BERLIN (KOBINET) Die Koalitionäre der Bundesregierung erzielten in ihrem Streit über die gesetzliche Grundlage des Deutschen Instituts für Menschenrechte einen Kompromiss. Wie kobinet heute aus dem Bundestag erfuhr, haben sich die Fraktionen von CDU/CSU und SPD auf die Inhalte eines Gesetzentwurfs für das Deutsche Institut für Menschenrechte (DIMR) e.V. verständigt.
Veröffentlicht am 12.03.2015 14:40 von Franz Schmahl in der Kategorie Nachricht
Hubert Hüppe in bunten Socken Foto: Foto: Privat
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BERLIN (KOBINET) Hubert Hüppe ist bei der „Sock Battle Kampagne“ zum Welt-Down-Syndrom-Tag am 21.3. dabei, mailte der christdemokratische Bundestagsabgeordnete heute an kobinet. Bunte Socken in vier Farben an Händen und Füßen – Hubert Hüppe hat sich auf Facebook am #socksbattle4DS von Down Syndrome International und der World Youth Alliance Europe beteiligt. „Da mache ich gerne mit“, so seine Pressemitteilung. „Gegen Diskriminierung und Selektion, die sich gegen Menschen mit Down-Syndrom richtet, engagiere ich mich im Bundestag und ehrenamtlich. Zum Welt-Down-Syndrom-Tag am 21. März 2015 setzen wir ein Zeichen der Solidarität und gegen Ausgrenzung. Denn sogar das Lebensrecht von Menschen mit Down-Syndrom wird auch heute noch von vielen in Frage gestellt“, sagt der Bundestagsabgeordnete.
JOCKGRIM/BERLIN (KOBINET) Vor der heutigen Zusammenkunft der Arbeitsgruppe Bundesteilhabegesetz hat der Verein Mobil mit Behinderung (MMB) eine Stellungnahme zum Thema Mobilität abgegeben. Darin fordert der MMB die Arbeitsgruppe auf, durch entsprechende gesetzliche Formulierungen den Weg zu ebnen, die gravierenden Mobilitätsnachteile behinderter Menschen auszugleichen.
Veröffentlicht am 12.03.2015 11:06 von Franz Schmahl in der Kategorie Nachricht
Grafik zeigt Logo von Destatis Foto: Statistisches Bundesamt
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WIESBADEN (KOBINET)
WIESBADEN (KOBINET) Im Dezember 2013 waren in Deutschland 2,63 Millionen Menschen pflegebedürftig im Sinne des Pflegeversicherungsgesetzes (SGB XI). Mehr als zwei Drittel (71 % oder 1,86 Millionen) aller Pflegebedürftigen wurden zu Hause versorgt, teilte heute das Statistische Bundesamt (Destatis) mit. Von diesen erhielten 1,25 Millionen Pflegebedürftige ausschließlich Pflegegeld – das bedeutet, dass sie in der Regel allein durch Angehörige gepflegt wurden. Weitere 616 000 Pflegebedürftige lebten ebenfalls in Privathaushalten, bei ihnen erfolgte die Pflege jedoch zusammen mit oder vollständig durch ambulante Pflegedienste. In Pflegeheimen vollstationär betreut wurden insgesamt 764 000 Pflegebedürftige (29 %). Angesichts der Zahlen darf die erforderliche Pflege-Großreform nicht länger geschoben werden, erklärte darauf der Sozialverband Deutschland (SoVD).
Veröffentlicht am 12.03.2015 08:54 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Logo: REHADAT Foto:
KöLN (KOBINET)
KöLN (KOBINET) REHADAT hat die umfassend aktualisierte Ausgabe des Verzeichnisses der Rehabilitationswissenschaftlerinnen und Rehabilitationswissenschaftler in Deutschland veröffentlicht. Die 23. Auflage kann im Internet unter http://www.rehadat-forschung.de (unter dem Punkt Rehawissenschaftler) kostenlos heruntergeladen werden.
Veröffentlicht am 12.03.2015 08:47 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Bild vom Treffen in Bremen Foto: BERND KUSBER
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BREMEN (KOBINET) 2010 wurde die Inklusionsinitiative der Sepp-Herberger-Stiftung zur Förderung von Fußballerinnen und Fußballern mit Behinderung ins Leben gerufen. Vergangenes Wochenende trafen sich die Inklusionsbeauftragten der Landesverbände des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und verschiedene Gast-Referenten in Bremen, um sich über die Entwicklung des Pilotprojektes auszutauschen.
Veröffentlicht am 12.03.2015 08:35 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Bild von der Veranstaltung Foto: SoVD-Landesverband Niedersachsen
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HANNOVER (KOBINET) Über 130 Teilnehmende aus Sozialwirtschaft, Politik und Wissenschaft kamen zum ersten niedersächsischen Tag der Sozialwirtschaft und Politik, zu dem der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen ins Alte Rathaus nach Hannover eingeladen hatte, um sich über die Zukunft der Pflege auszutauschen.
BERLIN (KOBINET) Selbstvertretungsorganisationen von Menschen mit Behinderungen müssen auch in Deutschland stärker in den Blick genommen und gefördert werden. Dies betonte Dr. Sigrid Arnade, Geschäftsführerin der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL), heute bei einem Fachgespräch im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Während in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit, etwa in Indien, Ägypten oder Togo vom BMZ großer Wert auf den Einbezug und die Partizipation der DPOs, also von Disabled Persons Organizations gelegt werde, um die Selbstvertretung zu stärken, sei in Deutschland der Unterschied zwischen Selbsthilfe und Selbstvertretung kaum bekannt.
BERLIN (KOBINET) Der Sozial- und Wohlfahrtsverband Volkssolidarität fordert einen höheren Regelsatz von 450 Euro in der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung. Das erklärten Verbandsvertreter in Berlin. Auf einer Pressekonferenz stellten sie die „Vorschläge der Volkssolidarität zur Reform der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung“ vor.
Veröffentlicht am 11.03.2015 09:20 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
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BONN (KOBINET) Eine neue Broschüre zeigt, wie Pfarrgemeinden inklusiver gestaltet werden können. Darauf weist der Familienratgeber der Aktion Mensch hin.
Veröffentlicht am 11.03.2015 09:12 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Logo für den Aktionstag am 5. Mai 2015 Foto: Aktion Mensch
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BONN (KOBINET)
BONN (KOBINET) „Mach mit beim ‚Tag der Begegnung‘ am 5. Mai“, so lautet die Aufforderung der Aktion Mensch, die auch dieses Jahr die Aktivitäten um den Europäischen Protesttag für die Gleichstellung behinderter Menschen herum koordiniert. Hierfür stellt die Aktion Mensch wie gewohnt wieder Aktionsmittel und Förderungen für Aktionen und Veranstaltungen zur Verfügung.
BERLIN (KOBINET) Die Piraten im Abgeordnetenhaus von Berlin fordern eine schnelle Entschädigung für ehemalige Heimkinder mit Behinderung. Der sozialpolitische Sprecher der Piratenfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus Alexander Spies bezeichnet es als skandalös, dass der Berliner Senat einen entsprechenden Heimkinderfonds ablehnt.
BERLIN (KOBINET) Am 26. und 27. März wird der zuständige Fachausschuss der Vereinten Nationen in Genf prüfen, ob Deutschland die Verpflichtungen aus der UN-Behindertenrechtskonvention korrekt umsetzt. Die Lebenshilfe erinnert heute daran, das dies an einem symbolträchtigen Datum geschieht: Vor genau sechs Jahren, am 26. März 2009, trat die UN-Konvention in Deutschland in Kraft. In der sogenannten Staatenberichtsprüfung will der Fachausschuss jetzt wissen, welche Fortschritte bei der Umsetzung der Menschenrechte seitdem erreicht wurden.
BERLIN (KOBINET) Der Paritätische Wohlfahrtsverband, der Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen und der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband bestärkten heute in einem gemeinsamen Appell die Bundesregierung in ihrer Absicht, zügig ein Bundesteilhabegesetz auf den Weg zu bringen. Im Vorfeld der vorletzten Sitzung der Arbeitsgruppe zum Bundesteilhabegesetz im Bundesarbeitsministerium, in der es am kommenden Donnerstag um Finanzfragen gehen wird, warnen die Verbände allerdings davor, dass dringend notwendige Reformen finanziellen Vorbehalten zum Opfer fallen könnten. Wenn am Ende nur eine finanzielle Entlastung der Kommunen rauskäme, aber Verbesserungen für Menschen mit Behinderung weiter aufgeschoben würden, wäre dies den Betroffenen nicht zu vermitteln. In einem eigenen Eckpunktepapier werden Anforderungen an ein Bundesteilhabegesetz formuliert.
ERKNER/MAINZ (KOBINET) Während die TeilnehmerInnen der Empowerment Schulung „Stärker werden und etwas verändern!“ in Erkner am Wochenende noch über der Entwicklung ihres Aktionsplans geschwitzt haben, haben die TeilnehmerInnen des bereits abgeschlossenen Kurses in Mainz mittlerweile ihren Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention fertig und ins Internet eingestellt.
Veröffentlicht am 10.03.2015 07:24 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Brigitte Faber, Martina Puschke und Verena Bentele Foto: Weibernetz
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KASSEL/BERLIN (KOBINET) Im Interview mit den Projektleiterinnen des Weibernetz, Brigitte Faber und Martina Puschke, sprach Verena Bentele, Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, über ihre erste Jahresbilanz, die Notwendigkeit eines Bundesteilhabegesetzes und politischen Handlungsbedarf bei Gender-Themen.
BERLIN (KOBINET) Vor der Staatenberichtsprüfung am 26./27. März der Vereinten Nationen in Genf hat die Monitoring-Stelle beim zuständigen UN-Fachausschuss ihren Parallelbericht zum Umsetzungsstand der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland eingereicht. Das heute veröffentlichte 37-seitige Dokument greift 24 Problembereiche auf, denen der Fachausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderungen aus Sicht der Monitoring-Stelle beim Deutschen Institut für Menschenrechte besondere Aufmerksamkeit widmen sollte.
BERLIN (KOBINET) Der Inklusionsbeirat der bei der Behindertenbeauftragten der Bundesregierung angesiedelten staatlichen Koordinierungstelle fordert eine gesetzliche Grundlage für das Deutsche Institut für Menschenrechte (DIMR). In einer heute veröffentlichten Presseerklärung wird kritisiert, dass nach wie vor der rechtliche Status des Menschenrechtsinstituts nicht geklärt ist. Der Bundestag müsse eine völkerrechtliche Blamage für Deutschland verhindern. Der Menschenrechtsinstitution droht der Verlust des sogenannten A-Status bei den Vereinten Nationen und damit des vollen Mitspracherechts beim UN-Menschenrechtsrat. Für den Erhalt dieses Status verlangen die Vereinten Nationen von allen nationalen Menschenrechtsinstitutionen eine gesetzliche Verankerung. Die Frist hierfür läuft Mitte März 2015 aus.
HANNOVER (KOBINET) Seit Anfang Januar diesen Jahres übt Petra Wontorra das Amt der Landesbehindertenbeauftragten von Niedersachsen aus. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul sprach mit ihr über ihre Schwerpunkte und Ziele.
STUTTGART (KOBINET) Baden-Württembergs Sozialministerin Katrin Altpeter hält trotz mancher Widerstände daran fest, dass es in Pflegeheimen und Heimen für Menschen mit Behinderungen vom 1.9.2019 an im Wesentlichen nur noch Einzelzimmer geben darf. Die entsprechende Übergangsfrist von 10 Jahren wurde in der Landesheimbauverordnung festgeschrieben, die zum 1.9.2009 in Kraft getreten war.
BERLIN (KOBINET) Die behindertenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, Katrin Werner, traf sich mit mehreren Contergan geschädigten Menschen zu einem Austausch. Ziel des Gesprächs war, die immer noch andauernden Schwierigkeiten und Benachteiligungen bei der Entschädigung Contergan-Betroffener zu evaluieren. Darüber hinaus ging es darum, sich über Lösungswege zu verständigen, welche die zukünftige Entschädigung der Betroffenen erleichtern würden.
LOBBACH (KOBINET) Am vergangenen Wochenende trafen sich zum zweiten Mal Mitglieder und Unterstützer des Netzwerks für Inklusion, Teilhabe, Selbstbestimmung und Assistenz (NITSA) zu einem Strategie-Wochenende in Lobbach bei Heidelberg. Dabei stand das geplante Bundesteilhabegesetz im Mittelpunkt der Diskussion.
BERLIN (KOBINET) Dass es noch erhebliche Defizite bei der Umsetzung der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen in Deutschland gibt, das zeigt ein Bericht der tagesschau im Vorfeld der Staatenprüfung durch die Vereinten Nationen Ende des Monats in Genf. U.a. macht dabei Constantin Grosch deutlich, wie ungerecht die Anrechnung des Einkommens und Vermögens auf Assistenzleistungen ist.
Veröffentlicht am 08.03.2015 22:13 von Franz Schmahl in der Kategorie Nachricht
Inklusives Theater:Es geht auch anders Foto: Mandy Schiller
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BERLIN (KOBINET) Menschen mit und ohne Down-Syndrom stehen auf der Bühne, wenn die Lebenshilfe Berlin zum 10. Welt-Down-Syndrom-Tag am 20. und 21. März im „Heimathafen Neukölln“ das inklusive Theaterstück „Es geht auch ANDERS. – Wie wir uns behindern: Über die Angst vor dem Normalsein und die Angst vor dem Anderssein.“ zeigt. Zum Welt-Down-Syndrom-Tag am 21. März will der Verband ein Zeichen setzen gegen Vorurteile und die Diskriminierung von Menschen mit Behinderung.
BERLIN (KOBINET) Am heutigen Internationalen Frauentag fordert die Volkssolidarität wirkliche Gleichstellung der Frauen in diesem Land. „Sie leisten einen unverzichtbaren Beitrag für die Gesellschaft und deren Zusammenhalt. Deshalb unterstützt die Volkssolidarität alle politischen und gesellschaftlichen Initiativen für eine wirkliche Gleichstellung der Frauen in Gesellschaft und Beruf“, erklärte Verbandspräsident Dr. Wolfram Friedersdorff. „Gerade für unseren Sozial- und Wohlfahrtsverband ist das, was die Frauen unter den insgesamt mehr als 45.000 hauptamtlichen Mitarbeitern und ehrenamtlich Aktiven der Volkssolidarität leisten, unverzichtbar. Sie stellen einen Anteil von rund 80 Prozent.“
BADEN-BADEN (KOBINET) Am Freitag 06.03.2015 sendete der SWR in seiner Talk-Reihe „Nachtcafé“ eine Gesprächsrunde unter dem Thema „Leben mit Behinderung – immer noch Barrieren?„. Statt dieses Themas war in unseren Datenquellen ein anderes Thema angegeben. Daher konnen wir keinen Hinweis bringen. Unter den Gästen bei Michael Steinbrecher: Raul Krauthausen. Die Sendung bleibt ein Jahr in der Mediathek verfügbar.
TRIER (KOBINET) Im Diskussionsforum zum Rehabilitations- und Teilhaberecht hat Nancy Poser vom Forum behinderter JuristInnen einen Beitrag zu den Auswirkungen der derzeitigen Gesetzeslage im Bereich der Teilhabeleistungen für Menschen mit Behinderung aus Betroffenensicht veröffentlicht.
BERLIN (KOBINET) Frauenbeauftragte in allen Werkstätten für Menschen mit Behinderung, fordert Ulla Schmidt, Bundesvorsitzende der Lebenshilfe und Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, zum Internationalen Tag der Frauen am 8. März. Den Bund forderte sie heute in einer Pressemitteilung auf, dies gesetzlich zu regeln. Eine Studie des Bundesfamilienministeriums aus den Jahren 2009 bis 2013 belegt, dass Frauen mit Behinderung in vielen Bereichen ihres Lebens benachteiligt werden und im besonderen Maß Gewalt erleiden müssen.
Veröffentlicht am 06.03.2015 06:11 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Wappen von Hessen Foto: Land Hessen
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KASSEL (KOBINET)
KASSEL (KOBINET) Der Petitionsausschuss des Hessischen Landtags bietet am 23. März ab 11 Uhr eine Bürgersprechstunde beim Landeswohlfahrtsverband Hessen im Ständehaus, Ständeplatz 6 -10, 34117 Kassel an. Im Mittelpunkt sollen die Belange behinderter Menschen stehen. Als Ansprechpartner sind die Abgeordneten Karin Müller (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN), Mürvet Öztürk (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) und Ernst-Ewald Roth (SPD) vor Ort.
BERLIN (KOBINET) Die Interessen von Menschen mit Mobilitätseinschränkungen sollen in die Ausführungsplanungen des Bahnprojekts Stuttgart 21 eingebunden werden. Wie der Informationsdienst Heute im Bundestag berichtet, haben die Deutsche Bahn AG und das Bündnis Barrierefreies Stuttgart 21 hierzu eine Kooperationsvereinbarung abgeschlossen.
Veröffentlicht am 05.03.2015 16:06 von Franz Schmahl in der Kategorie Nachricht
Mit einem Foto von der Brenneralm wirbt die Deutsche Bahn für Reisen nach Österreich Foto: DB
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UNBEKANNT (KOBINET)
UNBEKANNT (KOBINET) Ab sofort können mobilitätseingeschränkte Menschen ihre Reise in ausgewählte touristische Regionen Österreichs komfortabler planen und buchen, indem sie ihre An- und Abfahrt, die Unterbringung und das Rahmenprogramm aus einem Baukastensystem individuell zusammenstellen, teilte heute die Deutsche Bahn (DB) mit. Sie hat im Projekt „BARRIEREFREI Austria“ gemeinsam mit den österreichischen Kooperationspartnern Mobilitätspakete entwickelt, die die An- und Abreise mit möglicher Ein-, Um- und Ausstiegshilfe, die Anschlussmobilität am Urlaubsort, die Übernachtung sowie ein mögliches Ausflugs- und Kulturprogramm beinhalten.
Veröffentlicht am 05.03.2015 15:17 von Franz Schmahl in der Kategorie Nachricht
Bohlenweg im Nationalpark Soomaa Foto: Aivar Ruukel
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UNBEKANNT (KOBINET) Von touristischen Anziehungspunkten in Estland berichtet heute kobinet-Korrespondent Hartmut Smikac und informiert über die Einladung zu einer fünftägigen Pressereise Ende Mai. Dabei ist auch ein Ausflug in den Nationalpark Soomaa vorgesehen. Die Kosten werden von den estnischen Partnern übernommen, Anmeldungen sind noch bis zum 19. März 2015 möglich.
Veröffentlicht am 05.03.2015 10:04 von Gerhard Bartz in der Kategorie Nachricht
Logo der Kampagne: Ich muss ins Krankenhaus … und nun? Foto:
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HOLLENBACH (KOBINET)
HOLLENBACH (KOBINET) Im nächsten Jahr feiert eine Kampagne des Bundesverbandes Forum selbstbestimmter Assistenz behinderter Menschen (ForseA e.V.) Jubiläum. Seit dem Jahre 2006 bemüht sich ForseA mit der Kampagne „ich muss ins Krankenhaus … und nun?“ darum, dass Menschen mit Assistenzbedarf diesen auch bei stationären Klinik- und Kuraufenthalten realisieren können. Dies schließt logischerweise auch die Unterbringung der Assistenzpersonen mit ein. Zunächst sah alles danach aus, als ob die Dokumentation der Kampagne in irgendeiner Berliner Schublade verschwunden sei.
Veröffentlicht am 05.03.2015 08:51 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Bild vom Start der Ausbildung Foto: Mirien Carvalho
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WüRZBURG (KOBINET)
WüRZBURG (KOBINET) Am 28. Februar lief im Berufsförderungswerk Würzburg (BFW) in Kooperation mit der Münchner Dolmetscheragentur VerbaVoice erstmals eine Fortbildung zum Schriftdolmetscher für blinde und sehbehinderte TeilnehmerInnen an. Unter der Schirmherrschaft der bayerischen Landesbehindertenbeauftragten Irmgard Badura, die auch die Idee zu der neunmonatigen, nebenberuflichen Fortbildung hatte, stürzten sich sieben PionierInnen am vergangenen Samstag auf das im BFW neue Berufsbild.
Veröffentlicht am 05.03.2015 08:39 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Logo: Die Bahn Foto: Die Bahn
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SCHWERIN (KOBINET) Die DB Regio AG teilte dem Infrastrukturministerium von Mecklenburg-Vorpommern mit, dass voraussichtlich im dritten Quartal 2015 die erwarteten barrierefreien Triebwagen für den Betrieb im Teilnetz Ost-West geliefert werden sollen. Die ersten dieser Triebwagen sollen auf dem Streckenabschnitt Bützow – Ueckermünde eingesetzt werden.
HAMBURG (KOBINET) Was es für behinderte Menschen im Alltag bedeuten kann, wenn es ständig Probleme mit der Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs gibt, schildert Ute Jaschinowski aus Hamburg.
KASSEL (KOBINET) Im Vorfeld des Internationalen Frauentags am 8. März fordert die Politische Interessenvertretung behinderter Frauen im Weibernetz den Gesetzgeber auf, widerstandsunfähige Frauen bei der anstehenden Sexualstrafrechtsreform konsequent von Anfang an mit zu denken.
BERLIN (KOBINET) Die Punkrocker Pertti Kurikan Nimipäivät könnten nach 2006, als die Hardrockband Lordi gewann, zum zweiten Mal den Sieg beim Eurovision Song Contest nach Finnland holen. Das sehen zumindest die finnischen Zuschauer so, die beim Vorentscheid die Vier mit ihrem Protestsong „Aina mun pitää“ („Immer Muss Ich“) im Mai nach Wien schicken. In nicht viel mehr als 90 Sekunden macht die Band mit diesem Song spektakulär Zwänge und Wünsche behinderter Menschen deutlich, wie das bisher in diesem Wettbewerb noch nicht geschehen ist. Die britischen Buchmacher sehen nach den bisher eingegangenen Wetten die Finnen schon im Finale auf einem der vorderen Plätze. Dabei stehen noch gar nicht alle Teilnehmer fest. Der deutsche Vorentscheid wird morgen Abend ab 20:15 Uhr aus Hannover übertragen.
BERLIN (KOBINET) Anlässlich der heutigen Beschlussfassung des Petitionsausschusses zur Rehabilitation und Anerkennung von Kindern, die in den 1950er und 1960er Jahren als Kinder und Jugendliche in Behindertenheimen und Einrichtungen der Kinder- und Jugendpsychiatrie untergebracht waren und dort Gewalt und Unrecht erfahren haben, forder Corinna Rüffer, Obfrau im Petitionsausschuss und Sprecherin für Behindertenpolitik der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, dass das Unrecht endlich anerkannt und aufgearbeitet wird.
Veröffentlicht am 04.03.2015 11:23 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Logo des Vereins Behinderung und Entwicklungszusammenarbeit (bezev) Foto: bezev
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ESSEN (KOBINET) Die Koordinatorin des Projektes „weltwärts alle inklusive“ des Vereins Behinderung und Entwicklungszusammenarbeit, Rebecca Daniel, hat die kobinet-nachrichten auf Benachteiligungen hingewiesen, die behinderte Menschen im internationalen Freiwilligendienst derzeit erleben. Sie fordert, dass die nötigen Teilhabeleistungen bei einem Freiwilligendienst auch im Ausland bezogen werden können.