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2. Globales Flüchtlingsforum geht heute in Genf zu Ende

Boris Mijatović
Boris Mijatović
Foto: Boris Mijatović/Stefan Kaminski

Genf / Berlin (kobinet) Das 2. Globale Flüchtlingsforum findet seit dem 13. Dezember bis heute am 15. Dezember 2023 in Genf statt. Boris Mijatović, Sprecher für Menschenrechtspolitik und humanitäre Hilfe, der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen macht angesichts dieser Veranstaltung die Dimension von Flucht und Vertreibung deutlich, wovon auch viele behinderte Menschen betroffen sind: "Weltweit sind Menschen gezwungen, ihre Heimat zu verlassen. Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) geht für 2023 von mindestens 110 Millionen Menschen aus, die vor Krieg, Gewalt, Unterdrückung und auch immer mehr in Folge von Katastrophen und Wetterextremen fliehen. Über 36 Millionen Menschen davon fliehen über Landesgrenzen, mindestens sechs Millionen Menschen beantragen Asyl in einem Drittstaat. Über 62 Millionen Menschen sind innerhalb ihres Heimatlandes Binnenvertriebene", teilte der Grünen-Abgeordnete mit.



„Die humanitäre Hilfe beginnt bei der akuten Versorgung, insbesondere wenn Naturkatastrophen, Wetterextreme, aber auch Krieg und Gewalt Menschen ihr Zuhause entreißen. In solchen Momenten stehen Menschen plötzlich ohne Unterkunft, medizinische Versorgung oder Grundbedürfnisse des Lebens da. Um die Menschen vor Ort zu stärken, brauchen wir eine stabile Infrastruktur für Versorgung, Gesundheitswesen und Landwirtschaft. Dafür brauchen wir einen Ausbau der vorausschauenden humanitären Hilfe. Jeder Euro, den wir in vorausschauende humanitäre Hilfe investieren, bedeutet aktiven Schutz von Menschenleben vor der Unsicherheit einer Flucht, vor den unsicheren Umständen nach einer Katastrophe und bedeutet auch, dass Menschen wieder nach Hause zurückkehren können“, betonte Boris Mijatović.

Unsere Aufgabe müsse es nach Ansicht von Boris Mijatović daher sein, Aufmerksamkeit und finanzielle Unterstützung bereitzustellen, um diesen Menschen in Not zu helfen. „Wir fordern die Mitgliedstaaten der Europäischen Union auf, sich für Menschen auf der Flucht einzusetzen und endlich eine gemeinsame Lösung in der Asylpolitik vorzustellen, die die Versorgung und den Schutz der Menschenrechte für alle Menschen auf der Flucht sicherstellt. Wir brauchen langfristige und nachhaltige Lösungen, um die Ursachen zu bewältigen, die Menschen global zur Flucht zwingen“, so sein Appell.

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Marion
15.12.2023 07:45

wovon auch viele behinderte Menschen betroffen sind

  • Dazu wären mahl Zahlen interessant oder ist das nur eine Annahme?