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Berlin (kobinet) Ein windiger März und ein regnerischer April machen einen schönen Mai. (Thomas Fuller)

Berlin (kobinet) Ein windiger März und ein regnerischer April machen einen schönen Mai. (Thomas Fuller)

STUTTGART (kobinet) Anlässlich des gestrigen Tages der Freiwilligen hatte der Paritätische Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg vor weiterem Platzabbau gewarnt. In dem Zusammenhang weißt dieser Sozialverbanddarauf hin, dass für den Bundeshaushalt 2025 für das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) Mittelkürzungen von zirka 30 Prozent und den Bundesfreiwilligendienst (BFD) von mindestens 25 Prozent geplant sind. In Baden-Württemberg würde sich damit die Zahl der BFD-Plätze von rund 3.800 auf 2.850 und von 12.000 FSJ-Plätzen auf zirka 8.400 verringern.

Bad Segeberg / Halle (kobinet) „Der Nachteilsausgleich für Menschen mit Behinderung ist kein Vorteil“, so lautet der Titel der aktuellen Episode des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL). An jedem dritten Sonntag im Monat treffen Jennifer Sonntag und Sascha Lang im IGEL-Podcast aufeinander und tauschen sich über aktuelle Fragen aus, die behinderte Menschen betreffen und beschäftigen. Dieses Mal geht es um den Nachteilsausgleich für behinderte Menschen.

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Dresden (kobinet) Die Vorbereitungen für den diesjährigen Europäischen Protesttag zur Gleichstellung behinderter Menschen um den 5. Mai herum laufen in vielen Städten Deutschlands bereits auf Hochtouren. So auch in Dresden, wie Annett Heinich berichtet. Für den 3. Mai 2024 ab 14:00 Uhr rufen die Mitglieder des Zentrum für selbstbestimmt Leben (ZsL) Sachsen zum Protest für Gleichstellung und Chancengerechtigkeit von Menschen mit Behinderung vor dem Sächsischen Landtag auf. Gemeinsam mit den „Experten in eigener Sache“ der Lebenshilfe https://www.lebenshilfe-dresden.de/de/Aktuelles/Projekte/21-Einfach-politisch/21-Einfach-politisch.php werden zudem Podcasts bzw. Interviews aufgezeichnet.

Dresden (kobinet) „Ich liebe dieses Lied der Farbwerk-Band aus Dresden.“ Mit diesen Worten hat Annett Heinich aus Dresden die kobinet-nachrichten auf den Werkstattsong der Farbwerk-Band aufmerksam gemacht, der kostenfrei im Inernet angehört werden kann. „Der nächste Song heißt Werkstattsong und handelt davon, dass die Werkstatt eigentlich dafür gedacht ist, Leute aufzufangen, aber immer wieder die Situation aufkommt, dass sie eher Leute behindert und festhält“, heißt es in der Ankündigung des Songs bei einem Liveauftritt der Band. Mit dabei in der Band ist u.a. Birger Höhn, der früher selbst in einer Werkstatt für behinderte Menschen gearbeitet hat.

HANNOVER (kobinet) Anlässlich des morgigen „Tags der Anerkennung von Freiwilligen“ fordert der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen eine bessere Förderung des ehrenamtlichen Engagements – etwa indem langjährige freiwillige Arbeit mit Rentenpunkten honoriert wird. In Niedersachsen engagieren sich mehr als 3,3 Millionen Menschen ehrenamtlich und sind damit eine unverzichtbare Stütze der Gesellschaft.

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Dortmund (kobinet) Der schriftliche Nachlass des im Oktober 2022 verstorbenen Wissenschaftlers und Aktivisten der Behinderten -und Krüppelbewegung Dr. Volker van der Locht (1956-2022) ist vom Archiv der behindertenpolitischen Selbsthilfe in Dortmund herausgegeben worden. Einen Schwerpunkt bildet dabei die intensive wissenschaftliche und politische Auseinandersetzung von Volker van der Locht mit institutionalisierter Fürsorge und der NS-Euthanasie. Zum Nachlass gibt es ein Findbuch, das die enthaltenen Materialien beschreibt und erschließt, aber auch grundlegende Einschätzungen und Aussagen von Volker van der Locht zu politischen und wissenschaftlichen Fragen enthält. Darauf hat Dr. Birgit Rothenberg die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht.

Berlin (kobinet) Am 3. und 4. Juni 2024 finden die Inklusionstage 2024 unter dem Motto „MOBILITÄT barrierefrei ∙ selbstbestimmt ∙ zeitgemäß“ vor Ort in Berlin und online statt. „Wie steht es heute um die Mobilität von Menschen mit Behinderungen? Wie stellen sich unterschiedliche Mobilitätsanbieter auf die individuellen Bedarfe ein? Wie lassen sich im öffentlichen Raum Wege und Übergänge inklusiv und sicher gestalten? Wie gelingt die praktische Umsetzung bei den Leistungen zur Mobilität? Wir möchten uns diesen und weiteren Fragen widmen und gemeinsam gute Lösungsansätze diskutieren“, heißt es in der Ankündigung der Inklusionstage, die auch dieses Jahr wieder vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales organisiert werden.

London / Wien (kobinet) „Victoria Harrison, eine blinde Diplomatin, wird ab August 2024 das Amt der britischen Botschafterin in Slowenien bekleiden.“ Darauf hat der österreichische Online-Nachrichtendienst BIZEPS in einem Beitrag aufmerksam gemacht. Weiter heißt es dort: „Diese Ernennung durch das Foreign, Commonwealth & Development Office (FCDO) – das Außenministerium des Vereinigten Königreichs – ist ein vielbeachteter Schritt des britischen diplomatischen Dienstes. Victoria Harrison wird im August 2024 als erste vollständig blinde Person das Amt der britischen Botschafterin in Slowenien von Tiffany Sadler übernehmen.“

Mainz (kobinet) „Anlässlich des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen kommen Ottmar Miles-Paul und Sabine Lohner zu einer Lesung zu uns nach Mainz. In Miles-Pauls Roman ‚Zündeln an den Strukturen‘ geht es um die Situation von Beschäftigten in Werkstätten für behinderte Menschen. Die Lesung findet am 3. Mai 2024 ab 16.30 Uhr im Salon 3SEIN, Große Bleiche 60-62 in 55116 Mainz statt“, heißt es in der Ankündigung der Veranstaltung des Mainzer Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen Mainz (ZsL), die im Anschluss an die Protestaktionen am 3. Mai in der Mainzer Innenstadt stattfindet.

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BERLIN (kobinet) Das Potsdamer Oberlinhaus ist Mieter des rund 5.500 qm großen, viergeschossigen Hauses in der Lentzeallee 2-4 in Berlin. Mit der Eröffnung am 23. April 2024 bündelt es dort Dienstleistungsangebote und Jobs für Menschen mit Beeinträchtigungen unter einem Dach. Dazu bietet das Oberlinhaus dort Wohnungen und Assistenzleistungen für zirka 40 Menschen mit Beeinträchtigung sowie Arbeitsmöglichkeiten für 24 Menschen mit Beeinträchtigung.

MAGDEBURG (kobinet) Mit dem crossmedialen Projekt „Stopp! Wo kommst du nicht voran?“ wollen der MDR SACHSEN-ANHALT und CORRECTIV herausfinden, wie barrierefrei Sachsen-Anhalt ist, welche Städte in Sachen Barrierefreiheit gut aufgestellt sind und in welchen Bereichen gibt es weiteren Handlungsbedarf gibt.

HANNOVER (kobinet) Um die Kosten für die gestiegene Inflation auszugleichen, haben bisher rund 75 Prozent aller Arbeitnehmer und Pensionäre in Niedersachsen eine Prämie erhalten. Zum Teil lag diese bei 3.000 Euro. Zu Beginn des Jahres hat der niedersächsische Landtag beschlossen, dass auch Pensionierte die Sonderzahlung gewährt wird. Rentner wurden bislang von der Politik von entsprechender Unterstützung ausgeschlossen.

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Berlin (kobinet) Die Diskussion über die Reform des Systems der Werkstätten für behinderte Menschen in Deutschland ist in vollem Gange und wird derzeit zum Teil äusserst emotional geführt. Dabei werden auch einige altbekannte Mythen bemüht, wie dass die Werkstätten durch das Reformvorhaben abgeschafft werden sollen, bzw. behinderten Menschen in Werkstätten ihr Arbeitsplatz genommen werden soll. Was den einen viel zu weit geht, ist für die anderen viel zu wenig, was die Bundesregierung plant. Während auf der Internetseite des Bundesministerium für Arbeit und Soziales noch nichts zu den konkreten Vorhaben zu finden ist, geistert aber schon ein Entwurf für einen „Aktionsplan für Übergänge aus den Werkstätten für behinderte Menschen auf einen inklusiven Arbeitsmarkt“ herum. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul hat sich diesen Entwurf genauer angeschaut und kann damit vielleicht etwas Licht ins Dunkel der aktuellen Pläne für die jahrzehntelang schon diskutierte Reform des Werkstättensystems bringen.

Schwerin (kobinet) Ab sofort nimmt das Landesförderinstitut von Mecklenburg-Vorpommern wieder Förderanträge zum Umbau von Wohnungen an, durch die Barrieren reduziert werden. Das „Landesprogramm zur Reduzierung von Barrieren im Wohnungsbestand“ ist für dieses Jahr mit zwei Millionen Euro aufgestockt worden. Die Förderung von Barrieren reduzierenden Anpassungen ist in selbstgenutztem Wohneigentum oder in Wohngebäuden mit Miet- und Genossenschaftswohnungen möglich, heißt es in einer Presseinformation des Ministerium für Inneres, Bau und Digitalisierung von Mecklenburg-Vorpommern.

Marburg (kobinet) Das Aktionsbündnis 5. Mai Marburg-Biedenkopf ruft zur Teilnahme an einer Demonstration am 27. April 2024 in Marburg auf, im Rahmen des europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung und damit gegen Rechts. Leitgedanke der Veranstaltung: geschichtliche Erinnerung – Mahnung – Forderung. Während der Nazi-Diktatur wurden Menschen mit Behinderung Opfer von unmenschlichen Verbrechen. Aufgrund des „Gesetzes zur Verhütung erbkranken Nachwuchses“ wurden von 1934 – 1937 ca. 300 Menschen in der Marburger Landesheilanstalt (heute Vitos-Klinik) zwangssterilisiert, heißt es u.a. in der Ankündigung der Demonstration am 27. April, die um 11:00 Uhr an der Vitos Klinik in Marburg beginnt.

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Berlin (kobinet) „Ist die UN-Kritik an der Umsetzung der Inklusion in Deutschland gerechtfertigt?“ So lautet der Titel einer offenen Onlinediskussion, die auf der Internetseite von WOHLFAHRT INTERN angekündigt wird und auf die Hubert Hüppe die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht hat. Die kostenfreie Online-Veranstaltung findet am 19. April 2024 von 10:00 bis 11:00 Uhr statt.

ASBACHER HÜTTE kobinet)
ASBACHER HÜTTE kobinet) Taekwondo macht etwas mit den Menschen. Das weiß der Großmeister Karl-Otto Übel aus eigener Lebenserfahrung. Der fast 70-jährige Idar-Obersteiner mit sieben schwarzen Gürteln in dieser Sportart kommt zweimal im Monat in die kleine Kirche auf der Asbacher Hütte, um mit Menschen mit Beeinträchtigungen genau diese Sportart zu trainieren.

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BERIN (kobinet) Die Fachverbände für Menschen mit Behinderung fordern zum Abschluss der 89. Konferenz in Berlin sowohl eine stärkere Förderung zur Schaffung bezahlbarer, barrierefreier Wohnungen für Menschen mit Behinderung, als auch einen spürbaren Einsatz zur Bekämpfung des Fachkräftemangels, der die Unterstützung von Menschen mit Behinderung betrifft. Der derzeitige Mangel erschwert aus Sicht dieser Verbände eine gute und bedarfsgerechte Unterstützung von Menschen mit Behinderung.

BERLIN (kobinet) Anlässlich des Verbandsjubiläums veröffentlicht der Paritätische Gesamtverband eine digitale Chronik der einhundertjährigen Geschichte seit der Gründung am 7. April 1924. In einem Zeitstrahl wurden Höhepunkte und Meilensteine der Entwicklung des Verbandes hin zu einem Dachverband von über 10.800 eigenständigen gemeinnützigen Organisationen aus dem Sozial- und Gesundheitsbereich historisch recherchiert und journalistisch, übersichtlich aufbereitet. Der Weg des Paritätischen zum heute größten politisch und weltanschaulich unabhängigen Wohlfahrtsverband Deutschlands lässt sich als Spiegelbild der Geschichte der deutschen Zivilgesellschaft lesen und belegt die stetig gewachsene Bedeutung des Verbandes als sozialpolitischer Akteur in krisenhaften Zeiten.

Wiesbaden (kobinet) Am 15. April 2024 hat Andreas Winkel das Amt des Landesbehindertenbeauftragten angetreten. Damit folgt der bisher langjährig beim Hessischen Rundfunk tätige Journalist und Moderator von vielen Veranstaltungen Rika Esser, die seit 2020 die erste hauptamtliche Landesbehindertenbeauftragte in Hessen war und von der neuen Sozialministerin Heike Hofmann abgelöst wurde.

Berlin (kobinet) „Theoretisch steht es in Deutschland allen frei zu studieren. Theoretisch. Denn die Hürden, die behinderten Menschen teilweise im Weg stehen, machen ein Studium manchmal fast unmöglich“, so heißt es in der Ankündigung eines zweiminütigen Fernsehbeitrags, der heute am 17. April 2024 mit dem Titel „Bildungsteilhabe für alle?“ im Morgenmagazin des ZDF gesendet wurde. Dabei wird deutlich, dass es beim Beantragungsprozedere, der Bewilligung und Verwaltung von Mitteln für Studienassistenz noch viel Luft nach oben gibt.

Stuttgart (kobinet) Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann bedankte sich bei einem fleißigen Botschafter für Stuttgart. Der Blindenführhund Harry hat zusammen mit seiner Halterin Lisa Mümmler unter dem Hashtag #FestivalFührhundHarry für das Louis Braille Festival geworben, das vom 3. bis zum 5. Mai in der baden-württembergischen Landeshauptstadt stattfinden wird. Nun werden bereits 3.000 blinde, sehbehinderte und sehende Gäste erwartet. Infos und die kostenlose Anmeldung gibt’s unter: www.dbsv-festival.de

Düsseldorf (kobinet) Menschen mit Behinderungen und offene Stellen besser zusammenbringen. Das ist ein zentrales Ziel der Inklusionsinitiative des nordrhein-westfälischen Arbeitsministeriums, der Bundesagentur für Arbeit, Arbeitgebern und des Unterstützungssystems. Anlässlich des am Mittwoch, 10. April 2024, unterzeichneten Inklusionspakts in Nordrhein-Westfalen erklärte Dennis Sonne als Mitglied des nordrhein-westfälischen Landtags für die Grünen: „Das war ein wichtiger Schritt für den inklusiven Arbeitsmarkt. Menschen mit Behinderungen sind in Unternehmen keine nette Charity-Aktion, sondern wertvolle Arbeitskräfte.“ Der Abgeordnete aus dem Kreis Coesfeld wurde, nach seinem Unfall im Jahr 2004, selbst dazu geraten in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen zu arbeiten. „Ich bin froh, dass ich mich anders entschieden habe und damals die Chance hatte eine Ausbildung zu beginnen.“

SENFTENBERG (kobinet) Im Restaurant Seestern im Senftenberger Ortsteil Großkoschen haben sich Vertreter von Vereine, Verbände, öffentliche Stellen und interessierte Bürger zur Auftaktveranstaltung des Netzwerks Barrierefrei im Lausitzer Seenland getroffen. Das im Rahmen eines dreijährigen Förderprojektes gegründete Netzwerk des Tourismusverbandes Lausitzer Seenland bringt so mit der Thematik bereits erfahrene touristische Anbieter mit Akteuren zusammen, denen Barrierefreiheit bewusst ist und die im Lausitzer Seenland entsprechende Angebote umsetzen möchten.

Berlin (kobinet) Der Antidiskriminierungsverband Deutschland (advd) hat den Launch seiner neuen Digitalen Akte bekanntgegeben. Die zunehmenden Beratungsanfragen und Fälle von Diskriminierung haben den Bedarf an effizienten, digitalen Tools deutlich gemacht. Der advd hat mit der Digitalen Akte eine webbasierte Anwendung geschaffen, die es Antidiskriminierungsberater*innen ermöglicht, Beratungsprozesse und Diskriminierungsfälle einfacher zu dokumentieren und zu koordinieren. Das Tool verschafft so mehr Raum für die Unterstützung von Betroffenen von Diskriminierung.

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Bremen (kobinet) Der Landesbehindertenbeauftragte der Freien Hansestadt Bremen lädt kurzfristig noch weitere Interessierte ein, heute, am 16. April 2024, von 15:00 bis 17:00 Uhr online an der Veranstaltung „Hilfe zum Suizid – Eine Bedrohung für behinderte Menschen?“ teilzunehmen. Anmeldungen werden noch per Mail an [email protected] oder telefonisch unter 0421 361 18181 angenommen. Gemeinsam mit dem Verein SelbstBestimmt Leben Bremen will das Team des Landesbehindertenbeauftragte darüber informieren, wie der aktuelle Stand zum Thema ist. Was diskutieren die entscheidenden Personen in Berlin? Und was wird im Bundestag genau besprochen und beschlossen? Besonders im Fokus, welche Probleme und Bedrohungen für behinderte Menschen entstehen könnten.

Heidelberg (kobinet) „Emma ist eine ausgebildete Therapiehündin. Wenn sie im inklusiven Kindergarten ankommt, gibt es für die Kleinen kein Halten mehr – alle freuen sich riesig über den tierischen Besuch. Was die Hündin dort tut und wie sie jedem Kind ganz individuell hilft, siehst du in unserem Video“, heißt es im neuesten Newsletter der Aktion Mensch mit dem Verweis auf den Video-Beitrag.

Marburg (kobinet) Die Diskussion über die Reform des Werkstättensystems wird spätestens seit der Vorstellung einer Studie über das Werkstattentgelt und über Alternativen zur Beschäftigung in Werkstätten für behinderte Menschen intensiv geführt. Befeuert wird dies durch eine Reihe von Lesungen aus dem Roman Zündeln an den Strukturen. So findet am 2. Mai 2024 auch in Marburg eine Lesung mit Diskussion zur Situation in Werkstätten für behinderte Menschen mit dem Autor Ottmar Miles-Paul und seiner Leseassistentin Sabine Lohner um 19:00 Uhr im Hotel Vila Vita Rosenpark, Anneliese Pohl Allee 7-17, in 35037 Marburg statt. Eingeladen zur Lesung im Rahmen des Aktionstags zur Gleichstellung behinderter Menschen hat die Humanistische Union Marburg. Moderiert wird die Veranstaltung von der Journalistin Laura Schiller.

Bad Segeberg (kobinet) „Fußball verbindet – über das Fanprojekt ‚Alle Zusammen voran 03′“, so lautet der Titel der aktuellen Episode des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL). Der Macher des IGEL-Podcast, Sascha Lang, sprach dabei mit Kai Okurka und Bastian Schlinck vom Fanprojekt aus Babelsberg.

BERLIN (kobinet) Auf ihrer Jahresmitgliederversammlung hat das ABiD-Institut Behinderung & Partizipation (IB&P) Ende der vergangenen Woche in Berlin die bisherige Arbeit bilanziert, den Vorstand gewählt sowie seine Ziele und Aufgaben für 2024 beraten. In dieser Wahl wurden Dr. Karsten Lippmann als Vorsitzender, André Nowak als stellvertretender Vorsitzender sowie Monika Tharann als Schatzmeisterin und Marcus Graubner als Beisitzer wiedergewählt.

STUTTGART (kobinet) Der Deutschen Bundestag hat die Einführung einer Bezahlkarte für Asylbewerber beschlossen. Sie soll den Verwaltungsaufwand für die bisherigen Bargeldauszahlungen an Geflüchtete verringern, Überweisungen ins Herkunftsland verhindern und auch Schlepperkriminalität bekämpfen. Die Umsetzung dieses Beschlusses ist Ländersache. Der Paritätische Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg fordert vom Land und den Kommunen eine Einführung nochmals zu überdenken, um Diffamierungen und Diskriminierungen von Geflüchteten vorzubeugen. Im Fall einer Umsetzung dürfe das Grundrecht auf Freiheit, Gleichheit und Teilhabe nicht verletzt werden.

STUTTGART (kobinet) Auf ihrem 67. Treffen haben die Behindertenbeauftragten von Bund und Ländern Anfang April ihre „Stuttgarter Erklärung“ verabschiedet. In dieser fordern sie von Bund, Ländern und Kommunen verstärkte Anstrengungen, um die Umsetzung der Vorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention unter Beachtung der Empfehlungen des UN-Fachausschusses für die Rechte von Menschen mit Behinderungen entschlossen voranzutreiben.

Staufen (kobinet) Kann man mit Erzählungen Unheil anrichten, ungewollt? Ideologisches Storytelling hüben und drüben, hierzulande und ebenso in Russland, tritt offensichtlich derzeit den Beweis dafür an, dass dies möglich ist: Gegenseitig immer üblere Geschichten über den anderen verbreiten, erzählerisch ein von Mal zu Mal grelleres Bild von ihm als dem ultimativen Feind und Bösewicht in Umlauf setzen. Und sich so gemeinsam und wie auf Verabredung – parallel zur politischen Handlungsebene und auf dieser stets riskantere Entscheidungen provozierend und befeuernd – unaufhaltsam in eine tödliche Konfrontation, in die finale Katastrophe, hinein erzählen.

Berlin (kobinet) O Frühling, deine Sprache ist mir ein süßer Gesang, den ich mit meinem innersten Gefühle begleite! (Julie Eyth)

Berlin (kobinet) Heribert Prantl hat ein Buch geschrieben, das bei Heye erscheint. „Alle reden vom Krieg, vom Frieden reden zu wenige: Die weißen Tauben sind müde. Heribert Prantl begründet, warum wir eine neue Friedensbewegung, eine neue Entspannungspolitik und keinen dritten Weltkrieg brauchen – es wäre der letzte“, so der Verlag. In einem Vorabdruck veröffentlicht die Berliner Zeitung am Wochenende einen Auszug. Die Politik habe das Friedensgebot der Verfassung vernachlässigt, hebt das Hauptstadt-Blatt hervor. Das Bundesverfassungsgericht habe das billigend in Kauf genommen.

BERLIN (kobinet) In Berlin und Brandenburg gibt es jeweils etwa 185.000 Pflegebedürftigen, also fünf und sieben Prozent der Bevölkerung- gleichermaßen. Die seit 1995 geltende Teil- Pflegeversicherung reicht dazu immer weniger. „Allein die Zuzahlungen in Berlin von über 2.600 Euro in stationären Einrichtungen mit weiter steigender Tendenz bei Durchschnittsrenten von 1.500 Euro weisen auf die finanzielle Dramatik des Pflegenotstandes“, so die Vorsitzende des SoVD-Landesverbandes Berlin-Brandenburg Engelen-Kefer.

HANNOVER (kobinet) Wie im ganzen Deutschland so gibt es auch in Niedersachsen viel zu wenig bezahlbare Wohnungen. Deshalb will die Landesregierung jetzt verschiedene Bauvorschriften abschaffen – darunter auch Maßnahmen zur Barrierefreiheit. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen kritisiert dieses Vorhaben scharf. Aus seiner Sicht werden damit die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung ignoriert.

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DRESDEN (kobinet) Der Landesbeauftragte für Inklusion der Menschen mit Behinderungen in Sachsen, Michael Welsch, hatte kürzlich auf eine Broschüre zu den Europa-Wahlen am 9. Juni 2024 in Leichter Sprache aufmerksam gemacht. Zu dieser Broschüre wird nur eine ergänzende Klarstellung notwendig.

Berlin (kobinet) Im Arbeitsbereich der Werkstätten für behinderte Menschen waren Ende 2022 insgesamt 272.780 Menschen beschäf[1]tigt, für die der Eingliederungshilfeträger zuständiger Leistungsträger ist. Die bundesweite Zahl der Werkstattbeschäftigten ist 2022 zum dritten Mal in Folge leicht gesunken. Sie ging in 2022 um 3.465 leistungsberechtigte Personen oder 1,3 Prozent zurück. Im Vorjahr lag der Rückgang bei 875 leistungsberechtigte Personen bzw. 0,3 Prozent. Das geht aus dem Kennzahlenvergleich zur Eingliederungshilfe für das Berichtsjahr 2022 hervor. Dieser wurde vor kurzem von con_sens und der Bundesarbeitsgemeinschaft der überörtlichen Träger der Sozialhilfe und Eingliederungshilfe vor kurzem veröffentlicht.