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BERLIN (kobinet) Die humanitäre Hilfsorganisation Handicap International (HI) hat jetzt einen Bericht über die Auswirkungen der Angriffe mit Explosivwaffen in Wohngebieten im Gazastreifen veröffentlicht. Die Bilanz seit Beginn der Vergeltungsschläge Israels nach dem Angriff der Terrororganisation Hamas zeigt ein verheerendes Ausmaß: Mehr als 16.000 Tote, über 46.000 Verletzte, zerstörte Infrastruktur wie Wohnhäuser, Krankenhäuser oder Wasserleitungen sowie mit Blindgängern und nicht explodierten Bombenresten verseuchte Wohngebiete.
Mehr als 12.000 Bomben zwischen 150 und 1.000 Kilos wurden bisher abgefeuert. Ohne eine aufwendige Räumung ist keine Rückkehr der Menschen oder ein Wiederaufbau der Gebäude möglich. Zehntausende Verletzte, drunter viele mit Amputationen, benötigen langfristige Versorgung und Reha-Maßnahmen.
„Die Zerstörung oder Beschädigung wichtiger Infrastruktur wie Krankenhäuser oder Schulen hat langanhaltende Auswirkungen, da diese wichtigen Dienstleistungen auch nach Beendigung der Gewalt für einen langen Zeitraum nicht mehr zur Verfügung stehen werden. Darüber hinaus verseuchen Bombardierungen und Beschuss die Gebiete mit nicht explodierten Sprengkörpern. Viele dieser Bomben, Raketen usw. sind nicht wie vorgesehen explodiert und sind weiterhin scharf. Es erfordert langwierige und komplexe Räumungsarbeiten, damit die Menschen sicher in ihre Häuser zurückkehren oder die betroffenen Gebäude wieder aufgebaut werden können“, beschreibt Danila Zizi, HI-Landesdirektorin der palästinensischen Gebiete die Situation.
Der gesamte Bericht “Blast Impacts: Looking into the Consequences of Explosive Weapons in Gaza” kann in englischer Sprache über diesen Link nachgelesen werden.




