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Lebenshilfe Bayern fordert mehr Fachkräfte

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Foto: Lebenshilfe

LANDSHUT (kobinet) Die Lebenshilfe Bayern will in ihren Einrichtungen und Diensten der Eingliederungshilfe auch weiterhin attraktive Arbeitsbedingungen ermöglichen. Dafür müssen aber, so wurde in der Mitgliederversammlung betont, von der Politik und den Behörden gute Rahmenbedingungen geschaffen werden. Das fordert die Lebenshilfe Bayern in einer Resolution zum Fachkräftemangel. Nur so könne ein gutes soziales Miteinander, Inklusion und Teilhabe aller verwirklicht werden, betonen die stellvertretenden Landesvorsitzenden Gerhard John und Hildegard Metzger auf der Mitgliederversammlung 2022 der Lebenshilfe Bayern in Landshut.

Die Lebenshilfe Bayern fordert in ihrer Resolution neben guten wirtschaftlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen unter anderem eine gut bezahlte Ausbildung in angemessener Dauer, gezielte Anreize für freiwilliges Engagement insbesondere auch von jungen Menschen, attraktive und finanziell unterstützte Weiterbildung und Qualifizierung von Mitarbeitenden und Quereinsteigenden. Auch brauche es weniger Bürokratie für mehr Teilhabe. Ebenso dürfe der Fachkräftemangel nicht dazu führen, dass die fachlichen Standards abgesenkt werden.

Die Resolution „Dem Fachkräftemangel begegnen – nachhaltige Lösungen JETZT finden und umsetzen“ wurde gemeinsam mit den Delegierten der Lebenshilfe Bayern erarbeitet und auf der Mitgliederversammlung am 13. November verabschiedet.