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Diskussion: Wege in den inklusiven Arbeitsmarkt für kognitiv und seelisch beeinträchtigte Menschen

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Foto: H.T.

Heidelberg (kobinet) Die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) und ihre wissenschaftlichen Kooperationspartner laden zu einer Online-Diskussion unter dem Motto: „Wege in den inklusiven Arbeitsmarkt für kognitiv und seelisch beeinträchtigte Menschen“ zu den Budgets für Arbeit/Ausbildung als Weichenstellung ein, die noch bis zum 31. Oktober läuft. „Trotz zahlreicher Anstrengungen ist der allgemeine Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderungen bis heute nicht frei zugänglich. Auch die mit der Reform durch das Bundesteilhabe­gesetz (BTHG) eingeführten Instrumente Budget für Arbeit (BfA) und Budget für Ausbildung erzielen noch nicht die beabsichtigte Wirkung. Dabei könnten sie vor allem für Menschen mit kognitiver oder mit seelischer Beeinträchtigung eine Alter­native zur Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) bedeuten“, heißt es in der Ankündigung der Online-Diskussion.

4. EKD-Fachforum Inklusive Kirche gestalten zu gerechter und inklusiver Arbeitswelt

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Berlin (kobinet) Für den 20. und 21. November 2023 lädt die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) in Kooperation mit dem Ev. Fachverband für Teilhabe (BeB) und der Diakonie Deutschland zum 4. EKD-Fachforum „Inklusive Kirche gestalten“ ein. „Wie lässt sich eine gerechte und inklusive Arbeitswelt gestalten? Das diesjährige EKD-Fachforum ‚Inklusive Kirche gestalten‘ möchte zur Entwicklung innovativer Lösungen beitragen“, heißt es in der Ankündigung der Veranstaltung.

Angespannte Lage in der Eingliederungshilfe

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HÜRTH (kobinet) Bezüglich der aktuellen Lage und der Zukunft der sozialen Infrastruktur bei rechtlich verankerten Teilhabenotwendigkeiten und Möglichkeiten für Menschen in Nordrhein-Westfalen sieht die Lebenshilfe dieses Bundeslandes vielfältige Probleme. Nach Einschätzung dieses Verbandes ist die Lage in der Eingliederungshilfe als angespannt zu bewerten.

Sozialverband warnt vor steigender Energiearmut

Zeichnung eines kleinen Ofens mit Kochplatte und Ofenrohr
Heizen und Kochen ist lebenswichtig
Foto: Pixabay/OpenClipart-Vectors

DÜSSELDORF (kobinet) Ausgehend von einer aktuelle Studie verweist der Sozialverband VdK in Nordrhein-Westfalen darauf, dass einkommensschwache Haushalte auch den kommenden Winter staatlich gestützt werden müssen. Die Temperaturen sinken, aber die Energiepreise explodieren. Der Sozialverband sieht vor allem einkommensschwache Haushalte in die Armutsfalle rutschen und fordert die Politik auf, vor der drohenden Kältewelle effektive Maßnahmen zu ergreifen.

Wahl des Bezirkstags Oberbayern

Foto vom Eingang des Bezirks Oberbayern mit dem Logo über der Tür
Der Eingang des Bezirks Oberbayern mit Logo über dem Eingang
Foto: Andreas Vega

München (kobinet) Nach dem der Landtag in Bayern neu gewählt wurde gibt es nun die Ergebnisse für die Bezirkstage des Freistaates. Die Bezirke in Bayern sind unter anderem zuständig für die Hilfen für Menschen mit Behinderung. Über die Arbeit des Bezirks Oberbayern berichtete kobinet mehrmals. Für eine aktive Interessenvertretung von Menschen mit Hilfebedarf hat sich in der vergangenen Legislaturperiode die Fraktion „Die Linke“ besonders hervorgetan. Die Wahl der Bezirksparlamente und des Bezirkstags Oberbayern könnte unter Umständen erhebliche Auswirkungen für die Rechte von Menschen mit Behinderung haben.

Forderungen für besseres Straßenverkehrsrecht

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Berlin (kobinet) „Das Straßenverkehrsgesetz (StVG) und die Straßenverkehrsordnung (StVO) werden derzeit reformiert. Bisher sind dort zwei Ziele festgehalten, die Flüssigkeit und die Sicherheit des Verkehrs. Im Rahmen des Reformprozesses sollen weitere hinzukommen und zwar Gesundheit, städtebauliche Entwicklung sowie Klima- und Umweltschutz. Ein wichtiges Ziel wird dabei sträflich vernachlässigt: die Barrierefreiheit“, heißt es vonseiten des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes (DBSV). Der DBSV hat deshalb vor kurzem gemeinsam mit fünf Bündnispartnern Forderungen für ein besseres Straßenverkehrsrecht präsentiert.

Shortlist mit Essays zu den Rechten Psychiatrieerfahrener

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Foto: H.T.

Berlin (kobinet) Der Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener und die Bundesarbeitsgemeinschaft Psychiatrie-Erfahrener veranstalten gemeinsam einen Essaywettbewerb für die beste Antwort – mit Begründung – auf die Frage: „Nach Artikel 1 Abs. 1 Grundgesetz ist die Würde des Menschen unantastbar. Verstoßen die §§ 20, 21, 63 und 64 des Strafgesetzbuches daher gegen das Grundgesetz?“ Die Beiträge sollen insbesondere die menschenrechtlichen Regelungen der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen berücksichtigen. Nachdem die Frist für die Einreichung von Beiträgen mittlerweile abgelaufen ist, haben die Verbände nun eine Shortlist mit den Beiträgen des Essaywettbewerbs veröffentlicht.

Rehadat bietet Verzeichnis von anderen Leistungsanbietern an

Henry Spradau
Henry Spradau
Foto: privat

Greifswald (kobinet) Mit dem Bundesteilhabegesetz (BTHG) von 2016 wurde geregelt, dass Menschen mit Behinderungen, die Anspruch auf eine Tätigkeit in einer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) haben, auch alternative Angebote zur beruflichen Bildung und zur Beschäftigung in der WfbM erhalten. Neben der Nutzung eines Budgets für Arbeit können diese seit dem 1.1.2018 auch bei sogenannten „Anderen Leistungsanbietern“ wahrgenommen werden (§ 60 Sozialgesetzbuch Neuntes Buch -SGB IX). Rehadat hat nun ein Verzeichnis über diese „Anderen Leistungsanbieter“ veröffentlicht, wie Henry Spradau in seinem Bericht für die kobinet-nachrichten schildert.

Mutmachende und bedenkliche Nachrichten zur schulischen Inklusion

Dr. Martin Theben
Dr. Martin Theben
Foto: privat

Berlin (kobinet) Der kobinet-Chronist und Rechtsanwalt Dr. Martin Theben weist heute einmal auf zwei aktuelle Meldungen in Sachen schulischer Inklusion hin. „Die eine macht Mut, die andere stimmt sehr bedenklich“, kommentiert der Berliner Rechtsanwalt die beiden Presseberichte, auf die er verweist. Gerade im Hinblick auf die klaren Äußerungen für schulische Inklusion des Ausschusses für die Rechte von Menschen mit Behinderungen im Rahmen der Staatenprüfung Deutschlands zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention sei es wichtig, genau hinzuschauen, was vonseiten der Politik beschlossen wird.

Infoveranstaltung und Beratungstag zum Behindertentestament

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Kassel (kobinet) Zu einer Informationsveranstaltung und zu einem Beratungstag zum Thema Behindertentestament lädt die ergänzende unabhängige Teilhabeberatungsstelle (EUTB) des Verein Selbstbestimmt leben in Nordhessen (SliN) am 1. und 2. Novermber 2023 ein. Die Veranstaltung, an der man auch online teilnehmen kann, findet am 1. November 2023 um 18:00 Uhr im Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen in der Samuel-Beckett-Anlage 6 in 34119 Kassel statt. Der Beratungstag schließt sich dann am 2. November an.

Bundestag berät über mehr Teilhabe im Sport

Blick in den Plenarsaal des Bundestages
Plenarsaal des Bundestages
Foto: omp

Berlin (kobinet) „Der Bundestag berät am Donnerstag, 19. Oktober 2023, erstmals über einen Antrag mit dem Titel ‚Mehr Teilhabe im Sport – Den Erfolg der ,Special Olympic World Games’ nutzen“, den die CDU/CSU-Fraktion angekündigt hat. Nach halbstündiger Aussprache soll der Antrag zur weiteren Beratung an den federführenden Sportausschuss überwiesen werden“, heißt es zu Tagesordnungspunkt 22 mit dem Titel „Teilhabe im Sport“, der am 19. Oktober voraussichtlich gegen 21:05 im Plenum des Bundestages debattiert wird. Die Debatte wird über www.bundestag.de im Livestream übertragen

Auftakt für Aktionsplan für inklusives Gesundheitswesen

Sharepic von Jürgen Dusel zum Aktionsplan für ein inklusives Gesundheitswesen
Sharepic von Jürgen Dusel zum Aktionsplan für ein inklusives Gesundheitswesen
Foto: Bundesbehindertenbeauftragter

Berlin (kobinet) Im Koalitionsvertrag war der Aktionsplan für ein barrierefreies und inklusives Gesundheitswesen schon für 2022 vorgesehen. Heute findet dazu eine Auftaktveranstaltung im Bundesministerium für Gesundheit (BMG) statt. Dazu gab es im Vorfeld bereits kritische Stimmen. „Das @BMG_Bund beginnt mit der Erarbeitung eines Aktionsplans für #Inklusion im Gesundheitswesen. Menschen mit Behinderungen brauchen bessere medizinische Versorgung!“ Dies teilte der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung Jürgen Dusel auf X mit. Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) postete dazu: „1 Stunde Show mit @Karl_Lauterbach? Nur auf Druck der Verbände. Viel zu spät! Nur in Präsenz & Terminsetzung kurzfristig. Einladung kam am 2.10. über das lange Wochenende 3. Oktober. 3 Tage Frist Rückmeldung. Gute #Partizipation sieht anders aus liebes @BMG_Bund.“

Sozialverband sucht innovative Projektarbeiten oder Abschlussarbeiten

Bild eines goldenen Pokals
Preis gewonnen !
Foto: Pixabay/OpenClipart-Vectors

STUTTGART (kobinet) Im Wintersemesters 2023/24 schreibt der Paritätische Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg erstmalig den Studentischen Forschungspreis #PariEngage für „Innovative Ansätze zur Verbesserung von Sozialer Arbeit in der Praxis im Hinblick auf die Aktivierung von Menschen“ für eine Projektarbeit oder Abschlussarbeit im Bachelor- oder Master-Studiengang in den Fakultäten Soziale Arbeit, IT, Gesundheitsmanagement etc. aus. Schirmherrin dieser Ausschreibung ist die Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst in Baden-Württemberg Petra Olschowski.

Teilhabe in der Entwicklungszusammenarbeit gestalten

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Bremen (kobinet) Unter dem Motto „Teilhabe in der Entwicklungszusammenarbeit gestalten“ machten die Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe behinderter Menschen Bremen (LAGS) und das Bremer entwicklungspolitische Netzwerk am 12. Oktober 2023 mit einer öffentlichen Aktion vor der Bremer Bürgerschaft auf das Thema aufmerksam und übergaben ein Forderungspapier an die Präsidentin der Bremer Bürgerschaft Antje Grotheer. „In einer inklusiven Gesellschaft könnten alle Menschen gleichberechtigt und selbstbestimmt an allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens teilhaben. Ein kurzer Blick in die eigenen Arbeitsbereiche, in Schulen, Vereine oder Nachbarschaften zeigt: Von diesem Ideal sind wir – trotz 15 Jahren UN-Behindertenrechtskonvention – noch weit entfernt“, heißt es in der Presseinformation der Verbände.

Unionsfraktion lädt zu Fachgespräch zu Werkstätten für behinderte Menschen

Sharepic zum Fachgespräch zu Werkstätten der CDU/CSU Bundestagsfraktion
Sharepic zum Fachgespräch zu Werkstätten der CDU/CSU Bundestagsfraktion
Foto: CDU/CSU Bundestagsfraktion

Berlin (kobinet) Die SPD Bundestagsfraktion hat bereits im September mit Werkstatträten über die Ergebnisse einer Studie zum Werkstattentgelt und zu Alternativen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt sowie über Reformvorschläge des Systems der Werkstätten für behinderte Menschen diskutiert. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales führt derzeit ebenfalls einen Dialog über entsprechende Reformvorschläge mit verschiedenen Akteur*innen. Am 6. November 2023 lädt die Bundestagsfraktion der CDU/CSU von 12:00 bis 14:00 Uhr nun auch zu einem digitalen Fachgespräch mit dem Titel „Werkstätten für behinderte Menschen: Gut aufgestellt für die Zukunft“ ein.

VdK: Freie Arztwahl von Menschen mit Behinderung massiv eingeschränkt

Verena Bentele
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Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Das Bundesgesundheitsministerium startet heute, am 18. Oktober 2023, mit der Erarbeitung eines Aktionsplans für ein diverses, inklusives und barrierefreies Gesundheitswesen. Der Sozialverband VdK beteiligt sich, wie eine Reihe anderer Verbände, an dem Prozess, der eigentlich schon Ende 2022 abgeschlossen sein sollte. VdK-Präsidentin Verena Bentele erklärt dazu: „Barrierefreiheit in Arztpraxen und Krankenhäusern ist ein riesengroßes Thema. In manchen Bundesländern sind nur knapp ein Drittel aller Praxen ebenerdig zugänglich. Schon das ist eine erschreckende Zahl. Doch Schwellen, Treppen und fehlende Fahrstühle sind nur ein Teil der mangelnden Barrierefreiheit.“

Barrierefreiheit braucht mehr Kontrolle

Weg über eine historische Steintreppe
Mühevoller Weg zur Barrierefreiheit
Foto: H. Smikac

KÖLN (kobinet) Vorschriften für mehr Barrierefreiheit gibt es schon lange. Trotzdem sind Neubauten vielerorts dennoch nicht ohne Barrieren. Das Portal „bfb – barrierefrei bauen“ hat deshalb in einer Umfrage nachgefragt, warum das so ist. Das Resultat dieser Umfrage ist eindeutig; Es braucht vor allem mehr Kontrolle !

Wohlfahrtsverbände warnen vor Zusammenbruch sozialer Infrastruktur

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STUTTGART (kobinet) Angesichts der Kürzungspläne im Bundeshaushalt warnen die Wohlfahrtsverbände Arbeiterwohlfahrt (AWO), Diakonie Deutschland und der Paritätische vor einem Zusammenbruch der sozialen Infrastruktur. Viele soziale Angebote in ganz Deutschland drohen vollständig wegzubrechen, da gestiegene Kosten finanziell nicht ausreichend kompensiert werden können. Trotz steigender Nachfrage mussten vielerorts bereits Angebote und Hilfen eingeschränkt bzw. reduziert oder sogar ganz eingestellt werden. Darüber hinaus drohen kurzfristig weitere Kürzungen ihrer Einnahmen.

Lesung im Dunkeln: „Hundert Jahre Blindheit“ am 19. Oktober in Frankfurt

Sabine Lohner
Sabine Lohner
Foto: privat

Frankfurt (kobinet) Im Rahmen der Frankfurter Buchmesse findet auch dieses Jahr eine Lesung im Dunkeln statt. Mit dabei ist wieder Sabine Lohner, die aus dem Buch „Hundert Jahre Blindheit“ liest. „Die Lesung durch die blinde Leserin Sabine Lohner fügt sich ein in das gemeinsame Gespräch mit dem Autor Roman Rozina, moderiert von Gesa Ufer (radio eins)“, heißt es in der Ankündigung der kostenfreien Veranstaltung, die am 19. Oktober 2023 von 19:30 bis 20:30 Uhr in der Orangerie im Günthersburgpark in Frankfurt stattfindet.

Ellen Kubica folgt Matthias Rösch als Landesbehindertenbeauftragte

Ellen Kubica
Ellen Kubica
Foto: privat

Mainz (kobinet) Die kobinet-nachrichten hatten bereits über den anstehenden Wechsel im Amt des/der Landesbehindertenbeauftragten in Rheinland-Pfalz berichtet. Nun hat der rheinland-pfälzische Ministerrat die Nachfolge des amtierenden Landesbeauftragten von Menschen mit Behinderungen Matthias Rösch beschlossen: Ellen Kubica wird das Amt ab dem 1. November 2023 übernehmen, wie es in einer Presseinformation über den Ministerratsbeschluss des rheinland-pfälzischen Sozialministeriums heißt.

Schichtwechsel erfolgreich

In einer Werkstatt sitzt eine Personen auf einem Drehstuhl, drei Personen stehen dahinter und sehen bei der Arbeit zu
Nuran Demirhan und Patrick Prause beim Rundgang durch die Werkstatt
Foto: Lebenshilfe Erlangen

ERLANGEN (kobinet

ERLANGEN (kobinet Die Regnitz-Werkstätten, eine Einrichtung der Lebenshilfe Erlangen war eine von 240 Werkstätten in ganz Deutschland, die sich an diesem Aktionstag der Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen (BAG WfbM) beteiligt haben. „Das war diesmal ein Rekord “, so die BAG WfbM. Ersin Suetcue von der Firma Scherdel Erlangen, Patrick Prause von Thermo Fisher und Nuran Demirhan von Zöbelein Schuler haben beim bundesweiten „Schichtwechsel“ einen Tag in den Regnitz-Werkstätten mitgearbeitet.

Gegen Armut jetzt an allen Stellschrauben drehen

Sortiment verschiedener Holzschrauben
An allen Schrauben drehen
Foto: Pixabay/Clker-Free-Vector-Images

HANNOVER (kobinet) Die Zahlen des niedersächsischen Landesamts für Statistik malen in punkto Armutsgefährdung ein düsteres Bild: Die Armut in Niedersachsen verfestigt sich und zwar in allen Bevölkerungsgruppen. Unter den Minderjährigen galt 2022 mehr als jeder Fünfte als armutsgefährdet, bei den 18- bis unter 25-Jährigen sind es fast 25 Prozent. Anlässlich des morgigen „Internationales Tags zur Beseitigung der Armut“ fordert der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen deshalb ein von diesen Tatsachen ausgehendes Vorgehen, das alle Betroffenen gleichermaßen in den Blick nimmt.

Ottmar Miles-Paul stellt Roman „Zündeln an den Strukturen“ in Kassel vor

Cover des Romans Zündeln an den Strukturen von Ottmar Miles-Paul und Katrin Grund
Cover des Romans Zündeln an den Strukturen von Ottmar Miles-Paul und Katrin Grund
Foto: Olivia Vieweg

Kassel (kobinet) Am 19. Oktober 2023 um 19:00 Uhr stellt Ottmar Miles-Paul seinen im August dieses Jahres erschienenen Reportage-Roman „Zündeln an den Strukturen“ auf Einladung des Kasseler Verein zur Förderung der Autonomie Behinderter (fab) im Rahmen einer kostenfreien Lesung im freiRaum in der Samuel-Beckett-Anlage 6 in 34119 Kassel vor. Mit dabei sind Barbara Vieweg und Susanne Göbel, die dem sehbehinderten Autor beim Vorlesen assistieren und den verschiedenen Romanfiguren ihre Stimme verleihen. Dies teilte der Verein zur Förderung der Autonomie Behinderter (fab) mit. Weiter heißt es: „Ottmar Miles-Paul befeuert im wahrsten Sinne des Wortes die aktuelle Diskussion um die längst überfällige Reform des Systems der Werkstätten für behinderte Menschen. Denn anhand einer Brandstiftung in einer Werkstatt geht der Roman der Frage nach: Was wäre, wenn es keine Werkstatt für behinderte Menschen mehr gäbe? Welche anderen Beschäftigungsmöglichkeiten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt wären möglich?“

Marcel Heinz hat Weg auf den allgemeinen Arbeitsmarkt geschafft

Marcel Heinz
Marcel Heinz
Foto: Kreisverwaltung Eifelkreis Bitburg-Prüm

Bitburg (kobinet) Im Hinblick auf die Reform des Werkstättensystems hört man Immer wieder, was alles angeblich nicht bei der Inklusion von Menschen, die herkömmlich in Werkstätten für behinderte Menschen arbeiten, geht. Im Eifelkreis Bitburg-Prüm gibt es demgegenüber vielfältige positive Beispiele für die Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. „Aktuell sind es über vierzig Betriebe im Landkreis, in denen Menschen mit einer geistigen, körperlichen oder psychischen Beeinträchtigung mit ihren guten Kompetenzen und ihrer Fachlichkeit beschäftigt sind“, heißt es in einem von der Kreisverwaltung des Eifelkreis Bitburg-Prüm veröffentlichten Beitrag. Am Beispiel von Marcel Heinz zeigt die Kreisverwaltung auf, dass auch nach dem Besuch einer Schule für ganzheitliche Entwicklung Türen für eine Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt geöffnet werden können.

Bundessozialgericht zu Harnblasenkrebs als Berufskrankheit

Henry Spradau
Henry Spradau
Foto: privat

Kassel (kobinet) Das Bundessozialgericht (BSG) hat in einem Urteil vom September 2023 die Harnblasenkrebserkrankung eines Schweißers aufgrund beruflicher Amin-Exposition (Amine=organische Ammoniak-Verbindungen) als Berufskrankheit anerkannt, obwohl dieser langjähriger Raucher gewesen war. Auf diese Entscheidung weist Henry Spradau in seinem Bericht für die kobinet-nachrichten hin.

Behinderte Frauen diskutieren Konsequenzen der Staatenprüfung

Blick von oben auf eine Gruppe von Frauen, von denen einige im Rollstuhl sitzen
Gruppenbild des Netzwerk-Treffens in Nordrhein-Westfalen beim Plenum im Jahr 2023
Foto: NetzwerkBüro

MÜNSTER (kobinet) Das Netzwerk der Frauen und Mädchen mit Behinderung / chronischer Erkrankung in Nordrhein-Westfalen hat in ihrem Treffen die Konsequenzen der Staatenprüfung diskutiert. Ausgehend von den erschreckenden Ergebnissen der Staatenprüfung bis zur fehlenden Barrierefreiheit in ländlichen Gebieten reichten beim diesjährigen Plenum des Netzwerks Frauen und Mädchen mit Behinderung / chronischer Erkrankung die Themen.

Heute kämpfen die Rollstuhlbasketballer in Wetzlar um Punkte

Drei Rollstuhlbasketballer von zwei Mannschaften im Kampf um den Ball. Ein Spieler um einen Wurf in den Korb bemüht
Rolstuhlbasketball – ein Spiel, das viel Einsatz erfodert
Foto: Gero Müller-Laschet

KÖLN (kobinet) Nachdem die Rollstuhlbasketballer aus Köln zum Saisonauftakt in der Rollstuhlbasketball-Bundesliga gegen die Rhine River Rhinos Wiesbaden mit 55:71 verloren hatten, treten sie nun heute als krasser Außenseiter beim Rekordmeister Lahn-Dill in Wetzlar an. Die Partei beginnt um 16.00 Uhr in der Buderus-Arena, welche sich in der Nähe des Bahnhofs Wetzlar befindet.

Bericht zu Verstößen gegen Diskriminierungsverbot angemahnt

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BERLIN (kobient)

BERLIN (kobient) In einem Brief an die Berliner Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen, Christine Braunert-Rümenapf, mahnt die SoVD-Landesvorsitzende Ursula Engelen-Kefer die Vorlage des überfälligen Berichtes über Verstöße gegen das Verbot der Diskriminierung von Menschen mit Behinderung an Senat und Abgeordnetenhaus an. Potenziell betroffen ist etwa ein Fünftel der Berliner Bevölkerung, die einen Grad der Behinderung zwischen 20 und 100 haben.

Weg-Weiser Reha und Teilhabe in Leichter Sprache

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Foto: BAR

Frankfurt (kobinet) Die Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR) ist das gemeinsame Gremium der Zusammenarbeit der Träger der medizinischen, beruflichen und sozialen Rehabilitation. Sie hat u.a. die Aufgabe, die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen zu fördern, Wissen über die Reha insgesamt zu vermitteln und die Öffentlichkeit über Reha, Teilhabe und Inklusion zu informieren. Die „Weg-Weiser Rehabilitation und Teilhabe“ mit insgesamt sechs Heften sind nun auch in Leichter Sprache erhältlich. Sie können im BAR-Shop bestellt und heruntergeladen werden. Darauf macht Henry Spradau in seinem Bericht für die kobinet-nachrichten aufmerksam.

Auch für blinde und sehbehinderte Menschen Barrieren weiter abbauen

Zeichnung einer jungen Frau mt gelber Armbinde und Taststock
Auch blinde und sehbehinderte Menschen benötigen Barrierefreiheit
Foto: Pixabay/OpenClipart-Vectors

MÜNSTER (kobinet) In Nordrhein-Westfalen leben rund 75.000 blinde und sehbehinderte Menschen. Anlässlich des morgigen „Tags des weißen Stocks“ macht die Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe Nordrhein-Westfalen darauf aufmerksam, dass von Einschränkung der Sehkraft Betroffene im täglichen Leben nach wie vor auf zahlreiche Barrieren stoßen. Zugleich bietet die Landesarbeitsgemeinschaft ihre Hilfe für die Umsetzung konkreter Maßnahmen zur Inklusion an.

Kostenloser Moia-Sammeltaxis für behinderte Menschen in Hamburg

Daumen hoch
Daumen hoch
Foto: Irina Tischer

Hamburg (kobinet) „Wer blind oder gehörlos ist oder wer im Rollstuhl sitzt, der kann die Moia-Sammeltaxis seit Anfang dieses Jahres in Hamburg kostenlos nutzen. Die SPD-Fraktion in der Bürgerschaft hat nun beim Senat angefragt, wie gut das Angebot angenommen wird. Das Angebot spricht sich rum – das zeigen die aktuellen Zahlen des Senats, die NDR 90,3 und dem Hamburg Journal vorliegen: Bei fast 6,5 Prozent aller Fahrten hat Moia im ersten Halbjahr Menschen mit schweren Behinderungen kostenlos transportiert. Zum Start des Angebots waren es weniger als fünf Prozent“, dies berichtete NDR 90,3 vor kurzem.

HORIZONT SPORTBUSINESS AWARD für Special Olympics World Games Berlin 2023

Links im Bild eine Fernsehkamera, welche eine ebenerdige Bühne mit einemGEwichtheber aufnimmt
Fair Ouedraogo (Burkina Faso) beim Powerlifting in der Halle 5.2 auf der Messe Berlin am 22.06.2023
Foto: Juri Reetz für SOWGB 2023

BERLIN (kobinet) In einer bisher einmaligen Medien-Allianz hatten sich die elf größten deutschen Sport berichterstattenden Medienunternehmen zu den Special Olympics World Games Berlin 2023 zusammengeschlossen, um der Special Olympics Bewegung, den Athletinnen und Athleten mit einer geistigen Beeinträchtigung und dem größten Multisportevent seit den Olympischen Spielen München 1972 mehr Aufmerksamkeit und Sichtbarkeit zu verleihen. Für die besondere Leistung in der Sportbusiness-Branche erhielt die Medien-Allianz der Weltspiele die Auszeichnung zum „Medium des Jahres“.

Schule der Vielfalt mit Zwischenbilanz

Große Tafel mit bunten Zetteln auf denen Stichworte stehen
Arbeitsübersicht zur Schule der Vielfalt
Foto: Frank G. Pohl / Schule der Vielfalt

KÖLN (kobinet) Mit dem Beginn des neuen Schuljahres 2023/2024 wurde die erfolgreiche Kooperation zur Schule der Vielfalt in Nordrhein-Westfalen für mindestens fünf weitere Jahre verlängert. Die Landeskoordination hat zu dem Projekt kürzlich eine Zwischenbilanz über ihre Akzeptanzarbeit an den Schulen vor. Die Bilanz über die Kooperation der letzten fünf Jahre zeigt, was sich „vor und nach der Pandemie“ verändert hat.

VdK-Magazin zur Ausgleichsabgabe

Logo VdK Deutschland
Logo VdK Deutschland
Foto: VdK Deutschland

BERLIN (kobinet) Mit der neuen Ausgabe des E-Magazins SBVdirekt stellt der Sozialverband VdK das Thema Teilhabe von schwerbehinderten Menschen am Arbeitsmarkt in den Mittelpunkt und stellt die Frage, ob die Ausgleichsabgabe ihren Zweck erfüllt. Für die Gruppe der Schwerbehindertenvertretung ist das Gesetz zur Förderung des inklusiven Arbeitsmarktes und der Erhöhung und Erweiterung der Ausgleichsabgabe neben der Kindergrundsicherung oder dem Pflegeunterstützungs- und Pflgeentlastungsgesetz (PUEG) besonders relevant.

Bundessozialgericht: Elterngeld Plus auch bei längerer Arbeitsunfähigkeit

Bundessozialgericht
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Foto: Bundessozialgericht

Kassel (kobinet) Das Bundessozialgericht (BSG) hat in einem Urteil von September 2023 festgestellt, dass Eltern das Elterngeld Plus auch bei längerer Arbeitsunfähigkeit beanspruchen können. Dieses steht auch dann zu, wenn ein Elternteil während der Partnerschaftsbonusmonate für längere Zeit erkrankt und keine Lohnfortzahlung mehr erhält, berichtet Henry Spradau.

Facebookgruppe der Berliner Behindertenzeitung

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Foto: facebook

Berlin (kobinet) „Es gibt eine neue Facebookgruppe für Menschen mit Behinderung Berlin/Brandenburg der Berliner Behindertenzeitung. In dieser Facebookgruppe wird es ab sofort regelmäßig Aktuelles, Wissenswertes und allgemeine Informationen geben. Nebenbei haben die Mitglieder viel Platz zum Austausch. Der Vorteil ist, dass diese Facebookgruppe offen für alle ist. Diese Gruppe ist nicht an ein bestimmtes Thema gebunden, Mitglieder können Beiträge aller Art posten, die für Menschen mit Behinderung von Interresse sein können“, darauf macht der Berliner Behindertenverband in der neuesten Ausgabe der Berliner Behindertenzeitung aufmerksam.

Ringveranstaltung: Was meint „inklusiver Arbeitsmarkt“?

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Hamburg (kobinet) Eine von Jürgen Homann geleitete digitale Ringveranstaltung unter dem Motto „Was meint ‚inklusiver Arbeitsmarkt‘? Beiträge zur Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der (Erwerbs-)Arbeitsgesellschaft“ bietet das Zentrum für Disability Studies und Teilhabeforschung ZeDiSplus der Evangelischen Hochschule für Soziale Arbeit und Diakonie Hamburg im Herbst an. Die Veranstaltungen finden jeweils dienstags von 18.30 bis 20.00 Uhr digital via Zoom statt, beginnend ab 24. Oktober 2023 mit einem Einführungsvortrag.

Unseen Lives: Kreative Menschen mit unsichtbarer Behinderung gesucht

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Berlin (kobinet) Die Kulturregen Berlin gUG – Netzwerk für inklusives kulturelles Empowerment sucht schreiberfahrene oder schreibaffine kreative Menschen mit unsichtbarer Behinderung, Beeinträchtigung oder Erkrankung, die Lust haben, für das Hörbuch/Hörspiel-Projekt „Unseen Lives“ selbstbestimmt ihre Erlebnisse, Lebensrealitäten und Erfahrungen in Interviews zu teilen und diese auf der Webseite von Kulturregen gUG (auf Wunsch anonym) zu veröffentlichen. Insgesamt werden 40 Interviews veröffentlicht. Die Interviews finden mit den Mitarbeitenden von “Unseen Lives” statt, je nach Situation online oder persönlich.

Neue Verordnungsformulare in der Außerklinischen Intensivpflege

Bild dieses Formulars
Screenshot Ausschnitt zum Musterformular 62A der KBV
Foto: Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL)

BERLIN (kobinet) Nach dem erfolgreichen Online-Workshop Mitte September, welcher sich an Betroffene sowie An- und Zugehörige richtete und das Thema „neue Verordnungsformulare in der Außerklinischen Intensivpflege“ in den Blick nahm, hat die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) nun eine Handlungsempfehlung zum Ausfüllen der neuen Verordnungsvordrucke veröffentlicht, da Fallstricke in den Verordnungsformularen zu sehen sind.

Corinna Rüffer unterstützt Forderungen des Offenen Briefes

Porträt von Corinna Rüffer
Bild von Corinna Rüffer
Foto: Corinna Rüffer

BERLIN (kobinet) Der offene Brief „#InklusiveBildungJetzt!“, den ein Bündnis aus Eltern und Verbänden der Bundesbildungsministerin und dem Bundesarbeitsminister übergeben hat, findet die volle Unterstützung von Corinna Rüffer, der behindertenpolitischen Sprecherin der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen. Dabei unterstreicht sie, dass es wichtig ist, dass die Zivilgesellschaft das mit Nachdruck einfordert.