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Berlin (kobinet) Der Augenblick ist kostbar, wie das Leben eines Menschen! (Friedrich von Schiller)

Berlin (kobinet) Der Augenblick ist kostbar, wie das Leben eines Menschen! (Friedrich von Schiller)

Mainz (kobinet) Kai Bosch, Sieger der baden-württembergischen Landesmeisterschaft im Poetry Slam 2022, ist am 9. Juli zu Besuch im Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen (ZsL) Mainz. In seinem Workshop „Poetry Slam & kreatives Schreiben“ bietet der Künstler allen Interessierten einen Rahmen, um einen eigenen Text zu erarbeiten und vorzutragen.

BERLIN (kobinet) Die Special Olympics World Games Berlin 2023 sind mehr als Sport. Ihr ziel ist ebenso, Begegnungen zu schaffen für Menschen mit geistiger Beeinträchtigung. Mit mehr als 120 inklusiven Angeboten aus dem Berliner Kulturbereich trägt das umfangreiche Rahmenprogramm der Weltspiele dazu bei. Am heutigen Sonnabend startete das Kulturprogramm offiziell mit der Ausstellung „Special Olympics Portrait Project“ im Humboldt Forum in Berlin.

Bad Segeberg / Berlin (kobinet) „Wenn Kultur Grenzen sprengt – Vorhang auf für Inklusion Bühnenreif“, so lautet der Titel der mittlerweile 120. Ausgabe des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL). Sascha Lang spricht dabei mit der Initiatorin Linda Steuernagel, den Teilnehmer*innen Silja Korn und Christian Federer über ein spannendes Projekt, den Dokumentarfilm und über die positiven Effekte, die das Theaterspielen auf die Menschen hat.

BERLIN (kobinet) Der Paritätische Wohlfahrtsverband kritisiert den Kompromiss für ein Gemeinsames Europäisches Asylsystem (GEAS), dem die Bundesregierung gestern zugestimmt hat, scharf. Trotz der asylrechtlichen Verschärfungen und der Missachtung der UN-Kinderrechtskonvention von einem historischen Erfolg zu sprechen, ist aus Sicht des Wohlfahrtsverbandes bitter. Der Paritätische appelliert in dem Zusammenhang an die Bundesregierung und das Europäische Parlament, sich im nun anstehenden Trilog-Gesetzgebungsverfahren für deutliche Nachbesserungen einzusetzen.

BERLIN (kobinet) Auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag in Nürnberg wurde am 08. Juni 2023, der hunderttausendste Demenz Partner von der Deutschen Alzheimer Gesellschaft geschult. Die Parlamentarische Staatssekretärin des Bundesministeriums für Gesundheit, Sabine Dittmar nahm persönlich an der Schulung teil und gratulierte zu dem großen Erfolg.

BERLIN (kobinet) Die Flamme der Special Olympics World Games Berlin 2023 ist in der Hauptstadt angekommen. In wenigen Tagen wird das Special Olympics Feuer bei der Eröffnungsfeier der Weltspiele für Menschen mit geistiger Beeinträchtigung entzündet. Feierlich wurde die „Flame of Hope” von der Hohepriesterin an Sven Albrecht, als Stellvertreter für die Gastgeberstadt und CEO des Organisationskomitees der Weltspiele, übergeben und setzte damit einen weiteren emotionalen Höhepunkt auf der Reise zu der weltweit größten inklusiven Sportveranstaltung.

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Berlin (kobinet) „Sagt mal, wer hat heute die Tablettenbox verwechselt? Täuschen wir uns und es läuft doch alles super im deutschen Gesundheitssystem für behinderte Menschen? https://twitter.com/Dt_Aerzteblatt/status/1666835513750482944 Liebes @aerzteblatt, davon merken Betroffene rein gar nichts!“ Mit diesem Tweet hat die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) auf einen Bericht über die Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage im Bundestag in Sachen Barrierefreiheit und Inklusion im Gesundheitswesen reagiert.

Nürnberg (kobinet) Am Mittwoch, den 7. Juni hat der 38. Deutsche Evangelische Kirchentag in Nürnberg begonnen. Das inklusive Team des „alstersnack“ der Evangelischen Stiftung Alsterdorf gestaltet dabei gemeinsam mit Mitarbeitenden anderer diakonischer Einrichtungen vor Ort das Café Pause Inklusiv. Das Café Pause inklusiv ist ein Ort der Begegnung und der Vielfalt. Auch Menschen, die sonst nicht in der Gastronomie arbeiten, machen mit und sorgen dafür, dass es frischen Kaffee, Tee und Snacks gibt und das Café ein Ort zum Erholen und Wohlfühlen wird. Erstmalig werden bei Pause inklusiv nur Snacks aus handwerklicher inklusiver und diakonischer Produktion angeboten.

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Berlin (kobinet) Nicht zuletzt das Schreiben der Fachverbände für Menschen mit Behinderung vom 7. Juni an Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach mit dem Hinweis auf lebensbedrohliche Versorgungsdefizite bei beatmeten Versicherten macht deutlich, dass die Frist für das Inkrafttreten des neuen Anspruchs auf Außerklinische Intensivpflege um zwei Jahre verlängert werden muss. Verschiedene Akteur*innen hatten bereits zuvor auf die falsche Richtung hingewiesen, die hier vom ehemaligen Gesundheitsminister Jens Spahn angeschoben wurde und die Betroffenen enorm unter Druck setzen.

Köln (kobinet) „Ralf Andrasch ist Torwart im Fußball. Er macht bei den Special Olympics World Games in Berlin mit. Das ist ein großes Sport-Turnier. Dort treten Sportler mit geistiger Beeinträchtigung aus der ganzen Welt an.“ So heißt es in der Ankündigung der aktuellen Folge des Podcast „Players – Der Sportpodcast“ des Deutschlandfunks, der in einfacher Sprache von Marina Schweizer erstellt wurde.

Mainz / Sachsenheim
Mainz / Sachsenheim Katrin Langensiepen muss als Mitglied des Europäischen Parlaments zwar oft in Brüssel und anderen Ländern sein. Der selbst behinderten Abgeordneten von den Grünen ist es jedoch auch wichtig, im Kontakt mit Aktiven vor Ort in Deutschland zu sein. Während sie bei der Weiterbildung zur Selbstvertretung behinderter Menschen des Bildungs- und Forschungsinstituts zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) am 17. Juni in Mainz online zugeschalten wird, um u.a. über die Staatenkonferenz zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in New York zu berichten, wird sie am 21. Juni in Sachsenheim bei Ludwigsburg vor Ort sein und über Inklusion diskutieren. Im Europäischen Parlament setzt sich Katrin Langensiepen u.a. für einen inklusiven Arbeitsmarkt und für Alternativen zur Beschäftigung in einer Werkstatt für behinderte Menschen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt ein.

HANNOVER (kobinet) Wie eine Studie zeigt, welche die Schufa in Auftrag gegeben hatte, hat schlechte Karten beim Umgang mit Finanzprodukten, wer das Internet nicht nutzt oder nicht gut mit dem Computer umgehen kann. Im Hinblick auf die zahlreichen Filialschließungen verschiedener Banken sieht der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen zunehmende Schwierigkeiten vor allem für ältere Menschen, wenn es um Überweisungen, Geldabhebungen oder ähnliches geht. Er appelliert deshalb insbesondere an die Sparkassen, ihren Kurs zu ändern.

ATHEN (kobinet) Wenige Tage vor Beginn der Special Olympics World Games Berlin 2023 ist das olympische Feuer auf dem Weg nach Deutschland. In Athen wurde gestern die Flamme der Special Olympics, die „Flame of Hope”, im Rahmen einer feierlichen Zeremonie im historischen Zappeion Megaron entzündet. Im Beisein der Präsidentin Griechenlands, Katerina Sakellaropoulou, des deutschen Botschafters Dr. Ernst Reichel und Teilnehmern der Special Olympics Bewegung wurde die „Flame of Hope“ an Sven Albrecht, den Geschäftsführer Special Olympics World Games Berlin 2023, übergeben.

Berlin (kobinet) Mit einem offenen Brief mit dem Titel „Geflüchtete Menschen mit Behinderung und pflegende Angehörige bei der Neuregelung des Staatsangehörigenrechts nicht diskriminieren“ haben sich Handicap International (HI) und eine Reihe von Unterstützer*innen an Abgeordnete des Deutschen Bundestags gewandt. Zusammen mit der Selbstvertretungsgruppe „NOW! Nicht Ohne das Wir“ möchte HI nun zeitnah ins Gespräch mit den angeschriebenen Abgeordneten gehen. Der offene Brief kann online von Einzelpersonen und Organisationen unterstützt werden.

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Grimma (kobinet) „Wir wollen Zeichen setzen und mit verschiedenen Aktionen an einen Tag erinnern: den Welthirntumortag am 8. Juni. Dieser Aktions- und Gedenktag wurde im Jahr 2000 von der Deutschen Hirntumorhilfe initiiert, deren Mitglieder und Freunde aus mehr als 20 Nationen sich gemeinsam für die Belange von Hirntumorpatienten einsetzen. Ziel des Welthirntumortages ist es, die Aufmerksamkeit der breiten Öffentlichkeit für diese nur wenig bekannte Tumorerkrankung zu gewinnen“, heißt es anlässlich des heutigen Welthirntumortages auf der Internetseite der Deutschen Hirntumorhilfe.

BERLIN (kobinet) Der im Zusammenhang mit den Special Olympics World Games produzierte Dokumentarfilm „ALL INCLUSIVE“ ist ab morgen in den Kinos in Deutschland zu sehen. Im Rahmen des Kinostarts finden Veranstaltungen mit Gästen statt. Die erste Veranstaltung dieser Art gibt es morgen um 12.00 Uhr im CinemaxX in Krefeld. Dem folgt um 18.45 Uhr eine weitere Filmvorführung mit Gespräch mit Autor und Kameramann Gordon Volk in den Passage Kinos (Wintergarten) in Leipzig.

BERLIN (kobinet) Mit einem Schreiben an Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach haben die Fachverbände für Menschen mit Behinderung auf lebensbedrohliche Versorgungsdefizite bei beatmeten Versicherten hingewiesen und gefordert, die Frist für das Inkrafttreten des neuen Anspruchs auf Außerklinische Intensivpflege um zwei Jahre zu verlängern. Für etwa 18.000 Versicherte droht sonst nach Einschätzung des Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen (bvkm) eine lebensgefährliche Unterversorgung.

BERLIN (kobinet) In zehn Tagen beginnen in Berlin die Special Olympics World Summer Games 2023, die 16. internationalen Sommerspiele der Special Olympics. Zu diesen Spielen kommen rund 7.000 Athletinnen und Athleten mit geistiger und mehrfacher Behinderung aus 190 Länder-Delegationen, 20.000 Freiwillige, Trainer, Schiedsrichter und Gäste aus aller Welt nach Berlin. Der sportpolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE, André Hahn, befürchtet durch die Termingestaltung selbstverursachte Probleme, da im gleichen Zeitraum vom 12.bis zum 23. Juni 2023 die AIR DEFENDER 2023 stattfinden wird.

Berlin (kobnet)
Berlin (kobnet) 2022 hat der UN-Fachausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderungen seine „Leitlinien zur Deinstitutionalisierung (auch in Notfällen)“ veröffentlicht. Das Deutsche Institut für Menschenrechte hat diese ins Deutsche übersetzt. In den Leitlinien geht es um die Verwirklichung des Rechts von Menschen mit Behinderungen auf ein selbstbestimmtes Leben und auf Inklusion in die Gemeinschaft. Sie sollen als Grundlage für die Planung von Deinstitutionalisierungsprozessen und der Verhinderung von Institutionalisierung dienen. Dies teilt das Deutsche Institut für Menschenrechte im Hinblick auf die Veröffentlichung der Publikation mit, die nun im Internet heruntergeladen werden kann.

Berlin (kobinet) Die Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Fraktion der CDU/CSU – Drucksache 20/6779 – mit dem Titel „Menschen mit Behinderungen im deutschen Gesundheitssystem“, über die die kobinet-nachrichten bereits berichtet hat, ist nun auch online im Dokumentationssystem des Deutschen Bundestags eingestellt worden. Nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass die diesjährigen Inklusionstage dem Thema barrierefreies und inklusives Gesundheitssystem gewidmet waren, sind die Antworten der Bundesregierung interessant.

Ludwigshafen / Worms / Mainz (kobinet) Menschen mit Behinderungen haben einen Anspruch auf eine gleichberechtigte und selbstbestimmte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Eine wesentliche Voraussetzung für die Verwirklichung dieses Anspruchs ist die Teilhabe am beruflichen Leben. Inklusionsbetriebe sind Unternehmen des allgemeinen Arbeitsmarkts, die Menschen mit und ohne Behinderungen regulär beschäftigen. Dabei agieren sie wirtschaftlich und behaupten sich wie andere Unternehmen am Markt. Das Integrationsamt unterstützt die Unternehmen beispielsweise mit betriebswirtschaftlicher Beratung, finanziellen Leistungen für Aufbau, Erweiterung oder Modernisierung von neu zu gründenden oder bereits bestehenden Inklusionsbetrieben und fördert die Beschäftigung der Menschen mit Behinderungen durch dauerhafte Personalkostenzuschüsse, heißt es vonseiten des rheinland-pfälzischen Sozialministeriums und vom Behindertenbeauftragten Matthias Rösch.

Wien (kobinet) Bei Verspätungen und Zugausfällen haben Fahrgäste Rechte, die sie gegenüber dem Bahnunternehmen geltend machen können. Ab heute, 7. Juni 2023, kommen laut einem Bericht des österreichischen Online-Nachrichtendienstes BIZEPS aber einige Ausnahmen hinzu. Entsprechend der Informationen der Agentur für Passagier- und Fahrgastrechte über die Neufassung der EU-Verordnung „über die Rechte und Pflichten der Fahrgäste im Eisenbahnverkehr“ (VO 2021/782), wird nun beispielsweise für Personen mit Behinderung oder eingeschränkter Mobilität u.a. die Vorabanmeldungsfrist für Hilfeersuchen, beispielsweise für das Ein-, Um- und Aussteigen, auf 24 Stunden reduziert.

Nürnberg (kobinet) Im Vergleich zum Mai 2022 waren im Mai 2023 über 1.500 schwerbehinderte Menschen mehr arbeitslos gemeldet. Waren im Mai 2022 noch 161.456 arbeitslose schwerbehinderte Menschen bei der Bundesagentur für Arbeit arbeitslos gemeldet, waren es im Mai 2023 163.075. Hinzu kommen die nicht erfassten über 300.000 behinderten Menschen, die in Werkstätten weit unter Mindestlohn und echte Vermittlungschancen arbeiten. Mit Zustimmung des Bundesrats wurde am 12. Mai 2023 das Gesetz zur Förderung eines inklusiven Arbeitsmarktes verabschiedet, das u.a. eine höhere Ausgleichsabgabe für Betriebe, die keinen einzigen behinderten Menschen beschäftigen, vorsieht. Es bleibt abzuwarten, ob dieses Gesetz nach seinem Inkrafttreten Wirkung für die verstärkte Besschäftigung behinderter Menschen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zeigen wird.

Bremen (kobinet) Dem Landesbehindertenbeauftragten von Bremen, Arne Frankenstein, ist es gemeinsam mit der Stadtbibliothek Bremen gelungen, die Wanderausstellung „Flucht, Migration, Behinderung – Einblicke und Erfahrungen zum Leben in Deutschland“ nach Bremen zu holen. Vom 21. Juni bis zum 9. Juli ist die Ausstellung im Wall-Saal in der Stadtbibliothek Bremen, Zentralbibliothek (Am Wall 201, 28195 Bremen https://www.bremen.de/barrierefrei/visitenkarte/stadtbibliothek-bremen—zentralbibliothek-334917#/) zu sehen. Die Ausstellung „Flucht, Migration, Behinderung – Einblicke und Erfahrungen zum Leben in Deutschland“ informiert über die Schnittstelle Flucht, Migration und Behinderung und bietet Akteur*innen und Selbstvertreter*innen einen Ort, an dem sie ihre Geschichten erzählen.

Bonn (kobinet) Anlässlich des heutigen Tags der Sehbehinderung am 6. Juni rückt PRO RETINA Deutschland die heikle Situation von sehbehinderten und blinden Patientinnen und Patienten in Krankenhäusern in den Fokus. Denn Krankenhäuser sind in der Regel nicht auf die Behandlung von Menschen mit Sehbehinderung vorbereitet und die Pflegerinnen und Pfleger mit der Situation oftmals überfordert. Bisweilen können notwendige ophthalmologische Behandlungen nicht erfolgen – ein für die Betroffenen und das Pflegepersonal unhaltbarer Zustand. Anschauliche Einblicke in die Krankenhauspraxis schildern Pfleger und Betroffene in der neuen Folge des PRO RETINA-Podcasts „Blind verstehen“, wie die Organisation mitteilt.

HAMBURG (kobinet) Anlässlich des diesjährigen Sehbehindertentags geht der Blinden- und Sehbehindertenverein Hamburg (BSVH) den ersten Schritt zur Gründung eines regionalen Aktionsbündnisses „Sehen im Alter“. Mit dem Zusammenschluss möchte der BSVH die notwendigen Expertinnen und Experten in Hamburg vernetzen, um sich der Herausforderung einer Volkskrankheit, dem Sehverlust im Alter, zu stellen.

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FRANKFURT am Main (kobinet) Der Alltag taubblinder und hörsehbeeinträchtigter Menschen birgt viele Herausforderungen. Um die Unterstützung Betroffener und ihrer Angehörigen weiter auszubauen, finanziert das Land künftig eine hessenweit agierende Beratungsstelle in Trägerschaft der Deutschen Blindenstudienanstalt (blista)„In der neuen Beratungsstelle möchten wir gemeinsam mit den ratsuchenden Menschen und ihren Angehörigen die für sie passenden Angebote finden und sie auf dem Weg zu mehr Selbstbestimmung und Autonomie begleiten“, sagt Ute Mölter, Leiterin der Hessischen Beratungsstelle für Menschen mit Taubblindheit und Hörsehbehinderung der blista..

Berlin (kobinet) Ging es in der Bundesgeschäftsstelle der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) aufgrund der Beschäftigung von Menschen mit ganz unterschiedlichen Behinderungen bisher schon bunt zu, bereichert ein neues Team Mitglied nun die ISL in ihrem Berliner Büro: „Nach langem Warten ist es nun soweit und das neue Team Mitglied in der Bundesgeschäftsstelle ist einsatzbereit. Yascha Sherlock ist der Assistenzhund in Ausbildung von Emine Kalali und lebt sich aktuell im Büro ein. Bislang hat alles wunderbar geklappt und Yascha Sherlock fühlt sich bereits rundum wohl“, heißt es im neuesten Newsletter der ISL. Die erste Dienstreise hat das neue Team bereits mit Bravour bestanden.

Berlin (kobinet) Am 20. Juni wird der 21. Deutsche Hörfilmpreis im Rahmen einer festlichen Gala in Berlin verliehen. In diesem Jahr kehrt der Deutsche Hörfilmpreis wieder in die Räume der Hauptstadtrepräsentanz der Deutschen Telekom zurück, wo Filmexperte und Moderator Steven Gätjen durch den glanzvollen Abend führen wird. Für den musikalischen Rahmen wird DOTA sorgen. Die Berliner Band um Musikerin Dota Kehr strickt aus feinsinnigen, vielschichtigen Texten und vom Bossa Nova und Jazz beeinflussten Klängen schöne und eingängige Popsongs, wie es in einer Presseinformation des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) heißt.

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München (kobinet) Der Inklusionsbeirat des Bezirks Oberbayern ermöglicht Menschen mit Behinderungen, sich aktiv in das politische Leben einzubringen. Vor kurzem hat sich das Gremium zu seiner zweiten Sitzung getroffen. Eingeladen hatten die beiden Inklusionsbeauftragten des Bezirks Oberbayern sowie die Bezirksrätinnen Claudia Hausberger und Dr. Frauke Schwaiblmair, die dem Beirat vorsitzen. Auf der Tagesordnung stand unter anderem das Thema „Platzfreihalteregelung“. Die „Platzfreihalteregelung“ ist auch als „10- oder 30-Tage-Regelung“ bekannt. Die 30-Tage-Regelung legt fest, wie lange Bewohner’innen im ambulanten oder stationären Wohnen vorübergehend abwesend sein können.

Heidelberg/Berlin (kobinet) Die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) und ihre wissenschaftlichen Kooperationspartner laden zur Online-Diskussion zum Thema Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben in der Beratung ein, die noch bis zum 21. Juni durchgeführt wird. Für Menschen mit Behinderungen eröffnet sich in Deutschland eine ganze Bandbreite an Beratungsangeboten, wenn es um die Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben geht. Aber wie muss eine gute Beratung aussehen? Welche Fragen und Erwartungen haben Ratsuchende? Wo liegen Möglichkeiten und Grenzen der jeweiligen Angebote? Über diese Themen, gute Beispiele aus der Praxis, mögliche Handlungsbedarfe und passende Lösungsansätze diskutieren Expertinnen und Experten mit Interessierten in einer öffentlichen Online-Diskussion der DVfR und ihrer wissenschaftlichen Kooperationspartnerin an der Humboldt-Universität zu Berlin.

Kassel (kobinet) Der Newsletter des Deutschen Behindertenrats (DBR) über die Aktivitäten im Mai 2023 ist erschienen und wurde auf deren Internetseite veröffenlticht. Jeweils am Ende eines Monats erscheint dieser Newsletter, in dem die Ereignisse des Monats zusammengefasst und Veranstaltungshinweise für die nächste Zeit gegeben werden.

Essen (kobinet) Der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung Jürgen Dusel nimmt die Kritik behinderter Menschen ernst, die nicht mehr als „geistig behindert“ bezeichnet werden wollen. Seit einem Workshop mit Betroffenen, zu dem er eingeladen hatte, spricht er von „Menschen mit Lernbeeinträchtigung“. Gerade im Lichte der ab Mitte Juni anstehenden Special Olympics World Games in Berlin mit einer enormen öffentlichen Ausstrahlung tut eine breite Diskussion über den Begriff Not, weil die Veranstalter immer noch selbstverständlich von „Menschen mit geistiger Behinderung“ sprechen. Dr. med. Maria del Pilar Andrino hat sich daher einige Gedanken zur Verwendung und Einordnung des Begriffes gemacht. Die kobinet-nachrichten veröffentlichen diese im Folgenden:

Berlin (kobinet) „Die Bundesregierung zeigt keinerlei Interesse, die für behinderte Menschen höchst angespannte Situation im Gesundheitswesen zeitnah zu entschärfen“, kritisiert Prof. Dr. Sigrid Arnade, Vorstandsfrau im NETZWERK ARTIKEL 3 angesichts der Beantwortung der Bundesregierung der Kleinen Anfrage der CDU/CSU-Fraktion „Menschen mit Behinderungen im deutschen Gesundheitswesen“ (BT-Drucksache 20/6779).

Bonn (kobinet) Im Juni finden in Berlin die Special Olympics World Games statt. Während Inklusion auf der olympischen Ebene angekommen ist, wie auch die Paralympics zeigen, fehlt sehbehinderten und blinden Menschen auf der Ebene der Sportvereine vor Ort vielfach die Möglichkeit zur Teilhabe. Daher hat PRO RETINA Deutschland in diesem Jahr eine Kampagne für mehr Inklusion in Sportvereinen gestartet.

Nürnberg (kobinet) „Die Erwerbsbeteiligung schwerbehinderter Menschen ist deutlich niedriger als bei der nicht-schwerbehinderten Bevölkerung. Die Arbeitsmarktentwicklung für schwerbehinderte Menschen wird weniger durch die Konjunktur und stärker durch rechtliche Rahmenbedingungen und die demografische Entwicklung beeinflusst. Die Zahl der beschäftigten schwerbehinderten Menschen ist seit Jahren kontinuierlich gestiegen. Der Wachstumstrend wurde allerdings in dem von der Corona-Pandemie stark betroffenen Jahr 2020 gestoppt und stagnierte zuletzt.“ Das sind einige Ergebnisse des Berichts zur Arbeitsmarktsituation schwerbehinderter Menschen 2022 der Bundesagentur für Arbeit.

Bonn (kobinet) „Wie kommunizieren eigentlich Menschen ohne Gehör? Gibt es verschiedene Dialekte in der Gebärdensprache? Wie funktioniert die Grammatik und wie buchstabiere ich meinen Namen? Das alles erfährst du in unserem Artikel zur Deutschen Gebärdensprache.“ So heißt es im neuesten Newsletter der Aktion Mensch.

Berlin (kobinet) Die Zeitschrift Recht und Praxis der Rehabilitation hat im Mai den Themenschwerpunkt Zugänglichkeit für Menschen mit Behinderungen mit besonderer Beachtung für Ämter und öffentliche Stellen.

Berlin (kobinet) Mit dem 101-jährigen Journalisten und Holocaust-Überlebenden Geeorg Stefan Troller veröffentlicht die Berliner Zeitung (3./4.6.) ihr Interview der Woche – „Der Mensch ist zu allem fähig. Punkt“. Die romantische Vorstellung, dass der Mensch gut sei, ist ihm schon im April 1945 abhandengekommen. Damals war Troller als amerikanischer Staatsbürger an der Befreiung Münchens und des KZ Dachau beteiligt.