Menu Close

Zugang zum Recht für behinderte Frauen und Mädchen

Bild zur Veranstaltung Zugang zum Recht
Bild zur Veranstaltung Zugang zum Recht
Foto: BODYS

Bochum (kobinet) Das Bochumer Zentrum für Disability Studies (BODYS) und das Netzwerk Frauen und Mädchen mit Behinderungen / chronischen Erkrankungen Nordrhein-Westfalen laden zur Veranstaltung „Zugang zum Recht für behinderte Frauen und Mädchen“ am 23. November 2023 von 14 bis 18 Uhr an der Evangelische Hochschule RWL, Immanuel-Kant-Straße 18-20, in 44803 Bochum, Raum 313 ein. „Behinderte Frauen und Mädchen sind auch beim Zugang zum Recht mehrfach diskriminiert. Wenn sie Gewalt erfahren haben oder sonst in ihren Rechten verletzt wurden, finden sie selten Rechtsschutz. Die Gründe sind vielfältig. Es fehlt oft das Wissen darum, welche Rechte sie haben, wo diese Rechte eingeklagt werden können. Ihnen wird nicht geglaubt oder der Weg zur Polizei, zum Gericht oder zur Behörde ist nicht barrierefrei“, heißt es in der Ankündigung der Veranstaltung.

Ungehindert auf das stille Örtchen

Toilette mit Euroschlüssel im Bild
Toilette mit Euroschlüssel im Bild
Foto: KSL Düsseldorf

Düsseldorf (kobinet) Es gibt bei verschiedenen Stellen in Deutschland, nun bietet auch das Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben (KSL) Düsseldorf den Euroschlüssel für den Zugang zum barrierefreien Stillen Örtchen an. Der Euroschlüssel ist ein über die Landesgrenzen hinaus genutztes Schließsystem, welches Menschen mit Beeinträchtigung ermöglicht, selbstständig Zugang zu behindertengerechten sanitären Anlagen zu erhalten. Mit dem Schlüssel können europaweit mehr als 12.000 Toiletten geöffnet werden, beispielsweise an Autobahnraststätten, in Bahnhöfen, in Fußgängerzonen, in Museen oder in Behörden, heißt es vonsetien des KSL Düsseldorf, wo man den Schlüssel nun auch mit entsprechendem Nachweis zu erwerben gibt.

Deutschland muss EU-Behindertenausweis fördern statt blockieren

Bild mit Beispiel für EU Disability Card
Bild mit Beispiel für EU Disability Card
Foto: EDF

Berlin (kobinet) Angesichts der aktuellen Initiative der Europäischen Kommission für die einheitliche Anerkennung von Behinderten- und Parkausweisen in der Europäischen Union fordert die LIGA Selbstvertretung den Bund und die Bundesländer auf, die Chance zu nutzen und den Vorschlag der EU-Kommission zu unterstützen. „Wenn die nächsten Monate bis zur Europawahl im Juni 2024 nicht konstruktiv genutzt werden, dann ist diese historische Chance, die Teilhabe behinderter Menschen in Europa zu verbessern, eventuell wieder für Jahre vertan. Deshalb erwarten wir von der Bundesregierung und den Landesregierungen, dass diese den Prozess für eine EU-weite Anerkennung von Behinderten- und Parkausweisen beflügeln und nicht blockieren. Deutschland muss hier eine Vorbildfunktion für die Stärkung der Teilhabe behinderter Menschen in Europa einnehmen“, erklärte der Sprecher der LIGA Selbstvertretung Ottmar Miles-Paul.

Webinare: Checklisten zum Erstellen / Prüfen von Office-Dokumenten

weiterer Text Digitale Barrierefreiheit
Logo Hochschule der Medien Stuttgart
Foto: Hochschule der Medien Stuttgart

Berlin (kobinet) Die Hochschule der Medien Stuttgart erläutert die Checklisten für barrierefreie Office-Dokumente (Word, PowerPoint und Excel) in Webinaren. Hier die Termine für die kostenfreien Veranstaltungen.

Zügig arbeiten statt Personal abbauen

Symbol Ausrufezeichen

DÜSSELDORF (kobinet) In Nordrhein-Westfalen fordern die Sozialverbände VdK und SoVD gemeinsam, endlich die Anträge von Menschen mit Behinderung zügig zu bearbeiten statt Personal abzubauen. Die Sozialverbände wehren sich damit als Sprachrohr für Menschen mit Behinderung gegen Kürzungspläne in der kommunalen Versorgungsverwaltung.

Erstmals kommt das Thema Inklusion auf das Festivalprogramm

Landkarte Lage Baden-Württenberg in Deutschland
Lage Baden-Württenberg in Deutschland
Foto: Gemeinfrei https://de.wikipedia.org/wiki/Flaggen_und_Wappen_der_L%C3%A4nder_der_Bundesrepublik_Deutschland

STUTTGART (kobinet) Auf dem Cannstatter Wasen in Stuttgart wird am 31. Mai und 1. Juni 2024 zum vierten Mal bereits das genreübergreifende Kessel-Festival für die ganze Familie veranstaltet. 65.000 Menschen aus dem ganzen Land kamen 2023. Für das kommende Jahr setzen nun der Paritätische Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg und das Kessel Festival erstmals das Thema Inklusion auf das Programm. Dann soll es mehr inklusive Angebote auf diesem Festival geben. Das haben sich der Paritätische Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg und das Kessel Festival Management gemeinsam vorgenommen.

BAG UB-Positionspapier zur Förderung eines inklusiven Arbeitsmarktes

Logo: Bundesarbeitsgemeinschaft für Unterstützte Beschäftigung
Logo: Bundesarbeitsgemeinschaft für Unterstützte Beschäftigung
Foto: BAG UB

Hamburg (kobinet) Basierend auf den Ergebnissen der vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) in Auftrag gegebenen Studie zum Werkstattentgelt und zu Alternativen zur Werkstatt soll die Weiterentwicklung der Werkstätten für behinderte Menschen der nächste Schritt zur Förderung eines inklusiven Arbeitsmarktes werden. In diesem Zusammenhang bedankt sich die Bundesarbeitsgemeinschaft für Unterstützte Beschäftigung (BAG UB) beim BMAS für das Dialoggespräch Ende September 2023, das mit der BAG UB und anderen Fachverbänden durchgeführt wurde. Auf der Grundlage der UN-Behindertenrechtskonvention und des SGB IX sowie ihrer fast 30-jährigen Erfahrung mit betrieblicher Teilhabe, hat die BAG UB zur geplanten Werkstattreform ein „Positionspapier zur Förderung eines inklusiven Arbeitsmarktes – Werkstattreform“ entwickelt und veröffentlicht.

Faktencheck: Behindert Deutschland den EU-Schwerbehindertenausweis?

EU-Schwerbehinderung
EU-Schwerbehinderung
Foto: EU-Schwerbehinderung

Berlin (kobinet) Derzeitig wird das Verfahren für eine einheitliche Anerkennung des Schwerbehindertenausweises in der Europäischen Union von Deutschland und Österreich blockiert. Darüber hatten die kobinet-nachrichten vor kurzem berichtet. Klaus Krönert vom Online-Nachrichtenmagazin EU-Schwerbehinderung ist der Sache nachgegangen und hat einen Faktencheck zur Frage, ob Deutschland den EU-Schwerbehindertenausweis blockiert, veröffentlicht. Dabei bezieht er sich vor allem auf die vor kurzem erfolgte Befassung des Bundesrats mit dem Thema, die einige Fragen offen lässt, so dass Deutschland Hauptblockierer des Verfahrens für eine einheitliche Anerkennung von Schwerbehidnertenausweisen und Parkausweisen in der EU werden könnte.

15 Jahre UN-Behindertenrechtskonvention in Österreich

UN-Behindertenrechtskonvention
No body found to use for abstract…
Foto: BIZEPS Wien

Wien (kobinet) Am 26. Oktober 2008 trat das von der Generalversammlung der Vereinten Nationen beschlossene Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen der Vereinten Nationen (UN-Behindertenrechtskonvention) in Österreich in Kraft. Damit wurden die Menschenrechte von Menschen mit Behinderungen erstmals in einem eigenen Dokument festgehalten und Österreich (Bund und Bundesländer) verpflichtete sich zu deren Umsetzung. Anlässlich dieses Jubiläums fordert der Österreichische Behindertenrat einen strukturierten Prozess, der Menschen mit Behinderungen endlich ihre Menschenrechte garantiert, wie der österreichische Online-Nachrichtendienst BIZEPS berichtet.

Verena Bentele mit Katharina-Zell-Preis ausgezeichnet

Verena Bentele
No body found to use for abstract…
Foto: Irina Tischer

Darmstadt (kobinet) VdK-Präsidentin Verena Bentele wurde am 25. Oktober 2023 in Darmstadt mit dem Katharina-Zell-Preis geehrt. Die Auszeichnung vergibt der Landesverband Evangelische Frauen in Hessen und Nassau (EKHN) jedes Jahr an eine Frau aus Kirche, Diakonie oder Gesellschaft, die sich in besonderer Weise für Meinungsfreiheit und eine solidarische Gemeinschaft engagiert. Verena Bentele erhält den Preis „für ihren Mut, beständig auf die sozialen Missstände in unserer Gesellschaft hinzuweisen und Änderungen von der Politik einzufordern“, so die Jury in ihrer Begründung.

Online-Premiere für Buch Bist du behindert, oder was?

Banner der Online-Premiere des Buches
Banner der Online-Premiere des Buches
Foto: Carolin Weinkopf

Berlin (kobinet) Am 2. November 2023 um 19:30 Uhr laden die Vorleser_innen zusammen mit den Autorinnen Rebecca Maskos und Mareice Kaiser zur Online-Premiere des neuen Buches »Bist du behindert, oder was?« (Familiar Faces Verlag) ein. „Anschließend werden wir mit beiden in den Dialog gehen. Alle Teilnehmenden sind eingeladen, sich an dem Gespräch zu beteiligen, Fragen zu stellen und persönliche Erfahrungen zu teilen“, heißt es in der Ankündigung der Veranstaltung, für die es eine Gebärdensprachdolmetschung geben wird. Am 7. November findet dann die Buchpremiere live im Berliner „Oyoun“ in der Lucy Lameck Str. 32 in Berlin statt.

Oberbayern richtet Fördertopf für Gebärdensprachdolmetscher ein

Symbol Gebärdensprache
Symbol Gebärdensprache
Foto: Schweizer Eidgenössisches Departement des Innern

MÜNCHEN (kobinet) Gehörlose Menschen brauchen nicht nur bei der Wohnungsübergabe, einer Steuerberatung oder einem Vorstellungsgespräch eine Übersetzung in Gebärdensprache. Die Kosten dafür werden jedoch von keinem Sozialträger übernommen. Um solche Dolmetsch-Einsätze schnell und unbürokratisch zu ermöglichen, richtet der Bezirk Oberbayern jetzt dafür einen besonderen Fördertopf ein. Das hat der Sozial- und Gesundheitsausschuss jetzt beschlossen.

ConSozial Messe in Nürnberg eröffnet

Symbol Ausrufezeichen

MÜNCHEN (kobinet) Bayerns Sozial- und Gesundheitsministerin Ulrike Scharf eröffnet heute im Mesezentrum in Nürnberg die diesjährige ConSozial. Sie steht unter dem Motto: „Innovation x Sozial: Miteinander nach vorn“.

Vorbereitung der nächsten Special Olympics Nationalen Spiele hat begonnen

Logo Special Olympics Deutschland
Logo Special Olympics Deutschland
Foto: SOD

BERLIN (kobinet) Im Jahr 2026 wird die nächsten Special Olympics Nationalen Spiele für Menschen mit geistiger und mehrfacher Beeinträchtigung in den Sommersportarten stattfinden. Für die Ausrichtung dieses größten inklusiven Sport-Events für mehr als 5.000 Athleten und Unified Partnern haben sich Nürnberg und das Saarland beworben. Nach der fristgerechten Einreichung der Bewerbungen durch beide Interessenten bis zum 23. Oktober 2023 beginnt jetzt die Auswertung der Unterlagen durch die Geschäftsstelle von Special Olympics Deutschland (SOD), um sie dann dem Präsidium von SOD zur Entscheidung vorzulegen.

Sozialverband VdK Sachsen fordert Steuerzuschuss

Weißes  Rathaus mit weißem Turm im Hintergrund davor ein Platz mit einem großen Weihnachtsbaum und Buden des Marktes
DasRathaus in Chemnitz in der Vorweihnachtszeit
Foto: H. Smikac

CHEMNITZ (kobinet) Mit dem Blick auf in den kommenden Jahren voraussichtlich weiter steigende Krankenversicherungsbeiträge fordert der Sozialverband VdK Sachsen, eine weitere Belastung der Bürgerinnen und Bürger zu verhindern und deshalb den Steuerzuschuss für die Krankenkassen zu erhöhen. Der VdK Sachsen verweist in diesem Zusammenhang darauf, dass Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach bereits im Juni 2023 ein Defizit von sieben Milliarden Euro in der Gesetzlichen Krankenversicherung angekündigt hat. Dies wird unweigerlich ab 2024 eine Steigerung der Beiträge zur Krankenversicherung für alle in der Gesetzlichen Krankenversicherung führen.

Höhen und Tiefen in Sachen Assistenzhund-Nutzung

Emine Kalali mit Assistenzhund Yascha Sherlock
Emine Kalali mit Assistenzhund Yascha Sherlock
Foto: ISL

Berlin (kobinet) Am 6. Juni 2023 berichteten die kobinet-nachrichten, dass die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) mit dem Assistenzhund Yascha Sherlock, der fortan die ISL-Mitarbeiterin Emine Kalali begleitet, ein neues Teammitglied begrüßen konnte. Wie es mittlerweile mit Ihrem ersten Assistenzhund läuft, welche Höhen und Tiefen es gibt, dazu interviewte kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul Emine Kalali. Deutlich wurden dabei nicht nur die massiven Defizite in Sachen Kenntnis zu Assistenzhunden beim Standesamt Berlin-Mitte, sondern auch die damit verbundene Diskriminierung, die Emine Kalali als Trauzeugin mit Assistenzhund erleben musste.

EU-Rechnungshof kritisiert mangelnde Fortschritte für behinderte Menchen

Flagge der EU
No body found to use for abstract…
Foto: gemeinfrei

Wien (kobinet) „Ein neuer Bericht des Europäischen Rechnungshofs stellt fest, dass die EU-Maßnahmen nur wenig zur Verbesserung der Lebensqualität von Menschen mit Behinderungen beigetragen haben. Menschen mit Behinderungen haben weiterhin Schwierigkeiten, Arbeit zu finden und sind stärker von Armut bedroht. Der Bericht unterstreicht zudem, dass es keine einheitlichen Kriterien für die Anerkennung des Behindertenstatus in den EU-Ländern gibt. Dies erschwert die gegenseitige Anerkennung und die Erstellung eines klaren Überblicks durch die Europäische Kommission.“ So heißt es in einem Bericht von Martin Ladstätter im österreichischen Online-Nachrichtendienstes BIZEPS. „So hätten etwa 2021 dem Statistikamt Eurostat zufolge nur 51 Prozent der Menschen mit Behinderung einen Arbeitsplatz gehabt, bei Menschen ohne Behinderungen läge der Anteil dagegen bei 75 Prozent“, berichtet der ORF.

Schutz vor Gewichtsdiskriminierung nötig

Sharepic zur Kampagne - Beschreibung im Text
Sharepic zur Kampagne – Beschreibung im Text
Foto: Gesellschaft gegen Gewichtsdiskriminierung

Berlin (kobinet) Dass bei der anstehenden Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) auch Gruppen vor Diskriminierungen geschützt werden müssen, die bisher nicht vom Gesetz erfasst sind, darauf weist die Gesellschaft gegen Gewichtsdiskriminierung in einer Social Media Kampagne hin. „Durch die gesetzliche Verankerung des Diskriminierungsschutzes bekommt das alltägliche Leid von dicken Menschen einen Namen und Anerkennung. Das trägt auch zur Bewusstseinsbildung bei“, erklärte beispielsweise die Antidiskriminierungsberaterin Kübra Çığ von EmpowerMensch Thüringen.

Abschluss der Peer Qualifizierungsreihe Wie ich bin – bin ich gut

Abschlussfoto der Peer Qualifizierung in Brühl
Abschlussfoto der Peer Qualifizierung in Brühl
Foto: Ellen Romberg

Brühl (kobinet) Die erste Peer Qualifizierungsreihe unter dem Motto „Wie ich bin – bin ich gut“ am Friedensbildungswerk Köln, die von Martina Bünger und Ellen Romberg entwickelt und umgesetzt wurde, ist am 21. Oktober 2023 in Brühl mit Erfolg zu Ende gegangen. Dies geht aus einem Bericht über die von der Kämpgen Stiftung geförderte Qualifizierung hervor, den Ellen Romberg den kobinet-nachrichten zugesandt hat.

Blockieren Deutschland und Österreich Europäischen Behindertenausweis?

Flagge der EU
No body found to use for abstract…
Foto: gemeinfrei

Berlin / Wien (kobinet) Am 6. September 2023 hat die Europäische Kommission ihre Pläne für eine Richtlinie zur einheitlichen Anerkennung von Behinderten- und Parkausweisen in der Europäischen Union vorgestellt. Angestrebt ist die von vielen Behindertenverbänden unterstützte Verabschiedung der Richtlinie noch in dieser Legislaturperiode des Europaparlaments. Dieser Plan könnte nun jedoch scheitern, denn aus gut informierten Kreisen erfuhren die kobinet-nachrichten, dass Deutschland und Österreich das Verfahren unnötig aufhalten. Die beiden Länder hätten einen allgemeinen Prüfungsvorbehalt eingelegt, so dass das Vorhaben aufgrund dieser Verzögerung in dieser Legislaturperiode des Europaparlaments, das nächstes Jahr neu gewählt wird, scheitern und unnötig auf die lange Bank geschoben werden könnte.

Tipps zur Arztsuche für Verordnungen zur außerklinischen Intensivpflege

Logo der ISL
Logo der ISL
Foto: ISL

Berlin (kobinet) Ende Oktober 2023, also In knapp einer Woche, verlieren alle Verordnungen zur außerklinischen Intensivpflege über die Häusliche Krankenpflege ihre Gültigkeit und noch immer sind viele Betroffene auf der Suche nach einer*m Ärzt*in, die*der Außerklinische Intensivpflege verordnen kann. Für diese schwierige Situation hat die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) nun eine Handlungsempfehlung für Betroffene veröffentlicht. Viele Betroffenenberichte erreichten bereits die ISL und die derzeitige Lage ist, gerade im Hinblick auf den 31. Oktober – dem Stichtag, an dem bisherige Verordnungen ihre Gültigkeit verlieren – für Menschen mit Bedarf an Außerklinischer Intensivpflege sehr angespannt, heißt es in einer Presseinformation der ISL.

Dresdener Behindertenbeirat setzte Themenschwerpunkte

Klausur des Dresdener Behindertenbeirats
Klausur des Dresdener Behindertenbeirats
Foto: Behindertenbeirat Dresden

Dresden (kobinet) Vor kurzem trafen sich im Neuen Rathaus der sächsischen Landeshauptstadt Dresden Mitglieder des Beirats für Menschen mit Behinderungen mit der Beauftragten für Menschen mit Behinderungen und Senior/innen zu einem Austausch und zur Entwicklung von Schwerpunktthemen für die weitere Arbeit. „Wir treffen uns erstmalig zu einer Klausur. Ziel ist es, neben der Auffrischung des Wissens über die Rechte und Pflichten eines Beirats, gemeinsam Themen und Bedarfe, an denen der Beirat arbeiten wird, zu gewichten.“ sagte die Vorsitzende, Beate Kursitza-Graf, zu Beginn der Sitzung.

Diversität: Was bedeutet das?

Kreise mit verschiedenfarbigen Punkten
No body found to use for abstract…
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) „Der Begriff Diversität – oder auch englisch „Diversity“ – begegnet uns häufig in den Medien und Diskussionen. Doch was meint der Begriff eigentlich genau und was hat Diversität mit Inklusion zu tun?“ Diesen Fragen geht die Aktion Mensch in einem Beitrag nach, den sie über ihren Newsletter angekündigt hat.

Bundessozialgericht zum Krankengeldanspruch

Bundessozialgericht
No body found to use for abstract…
Foto: Bundessozialgericht

Kassel (kobinet) Das Bundessozialgericht (BSG) hat in einem Urteil vom September 2023 entschieden, dass Beschäftigte das Fortbestehen einer Arbeitsunfähigkeit zwar gegenüber der Krankenkasse lückenlos nachzuweisen haben; allerdings durfte die Krankenkasse einer Arbeitnehmerin, deren Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung zwei Tage zu spät ausgestellt wurde, das Krankengeld nicht streichen. Darauf weist Henry Spradau in seinem Bericht für die kobinet-nachrichten hin.

Initiative Barrierefrei lädt zu Expertentag „lauter werden“ ein

Symbol Information

Duisburg (kobinet) Zu Informationen, Austausch, Gesprächen zum Thema Inklusion mit Betroffenen und Experten sowie zum Netzwerke schaffen und nutzen lädt die Initiative Barrierefrei aus Emmerich am Rhein am 25. November 2023 von 10:00 bis 16:00 Uhr zu einem Expertentag unter dem Motto „lauter werden“ ein. Die Veranstaltung findet im kulturiges… im DU-Hamborner Ratskeller, Duisburger Strasse 213 in 47166 Duisburg statt. Die Initiative setzt sich für die Verbesserung der Lebensumstände für alle Menschen mit Beeinträchtigungen ein und möchte dabei mit allen Beteiligten zusammenarbeiten, wie es in der Ankündigung heißt.

Bündnis Wagenknecht für neue Partei

Sahra Wagenknecht auf BSW-Webseite
Sahra Wagenknecht
Foto: BSW

Berlin (kobinet) Sahra Wagenknecht und weitere Bundestagsabgeordnete haben heute die Linkspartei verlassen und eine neue Partei angekündigt. Auf der Bundespressekonferenz in Berlin wurde zugleich der Verein „Bündnis Sahra Wagenknecht – für Vernunft und Gerechtigkeit“ vorgestellt, der die Parteteigründung vorbereitet. Vor Journalisten im Karl-Liebknecht-Haus äußerte sich enttäuscht Martin Schirdewan, Co-Vorsitzender der Partei Die Linke. Er verlangte von den zehn Bundestagsabgeordneten, die die Linkspartei verlassen haben, dass sie ihre Mandate zurückgeben.

Gesetzentwurf gut gemeint aber unzureichend

Logo des BdB
Logo des BdB
Foto: BdB e.V.

HAMBURG (kobinet) „Der Gesetzentwurf der Bundesregierung für eine Sonderzahlung als Inflationsausgleich ist gut gemeint, und doch verfehlt er sein Ziel. Mit diesem Tröpfchen auf den glühend heißen Stein wird man die Betreuungslandschaft nicht retten können,“ mit diesen Worten kommentiert der Vorsitzende des Bundesverbands der Berufsbetreuer*innen (BdB) Thorsten Becker den entsprechenden Gesetzentwurf der Bundesregierung.

Sachsen fördert Inklusion mit fünf Millionen Euro

Flagge Bundesland Sachsen
Flagge Bundesland Sachsen
Foto: Gemeinfrei, public domain

DRESDEN (kobinet) Im Freistaat Sachsen können sich Kommunen und gemeinnützige Organisationen ab sofort für ein Projekt im Rahmen des Programms „Inklusion vor Ort“ zur Schaffung inklusiver Sozialräume bewerben. Nach einer Mitteilung des sächsischen Sozialministerium stehen dafür in den kommenden fünf Jahren insgesamt fünf Millionen Euro zur Verfügung. Damit solle die Entstehung von bis zu fünf Einrichtungen unterstützt werden, welche die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am gesellschaftlichen Leben stärken.

Kritik an Schichtwechsel-Show

Markus Walloschek
Markus Walloschek
Foto: privat

Erfurt (kobinet) Die Aktion der Werkstätten für behinderte Menschen unter dem Motto „Schichtwechsel“ ist auch dieses Jahr nicht zuletzt wegen der Entlohnung mit durchschnittlich 226 Euro – also weit unter dem Mindestlohn – in Werkstätten und der geringen Vermittlungsquote von jährlich 0,35 Prozent auf den allgemeinen Arbeitsmarkt nicht ohne Kritik geblieben. Markus Walloschek aus Thüringen hat sich beispielsweise eindeutig zu der „Showaktion“ geäußert und dabei auch den Ministerpräsidenten von Thüringen, Bodo Ramelow, kritisiert.

Faktencheck zu Vorurteilen über behinderte Menschen

Logo: Stopp Vorurteile!
Logo: Stopp Vorurteile!
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) „Menschen mit Behinderung sind grundsätzlich hilfsbedürftig! Stimmt das? Obwohl laut einer Umfrage der Aktion Mensch die große Mehrheit der Deutschen für Inklusion ist, halten sich einige Vorurteile hartnäckig. Zeit für einen Fakten-Check!“ Mit dieser Ankündigung weist die Aktion Mensch in ihrem neuesten Newsletter auf ihren Faktencheck zu 11 Vorurteilen hin.

Reallabor zum inklusiven Arbeitsmarkt in Kärnten

Symbol Fragezeichen

Wien (kobinet) Das „Reallabor“ Kärnten soll Menschen mit Behinderungen Beschäftigung am ersten Arbeitsmarkt ermöglichen. Das Pilotprojekt möchte Erfahrungswerte für eine bundesweite Umsetzung sammeln. Doch was bedeutet dies konkret? Dieser Frage ist der österreichische Online-Nachrichtendienst BIZEPS mittels eines ausführlichen Interviews nachgegangen.

Online-Veranstaltung: Menschenrechtlicher Begriff der Inklusion

Symbol Information

Berlin (kobinet) Auch in der politischen Bildung spielt das Thema Inklusion und deren menschenrechtliche Bedeutung eine zunehmende Rolle. So weist Dr. Martin Theben auf eine Veranstaltungsreihe der Berliner Landeszentrale für politische Bildung zur inklusiven politischen Bildung hin. Die Auftaktveranstaltung mit dem Titel „Der menschenrechtliche Begriff der Inklusion“ findet online am 8. November von 16:00 bis 18:00 Uhr online statt.

arte-Bericht: Widerstand im Rollstuhl über die Kletteraktivistin Cécile Lecomte

Cécile Lecomte im Interview mit der tagesschau
Cécile Lecomte im Interview mit der tagesschau
Foto: ISL

Berlin (kobinet) Soziale Bewegung leben oft von Charekteren, die diese prägen. Cécile Lecomte, die den Spitznamen „das Eichhörnchen“ trägt, ist sicherlich eine davon, sowohl für die Umweltbewegung als auch für die Behindertenbewegung. Am 21. Oktober 2023 sendete arte unter dem Motto „Re: Widerstand im Rollstuhl Die Kletteraktivistin Cécile“ einen Fernsehbeitrag über die vermeintlich unermüdliche Aktivistin, in dem auch über eine Aktion für Barrierefreiheit beim Bahnfahren zum Protettag am 5. Mai 2023 in Berlin berichtet wird. „Cécile Lecomte protestiert seit mehr als 20 Jahren gegen Atomkraft und für mehr Umweltschutz. Mit spektakulären Kletteraktionen blockierte sie früher Atommülltransporte. Eine Rheumaerkrankung führt allerdings dazu, dass sie heute einen Rollstuhl braucht. Das hält Cécile aber nicht davon ab, weiter auf Brücken und Bäume zu klettern, um für ihre Sache zu kämpfen“, heißt es in der Ankündigung des 30minütigen arte-Filmbeitrags.

IB&P und ABiD reisen zu internationalem Erfahrungsaustausch

Breite Straße in einer hell erleuchteten Stadt mit vielen Lampen entlang der Straße
Nachts in den Straßen von Minsk
Foto: A. Nowak

BERLIN (kobinet) Eine siebenköpfige Delegation unter Leitung des stellvertretenden Vorsitzenden des ABiD-Instituts Behinderung & Partizipation (IB&P) André Nowak sowie des Vorsitzenden des Allgemeinen Behindertenverbandes in Deutschland „Für Selbstbestimmung und Würde“ (ABiD) Marcus Graubner reist vom 21. bis 27. Oktober 2023 zu einem Erfahrungsaustausch des belorussischen Behindertenverbandes BelOI nach Minsk.

Gesundheitsministerium muss beim Aktionsplan echte Partizipation ermöglichen

Jenny Bießmann
Jenny Bießmann
Foto: ISL

Berlin (kobinet) Nachdem Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach sehr kurzfristig nach etwa einem Jahr Verspätung zu einem Auftakttreffen in Berlin für den „Aktionsplan für ein diverses, inklusives und barrierefreies Gesundheitswesen“ am 18. Oktober 2023 eingeladen hat, fordert die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL), dass das Bundesgesundheitsministerium (BMG) bei der Gestaltung des Aktionsplans echte Partizipation ermöglicht.

Noch 100 Tage bis zum Start der Special Olympics Nationalen Spiele Thüringen 2024

Zwei jungeSchlittschuhläufer auf einerEisbahn
Schlittschuhläufer im Winter
Foto: Pixabay/ferobanjo

BERLIN (kobinet) In 100 Tagen treten 900 Athletinnen und Athleten mit geistiger und mehrfacher Beeinträchtigung bei den Special Olympics Nationalen Spielen Thüringen 2024 an. Nach dem größten inklusiven Multisportevent der Welt, den Special Olympics World Games Berlin 2023, geht es nun vom 29. Januar bis 2. Februar 2024 mit dem größten inklusiven Wintersport-Event in Deutschland weiter.

Von Grundsicherung Betroffene nicht weiter benachteiligen

Geldscheine
No body found to use for abstract…
Foto: Irina Tischer

HANNOVER (kobinet) Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen kritisiert die Ungleichbehandlung hinsichtlich des Vermögensschonbetrages bei Empfängern von Grundsicherung und macht sich für eine Reform stark. Der kürzlich vorgelegte Gesetzentwurf der Bundesregierung geht diesem Sozialverband dabei nicht weit genug.

Weiterhin Life-Musik in sozialen Einrichtungen

Silouhette eine Klavierspielers am Klavier. Darüber schweben  Noten
Musik macht das Leben fröhlich
Foto: Pixabay/Mohamed_hassan

BERLIN (kobinet) Vom Verein KulturLeben Berlin wurde im Jahr 2020 die Kampagne #MusikerFürMusikerBerlin ins Leben gerufen, um durch ehrenamtliche Konzerte von Mitgliedern der großen Berliner Klangkörper Menschen in sozialen Einrichtungen während der Pandemie Live-Musik zu ermöglichen und gleichzeitig existentiell bedrohte freiberufliche Musiker zu unterstützen. Die Kampagne #MusikerFürMusikerBerlin wird auch nach der Pandemie weitergeführt und startet nach der Sommerpause nun in ihre vierte Saison.

Startschuss für Aktionsplan für diverses, inklusives und barrierefreies Gesundheitswesen

Bild von der Veranstlatung zum Start des Aktionsplans
Bild von der Veranstlatung zum Start des Aktionsplans
Foto: BMG / Thomas Ecke

Berlin (kobinet) Bundesgesundheitsminister Prof. Karl Lauterbach hat am 18. Oktober 2023 gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus den Bereichen Politik und Zivilgesellschaft den Erarbeitungsprozess des Aktionsplans für ein diverses, inklusives und barrierefreies Gesundheitswesen auf den Weg gebracht. Damit soll ein wesentlicher Beitrag geleistet werden, Hindernisse beim Zugang zur Versorgung für die Menschen in all ihrer Verschiedenheit und Vielfalt abzubauen, heißt es in einer Presseinformation des Bundesministerium für Gesundheit.

Inklusive Bildungspraxis aus menschenrechtlicher Perspektive

Logo Deutsches Institut für Menschenrechte
Logo Deutsches Institut für Menschenrechte
Foto: Von Institut für Menschenrechte – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0

Berlin (kobinet) „Inklusive Bildungspraxis aus menschenrechtlicher Perspektive“, so lautet der Titel einer Online-Veranstaltung des Projekts „Mit Menschenrechten Brücken bauen – Politische Bildung in Transformationsprozessen“, die vom Deutschen Institut für Menschenrechte am 24. November 2023 von 9:30 – 13:15 Uhr per Zoom angeboten wird.