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Cartoon Phil Hubbe Ausschnitt Rolli liest kobinet
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Einrichtungsflur mit Text: STOPPT das Reha- und Intensivpflege-Schwächungs-gesetz (RISG)
Einrichtungsflur mit Schriftzug
Foto: AbilityWatch

Berlin (kobinet) Vor kanpp vier Wochen wurde sie gestartet, mittlerweile wird die Petition von AbilityWatch zur Intensivpflege von über 112.000 Menschen auf der Petitionsplattform von change.org unterstützt. Dort heißt es: "Die Bundesregierung plant, Menschen, die mit Beatmung in ihrer eigenen Wohnung leben, grundsätzlich in Heime zu verlegen. Wir sagen Nein! und fordern Wahlmöglichkeiten für Betroffene, wo sie leben und gepflegt werden wollen."


Symbol Paragraf
Symbol Paragraf
Foto: kobinet

Mainz (kobinet) Menschen haben Probleme, eine Arbeit oder eine Wohnung zu finden, weil sie wegen ihrer ethnischen Herkunft, aufgrund ihres Geschlechts oder einer Behinderung abgelehnt werden. Oder ihnen wird aus ähnlichen Gründen eine Beförderung verweigert. In derartigen Fällen ist die seit 2012 eingerichtete Landesantidiskriminierungsstelle eine wichtige Ansprechpartnerin, um Hilfe zu erhalten. In den vergangenen beiden Jahren sind dort die Fallzahlen stark gestiegen.


Foto zeigt Besucher auf dem Dach des Futuriums
Besucherattraktion ist der Skywalk auf dem Futurium
Foto: sch

Berlin (kobinet) Das gerade in Berlin eröffnete Futurium erlebte an diesem Wochenende einen wahren Besucheransturm. Bis zum Abend riß die lange Schlange von interessierten Berlinern und Berlin-Besuchern am Spreeufer nicht ab. Hier dreht sich alles um die Frage "Wie wollen wir leben?". Nach den vielen tausend Fragen, wie künftig Natur, Mensch und Technik aussehen sollen, war "Skywalk" auf dem Dach sehr beliebt.


Logo des Sozialverbandes Deutschland
Logo des Sozialverbandes Deutschland
Foto: Sozialverband Deutschland (SoVD)

BERLIN (kobient) Mit einem Festakt ist im Sozialverband Deutschland (SoVD) in Berlin das politische Engagement der Frauen gewürdigt worden. Vor rund 170 Gästen aus Politik, Wissenschaft und Verbänden dankte Staatssekretärin Juliane Seifert den SoVD-Frauen für ihren unermüdlichen Einsatz. „Sie engagieren sich für die Rechte von sozial Benachteiligten, für pflegebedürftige Menschen, für Menschen mit Behinderung. Vielen Dank für dieses Engagement!", sagte Juliane Seifert. Sie hob insbesondere das SoVD-Engagement für Lohngerechtigkeit zwischen Männern und Frauen hervor.


Daumen hoch
Daumen hoch
Foto: kobinet

BERLIN (kobinet) Erst kürzlich haben die im August 2002 gegründeten kobinet-Nachrichten ihren 17. Geburtstag gefeiert - kobinet ist also fast "volljährig", hat jedoch schon jetzt viele Informationen in gegenwärtig fast 35.000 Artikeln aus allen Bereichen der Selbsthilfe von Behinderungen Betroffener sowie der Sozialpolitik zu bieten.


drei rote Ausrufezeichen
Drei rote Ausrufezeichen
Foto: kobinet

Berlin (kobinet) Am 11. September findet im Bundesgesundheitsministerium in Berlin die Anhörung zum Referentenentwurf der Bundesregierung zum umstrittenen Raha- und Intensivpflege-Stärkungsgesetz (RISG) statt. Um den Druck auf die Verantwortlichen zu erhöhen ruft der Berliner Verein ALS-mobil für den 10. September von 15:00 - 18:00 Uhr zu einer Demonstration vor dem Bundesgesundheitsministerium in der Friedrichstraße 108 in Berlin auf. Die Veranstaltung steht unter dem Motto "Finger weg von der Selbstbestimmung: Lasst Pflegebedürftigen ihr zu Hause!"


Eine Frau und ein Mann mit Rollstuhl auf dem Tennisplatz - Alles klar für hochklassiges Rollstuhltennis
Alles klar für hochklassiges Rollstuhltennis
Foto: Marienburger Sport-Club, Ronny Edelstein

KÖLN (kobinet) An diesem Wochenende finden auf der barrierefreien Anlage des Marienburger Sport-Clubs 1920 e.V. in Köln-Rodenkirchen unter der Schirmherrschaft der Oberbürgermeisterin Henriette Reker zum achten Mal die Offenen Kölner Rollstuhltennis-Meisterschaften der Gold-Kraemer-Stiftung statt.


Ausrufezeichen
Ausrufezeichen
Foto: kobinet

Helsa (kobinet) Barrieren behindern dieTeilhabe behinderter Menschen, Barrieren können aber auch lebensgefährliche Auswirkungen haben. Das erlebt Christian Lehmann aus Helsa, wenn er nach Kassel fahren will und eine stark befahrene Bundesstraße überqueren muss, weil er die Unterführung mit Treppen mit seinem Scooter nicht nutzen kann. Darüber hat die Hessisch Niedersächsische Allgemeine (HNA) kürzlich berichtet.


Paragraphenzeichen
Paragraphenzeichen
Foto: public domaine

BERLIN (kobinet) Aus Sicht der Bundesregierung sind die Möglichkeiten von Menschen mit Behinderungen, sich gegen rechtswidrige Ausschlüsse von der Mitnahme im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) oder gegen eine unzureichende Berücksichtigung ihrer Belange in den Nahverkehrsplänen gerichtlich wie außergerichtlich zu wehren, ausreichend. Das geht aus der Antwort der Regierung auf eine Kleine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion hervor.


Stilisiertes großes
Logo der Deutschen Alzheimer Gesellschaft
Foto: Deutschen Alzheimer Gesellschaft

BERLIN (kobinet) Die Initiative Demenz Partner begrüßte ihren 50.000sten Schulungsteilnehmer. Am 5. September fand in den Räumlichkeiten des Wohltätigkeitsvereins Al-Huleh für rund 20 Teilnehmende aus dem Sozial- und Migrationsbereich ein Kompaktkurs statt. Vertreter der Alzheimer Gesellschaft Berlin und der Deutschen Alzheimer Gesellschaft informierten in 90 Minuten über das Krankheitsbild und gaben zahlreiche praktische Tipps zum Umgang mit demenzerkrankten Menschen.


Dr. Sigrid Arnade vor ISL Symbolen
Sigrid Arnade
Foto: Franziska VU

Berlin (kobinet) Die Pläne des Bundesgesundheitsministeriums, Beatmungspatient*innen außer in Ausnahmefällen zukünftig nur noch stationär statt ambulant zu behandeln, lehnt die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) vehement ab. Die Geschäftsführerin der ISL, Dr. Sigrid Arnade, fordert Bundesgesundheitsminister Jens Spahn in ihrer schriftlichen Stellungnahme zum Referentenentwurf der Bundesregierung zum Reha- und Intensivpflege-Stärkungsgesetz (RISG) auf, sofort aktiv zu werden und mit deutlichen Worten zu vermitteln, dass dieser Gesetzentwurf geändert wird. Am 11. September findet die mündliche Anhörung zum äusserst umstrittenen Referentenentwurf im Bundesministerium für Gesundheit statt.


Gewinner des SENovation-Award 2019
Gewinner des SENovation-Award 2019
Foto: Benito Barajas

DORTMUND (kobinet) Die Gewinner des SENovation-Award 2019 stehen fest. Bereits zum zweiten Mal wurde der Gründerpreis für seniorenfreundliche Konzepte vergeben. Jeweils drei Vorgründer-Teams und drei Start-ups traten am 19. August beim Gastgeber, der SIGNAL IDUNA Gruppe in Dortmund, vor einer fünfköpfigen Jury aus Wirtschaft und Forschung zum Pitch an.


Plakat  der VBS-Konferenz
Plakat der VBS-Konferenz
Foto: Deutsche Blindenstudienanstalt e.V. (blista)

MARBURG (kobinet) Der Verband für Blinden- und Sehbehindertenpädagogik e. V. (VBS) veranstaltet vom 3. bis 7. August 2020 in der Deutschen Blindenstudienanstalt e.V. (blista) in Marburg den XXXVII. Kongress für Blinden- und Sehbehindertenpädagogik mit dem Thema "Leben. Bildung. Partizipation. individuell – spezifisch – flexibel".


Jennifer Sonntag mit Führhund Paul für das MDR-Format „Mit anderen Augen
Jennifer Sonntag mit Führhund Paul für das MDR-Format „Mit anderen Augen"
Foto: mdr

Leipzig (kobinet) Passend zum heutigen Start des in Leipzig bis zum 28. September stattfindenden Sterblichkeitsfestivals "Die Stadt der Sterblichen" setzt sich die Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag in einem Beitrag des mdr-Formats "Mit anderen Augen" mit dem Thema Trauer und Behinderung auseinander. Die auch als Botschafterin für das Festival "Die Stadt der Sterblichen fungierende Jennifer Sonntag spricht dabei vor allem auch über ihre eigenen Erfahrungen nachdem sie blind wurde.


Porträt von Jürgen Dusel
Portrait Jürgen Dusel am 14082018 in Berlin. ( © Henning Schacht Leuthener Str. 1 - D 10829 Berlin - phone (+49) 0177 6443393 -www.berlinpressphoto.de )
Foto: Henning Schacht

Berlin (kobinet) Jürgen Dusel, der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung hat seine Forderung bekräftigt, wonach beim Bau von Wohnungen im Rahmen des sozialen Wohnungsbaus immer die Bedürfnisse behinderter Menschen zu berücksichtigen sind. Dies machte der Beauftragte einem Bericht von evangelisch.de zufolge bei einer Veranstaltung am Mittwochabend in Mülheim an der Ruhr deutlich. Barrierefreieheit müsse ein zentrales Qualitätsmerkmal im Wohnungsneubau werden.


Völlig zerstörter Stolperstein
Völlig zerstörter Stolperstein
Foto: Gesche-M. Cordes

Hamburg (kobinet) Am 3. September berichteten die kobinet-nachrichten darüber, dass der neu gesetzte "Stolperstein" in der Gärtnerstr. 117 in Hamburg-Eimsbüttel beschädigt wurde, so dass der Name von Renata Rahel Drehmel nicht mehr lesbar ist. Nun wurde auch die verbliebene Inschrift "EINGEWIESEN 194? HEILANSTALT LANGENHORN 'VERLEGT' 15.4.1943 JÜDISCHES KRANKENHAUS BERLIN TOT 11.6.1943" zerstört, wie der Publizist Christian Mürner den kobinet-nachrichten mitteilte.


Dunkelheit
Dunkelheit
Foto: public domain

Marburg (kobinet) Der Behindertenbeirat der Universitätsstadt Marburg trauert um ihren langjährigen Franz-Josef "Joe" Visse, der vor kurzem verstorben und sozusagen Gründervater des Beirates ist.


Symbol Fragezeichen
Fragezeichen
Foto: kobinet

Dortmund (kobinet) Maren Grübnau promoviert zum Thema "kulturelle Teilhabe von Menschen mit Behinderung an Rock- und Popkonzerten". Mit ihrer Arbeit verfolgt sie das Anliegen, die Rock- und Popkonzerte auf ihre Teilhabemöglichkeiten zu untersuchen. Daher ist die Teilnahme an einer von ihr gestarteten Befragung sehr wichtig, um einen Aufschluss darüber zu bekommen, welche Teilhabemöglichkeiten, also best practice Beispiele, es gibt, und wo die Hindernisse / Barrieren, die die Teilhabe behinderter Menschen an einem Konzert einschränken oder verhindern, liegen.


Symbol Gebärdensprache
DGS Symbol Gebärdensprache
Foto: public domain

BERLIN (kobinet) Nach Informationen des Präsidiums des Deutschen Gehörlosen-Bundes wird voraussichtlich im Jahr 2021 eine Sprachzertifizierung der Deutschen Gebärdensprache (DGS-Sprachzertifizierung) unter der federführenden Leitung der Abteilung Deaf Studies und Gebärdensprachdolmetschen an der Humboldt-Universität zu Berlin eingeführt.


rotes Ausrufezeichen
Ausrufezeichen
Foto: kobinet

BERLIN (kobinet) Nach Informationen von "heute im Bundestag" hat sich die Zahl der Sozialwohnungen in Deutschland seit 2006 nahezu halbiert. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke hervorgeh.,


Vorstand des Bundesnetzwerks von Frauenbeauftragten in Einrichtungen
Vorstand Frauenbeauftragte in Einrichtungen
Foto: Weibernetz

Berlin (kobinet) "Starke.Frauen.Machen.", so lautet der Name des gestern in Berlin von Frauenbeauftragten und ihren Stellvertreterinnen aus Werkstätten und Wohneinrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigung gegründeten Bundesnetzwerks der Frauenbeauftragten in Einrichtungen. Der gewählte Name "Starke.Frauen.Machen." sei dabei Programm, denn dort würden nicht nur Frauen stark gemacht, es seien auch starke Frauen, die das Netzwerk voran bringen bzw. ausbauen wollen, wie es in einer Pressemitteilung des neu gegründeten Netzwerks heißt.


Logo: Frauenbeauftragte in Einrichtungen
Logo: Frauenbeauftragte in Einrichtungen
Foto: Weibernetz

Berlin (kobinet) Die Mitarbeiterinnen des Projekts "Frauenbeauftragte in Einrichtungen“ beim Weibernetz freuen sich über die Gründung des Bundesnetzwerks der Frauenbeauftragten in Einrichtungen, die gestern in Berlin gelang. Nahezu 100 Frauen aus ganz Deutschland nahmen an der Gründungsveranstaltung teil, in der der neue Verein "Frauen.Stark.Machen.“ gegründet wurde.


Logo: Museumsportal Rheinland-Pfalz
Logo: Museumsportal Rheinland-Pfalz
Foto: Museumsportal Rheinland-Pfalz

Mainz (kobinet) Das erneuerte Museumsportal für Rheinland-Pfalz ist unter www.museumsportal-rlp.de an den Start gegangen. Dort findet man nicht nur Informationen über spannende Angebote für Kinder, sondern auch eine Reihe von Informationen zur Barrierefreiheit.


Symbol Fragezeichen
Symbol Fragezeichen
Foto: kobinet

Halle (kobinet) Was macht einen guten Landesrahmenvertrag aus der Sicht betroffener Menschen mit Behinderungen aus? Um diese Frage geht es bei einer Fachveranstaltung, zu der die LIGA der politischen Interessen- und Selbstvertretung von Menschen mit Behinderungen in Sachsen-Anhalt am 2. Okober von 10:30 bis 16:00 Uhr im Veranstaltungsraum der Sachsen-Anhaltischen Krebsgesellschaft, Paracelsusstraße 23, in 06114 Halle (Saale) einlädt. Dabei soll es vor allem auch um die Geschichte der einrichtungszentrierten Hilfen und die Anforderungen des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) und der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) an den Landesrahmenvertag Sachsen-Anhalt gehen.


Ernennungsurkunde für Gracia Schade mit Blumenstrauß
Ernennungsurkunde Gracia Schade mit Blumenstrauß
Foto: Gracia Schade

Ingelheim (kobinet) Gracia Schade engagiert sich mit viel Leidenschaft seit vielen Jahren für die Inklusion vor Ort. Sei es im von der Aktion Mensch geförderten Projekt Kommune inklusiv in der Verbandsgemeinde Nieder-Olm oder als Behindertenbeauftragte des Landkreises Mainz-Bingen. In diesem Amt wurde sie nun für weitere fünf Jahre bestätigt, wie sie auf Facebook berichtet.


Emoji Inklusion
Emoji Inklusion
Foto: Public Domain

Leverkusen (kobinet) Die Inklusionsgruppe Leverkusen veranstaltet am Samstag den 7. September zwischen 10:00 und 16:00 Uhr den 1. Leverkusener Inklusionstag auf dem Marktplatz Leverkusen Wiesdorf. Geboten werden Informationen für Menschen mit und ohne Behinderung sowie verschiedene Mitmachaktionen. Darauf hat der Inklusionsbotschafter Andreas Hollstein hingewiesen, der entscheidend an der Organisation des Inklusionstages mitwirkt.


Foto zeigt Portrait von Kay Macquarrie
Kay Macquarrie
Foto: Privat

Berlin (kobinet) Kay Macquarrie hat gerade ein Update zur Petition Bahnfahren einfach machen (für Rolli, Rad, Rollator, Buggy & Co) veröffentlicht, die bisher mehr als 90 000 Unterschriften trägt. Wie kobinet heute erfahren hat, ist der 43-Jährige für einen Beirat der Deutschen Bahn nominiert worden.


Konzerthaus Berlin
Konzerthaus Berlin
Foto: kobinet / hs

BERLIN (kobinet) Mit seinem neuen Projekt zur Inklusion in der Kultur antwortet der gemeinnützige Kulturverein Förderband auf die Herausforderung, Bühnenaufführung für blinde und sehbehinderte Menschen zum echten Theatererlebnis werden zu lassen und initiiert die Einrichtung von Audiodeskription an fünf namhaften Berliner Theater- und Opernhäusern.


Timon Luu und Til Augustin bei ihrem Sport
Timon Luu und Til Augustin bei ihrem Sport
Foto: DRS/Sandra Schink

KÖLN (kobinet) Schon bald gehen 40 Rollstuhlskater aus der ganzen Welt in Köln an den Start. Mit der Worldcompetition in Köln feiert Ende August erstmalig eine Weltmeisterschaft dieser Sportart in Deutschland Premiere. Im Northbrigade Skatepark trifft sich die Weltelite des WCMX zum ersten Mal außerhalb der USA zum sportlichen Vergleich. Veranstalter ist der Deutsche Rollstuhl-Sportverband.


Logo MOMA - Das Erste am Morgen
Logo MOMA - Das Erste am Morgen
Foto: ARD MOMA

Berlin (kobinet) Bald sind auch die Sommerferien in Baden-Württemberg und Bayern zu Ende und der Schulalltag sowie die hiesigen Herausforderungen in Sachen schulische Inklusion beginnen wieder auf's Neue. Während das Thema der schulischen Inklusion in Deutschland immer wieder Anlass für Grundsatzdiskussionen bietet, zeigt ein Bericht des ARD Morgenmagazins aus den USA, wie Inklusion gelingen kann.


Logo: Budget für Arbeit nutzen
Logo: Budget für Arbeit nutzen
Foto: NETZWERK ARTIKEL 3

Berlin (kobinet) Was für die Bundesregierung zur Beantwortung von Anfragen von Abgeordneten des Deutschen Bundestages bisher anscheinend noch nicht möglich war, hat der SPIEGEL mittels einer Umfrage bei den einzelnen Bundesländern ermittelt. Die Rede ist von den konkreten Zahlen der seit dem 1.1.2018 bundesweit im Rahmen des Bundesteilhabegesetzes möglichen Nutzung eines Budgets für Arbeit als Alternative zu einer Beschäftigung in einer Werkstatt für behinderte Menschen. Der SPIEGEL-Bericht macht anhand des Beispiels einer Beschäftigungsmöglichkeit bei der Bundestagsabgeordneten der Grünen, Corinna Rüffer, zudem deutlich, wie schwer es Betroffenen und Arbeitgebern zuweilen gemacht wird, wenn sei ein Budget für Arbeit nutzen möchten.


Dr. Sigrid Arnade von der ISL
Sigrid Arnade
Foto: Franziska Vu

Berlin (kobinet) Der Entwurf für die 5. Antidiskriminierungsrichtlinie der Europäischen Union liegt bereits seit 2008 vor und wurde auch vom Europäischen Parlament verabschiedet. Wegen Vorbehalten von verschiedenen EU-Mitgliedsstaaten, darunter auch Deutschland, konnte die Richtlinie bisher nicht verabschiedet werden. Deshalb wandte sich die Bundesgeschäftsführerin der Interessenvertretung Selbstbetimmt Leben in Deutschland (ISL) Dr. Sigrid Arnade nun an Bundeskanzlerin Angela Merkel, Justizministerin Christine Lambrecht, Familienministerin Franziska Giffey und Sozialminister Hubertus Heil, damit diese die Verabschiedung der Richtlinie zu einem der Schwerpunktthemen während der EU-Ratspräsidentschaft Deutschlands im zweiten Halbjahr 2020 machen.


Marco Pompe auf der Rampe an der Brotzeit Fuchsfarm
Marco Pompe auf Rampe der Brotzeit Fuchsfarm
Foto: Privat

Mülverstedt (kobinet) Das Genießen eines Kaffees oder einer Brotzeit in der Gaststätte Brotzeit Fuchsfarm, als urige Einkehrmöglichkeit am Abschluss einer Tour am "Pfad der Begegnung" unweit von Mülverstedt in Thüringen, ist nun dank einer Rampe auch für Rollstuhlnutzer*innen möglich. Die Brüder Marco und Sven Pompe der Initiative ILOH (Ich lebe ohne Hindernisse) des Rehasportverein Mühlhausen haben kurzerhand eine mobile Rampe organisiert, welche die Zufahrt für Personen mit Handicap zum Gastraum erleichtert. Dies teilte der Inklusionsbotschafter Marco Pompe den kobinet-nachrichten mit.


Mülverstedt (kobinet) Kategorien Nachricht

Benni Over mit einem Orang-Utan
Benni Over mit einem Orang-Utan
Foto: Benni Over

Berlin/Niederbreitbach (kobinet) Kurz nach Bekanntwerden des Referentenentwurfs der Bundesregierung zur Intensivpflege für beatmete Menschen hat sich Benni Over und seine Familie aus Niederbreitbach im nördlichen Rheinland-Pfalz mit einem Brief an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn gewandt und ihre Sorgen angesichts dieser Pläne zum Ausdruck gebracht. Nun hat die Familie eine Antwort aus dem Bundesgesundheitsministerium bekommen, die allerdings wenig zufriedenstellend ausfiel und so manche Fragen offen lässt.


Berlin/Niederbreitbach (kobinet) Kategorien Nachricht

Oliver Straub
Oliver Straub
Foto: Privat

Friedrichshafen (kobinet) Die persönliche Assistenz für Menschen mit Behinderung gewinnt nach Ansicht des Inklusionsbotschafters Oliver Straub immer mehr an Bedeutung, doch die Suche nach geeignetem Personal sowie Jobangeboten im Internet sei auf ein paar wenige Angebote meist regional beschränkt und sehr unübersichtlich. Deshalb hat Oliver Straub die Idee für eine Assistenz-Job-App entwickelt, für die er vor kurzem ein Crowdfundingprojekt gestartet hat und nun Unterstützer*innen sucht.


Friedrichshafen (kobinet) Kategorien Nachricht

Logo von Hessen
Logo von Hessen
Foto: Public Domain

Wiesbaden (kobinet) Gestern diskutierte der Hessische Landtag über die von der Landesregierung eingebrachte Reform des Blindengeldgesetzes. Christiane Böhm, behindertenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag, kritisierte, dass dabei keine Leistungsverbesserungen vorgesehen sind.


Geldscheine
Budget, Geldscheine
Foto: Irina Tischer

BERLIN (kobinet) Ein „Familienpflegegeld“ zur besseren Vereinbarkeit von Pflege und Beruf fordert der Paritätische Wohlfahrtsverband angesichts der extrem hohen Zahl pflegender Angehöriger. Laut Statistischem Bundesamt werden 1,76 Millionen pflegebedürftige Menschen von Angehörigen zu Hause gepflegt, was fast die Hälfte aller Pflegebedürftigen in Deutschland ausmacht (3,41 Millionen Menschen). In Anlehnung an das Elterngeld fordert der Verband einen Rechtsanspruch auf Freistellung vom Arbeitsplatz und eine staatliche Lohnersatzleistung. Darüber hinaus fordert der Paritätische die Stärkung von Angeboten zur Entlastung pflegender Angehöriger, wie Leistungen der Kurzzeit- und Verhinderungspflege.


Gemeinsam beim Rollstuhlbaskettball
Gemeinsam beim Rollstuhlbaskettball
Foto: Projekt "Rollstuhlbasketball macht Schule/We Will Roll You"

MÜNCHEN (kobinet) Am vorletzten Sommer Wochenende war es auf der Säbener Straße in München richtig heiß. Nicht nur wegen der herrlichen Temperaturen, sondern auch dank der Energie von vier Rollstuhlbasketball Mannschaften, die mit ihrem Können ein richtiges Fest für die Fangemeinde und alle Freunde dieser ungewöhnlichen Sportart geschenkt haben. Iguanaclash hieß das Freundschaftsturnier, das von den Münchener Iguanas (RBB München e.V.) mit Beteiligung der Nationalteams aus der Schweiz, Österreich und Russland organisiert wurde.


drei rote Ausrufezeichen
Drei rote Ausrufezeichen
Foto: kobinet

Berlin (kobinet) Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) entscheidet voraussichtlich am 19.September in einer öffentlichen Sitzung abschließend darüber, ob nichtinvasive Bluttests zur Diagnose von Trisomien (auch NIPT oder Pränatest genannt) als neues Diagnoseverfahren den Anforderungen des Fünften Sozialgesetzbuches (SGB V) genügen und somit künftig als Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung erbracht werden können. Am 15. September findet gegen diese Pläne auf dem Breitscheidplatz in Berlin von 11:00 bis 13:00 Uhr eine Demonstration mit Kundgebung statt.