Veröffentlicht am 16.11.2022 12:34 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
1Euro Foto: Pixabay/OpenClipart-Vectors
DÜSSELDORF (kobinet) Der Sozialverband VdK Nordrhein-Westfalen appelliert erneut an die Landesregierung, sich über den Vermittlungsausschuss dafür einzusetzen, dass das Bürgergeld zum 1. Januar 2023 in Kraft treten kann. Gerade in solchen Krisen müsse der Sozialstaat die Menschen unterstützen und ihnen Sicherheit geben.
BERLIN (kobinet) Der Geschäftsführer des Deutschen Seminars für Tourismus (DSFT), Rolf Schrader hatte am 8. November 2022 mit einer Rundmail darüber informierte , dass ab dem 1. Januar 2023 ein Ende des Projektes „Reisen für Alle“ drohe. Als Ursache dafür gibt er die Beendigung der Förderung durch das Bundeswirtschaftsministerium im März 2022 an. Schrader schlägt nun, unter anderem. ein geändertes Preis- und Lizenzsystem ab dem 1. Januar vor, um den Fehlbedarf von rund 120.000 Euro zu decken. Darüber soll am 17. November eine Beratung des Bund-Länder-Ausschusses Tourismus befinden.
Heidelberg (kobinet) Das Budget für Arbeit (BfA) und das Budget für Ausbildung sollen Menschen mit Behinderungen bei der Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt unterstützen. Beide Teilhabeleistungen werden nicht wie erwartet in Anspruch genommen. Woran das liegt und wie die selbstbestimmte Teilhabe an Arbeit besser gefördert werden kann, diskutieren Expertinnen und Experten noch bis zum 30. November 2022 mit Interessierten in einer öffentlichen Online-Diskussion der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) und deren wissenschaftlichen Partner*innen an der Humboldt-Universität zu Berlin (HU) und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU).
Veröffentlicht am 16.11.2022 08:01 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Sören Pellmann, Die Linke, MdB Foto: Inga Haar / Deutscher Bundestag
Berlin (kobinet) „Es sollte Teil des Doppel-Wumms sein, doch das 49 € Deutschlandticket wird besonders für Seniorinnen und Senioren oft nur ein Traum bleiben. Wie das zuständige Ministerium auf meine Anfrage mitteilte, verfolgen Bund und Länder das Ziel eines papierlosen Tickets. Der Digitaltag des Städte- und Gemeindebunds stellte jedoch 2021 fest, dass 53 Prozent der Menschen über 65 kein Smartphone verwenden. Folglich ist für viele Seniorinnen und Senioren bereits vor Fahrtantritt Endstation! Darauf wies der Leipziger Bundestagsabgeordnete der Linksfraktion, Sören Pellmann, hin.
Veröffentlicht am 16.11.2022 07:43 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
No body found to use for abstract… Foto: gemeinfrei
Rodewisch (kobinet) „Kaffee und Kuchen inklusiv in Rodewisch“, so titelt das mdr-Magazin selbstbestimmt einen gut 4minütigen Fernsehbericht über einen Inklusionsbetrieb in Rodewisch im sächsischen Vogtland. Carli’s Kaffeerösterei ist ein inklusives Café, das inklusive Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen bietet. So nun auch für Daniela Dressel, die bisher in der Werkstatt für behinderte Menschen gearbeitet hat und nun im Inklusionsbetrieb ein Praktikum macht.
Veröffentlicht am 16.11.2022 05:00 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Gruppenbild vom Beauftragtentreffen am 3.11.22 in Erfurt Foto: LB Thüringen
Erfurt (kobinet) Die Beauftragten des Bundes und der Länder für Menschen mit Behinderungen haben sich bei ihrem 64. Treffen am 3. und 4. November 2022 in Erfurt auch mit den nötigen Veränderungen der Werkstätten für behinderte Menschen beschäftigt, die nötig sind, um eine inklusive Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu erreichen. Die Beauftragten erwarten beispielsweise von den Trägern der Werkstätten, dass sie bis spätestens 2025 entsprechende Konzepte mit konkreten Schritten für einen Wandel entwickeln.
Veröffentlicht am 16.11.2022 04:00 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Plakat Veranstaltung zur Unsichtbarkeit von Behinderung Foto: ADB
Berlin (kobinet) Am 22. November wird von 17:30 bis 19:00 Uhr ein Online-Austausch mit dem Titel „Unsichtbarkeit von ‚Behinderung‘ – Herausforderung für Beratung und Dokumentation“ stattfinden. Veranstalter*innen sind die Antidiskriminierungsberatung Alter, Behinderung, chronische Erkrankung aus Berlin, kurz ADB und die Berliner Register. Inhaltlich wird es um die Fragen gehen, was für Diskriminierungsfälle in der Dokumentation und der Beratung ankommen, wie darauf reagiert werden kann und wo es an Zugängen fehlt, damit Menschen ihre Rechte wahrnehmen können.
Veröffentlicht am 15.11.2022 06:45 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
No body found to use for abstract… Foto: BODYS
Bochum (kobinet) Das am 10. November vom Bundestag verabschiedete Triage-Gesetz (2. Gesetz zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes) genügt nach Ansicht des Bochumer Zentrum für Disability Studies (BODYS) weder dem Menschenrechtsmodell der UN-Behindertenrechtskonvention noch unserer deutschen Verfassung, die dem Prinzip der Lebenswertindifferenz verpflichtet ist. Dies teilte das Zentrum in einer Presseinformation im Nachgang zur Abstimmung im Deutschen Bundestag mit.
Berlin (kobinet) „Das Nebeneinander von Bundes- und Landesrecht beeinträchtigt die Transparenz darüber, was gilt, und insbesondere über die Rechtsschutzmöglichkeiten.“ Das ist eine der Aussagen aus der Evaluierung des novellierten Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG), die nun als Unterrichtung durch die Bundesregierung (20/4440) vorgelegt wurde, wie es in einem Bericht von Heute im Bundestag heißt. Die LIGA Selbstvertretung hofft, dass auf der Grundlage dieses Evaluationsberichtes nun die im Koalitionsvertrag vorgesehene Weiterentwicklung der Regelungen zur Barrierefreiheit und Gleichstellung behinderter Menschen von der rot-grün-gelben Bundesregierung angpackt wird.
Veröffentlicht am 15.11.2022 06:13 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Wappen der Ukraine Foto: public domain
Berlin (kobinet) Am 25. November führt das Selbstvertretungsprojekt geflüchteter Menschen mit Behinderungen und/oder chronischen Erkrankungen der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) von 15:00 bis 17:00 Uhr eine Beratungsveranstaltung im Frage-Antwort-Format für geflüchtete Menschen mit Behinderungen und/oder chronischen Erkrankungen aus der Ukraine durch. Die Online-Veranstaltung richtet sich an die Betroffenen und Angehörigen und wird in ukrainischer und russischer Sprache simultangedolmetscht.
Veröffentlicht am 15.11.2022 06:05 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Matthias Rösch Foto: MSAGD RLP
Mainz (kobinet) „Inklusion ist eine Aufgabe für alle Akteure des Arbeitsmarkts. Das ist unser gemeinsamer Auftrag aus Artikel 27 der UN-Behindertenrechtskonvention. Alle Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sind daher aufgefordert, mehr Beschäftigungsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderungen zu schaffen und mindestens die Beschäftigungsquote zu erfüllen.“ Darauf wies der rheinland-pfälzische Landesbehindertenbeauftragte Matthias Rösch im Hinblick auf die vor kurzem verabschiedete Erfurter Erklärung der Behindertenbeauftragten der Länder und des Bundes.
Veröffentlicht am 15.11.2022 04:10 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Daumen unten Foto: Irina Tischer
Berlin (kobinet) Die CDU hat das Bürgergeld im Bundesrat gestoppt, so dass die vom Bundestag beschlossene Gesetzesinitiative nun im Vermittlungsausschuss behandelt wird. VdK-Präsidentin Verena Bentele kritisiert angesichts dieser Entwicklung: „Der CDU geht es nicht um Gerechtigkeit, wenn sie das Bürgergeld im Bundesrat stoppt. Sie trägt parteipolitische Streitereien auf dem Rücken der Ärmsten aus. Jetzt ist die CDU in der Verantwortung, im Vermittlungsausschuss eine schnelle Lösung zu ermöglichen: Sie darf sich der Not der Menschen nicht verschließen und muss das Bürgergeld auf den Weg bringen.“
Veröffentlicht am 15.11.2022 04:00 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Simone Fischer Foto: Axel Dressel
Stuttgart (kobinet) „Gesundheit inklusive! Wege zu medizinischer Versorgung ohne Barrieren“, lautet der Titel einer Veranstaltung, die am 24. November von 16:30 Uhr bis 20:00 Uhr im Hegel-Saal im Kultur- und Kongresszentrum Liederhalle in Stuttgart stattfindet. Die baden-württembergische Landesbehindertenbeauftragte lädt zu dieser Veranstaltung ein.
Veröffentlicht am 14.11.2022 09:28 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Logo SoVD Foto: SoVD
BERLIN (kobinet) Der Sozialverband Deutschland (SoVD) stellt sich entschieden gegen jede weitere Spaltung der Gesellschaft und ruft alle politischen Entscheidungsträger dazu auf, unterschiedliche Gruppen nicht weiter gegeneinander aufzuhetzen, sondern einen Beitrag für den sozialen Frieden zu leisten. Aus Sicht des SoVD steht fest, dass wir die Krise nur gemeinsam bewältigen können. Die Grundsicherungssysteme müssen dazu dringend modernisiert werden. „Jetzt in der Krise auf die notwendigen Schritte zu verzichten, wäre fatal. Wer die Debatte um das Bürgergeld für parteipolitische Spielchen nutzt, sollte sich dringend an seine gesellschaftliche Verantwortung erinnern“, mahnt die Vorstandsvorsitzende des SoVD, Michaela Engelmeier.
Veröffentlicht am 14.11.2022 09:14 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Logo der Lebenshilfe Foto: Lebenshilfe
LANDSHUT (kobinet) Die Lebenshilfe Bayern will in ihren Einrichtungen und Diensten der Eingliederungshilfe auch weiterhin attraktive Arbeitsbedingungen ermöglichen. Dafür müssen aber, so wurde in der Mitgliederversammlung betont, von der Politik und den Behörden gute Rahmenbedingungen geschaffen werden. Das fordert die Lebenshilfe Bayern in einer Resolution zum Fachkräftemangel. Nur so könne ein gutes soziales Miteinander, Inklusion und Teilhabe aller verwirklicht werden, betonen die stellvertretenden Landesvorsitzenden Gerhard John und Hildegard Metzger auf der Mitgliederversammlung 2022 der Lebenshilfe Bayern in Landshut.
Berlin (kobinet) Die Vollversammlung des Bundesjugendrings hat am 28./29. Oktober eine Positionierung unter dem Motto „Inklusion in Jugendverbandsarbeit und Gesellschaft politisch vorantreiben und gemeinsam leben“ beschlossen.
Berlin (kobinet) „Am 1. Januar 2023 tritt das reformierte Betreuungsrecht in Kraft. Im Fokus der Reform stehen Wunsch und Wille der Klientinnen und Klienten – das neue Betreuungsrecht ist am Selbstbestimmungsgedanken der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) ausgerichtet. Damit bekommt die Unterstützung der Klient*innen absoluten Vorrang vor der Stellvertretung. Betreuung wird endlich auch im Gesetz als Prozess definiert, der Menschen befähigt, autonom und selbstbestimmt Entscheidungen zu treffen“, erläutert der Vorstand der Landesgruppe Rheinland-Pfalz im Bundesverband der Berufsbetreuer/innen (BdB e.V.), vertreten durch den Sprecher Joachim Sieger, die anstehenden Veränderungen.
Veröffentlicht am 14.11.2022 07:03 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
No body found to use for abstract… Foto: Irina Tischer
Berlin (kobinet) Ab dem kommenden Jahr sollen Rentenversicherte in Deutschland eine neue digitale Plattform nutzen können. Die Deutsche Rentenversicherung führt dazu eine Digitale Rentenübersicht ein, die einen Gesamtüberblick über die Ansprüche aus der gesetzlichen, der betrieblichen und der privaten Alterssicherung gibt. VdK-Präsidentin Verena Bentele fordert in diesem Zusammenhang, dass die Rentenübersicht auch für Menschen ohne Internet zugänglich gemacht werden muss.
Veröffentlicht am 13.11.2022 13:49 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Freude bei Special Olympics Athleten aus Berlin und Thüringen über ihre Nominierung für das TeamSOD für die Special Olympics World Games Berlin 2023 Foto: Foto: SOD/Michael Romacker
BERLIN (kobinet) In der Zeit vom 17. Juni bis 25. Juni 2023 werden 414 Sportlerinnen und Sportler Deutschland bei den Special Olympics World Games (SOWG) in Berlin vertreten sowie bei diesen sportlichen Wettkämpfen um Medaillen und Erfolge kämpfen.
Veröffentlicht am 13.11.2022 13:34 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Jens Beeck Foto: Jens Beeck
BERLIN (kobinet) Der Abgeordnete des Deutschen Bundestags Jens Beeck hat dem Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes, in dem die „Triage“ geregelt werden soll nicht zugestimmt.
Veröffentlicht am 13.11.2022 11:15 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Meinung
Ottmar Miles-Paul vor dem Reichstagsgebäude Foto: Susanne Göbel
Kassel (kobinet) kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul hat die Entwicklung, die Diskussion und letztendlich den Gesetzgebungsprozess in Sachen Schutz vor Diskriminierungen behinderter und älterer Menschen im Falle einer Triage von Anfang an bis zur Abstimmung im Bundestag mitverfolgt. Nachdem das Gesetz am 10. November im Bundestag trotz erheblicher menschenrechtlicher Bedenken verabschiedet wurde, hat der Behindertenrechtler eine Reihe von Infos über die Presseberichte, das Abstimmungsverfahren sowie zur Dokumentation des Gesetzgebungsprozesses zusammengestellt. In seinem Kommentar zollt er aber vor allem denjenigen Respekt, die sich gegen Fraktionszwänge dem unzureichenden und ethisch äusserst bedenklichen Gesetz entgegengestellt haben.
Veröffentlicht am 13.11.2022 10:31 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
No body found to use for abstract… Foto: ABiD
BERLIN (kobinet) Bei der Umsetzung des EU-Schwerbehindertenausweises fordert der Allgemeiner Behindertenverband ein höheres Tempo. Der ABiD-Vorstand beklagt, dass der bisherige Zeitplan der Europäischen Kommission nicht ambitioniert genug wäre Der Vorstand des Allgemeinen Behindertenverbandes in Deutschland setzt sich deshalb dafür ein, dass der EU-weite Schwerbehindertenausweis schneller als bisher geplant eingeführt wird
Veröffentlicht am 13.11.2022 10:14 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Logo barrierefrei aufgerollt Foto: BIZEPS
WIEN (kobinet) Reisezeit ist eigentlich immer – zumindest Zeit des Erinnerns an gemachte Reisen oder Zeit des Planens neuer Reisen. Besonders bei der Reiseplanung weiterer Reisen sind Reiseerfahrungen anderer Reisenden sehr wichtig. Alle, die gerade jetzt über weitere Reisen nachdenken, erhalten vielleicht mit dem neuen Podcast von „barrierefrei aufgerollt“ ein paar Anregungen für die nächste Reise und einige Tipps für die eigene Reisevorbereitung.
Veröffentlicht am 13.11.2022 09:43 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Logo VdK Nordrhein-Westfalen Foto: VdK Nordrhein-Westfalen
DÜSSELDORF (kobinet) Die vom Statistischen Landesamts zur Pflegebedürftigkeit veröffentlichten Daten hat der Sozialverband VdK Nordrhein-Westfalen zum Anlass genommen, Alarm zu schlagen. Demnach hat die Zahl derjenigen, die in Nordrhein-Westfalen entsprechende Leistungen erhalten einen historischen Höchststand erreicht. Zugleich befindet sich ihre Unterstützung, wie VdK-Landesvorsitzender Horst Vöge feststellt, leider eher auf dem Tiefpunkt.
Veröffentlicht am 13.11.2022 08:52 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Logo LVR Qualität für Menschen Foto: LVR
Köln (kobinet) Blinde Menschen und Menschen mit hochgradiger Sehbehinderung können ihren Antrag auf finanziellen Nachteilsausgleich ab sofort online und barrierefrei beim Landschaftsverband Rheinland (LVR) stellen, wenn sie in dessen Zuständigkeitsbereich wohnen. Der Antrag auf Blindengeld beziehungsweise die Hilfe für Menschen mit hochgradiger Sehbehinderung gehört zu den ersten Services, die der LVR im Rahmen des Umsetzungsprogramms zum bundesweiten Onlinezugangsgesetz auf seinem Portal www.beratungskompass.lvr.de über den Menüpunkt „Anträge“ zur Verfügung stellt.
Veröffentlicht am 13.11.2022 08:44 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Franz-Josef Hanke Foto: Franz-Josef Hanke
Marburg/Lahn (kobinet) Als „unwirksames Plazebo“ bezeichnet der Marburger HU-Regionalvorsitzende Franz-Josef Hanke das neue „Triage-Gesetz“. Durch die am Donnerstag, den 10. November, im Deutschen Bundestag verabschiedete – Regelung werden Menschen mit Behinderungen strukturell benachteiligt. Franz-Josef Hanke weist in dem Zusammenhang auf die Dokumentation einer Veranstaltung zum Thema Triage hin, die nun online ist.
Veröffentlicht am 13.11.2022 04:10 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
No body found to use for abstract… Foto: Bundessozialgericht
Kassel (kobinet) Krankenkassen dürfen bei Vorliegen schwerer Erkrankungen die Verordnung von Cannabis zur Krankenbehandlung nur genehmigen, wenn der behandelnde Arzt hierfür eine besonders sorgfältige und umfassende Einschätzung abgegeben hat. Sind die hohen Anforderungen an diese Einschätzung erfüllt, darf die Krankenkasse das Ergebnis der ärztlichen Abwägung nur darauf hin überprüfen, ob dieses völlig unplausibel ist. Das hat der 1. Senat des Bundessozialgerichts ntscheiden.
Veröffentlicht am 12.11.2022 09:21 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Bundestag Foto: Irina Tischer
Berlin (kobinet) Die kobinet-nachrichten erreichten im Zusammenhang mit dem am Donnerstag gefassten Beschluss des Deutschen Bundestages für gesetzliche Regelungen im Falle einer Triage eine Reihe von Stellungnahmen und Presseinformationen von Bundestagsabgeordneten verschiedener Fraktionen. Im folgenden veröffentlichen wir einige Auszüge aus diesen Meldungen.
Kassel (kobinet) Gesundheitsbezogene Soziale Arbeit akzeptiert keine gesundheitlichen und sozialen Benachteiligungen, die gerade in Krisenzeiten einen wachsenden Anteil der Bevölkerung treffen können. Es ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die Lebensverhältnisse für alle Menschen zu verbessern. Ein entscheidender Faktor ist dabei auch der Blick auf die sozialen Zusammenhänge, in denen Personen leben. Für die Stärkung sozialer Teilhabe wird mehr denn je eine starke Stimme der Sozialen Arbeit benötigt. Der gesellschaftliche Wandel in Krisenzeiten und die daraus resultierenden Herausforderungen für die gesundheitsbezogene Soziale Arbeit standen daher im Mittelpunkt des diesjährigen Bundeskongresses der Deutschen Vereinigung für Soziale Arbeit im Gesundheitswesen (DVSG). An der Veranstaltung am 10. und 11. November in Kassel nahmen rund 750 Fachkräfte aus dem Gesundheits- und Sozialwesen teil.
Veröffentlicht am 12.11.2022 06:38 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
No body found to use for abstract… Foto: Bundessozialgericht
Kassel (kobinet) Rentner*innen, deren Erwerbsminderungsrente bereits vor dem 1. Januar 2019 begann, haben keinen Anspruch auf eine Neuberechnung ihrer Rente nach den inzwischen geltenden, deutlich günstigeren Regelungen. Sie können nicht verlangen, dass bei ihrer Rente Zurechnungszeiten in demselben Umfang berücksichtigt werden, wie das bei den ab 2018 und vor allem bei den ab 2019 neu bewilligten Renten geschieht. Das hat der 5. Senat des Bundessozialgerichts am 10. November 2022 entschieden. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) und der VdK kündigten nach der Entscheidung des Bundessozialgerichts den Gang zum Bundesverfassungsgericht nach Karlsruhe an.
Veröffentlicht am 11.11.2022 15:02 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Logo Deutsches Institut für Menschenrechte Foto: Von Institut für Menschenrechte – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0
BERLIN (kobinet) Anlässlich der gestrigen Entscheidung des Deutschen Bundestages zur Triage-Regelung im Kontext der Anpassung des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) erklärt Beate Rudolf, Direktorin des Deutschen Instituts für Menschenrechte, dass dies jetzt beschlossene Gesetz den verfassungs- und menschenrechtlichen Anforderungen nicht gerecht wird.
Veröffentlicht am 11.11.2022 14:51 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Die deutsche Männermannschaft beim Nations Cup Cologne Foto: Gero Müller-Laschet
KÖLN kobinet)
KÖLN kobinet) Das deutsche Rollstuhlbasketballteam der Männer feierten mit einem 67:60-Sieg zum Abschluss des Nations Cup Cologne gegen Japan. An einem kurzweiligen Wochenende in der Sporthalle Bergischer Ring, der Heimspielstätte der Köln 99ers, rollten sich die deutschen Korbjäger teilweise in einen Rausch. Die Schützlinge von Bundestrainer Nicolai Zeltinger überzeugten beim Turnier auf ganzer Linie.
Veröffentlicht am 11.11.2022 12:12 von Julia Lippert in der Kategorie Meinung
Freiheitsentziehende Maßnahmen Foto: Julia Lippert
Berlin (kobinet) Freiheitsentziehende Maßnahmen sind in der Pflege älterer Menschen (leider) Routine. Oft führen Unkenntnisse der rechtlichen Bestimmungen und Ängste vor Haftungsfragen der Pflegenden zum unrechtmäßigen Einsatz von unfreiwilligen Maßnahmen. Als Rechtfertigung wird nicht selten die Schutzverpflichtung herangezogen, dies obwohl eine schädige Wirkung fixierender und sedierender Vorgehensweisen bereits wissenschaftlich belegt ist.
Veröffentlicht am 11.11.2022 07:17 von Hartmut Smikac in der Kategorie Meinung
Logo des Podcast IGEL Foto: Sascha Lang
Bad Selgeberg / Essen / Berlin (kobinet) Mit seiner aktuellen, mittlerweile 84. Episode des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL), hat sich dessen Macher Sascha Lang selbst übertroffen. Bereits zehn MInuten nach der Entscheidung des Bundestages zum Triage-Gesetz am 10. November führte Sascha Lang mit Dr. Maria Andrino und Ottmar Miles-Paul das Interview für den Podcast. Knapp zweieinhalb Stunden nach der Entscheidung der Bundestagsabgeordneten über das menschenrechtlich sehr umstrittene Gesetz war die Ausgabe des IGEL Podcast online. Herausgekommen ist eine äusserst hörenswerte Zusammenfassung über die Entscheidung und den Prozess zur Triage-Gesetzgebung.
Veröffentlicht am 11.11.2022 07:05 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Martin Ladstätter Foto: BIZEPS
Wien (kobinet) „Dänemark: Schon damals ein Vorbild in Sachen Persönlicher Assistenz“, unter diesem Titel erinnert Martin Ladstätter vom Zentrum für selbstbestimmtes Leben BIZEPS in Wien an eine Reise nach Dänemark vor knapp 30 Jahren. Diese habe schon damals gezeigt, was mit Persönlicher Assistenz so alles möglich ist.
Veröffentlicht am 11.11.2022 06:44 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Wappen Bundesland Nordrhein-Westfalen Foto: Gemeinfrei, public domain
Düsseldorf (kobinet) Anlässlich der veröffentlichten Daten des Statistischen Landesamts zur Pflegebedürftigkeit schlägt der Sozialverband VdK Nordrhein-Westfalen Alarm. „Mit knapp 1,2 Millionen Menschen hat die Zahl derjenigen, die entsprechende Leistungen erhalten, einen historischen Höchststand erreicht – während sich ihre Unterstützung leider eher auf dem Tiefpunkt befindet“, kritisiert der Vorsitzende Horst Vöge. „Dabei sind Betroffene wie auch ihre Angehörigen nicht nur aufgrund des Fachkräftemangels mehr denn je auf Entlastungen angewiesen: Sie wurden auch bei der Energiepreispauschale außen vor gelassen und müssen nun befürchten, dass ihre Wohnung im Winter zur Kältekammer wird.“
Veröffentlicht am 11.11.2022 06:38 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
No body found to use for abstract… Foto: Irina Tischer
Düsseldorf (kobinet) Mit einem Positionspapier zur Kindergrundsicherung fordert der Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen (bvkm), die Belange von Eltern behinderter Kinder bei der Neuausrichtung der Familienförderung zu berücksichtigen. „Die finanzielle Entlastung von Eltern erwachsener Kinder mit Behinderung darf durch die Kindergrundsicherung nicht entfallen“, stellt Beate Bettenhausen, Vorsitzende des bvkm, klar.
Veröffentlicht am 11.11.2022 06:09 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
No body found to use for abstract… Foto: BIZEPS Wien
Berlin / Siegen (kobinet) Viele Kommunen in Deutschland wollen die Rechte von Menschen mit Behinderungen im örtlichen Zusammenhang stärken. Sie nutzen dafür bisher „Aktionspläne“ und Formate kommunaler Behindertenpolitik wie die örtliche Teilhabeplanung. Hier sind zum Teil schon wichtige Impulse aus der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) aufgenommen worden. Das neue Forschungsprojekt „UN-Behindertenrechtskonvention in den Kommunen“ will jetzt systematisch empirisch untersuchen, in welcher Weise Kommunen bundesweit aktiv geworden sind, um ein inklusives Gemeinwesen zu entwickeln, und welche Rolle partizipative Planungs- und Arbeitsstrukturen dabei spielen.
Veröffentlicht am 10.11.2022 21:52 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Bundestag Foto: Irina Tischer
Berlin (kobinet) Dass es Abgeordnete gibt, die ihrem Gewissen auch konsequent gegen die Fraktionsdisziplin folgen und dies im Sinne der Menschenrechte behinderter Menschen, erlebt man in der Behindertenpolitik nicht oft. Die Abstimmung zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes zu Regelungen im Falle einer Triage am 10. November dürfte dahingehend ein Highlight sein, auch wenn das von vielen als nicht menschenrechtskonform kritisierte Gesetz am Ende im Rahmen einer namentlichen Abstimmung im Bundestag verabschiedet wurde.