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Politische Forderungen für mehr Teilhabe

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Foto: EUTB

HANNOVER (kobinet) Seit fünf Jahren berät die Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB®) in Niedersachsen erfolgreich Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen. Die Arbeit der Beraterinnen und Berater zeichnet sich dabei nicht nur durch die Unterstützung der Betroffenen aus. Aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen sehen sie sehr deutlich, wo Menschen mit Behinderung konkret benachteiligt werden. Während ihrer Jubiläumsveranstaltung zum fünfjährigen Bestehen haben die Berater deshalb mit den Teilnehmenden konkrete Forderungen an die Politik rund um die Themen gleichberechtigte Teilhabe und psychische Gesundheit erarbeitet.



Die Ergebnisse der Veranstaltung zum Jubiläum zeigen: Insbesondere die psychotherapeutische Versorgung ist problematisch. „Es gibt viel zu wenig barrierefreie Angebote – gerade für Kinder und Jugendliche. Hier muss der Bedarf unbedingt neu ermittelt und die Versorgung angepasst werden“, fordert der SoVD-Vorstandsvorsitzende Dirk Swinke, jenes Sozialverbandes in dessen Trägerschaft sich elf dieser Beratungsstellen befinden. Zudem müssten Psychotherapeuten verstärkt für die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung sensibilisiert werden. „Das spielt gerade bei Betroffenen, die keine sichtbare Behinderung haben, eine große Rolle“, betont er. Insgesamt gehe es somit um den umfassenden Abbau von Barrieren.