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VdK informiert über Altersarmut in Köln

Geldscheine
Budget, Geldscheine
Foto: Irina Tischer

DÜSSELDORF (kobinet) Im Vorfeld des Außerordentlichen Landesverbandstages des VdK Nordrhein-Westfalen hat Horst Vöge, der Vorsitzende des Sozialverbands VdK in diesem Budnesland über die Altersarmut in der Domstadt informiert und gemeinsam mit den 120 Delegierte des Verbandstages finanzielle Entlastung von Rentnerinnen und Rentnern gefordert.

Zwei Jahre Wege in den Beruf

Emoji Inklusion der Aktion Mensch
Emoji Inklusion
Foto: Aktion Mensch

STUTTGART (kobinet) Vor zwei Jahren wurde das Modellprojekt „Wege in den Beruf“ gegründet. Träger des von der Stiftung Aktion Mensch geförderten Projektes sind das Deutsche Taubblindenwerk, die Stiftung Nikolauspflege und das SFZ Förderzentrum. Ziel des Projektes ist es, die Perspektiven für taubblinde und hörsehbehinderte Menschen in Deutschland zu entwickeln.

100 Meter mit Jürgen Dusel

Jürgen Dusel
Jürgen Dusel
Foto: Henning Schacht

Berlin (kobinet) Der Beauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderungen der Bundesregierung, Jürgen Dusel, hat auf einem kurzen Spaziergang von 100 Metern für das Magazin Bericht aus Berlin des ARD Hauptstadtstudios zu einer Reihe aktueller behindertenpolitischer Fragen Position bezogen. Dabei plädierte er u.a. für eine Erhöhung der Ausgleichsabgabe für beschäftigungspflichtige Betriebe, die keinen einzigen behinderten Menschen beschäftigen. Zudem fordert Jürgen Dusel eine Quote für Führungskräfte von Menschen mit Behinderungen.

Schlichtungsstelle BGG legt fünften Jahresbericht vor

Jahresbericht Schlichtungsstelle BGG 2021
Jahresbericht Schlichtungsstelle BGG 2021
Foto: Schlichtungsstelle BGG

Berlin (kobinet) Der fünfte Jahresbericht der Schlichtungsstelle nach dem Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) – kurz Schlichtungsstelle BGG – wurde nun veröffentlicht. Er bezieht sich auf das Jahr 2021 und gibt unter anderem Auskunft über aktuelle Fälle im Berichtszeitraum. Angesiedelt ist die Schlichtungsstelle BGG beim Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Jürgen Dusel. Sie hilft seit 2016 dabei, Konflikte zwischen Menschen mit Behinderungen und vor allen Dingen öffentlichen Stellen des Bundes zu lösen, wenn es um das Recht auf Barrierefreiheit und Gleichbehandlung geht.

Fünf Jahre Gefängnis für Vergewaltigungen in Werkstatt für behinderte Menschen

Goldene Statue Justitia mit Schwert und Waage
Justitia
Foto: Sang Hyun Cho auf Pixabay

Neu-Ulm (kobinet) Wie wichtig ein konsequenter Gewaltschutz und eine entsprechende Verfolgung von Straftaten in der Behindertenhilfe ist, zeigt auf’s Neue ein aktueller Fall aus einer Behindertenwerkstatt aus dem Kreis Neu-Ulm. Im Prozess wegen einer Vergewaltigung und Misshandlungen von Menschen in einer Behindertenwerkstatt im Kreis Neu-Ulm ist der Angeklagte am 1. Juni zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt worden, wie der Südwestrundfunk in seinem Online-Angebot auf SWR AKTUELL berichtet.

Maskenpflicht für Bewohner*innen in NRW-Einrichtungen entfällt

Grafik zeigt Corona-Virus auf der Webseite der WHO
Corona-Virus
Foto: WHO

Düsseldorf (kobinet) Die Maskenpflicht in Pflegeheimen und Einrichtungen der Eingliederungshilfe in Nordrhein-Westfalen entfällt einem Bericht von ZEIT ONLINE zufolge künftig für alle Bewohner*innen. Auch nicht gegen das Coronavirus geimpfte Bewohner*innen müssten ab 4. Juni keinen Mund-Nasen-Schutz mehr tragen, wie es in dem Bericht heißt.

Neue Rechtslage für Geflüchtete aus Ukraine vergisst Menschen mit Behinderung

Wandtatoo Logo und Schrift Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e. v. - ISL
Wand Tatoo ISL
Foto: ISL

München (kobinet) In einer Presseerklärung kritisieren verschiedene Bundesverbände, unter anderem auch die „Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V.“ die neuen Regelungen der Bundesregierung für den Leistungszugang geflüchtete Menschen aus der Ukraine. Der Zugang zu Leistungen für Geflüchtete mit Behinderung wird auch in Zukunft schwierig bleiben.

Der 5. Mai – eine unproduktive Routine!

Logo ForseA e.V.
Logo ForseA e.V.
Foto: ForseA e.V.

Hollenbach (kobinet) Alljährlich zum 5. Mai wird Deutschland von Pressemitteilungen und Aktionen überflutet. Nach zehn Tagen hat sich die Welle wieder verlaufen – Geändert hat sich nichts.

Sozialverband schlägt Inflationsalarm

Logo SoVD mit helfender Hand unter dem o
Logo SoVD
Foto: SoVD

BERLIN (kobinet) In der Region Berlin – Brandenburg sind Löhne und Renten nach Angaben des SoVD-Landesverbandes im Bundesvergleich überdurchschnittlich niedrig sowie der Anteil der Menschen in Armut bei Arbeit und im Alter besonders hoch. Mit dem Anstieg der Lebenshaltungskosten von 8,6 Prozent in Berlin und 8,5 Prozent in Brandenburg schlägt dort die Inflation besonders hart zu.

Bau- und Landmaschinen barrierefrei

Außenlift mit dem man das Fahrerhaus des Traktors erreichen kann
Individuell angepasstes Liftsystems für das Erreichen des Fahrerhaus
Foto: PARAVAN

PFRONSTETTEN-AICHELAU (kobinet) PARAVAN ist seit vielen Jahren als Umrüster von Personenfahrzeugen sowie deren Anpassung an die Ansprüche von Nutzerinnen und Nutzern mit Mobilitätseinschränkungen bekannt. Ab sofort können Kunden von JOHN DEERE Fahrzeugen vom Erfahrungsschatz und der Kompetenz von PARAVAN im Bereich der Inklusion in die Arbeitswelt profitieren.

Enquete-Kommission Inklusion könnte hilfreich sein

Logo Deutsches Institut für Menschenrechte
Logo Deutsches Institut für Menschenrechte
Foto: Von Institut für Menschenrechte – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0

BERLIN (kobinet) Im Zusammenhang mit den Beratungen im Deutschen Bundestag darüber, welche Enquete-Kommissionen in dieser Legislatur eingesetzt werden sollen, hat das Deutsche Institut für Menschenrechte jetzt empfohlen, eine Enquete-Kommission zur gesellschaftlichen Inklusion einzurichten. Diese sollte die Umsetzung der seit 2009 für Deutschland geltenden UN-Behindertenrechtskonvention in den Blick nehmen.

Gesetzliche Verpflichtung zur Barrierefreiheit verankern

Stephanie Aeffner
Stephanie Aeffner
Foto: Aeffner/Sabine Arndt

Berlin (kobinet) Nach der Ankündigung der Bundesinitiative Barrierefreiheit durch den Bundesminister für Arbeit und Soziales, Hubertus Heil, muss nach Ansicht der Berichterstatterin der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen für die Themen Barrierefreiheit, Weiterentwicklung des Bundesteilhabegesetzes, inklusives Gesundheitswesen und Sozialhilfe, Stephanie Aeffner, zügig die Gesetzgebung zur Verpflichtung privater Anbieter von Dienstleistungen und Gütern zum Abbau von Barrieren oder zum Ergreifen angemessener Vorkehrungen folgen.

Dusel begrüßt Mittel für mehr barrierefreien Wohnraum

Jürgen Dusel
Jürgen Dusel
Foto: Henning Schacht

Berlin (kobinet) Anlässlich der vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales ausgerichteten „Inklusionstage 2022“ hat Klara Geywitz, Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, angekündigt, dass die Bundesregierung das KfW-Programm „Altersgerecht Umbauen“ im Jahr 2022 fortsetzen wird. Für das neue Förderprogramm werden Mittel in Höhe von 75 Millionen Euro zur Verfügung stehen. Zuletzt war die weitere Förderung nicht sicher: Obwohl im Koalitionsvertrag eine „auskömmliche Aufstockung“ vereinbart ist, war sie im bisherigen Haushaltsentwurf zunächst gar nicht vorgesehen. Darauf weist der Bundesbehindertenbeauftragte Jürgen Dusel hin, der es begrüßt, dass die Mittel nun zur Verfügung stehen, aber betont, dass diese deutlich aufgestockt und verstetigt werden müssen.

Dennis Sonne jetzt Mitglied des Landtags und der Verhandlungskommission

Dennis Sonne im Landtag von NRW
Dennis Sonne im Landtag von NRW
Foto: Dennis Sonne

Düsseldorf (kobinet) Nachdem Dennis Sonne bei der nordrhein-westfälischen Landtagswahl am 15. Mai erfolgreich war, ist er nun auch offiziell Mitglied des nordrhein-westfälischen Landtags nach dessen konstituierenden Sitzung, die am 1. Juni stattfand. Dort wartet für den engagierten Rollstuhlnutzer gleich viel Arbeit, den er wurde auch in die Verhandlungskommission für eine schwarz-grüne Regierungskoalition für den Bereich Arbeit, Gesundheit und Soziales und damit auch entscheidend für die zukünftige Behindertenpolitik des bevölkerungsreichsten Bundeslandes berufen.

Baden-württembergische Corona-Verordnung angepasst

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Foto: Susanne Göbel

Stuttgart (kobinet) Das baden-württembergische Sozialministerium hat die Corona-Verordnung Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen angepasst. Diese sieht – anstelle der bisherigen FFP2-Maskenpflicht – eine medizinische Maskenpflicht bei Beschäftigten in Pflege- und Eingliederungshilfeeinrichtungen vor. Die Träger können jedoch bei Bedarf weitergehende Schutzmaßnahmen anordnen. Die Anpassung erfolgt vor dem Hintergrund sinkender Fallzahlen und der über dem Bevölkerungsdurchschnitt liegenden Impfquote bei den Beschäftigten.

Inklusionstage für barrierefreies und selbstbestimmtes Wohnen

Logo der Inklusionstage 2022
Logo der Inklusionstage 2022
Foto: BMAS

Berlin (kobinet) Am 31. Mai und 1. Juni fanden die Inklusionstage 2022 des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales in Berlin vor Ort und digital statt. Mit dem Motto „Wohnen: barrierefrei − selbstbestimmt − zeitgemäß“ wurde die Bedeutung von barrierefreiem Wohnungsbau und inklusivem Wohnumfeld für Menschen mit Beeinträchtigungen hervorgehoben, heißt es in einer Presseinformation des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.

Von der neuen Landesregierung wird schnelles Handeln erwartet

Logo SoVD ab 2020
Logo SoVD
Foto: SoVD

DÜSSELDORF (kobinet) Im Vorfeld der ersten Sitzung des neu gewählten Landtags hat sich der Landesvorsitzende des Sozialverbands SoVD in Nordrhein-Westfalen mit einem dringenden Appell an alle Abgeordneten gewandt. Er fordert, den eklatanten Mangel an barrierefreiem und bezahlbarem Wohnraum, die Schaffung eines inklusiven statt selektiven Schulsystem, die Ausgrenzung von Menschen mit Behinderung auf dem Arbeitsmarkt und die Verschuldung der Kommunen im Auge zu behalten und schnell zu handeln.

Der Monat Juni bringt Sehbehindertensonntage in Bayern

Zeichnung eine  Person mit dunkler Brille und Blindenführhund an der Seite
Emoji Blinder Mensch mit Hund
Foto: Aktion Mensch

MÜNCHEN (kobinet) „Sehbehindertensonntag“ ist ein bundesweiter Aktionsmonat, der am 1. Juni startet und bei dem auch der Bayerischer Blinden- und Sehbehindertenbund (BBSB) mit Aktionen dabei ist. Ein Bündnis aus Kirchen und Selbsthilfe setzt mit dem Projekt „Sehbehindertensonntag“ einen Monat lang die Möglichkeit um, an einem thematischen Gottesdiensten und Aktionen teilzunehmen, welcher auf die Bedürfnisse von blinden und sehbehinderten Menschen aufmerksam macht. Vom 1. bis zum 30. Juni können auch Menschen in Bayern an verschiedenen Aktionen in ihren Kirchengemeinden teilnehmen.

Den Ärmsten muss dauerhaft geholfen werden

Geldscheine
Budget, Geldscheine
Foto: Irina Tischer

BERLIN (kobinet) Wenn man den aktuellen Preisanstieg in das Verhältnis zum Haushaltseinkommen sehr vieler setzt, dann zeigt sich unübersehbar, dass Rekordinflation und dramatische Preisanstiege für Energie und Lebensmittel die Rentnerinnen und Rentner, Bezieher vom Transferleistungen, Geringverdienende und Erwerbsminderungsrentner schon jetzt besonders hart treffen. Deshalb fordert SoVD-Präsident Adolf Bauer, das Ölembargo mit einem sozialen Klimageld zu flankieren.

Fragen nach Diskriminierung in Bus und Bahn

Symbol Fragezeichen
Symbol Fragezeichen
Foto: ht

DRESDEN (kobinet) Noch bis zum 30. Juni sammelt das Antidiskriminierungsbüro Sachsen im Rahmen des Projektes „Wir fahren fair – Wie kann eine diskriminierungsfreie Nutzung des ÖPNV gelingen?“ Erfahrungen zu möglichen Diskriminierungen bei der Nutzung von Bus und Bahn. Das Ziel dieser Umfrage ist es, einen Leitfaden für einen diskriminierungsfreien Öffentichen Personennahverkehr zu erstellen.

Leben für behinderte Menschen im Jemen ist katastrophal

Logo von Handicap International
Neues Logo von Handicap International
Foto: HI

München (kobinet) im Jemen ist das Leben für Menschen mit Behinderung besonders prekär und gefährlich. Viele leben in ständiger Angst, verletzt zu werden, da sie nicht in der Lage sind, vor Explosionen oder bewaffneten Zusammenstößen zu fliehen. Außerdem werden sie oftmals ausgegrenzt, nicht ausreichend versorgt und haben kaum Zugang zu Hilfsmaßnahmen. Zahlreiche Menschen mit Behinderung kämpfen zudem mit psychischen Belastungen. Dies ist das Ergebnis der Studie „Unshielded, Unseen„, die die gemeinnützige Hilfsorganisation Handicap International (HI) zusammen mit der Arab Human Rights Foundation erstellt hat.

Ausschreibung für Ausbildungsmöglichkeit in Sachsen

Infozeichen
Symbol Information
Foto: Susanne Göbel

Dresden (kobinet) Der Landesbeauftragte für Inklusion von Menschen mit Behinderungen in Sachsen, Michael Welsch, weist auf eine Ausschreibung der ab Herbst 2022 für 10 schwerbehinderte Menschen im Rahmen einer sogenannten Landesqualifizierungsmaßnahme geschaffenen Ausbildungsmöglichkeit (Bachelorstudium) im gehobenen Verwaltungsdienst an der Hochschule Meißen (FH) hin. Bei erfolgreichem Abschluss wird eine Einstellung in den Landesdienst garantiert. Die Bewerbungsfrist endet am 20. Juni 2022.

Webshop für Fanartikel für Special Olympics freigeschaltet

Frau mit pinkem T-Shirt und gelber Kappe, Mann mit blauem T-Shirt und blauer Kappe
Athletin Daniela Huhn und Tobias Trollst mit Fanartikeln gekleidet
Foto: LOC/ Special Olympics World Games Berlin 2023

BERLIN (kobinet) Wenige Tage vor dem Start der Nationalen Spiele Berlin 2022 haben nun auch die Fanartikel eine eigene Plattform bekommen. Der Sommer wird also bunt und inklusiv. Athletinnen und Athleten, Anhängerinnen und Anhänger sowie Angehörige der Special Olympics Bewegung können sich nun auch in der Öffentlichkeit selbstbewusst, bunt und inklusiv zeigen.

Mit Handicap Top im Job

Gruppenfoto der Preisträger
Die vilmA-Preisträger mit Schirmherr David Behre
Foto: www.eventfotograf.in

DÜSSELDORF (kobinet) Top im Job und das mit Handicap – der Sozialverband VdK hat in Nordrhein-Westffalen neun Menschen mit Behinderung aus dem ganzen Bundesland ausgezeichnet. Sie stehen als positive Beispiele für die berufliche Teilhabe.

Inklusionstage beginnen heute

Logo der Inklusionstage 2022
Logo der Inklusionstage 2022
Foto: BMAS

Berlin (kobinet) „Die Inklusionstage stehen in diesem Jahr unter dem Motto ‚WOHNEN barrierefrei – selbstbestimmt – zeitgemäß‘. In spannenden Gesprächs- und Diskussionsrunden sowie kurzen und kompakten Seminaren findet vor Ort und online ein Austausch zum barrierefreien und teilhabeorientierten Wohnen statt.“ So heißt es in der Ankündigung der diesjährigen Inklusionstage, die heute am 31. Mai von 10:30 bis 17:30 Uhr und am 1. Juni von 10:00 bis 15:00 Uhr in Berlin und online stattfinden.

Voll im Leben mit Multiple-Sklerose

rotes Ausrufezeichen
Ausrufezeichen
Foto: ht

Ebsdorfergrund (kobinet) „Voll im Leben mit Multiple-Sklerose“, so lautet das Motto des Welt Multiple Sklerose Tages, der am 30. Mai 2022 begangen wurde. Doch dieses voll im Leben spiegelt sich nach Ansicht von Bernd Gökeler, Leiter der MS Selbsthilfegruppe Marburg-Biedenkopf mindestens noch momentan nicht in der Lebenswirklichkeit vieler wider, die mit der chronischen Erkrankung des zentralen Nervensystems leben. Corona habe insbesondere die Selbsthilfearbeit über 2 Jahre stark ausgebremst und essentielle Sozialbeziehungen wenn nicht schwinden, so mindestens aber wenig belebt werden lassen.

Infos zur visuellen Fernassistenz

Per Busch mit Führhündin Peggy vor Holzgeländer im Wald
Per Busch mit Führhündin Peggy vor Holzgeländer im Wald
Foto: Kathrin Meyer

Kassel (kobinet) „Alle blinden Menschen kennen das: Man ist gerade voller Tatendrang, aber wegen einer Kleinigkeit kommt man alleine nicht weiter und kein Sehender ist da, um kurz zu helfen.“ Dieses Problem kennt auch Per Busch aus Kassel. Deshalb beschäftigt er sich auf seiner Internetseite www.dubistblind.de mit dem Thema visuelle Fernassistenz.

Vielfalt ist Grundstein einer starken und demokratischen Gesellschaft

Katharina Binz
Katharina Binz
Foto: MFFKI Rheinland-Pfalz

Mainz (kobinet) Anlässlich des 10. Deutschen Diversity-Tags, der heute am 31. Mai begagngen wird, blickt die rheinland-pfälzische Familienministerin Katharina Binz auf die Arbeit der Landesantidiskriminierungsstelle Rheinland-Pfalz: „Unter dem Motto ‚Vielfältig. Anders. Gleich!‘ informiert die Landesantidiskriminierungsstelle und klärt auf, sie berät und unterstützt alle Menschen, die in Rheinland-Pfalz leben oder arbeiten und Diskriminierungserfahrungen machen. Die Gründung der Landesantidiskriminierungsstelle vor nun ebenfalls zehn Jahren war ein Gewinn für unsere vielfältige Gesellschaft in Rheinland-Pfalz.“

Statt einmaliger wird dauerhafte Entlastung dringend gebraucht

Verena Bentele
Verena Bentele
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Angesichts der aktuellen Zahlen zur Inflationsrate, die laut Statistischem Bundesamt im Mai voraussichtlich bei 7,9 Prozent lag, fordert die Präsidentin des Sozialverband VdK, Verena Bentele, von der Ampel-Regierung dringend weitere Maßnahmen zur Entlastung der Bürgerinnen und Bürger:

Paritätischer fordert spezielle Familienangebote

Emoji Inklusion der Aktion Mensch
Emoji Inklusion
Foto: Aktion Mensch

STUTTGART (kobint)

STUTTGART (kobint) Die Rechte zur geschlechtlichen Selbstbestimmung müssen für alle transgeschlechtlichen, intergeschlechtlichen und nicht-binären Menschen gestärkt und ausgebaut werden, das fordert der Paritätische Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg anlässlich des morgigen Deutschen Diversity-Tages. Dabei fordert der Verband spezielle Familienangebote für Regenbogenfamilien und Eltern mit trans- und intergeschlechtlichen Kindern.

Weichenstellung für inklusives Schulsystem in Nordrhein-Westfalen gefordert

drei rote Ausrufezeichen
Drei rote Ausrufezeichen
Foto: ht

Düsseldorf (kobinet) Das nordrhein-westfälische Bündnis Eine Schule für alle fordert die CDU und Bündnis 90/ Die Grünen auf, bei ihren Koalitionsverhandlungen die strukturellen Defizite im Schulsystem anzugehen, statt sie auf der Basis des sogenannten Schulfriedens lediglich fortzuschreiben. „Wer Bildungsgerechtigkeit und Inklusion will, muss erkennen, dass das extrem zergliederte selektive Schulsystem mit dem segregierten Förderschulsystem in NRW diesen Zielen entgegensteht. Deshalb fordern wir den schrittweisen Umbau vom selektiven zu einem inklusiven Schulsystem, in dem alle Kinder lange mit- und von einander lernen können“, erklärt Uta Kumar vom NRW Bündnis angesichts der nun anstehenden Koalitionsverhandlungen.

Wie barrierefrei ist Bayern heute?

Symbol Fragezeichen
Symbol Fragezeichen
Foto: ht

München (kobinet) „Vor fast zehn Jahren verkündete der damalige Ministerpräsident Seehofer, Bayern werde 2023 ‚komplett barrierefrei‘ sein. Das Ziel verfehlt die Staatsregierung deutlich. Ein Überblick.“ So kündigt die Süddeutsche Zeitung einen vom Inklusionsbotschafter Markus Ertl empfohlenen Beitrag von Max Weinhold an, der sich mit dem Stand der Barrierefreiheit in Bayern befasst.

Aufruf beim Katholikentag zu mehr gelebter Inklusion in Kirche, Gesellschaft und Wirtschaft

Plakat zur Ankündigung der Kirchentagsveranstaltung
Plakat zur Ankündigung der Kirchentagsveranstaltung
Foto: Hildegardis Verein

Stuttgart (kobinet) Vielfalt und Inklusion müssen in Deutschland kreativer gestaltet werden: Das forderten hochrangige Expert*innen des vom Hildegardis-Verein auf dem diesjährigen Katholikentag in Stuttgart veranstalteten Podiums „Vielfalt gestalten. Wie wir es schaffen, Inklusion selbstverständlich zu leben“. Mit dabei bei der Veranstaltung am 28. Mai waren der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Jürgen Dusel, sowie weitere hochrangige Expert*innen aus dem Bereichen Inklusion in Hochschule, Wirtschaft und Kirche, wie der Hildegardis-Verein in einer Presseinformation mitteilt.

Infos zur Verbandsklage gegen die Bahn in Leichter Sprache

Logo Deutsche Bahn
Logo Deutsche Bahn
Foto: privat

Berlin (kobinet) „Zum Internationalen Tag der Leichten Sprache können wir unsere #Verbandsklage für eine bessere barrierefreie Bahn nun auch in #LeichteSprache anbieten. Alle Menschen an diesem Projekt wurden fair bezahlt und sind selbst betroffen. #MenschZuerst https://jederzeitmitbahn.de/leichte-sprache/“ Dies teilte die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) am 28. Mai, dem Tag der Leichten Sprache, mit.

Menschen mit Behinderung von Pandemie besonders betroffen

Matthias Münning
Matthias Münning
Foto: BAGüS

Münster (kobinet) „Viele Menschen mit Behinderung sind von der Corona-Pandemie besonders betroffen. Ihre Chancen, am normalen Leben teilzuhaben, wurden oft stark beeinträchtigt“, sagte LWL-Sozialdezernent Matthias Münning am Dienstag (24.5.) in einem Corona-Zwischenfazit im LWL-Sozialausschuss in Münster. Sehr deutlich waren die Auswirkungen bei den Zahlen der arbeitslosen Menschen mit Behinderung, die früh in der Pandemie in Westfalen-Lippe um knapp 2.500 Personen nach oben geschnellt sind.

Robin glückt der Sprung auf den Arbeitsmarkt

Junger Mann , der mit einem Stapler Kisten transportiert
Robin Thomeh bei der Arbeit
Foto: LWL

HERFORD (kobinet) Ziel der Arbet des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) ist es auch, Beschäftigten aus einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung (WfbM) den Sprung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Dieser Schritt ist Robin Thomeh jetzt gelungen.

Hotline zum Persönlichen Budget und Budget für Arbeit hat neue Nummer

Hotline Persönliches Budget Tel. 030 235 935 190
Hotline Persönliches Budget Tel. 030 235 935 190
Foto: ISL

Berlin (kobinet) Die Hotline zum Persönlichen Budget und Budget für Arbeit der Zentren für selbstbestimmtes Leben (ZsL) hat eine neue Rufnummer bekommen. Das bundesweite Beratungstelefon ist nun unter der allgemeinen Festnetznummer 030 – 235 935 190 erreichbar. Über die nunmehr seit 15 Jahren bestehende Hotline können sich behinderte Menschen, ihre Angehörigen und Interessierte durch ausnahmslos behinderte Berater*innen über die Leistungsform des Persönlichen Budgets und des Budgets für Arbeit informieren lassen.

Austausch mit Team des Bremer Landesbehindertenbeauftragten

Bild vom Treffen mit dem Team des Landesbehindertenbeauftragten Bremen
Bild vom Treffen mit dem Team des Landesbehindertenbeauftragten Bremen
Foto: Rebecca Romppel – LB Bremen

Bremen (kobinet) Das weitere Vorgehen in Sachen Triage, der Betrieb der Datenbank für Hilfsangebote für behinderte geflüchtete Menschen www.hilfsabfrage.de, gute Nachrichten zur Inklusion sowie anstehende Veranstaltungen und behindertenpolitische Initiativen. Das waren nur einige Themen, die bei einem Austausch zwischen dem Team des Landesbehindertenbeauftragten von Bremen und Ottmar Miles-Paul von der LIGA Selbstvertretung zur Sprache kamen.

tanzbar_bremen erhielt Bremer Inklusionspreis

Daumen hoch
Daumen hoch
Foto: Irina Tischer

Bremen (kobinet) Ende Dezember 2021 haben sich die Akteur*innen des Projektes „Gute Nachrichten zur Inklusion“ darüber gefreut, dass Neele Buchholz im von der ARD ausgestrahlten Sechsteiler Eldorado KaDeWe eine wichtige Rolle hatte. Am 16. Mai 2022 wurde nun der Verein tanzbar_bremen, bei dem die Schauspielerin und Tänzerin Neele Buchholz mitwirkt, mit dem Inklusionspreis Bremen ausgezeichnet. Zum zweiten Mal wurden die Gewinner der „Blauen Rose“ gekürt. Ein Inklusionspreis, der von Special Olympics Bremen ins Leben gerufen wurde. Diese Auszeichnung erhalten Menschen und Vereine, die sich besonders für die Teilhabe von Menschen mit Behinderung (im Sport) einsetzen.