Teilhabe ermöglichen. Zentrales Thema des Wettbewerbs war diesmal „Partizipation“.

Zweiter Zwischenbericht zur Studie zum Werkstattentgelt veröffentlicht

Infozeichen
info blau
Foto: Susanne Göbel

Berlin (kobinet) Die Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen (BAG WfbM) führt heute am 22. September wieder ihre nicht unumstrittene Aktion Schichtwechsel durch. „Menschen mit und ohne Behinderungen tauschen für einen Tag ihren Arbeitsplatz und ermöglichen so einen Perspektivwechsel“, heißt es dazu auf der Internetseite der BAG WfbM. „Alle Jahre wieder wird mit dem Schichtwechsel eine Image-Kampagne veranstaltet, die nichts mit einem ernstgemeinten und wahrhaftigen Systemwechsel zu tun hat“, kritisierte die Interessenvertratung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) bereits 2020 den Aktionstag. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat nun den zweiten Zwischenbericht über die Studie zu einem transparenten, nachhaltigen und zukunftsfähigen Entgeltsystem für Menschen mit Behinderungen in Werkstätten für behinderte Menschen und deren Perspektiven auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt auf seiner Internetseite veröffentlicht, der einige Fakten liefert.

Arne Frankenstein: Inklusion braucht mehr als ein Bekenntnis

Arne Frankenstein mit E-Rolli unterwegs
Arne Frankenstein mit E-Rolli unterwegs
Foto: Tristan Vankann / fotoetage

Bremen (kobinet) Bei seinem heute, am 21. September, im Festsaal der Bremischen Bürgerschaft durchgeführten Jahresempfang hat der Landesbehindertenbeauftragte von Bremen, Arne Frankenstein, von der Politik eine Akzentuierung der Behindertenpolitik gefordert. „Bremen sagt von sich, dass es Vorreiter in Sachen Inklusion sein will. Dafür braucht es mehr als ein Bekenntnis. Es braucht handfeste Maßnahmen und eine auskömmliche ressourcenmäßige Absicherung“, sagte er auch mit Blick auf die Bürgerschaftswahl im kommenden Jahr. Der Jahresempfang stand in diesem Jahr unter dem Motto „Koordinaten der bremischen Behindertenpolitik“, nachdem dieser coronabedingt in den vergangenen beiden Jahren ausgefallen war. Der Empfang war der erste des amtierenden Landesbehindertenbeauftragten Arne Frankenstein. Der Jurist ist seit dem 1. Mai 2020 im Amt.

ABiD-Institut Behinderung & Partizipation trauert um Dr. Ilja Seifert

Bild von Ilja Seifert, lächelnd, mit erhobener Faust, von weiteren Demonstranten umgeben
Dr. Ija Seifert – so wie ihn viele in Erinnerung behalten
Foto: Siegurd Seifert / inclusio tv

BERLIN (kobinet) Am 10. September war der Vorsitzende des ABiD-Instituts Behinderung & Partizipation (IB&P) im Alter von 71 Jahren verstorben. Das ist ein sehr schmerzlicher Verlust. Die Mitglieder des ABiD-Institutes trauern gemeinsam mit seiner Mutter, seinen Söhnen, seinen drei Enkeln und zahlreichen weiteren Familienangehörigen sowie mit vielen Freundinnen und Freunden, vor allem aus der nationalen und internationalen Behindertenbewegung, aus der Politik und der Partei DIE LINKE um ihn.