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Gesetzentwurf für mehr Inklusion auf dem Arbeitsmarkt heute im Kabinett

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Berlin (kobinet) Kurz vor Jahresende wird heute am 21. Dezember Im Bundeskabinett das Gesetz zur Förderung eines inklusiven Arbeitsmarktes behandelt. Es zielt darauf ab, mehr Menschen mit Behinderungen eine Arbeit auf dem ersten Arbeitsmarkt zu ermöglichen. So müssen beispielsweise Betriebe, mit 20 Angestellten und mehr ab 2025 eine Ausgleichsabgabe von 720 Euro zahlen, wenn sie niemanden mit einer Schwerbehinderung beschäftigen. Dazu erklärt VdK-Präsidentin Verena Bentele: „Der VdK begrüßt das Gesetz zur Förderung des inklusiven Arbeitsmarktes sehr. Es enthält wichtige Impulse für mehr Inklusion am Arbeitsplatz. Das ist dringend notwendig, weil fast 160.000 Menschen mit einer Schwerbehinderung arbeitslos sind und die Zahl der Langzeitarbeitslosen Menschen mit Behinderungen weiter steigt.“ Eine Reihe von Verbänden hatten im Anhörungsverfahren von der Bundesregierung mehr Mut zur Inklusion gefordert.

Jürgen Dusels Gruß zum Jahresausklang

Jürgen Dusel
Jürgen Dusel
Foto: Henning Schacht

Berlin (kobinet) „Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber ich freue mich auf die Weihnachtspause und brauche sie auch. Das ganze Jahr hat uns alle, so mein Eindruck, enorm gefordert, aufgrund der weltpolitischen Entwicklungen, die auch sehr konkreten Einfluss auf unser Leben haben. Und nebenbei immer noch eine Pandemie und auch die große Sorge um die Menschen in der Ukraine und in vielen anderen Regionen der Welt“, das schreibt der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, Jürgen Dusel in seinem neuesten Newsletter. In seinem Gruß zum Jahresausklang weist Jürgen Dusel aber auch auf einiges Positives hin, was in diesem Jahr erreicht bzw. angepackt wurde.

Matthias Münning hat sich in den Ruhestand verabschiedet

Matthias Münning mit Blumenstrauß
Matthias Münning
Foto: LWL

Münster (kobinet) Am 20. Dezember hat sich der langjährige Sozialdezernent des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), Matthias Münning, in den Ruhestand verabschiedet. Der 65-Jährige war seit 2007 vor allem für die Hilfen für Menschen mit Behinderung zuständig. Der LWL ist einer der größten Sozialhilfezahler für Menschen mit Behinderungen in Deutschland. Auf Münning folgt im Januar Johannes Chudziak, bisher Sozialdezernent in Herne. Matthias Münning hat mit seiner Mitwirkung in vielfältigen bundesweiten Gremien auch die Behindertenpolitik der letzten Jahre entscheidend mitgeprägt.

Erfolgreiche Beratung in Zeiten der Corona-Pandemie

Logo der Fachstelle EUTB
Logo der Fachstelle EUTB
Foto: Fachstelle EUTB

Berlin (kobinet) Menschen mit Behinderungen sind von den Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie und ihren Auswirkungen der letzten zwei Jahre besonders hart getroffen. Schon im Oktober 2021 hatte die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation e.V. (DVfR) mit Unterstützung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) untersucht, wie sich die Corona-Pandemie auf Teilhabe und Rehabilitation auswirkt. Die Fachstelle Teilhabeberatung berichtete darüber. Die Auswirkungen auf Teilhabe zeigten sich auch in der Beratungsarbeit der EUTB®-Angebote der letzten Jahre, wie es im neuesten Newsletter der Fachstelle Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) heißt.

Eckpunkte zur Wirkung und Wirksamkeit in der Eingliederungshilfe

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Heidelberg (kobinet) Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge gibt Impulse für die aktuelle fachliche Debatte um die Begriffe Wirkung und Wirksamkeit. In seinen Eckpunkten vom 7. Dezember 2022 richtet er sich insbesondere an Leistungsträger und Leistungserbringer der Eingliederungshilfe, damit ein gemeinsames Verständnis der Begriffe entwickelt werden kann. Durch die Reform zum Bundesteilhabegesetz (BTHG) wurden erstmals die Begriffe Wirkung und Wirksamkeit im Kontext der Eingliederungshilfe im SGB IX gesetzlich verankert, einerseits im Leistungsrecht (Gesamtplanverfahren), andererseits im neuen Vertragsrecht der Eingliederungshilfe, heißt es in einem Beitrag des Diskussionsforums Rehabilitations- und Teilhaberecht.

Umfrage zur Barrierefreiheit von Videokonferenzprogrammen

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Berlin (kobinet) Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) hat blinde, sehbehinderte und hörsehbehinderte Menschen zu ihren Erfahrungen mit Videokonferenzsystemen befragt. 431 Befragte nahmen an der Umfrage teil. Ein Ergebnis: Besonders die Chatfunktion ist für viele schwierig nutzbar. 65 Prozent der Teilnehmenden haben Probleme, Chat und Videokonferenz gleichzeitig zu verfolgen. Darauf macht die Bundesfachstelle Barrierefreiheit in ihrem aktuellen Newsletter aufmerksam.

Neues Buch von Raúl Krauthausen

Zeitumgsausschnitt
Inklusionsaktivist in der Berliner Zeitung
Foto: sch

Berlin (kobinet) Raúl Krauthausen freut sich auf die Veröffentlichung seines neuen Buchs im März kommenden Jahres. Darin will er grundlegende und oft unangenehme Fragen zur Inklusion in Deutschland aufwerfen. Er entwickelt eine Idee davon, wie Inklusion auf allen Ebenen wirklich funktionieren kann. Das Buch erscheint im Rowohlt Verlag. „Wer Inklusion will, findet einen Weg. Wer sie nicht will, findet Ausreden“, wird es heißen, so Krauthausen in seinem letzteh Newsletter des Jahres.

Fernsehen Tipp!

Portrait Martin Fromme vor der Bühne der Sendung „Die Anstalt“
Portrait Martin Fromme
Foto: Martin Fromme

München (kobinet) Heute Abend um 22:15 Uhr empfiehlt die kobinet Reaktion die aktuelle Ausgabe der Kabarett/Comedy Serie „Die Anstalt“ im ZDF. Max Uthoff und Claus von Wagner beschäftigen sich in der heutigen Weihnachtsausgabe mit dem Thema „Inklusion“.

Gebärden online lernen

Symbol Gebärdensprache
Symbol Gebärdensprache
Foto: Schweizer Eidgenössisches Departement des Innern

WINTERTHUR (kobinet) Der Schweizerische Hörbehindertenverband (sonos) bietet jetzt weitere Module für die Möglichkeit, Gebärden auch von zuhause aus online zu lernen. Dazu stehen mehrere Lernmodule zur Verfügung. Zudem gibt es eine Kamerafunktion, die hilfreich ist, um sich selbst beim Gebärden zu überprüfen. Außerdem kann mit einem Doppelklick auf das Video die Gebärden verlangsamt werden, was dabei hilft, die Gebärden genau zu erfassen.

5.000 Personen beim Lichtermeer für Inklusion #YesWeCare in Wien

Wiener Lichtermeer
Wiener Lichtermeer
Foto: BIZEPS

Wien (kobinet) Am 18. Dezember 2022 fand am Wiener Ring ein eindrucksvolles Lichtermeer für Inklusion statt. Darüber berichter der österreichische Online-Nachrichtendienst BIZEPS. Gemeinsam wurde dem Bericht zufolge mit Kerzen oder den Lichtern von Smartphones ein Zeichen gesetzt, dass viele Menschen für Chancengleichheit und inklusive Bildung eintreten. Verteilt rund um die Ring fanden sich 5.000 Menschen mit Lichtern ein, um ein Zeichen für Inklusion und Menschenrechte zu setzen.

Knapp 160.000 arbeitslose Schwerbehinderte im November 22

Verschiedene Zahlen bunt gemischt
Verschiedene Zahlen bunt gemischt
Foto: Susanne Göbel

Nürnberg (kobinet) Zum ersten Mal seit März 2020 ist die Zahl schwerbehinderter arbeitslos gemeldeter Menschen in Deutschland wieder unter 160.000 gesunken. Im November 2022 wurden von der Bundesagentur für Arbeit 159.972 arbeitslos gemeldete schwerbehinderte Menschen gezählt. Im Vergleich zum November 2021 bedeutet dies ein Rückgang von über 4.000. Damals waren 164.307 schwerbehinderte Menschen arbeitslos gemeldet.

Bestandsaufnahme zum Berliner Sonderfahrdienst WirMobil

Logo: WirMobil
Logo: WirMobil
Foto: WirMobil

Berlin (kobinet) 2021 veranstaltete die Cooperative Mensch eG im Haus Rosemarie Reichwein in Berlin den Mobilitätsdialog unter dem Motto: „Freie Fahrt für jeden?“ Bei dieser Veranstaltung diskutierten Vertreter*innen aus Politik, Assistenznehmende und die Geschäftsführung der Via Mobility DE GmbH gemeinsam über den neuen Berliner Sonderfahrdienst. Nach einem Jahr möchten wir eine erste Bestandsaufnahme mit dem Via-General Manager Dierk Filmer vornehmen. Eine Neuigkeit gleich vorneweg: Der Name des Angebots lautet zukünftig WirMobil, so heißt es vonseiten der Cooperative Mensch eG, die auf ihrer Internetseite das Interview veröffentlicht hat.

Ideenwettbewerb für soziale, inklusive und partizipative künstliche Intelligenz

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Berlin (kobinet) Mit dem Projekt Civic Innovation Platform (CIP) der Denkfabrik Digitale Arbeitsgesellschaft richtet das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) bereits seit 2020 den Blick bewusst auf eine soziale, inklusive und partizipative Anwendung von KI-Technologie im Sinne des Gemeinwohls. Neben dem Aufbau einer Community ist der CIP-Ideenwettbewerb „Gemeinsam wird es KI“ eine zentrale Maßnahme dafür. Im Wettbewerb werden Ideen für gemeinwohlorientierte Anwendungen künstlicher Intelligenz (KI) ausgewählt und auf dem Weg hin zu ausgereiften, förderfähigen Konzepten unterstützt. So trägt der Ideenwettbewerb dazu dabei, KI-Expertise in die Breite zu tragen und die (Zivil-)Gesellschaft von Anfang an in den Entwicklungs- und Umsetzungsprozess von gemeinwohlorientierten KI-Anwendungen miteinzubeziehen.

Deutsche Hochschule für Gesundheit und Sport begleitet Host Town Program von Special Olympics

Logo der Special Olympic World Games Berlin 2023 - Weltkugel mit Fernsehturm
Logo der Special Olympic World Games Berlin 2023
Foto: Special Olympics World Games Berlin 2023

Berlin (kobinet) Die Special Olympics World Games in Berlin führen auch die Wissenschaft und den Sport zusammen. Ein zentraler Bestandteil der World Games ist bereits seit Start der Planungen das Host Town Program. Vom 17. bis 25. Juni 2023 werden in Berlin 7.000 Athlet*innen aus fast 190 Delegationen zusammenkommen, zuvor aber sind sie schon in über 200 Kommunen in ganz Deutschland zu Gast. Diese sollen einen nachhaltigen Beitrag zur Inklusion von Menschen mit sogenannter geistiger Beeinträchtigung oder Mehrfachbehinderung durch Inklusionsprojekte, die ihre Bewerbung als Host Town zum Erfolg gebracht haben, leisten. Dieses Host Town Program hat nun wissenschaftliches Interesse geweckt: Die Deutsche Hochschule für Gesundheit und Sport (DHGS) unter Leitung von Prof. Dr. Wolfgang Ruf wird es mit einem unabhängigen, zweijährigen Forschungsprojekt begleiten.

Bundesregierung finanziert „Reisen für Alle“ weiter

Zeichnung einer Gruppe von Personen, darunter auch eine mit Rollstuhl, vor der Tür
Reisen ist Teilhabe für Alle
Foto: Pixabay/Clker-Free-Vector-Images

BERLIN (kobinet) Nach einer Meldung der AHGZ (Zeitung für Hotellerie und Gastronomie) wird die Bundesregierung das Informations- und Zertifzierungssystem „Reisen für Alle“ auch im Jahr 2023 weiter finanzieren. Nach einer Mitteilung der Tourismuskoordinatorin der Bundesregierung, Claudia Müller bekennt sich die Bundesregierung auch weiterhin zum barrierefreien Reisen im Deutschlandtourismus und unterstützt das Kennzeichnungssystem „Reisen für Alle“..

Bundesregierung hat Eckpunktepapier zur Barrierefreiheit vorgelegt

Symbol barrierefrei
Symbol barrierefrei
Foto: Schweizer Eidgenössisches Departement des Innern

BERLIN (kobinet) In Form einer Unterrichtung hat die Bundesregierung jetzt ein Eckpunktepapier für die Bundesinitiative Barrierefreiheit vorgelegt. Darin stellt sie zu Beginn einleitend fest: „In einem fortschrittlichen Land wie Deutschland muss das Leben barrierefrei sein. Barrierefreiheit ist ein Qualitätsstandard für ein modernes Land und ein Gebot wirtschaftlicher Vernunft. Von Barrierefreiheit profitieren neben Menschen mit Behinderungen auch ältere Menschen, Menschen mit geringen Deutschkenntnissen und junge Familien. Barrierefreiheit zu verwirklichen ist deswegen eine wichtige Zukunftsaufgabe.“

Kinderrehabilitation der Kölner UniReha ausgezeichnet

Logo der Deutschen Vereinigung für Rehabilitationshilfe
Logo der DVfR
Foto: DVfR

Heidelberg (kobinet) Die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) verlieh dem Kölner Zentrum für Kinder- und Jugendrehabilitation der UniReha GmbH die diesjährige Kurt-Alphons-Jochheim-Medaille 2022. Die DVfR bewertet die Programme „Auf die Beine“ und die „Ambulante Medizinisch-Lebenswelt orientierte Rehabilitation“ (AMLOR) als außergewöhnlich innovativ, interdisziplinär, patientenorientiert und nachhaltig.

Deutscher Hörverband gegründet

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Frankfurt (kobinet) Der Deutsche Schwerhörigenbund (DSB) und die Deutsche Cochlea Implantat Gesellschaft (DCIG) bündeln ihre Kräfte im Deutschen Hörverband (DHV). Am 10. Dezember 2022 trafen sich die beiden Selbsthilfeverbände gemeinsam mit Landes- und Regionalverbänden sowie weiteren Gästen zur Gründungsversammlung in Frankfurt am Main.

Verena Bentele: Skandalös, dass für viele Rollstuhlfahrer die Reise schon am Bahnhof endet

Verena Bentele
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Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Der Bundestag hat am vergangenen Donnerstag, den 15. Dezember, über die Novellierung des Regionalisierungsgesetzes entschieden. Die Länder sollen in diesem Jahr eine Milliarde Euro mehr für den Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) vom Bund erhalten. Zudem soll ab 2023 die jährliche Dynamisierungsrate der sogenannten Regionalisierungsmittel von 1,8 Prozent auf drei Prozent erhöht werden. Dazu erklärt VdK-Präsidentin Verena Bentele: „Wir begrüßen, dass zusätzliche Regionalisierungsmittel in den Ausbau des ÖPNV fließen sollen. Doch es kann nicht sein, dass bei allen Überlegungen um die Höhe und die Verwendung der Mittel die Barrierefreiheit fast keine Rolle spielt. Die Regierung muss jetzt endlich ernst machen mit dem versprochenen barrierefreien Umbau des ÖPNV.“

Flächendeckende ergänzende unabhängige Teilhabeberatung muss erhalten bleiben

Wilfried Oellers
Wilfried Oellers
Foto: Wilfried Oellers

Berlin (kobinet) Zur Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der CDU/CSU-Bundestagsfraktion „Fortbestand, künftige finanzielle Ausstattung und Beratungsqualität von Beratungsstellen der Ergänzenden Unabhängigen Teilberatung (EUTB)“ (BT-Drs. 20/4941) erklärte deren Beauftragter für die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen, Wilfried Oellers: „Die Bundesregierung kann die Befürchtung nicht entkräftigen, dass es mit dem ab 2023 geltenden neuen Antrags- und Bewilligungsverfahren für die Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung keine flächendeckende Beratungsstruktur mehr geben wird.“

Zeitschrift Behinderung und internationale Entwicklung

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Foto: bezev

Essen (kobinet) Die Zeitschrift „Behinderung und internationale Entwicklung“ ist eine Publikation des Instituts für inklusive Entwicklung. Das Institut wird getragen vom Verein Behinderung und Entwicklungszusammenarbeit. Die Zeitschrift erscheint seit 1990 dreimal jährlich mit Beiträgen sowohl in deutscher als auch in englischer Sprache. Sie begleitet inhaltlich und fachlich die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention, wie auch der Agenda 2030 mit den Nachhaltigkeitszielen. Die neueste Ausgabe, die auch als Online-Ausgabe zur Verfügung steht, ist nun auch unter nachfolgendem Link kostenfrei erhältlich.

Inklusive Lesung beim Hertha BSC

Ein rotes, blaues, grünes und gelbes Buch
Bücher laden zum Lesen ein
Foto: Pixabay/VECTOR_STUDIO

BERIN (kobinet) In der vergangenen Woche haben Athletinnen und Athleten von Special Olympics an einer inklusiven Lesung teilgenommen, die vom Hertha BSC, der Aktion Mensch und der Hertha BSC Stiftung veranstaltet wurde.. Insgesamt 250 Schülerinnen und Schülern mit und ohne Behinderung wurde aus dem ersten barrierefreien Kinderbuch Deutschlands, „Die Bunte Bande – Das gestohlene Fahrrad“ vorgelesen. Für Special Olympics waren die Athleten Daniela Huhn, Arthur Hackenthal und Reynaldo Montoya bei, die auch selbst in leichter Sprache vorgelesen haben.

Malteser: Menschen in der Ukraine sind traumatisiert

Flagge Ukraine
Flagge Ukraine
Foto: public domain

Köln (kobinet) „Viele Menschen außerhalb der Ukraine können sich unseren Alltag im Moment nur schwer vorstellen“, erzählt Pavlo Titko, Leiter der Malteser in der Ukraine. Die psychische Belastung der Menschen ist hoch. Angehörige leben in den umkämpften Gebieten oder mussten fliehen und ihre Heimat verlassen. Niemand weiß, wann dieser Krieg zu Ende sein wird. In rund 30 Prozent der Landesfläche liegen Minen: An Gasleitungen, in Kleiderschränken, sogar in Kinderspielzeug sind die lebensgefährlichen Sprengkörper installiert. Die gesamte Lage stresst die Menschen.

Mehr Engagement bei Ausbildung und Einstellung Schwerbehinderter gefordert

Simone Fischer
Simone Fischer
Foto: Axel Dressel

Stuttgart (kobinet) Der Beirat des Landes Baden-Württemberg für die Belange von Menschen mit Behinderungen setzte sich in seiner Sitzung am 14. Dezember in Stuttgart unter der Leitung der Beauftragten der Landesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Simone Fischer, mit der aktuellen Situation und den Anforderungen an das Ziel eines inklusiven Arbeitsmarktes in Baden-Württemberg auseinander.

4 neue Bücher zu Leichte Sprache bei Behörden, Verbänden und im Gesundheitswesen

dunkelblauereinband mit weißer Schrift
Cover Buch Leichte Sprache für öffentliche Stellen
Foto: Verlag Frank & Timme Berlin

Berlin (kobinet) Im Verlag für wissenschaftliche Literatur Frank & Timme GmbH erschienen vier neue Bände zu Leichte Sprache bei Behörden, Verbänden und im Gesundheitswesen sowie deren Qualitätssicherung. Der Verlag stellte uns kurze Informationen zur Verfügung.

Baden-Württemberg investiert in Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen

Flagge Bundesland Baden-Württenberg
Flagge Bundesland Baden-Württenberg
Foto: Gemeinfrei, public domain

STUTTGART (kobinet) Das Land Baden-Württemberg investiert im Dezember über neun Millionen Euro in Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen sowie weitere Inklusionsvorhaben. Wie Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha in Stuttgart mitgeteilt hat, setzen sich die Investitionen dieser zweiten Fördertranche zu knapp 3,94 Millionen Euro aus Landesmitteln und 5,4 Millionen Euro aus Ausgleichsabgabemitteln zusammen.

Betroffene verzweifeln an komplizierten Anträgen

Blatt mit dem Kopf eines Antrages, rechts daneben eine Kugelschreiber
Antrag ausfüllen – das ist selten einfachen
Foto: Pixabay/Krissie

HANNOVER (kobinet) Der Sozialverband Deutschland (SoVD) weißt in Niedersachsen darauf hin, dass Anträge auf Wohngeld, Grundsicherung oder Hartz IV schnell vereinfacht und für die Betroffenen verständlicher gemacht werden muss. Wer diese Leistungen beantragen muss, wird mit zahllosen Anträgen und komplizierten Formularen konfrontiert. Das gilt gerade im Hinblick auf die Wohngeld-Reform, die Anfang 2023 in Kraft tritt.

Kölner Rollstuhlbasketballer im letzte Heimspiel der Hinrunde

Zwei Rollstuhlbasketballer in unterschiedlichen Trikots kämpfen um den Ball.
Thuringia Bulls zu Gast in Köln
Foto: Gero Müller-Laschet

KÖLN (kobinet) Nach dem überraschenden Sieg gegen Wiesbaden geht es für die Rollstuhlbasketballer des RBC Köln 99ers in der 1. Rollstuhlbasketball-Bundesliga am morgigen Samstag in das letzte Heimspiel der Hinrunde und des Jahres 2022. Gegen das internationale Spitzenteam der Thuringia Bulls kann unsere Truppe entspannt aufspielen und weiter lernen.

EU-Kommission schlägt Stärkung von Gleichstellungsstellen vor, um Diskriminierung zu bekämpfen

Flagge der EU
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Foto: gemeinfrei

Brüssel (kobinet) Die Europäische Kommission hat vor kurzem zwei Vorschläge angenommen, um Gleichstellungsstellen zu stärken: Letztere sollen unabhängiger werden und mehr Ressourcen und Befugnisse erhalten, um Diskriminierung in Europa wirksamer bekämpfen zu können. Gleichstellungsstellen, wie beispielsweise die Antidiskriminierungsstelle des Bundes in Deutschland, sind von zentraler Bedeutung, wenn es darum geht, Diskriminierungsopfern zu helfen und sicherzustellen, dass die EU-Antidiskriminierungsvorschriften vor Ort umgesetzt werden.

VdK fordert echten Härtefallfonds

Verena Bentele
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Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Am 15. Dezember hat der Deutsche Bundestag die Energiepreisbremsen verabschiedet, um die Kosten für Verbraucherinnen und Verbraucher abzufedern. Für die VdK-Präsidentin Verena Bentele reichen Preisbremsen allerdings nicht aus. Sie betont: „Wir brauchen einen echten Härtefallfonds.“

Mehr Kindergeld für Familien

Geldscheine
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Foto: Irina Tischer

Nürnberg (kobinet) Um Familien besonders zu unterstützen, wird ab Januar 2023 das Kindergeld einheitlich auf monatlich 250 Euro pro Kind erhöht. Die Beträge werden automatisch von der Familienkasse angepasst und ab Januar in der neuen Höhe ausgezahlt. Kindergeldberechtigte müssen nichts veranlassen, wie es von der Bundesagentur für Arbeit heißt.

Handicap international an ukrainischen Schulen

Kinder in einer Schulkasse, an der Wand eine Schultafel und eine Anschuungstafel
Viktoria zeigt Schulkindern in Czernowitz, wie gefährlich Minen, Blindgänger und Sprengfallen sind
Foto: R.Crews / HI

MÜNCHEN (kobinet) Sprengfallen, Minen und explosive Kriegsreste bedrohen das Leben vieler Menschen in der Ukraine. Besonders Kinder und jene Geflüchtete, die wieder in ihre Gemeinden zurückkehren, sind sich oft der tödlichen Gefahr nicht bewusst. Die Hilfsorganisation Handicap International (HI) hat in mehreren Städten begonnen, vor allem Kinder in Schulen aufzuklären und vor Explosionen und Blindgängern zu warnen.

Neue Broschüre zur Heilmittel-Richtlinie

Vier sich gegenseitig am Handgelänk haltende Hände darunter die Buchstaben BSK
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Foto: BSK e.V.

KRAUTHEIM (kobinet) Versicherte der gesetzlichen Krankenkassen haben grundsätzlich Anspruch auf Versorgung mit Heilmitteln. Die bisher gültige Richtlinie über die Versorgung mit Hilfsmitteln wurde jetzt durch den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA). Im Sommer 2022 ist diese überarbeitete Richtlinie in Kraft getreten. Marion Rink, selbst Patientenvertreterin im G-BA, stellt die neuen Bestimmungen In einer jetzt überarbeiteten Neuauflage der Broschüre „ABC Heilmitte-Richtlinie“ des Bundesverbandes Selbsthilfe Körperbehinderter vor.

Ein Drittel der Befragten sagt: Alte Menschen sollen „Platz machen“

Vorschau auf Antidiskriminierungsstelle des Bundes
Vorschau auf Antidiskriminierungsstelle des Bundes
Foto: Antidiskriminierungsstelle des Bundes

Berlin (kobinet) Ein Drittel der Befragten sagt einer aktuellen Studie zufolge: „Alte Menschen sollen ‚Platz machen‘ für die jüngere Generation‘. Negative Stereotype und fragwürdige Rollenklischees gegenüber älteren Menschen sind weit verbreitet. Das zeigt die Studie „Ageismus – Altersbilder und Altersdiskriminierung in Deutschland“ im Auftrag der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, die heute, am 15. Dezember in Berlin vorgestellt wurde. „Wir müssen besser über Altersdiskriminierung aufklären“, erklärte dazu die Unabhängige Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung Ferda Ataman.

Behinderte Menschen bei finanziellen Anstrengungen im Mobilitätsbereich mitdenken

Menschenmenge am Bahnsteig
Menschenmenge am Bahnsteig
Foto: Marcus Gebhardt

Berlin (kobinet) Bei allen finanziellen Anstrengungen im Mobilitätsbereich müssen die Belange von Menschen mit Behinderungen und Mobilitätseinschränkungen mitgedacht werden. Dies fordert die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL). Im Dezember entscheidet der Bundestag über mehr Geld vom Bund für die Bundesländer im Bereich des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) und des Schienenpersonennahverkehrs durch sogenannte Regionalisierungsmittel. Unter anderem geht es dabei um den baulichen Ausbau der öffentlichen Nahverkehre und die Finanzierung eines preisreduzierten Deutschlandtickets.

Appell in Sachen systemwidriger Leistungen der Eingliederungshilfe

Logo: LWV Hessen
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Foto: LWV Hessen

Kassel (kobinet) Der Haushalt 2023 des Landeswohlfahrtsverbandes (LWV) Hessen sieht Ausgaben in Höhe von 2,19 Milliarden Euro vor. Das bedeutet eine Steigerung von rund 111,50 Millionen Euro gegenüber 2022. Um den LWV sowie die Landkreise und kreisfreien Städte zu entlasten, haben die Abgeordneten der Verbandsversammlung erneut an den Bund und das Land Hessen appelliert, sich für eine Neuregelung aller sogenannten systemwidrigen Leistungen einzusetzen. Als systemwidrige Leistungen werden jene eingestuft, die keine originären Leistungen der Eingliederungshilfe sind, vom LWV aber erbracht werden, weil etwa rechtliche Regelungen fehlen oder andere Leistungsträger sie wegen einer restriktiven Bewilligungspraxis nicht erbringen.

Mein schönstes Erlebnis: Kunstwerke im Sozialministerium

Minister für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung des Landes Rheinland-Pfalz Alexander Schweitzer
Minister für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung des Landes Rheinland-Pfalz Alexander Schweitzer
Foto: Ministerium für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung des Landes Rheinland-Pfalz

Mainz (kobinet) Ein Tag am Meer, eine Schneewanderung im Winter oder gemeinsame Begegnungen: Unter dem Motto „Mein schönstes Erlebnis“ zeigt eine Ausstellung im rheinland-pfälzischen Sozialministerium Kunstwerke von Menschen mit Behinderungen. Gemeinsam mit Künstlerinnen und Künstlern eröffnete Sozialminister Alexander Schweitzer am 14. Dezember in Mainz die Ausstellung. Die Wanderausstellung mit über 100 Werken wird an verschiedenen Orten in Rheinland-Pfalz zu sehen sein. Begleitend erscheint ein Kalender mit einer Auswahl von eingereichten Bildern.

Blockadehaltung bei Abschaffung der Förderschule Lernen

Vor einer aufgehenden Sonne seitlich zwei Familien mit Kind in der Mitte eine Person im Rollstuhl
Inklusion ist gemeinsames Leben
Foto: Pixabay/geralt

HANNOVER (kobinet) Der Sozialverband Deutschland (SoVD) reagiert in Niedersachsen mit Empörung auf die Forderung von CDU, Junger Union, Jungen Liberalen und dem Regionselternrat Hannover, die Förderschulen Lernen zu erhalten. Anstatt die Inklusion in Niedersachsen weiter zu blockieren, sollten sich alle Beteiligten lieber konstruktiv in den Prozess einbringen und ein System schaffen, das auch für Kinder mit Behinderung die gleichberechtigte Teilhabe ermöglicht, so der größte Sozialverband in Niedersachsen.

In den Kommunen muss Inklusion gelebt werden

Erfurt Straßenbahn nr 517. Tatra KT4D 2-car set.Am Anger,Aug 1989 von sludgegulper

ERFURT (kobinet) Eine inklusive Gesellschaft kann nur funktionieren, wenn die Kommunen die notwendigen Voraussetzungen dafür schaffen. Davon ist der Geschäftsleiter der LIGA Selbstvertretung Thüringen, Alexander Brick, überzeugt Daher sind aus seiner Sicht die kommunalen Maßnahmenpläne ein wichtiger Schritt, diesem Ziel näher zu kommen. Vor diesem Hintergrund teilt die LIGA SV nach Bricks Worten auch die Sorge, dass sich durch falsche Sparmaßnahmen die Umsetzung der Maßnahmenpläne verzögern oder gar ins Leere laufen. .