Veröffentlicht am 13.03.2025 06:09 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Meinung
IGEL Foto: Sascha Lang
Bad Segeberg (kobinet) Der Macher des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL), Sascha Lang, hat seinen 50. Geburtstag dazu genutzt, auf seine bisherigen Aktivitäten und vor allem die Entwicklung des IGEL-Podcast zu blicken. In der 242 Kurz-Episode des Podcast wagt Sascha Lang aber auch einen Blick voraus, was demnächst beim IGEL-Podcast ansteht und was der nun 50jährige Sascha Lang noch vor hat.
Staufen (kobinet) Für politisch Ohnmächtige war Spott schon immer auch ein Mittel, nicht den Mächtigen allein das Wort zu überlassen und sie vor den Augen und Ohren der ihnen nicht gänzlich Verfallenen der Lächerlichkeit preiszugeben. Darum passend zu unserer behindertenpolitischen Plattform der folgende Wortwechsel zwischen einem Blinden und einem Lahmen, der Blinde bin ich und der Lahme ist mein rollstuhlfahrender Nachbar.
Veröffentlicht am 12.03.2025 14:28 von Ralph Milewski in der Kategorie Meinung
Geld für Exklusion Foto: Ralph Milewski
Fladungen (kobinet) Petition zur Finanzierung von Förderschulen – bestehende Kritik bleibt unbeantwortet
Die Lebenshilfe Bayern fordert in einer aktuellen Petition an den Bayerischen Landtag eine dauerhafte und auskömmliche Finanzierung ihrer Förderschulen und Förderzentren mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung. Die Petition soll am Donnerstag, den 13. März 2025, im Ausschuss für Staatshaushalt und Finanzfragen des Bayerischen Landtags behandelt werden.
BERLIN (kobinet) Zum Auftakt der Koalitionsverhandlungen fordert die Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke (BAG BBW) die Verhandlerinnen und Verhandler von CDU/CSU und SPD auf, für die 21. Wahlperiode konkrete Maßnahmen für einen inklusiven Arbeitsmarkt zu vereinbaren. Mehr Ausbildung für Menschen mit Behinderung, so die BAG BBW, sind ein wirksames Mittel und gut begehbarer Weg gegen den Arbeitskräftemangel.
Veröffentlicht am 12.03.2025 12:11 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Symbol Fragezeichen mit Schatten Foto: ht
KASSEL (kobinet) Der Verein „Selbstbestimmt leben in Nordhessen – SliN“ erhält seit Monaten immer wieder elektronische Nachrichten und Anrufe von Menschen mit Behinderung und vor allem deren Angehörigen oder Betreuern, die von ihrer schwierigen Lebenssituation berichten. Menschen mit Behinderung in Hessen haben, wie dieses Nachrichten erzählen, große Sorgen und Ängste, weil der Kostenträger (LWV), die Bedarfe der Menschen mit Behinderung nicht mehr anerkennt und darum Leistungen kürzt, weil Menschen mit Behinderung oder deren Angehörige das Antragsverfahren nicht verstehen, und auch, weil sie ihre Rechte nicht kennen und nicht wissen, was sie gegen reduzierte oder gestrichene Leistungen tun können. In dieser Situation hat sich SliN zu einer Umfrage entschlossen, um so Zahlen zu bekommen, welche nicht nur Einzelschicksale erzählen sondern auch ein Bild von der Gesamtsituation zeichnen.
Veröffentlicht am 12.03.2025 09:02 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Das Team des inklusiven Cafés Sankt Petri Foto: Evangelische Stiftung Alsterdorf
HAMBURG (kobinet) Vier Personen mit Behinderung verkaufen ab sofort Snacks, Getränke und Tickets für die Turmbegehung. In einem Nebenraum der historischen Ansgarkapelle in St. Petri bieten sie außerdem ab jetzt handgefertigte Produkte aus verschiedenen Werkstätten der Stiftung an. Landespastorin Annika Woydack eröffnete das neue Angebot mit einer Andacht, in der es um Gemeinschaft, Begegnung und gegenseitige Offenheit ging – Leitwerte, die für ein Inklusionsprojekt besonders wichtig sind.
Veröffentlicht am 12.03.2025 08:48 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Budget, Geldscheine Foto: Irina Tischer
STUTTGART (kobinet) Der Paritätische Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg begrüßt, dass sich die Ministerpräsidentenkonferenz heute mit dem Thema Pflege befasst. Gleichzeitig appelliert der Verband angesichts der hohen Zahl der Pflegebedürftigen in der Sozialhilfe in Baden-Württemberg an Ministerpräsident Winfried Kretschmann, sich auf Bundesebene für eine bezahlbare Pflege einzusetzen. Dazu gehöre die Einführung einer solidarischen Pflegevollversicherung, die alle pflegebedingten Kosten übernimmt und in die alle Bürger*innen gleichermaßen einzahlten. Gleichzeitig stehe das Land in der Pflicht, mit dem Wiedereinstieg in die Investitionsförderung, die Kosten für einen Pflegeheimplatz zu senken.
Veröffentlicht am 12.03.2025 07:14 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Meinung
Sascha Lang Foto: IGEL-Media
Bad Segeberg (kobinet) „Meine Inklusionslaufbahn begann 1978. Denn zu dieser Zeit bin ich im Alter von drei Jahren vollständig erblindet. In Luxemburg wurde ich inklusiv beschult, d. h. ab der zweiten Klasse bin ich in die Regelschule inkludiert worden. Ich hätte den Weg über die Blindenschule gehen können, aber der Schuldirektor und meine Eltern waren überzeugt, dass ich den ’normalen‘ Schulwerdegang schaffen würde. Gesagt getan – mit der Unterstützung des Blindeninstituts und der Lehrer habe ich den Weg bis zum Gymnasium durchlaufen.“ So beschreibt Sascha Lang die Anfänge seines auf Inklusion ausgerichteten Lebens und Wirkens. Heute hat Sascha Lang schon über 240 Episoden des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL) veröffentlicht und viele andere Initiativen vorangetrieben. Zudem ist er im Bereich Kommunikation des luxemburgischen Ministeriums für Familie tätig und treibt auch dort das Thema Inklusion voran. Die kobinet-nachrichten gratulieren dem „Inklusator“, wie er sich selbst zu nennen pflegt, ganz herzlich zu seinem 50. Geburtstag, den er heute am 12. März 2025 feiern kann.
Veröffentlicht am 12.03.2025 06:41 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Symbol Ausrufezeichen Foto: Kooperation Behinderter im Internet e.V./Tom Kallmeyer (Creative Commons BY-SA 4.0)
Berlin (kobinet) „Selbstbestimmte Teilhabe und menschenrechtsbasierte Leistungen für Menschen mit Behinderungen“, so lautet der Titel eines Appells an den neu gewählten Bundestag, der vom Paritätischen initiiert wurde und von 14 Verbänden unterstützt wird. Die unterzeichnenden Verbände appellieren an die Abgeordneten des neu gewählten Bundestages und die künftige Bundesregierung, mit Blick auf die Umsetzung und Weiterentwicklung des Bundesteilhabegesetzes eine Reihe von Aspekten zu berücksichtigen.
Veröffentlicht am 12.03.2025 06:29 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Zeitzeuge Raul Krauthausen Foto: Raul Krauthausen
Berlin (kobinet) „Seit dem 7. März 2018 sende ich Euch regelmäßig meine handgepflückten Links aus der Welt der Inklusion, und weil meine Arbeit ohne Eure Unterstützung nicht möglich wäre, möchte ich Euch heute noch mal ganz herzlich danke sagen!“ Dies schrieb Raul Krauthausen vor kurzem anlässlich des siebten Jubiläums seines Newsletters „sent from my wheelchair“, in dem er wöchentlich aktuelle Infos und Links zur Behindertenpolitik und damit verwandten Themen verbreitet.
Veröffentlicht am 12.03.2025 06:18 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Meinung
Sharepic zur CEFEC-Konferenz am 1. und 2. Juli 2025 in Mainz Foto: gpe
Mainz (kobinet) Alexander Tränkmann kam im Jahr 2000 von Hannover nach Mainz. Mit Freude übernahm er die Leitung eines Hotels, bei dem nicht ausschließlich der kommerzielle Gewinn im Vordergrund stand, sondern auch die Entwicklungsmöglichkeiten der Mitarbeitenden eine bedeutende Rolle spielten. Erfahrung mit der Zielgruppe Menschen mit Behinderung als Mitarbeitende hatte er keine. Er begegnete seiner neuen Aufgabe daher völlig unvoreingenommen. Am 1. und 2. Juli 2025 findet in Mainz nun eine internationale Konferenz von und zu Sozialunternehmen statt, bei der es auch um die verstärkte Schaffung inklusiver Beschäftigungsmöglichkeiten für behinderte Menschen geht. Was es mit der Konferenz auf sich hat und was damit erreicht werden soll, darum geht’s im kobinet-Interview mit Alexander Tränkmann.
Veröffentlicht am 12.03.2025 05:53 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Logo der Lebenshilfe Foto: Lebenshilfe
Erlangen (kobinet) In Bayern gibt es nach Angabe des Landesverband der Lebenshilfe mit Stand 31. Dezember 2023 40 Lebenshilfe-Träger von privaten Förderschulen bzw. Förderzentren mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung. Diese haben insgesamt 45 Standorte in ganz Bayern. In der Regel bieten die Zentren zusätzlich zu den Förderschulen sogenannte Schulvorbereitende Einrichtungen (SVE für Vorschulkinder) und Heilpädagogische Tagesstätten (HPT für Schülerinnen und Schüler neben und nach den Unterrichtszeiten) an. Insgesamt werden in SVE und Schulen sowie in den HPT jeweils über 6.200 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene unterrichtet, gebildet und gefördert. Diese Zahlen gab der Landesverband Bayern der Lebenshilfe anlässlich einer Petition des Verbands, die am 13. März 2025 im Landtagsausschuss für Staatshaushalt und Finanzfragen behandelt werden soll, bekannt.
Veröffentlicht am 12.03.2025 04:50 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Info blau Foto: Susanne Göbel
Bremen (kobinet) Am 3. April 2025 findet von 12 bis 18 Uhr im Innside Hotel, Sternentor 6, in der Nähe des Einkaufszentrums Waterfront in Bremen die Messe „Glücklich Inklusiv“ statt. Nach der Premiere im vorigen Jahr lädt der Verein Gröpelingen Marketing nun zum zweiten Mal zu der Veranstaltung ein. Sie richtet sich sowohl an Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, die Unterstützung bei der Gestaltung inklusiver Arbeitsstellen suchen, als auch an Angestellte oder Arbeitsuchende, die mehr über ihre Rechte am Arbeitsplatz erfahren möchten. Darüber berichtet der Weser Kurier in einem Beitrag, auf den Henry Spradau die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht hat. von 12 bis 18 Uhr im Innside Hotel, Sternentor 6, in der Nähe des Einkaufszentrums Waterfront statt.
Veröffentlicht am 11.03.2025 15:05 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Blick auf den Erfurter Dom Foto: Pixabay/lapping
ERFURT (kobinet) In seiner Sitzung gestrigen hat der Landesbeirat für Menschen mit Behinderungen (LBB) gefordert, dass der Thüringer Landeshaushalt zeitnah beschlossen werden müsse. Durch die vorläufige Haushaltsführung sind nach Einschätzung des Beirates Verwaltungs- und Förderprozesse derzeit gehemmt. Darüber hinaus werde die Förderperiode für das Thüringer Barrierefreiheitsförderprogramm (ThüBaFF) beim Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderungen erst spät im Jahresverlauf eröffnet werden können. Damit sei die vollständige Umsetzung des Programmvolumens und der einzelnen Vorhaben zur Umsetzung von Barrierefreiheit in 2025 stark erschwert.
Veröffentlicht am 11.03.2025 12:33 von Ralph Milewski in der Kategorie Meinung
And the winner is … Foto: Ralph Milewski
Fladungen (kobinet) Warum der Zero Project Award kein Fortschritt, sondern ein Symptom ist
Der Zero Project Award 2025 wurde an die Organisation Access – Inklusion im Arbeitsleben verliehen. Die Preisverleihung fand im Vienna International Centre (VIC) statt, dem Amtssitz der Vereinten Nationen in Wien. Diese Kulisse führt regelmäßig zur falschen Annahme, es handle sich um eine offizielle Auszeichnung der UN. Tatsächlich ist das nicht der Fall. Der Preis wird von der Essl Foundation, einer privaten österreichischen Stiftung, vergeben. Die UN ist weder Veranstalterin noch Verleiherin dieses Preises. Die Nutzung der Räumlichkeiten ist ein bewusster Schachzug, um symbolische Legitimität zu erzeugen, die in keiner Weise völkerrechtlich gedeckt ist.
Veröffentlicht am 11.03.2025 12:20 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Seitenansicht des Dom zu Münster / Westfalen Foto: H. Smikac
MÜNSTER(kobinet) MÜNSTER(kobinet) Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) will mehr Menschen mit Beeinträchtigungen und hohem Unterstützungsbedarf in Münster die Möglichkeit geben, in einer eigenen Wohnung zu leben. Am heutigen Dienstag feiern elf neue Bewohner mit Gästen die Einweihung des Wohnhauses mit insgesamt elf Einzelapartments an der Ludwig-Thoma-Straße in Münster-Roxel. Der LWL stellt seiner Tochtergesellschaft Selbstständiges Wohnen gGmbH (SeWo) zehn Millionen Euro für 15 westfalenweite Neubauprojekte zur Verfügung. Die Förderung stellt die Finanzierung der technischen Ausstattung sowie Maßnahmen zur Quartierseinbindung sicher.
BERLIN (kobinet) Drei diakonische und bundesweit tätige Verbände appellieren zu Beginn der Koalitionsverhandlungen an die zukünftige Bundesregierung, dringend wirksame Maßnahmen gegen den zunehmenden Personalmangel in der Eingliederungshilfe, Gesundheit und Pflege zu ergreifen. Ohne entschlossenes politisches Handeln drohen erhebliche Versorgungslücken für Menschen mit Behinderung sowie pflegebedürftige Menschen, betonen der Evangelische Bundesfachverband für Teilhabe (BeB), der Deutsche Evangelische Verband für Altenarbeit und Pflege (DEVAP) sowie der Verband diakonischer Dienstgeber in Deutschland (VdDD).
Veröffentlicht am 11.03.2025 11:09 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Logo des DBR Foto: DBR
BERLIN (kobinet) „Wir appellieren an die künftigen Koalitionspartner, Inklusion und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen deutlich im künftigen Regierungsprogramm zu verankern und umzusetzen“, fordert Dr. Martin Danner, der Koordinator des (Deutschen Behindertenrat) DBR. Für die anstehenden Koalitionsgespräche ruft der DBR damit seine Forderungen zu behindertenpolitischen Themen in Erinnerung. Sowohl die Union als auch die SPD haben in ihren Wahlprogrammen Vorhaben in behindertenpolitischen Themen angekündigt, wie zum Beispiel Barrieren in der gesundheitlichen Versorgung und im öffentlichen Raum zu beseitigen. Einige davon waren aus Sicht des DBR eher vage formuliert. Nun gilt es, so die Vertreter der Menschen mit Behinderungen, nicht nur den angekündigten Absichten auch politische Schritte folgen zu lassen, sondern den Blick noch klarer auf die Belange von Menschen mit Behinderungen zu werfen und diese ausführlicher im Regierungsprogramm zu berücksichtigen.
Veröffentlicht am 11.03.2025 08:15 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
ENIL 2022 Foto: ENIL
Brüssel (kobinet) Am 11. und 12. März 2025 wird die Europäische Union (EU) zum ersten Mal seit der Ratifizierung des Übereinkommens über die Rechte von Menschen mit Behinderungen der Vereinten Nationen (UN-BRK) durch die EU durch den Ausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderungen überprüft. Die EU-Behörden werden Fragen des Ausschusses zu den Fortschritten bei der Umsetzung der UN-BRK beantworten. Nach der Überprüfung wird der Ausschuss alle von der EU und der Zivilgesellschaft zur Verfügung gestellten Informationen zusammentragen und seine eigenen Empfehlungen in seinen abschließenden Bemerkungen abgeben. Damit die Zivilgesellschaft Informationen liefern kann, werden Alternativ- oder Schattenberichte erstellt. In diesen Berichten werden die von den Vertragsstaaten bereitgestellten Informationen mit den eigenen Erfahrungen und Kenntnissen der Zivilgesellschaft verglichen. So hat auch das Europäische Netzwerk zum selbstbestimmten Leben behinderter Menschen ( European Network in Independent Living – ENIL) zwei Schattenberichte zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention erstellt.
Veröffentlicht am 11.03.2025 06:45 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Preisverleihung des Zero Project Award an Access Foto: Zero Project/Rupert Pessl
Wien / Erlangen (kobinet) Im Sondierungspapier von CDU, CSU und SPD heißt es u.a, dass die neue Koalition die Aufnahme einer Arbeit für Menschen mit Behinderungen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt verstärkt fördern will. Wie das gehen kann, darüber können sich die möglichen Koalitionär*innen in Erlangen erkundigen. Denn die Organisation „Access – Inklusion im Arbeitsleben“ wurde auf der diesjährigen Zero Project Conference in Wien mit dem Zero Project Award 2025 ausgezeichnet. Die internationale Jury würdigte damit die innovative und nachhaltige Arbeit des Fachdienstes, der sich seit mehr als 26 Jahren im Großraum Nürnberg für Inklusion und die Vermittlung von Menschen mit Behinderungen auf Arbeitsplätze des allgemeinen Arbeitsmarktes einsetzt. „Dieser Preis gebührt unserem gesamten Team“, freut sich Andrea Seeger. Die Geschäftsführerin von Access – Inklusion im Arbeitsleben war am 5. März 2025 zum United Nation Office nach Wien gereist, um dort als eine von rund 1.000 Delegierten aus 90 Ländern an der dreitägigen Zero Project Conference teilzunehmen, einem internationalen Kongress, der jedes Jahr nach innovativen Ideen und Lösungen für eine inklusive Gesellschaft sucht.
Veröffentlicht am 11.03.2025 06:30 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
ISL Foto: ISL
Berlin (kobinet) In ihrem Sondierungspapier zu den anstehenden Koalitionsverhandlungen hat die zukünftige schwarz-rote Koalition angekündigt, die Rechte auf volle, wirksame und gleichberechtigte Teilhabe für Menschen mit Behinderungen zu verbessern. Bei den Maßnahmen für die Verbesserung der Infrastruktur aus dem Sondervermögen muss sie diesen Grundsatz unbedingt ebenfalls berücksichtigen, fordert die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL). Sie schließt sich damit den Forderungen der LIGA Selbstvertretung an.
Veröffentlicht am 11.03.2025 06:10 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
UNO Behindertenrechtskonvention Foto: BIZEPS Wien
Genf (kobinet) Heute, am 11. März 2025, beginnt in Genf die Anhörung des Fachausschuss über die Rechte von Menschen mit Behinderungen der Vereinten Nationen in Genf, bei der die Europäische Union (EU) berichten muss, wie sie ihre Verpflichtungen zur UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) einhält. Darauf hat die Europaabgeordnete der Grünen, Katrin Langensiepen, in Genf das EU-Parlament vertreten wird, aufmerksam gemacht. „Wie alle anderen Vertragsstaaten muss auch die EU der UN berichten, wie sie ihren Vertagsverpflichtungen nachkommt. In den nächsten zwei Tagen werden Dialoge zwischen Beamten der Europäischen Union und einem Expertenausschuss stattfinden. Die abschließenden Bemerkungen der UN werden für April 2025 erwartet und werden wegweisend dafür sein, welche EU-Initiativen wir voranbringen wollen“, erklärte Katrin Langensiepen zum anstehenden Prüfungsprozess zur UN-Behindertenrechtskonvention. Die Anhörung kann am 11. März 2025 ab 15:30 Uhr live mitverfolgt werden.
Veröffentlicht am 11.03.2025 05:30 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Logo: Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen Berlin Foto: Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen Berlin
Berlin (kobinet) Das Büro der Landesbehindertenbeauftragten von Berlin bietet eine Online-Infostunde zur Interessenbekundung der Mitgliedschaft in der 6. Amtsperiode des Landesbeirat für Menschen mit Behinderungen von Berlin an. Denn noch sind Bewerbungen für die Mitwirkung im Landesbeirat möglich. Für Interessierte werden zwei Termine für die Online Information- und Fragestunde angeboten: am 12. März 2025, 16:00 – 17:00 Uhr und am 19. März 2025, 16:00 – 17:00 Uhr.
Veröffentlicht am 11.03.2025 05:00 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Verena Bentele Foto: Susie Knoll
Berlin (kobinet) „Union und SPD müssen die Reformvorhaben in ihrem Sondierungspapier schnellstmöglich konkretisieren. Es reicht beispielsweise nicht, ‚eine große Pflegereform‘ anzukündigen. Angesichts der desaströsen Lage der Pflegeversicherung braucht es eine umfassende und gerechte Finanzreform, einen Pflegelohn für pflegende Angehörige und langfristige Maßnahmen zur Sicherstellung der Versorgung. Leistungskürzungen darf es nicht geben. Nur zu sagen, man wolle etwas tun, reicht nicht aus.“ So äussert sich die Präsidentin des Sozialverband VdK in der Woche nach den Sondierungsgesprächen zwischen CDU, CSU und SPD.
Veröffentlicht am 10.03.2025 07:50 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Logo Liga Selbstvertretung Foto: Liga Selbstvertretung
Berlin (kobinet) Im Hinblick auf die Diskussion über die Schaffung eines Sondervermögens für Infrastrukturmaßnahmen fordert der Sprecher der LIGA Selbstvertretung, Ottmar Miles-Paul, dass sichergestellt wird, dass die Regelungen für zu fördernde Maßnahmen Barrierefreiheit vorschreiben und die Mittel auch für Maßnahmen zur Verbesserung der Barrierefreiheit und Inklusion eingesetzt werden. Die LIGA Selbstvertretung als Bündnis von Organisationen, die von behinderten Menschen selbst geleitet, verwaltet und vertreten werden, verweist dabei auf die Formulierung im Sondierungspapier von CDU, CSU und SPD, wonach die Barrierefreiheit im privaten und im öffentlichen Bereich verbessert werden soll. „Bei den Regelungen für Maßnahmen aus dem Sondervermögen kann die schwarz-rote Koalition von Anfang an beweisen, dass sie es ernst mit der gleichberechtigten Teilhabe behinderter und älterer Menschen meint.“
Veröffentlicht am 10.03.2025 07:12 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Prof. Dr. Swantje Köbsell am Mikrofon Foto: privat
Bremen (kobinet) In der schnelllebigen Zeit der vielen vorbeiflackernden Nachrichten in den sozialen Medien kommen Hintergrundinformationen oft zu kurz. Doch gerade junge Menschen mit Behinderungen fragen immer öfter, wie das damals eigentlich war, wie die Behindertenbewegung entstanden ist und was in der Vergangenheit unternommen wurde, um für die Rechte behinderter Menschen zu kämpfen. Prof. Dr. Swantje Köbsell aus Bremen hat hierzu vor einigen Jahren einen Hintergrundbericht mit dem Titel „50 behindertenbewegte Jahre in Deutschland“ in der Reihe „Aus Politik und Zeitgeschichte“ für die Bundeszentrale für politische Bildung verfasst, der einen guten Überblick über die Entwicklung und Aktivitäten der Behindertenbewegung gibt.
Veröffentlicht am 10.03.2025 06:58 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Symbol Fragezeichen mit Schatten Foto: ht
Bonn (kobinet) „Bei Barrieren denken viele an schwere Türen, Treppenstufen oder fehlende Aufzüge. Aber Menschen mit Behinderung stoßen auch an anderen Stellen des Alltags auf Hindernisse: komplizierte Webseiten, schwierige Sprache, fehlende Blindenschrift. Wir zeigen dir, worauf es bei Barrierefreiheit ankommt – damit wirkliche Teilhabe möglich ist.“ Dies schreibt die Aktion Mensch in ihrem aktuellen Newsletter und verweist auf eine Reihe von Informationen auf ihrer Internetseite mit dem Titel „Barrierefreiheit – was heißt das?“
Veröffentlicht am 10.03.2025 06:51 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Meinung
Info blau Foto: Susanne Göbel
Oberursel (kobinet) „Brigitte Buchsein aus Oberursel ist als Baby erblindet, musste mit sechs Jahren in ein Internat. In ihrem Wohnort gab es keine Grundschule für blinde und sehbehinderte Jungen und Mädchen. Mit Hanny und Nanny-Idylle hatte das wenig zu tun, sagt sie.“ So heißt es in der Ankündigung des aktuellen Podcast der Reihe „Doppelkopf“ des Hessischen Rundfunks. Auf die vor kurzem auf hr2 ausgestrahlte Sendung mit dem Titel „Man kann doch erst mal probieren, ob nicht doch was geht“ mit Brigitte Buchsein, die mittlerweile auch ins Internet eingestellt wurde, hat Sabine Lohner die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht.
Veröffentlicht am 10.03.2025 02:03 von Hans-Willi Weis in der Kategorie Kolumne
Entrückt auf einer Bank, zwei Solitäre, jenseits sozialer Zugehörigkeit und diesseits von Inklusion. Foto: Silvia Hauser und Hans-Willi Weis
Staufen (kobinet) Als cis-männlicher Kolumnist (die Frauen haben sich auf kobinet offenbar verkrümelt) war ich so frei und frech, eine Frauentags-Kolumne zu schreiben. In der ich das herausragende Buch der körperbehinderten Philosophin Chloe Cooper-Jones rezensiere. Hier folgt nun der zweite Teil, in dem ich nicht minder begeistert mit psychoanalytischem Blick der spannenden Lebensgeschichte der Autorin folge.
Veröffentlicht am 10.03.2025 01:30 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Meinung
Cover des IGEL-Podcast zur Zukunftsplanung mit dem Team Rosenheim Foto: IGEL-Media
Schorndorf / Rosenheim (kobinet) „Bücherwurm, Gurkensalat, Polizei und freche Schafe – das Team Rosenheim“, so lautet der Titel der aktuellen Ausgabe des Podcat Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL). In der alle zwei Monate erscheinenden Rubrik „Lust auf Zukunftsplanung“ spricht Gastgeberin Ellen Keune in dieser Folge mit Sabine Senfter und ihrem Team aus Rosenheim über Stärken, Talente, Leidenschaften, große und kleine Träume und wie sie aus diesen Einzelheiten und guten Ideen passende Wege findet. Niklas Kunschmann berichtet von Orten, wo er so richtig in seinem Element ist, Vincent Stalla erzählt u.a. von seinem großen Traum, Sebastian Märkl hat ein großes Projekt gebaut und hilft mit diesem Talent Kindern und von Frederik Dahnks Fähigkeiten sind in dieser Episode mehrere Kostproben zu hören.
Veröffentlicht am 09.03.2025 12:00 von Irina Tischer in der Kategorie Nachricht
Krokusen Foto: Irina Tischer
Berlin (kobinet) Der Mensch ist verehrungswürdig, der den Posten, wo er steht, ganz ausfühllt. Sei der Wirkungskreis noch so klein, er ist in seiner Art groß. Wie ungleich mehr Gutes würde geschehen, und wieviel glücklicher würden die Menschen sein, wenn sie auf diesen Standpunkt gekommen wären.
Veröffentlicht am 09.03.2025 10:34 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Foto: SOD / Sarah Rauch
TURIN (kobinet) Zur Eröffnung der Special Olympics zogen rund 3.000 Sportlerinnen und Sportler, Betreuerinnen und Betreue rsowie Ehrengäste aus 100 Ländern unter dem großen Jubel der Zuschauer in die Inalpi Arena ein. Das Maskottchen Moly begrüßte alle ganz herzlich. Kurz nach 19.30 Uhr wurden die Special Olympic World Games durch Die italienische Ministerin für Behinderungen, Alessandra Locatelli, offiziell eröffnete. Alle Besucherinnen und Besucher sahen anschließend ein großes Showprogramm. Der italienische Sänger Mr. Rain performte seinen Song „Supereroi“ (auf Deutsch „Superhelden“). Das war als Fingerzeig auf die beeindruckenden Leistungen der Special-Olympics-Athletinnen und Athleten so gedacht und ein ganz besonderer emotionaler Moment des Abends. Nachdem die Special-Olympics-Flamme entzündet worden war, folgte noch ein Höhepunkt der Show mit einem prominenten Künstler. Aloe Blacc aus den USA begeisterte Sportler und Gäste der Eröffnungsfeier mit international bekannten Hits wie „I need a Dollar“ und „Wake me up“.
Veröffentlicht am 09.03.2025 06:00 von Nico Wunderle in der Kategorie Meinung
Nico Wunderle Foto: privat
München (kobinet) Das geplante Sondervermögen für Verteidigungsausgaben und Infrastruktur ist aktuell ein großer Streitpunkt. Nach Ansicht von Nico Wunderle darf das Sondervermögen nicht dazu führen, dass die Teilhabe marginalisierter Gruppen zu kurz kommt. Trotz der Verankerung des Benachteiligungsverbots im Grundgesetz (Artikel 3) sind Barrieren im Bildungs-, Gesundheits- und Verkehrssystem weiterhin präsent, schreibt Nico Wunderle in seinem Kommentar zum Sondervermögen.
Veröffentlicht am 09.03.2025 05:10 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Logo des rbb Foto: rbb
Berlin (kobinet) Nach über zwei Jahrzehnten intensiver politischer Bemühungen entsenden die Landesbehindertenbeiräte Berlin und Brandenburg erstmals eine eigene Vertretung in den Rundfunkrat des Rundfunks Berlin-Brandenburg (rbb). Stefan Schenck wird die Interessen von Menschen mit Behinderungen ab der konstituierenden Sitzung am 12. März 2025 im wichtigsten Gremium der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt vertreten. In Berlin und Brandenburg leben ca. 10 Prozent der Gesamtbevölkerung, rund 600.000 Menschen, mit anerkannter Schwerbehinderung. Diese waren bisher nicht mit einer Vertretung im rbb-Rundfunkrat repräsentiert, wie der Landesbeirat für Menschen mit Behinderungen Berlin mitteilte.
Veröffentlicht am 08.03.2025 16:49 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Info blau Foto: Susanne Göbel
Berlin (kobinet) Die Sondierungsgespräche zwischen CDU, CSU und SPD sind nun abgeschlossen, so dass am Nachmittag des 8. März 2025 ein Papier mit den Ergebnissen der Sondierungen veröffentlicht wurde. „Wir setzen uns ein für eine inklusive Gesellschaft, in der Menschen mit Behinderungen ihr Recht auf volle, wirksame und gleichberechtigte Teilhabe verwirklichen können. Dazu werden wir die Barrierefreiheit im privaten und im öffentlichen Bereich verbessern und die Aufnahme einer Arbeit für Menschen mit Behinderungen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt verstärkt fördern.“ So heißt es im 11seitigen Sondierungspapier zwischen der CDU, CSU und SPD im Kapitel „Inklusion“ von Zeile 277 bis 281.
Veröffentlicht am 08.03.2025 11:10 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Symbol Ausrufezeichen mit Schatten Foto: ht
MÜNCHEN (kobinet) Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März 2025 macht der Landesverband Bayern der Gehörlosen auf die besonderen Herausforderungen gehörloser Frauen aufmerksam. Gehörlose Frauen sind überdurchschnittlich häufig von Gewalt betroffen, so wird in diesem Zusammenhang festgestellt – in der Kindheit, im Jugendalter oder in Partnerschaften. Trotz dieses hohen Bedarfs an Unterstützung gibt es bislang, nach Einschätzung des Verbandes, nur unzureichende Hilfsangebote, die speziell auf die Bedürfnisse gehörloser Frauen zugeschnitten sind. Der Landesverband Bayern der Gehörlosen fordert daher dringend konkrete Maßnahmen, um gehörlose Frauen besser zu schützen und zu unterstützen
Veröffentlicht am 08.03.2025 10:26 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Annette Krämer übergab die SoVD-Forderungen Foto: Lennart Helal
HANNOVER kobinet) HANNOVER kobinet) Noch immer verdienen Frauen in Niedersachsen im Durchschnitt 15 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen – obwohl sie gleiche oder gleichwertige Arbeit leisten. Damit hat sich die Lohnlücke zwar verringert, aus Sicht des Sozialverbands Deutschland (SoVD) in Niedersachsen geht es aber viel zu langsam voran. Am gestrigen Aktionstag „Equal Pay Day“ hatte der SoVD deshalb bei einer Demonstration vor dem Internationalen Frauentag wieder auf diese Ungleichheit hingewiesen und seine Forderungen gegenüber dem niedersächsischen Sozialminister Dr. Andreas Philippi deutlich gemacht.
Veröffentlicht am 08.03.2025 10:09 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Das Team Special Olympics Deutschland beim Empfang in Turin Foto: SOD / Sascha Klahn
TURIN (kobinet) Am Abend des 7. März haben die Stellvertretende Generalkonsulin der Bundesrepublik Deutschland in Mailand, Wiltrud Kern, und Special Olympics Deutschland alle Mitglieder des TeamSOD sowie Präsidium und Gäste zu einem Empfang eingeladen. Generalkonsulin Kern begrüßte ganz herzlich die deutsche Mannschaft im Ruderclub „Esperia“ in Turin. Sie sagte: „Ich freue mich sehr, dass nach den erfolgreichen Weltspielen im Sommer 2023 in Berlin nun die Special Olympics World Winter Games 2025 hier in Turin stattfinden. In den italienischen Alpen kann man wunderbar Wintersport treiben. Ich wünsche dem deutschen Team und allen Sportlerinnen und Sportlern viel Glück und Erfolg.“
Veröffentlicht am 08.03.2025 06:53 von Rita Schroll in der Kategorie Nachricht
Symbol DGS Gebärdensprache Foto: public domain
Frankfurt/Marburg (kobinet) Wie bekannt, sind Mädchen und Frauen mit Behinderungen einem erhöhten Risiko ausgesetzt, Gewalt zu erfahren. Das vom Frankfurter und Marburger Frauennotruf veröffentlichte Video in Deutscher Gebärdensprache (DGS) informiert über die Beratungsarbeit und die medizinische Soforthilfe nach einer Vergewaltigung. Die Beratungsstellen beraten Mädchen und Frauen, die von sexualisierter, körperlicher und digitaler Gewalt betroffen sind. Die Beratung ist kostenlos und auf Wunsch anonym.
Die Kontaktaufnahme kann per E-Mail oder über einen Gesprächdolmetschdienst (z.B. Telesign) erfolgen. Die Beratung ist kostenlos und auf Wunsch anonym.