Berlin (kobinet)
Heute gibt es zum 6. Mal den Bundesteilhabepreis.
Das ist am 12. Mai 2025.
Bärbel Bas hat den Preis an 3 Gruppen in Berlin übergeben.
Kobinet ist eine Internet-Seite mit Nachrichten für Menschen mit Behinderung.
Hier können alle wichtige Infos über Rechte und Hilfen finden.
Bärbel Bas ist die Bundesministerin für Arbeit und Soziales.
Die Gruppen bekamen zusammen 17.500 Euro.
Der Preis zeigt gute Beispiele für digitale Teilhabe.
Das bedeutet:
Menschen mit Behinderungen können besser bei Bildung und Arbeit mitmachen.
Digitale Teilhabe bedeutet, dass alle Menschen Computer, Internet und Apps benutzen können.
Auch Menschen mit Behinderungen sollen alles gut nutzen können.
Bärbel Bas findet:
Alle ausgezeichneten Projekte machen digitale Teilhabe möglich.
Die Projekte haben bei der Entwicklung immer Menschen mit Behinderungen gefragt.
Insgesamt haben 78 Projekte teilgenommen.
Eine Gruppe von 12 Fachleuten hat die Gewinner ausgewählt.
In der Gruppe waren auch Menschen mit Behinderungen.
Das sind die Gewinner:
1. Preis: PIKSL Labor Düsseldorf
Hier treffen sich Menschen mit und ohne Behinderungen.
Sie lernen, wie man Computer und Tablets benutzt.
Die Menschen mit Behinderungen geben ihr Wissen dann an andere weiter.
Es gibt jetzt 12 weitere PIKSL Labore in Deutschland.
2. Preis: bvkm aktiv – eine App für Menschen mit Behinderung
Diese App gibt Informationen in Leichter Sprache.
Menschen mit Behinderungen können die App gut benutzen.
Sie können sich austauschen und miteinander schreiben.
Die App wurde mit Menschen mit Behinderungen zusammen gemacht.
1.500 Menschen nutzen sie schon.
3. Preis: Mobiles Medienlabor – Medienbus
Ein umgebauter Bus fährt durch den Rhein-Neckar-Kreis.
Im Bus gibt es kostenlose Beratung zu Smartphones und Internet.
Menschen mit Behinderungen beraten mit.
Der Bus war schon an 75 Orten und hat 1.500 Beratungen gemacht.
Der Bundesteilhabepreis zeigt gute Beispiele für mehr Teilhabe.
Teilhabe bedeutet, dass alle Menschen überall mitmachen können.
Zum Beispiel in der Schule, bei der Arbeit oder in der Freizeit.
Mehr Informationen gibt es auf www.bundesteilhabepreis.de

Foto: BMAS
Berlin (kobinet) Zum sechsten Mal wurde heute, am 12. Mai 2025, der Bundesteilhabepreis verliehen. Im Rahmen der jährlichen Inklusionstage überreichte die Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Bärbel Bas, den drei Preisträgerinnen und Preisträgern in Berlin eine Urkunde. Der Wettbewerb zum Thema "DIGITALISIERUNG INKLUSIV – digitale Teilhabe von Menschen mit Behinderungen an Bildung und Arbeit" zeichnet bundesweit herausragende Projekte aus und ist mit insgesamt 17.500 Euro dotiert. Bärbel Bas, Bundesministerin für Arbeit und Soziales betonte bei der Preisverleihung: "Die heute ausgezeichneten Projekte zeigen, dass digitale Teilhabe möglich ist. Es sind gute Ideen, die bei ihrer Entwicklung stets Menschen mit Behinderungen mit einbezogen haben. Neue, barrierefreie Orte der Bildungsarbeit wurden geschaffen – und eine App, die die Nutzenden zum Mitmachen einlädt. Auf diese Weise kann auch Digitalisierung inklusiv werden."
Der Bundesteilhabepreis prämiert jedes Jahr Projekte, die das Potenzial eines inklusiven, barrierefreien Sozialraums zeigen und als Vorbild dienen können. Insgesamt wurden 78 Beiträge für den Bundesteilhabepreis 2025 eingereicht. Eine unabhängige Fachjury, bestehend aus 12 Expertinnen und Experten der Verbände von Menschen mit Behinderungen sowie aus den Kommunen und den Ländern, hat die Preisträger weisungsfrei und anonymisiert ausgewählt. Die Bundesfachstelle Barrierefreiheit hat wie in den Vorjahren das Wettbewerbsverfahren im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales umgesetzt.
Dr. Volker Sieger, Leiter der Bundesfachstelle Barrierefreiheit betonte: „Die Teilhabe an digitalen Angeboten in den Bereichen Bildung und Arbeit ist für Menschen mit Behinderungen ein Muss. Es sind entsprechende Angebote erforderlich, die dabei unterstützen. Die heute mit dem Bundesteilhabepreis 2025 ausgezeichneten Projekte zeigen, wie diese Teilhabe umgesetzt werden kann. Sie sind daher Vorbilder für andere. Der Preis soll dazu beitragen, dass diese guten Beispiele in der Öffentlichkeit bekannt werden und künftig auch in anderen Orten in Deutschland umgesetzt werden.“
Die Preisträger des Bundesteilhabepreises 2025 sind:
1. Preis: Projekt: PIKSL Labor Düsseldorf – In der Gemeinde leben gGmbH
Das PIKSL Labor Düsseldorf wurde von der In der Gemeinde leben gGmbH (IGL) im Jahr 2011 eröffnet. In diesem öffentlichen, inklusiven Begegnungsort für Menschen mit und ohne Behinderungen beantwortet ein inklusives Tandem Fragen der Besucherinnen und Besucher rund um das Thema Digitalisierung. Das Angebot entstand aus dem Wunsch von Menschen mit Lernschwierigkeiten nach Unterstützung bei der Nutzung digitaler Medien. Zunächst wurden Computerkurse angeboten, 2017 wurde das Angebot um mobile Endgeräte erweitert. Computer und Tablets können vor Ort kostenlos genutzt werden. Die geschulten Menschen mit Behinderungen wurden anschließend selbst zu Lehrenden: Sie geben ihr im PIKSL Labor erworbenes Wissen als Co-Dozentinnen und -Dozenten an Seniorinnen und Senioren weiter. Partizipation ist auch bei der Weiterentwicklung des Labors Standard: In monatlichen inklusiven Teamsitzungen werden neue Bildungsangebote gemeinsam entwickelt. Auch die geäußerten Bedürfnisse der Besuchenden werden berücksichtigt. Seit 2021 gibt es 3D-Druck-Workshops und ab 2025 ein Angebot zum Thema Künstliche Intelligenz. Das Konzept des Düsseldorfer PIKSL Labors wurde als Social Franchise erfolgreich weiterentwickelt: Mittlerweile gibt es deutschlandweit 12 weitere PIKSL Labore, die zu unterschiedlichen Trägern der Wohlfahrtspflege gehören. Die PIKSL Labore arbeiten im Netzwerk und verfolgenden jeweils Schwerpunkthemen wie z.B. Virtual-Reality-Produktion oder barrierefreies Design.
https://piksl.net/standorte/duesseldorf/
2. Preis: Projekt: bvkm aktiv – eine App für Menschen mit Behinderung – Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen e.V. (bvkm)
Die kostenfreie App „bvkm aktiv“ ermöglicht Menschen mit Behinderungen direkten, selbstbestimmten Zugang zu Informationen und interaktiven Beteiligungsangeboten. Das Besondere: Die Anwendung berücksichtigt diverse Aspekte der Barrierefreiheit, von motorischen über kognitive bis hin zu sensorischen Anforderungen. Entwickelt wurde die App von Beginn an in enger Zusammenarbeit mit der Zielgruppe selbst: Eine 13-köpfige Prüfgruppe, die verschiedenste Aspekte der Barrierefreiheit repräsentierte, unterstützte die Qualitätssicherung. Die seit Frühjahr 2023 öffentliche App ist intuitiv bedienbar und kompatibel mit verschiedenen Hilfsmitteln. Die Inhalte orientierten sich an den Wünschen der Zielgruppe: So gibt es eine Austausch-Plattform für Tipps zum Leben mit Behinderung, eine Übersicht über Bildungsveranstaltungen für die Zielgruppe, Chatrooms zu behinderungsrelevanten Themen und Zeitschriften und Literatur in Leichter Sprache. Neue Ideen werden aufgegriffen wie beispielsweise eine Ideen-Börse von Aktionen für Demokratie/gegen Rechts. Zentrale Funktionen der App sind: Leichte Sprache, unterstützende Bilder sowie anpassbare Kontraste und Schriftgrößen. Nutzende können selbst Inhalte erstellen, z.B. Buchtipps in Leichter Sprache oder durch interaktive Elemente der App wie der Ideen-Börse. Die App hat 1.500 aktive Nutzerinnen und Nutzer und wird durch deren Feedback stetig weiterentwickelt. Sie bietet Menschen mit Behinderungen einen niedrigschwelligen Zugang zu digitaler Bildung und Vernetzung. Ziel war es, die Selbsthilfe zeitgemäß weiterzuentwickeln. Besonders jüngere Generationen werden durch das Format motiviert, sich in der Selbsthilfe zu engagieren und digitale Bildungsangebote zu nutzen. Die Anwendung „bvkm aktiv“ wurde im Pilotprojekt für barrierefreie Apps in der Selbsthilfe des Paritätischen Gesamtverbands entwickelt.
https://leichte-sprache.bvkm.de/topics/der-bvkm-hat-eine-app/
3. Preis: Projekt: Mobiles Medienlabor – Medienbildung für Alle – Zentrum für Inklusion
Seit Oktober 2022 tourt der „Medienbus“ des Zentrums für Inklusion durch den Rhein-Neckar-Kreis. Der Bus ist eine mobile Medien-Lern- und Hilfe-Werkstatt für Menschen mit Behinderungen und Menschen mit Unterstützungsbedarf, die im ländlichen Raum leben. Hierfür wurde ein Linienbus barrierefrei zugänglich umgebaut und mit moderner Technik ausgestattet. Im Medienbus werden Smartphones erklärt, Internet-Hotspots eingerichtet und das sichere Nutzen sozialer Medien vermittelt. Der Bus steht an exponierten Stellen (wie Rathaus, Marktplatz, Supermarkt). Die Beratung ist kostenlos und erfolgt durch ein Team aus Medienpädagoginnen und -pädagogen sowie Menschen mit Behinderungen. Neben individuellen Beratungen werden Kurse angeboten, die sich an die Bedürfnisse der Teilnehmenden anpassen. Kursmaterialien werden auch in Leichter Sprache zur Verfügung gestellt. In Zusammenarbeit mit den Gemeinden war der Medienbus bis Dezember 2025 an 75 Orten im Einsatz, es wurden mehr als 1.500 Beratungen durchgeführt. Insgesamt haben 15 Menschen mit Behinderungen bei der Beratung unterstützt. Das Projekt ermöglicht Menschen mit Behinderungen aktive Mitbestimmung durch ihre Rolle als Berater/-innen und gleichberechtigte Teammitglieder. Mit dem Medienbus wurde ein niedrigschwelliger Zugang zu digitalen Medien geschaffen. Zudem ist das Modell auf andere Regionen übertragbar.
https://medien-bus.de
Der Bundesteilhabepreis wird von dem Deutschen Landkreistag, dem Deutschen Städtetag und dem Deutschen Städte- und Gemeindebund unterstützt. Mit dem Preis wird auch die Forderung der UN-Behindertenrechtskonvention nach umfassender Teilhabe aufgegriffen. Initiiert wurde der Bundesteilhabepreis im Jahr 2019 vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales im Rahmen der InitiativeSozialraumInklusiv (ISI). Die Ausschreibung erfolgt durch die Bundesfachstelle Barrierefreiheit.
Informationen zum Bundesteilhabepreis gibt’s unter www.bundesteilhabepreis.de

Foto: BMAS
Berlin (kobinet) Zum sechsten Mal wurde heute, am 12. Mai 2025, der Bundesteilhabepreis verliehen. Im Rahmen der jährlichen Inklusionstage überreichte die Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Bärbel Bas, den drei Preisträgerinnen und Preisträgern in Berlin eine Urkunde. Der Wettbewerb zum Thema "DIGITALISIERUNG INKLUSIV – digitale Teilhabe von Menschen mit Behinderungen an Bildung und Arbeit" zeichnet bundesweit herausragende Projekte aus und ist mit insgesamt 17.500 Euro dotiert. Bärbel Bas, Bundesministerin für Arbeit und Soziales betonte bei der Preisverleihung: "Die heute ausgezeichneten Projekte zeigen, dass digitale Teilhabe möglich ist. Es sind gute Ideen, die bei ihrer Entwicklung stets Menschen mit Behinderungen mit einbezogen haben. Neue, barrierefreie Orte der Bildungsarbeit wurden geschaffen – und eine App, die die Nutzenden zum Mitmachen einlädt. Auf diese Weise kann auch Digitalisierung inklusiv werden."
Der Bundesteilhabepreis prämiert jedes Jahr Projekte, die das Potenzial eines inklusiven, barrierefreien Sozialraums zeigen und als Vorbild dienen können. Insgesamt wurden 78 Beiträge für den Bundesteilhabepreis 2025 eingereicht. Eine unabhängige Fachjury, bestehend aus 12 Expertinnen und Experten der Verbände von Menschen mit Behinderungen sowie aus den Kommunen und den Ländern, hat die Preisträger weisungsfrei und anonymisiert ausgewählt. Die Bundesfachstelle Barrierefreiheit hat wie in den Vorjahren das Wettbewerbsverfahren im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales umgesetzt.
Dr. Volker Sieger, Leiter der Bundesfachstelle Barrierefreiheit betonte: „Die Teilhabe an digitalen Angeboten in den Bereichen Bildung und Arbeit ist für Menschen mit Behinderungen ein Muss. Es sind entsprechende Angebote erforderlich, die dabei unterstützen. Die heute mit dem Bundesteilhabepreis 2025 ausgezeichneten Projekte zeigen, wie diese Teilhabe umgesetzt werden kann. Sie sind daher Vorbilder für andere. Der Preis soll dazu beitragen, dass diese guten Beispiele in der Öffentlichkeit bekannt werden und künftig auch in anderen Orten in Deutschland umgesetzt werden.“
Die Preisträger des Bundesteilhabepreises 2025 sind:
1. Preis: Projekt: PIKSL Labor Düsseldorf – In der Gemeinde leben gGmbH
Das PIKSL Labor Düsseldorf wurde von der In der Gemeinde leben gGmbH (IGL) im Jahr 2011 eröffnet. In diesem öffentlichen, inklusiven Begegnungsort für Menschen mit und ohne Behinderungen beantwortet ein inklusives Tandem Fragen der Besucherinnen und Besucher rund um das Thema Digitalisierung. Das Angebot entstand aus dem Wunsch von Menschen mit Lernschwierigkeiten nach Unterstützung bei der Nutzung digitaler Medien. Zunächst wurden Computerkurse angeboten, 2017 wurde das Angebot um mobile Endgeräte erweitert. Computer und Tablets können vor Ort kostenlos genutzt werden. Die geschulten Menschen mit Behinderungen wurden anschließend selbst zu Lehrenden: Sie geben ihr im PIKSL Labor erworbenes Wissen als Co-Dozentinnen und -Dozenten an Seniorinnen und Senioren weiter. Partizipation ist auch bei der Weiterentwicklung des Labors Standard: In monatlichen inklusiven Teamsitzungen werden neue Bildungsangebote gemeinsam entwickelt. Auch die geäußerten Bedürfnisse der Besuchenden werden berücksichtigt. Seit 2021 gibt es 3D-Druck-Workshops und ab 2025 ein Angebot zum Thema Künstliche Intelligenz. Das Konzept des Düsseldorfer PIKSL Labors wurde als Social Franchise erfolgreich weiterentwickelt: Mittlerweile gibt es deutschlandweit 12 weitere PIKSL Labore, die zu unterschiedlichen Trägern der Wohlfahrtspflege gehören. Die PIKSL Labore arbeiten im Netzwerk und verfolgenden jeweils Schwerpunkthemen wie z.B. Virtual-Reality-Produktion oder barrierefreies Design.
https://piksl.net/standorte/duesseldorf/
2. Preis: Projekt: bvkm aktiv – eine App für Menschen mit Behinderung – Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen e.V. (bvkm)
Die kostenfreie App „bvkm aktiv“ ermöglicht Menschen mit Behinderungen direkten, selbstbestimmten Zugang zu Informationen und interaktiven Beteiligungsangeboten. Das Besondere: Die Anwendung berücksichtigt diverse Aspekte der Barrierefreiheit, von motorischen über kognitive bis hin zu sensorischen Anforderungen. Entwickelt wurde die App von Beginn an in enger Zusammenarbeit mit der Zielgruppe selbst: Eine 13-köpfige Prüfgruppe, die verschiedenste Aspekte der Barrierefreiheit repräsentierte, unterstützte die Qualitätssicherung. Die seit Frühjahr 2023 öffentliche App ist intuitiv bedienbar und kompatibel mit verschiedenen Hilfsmitteln. Die Inhalte orientierten sich an den Wünschen der Zielgruppe: So gibt es eine Austausch-Plattform für Tipps zum Leben mit Behinderung, eine Übersicht über Bildungsveranstaltungen für die Zielgruppe, Chatrooms zu behinderungsrelevanten Themen und Zeitschriften und Literatur in Leichter Sprache. Neue Ideen werden aufgegriffen wie beispielsweise eine Ideen-Börse von Aktionen für Demokratie/gegen Rechts. Zentrale Funktionen der App sind: Leichte Sprache, unterstützende Bilder sowie anpassbare Kontraste und Schriftgrößen. Nutzende können selbst Inhalte erstellen, z.B. Buchtipps in Leichter Sprache oder durch interaktive Elemente der App wie der Ideen-Börse. Die App hat 1.500 aktive Nutzerinnen und Nutzer und wird durch deren Feedback stetig weiterentwickelt. Sie bietet Menschen mit Behinderungen einen niedrigschwelligen Zugang zu digitaler Bildung und Vernetzung. Ziel war es, die Selbsthilfe zeitgemäß weiterzuentwickeln. Besonders jüngere Generationen werden durch das Format motiviert, sich in der Selbsthilfe zu engagieren und digitale Bildungsangebote zu nutzen. Die Anwendung „bvkm aktiv“ wurde im Pilotprojekt für barrierefreie Apps in der Selbsthilfe des Paritätischen Gesamtverbands entwickelt.
https://leichte-sprache.bvkm.de/topics/der-bvkm-hat-eine-app/
3. Preis: Projekt: Mobiles Medienlabor – Medienbildung für Alle – Zentrum für Inklusion
Seit Oktober 2022 tourt der „Medienbus“ des Zentrums für Inklusion durch den Rhein-Neckar-Kreis. Der Bus ist eine mobile Medien-Lern- und Hilfe-Werkstatt für Menschen mit Behinderungen und Menschen mit Unterstützungsbedarf, die im ländlichen Raum leben. Hierfür wurde ein Linienbus barrierefrei zugänglich umgebaut und mit moderner Technik ausgestattet. Im Medienbus werden Smartphones erklärt, Internet-Hotspots eingerichtet und das sichere Nutzen sozialer Medien vermittelt. Der Bus steht an exponierten Stellen (wie Rathaus, Marktplatz, Supermarkt). Die Beratung ist kostenlos und erfolgt durch ein Team aus Medienpädagoginnen und -pädagogen sowie Menschen mit Behinderungen. Neben individuellen Beratungen werden Kurse angeboten, die sich an die Bedürfnisse der Teilnehmenden anpassen. Kursmaterialien werden auch in Leichter Sprache zur Verfügung gestellt. In Zusammenarbeit mit den Gemeinden war der Medienbus bis Dezember 2025 an 75 Orten im Einsatz, es wurden mehr als 1.500 Beratungen durchgeführt. Insgesamt haben 15 Menschen mit Behinderungen bei der Beratung unterstützt. Das Projekt ermöglicht Menschen mit Behinderungen aktive Mitbestimmung durch ihre Rolle als Berater/-innen und gleichberechtigte Teammitglieder. Mit dem Medienbus wurde ein niedrigschwelliger Zugang zu digitalen Medien geschaffen. Zudem ist das Modell auf andere Regionen übertragbar.
https://medien-bus.de
Der Bundesteilhabepreis wird von dem Deutschen Landkreistag, dem Deutschen Städtetag und dem Deutschen Städte- und Gemeindebund unterstützt. Mit dem Preis wird auch die Forderung der UN-Behindertenrechtskonvention nach umfassender Teilhabe aufgegriffen. Initiiert wurde der Bundesteilhabepreis im Jahr 2019 vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales im Rahmen der InitiativeSozialraumInklusiv (ISI). Die Ausschreibung erfolgt durch die Bundesfachstelle Barrierefreiheit.
Informationen zum Bundesteilhabepreis gibt’s unter www.bundesteilhabepreis.de




