Menu Close

Antidiskriminierungsstelle zeigt Gegenstrategien

Paragraphenzeichen unter einer Lupe vor rosafarbenem Hitnergrund
In Sachen Recht nachgefragt
Foto: H. Smikac

BERLIN (kobinet) Schülerinnen und Schüler haben ein Recht auf diskriminierungsfreie Bildung. Und doch ist Diskriminierung auch an Schulen Realität. Dabei kann die Diskriminierung von allen Seiten ausgehen: etwa von Lehrkräften oder Schulleitungen. Aber auch Schüler selbst können diskriminieren. Dieser Problematik sind sich zwar immer mehr Schulen in ganz Deutschland bewusst. Viele suchen aber noch nach Anregungen, wie sie sich effektiv gegen Diskriminierung und Mobbing einsetzen und ihnen vorbeugen können. Geeignete Projekte präsentiert nun die Antidiskriminierungsstelle des Bundes mit der Good-Practice-Sammlung für den Einsatz gegen Diskriminierung in Schulen.

The good news: Reportagereihe von Stephan Laux. Heute: Die 3. Dimension der Barrierefreiheit

Baum
laubloser Baum auf einer Wiese mit weitem Horizont
Foto: Ralph Milewski

Villmar – Weyer (Kobinet)

Villmar – Weyer (Kobinet) „Stille Stunde“

Informationsveranstaltung des Vereins gemeinsam zusammen e.V. und Dialog mit Dr. Denis Alt (Staatssekretär im Ministerium für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung Rheinland-Pfalz)

Inklusion statt Arbeitskräftemangel

Aufgeklapptes Laptop mit Bild des Lernprograms auf dem Display
Aufgeklapptes Laptop mit Bild des Lernprograms auf dem Display
Foto: learn by BREUER+NOHR

LANDAU IN DER PFALZ (kobinet) Menschen mit Behinderungen leisten bereits heute in vielen Bereichen des Einzelhandels wertvolle Arbeit – auf der Fläche, in Lager und Produktion oder der Verwaltung. Sie können eine Lösung für den immer gravierender werdenden Arbeitskräftemangel sein. Mit einem neuen Online-Training macht das Weiterbildungsunternehmen learn by BREUER+NOHR jetzt Mitarbeitende im Einzelhandel fit für die Zusammenarbeit mit Menschen mit Behinderung

Umfrage zeigt differenziertes Bild der Zufriedenheit mit Förderschulen

Schülerinnen und Schüler sitzen an einem Tisch, eine Lehrerin steht bei einer Wandtafel mit dem Bild eines Wasserglases
Gemeinsames Lernen
Foto: Pixabay/OpenClipart-Vectors

KÖLN (kobinet) Zum ersten Mal wurden in einer Umfrage der Landeselternschaft der Förderschulen GE und KME in Nordrhein-Westfalen gemeinsam mit dem mittendrin e.V. Eltern von Förderschulkindern in Nordrhein-Westfalen zur Zufriedenheit und zur Schulwahl befragt. Über 2300 Eltern haben sich beteiligt und differenziert geäußert.

Österreichischer Gehörlosenbund jetzt mit Newsletter

Frau zeigt an einem Bild mit einem Baum die Gebärde für Baum
Gebärdensprache lernen und im Alltag nutzen
Foto: Pixabay/Elf-Moondance

WIEN (kobinet) Der Österreichische Gehörlosenbund (ÖGLB) startet ab diesem Monat mit einem neuen monatlichen Newsletter. In diesem Newsletter werden aktuelle Entwicklungen in Politik und Gesellschaft im Hinblick auf Gehörlosigkeit und Inklusion thematisiert. Dieser Newsletter tritt in die Fußstapfen unserer traditionsreichen GebärdenSache-Zeitung, die im Mai dieses Jahres zum letzten Mal erschienen war.

Heckemann wegen Eugenik-Aussagen von Sachsens Kassenärzten abgewählt

Symbol Ausrufezeichen

Dresden (kobinet) „Wegen Eugenik-Aussagen Vertrauen erschüttert: Sachsens Kassenärzte wählen Chef Heckemann ab“, so titelte der mdr einen Bericht vom 4. September 2024. Diesem Schritt sind eine Reihe von Protesten vorausgegangen. „Sachsens Kassenärzte haben ihren Vorstandsvorsitzenden Dr. Klaus Heckemann des Amtes enthoben. Das teilte die Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen am Mittwochabend mit. Das Vertrauensverhältnis sei nachhaltig gestört und man fühle sich nicht mehr entsprechend der Verantwortung des Amtes vertreten, lautete die Begründung. In einer Sondersitzung befassten sich die Arzt-Vertreter mit umstrittenen Äußerungen Heckemanns zur Eugenetik, die er in einem Editorial geschrieben hatte. Der Text hatte bundesweit Entsetzen und Widerspruch ausgelöst“, heißt es weiter im mdr-Bericht.

Barrierefreiheit Jetzt! Kommt am 10. September zum Brandenburger Tor

Sharepic: Barrierefreiheit Jetzt! Kommt am 10. September um 10:00 Uhr zum Brandenburger Tor
Sharepic: Barrierefreiheit Jetzt! Kommt am 10. September um 10:00 Uhr zum Brandenburger Tor
Foto: Raul Krauthausen – Sozialhelden

Berlin (kobinet) „Barrierefreiheit Jetzt! Wir fordern die Bundesregierung dazu auf, die im Koalitionsvertrag versprochenen Reformen des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG) und des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) umzusetzen! Rollende Demo: Datum und Zeit: 10. September 2024 um 10:00 Uhr, Ort: Brandenburger Tor (Westseite). Route der Demo: Start Brandenburger Tor – Ende Bundesjustizministerium mit mehreren Stopps bei Ministerien und kurzen Ansprachen“, so heißt es auf einem von Raul Krauthausen von den Sozialhelden entworfenen Sharepic mit einem Bild der Freiheitsstatue im Rollstuhl und dem Brandenburger Tor für die am 10. September stattfindende Kundgebung mit anschließender rollender Demo für mehr Barrierefreiheit.

Von Behinderung befreit: Inklusive Alternativen zur Sonderwelt bei Bildung, Arbeit und Wohnen

Cover des Buches Von Behinderung befreit
Cover des Buches Von Behinderung befreit
Foto: Kohlhammer

Kassel (kobinet) „Von Behinderung befreit: Inklusive Alternativen zur Sonderwelt bei Bildung, Arbeit und Wohnen“, so lautet der Titel eines Buches, das im Verlag Kohlhammer erschienen ist. Herausgeber des Buches sind Ulrich F. Scheibner und Wilfried Windmöller. Als Mitautor*innen sind Uwe Heineker, Dr. Brigitte Schumann, Gabriele Scheibner, André Thiel und Bernhard Sackarendt. „Inklusion ist ein Grundstein der demokratischen Gesellschaft, denn sie bedeutet vorbehaltlose Einbeziehung aller Menschen, ihre selbstverständliche Dazugehörigkeit und gleichberechtigte Teilhabe. Trotz internationaler, europäischer und deutscher Rechtsnormen werden Millionen BundesbürgerInnen an den gesellschaftlichen Rand gedrängt, darunter der große Bevölkerungsteil der Menschen mit erschwerenden Beeinträchtigungen. Sie werden als ‚behinderte‘ Personen benachteiligt und abgeschoben: in Sonderkindergärten, Sonderschulen, Sondertagesstätten und eine Sonderwelt aus Wohn- und Arbeitsstätten“, heißt es zum neuen Buch.

Erstes Bunte Töne Festival der Lebenshilfe Limburg Diez

Bild vom Bunte Töne Festival am 31.8.24 in Limburg
Bild vom Bunte Töne Festival am 31.8.24 in Limburg
Foto: Lebenshilfe Limburg Diez

Limburg (kobinet) „Was für ein schönes Festival!“ Dieses Statement von Gästen des Bunte Töne Festivals war einem Bericht von Mathias Korn-Kinkel von der Lebenshilfe Limburg Diez immer wieder zu hören. Bei bestem Spätsommerwetter ging am Samstag, den 31. August 2024, das erste Bunte Töne Festival der Lebenshilfe Limburg Diez rund um den Pusteblumen-Springbrunnen an der Limburger Stadthalle über die Bühne. Ganze 10 Stunden Programm lagen vor den Gästen, als um 12.30 Uhr der Vorsitzende der Lebenshilfe Limburg Diez, Werner Reingen, die schon zahlreichen Besucher begrüßte. Die Idee für dieses Festival entstand, wie Werner Reingen bemerkte, bei einem Sommerfest der Lebenshilfe im August 2019. Bei gutem Wetter und einem tollen Konzert der eigenen Lebenshilfe-Band „Jukebox“ fragten sich damals Mitarbeitende und Vorstände der Lebenshilfe sowie weitere Gäste, ob das nicht auch etwas für eine größere Bühne wäre. Die Pandemie konnte das Projekt nur verzögern, aber nicht aufhalten, heißt es in dem Bericht.

Ableismus beim Arzt: Wie inklusiv ist das Gesundheitswesen?

Orangener Kreis mit dem weißen Buchstaben Z im Kreis und den Buchstaben DF rechts daneben
Logo des zdf
Foto: Pixabay/2247188

Berlin (kobinet) „Ableismus beim Arzt: Wie inklusiv ist das Gesundheitswesen?“ So lautet der Titel eines über 5minütigen Fernsehberichts von ZDFheute, der am 4. September 2024 ausgestrahlt wurde. „Gesundheit ist für alle wichtig. Doch Menschen mit Behinderung werden strukturell diskriminiert. Viele Arztpraxen haben Barrieren und sind wenig inklusiv. Was man ändern könnte“, heißt es in der Ankündigung des Fernsehbeitrags, in dem u.a. Hanna Kindlein vom Berliner Verein aktiv und selbstbestimmt (akse) mitwirkt. Der Filmbericht passt bestens, da das Bundesgesundheitsministerium an einem Aktionsplan für ein diverses, inklusives und barrierefreies Gesundheitswesen arbeitet, der immer noch auf sich warten lässt.

Bürgerfest des Bundestags am 6. und 7. September

Foto Flagge Deutschland über dem Reichstagsgebäude im Wind
No body found to use for abstract…
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) „Die Bundesrepublik Deutschland feiert ihren 75. Geburtstag und das Parlament feiert mit! Den Höhepunkt und zugleich Abschluss dieses Jubiläumsjahres bilden anlässlich des 75. Jahrestages des ersten Zusammentritts des ersten Deutschen Bundestages ein Bürgerfest in Verbindung mit dem Tag der Ein- und Ausblicke“, so heißt es auf der Internetseite des Deutschen Bundestages zu den anstehenden Feierlichkeiten. Programmpunkte finden dabei im Reichstagsgebäude, Paul-Löbe-Haus und Marie-Elisabeth-Lüders-Haus am Samstag, 7. September 2024, statt. Außerdem wird im Umfeld der Liegenschaften am 6. und 7. September 2024 ein Bürgerfest stattfinden. Das Bürgerfest wird auf dem Friedrich-Ebert-Platz, im Außenbereich des Paul-Löbe-Hauses sowie am Spreeufer stattfinden. Die Veranstaltung könnte auch eine gute Gelegenheit bieten, mit Bundestagsabgeordneten und deren Mitarbeiter*innen ins Gespräch zu kommen. Denn behindertenpolitisch hat die Regierungskoalition ja noch einiges zu tun.

Umfrage zu Erfahrungen mit Krebsvorsorge und -behandlung

Symbol Fragezeichen

Berlin (kobinet) Die Europäische Exekutivagentur für Gesundheit und Digitales (HaDEA) hat ICF S.A. damit beauftragt, eine Studie durchzuführen, die Daten dazu erhebt, wie der Zugang zur Gesundheitsversorgung für Menschen mit Behinderung im Rahmen des Arbeitsprogramms EU4Health 2022 verbessert werden kann. Hierzu wurde eine Umfrage gestartet, wie der Sozialverband VdK Deutschland den kobinet-nachrichten mitgeteilt hat. „In dieser Umfrage werden Sie als Mensch mit Behinderung nach Ihren Erfahrungen mit Krebsvorsorge (und, falls zutreffend, Krebsdiagnose und -behandlung) befragt. Ihre Antworten werden dabei helfen, Daten und Ansichten über den Zugang zur Krebsbehandlung und die Probleme in Bezug auf die Qualität der Versorgung von Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen (körperliche, Seh-, Hör-, kognitive Behinderungen usw.) zu sammeln'“, heißt es in der Ankündigung der Umfrage.

Inklusion als soziale Kunst

Porträt
Walter Beutler
Foto: Walter Beutler

Reinach BL (kobinet) Wir haben einen Kontakt zu Walter Beutler, Basel Schweiz, hergestellt. Er schreibt Kolumnen. Diese wollen wir unseren Lesern nicht vorenthalten:

Das Schlimmste an einer Behinderung ist ihr schlechter Ruf, ihr Stigma. Das färbt schnell auf die Menschen ab, die eine Behinderung haben. Sie werden nicht bewusst stigmatisiert und schon gar nicht grobschlächtig und böswillig. Es geschieht einfach – und ist so subtil, dass manche Menschen glauben, die Stigmatisierung von Menschen mit Behinderung gehöre der Vergangenheit an. Doch das ist Wunschdenken.

Familien mit behinderten Kindern fordern endlich ein lösungsorientiertes Umdenken

Symbol Ausrufezeichen

DORTMUND (kobinet) Aktuell freuen wir uns gemeinsam über die Höchstleistungen behinderter Menschen bei den Paralympics und jubeln zusammen mit ihnen. Hohe Leistungen werden aber auch, so rehaKIND, die Internationale Fördergemeinschaft Kinder- und Jugendrehabilitation, von allen erwartet, die all ihrer individuellen Beeinträchtigungen zum „Trotz“ als Menschen mit Behinderung und chronischen Erkrankungen in Deutschland ihr Leben meistern. Ebenso werden hohe Leistungen auch von der Politik erwartet. Und hier fordert rehaKind endlich ein lösungsorientiertes Umdenken

Ausgrenzung und Eugenik dürfen nicht wieder salonfähig werden

Logo der Lebenshilfe
Logo der Lebenshilfe
Foto: Lebenshilfe

BERLIN (kobinet) Die Jubiläumsveranstaltung zum zehnjährigen Bestehen des Gedenk- und Informationsortes zur sogenannten T4-Aktion der Nationalsozialisten war erschreckend aktuell geworden. Etwa 300.000 kranke und behinderte Menschen fielen zwischen 1939 und 1945 in ganz Europa den „Euthanasie“-Morden der Nazis zum Opfer. Am 2. September 2014 wurde das Denkmal an der Tiergartenstraße in Berlin der Öffentlichkeit übergeben. Dies würdigte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit einem Auftrag an die Gesellschaft:.

Über 55 Prozent behinderter Menschen haben keinen Zugang zum Sport

Portrait von Verena Bentele
No body found to use for abstract…
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Verena Bentele erinnert anlässlich der Paralympischen Spiele in Paris daran, dass über 55 % der Menschen mit Behinderungen keinen Zugang zum Sport haben. „Die Paralympics sind aber auch ein Moment um innezuhalten und um darauf hinzuweisen, dass nicht nur die paralympische Karriere keine Selbstverständlichkeit ist. Noch immer ist es nicht die Regel, dass Menschen mit Behinderungen Sport treiben können. Zu oft fehlen die Möglichkeiten weil die Barrierefreiheit nicht gegeben ist, weil die Unterstützung oder die Hilfsmittel nicht vorhanden sind, weil der Sportverein nicht erreichbar ist oder weil das Geld für Ausrüstung, Mobilität und Vereinsbeitrag fehlt.“ So heißt es in einem aktuellen Bericht auf der Internetseite des Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB).

Studie: Behinderte Jugendliche am häufigsten von Diskriminierung betroffen

Logo Aktion Mensch
Logo Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

Berlin (kobinet) Mehr als sechs von zehn jungen Menschen haben bereits Diskriminierungserfahrungen gemacht. Dabei ist der Anteil der Jugendlichen mit Beeinträchtigung mit 85 Prozent deutlich höher als der Jugendlichen ohne Beeinträchtigung mit 61 Prozent. Das ist eines der zentralen Ergebnisse des Inklusionsbarometer Jugend der Aktion Mensch – der ersten bundesweiten Vergleichsstudie zu Teilhabechancen von jungen Menschen im Alter von 14 bis 27 Jahren mit und ohne Beeinträchtigung. Ebenfalls alarmierend: Ein Drittel der jungen Menschen mit Beeinträchtigung sorgt sich, zukünftig noch stärker diskriminiert oder ausgegrenzt zu werden. Junge Menschen ohne Beeinträchtigung betrifft diese Sorge nur halb so häufig, heißt es in einer Presseinformation der Aktion Mensch.

Angst um die Menschen, um unsere Freiheit und um unsere Demokratie

Sharepic von Dennis Sonne zur Angst nach den Landtagswahlen in Thüringen und Sachsen
Sharepic von Dennis Sonne zur Angst nach den Landtagswahlen in Thüringen und Sachsen
Foto: Dennis Sonne

Düsseldorf (kobinet) „Ich habe Angst um die Menschen, um unsere Freiheit und um unsere Demokratie“, so brachte der nordrhein-westfälische Landtagsabgeordnete Dennis Sonne, der selbst einen Rollstuhl nutzt, auf den Punkt, was viele behinderte Menschen schon vor den Wahlen in Thüringen und Sachsen und besonders nach den Wahlen vom Sonntag beschäftigen. Auf Facebook hat Dennis Sonne die Angst vieler behinderter Menschen in einem Post mit Sharepic auf den Punkt gebracht, in dem er aber auch dafür wirbt, aktiv zu bleiben und die demokratischen Rechte zu verteidigen.

Neues Buch: „Wer nun weiß, Gutes zu tun…“

Cover des Buches von Heinz Becker und Roland Fickenhaus
Cover des Buches von Heinz Becker und Roland Fickenhaus
Foto: BELTZ/JUVENTA

Kassel (kobinet) „‚Wer nun weiß, Gutes zu tun…‘ Erinnerungen, Erfahrungen und Entwicklungen aus 40 Jahren Tätigkeit in der Behindertenhilfe und die Verantwortung des Einzelnen“, so lautet der Titel eines neuen Buches von Heinz Becker und Roland Frickenhaus, das heute, am 4. September 2024, im Verlag BELTZ/JUVENTA erschienen ist. „Alles hat seine Geschichte, auch die Strukturen, in denen Hilfen für behinderte Menschen organisiert sind. Systeme bringen Aussonderung oder Teilhabe hervor, aber es sind die dort tätigen Menschen, die sie tagtäglich umsetzen. Wie haben die Mitarbeitenden ihren Alltag wahrgenommen? Wie lebte und arbeitete es sich zwischen Anspruch und Wirklichkeit?
Roland Frickenhaus berichtet über Erlebnisse aus 40 Jahren Tätigkeit in der Behindertenhilfe. Die Geschichten werden von Heinz Becker durch fachliche und historische Einordnungen ergänzt. Entstanden ist ein aktuelles Geschichtsbuch und ein Buch voller persönlicher Geschichten“, heißt es in der Ankündigung.

Solide Altersrente muss Lebensstandard sichern

Verena Bentele
Verena Bentele
Foto: Susie Knoll

Berlin (kobinet) Das Bundeskabinett will heute am 4. September 2024 die Wachstumsinitiative beschließen. Das Maßnahmenpaket beinhaltet Anreize, nach Erreichen der Regelaltersgrenze weiter zu arbeiten. Dazu erklärt VdK-Präsidentin Verena Bentele: „Die neuen Anreize für arbeitende Rentnerinnen und Rentner sind gut für diejenigen, die gesund sind und noch gerne arbeiten. Der Sozialverband VdK befürchtet jedoch eine Spaltung der älteren Generation: Vergessen werden diejenigen, die aufgrund von Krankheit, Burnout oder der Pflege ihrer Angehörigen nicht länger arbeiten können. Diese Menschen werden doppelt benachteiligt: durch Abschläge wegen eines früheren Renteneintritts oder einer Erwerbsminderung und weil sie die Vergünstigungen von parallelem Rentenbezug und Erwerbseinkommen nicht in Anspruch nehmen können. Der VdK fordert deshalb von den Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern sowie der Bundesregierung ein Aktionsprogramm für gute und gesunde Arbeit für ältere Beschäftigte.“

Gute Stimmung beim Sommerfest

Bild mit vielen Menschen mit und  ohne Rollstuhl sitzen gemeinsam an  den Tischen in einem Park
Beim Sommerfest der Stiftung kreuznacher diakonie
Foto: Stiftung kreuznacher diakonie/Andrea Djifroudi

BAD KREUZNACH (kobinet) Beim Fest der Wohneinrichtungen für Menschen mit Behinderungen in Bad Kreuznach hatten Sommer, Sonne, Vielfalt und Gemeinsamkeit auf dem Programm des Sommerfestes gestanden. Der Park vor dem Mutterhaus der Stiftung kreuznacher diakonie hatte dazu auch den passenden Rahmen geboten.

Unzureichende Betreuervergütung wird Städte und Gemeinden belasten

Foto Geld
No body found to use for abstract…
Foto: Irina Tischer

BERLIN (kobinet) In Schreiben an die Präsidenten des Deutschen Städtetags und des Deutschen Landkreistages appelliert der Bundesverband der Berufsbetreuer (BdB), sich auf politischer Ebene für ein neues Vergütungssystem stark zu machen. In diesem Zusammenhang macht der Vorsitzende des Bundesverbandes, Thorsten Becker, deutlich, dass eine leistungsgerechte Vergütung für Betreuungsvereine und Berufsbetreuer ganz und gar in Ihrem Interesse der Kommunen, Städte und Landkreise ist

Route für rollende Demo für Barrierefreiheit in Berlin steht fest

Sharepic für Aktionen zur BGG/AGG Reform
Sharepic für Aktionen zur BGG/AGG Reform
Foto: Juliane Harms bifos

Berlin (kobinet) Obwohl es Signale gibt, dass es in der Gesetzgebung zur Barrierefreiheit endlich vorangehen könnte, wurden auch Anfang September 2024 noch immer keine konkreten Gesetzentwürfe für die im Koalitionsvertrag versprochenen Reformen veröffentlicht. Und die Zeit wird immer knapper, denn bereits im September 2025 sind die nächsten Bundestagswahlen. Grund genug für behinderte Menschen, ihre Verbände und all diejenigen, die sich gegen Diskriminierung und für Barrierefreiheit einsetzen, am 10. September 2024 ab 10:00 Uhr an der Westseite des Brandenburger Tor, am Platz des 18. März, auf die Straße zu gehen. Nach einer Kundgebung um 10:00 Uhr mit Pressekonferenz beginnt um 11:00 Uhr eine rollende Demo zu verschiedenen Ministerien, die für bessere gesetzliche Regelungen verantwortlich sind. Die genaue Route für die rollende Demo, die von einer 5 Meter hohen Freiheitsstatue im Rollstuhl angeführt wird, steht nun fest. Sie führt zur Siegessäule, über das Kanzleramt und endet am Justizministerium.

Empörung über eugenische Visionen aus Sachsen

Symbol Ausrufezeichen

Berlin (kobinet) Mit großer Sorge und Entsetzen blicken das Aktionsbündnis AbilityWatch und andere Verbände auf die jüngsten Äußerungen von Dr. Klaus Heckemann zur Eugenik. „Im Editorial der Verbandszeitschrift der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen skizziert er eine Zukunftsvision, bei der genetische Tests und Verfahren flächendeckend dazu verwendet werden sollen, das ‚Risiko der Geburt eines schwerstkranken Kindes‘ auszuschließen. Seine Auffassung, dies sei ‚zweifellos Eugenik. Allerdings in ihrem besten und humansten Sinn‘, offenbart eine gefährliche Haltung und ist untragbar. Wir sehen in solchen Ansichten eine beunruhigende Rückkehr zu menschenverachtenden Ideologien, die in unserer Gesellschaft keinen Platz haben dürfen.

Ankündigung für neue Peer-Beratungs-Qualifizierung

Symbol Information

Brühl / Dortmund (kobinet) Martina Bünger und Ellen Romberg bieten 2025 die Qualifizierungsreihe „Wie ich bin – bin ich gut“ zur Peer Berater*in in Brühl beim Friedensbildungswerk Köln und in Dortmund beim KOBI in 2025 wieder an. Darauf hat Ellen Romberg die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht.

Neuer Text zu pflegenden Angehörigen im Familienrageber.de

Logo: Familienratgeber der Aktion Mensch
Logo: Familienratgeber der Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) Auf einen neuen Text zu pflegenden Angehörigen im Familienrageber.de weist die Aktion Mensch hin. Mehr als vier Millionen pflegebedürftige Menschen werden in Deutschland zu Hause gepflegt. Meistens übernehmen Angehörige die Pflege, zum Beispiel Partner*innen, Kinder, Geschwister oder Freund*innen. Die Pflege bedeutet für sie viel Arbeit und Organisation. Oft fühlen sich pflegende Angehörige überlastet, manchmal allein gelassen. Deshalb ist es für sie wichtig zu wissen, wo und von wem sie Hilfe bekommen können, heißt es dazu von der Aktion Mensch.

Olympiasieger beim Auftakt des Rostocker Inklusionsfestivals

Symbol Information

Rostock (kobinet) Nicht ein, sondern gleich zwei Olympiasieger werden am 4. September 2024 bei der ersten Veranstaltung des diesjährigen Rostocker Inklusionsfestivals, das vom 4. – 8. September stattfindet, anwesend sein. Einer von ihnen ist Christian Schenk, Zehnkampf-Olympiasieger von 1988, und der andere heißt Michael Stich. 1992 gewann der Tennisspieler – im Doppel mit Boris Becker – Gold in Barcelona; ein Jahr zuvor war er Wimbledon-Sieger geworden.

Forderung nach Reform der Betreuungsvergütung

Symbol Paragraph

Berlin (kobinet) Der Bundesverband der Berufsbetreuer*innen (BdB) macht Druck und drängt auf eine zügige Reform der Betreuervergütung. In einem Schreiben an Bundesjustizminister Dr. Marco Buschmann mahnt der Verband die umgehende Vorlage eines Gesetzentwurfs an. Auch die Landesjustizministerien sowie die Berichterstatter*innen für Betreuungsrecht der Bundestagsfraktionen haben Schreiben des BdB erhalten.

Monitoring-Stelle möchte mit Politik ins Gespräch kommen

Logo Deutsches Institut für Menschenrechte
Logo Deutsches Institut für Menschenrechte
Foto: Logo Institut für Menschenrechte, CC BY-SA 4.0 (https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=61713390)

BERLIN (kobinet) Im August 2023 hat der UN-Fachausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderungen in Genf geprüft, wie Deutschland die Rechte von Menschen mit Behinderungen umsetzt. Die Empfehlungen des UN-Fachausschusses sind maßgebliche Leitlinien für die weitere Umsetzung der Rechte von Menschen mit Behinderungen. Die Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) des Deutschen Instituts für Menschenrechte, Projekt Monitoring-Stelle Berlin, möchte nun in Berlin mit der Politik darüber ins Gespräch kommen, wie es in Berlin nach der zweiten Staatenprüfung weitergeht.

Popcorn-Botschaft im Bundestag angekommen: AGG Reform Jetzt!

Popcorn vom Bündnis AGG Reform Jetzt im Bundestag angekommen
Popcorn vom Bündnis AGG Reform Jetzt im Bundestag angekommen
Foto: Bündnis AGG Reform Jetzt

Berlin (kobinet) So langsam geht die politische Sommerpause auch im Bundestag zu Ende. Auch wenn die erste Sitzungswoche erst am 9. September beginnt, werden einige Abgeordnete bei ihrer Rückkehr in den parlamentarischen Betrieb eine Tüte Popcorn vom Bündnis AGG Reform Jetzt vorfinden. Anlass dafür ist nicht nur der 18. Geburtstag des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG), der am 18. August 2024 stattfand, sondern auch die Tatsache, dass viele von Diskriminierungen betroffene Menschen immer noch auf die im Koalitionsvertrag verankerte Reform des AGG warten. Daher fordert das Bündnis auch: „Lasst es endlich krachen und setzt den Koalitionsvertrag für einen besseren Schutz vor Diskriminierungen und für ein besseres Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz um.

Neuer Newsletter: Behindertenrat fordert Reformen zur Barrierefreiheit

Logo des DBR
Logo des DBR
Foto: DBR

Berlin (kobinet) Die im Deutschen Behindertenrat (DBR) zusammengeschlossenen Verbände kämpfen für eine zeitnahe Umsetzung der angekündigten Reform des Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) und haben dazu ein Forderungspapier mit konkreten Vorschlägen verabschiedet. Ein entsprechender Entwurf für das BGG liegt längst in der Schublade von Arbeits- und Sozialminister Hubertus Heil, wird aber innerhalb der Koalition vom kleinsten Ampelpartner bisher blockiert. Das ist nicht nachvollziehbar, denn es wurde im Koalitionsvertrag vereinbart, Deutschland in allen Bereichen des öffentlichen und privaten Lebens barrierefrei zu gestalten. Darum und um wichtige andere Punkte geht es in der kürzlich veröffentlichten 6. Ausgabe des Newsletter des Deutschen Behindertenrat in diesem Jahr.

Zeichen gesetzt: Inklusion ist Menschenrecht

Bild von der Aktion in Kempten am 10.8.24 mit Transparent Inklusion ist Menschenrecht
Bild von der Aktion in Kempten am 10.8.24 mit Transparent Inklusion ist Menschenrecht
Foto: KAB Augsburg

Kempten (kobinet) Nicht nur in den größeren Städten, sondern auch im ländlichen Raum wächst die Unzufriedenheit darüber, dass zu wenig für echte Inklusion und Barrierefreiheit getan wird. Die Projektgruppe der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) Inklusion, unterstützt vom KAB-Kreisverband Kempten-Oberallgäu hat deshalb anlässlich der Eröffnung der Allgäuer Festwoche am 10. August 2024 in Kempten mittels einer Kundgebung unter dem Motto „Inklusion ist Menschenrecht“ die öffentliche Aufmerksamkeit auf das Thema gelenkt. Nun wurde auf der Internetseite der KAB-Augsburg ein Bericht über die Aktion für Inklusion und Barrierefreiheit veröffentlicht. Die Aktion reiht sich in die zunehmenden Proteste behinderter Menschen und ihrer Verbände für die Umsetzung der Versprechen im Koalitionsvertrag zur Barrierefreiheit ein. Am 10. September findet beispielsweise in Berlin ein Protestaktion am Brandenburger Tor mit rollener Demo ab 10:00 Uhr statt.

Braucht die Politik eine Untätigkeitsklage in Sachen Inklusion?

Logo: IGEL-Monatsrückblick
Logo: IGEL-Monatsrückblick
Foto: IGEL-Media

Bad Segeberg / Kassel (kobinet) Die Sommerpause ist nun auch beim Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL) zu Ende. Unter dem Motto „Braucht die Politik eine Untätigkeitsklage in Sachen Inklusion – Politische Entwicklungen und Protestaktionen im Fokus“ kündigt der Macher des IGEL-Podcast, Sascha Lang, die neueste Episode an. Dabei handelt es sich um den mittlerweile schon traditionellen Monatsrückblick auf die Behindertenpolitik mit Ottmar Miles-Paul. Die beiden hatten auch dieses Mal im Rückblick auf den August 2024 einiges zu besprechen, so zum Beispiel über die stockende Umsetzung des Koalitionsvertrags in Sachen Inklusion und die geplante Protestaktion am 10. September 2024 ab 10:00 Uhr am Brandenburger Tor mit einer anschließenden rollenden Demonstration im Ausblick auf den September 2024. Es gibt aber auch über gute Nachrichten etwas zu berichten.

Deutsches Kinderhilfswerk feiert einen ganzen Monat

Zeichnung mit Kidnern, die tanzen und Rad schlagen
Spielende Kinder – unübersehbare Lebensfreude
Foto: Pixabay/Prawny

BERLIN (kobinet) Ab Montag dreht sich beim Deutschen Kinderhilfswerk anlässlich des Weltkindertag im gesamten Monat September alles um die Themen Kinderrechte, Zukunft, Teilhabe und Bildung für nachhaltige Entwicklung. Dabei können die Kinder auf kindersache.de in vielen interessanten Artikeln mehr über ihre Rechte erfahren und zudem selbst aktiv und kreativ werden. Der Fokus liegt dabei auf partizipativen Angeboten, die sich an der Lebenswelt von Kindern orientieren, um Kinderrechte nicht nur abstrakt zu erklären, sondern erlebbar zu machen.

Mit einer Telefonführung durch das Miniatur Wunderland Hamburg

Schwarzes  Handtelefon leigt auf einem  Tisch
Telefon für interessante Gespräche
Foto: H. Smikac

HAMBURG (kobinet) Mit dem Miniatur Wunderland in Hamburg schließt sich ein ganz besonderes Haus dem Angebot „Bei Anruf Kultur“ an, um Menschen unabhängig von einer Behinderung, ihrem Wohnort oder ihrer Mobilität den Zugang zu Kultur zu ermöglichen.

Demokratie, Vielfalt und Inklusion wählen

Sharepic für Wahlen für Demokratie, Vielfalt und Inklusion des DBSV
Sharepic für Wahlen für Demokratie, Vielfalt und Inklusion des DBSV
Foto: DBSV

Kassel (kobinet) Heute, am 1. September 2024, blicken viele mit Bangen nach Thüringen und Sachsen. Denn dort finden heute Landtagswahlen statt und alle Umfragen im Vorfeld sagen hohe Werte für die AfD und damit eine schwierige Regierungsbildung voraus. Viele behinderte Menschen und ihre Verbände blicken dabei mit Sorge auf die weiteren Entwicklungen, beispielsweise in Sachen schulische Inklusion und Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. So hat beispielsweise der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) mit verschiedenen Sharepics in den sozialen Medien für Vielfalt, Inkusion und Demokratie bei der Wahlentscheidung geworben. Wahlinhofs der Aktion Mensch und Wahlprüfsteine zur Antidiskriminierung geben zudem die Möglichkeit, sich über die Positionen der einzelnen Parteien in Sachen Inklusion und Vielfalt zu informieren.

Zeit für Taten: Bundesregierung muss Versprechen zur Freistellung von Einkommen und Vermögen endlich einlösen

Christian Bayerlein
Christian Bayerlein
Foto: BJOERN LUBETZKI

Koblenz (kobinet) Christian Bayerlein aus Koblenz ist seit vielen Jahren in der Selbstbestimmt Leben Bewegung aktiv, der nutzt einem elektrischen Rollstuhl und ist auf Persönliche Assistenz angewiesen. Dabei ist er so wie viele andere behinderte Assistenznutzer*innen von der Anrechnung des Einkommens und Vermögens bei Leistungen zur Eingliederungshilfen betroffen. Christian Bayerlein hat sich nun mit einem Kommentar für die kobinet-nachrichten zu Wort gemeldet, in dem er deutlich macht, dass es nun Zeit für Taten vonseiten der Bundesregierung ist.

Flexibleres Angebot im ÖPNV

Porträt
Heidi Eiselein
Foto: Heidi Eiselein

Würzburg (kobinet) Ein Angebot für alle. Es beweist, dass es mehr Teilhabeangebote im ÖPNV für (fast) alle gibt.

Am 01.09.2024 starte im südlichen Landkreis Würzburg das Rufbussystem Callheinz als Ergänzung zu den regulären Bussen im APG-Nahverkehrsgebiet.

Behinderte Frauen stoßen im Gesundheitssystem noch oft auf Barrieren

Andreas Winkel
Andreas Winkel
Foto: Sarah Hohmann / HMSI

Frankfurt (kobinet) Bei seinem Besuch im Hessischen Koordinationsbüro für Frauen mit Behinderung (HKFB) in Frankfurt hat Andreas Winkel, Beauftragter der Hessischen Landesregierung für Menschen mit Behinderungen, das HKFB als wichtige und kompetente Anlaufstelle für Frauen mit Behinderung, ihre Angehörigen sowie für Fachkräfte gewürdigt. Winkel tauschte sich mit HKFB-Leiterin Rita Schroll über Erfahrungen und aktuelle Herausforderungen aus, mit denen Frauen mit Behinderung in ihrem Bestreben konfrontiert sind, volle gesellschaftliche Teilhabe zu erlangen. Wichtige Punkte waren dabei unter anderem Unzulänglichkeiten bei der medizinischen Versorgung von Frauen mit Behinderung sowie notwendige Verbesserungen bei Hilfsangeboten für von Gewalt betroffene Frauen mit Behinderung.

Kilometer für mehr Teilhabe

Schattenbilder zweier laufender Personen
Kilometer sammeln für mehr Teilhabe
Foto: Pixabay/Mohamed_hassan

HAMBUG (kobinet) In der Zeit vom 8. September bis zum 13. Oktober 2024 geht der Spendenlauf der Evangelischen Stiftung Alsterdorf (ESA) in die nächste Runde. Unter dem Motto „Werde Life Investor“ geht es darum, Kilometer zu machen für den guten Zweck! Egal bei der Joggingrunde oder beim Spaziergang: Einen Euro pro zurückgelegtem Kilometer investieren die teilnehmenden Unternehmen in innovative Förderprojekte der ESA – von Sportkursen für Kinder und Jugendliche mit Behinderung über Therapieangebote bis hin zu neuen inklusiven Kunst- und Kulturprojekten.