
Foto: Aktion Mensch
Bonn (kobinet) Diese Woche ist Dr. Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbands, zu Gast im All Inclusive Podcast der Aktion Mensch. Dort spricht er u.a. über Solidarität in unserer Gesellschaft.

Bonn (kobinet) Diese Woche ist Dr. Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbands, zu Gast im All Inclusive Podcast der Aktion Mensch. Dort spricht er u.a. über Solidarität in unserer Gesellschaft.

Berlin (kobinet) Jenny Bießmann ist gerade einmal vier Jahre älter als die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL), die heute vor 30 Jahren am 19. Oktober 1990 gegründet wurde. Als jüngstes Vorstandsmitglied des Selbstvertretungsverbandes ist sie sich sicher, dass auch die nächsten 30 Jahre nicht langweilig werden, wie sie in ihrem Statement zum 30jährigen ISL-Jubiläum den kobinet-nachrichten mitteilte.

München (kobinet) In vieeln Bundesländern gibt es sie schon, aber vonseiten des bayerischen Sozialministeriums wird keine Bedarf dafür in Bayern gesehen. Obwohl immer mehr Menschen in Bayern wegen Erfahrungen mit Diskriminierung Hilfe suchten, sehe das Sozialministerium für eine zentrale Anlaufstelle auf Landesebene keinen Bedarf, berichtete vor kurzem die Süddeutsche Zeitung.

Kassel (kobinet) Uwe Frevert wurde in seinem Engagement für die Selbstbestimmung und Gleichstellung behinderter Menschen von der Independend Living Bewegung der USA und deren Kampf für Menschenrechte geprägt. In seinem Statement zum heutigen 30jährigen Jubiläum der ISL, die am 19. Oktober 1990 gegründet wurde, beleuchtet das aktuelle und langjährige Vorstandsmitglied der ISL einige Erfolge während der letzten 30 Jahre, zeigt sich aber auch frustriert angesichts der heute immer noch weitverbreiteten Aussonderungspraxis und der damit verbundenen Wohlfahrtsmaschinerie in Deutschland.

Bonn (kobinet) Im Netz gibt es viele Portale, über die man unkompliziert Geld zurückfordern kann, wenn beispielsweise der Flug oder Zug ausgefallen oder die Miete zu hoch ist. Refundrebel.com bietet nun als erstes Portal einen speziellen Entschädigungs-Service für Nutzer*innen an, die Schadenersatz wegen mangelnder Barrierefreiheit auf Zugreisen geltend machen wollen. In ihrem aktuellen Newsletter weist die Aktion Mensch auf einen Beitrag zu diesem Thema mit der Überschrift „Automatisch Recht bekommen“ hin.

Erlangen (kobinet) Der Name Dinah Radtke steht nicht nur für das große Engagement für das Zustandekommen der UN-Behindertenrechtskonvention. Die engagierte Streiterin für die Selbstbestimmung behinderter Menschen war auch Gründungsmitglied und im ersten Vorstand der Interessenvertretung Selbstbstimmt Leben in Deutschland (ISL), die am 19. Oktober 1990 in Erlangen gegründet wurde. In ihrem Statement zu diesem Jubiläum erinnert sich Dinah Radtke vor allem an die wilden Diskussionen in der Gründungsphase der Selbstvertretungsorganisation und betont: „Wir waren überzeugt, dass wir die Welt verändern konnten und das haben wir ja auch ein Stück weit geschafft.“

Köln (kobinet) Das Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben Köln (KSL) führt im Herbst wieder eine Reihe von Veranstaltungen durch, die zum Teil als Präsenz- bzw. als Online-Veranstaltungen geplant sind. Darauf hat Ellen Romberg-Hoffmann vom KSL, das beim Kölner Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen angesiedelt ist, die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht.

Bremen (kobinet) Die kobinet-nachrichten haben zum heutigen 30. Geburtstag der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) einige Akteur*innen der Selbstvertretungsorganisation behinderter Menschen um Statements gebeten. Horst Frehe vom Vorstand der ISL dankt beispielsweise all denjenigen, die die ISL als Bundesverband unter schwierigen Bedingungen aufgebaut haben und sieht diese heute als wichtige Stimme der Behindertenpolitik.

Winsen a. d. Aller (kobinet) Der Deutsche Bundestag hat in einem Entschließungsantrag die Bundesregierung aufgefordert, einen genaueren Blick auf die Entlohnung der behinderten Beschäftigten in Werkstätten für behinderte Menschen zu werfen. Mittlerweile wurde das Forschungsvorhaben vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales vergeben und gestartet. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul sprach mit Ulrich Scheibner von der virtuellen Denkwerkstatt – eine Allianz zukunftsorientierter Werkstattfachleute – über das System der Werkstätten und die Entlohnungspraxis. Ulrich Scheibner hat früher 25 Jahre lang als Geschäftsführer der Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen (BAG WfbM) gearbeitet und weiß daher gut, wovon er spricht.

Berlin (kobinet) Am 19. Oktober 1990 wurde in Erlangen die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) gegründet. Darauf und auf ein Interview dazu mit Dr. Sigrid Arnade weist die ISL heute auf ihrer Facebook-Seite hin. Gabriele Wittmann vom Rollstuhl Kurier sprach mit Dr. Sigrid Arnade über diese besondere Geschichte und was sich in den letzten 30 Jahren seit der Gründung der ISL ereignet hat und was erreicht wurde.

Bremen (kobinet) Kassandra Ruhm ist unermüdlich, wenn es um die Aufklärungsarbeit für eine vielfältige Gesellschaft geht, wie zum Beispiel durch ihre Posterserie „bunt ist schöner“ über Vielfalt und Inklusion, die sich für Respekt vor unterschiedlichen Lebensweisen einsetzt. Genauso wichtig ist ihr, dass die politischen Rahmenbedingungen zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention geschaffen werden, so dass sie appelliert, sich bei der Entwicklung und Umsetzung von Aktionsplänen zur Umsetzung der Konvention einzumischen. Für Bremen hat sie konkrete Vorschläge unterbreitet.

Berlin (kobinet) Die Hoffnung durch einen Stern ausdrücken, die Sehnsucht der Seele durch einen strahlenden Sonnenuntergang. (Vincent van Gogh)

HEIDELBERG (kobinet) An der Pädagogischen Hochschule Heidelberg wurde gestern gemeinsam mit Wissenschaftsministerin Theresia Bauer das Annelie-Wellensiek-Zentrum für Inklusive Bildung (AW-ZIB) eröffnet. In diesem bundesweit einmalig Zentrum bringen sich Menschenals Bildungsfachkräfte selbst in die Hochschullehre ein, die als kognitiv beeinträchtigt gelten und eine dreijährige Vollzeitqualifizierung erfolgreich abgeschlossen haben.

BERLIN (kobinet) Von den Hausarztpraxen in Deutschland verfügen derzeit rund 26 Prozent über einen uneingeschränkt barrierefreien Zugang. Das ist aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Bundestagsfraktion der Grünen zu erfahren.

Bremen (kobinet) „Zwei schöne, rundliche, etwas ältere Frauen machen ausgelassen zusammen Blödsinn und lachen glücklich.“ So beschreibt Kassandra Ruhm ihr 42. Poster der Woche aus ihrer Reihe „bunt ist schöner“ – eine Poster-Serie über Vielfalt und Inklusion, die sich für Respekt vor unterschiedlichen Lebensweisen einsetzt.

HEIDELBERG (kobinet) Nach Inkrafttreten des Bundesteilhabe-Gesetzes (BTHG) ergeben sich für die Werkstätten-Mitwirkungsverordnung viele neue Aspekte. In einem zweiteiligen Beitrag, welcher im Diskussionsforum „Rehabilitations- und Teilhaberecht“ veröffentlicht wurde, geben die Autoren einen aktuellen Einblick in die Werkstätten-Mitwirkungsverordnung und werfen dabei rechtliche und tatsächliche Fragen auf, die sich in diesem Zusammenhang seit Einführung des Bundesteilhabegesetzes ergeben.

BERLIN (kobinet) Im Jahr 2017 hat die Europäische Union ihre Säule der sozialen Rechte formuliert und festgelegt. Wie eine EU-Beamte jetzt gegenüber EURACTIV, dem multimediadienst der EU einräumte, sind mehr Anstrengungen nötig, um tatsächliche Auswirkungen der Strategie im Leben in der Europäischen Union erkennbar zu machen. Aus diesem Grund werde die Kommission Anfang 2021 einen Aktionsplan zur Umsetzung der 20 Schlüsselprinzipien der Europäischen Säule der sozialen Rechte vorlegen.

München (kobinet) Als Problem zwischen Aufwertung und Abwertung beschreibt Denise Klein das Thema Ableismus in einem Beitrag für das Online-Magazin ZEITjUNG mit dem Titel „Ableismus – Was ist das ist und was bedeutet das für uns?“

Bremen (kobinet) Während es für die hauptamtlichen Mitarbeiter*innen in den Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) eine Absicherung der Löhne durch den Senat gibt, werde das Entgelt der Werkstattbeschäftigten im Wesentlichen aus den Arbeitsgewinnen der Gewerke finanziert. Die Beschäftigten in den Werkstätten erhalten als Entlohnung im bundesweiten Durchschnitt ca. 214 Euro monatlich. Mit einem gemeinsamen Antrag von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und LINKEN in die Bremische Bürgerschaft wollen die Fraktionen sicherstellen, dass die Entgelte für Werkstattbeschäftigte auch über 2020 hinaus abgesichert werden.

Berlin (kobinet) Angesichts bundesweit wieder steigender COVID-19-Infektionszahlen kurz vor Beginn der Erkältungs- und Grippesaison hat sich der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) erneut auf eine Sonderregelung zur telefonischen Krankschreibung verständigt. Befristet vom 19. Oktober 2020 vorerst bis 31. Dezember 2020 können Patientinnen und Patienten, die an leichten Atemwegserkrankungen leiden, telefonisch bis zu 7 Kalendertage krankgeschrieben werden.

Hameln/Berlin (kobinet) Das Bundesverfassungsgericht hat infolge der von AbilityWatch unterstützten Verfassungsbeschwerde Fragen zur Triage und den damit verbundenen Abwägungsentscheidungen an unterschiedliche Institutionen versandt. Im Juli hatten neun Personen der sogenannten Corona-Risikogruppe die Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht eingelegt. Sie zielt darauf, dass der Gesetzgeber seiner Schutzpflicht den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern gegenüber nachkommt und verfassungsrechtlich nachprüfbare Prinzipien regelt, nach denen im Fall einer Triage zu entscheiden ist.

Bonn (kobinet) Ein Hilferuf aus Bonn von der Ohrenkuss-Redaktion erreichte heute kobinet. Vor 22 Jahren wurde hier ein Magazin mit jungen Leuten gegründet, die als „geistig behindert“ galten. Durch Corona droht jetzt das Aus.

Berlin (kobinet) Inklusion ist kein Schönwetter-Konzept, schreibt Jürgen Dusel heute in seinem Newsletter. Die Probleme einer Gesellschaft, die in „normalen Zeiten“ teilweise übersehen oder verdrängt werden, zeigten sich überdeutlich in Krisenzeiten, so der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen.

Berlin (kobinet) Was lange währt, wird endlich gut, die Volksweisheit konnte nun auch in Sachen Coronatests zutreffen. Die Bundesvereinigung Lebenshilfe hatte sich bei Gesundheitsminister Jens Spahn vehement dafür eingesetzt, dass auch Menschen mit Behinderung zur Prävention Schnelltests auf Corona kostenfrei erhalten und nicht nur alte Menschen in Senioren- und Pflegeheimen. Eine entsprechende Verordnung soll das nun sicher stellen.

Leipzig (kobinet) Zum heutigen Tag des weißen Stockes haben eine Reihe von Verbänden Kritik an hohen Zuzahlungen für Sehhilfen geübt. Der MDR hat diesen Tag mit einem Bericht aufgegriffen, um darauf hinzuweisen, wie wichtig Alternativtexte in sozialen Medien sind.

MÜNCHEN (kobinet) Im Freistaat Bayern startet heute die Notfallbereitschaft für gehörlose Menschen. Diese können dann in Notfällen über die TESS-App eine Gebärdensprachdolmetscherin oder einen Gebärdensprachdolmetscher rufen.

KÖLN (kobinet) In der Zeit vom 17. bis zum18. Oktober sollte das traditionelle Kick Off Turnier des Rollstuhlbasketball-Clubs des RBC Köln 99ers stattfinden. Leider müssen alle Sportfreunde nun auf die angekündigten sechs spannenden Partien verzichten – das Turnier kann im Jahr 2020 nicht stattfinden.

BONN (kobient)
BONN (kobient) Jedes fünfte Kind / jeder fünfte Jugendliche lebt in Deutschland in Armut – das ergibt sich aus Zahlen der Bertelsmann-Stiftung. Diese etwa 2,8 Millionen Kinder und Jugendliche sind nach Einschätzung des BDH Bundesverband Rehabilitation eine Zahl, welche eine soziale Haltelinie verlangt. So warnt Ilse Müller, die Vorsitzende dieses Sozialverbands davor, die Verankerung dieser wichtigen sozialen Haltelinie weiterhin auf die lange Bank zu schieben:

Brüssel/Berlin (kobinet) Das European Disability Forum und die Lebenshilfe laden zu einer Online-Konferenz zum Thema “COVID 19 und Behinderung” am 30. Oktober von 10.30 – 14.30 Uhr ein. Angesichts der massiv steigenden Infektions- und Todeszahlen in vielen Ländern Europas könnte das Thema dieser europäischen Tagung nicht aktueller sein.

Hamburg (kobinet) „Was für eine Person stärkend und wichtig ist, ist für eine andere Person Teil von Diskriminierung,“ heißt es im Vorwort von Eliah Lüthi in dem vor Kurzem erschienenen Buch „beHindert & verRückt“. Es entstand in der Nachfolge der gleichnamigen Berliner „pride parade“. Christian Mürner hat für die kobinet-nachrichten die folgende Rezension zu dem Buch verfasst.

Leipzig (kobinet) Mode ist für Jennifer Sonntag mehr als Kleidung. Die Journalistin und Inklusionsbotschafterin sieht sie als Ausdrucksform ihrer selbst. Sie umgibt sich seit ihrer Erblindung gern mit Dingen, in die sie sich auch „hineinfühlen“ kann. Im Vorfeld des heutigen Tag des weißen Stockes hat sie dazu einen Beitrag für das MDR-Fernsehmagazin Selbstbestimmt erstellt.

Dresden (kobinet) Am 10. Oktober fand im sächsischen Plauen der erste hybride Landesparteitag der sächsischen Linken statt. Hybrid bedeutet: Ein Teil der Delegierten war vor Ort, und ein Teil wurde per Videokonferenz dazugeschaltet. Es war auch der erste Landesparteitag für den Inklusionsbotschafter Birger Höhn, bei dem er in seiner ehrenamtlichen Funktion als Teil des Landesinklusionsbeauftragtenteams vor Ort war. Nach Informationen von Birger Höhn wurde dabei die Inklusion gestärkt.

Mellrichstadt/Kassel (kobinet) „Wohnheimerzieher dürfen mit positivem Corona-Test arbeiten“. So lautete eine Schlagzeile vom 13. Oktober im ntv-Corona-Ticker, die kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul aufhorchen ließ. Nachdem er auf einen Bericht in BR24 vom 12. Oktober über die freiwillige und genehmigte Weiterarbeit von ebenfalls infizierten Betreuern in einer Lebenshilfeeinrichtung im unterfränkischen Mellrichstadt aufgrund von Personalnot gestoßen ist, leuchten bei ihm einige Fragezeichen auf, die er in seinem Kommentar aufgreift.

Uder (kobinet) „Wie geht Partizipation in Zeiten der Pandemie?“ So lautet der Titel eines derzeit stattfindenden Seminars zur politischen Interessenvertretung von Eltern mit Behinderungen auf Bundesebene. Der Bundesverband behinderter Eltern (bbe) hat zu der in Uder und online vom 11. bis 15. Oktober stattfindenden Veranstaltung eingeladen. Gerade für behinderte Eltern biete die Partizipation bei Online-Veranstaltungen zum Teil erhebliche Erleichterungen, wie kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul heute beim Pressegespräch mit Veranstalter*innen und Teilnehmer*innen erfuhr.

BERLIN (kobinet) Im Vorfeld der heutigen Sitzung des Bundeskabinetts begrüßt das Deutsche Kinderhilfswerk, dass mit dem Gesetzentwurf zur Novellierung des Jugendschutzgesetzes endlich ein zeitgemäßer Kinder- und Jugendmedienschutz in greifbare Nähe rückt. Dieser Schritt ist nach Einschätzug des Kinderhilfswerkes für Kinder, Jugendliche und Eltern seit vielen Jahren überfällig. Besonders positiv bewertet das Deutsche Kinderhilfswerk die Zielstellung des Gesetzesentwurfs, den Jugendmedienschutz explizit an Vorgaben aus der UN-Kinderrechtskonvention auszurichten.

Brüssel (kobinet) Während der Erklärung der Kommission zur Auswirkung von Covid-19 auf Langzeitpflegeeinrichtung waren sich die Kommission und Europaparlament ungewohnt einig. Beide verurteilten die katastrophalen Folgen der Pandemie in Pflegeeinrichtungen, die menschenunwürdige Isolation von Bewohner*innen und den Mangel an Unterstützung, Schutzmaterial und Testkapazitäten. Dies berichtet die Europaabgeordnete der Grünen Katrin Langensiepen, die einen Untersuchungsausschuss zu diesem Thema fordert.

Berlin (kobinet) Aktuell meldet das Robert-Koch-Institut wieder erhöhte Infektionszahlen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2. Aus diesem Anlass weist der Deutsche Gehörlosen-Bund erneut die Wichtigkeit von Mund-Nasen-Bedeckungen hin. Zudem fordern der Verband nochmal ausdrücklich den barrierefreien Informationszugang für Gehörlose.

Berlin (kobinet) Mit einer gemeinsamen Pressemitteilung zur „Woche des Sehens“ und zum „Tag des weißen Stockes“ am 15. Oktober kritisieren der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverbandes (DBSV), der Deutschen Vereins der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf (DVBS) und PRO RETINA Deutschland die hohen Zuzahlungen bei Sehhilfen. Sehbehinderte Menschen benötigten häufig sehr teure Brillengläser, Kontaktlinsen oder Lupen.

Berlin (kobinet) Angesichts der aktuellen Unwägbarkeiten rund um die COVID-19-Pandemie werden die Inklusionstage in diesem Jahr nicht wie üblich als Präsenzveranstaltung mit mehreren hundert Teilnehmenden durchgeführt werden können. Da die Veranstaltung auch von einem persönlichen Miteinander lebt, wurde daher entschieden, die Inklusionstage in das Frühjahr 2021 zu verschieben. In diesem Jahr finden aber anstelle der Inklusionstage zwei virtuelle Veranstaltungen statt, wie das Bundesministerium für Arbeit und Soziales mitteilte.

Bonn (kobinet) Mit dem „TurtleCoder“ können alle Kinder und Jugendliche spielerisch Programmieren lernen. Die Microsoft-Initiative „Code your Life“ setzt sich mit Unterstützung der Aktion Mensch dafür ein, dass Schüler*innen mit und ohne Behinderung beim digitalen Bildungsprojekt mitmachen können. Darauf hat die Aktion Mensch in ihrem neuesten Newsletter hingewiesen.