Veröffentlicht am 01.06.2024 13:19 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht (?)
Logo zum Projekt Barrierefreiheit von MDR-SACHSEN ANHALT mit Correctiv Foto: MDR
STENDAL (kobinet) Barrierefreiheit wird am besten gestaltet, wenn dazu auch der Rat von jenen eingeholt wird, die von Barrieren betroffen sind – das ist allgemein bekannt. Dennoch wird immer wieder versucht, das auch „ganz alleine hinzukriegen“. Mit dem Projekt „Stopp – wo kommst Du nicht voran“ haben Mitteldeutscher Rundfunk und Correctiv auch Beispiele dafür gefunden, was alles schief gehen kann. Aktuell hat der Mitteldeutsche Rundfunk veröffentlicht, was er am Bahnhof Stendal vorgefunden hat.
Veröffentlicht am 01.06.2024 12:35 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Meinung (?)
Cover des IGEL-Podcast mit Wiebke Hendess Foto: IGEL-Media
Bad Segeberg (kobinet) „Ich setze meine Behinderung nicht in den Vordergrund“, so lautet der Titel der aktuellen Episode des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL). Der Inklusator Sascha Lang sprach dabei mit Wiebke Hendess, die diese Ausspruch getätigt hat.
Veröffentlicht am 01.06.2024 07:00 von Hans-Willi Weis in der Kategorie Kolumne (?)
Die feministische Begleitlektüre des Kolumnisten Foto: S. Fischer Verlag
Staufen (kobinet) „Revolution für das Leben“ – mit diesem behindertenpolitisch begründeten Plädoyer begann und endete die vorige Fortsetzungskolumne. Eine Absage an Hamsterräder und Haifischbecken, wo im kapitalistischen Neoliberalismus die in einen schonungslosen Verdrängungswettbewerb gehetzten Menschen Raubbau treiben an sich selbst, ihrer geschöpflichen Mitwelt und der Natur. Statt dass wir uns als Behinderte nun auch noch in diesen Hexenkessel stürzen und dafür den Schutz- und Schongedanken aufgeben, sollten wir ihn radikalisieren und auf die Arbeits- und Lebenswelt der Gesellschaft insgesamt ausdehnen. Unser Leben, die Mitgeschöpfe und die Natur schützen und schonen, alles andere ist Irrsinn! Dass wir Behinderte uns an diesem Irrsinn beteiligen sollten, wäre falsch verstandene Inklusion. Denn Inklusion bedeutet nicht Integration in das bestehende System, sie setzt vielmehr dessen Veränderung voraus (so hat es auch unser führender Aktivist King Krauthausen formuliert in „Wer Inklusion will…“).
Berlin (kobinet) Am 9. Juni 2024 findet in Deutschland die Europawahl statt. Im Vorfeld der Wahl informieren sich einige Menschen gerne über die Wahlprogramme der einzelnen Parteien. Dabei ist Trudi Kindl aus Kassel auf eine Meldung der LINKEN gestoßen, auf die sie die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht hat. Unter der Überschrift „Europa-Wahlprogramm der Linken barrierefrei zugänglich“ bietet die Partei Informationen in einer Reihe verschiedener Formate.
Veröffentlicht am 31.05.2024 07:05 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Meinung (?)
Graf Zahl an seinem Arbeitsplatz Foto: Barbara Vieweg
Jena / Hamburg (kobinet) Im Februar 2019 hat Graf Zahl einen Job im Rahmen des Budget für Arbeit angetreten. Die kobinet-nachrichten berichteten damals über seine ersten Erfahrungen. Auch bei der Werkstättenmesse war die Sesamstraßen-Figur mit dabei und unermüdlich bei der Aufklärung für die Möglichkeiten des Budget für Arbeit aktiv. Nun geht der Graf neue Wege, wie die kobinet-nachrichten im Interview mit dem Grafen, der nie mit dem Zählen aufhört, erfuhren.
Veröffentlicht am 31.05.2024 06:40 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Logo Deutsches Institut für Menschenrechte Foto: Logo Institut für Menschenrechte, CC BY-SA 4.0 (https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=61713390)
Berlin (kobinet) Anlässlich der Anhörung vom 30. Mai 2024 im Berliner Abgeordnetenhaus zur Reform des Berliner Schulgesetzes fordert das Deutsche Institut für Menschenrechte eine stärkere Berücksichtigung der Belange von Schülerinnen und Schülern mit Behinderungen. „Kinder mit Behinderungen haben laut UN-Behindertenrechtskonvention das Recht auf hochwertige Bildung an einer allgemeinen Schule. Der vorbehaltlose Rechtsanspruch auf Zugang zur wohnortnahen allgemeinen Schule muss endlich in das Berliner Schulgesetz aufgenommen werden – und zwar so, dass er nicht durch den Mangel an personellen, sächlichen und organisatorischen Ressourcen eingeschränkt werden kann“, sagt Catharina Hübner, Mitarbeiterin der Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention des Instituts.
Veröffentlicht am 31.05.2024 06:20 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Cover des Buchs von Stephan Laux Foto: Stephan Laux
Villmar-Weyer (kobinet) „‚Bei geschlossener Schranke bitte anhalten!‘ Und ‚Die Stimme aus dem Off‘: Berufliche Biografie und Zwischenrufe eines ehemaligen Heilerziehungspflegers“, so lautet der Titel eines Taschenbuchs, das am 29. Mai 2024 erschienen ist und von Stephan Laux verfasst wurde. Das Buch ist für 10,97 Euro bei Amazon erhältlich und kann später auch direkt beim Autor bestellt werden.
Potsdam (kobinet) „Was ist bei der Potsdamer Führerscheinstelle los?“ Das fragen sich nicht nur viele behinderte Menschen in Potsdam, sondern auch weit über die Region hinaus. „Potsdams harte Linie: Führerscheinstelle lässt Schwerbehinderte um Führerschein bangen“, heißt es beispielsweise in einem Artikel der Märkische Allgemeine. Und weiter titelt diese: „Eine Behinderten-Parkkarte beantragt und plötzlich Angst um den Führerschein? In Potsdam haben das in den vergangenen Monaten Dutzende erlebt. Normal? Nein, wie ein Blick auf die Zahlen in den Nachbarlandkreisen zeigt.“
Veröffentlicht am 31.05.2024 04:50 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Geldscheine Foto: Gerhard Bartz
Berlin (kobinet) Im Bundeshaushalt 2025 drohen nach Sparvorgaben des Finanzministeriums massive Streichungen. Bei den derzeitigen Verhandlungen zeichnet sich ab, dass das vor allem die Programmhaushalte der Ministerien treffen wird. Damit sind zivilgesellschaftliche Projekte und Initiativen bundesweit in ihrer Existenz bedroht. Ein breites Bündnis aus mehr als 50 gemeinnützigen Organisationen warnt nun vor den dramatischen Folgen solcher Haushaltskürzungen für die Demokratie.
Veröffentlicht am 31.05.2024 04:20 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Logo Bayerischer Rundfunk Foto: Bayrischer Rundfunk
München (kobinet) „Auf Augenhöhe im Rollstuhl: Geschichte einer BR-Moderatorin“ So titelt der Bayerische Rundfunk einen Beitrag, auf den Sabine Lohner die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht hat. Dazu heißt es in der Ankündigung des Beitrags: „Wie gelingt Inklusion im Beruf? Vor 13 Jahren wurde BR-Journalistin Kottmann von der rasenden zur rollenden Reporterin. Sie sitzt im Rollstuhl. Seit Februar präsentiert sie die BR24-Nachrichten im Fernsehen. Das Medien-Echo darauf ist groß.“
Veröffentlicht am 30.05.2024 14:51 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht (?)
Deckblatt der Studie zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention Foto: Aktion Mensch
BERLIN (kobinet) Gestern wurde in einer Online-Veranstaltung von Dr. Fiona MacDonald (Open University UK) eine im Auftrag der Aktion Mensch angefertigten Studie zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention vorgestellt. Aufgabe der Studie war es, herauszuarbeiten, inwieweit sich die Fortschritte ausgewählter 16 Vertragsstaaten miteinander vergleichen lassen. Auch wenn die Datenlage noch dünn ist, zeichnet sich ab, dass Deutschland in wichtigen Bereichen stärker auf der Bremse steht als andere Länder.
Veröffentlicht am 30.05.2024 13:30 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht (?)
Ausrichter und Veranstalter Special Olympics Deutschland und Gastgeber Saarland 2026 bei der Vertragsunterzeichnung Foto: Cuvée – Die Werbewinzer
SAARBRÜCKEN (kobinet) Zwischen dem Ausrichter der Sommerspiele Special Olympics Deutschland (SOD) und dem Gastgeber Saarland wurde jetzt der Vertrag für die größte nationale inklusive Multisportveranstaltung auf dem Sportcampus Saar unterzeichnet. Die Special Olympics Nationalen Spiele Saarland 2026 werden mit mehr als 4.000 Athletinnen und Athleten in mehr als 20 Sportarten und einem umfangreichen Rahmenprogramm ein Zeichen für eine inklusive und offene Gesellschaft setzen.
Veröffentlicht am 30.05.2024 09:11 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Teilnehmende gesucht Foto: Kellerkinder
Berlin (kobinet) Am 22. Mai 2024, wurde in Berlin der neue Grundrechte-Report vorgestellt. Der „alternative Verfassungsschutzbericht“ dokumentiert in über vierzig Artikeln, wie „Gesetzgeber, Verwaltung und Behörden, aber auch Gerichte und Privatunternehmen die demokratischen und freiheitlichen Grundlagen unserer Gesellschaft gefährden“. (http://www.grundrechte-report.de/) Unser Vereinsmitglied Claus Förster, der ebenfalls Vorstandsmitglied der Internationalen Liga für Menschenrechte ist, berichtete für den Grundrechte-Report von der zweiten Staatenprüfung Deutschlands zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK), die im August 2023 in Genf stattfand und in dessen Folge sich der UN-Ausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderungen ‚zutiefst besorgt‘ zeigte.“ Darauf weist der Verein Kellerkinder auf seiner Internetseite hin.
Veröffentlicht am 30.05.2024 09:00 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Wahlplakat von Carola Nacke Foto: Carola Nacke
Pirna (kobinet) Dem Aufruf der kobinet-nachrichten in Zusammenarbeit mit dem Projekt Empowerment zur Selbstvertretung des Bildungs- und Forschungsinstitut zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos), wonach sich behinderte Kandidat*innen für die anstehenden Wahlen vorstellen und ihre Ziele schildern können, sind mittlerweile einige gefolgt. Carola Nacke kandidiert ebenfalls und zwar für die Kommunalwahl am 9. Mai 2024 in Sachsen. „Ich kandidiere für „Die Linke“ für den Stadtrat in Pirna und den Kreistag in Wilstruff“, teilte Carola Nacke den kobinet-nachrichten mit.
Berlin (kobinet) Mit ihrem am 29. Mai 2024 veröffentlichten Brandbrief machen Patientenvertreter:innen auf Probleme bei der Umsetzung der Rahmenempfehlungen und der Vereinbarung der Versorgungsverträge aufmerksam und fordern den Gesetzgeber zu Nachbesserungen auf. Sie sehen die Versorgung von Menschen mit Bedarf an außerklinischer Intensivpflege zum 1. Juli 2024 gefährdet. Die kobinet-nachrichten veröffentlichen im Folgenden den Brandbrief:
Veröffentlicht am 30.05.2024 05:10 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Flagge Bundesland Bremen Foto: Gemeinfrei, public domain
Bremen (kobinet) „Laura Valdez-Rennert und ihr Freund Lulzim Berisha suchen eine eigene Wohnung – trotz Behinderung. Beide kennen nur das stationäre Wohnen in Bremen. Das soll sich jetzt ändern“, so heißt es in der Einführung zu einem zwölfminütigen Filmbeitrag des Bremer Fernsehmagazin buten un binnen vom 28. Mai 2024 über neue Wege zum selbstbestimmten Wohnen in Bremen.
Veröffentlicht am 29.05.2024 14:09 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht (?)
Wir sind stark Foto: Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V., Lizenz Name: 03685, Illustrator Stefan Albers,
HAMBURG (kobinet) Passend zum Diversity-Day wurde Im Rahmen des Vorstandsempfangs der Evangelischen Stiftung Alsterdorf (ESA) eine Charta der Vielfalt unterzeichnet. Pastor Uwe Mletzko, der Vorstandsvorsitzender der ESA, teilte dazu mit, dass die Stiftung als großes diakonisches Unternehmen mit mehr als 6.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Charta der Vielfalt unterzeichnet hat.
Veröffentlicht am 29.05.2024 13:59 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht (?)
Bei vielen Menschen bleibt das Portemonnaie oft leer Foto: Pixabay/Chronomarchie
BERLIN (kobinet) Heute wird im Bundeskabinett über das Rentenpaket II abgestimmt. Der Paritätische fordert aus diesem Anlass, Altersarmut endlich entschieden zu bekämpfen und dazu die gesetzliche Rentenversicherung zu stärken: „Etwa ein Fünftel der Rentnerinnen und Rentner erleben Armut und soziale Ausgrenzung“, erklärt Joachim Rock, Leiter der Sozialabteilung des Paritätischen und zukünftiger Hauptgeschäftsführer des Verbandes „Die Sicherung eines Rentenniveaus von 48 Prozent ist ein richtiger Schritt, notwendig ist aber eine Anhebung auf 53 Prozent. Die Rente muss zu leben reichen. Davon profitiert gerade auch jüngere Generationen“, so Rock weiter.
Veröffentlicht am 29.05.2024 13:52 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht (?)
Ohne Barieren mobil sein können Foto: Pixabay/manfredsteger
BERLIN (kobinet) Anlässlich der Inklusionstage des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales haben die Fachverbände für Menschen mit Behinderung ihr Positionspapier vorgelegt. Darin stellen sie heraus, dass ein barrierefreies, öffentliches und inklusives Mobilitätsangebot zentrale Voraussetzung für eine umfassende gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung ist.
Mönchengladbach (kobinet) „In der Nacht zu Montag gab es offenbar einen rechtsradikalen Angriff auf ein Wohnheim für Menschen mit Behinderung. Polizei und Staatsschutz ermitteln.“ So heißt es in einem Bericht des WDR vom 28. Mai 2024. Neben einer beschädigten Tür haben dem Bericht zufolge Mitarbeitende eines Wohnheims der Lebenshilfe einen Ziegelstein mit der Aufschrift „Euthanasie ist die Lösung“ gefunden.
Veröffentlicht am 29.05.2024 07:50 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Eva-Maria Thoms Foto: Lingscheid/mittendrin e.V.
Köln / Düsseldorf (kobinet) Wenn der Schulausschuss des nordrhein-westfälischen Landtags sich am heute, am 29. Mai 2024 mit dem „Wissenschaftlichen Prüfauftrag zur steigenden Anzahl der Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf“ beschäftigt, geht es nach Ansicht des in Köln angesiedelten Verein mittendrin um einen versteckten Skandal erheblichen Ausmaßes. Immer mehr Schulkindern in Nordrhein-Westfalen werde ein sonderpädagogischer Förderbedarf attestiert und damit schulrechtlich eine Behinderung. Deren Zahl sei seit den 10er Jahren um rund 30.000 gestiegen, von rund 120.000 auf rund 150.000, heißt es in einer Presseinformation des Verein mittendrin.
Veröffentlicht am 29.05.2024 07:40 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Verena Bentele Foto: Susie Knoll
Berlin (kobinet) „Die Pflege-Bürgerversicherung, wie sie Gesundheitsminister Karl Lauterbach in einem Interview vorgeschlagen hat, ist genau der richtige Weg. Wir brauchen eine Pflegeversicherung, in der alle Bürgerinnen und Bürger versichert sind und die nicht nach privater und gesetzlicher Versicherung unterscheidet. Um Pflege zukünftig sicherzustellen, ist es wichtig, dass alle pflegebedingten Kosten abgedeckt werden. Dafür muss auch die Beitragsbemessungsgrenze fallen. Wir als VdK fordern die Bundesregierung dringend auf, dieses Projekt noch in dieser Legislaturperiode anzugehen. Angesichts der steigenden Zahlen an Pflegebedürftigen wird es nicht ohne Steuerzuschüsse gehen“, heißt es in einer Presseinformation des Sozialverband VdK.
Veröffentlicht am 29.05.2024 07:34 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
No body found to use for abstract… Foto: SWR
Stuttgart (kobinet) Die ARD rückte am diesjährigen Diversity-Tag am 28. Mai 2024 Vielfalt und Diversität in den Mittelpunkt ihrer Programme – in diesem Jahr mit dem Themenschwerpunkt Inklusion – Menschen mit Behinderung. Darauf und eine Reihe von Berichten zur Inklusion hat Sabine Lohner die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht.
Veröffentlicht am 29.05.2024 07:28 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Verena Gotzes Foto: BSK
Krautheim (kobinet) Die Europawahl steht unmittelbar bevor und die Ergebnisse einer neuen Umfrage der Aktion Mensch in Kooperation mit Ipsos geben Aufschluss über die drängenden Bedenken von Menschen mit Behinderung hinsichtlich der politischen Agenda in Europa. Fast 80 Prozent der Befragten äußern große Sorge, dass Inklusion und Teilhabe als Luxusthemen abgetan und nicht länger als prioritäre politische Themen behandelt werden. Der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK) unterstreicht, dass diese Befürchtungen ernst zu nehmen sind und fordert von den zukünftigen Mitgliedern des Europäischen Parlaments verstärkte Aufmerksamkeit für die Belange von Menschen mit Behinderungen.
Veröffentlicht am 29.05.2024 07:27 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
No body found to use for abstract… Foto: gemeinfrei
Bonn (kobinet) Am 9. Juni 2024 entscheiden die Bürger*innen Deutschlands darüber, wer sie künftig im Europäischen Parlament vertreten soll. Welche Gedanken und Sorgen Menschen mit Behinderung im Vorfeld der Wahl umtreiben, zeigen die Ergebnisse einer aktuellen repräsentativen Online-Umfrage der Aktion Mensch in Zusammenarbeit mit dem Sozialforschungsinstitut Ipsos. Knapp 80 Prozent der Befragten befürchten, dass Inklusion und Teilhabe von Menschen mit Behinderung mehr und mehr als „Luxusthemen“ betrachtet werden. Damit einher geht bei knapp drei Vierteln der Befragten die Sorge, dass Inklusion den zur Wahl stehenden Parteien immer unwichtiger erscheinen wird. Weitere 66 Prozent fürchten außerdem, dass ihre Belange von den politischen Vertreter*innen des Europäischen Parlaments zukünftig weniger mitgedacht werden. Befragt wurden 332 Mitglieder der sogenannten Teilhabe-Community – das erste Umfrage-Panel im deutschsprachigen Raum, das ausschließlich aus Menschen mit Behinderung besteht.
Veröffentlicht am 29.05.2024 05:15 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
DGS Symbol Gebärdensprache Foto: public domain
Berlin (kobinet) Ein Aufklärungsvideo auf Instagram und YouTube der Deutschen Gehörlosen Jugend (DGJ) weist auf einen gesellschaftlich übersehenen Missstand hin: Nur maximal 10 Prozent aller tauben Kinder haben von Geburt an Zugang auf die Gebärdensprache. „Dabei sind die gravierenden und bleibenden Folgen der Sprachlichen Deprivation längst wissenschaftlich belegt. Wie kann es sein, dass so viele Taube Kinder von dieser grundlegenden Fähigkeit zu kommunizieren ausgeschlossen werden?“ heißt es in einer Presseinformation der Deutschen Gehörlosen Jugend.
Veröffentlicht am 28.05.2024 10:51 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
No body found to use for abstract… Foto: SWR
Stuttgart (kobinet) „Der diesjährige ARD Diversity-Tag rückt das Thema Inklusion von Menschen mit Behinderung in den Mittelpunkt. Was hat sich getan?“ Dieser Frage geht der SWR in einem Beitrag und in einem Interview mit der baden-württembergischen Landesbehindertenbeauftragten Simone Fischer zum heutigen Diversity-Tag am 28. Mai 2024 nach.
Veröffentlicht am 28.05.2024 10:37 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht (?)
Logo zum Projekt Barrierefreiheit von MDR-SACHSEN ANHALT mit Correctiv Foto: MDR
MAGDEBURG (kobinet) Mitte April hatten MDR SACHSEN-ANHALT und CORRECTIV das crossmediale Projekt „Stopp! Wo kommst du nicht voran?“ gestartet. Gestern, am Vorabend des Diversity-Tags, wurde es mit einer Veranstaltung in Tangermünde abgeschlossen. Das Projekt ist vorbei, die Berichterstattung, da ist sich das ProjektTeam einig, aber geht weiter. Die Geschichten der Menschen der Recherchen werden in längere Formate wie #hinREISEND und exactly münden.
Veröffentlicht am 28.05.2024 10:00 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht (?)
No body found to use for abstract… Foto: SOD
BERLIN (kobinet
BERLIN (kobinet Zum heutigen Internationalen Tag der Leichten Sprache hat Special Olympic- Mitarbeiter Hartmut Augustin mit Sarah Jane Borchert und mit Reynaldo Montoya über die Bedeutung von Leichter Sprache geredet. Sarah Jane Borchert ist Referentin bei Special Olympics Deutschland, geredet. Sie macht Übersetzungen in Leichter Sprache für die größte Sportorganisation für Menschen mit geistiger Beeinträchtigung. Reynaldo Montoya ist Sportler und kümmert sich bei Special Olympics Deutschland um das Thema Gesundheit.
Veröffentlicht am 28.05.2024 09:28 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht (?)
Vielfalt Foto: Pixabay/susan-lu4esm
STUTTGART (kobinet) Anlässlich des heutigen Deutschen Diversity-Tags macht der Paritätische Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg darauf aufmerksam, wie wichtig Vielfalt für eine offene, inklusive und demokratische Gesellschaft ist. Die Gefahr des Erstarkens von rechten Kräften bei den anstehenden Kommunal- und Europawahlen am 9. Juni 2024 betrachtet der Verband mit großer Sorge. Politische Unzufriedenheit dürfe nicht unser Demokratieverständnis und die Akzeptanz von Vielfalt in Frage stellen und zur Zerreißprobe für unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung werden.
Veröffentlicht am 28.05.2024 08:20 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Uwe Frevert mit ISL Logo im Hintergrund Foto: Franziska Vu ISL
Berlin (kobinet) Laut einem Bericht der tagesschau sieht sich Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach mit einem überraschenden Anstieg der Zahl neuer Pflegebedürftiger konfrontiert. In den vergangenen Jahren habe sich diese „geradezu explosionsartig“ erhöht. Es kamen dem Bericht zufolge rund 35.000 Pflegebedürftige mehr dazu als in den Vorjahren üblich. Eine weitere Erhöhung der Pflegeversicherungsbeiträge scheint unausweichlich. Für die VdK-Präsidentin Verena Bentele ist daher eine stärkere Finanzierung der Pflegeversicherung aus Steuermitteln unausweichlich. Uwe Frevert vom Vorstand der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) hat sich angesichts dieser Situation ebenfalls zu Wort gemeldet und seine Kritik an der derzeitigen Ausrichtung der Pflegeversicherung formuliert.
Veröffentlicht am 28.05.2024 07:58 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Bild von der Vertragsunterzeichnung Foto: Ivo Garbe
Berlin (kobinet) Nach über dreijähriger intensiver Arbeit wurde am 16. Mai 2024 erstmals ein Tarifvertrag unterschrieben, der die Entlohnung und die Arbeitsbedingungen der Assistent*innen regelt, die im Arbeitgeber*innen-Modell tätig sind. Dazu hatten sich die behinderten Arbeitgeber*innen in Berlin vor drei Jahren zu der Arbeitsgemeinschaft der Arbeitgeber*innen mit persönlicher Assistenz (AAPA) zusammengeschlossen und mit Assistent*innen verhandelt, die sich im Landesbezirk Berlin der Dienstleistungs-Gewerkschaft ver.di organisiert hatten. Darauf hat Martin Seidler die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht.
Veröffentlicht am 28.05.2024 06:45 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Bild vom 25jährigen Jubiläumstreffen der 4. Peer Counseling Weiterbildung in Uder Foto: Kerstin Blochberger
Uder (kobinet) Vor 25 Jahren absolvierten 15 Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen die 4. Peer-Counseling-Weiterbildung beim Bildungs- und Forschungsinstitut zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos). Nun trafen sich 10 der damals Teilnehmenden in der Bildungsstätte Eichsfeld in Uder wieder und zogen Bilanz. Darauf hat Kerstin Blochberger vom Bundesverband behinderter und chronisch kranker Eltern (bbe) die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht. Der Verband feierte vor kurzem ebenfalls sein 25jähriges Bestehen in Uder.
Kassel (kobinet) Mit einem Fragebogen, der konkret an Vorstände, Geschäftsführungen, Werkstatt-/Standortleitungen, Bereichsleitungen oder Digitalisierungsbeauftragte gerichtet ist, will Jan Schierreich den Stand der Digitalisierung in Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) erforschen.
Veröffentlicht am 28.05.2024 04:35 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht (?)
Ottmar Miles-Paul mit Roman Zündeln an den Strukturen Foto: LB Bremen
Hamburg (kobinet) „Ottmar Miles-Paul berichtet nicht nur täglich im Online-Nachrichtendienst kobinet-nachrichten über aktuelle Entwicklungen zur Behindertenpolitik. Nun hat der 59jährige Seh- und Hörbehinderte seinen ersten Roman mit dem Titel ‚Zündeln an den Strukturen‘ veröffentlicht. Damit befeuert er im wahrsten Sinne des Wortes die aktuelle Diskussion um die längst überfällige Reform des Systems der Werkstätten für behinderte Menschen. Denn anhand einer Brandstiftung in einer Werkstatt geht der Roman der Frage nach: was wäre, wenn es keine Werkstatt für behinderte Menschen mehr gäbe? Welche anderen Beschäftigungsmöglichkeiten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt wären möglich? Am Freitag, den 31. Mai stellt Ottmar Miles-Paul seinen im August 2023 erschienenen Roman im Haus für Barrierefreiheit, Alsterdorfer Markt 7 in 22297 Hamburg auf Einladung der Hamburger Landesarbeitsgemeinschaft für behinderter Menschen (LAG) zusammen mit seiner Leseassistenz Sabine Lohner vor“, heißt es in der LAG-Ankündigung.
Veröffentlicht am 27.05.2024 10:46 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht (?)
Haltstelle im ländlichen Raum Foto: H. Smikac
MAGDEBURG (kobinet) Ohne Barrieren mit Bus und Bahn unterwegs sein, das ist, jedenfalls in Sachsen-Anhalt, wie eine Recherche des Nachrichtensenders „ntv“ belegt, sehr schwierig. Grund dafür ist dass es beim barrierefreien Ausbau der Haltestellen von Bus und Bahn in diesem Bundesland große Unterschiede gibt.
Berlin (kobinet) Ein zentrales Vorhaben im Bereich der Barrierefreiheit ist die Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes und eine Verpflichtung privater Anbieter zur Herstellung von Barrierefreiheit oder mindestens angemessener Vorkehrungen. Dieses Vorhaben befindet sich nach Informationen von Stephanie Aeffner derzeit in Vorbereitung und Gespräche zwischen den Ministerien würden dazu geführt. Hier gelte es, keine Zeit mehr zu verlieren. Darauf wies die Berichterstatterin zur Behindertenpolitik der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Stephanie Aeffner, auf Anfrage der kobinet-nachrichten hin. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul hatte im Nachgang des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung behinderter Menschen die behindertenpolitisch Verantwortlichen der Fraktionen der Regierungskoalition um eine Stellungnahme zur Umsetzung der behindertenpolitischen Maßnahmen auf Bundesebene angefragt.
Veröffentlicht am 27.05.2024 06:55 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Meinung (?)
Cover des Podcast Im Aufzug mit Jürgen Dusel Foto: Raul Krauthausen
Berlin (kobinet) „Warum passiert in Sachen Inklusion in Deutschland so wenig?“ Diese und eine Reihe weiterer Fragen hat Raul Krauthausen vor kurzem mit Jürgen Dusel in seiner Podcast-Reihe „Im Aufzug“ diskutiert. „Menschen, die mit Demokratie ein Problem haben, haben meistens auch mit Inklusion ein Problem“, wir der Bundesbehindertenbeauftragte auf dem Cover des gut einstündigen Podcast zitiert.
Veröffentlicht am 27.05.2024 06:40 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Pressefoto von Hubert Hüppe Foto: René Golz
Berlin (kobinet) Nach den Medienberichten über den erst einmal geplatzten Prozess zu einer besonders schweren Untreue der ehemaligen Geschäftsführerin der Duisburger Werkstatt für Menschen mit Behinderung, die inzwischen schon einige Zeit zurückliegt, hat der Bundestagsabgeordnete der CDU, Hubert Hüppe klare Worte zum Werkstättensystem gefunden. Vor allem kritisiert er das inklusionsfeindliche Verhalten so mancher Werkstatt, aber auch ein mangelndes Kontrollsystem.
Veröffentlicht am 27.05.2024 05:00 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Logo: Selbst Aktiv Foto: AG Selbst Aktiv
Berlin (kobinet) Der Bundesvorstand der Arbeitsgemeinschaft Selbst Aktiv – Menschen mit Behinderungen in der SPD richtet einen Appell an die Verantwortlichen in den Städten und Gemeinden für barrierefreie Wahllokale Sorge zu tragen. Deutschlandweit leben über 10 Millionen Menschen mit einer anerkannten Schwerbehinderung. Ihnen bleibt noch zu häufig der Gang zur Wahlurne durch Umweltbarrieren verschlossen, heißt es in der Presseinformation von Selbst Aktiv.