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Köln (kobinet) Im Juli 2024 startete das inklusive Kulturunternehmen Un-Label das dreijährige Förderprojekt "Access Maker – Innovationshub“. Das Qualifizierungs- und Beratungsangebot für Kulturorganisationen zielt darauf ab, Inklusion und Barrierefreiheit im Kunst- und Kultursektor voranzutreiben. Das Projekt schließt an das im März 2024 abgeschlossene NRW-Pilotprojekt "Access Maker“ an. Mit diesem legte Un-Label bereits den Grundstein für einen Qualifizierungsprozess für mehr Inklusion und Diversität in den darstellenden Künsten und realisierte Handlungsempfehlungen für Kulturbetriebe. "Das Projekt 'Access Maker' hat neue Standards gesetzt in Sachen Inklusion im Bereich Kunst und Kultur. Und zwar vor allem dadurch, dass nicht einzelne Leuchttürme gestartet werden, sondern eine Infrastruktur für wirkliche Gerechtigkeit und für die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention geschaffen wird“, so der Bundestagsabgeordnete Helge Lindh.
„Ein erheblicher Teil der Bevölkerung dieses Landes hat nicht die Möglichkeiten überhaupt Kultur zu genießen oder künstlerisch tätig zu sein. Und genau deshalb braucht es Access Maker – Innovationshub“, betonte Helge Lindh weiter. Innerhalb einer dreijährigen Projektphase werden bis Juni 2027 Akteur*innen und Organisationen aus dem Kulturbereich bei ihrem inklusiven Öffnungsprozess begleitet. Ein Team aus Berater*innen mit unterschiedlichen Behinderungsperspektiven und Expert*innen der inklusiven Kulturarbeit schult und qualifiziert Kulturorganisationen hinsichtlich inklusiven künstlerischen Arbeitens. Inhaltlich orientieren sich die Angebote an den fünf Säulen der Kulturarbeit: Programm, Personal, Publikum, PR und Partner*innen.




