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Kritik am Schulausschluss von Kind mit Down Syndrom aus evangelischer Schule

Mann mit weißem Haar im dunklen Anzug mit weißem Hemd und schwarzem Schlips
Pressefoto von Hubert Hüppe
Foto: René Golz

Berlin (kobinet) "Vor nicht langer Zeit hat der AfD-Fraktionsvorsitzende im Thüringer Landtag, Björn Höcke, die schulische Inklusion kritisiert - nun hat die evangelische Kirche entsprechend gehandelt. Der elfjährige Thorben aus #Thüringen, der in seiner Schule voll integriert und beliebt ist, soll nach den Ferien nicht wieder in die Schule der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck zurückkommen. Man möchte sich dort nach vier Jahren nicht mehr um den Jungen mit Down-Syndrom kümmern. Für seine Eltern ist #Inklusion durch dieses radikale Vorgehen der Kirche gestorben. Ich hoffe, dass die Eltern bei ihren rechtlichen Schritten Erfolg haben. Wo bleibt eigentlich der Protest der EKD?" Das schrieb der CDU-Bundestagsabgeordnete Hubert Hüppe nach den Berichten über den Ausschluss des Jungen mit Down Syndrom aus der evangelischen Martin-Luther-Schule im thüringischen Schmalkalden.



Link zum Facebook-Eintrag von Hubert Hüppe

Über eine „unfassbare Geschichte im thüringischen Schmalkalden“ berichteten verschiedene Medien, so auch der FOCUS: „Der elfjährige Thorben ist mit dem Gendefekt Trisomie – genannt Down-Syndrom – geboren und geht auf die evangelische Martin-Luther-Schule. Doch nicht mehr nach den Schulferien, denn der Schulträger hat den Jungen von der Schule genommen. Die Eltern sind verzweifelt“, heißt es in einem FOCUS-Bericht vom 31. Juli 2024. Und weiter berichtet FOCUS: „Die Eltern des elfjährigen Jungen wurden kurz vor der Zeugnisvergabe in die Schule gebeten. Dort wurde ihnen mitgeteilt, dass ihr Sohn dem Fachkräftemangel zum Opfer fällt und nach den Sommerferien nicht mehr am Unterricht teilnehmen darf.“

Link zum FOCUS-Bericht vom 31. Juli 2024

Link zum kobinet-Bericht vom 5. August 2024