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Reallabor zum inklusiven Arbeitsmarkt in Kärnten

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Wien (kobinet) Das „Reallabor“ Kärnten soll Menschen mit Behinderungen Beschäftigung am ersten Arbeitsmarkt ermöglichen. Das Pilotprojekt möchte Erfahrungswerte für eine bundesweite Umsetzung sammeln. Doch was bedeutet dies konkret? Dieser Frage ist der österreichische Online-Nachrichtendienst BIZEPS mittels eines ausführlichen Interviews nachgegangen.

Online-Veranstaltung: Menschenrechtlicher Begriff der Inklusion

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Berlin (kobinet) Auch in der politischen Bildung spielt das Thema Inklusion und deren menschenrechtliche Bedeutung eine zunehmende Rolle. So weist Dr. Martin Theben auf eine Veranstaltungsreihe der Berliner Landeszentrale für politische Bildung zur inklusiven politischen Bildung hin. Die Auftaktveranstaltung mit dem Titel „Der menschenrechtliche Begriff der Inklusion“ findet online am 8. November von 16:00 bis 18:00 Uhr online statt.

Bundesgesundheitsministerium: Fehlstart für einen Aktionsplan

Hans-Günter Heiden
Hans-Günter Heiden
Foto: ISL

Berlin (kobinet) Müssen wir uns jetzt freuen, dass das Bundesgesundheitsministerium (BMG) am 18. Oktober 2023 nun endlich die kurze Auftaktveranstaltung zum „Aktionsplan für ein diverses, inklusives und barrierefreies Gesundheitswesen“ vollzogen hat, der laut Koalitionsvertrag schon seit Ende 2022 vorliegen sollte? Oder sollen wir über die Art und Weise verzweifeln, wie das Lauterbach-Haus das nun anstehende Verfahren zur Erstellung dieses Aktionsplanes angelegt hat? Immerhin soll die Erarbeitung durch einen „partizipativen Prozess“ durchgeführt werden. Aber wie soll dies nun aussehen? Diesen Fragen geht H.-Günter Heiden vom NETZWERK ARTIKEL 3 in seinem Kommentar für die kobinet-nachrichten nach.

arte-Bericht: Widerstand im Rollstuhl über die Kletteraktivistin Cécile Lecomte

Cécile Lecomte im Interview mit der tagesschau
Cécile Lecomte im Interview mit der tagesschau
Foto: ISL

Berlin (kobinet) Soziale Bewegung leben oft von Charekteren, die diese prägen. Cécile Lecomte, die den Spitznamen „das Eichhörnchen“ trägt, ist sicherlich eine davon, sowohl für die Umweltbewegung als auch für die Behindertenbewegung. Am 21. Oktober 2023 sendete arte unter dem Motto „Re: Widerstand im Rollstuhl Die Kletteraktivistin Cécile“ einen Fernsehbeitrag über die vermeintlich unermüdliche Aktivistin, in dem auch über eine Aktion für Barrierefreiheit beim Bahnfahren zum Protettag am 5. Mai 2023 in Berlin berichtet wird. „Cécile Lecomte protestiert seit mehr als 20 Jahren gegen Atomkraft und für mehr Umweltschutz. Mit spektakulären Kletteraktionen blockierte sie früher Atommülltransporte. Eine Rheumaerkrankung führt allerdings dazu, dass sie heute einen Rollstuhl braucht. Das hält Cécile aber nicht davon ab, weiter auf Brücken und Bäume zu klettern, um für ihre Sache zu kämpfen“, heißt es in der Ankündigung des 30minütigen arte-Filmbeitrags.

IB&P und ABiD reisen zu internationalem Erfahrungsaustausch

Breite Straße in einer hell erleuchteten Stadt mit vielen Lampen entlang der Straße
Nachts in den Straßen von Minsk
Foto: A. Nowak

BERLIN (kobinet) Eine siebenköpfige Delegation unter Leitung des stellvertretenden Vorsitzenden des ABiD-Instituts Behinderung & Partizipation (IB&P) André Nowak sowie des Vorsitzenden des Allgemeinen Behindertenverbandes in Deutschland „Für Selbstbestimmung und Würde“ (ABiD) Marcus Graubner reist vom 21. bis 27. Oktober 2023 zu einem Erfahrungsaustausch des belorussischen Behindertenverbandes BelOI nach Minsk.

Gesundheitsministerium muss beim Aktionsplan echte Partizipation ermöglichen

Jenny Bießmann
Jenny Bießmann
Foto: ISL

Berlin (kobinet) Nachdem Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach sehr kurzfristig nach etwa einem Jahr Verspätung zu einem Auftakttreffen in Berlin für den „Aktionsplan für ein diverses, inklusives und barrierefreies Gesundheitswesen“ am 18. Oktober 2023 eingeladen hat, fordert die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL), dass das Bundesgesundheitsministerium (BMG) bei der Gestaltung des Aktionsplans echte Partizipation ermöglicht.

Noch 100 Tage bis zum Start der Special Olympics Nationalen Spiele Thüringen 2024

Zwei jungeSchlittschuhläufer auf einerEisbahn
Schlittschuhläufer im Winter
Foto: Pixabay/ferobanjo

BERLIN (kobinet) In 100 Tagen treten 900 Athletinnen und Athleten mit geistiger und mehrfacher Beeinträchtigung bei den Special Olympics Nationalen Spielen Thüringen 2024 an. Nach dem größten inklusiven Multisportevent der Welt, den Special Olympics World Games Berlin 2023, geht es nun vom 29. Januar bis 2. Februar 2024 mit dem größten inklusiven Wintersport-Event in Deutschland weiter.

Von Grundsicherung Betroffene nicht weiter benachteiligen

Geldscheine
No body found to use for abstract…
Foto: Irina Tischer

HANNOVER (kobinet) Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen kritisiert die Ungleichbehandlung hinsichtlich des Vermögensschonbetrages bei Empfängern von Grundsicherung und macht sich für eine Reform stark. Der kürzlich vorgelegte Gesetzentwurf der Bundesregierung geht diesem Sozialverband dabei nicht weit genug.

Weiterhin Life-Musik in sozialen Einrichtungen

Silouhette eine Klavierspielers am Klavier. Darüber schweben  Noten
Musik macht das Leben fröhlich
Foto: Pixabay/Mohamed_hassan

BERLIN (kobinet) Vom Verein KulturLeben Berlin wurde im Jahr 2020 die Kampagne #MusikerFürMusikerBerlin ins Leben gerufen, um durch ehrenamtliche Konzerte von Mitgliedern der großen Berliner Klangkörper Menschen in sozialen Einrichtungen während der Pandemie Live-Musik zu ermöglichen und gleichzeitig existentiell bedrohte freiberufliche Musiker zu unterstützen. Die Kampagne #MusikerFürMusikerBerlin wird auch nach der Pandemie weitergeführt und startet nach der Sommerpause nun in ihre vierte Saison.

Startschuss für Aktionsplan für diverses, inklusives und barrierefreies Gesundheitswesen

Bild von der Veranstlatung zum Start des Aktionsplans
Bild von der Veranstlatung zum Start des Aktionsplans
Foto: BMG / Thomas Ecke

Berlin (kobinet) Bundesgesundheitsminister Prof. Karl Lauterbach hat am 18. Oktober 2023 gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus den Bereichen Politik und Zivilgesellschaft den Erarbeitungsprozess des Aktionsplans für ein diverses, inklusives und barrierefreies Gesundheitswesen auf den Weg gebracht. Damit soll ein wesentlicher Beitrag geleistet werden, Hindernisse beim Zugang zur Versorgung für die Menschen in all ihrer Verschiedenheit und Vielfalt abzubauen, heißt es in einer Presseinformation des Bundesministerium für Gesundheit.

Inklusive Bildungspraxis aus menschenrechtlicher Perspektive

Logo Deutsches Institut für Menschenrechte
Logo Deutsches Institut für Menschenrechte
Foto: Von Institut für Menschenrechte – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0

Berlin (kobinet) „Inklusive Bildungspraxis aus menschenrechtlicher Perspektive“, so lautet der Titel einer Online-Veranstaltung des Projekts „Mit Menschenrechten Brücken bauen – Politische Bildung in Transformationsprozessen“, die vom Deutschen Institut für Menschenrechte am 24. November 2023 von 9:30 – 13:15 Uhr per Zoom angeboten wird.

Zwischenruf für Vielfalt in den Medien

Daumen hoch
Daumen hoch
Foto: Irina Tischer

Bremen (kobinet) „Vielfalt ist keine Frage der Kosten“. Unter dieser Überschrift wirbt Cornelia Holsten in einem Beitrag für den Weser Kurier für mehr Vielfalt in den Medien. Cornelia Holsten ist Juristin und seit 2009 Direktorin der Bremischen Landesmedienanstalt. Im Kreis der Landesmedienanstalten ist sie Themenbeauftragte für Diversität und Barrierefreiheit, heißt es zur Autorin des Beitrags, auf den Henry Spradau die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht hat.

Diskussion: Wege in den inklusiven Arbeitsmarkt für kognitiv und seelisch beeinträchtigte Menschen

Ausschnitt einer Computertastatur
Tastatur
Foto: H.T.

Heidelberg (kobinet) Die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) und ihre wissenschaftlichen Kooperationspartner laden zu einer Online-Diskussion unter dem Motto: „Wege in den inklusiven Arbeitsmarkt für kognitiv und seelisch beeinträchtigte Menschen“ zu den Budgets für Arbeit/Ausbildung als Weichenstellung ein, die noch bis zum 31. Oktober läuft. „Trotz zahlreicher Anstrengungen ist der allgemeine Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderungen bis heute nicht frei zugänglich. Auch die mit der Reform durch das Bundesteilhabe­gesetz (BTHG) eingeführten Instrumente Budget für Arbeit (BfA) und Budget für Ausbildung erzielen noch nicht die beabsichtigte Wirkung. Dabei könnten sie vor allem für Menschen mit kognitiver oder mit seelischer Beeinträchtigung eine Alter­native zur Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) bedeuten“, heißt es in der Ankündigung der Online-Diskussion.

4. EKD-Fachforum Inklusive Kirche gestalten zu gerechter und inklusiver Arbeitswelt

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Berlin (kobinet) Für den 20. und 21. November 2023 lädt die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) in Kooperation mit dem Ev. Fachverband für Teilhabe (BeB) und der Diakonie Deutschland zum 4. EKD-Fachforum „Inklusive Kirche gestalten“ ein. „Wie lässt sich eine gerechte und inklusive Arbeitswelt gestalten? Das diesjährige EKD-Fachforum ‚Inklusive Kirche gestalten‘ möchte zur Entwicklung innovativer Lösungen beitragen“, heißt es in der Ankündigung der Veranstaltung.

Angespannte Lage in der Eingliederungshilfe

Symbol Ausrufezeichen

HÜRTH (kobinet) Bezüglich der aktuellen Lage und der Zukunft der sozialen Infrastruktur bei rechtlich verankerten Teilhabenotwendigkeiten und Möglichkeiten für Menschen in Nordrhein-Westfalen sieht die Lebenshilfe dieses Bundeslandes vielfältige Probleme. Nach Einschätzung dieses Verbandes ist die Lage in der Eingliederungshilfe als angespannt zu bewerten.

Sozialverband warnt vor steigender Energiearmut

Zeichnung eines kleinen Ofens mit Kochplatte und Ofenrohr
Heizen und Kochen ist lebenswichtig
Foto: Pixabay/OpenClipart-Vectors

DÜSSELDORF (kobinet) Ausgehend von einer aktuelle Studie verweist der Sozialverband VdK in Nordrhein-Westfalen darauf, dass einkommensschwache Haushalte auch den kommenden Winter staatlich gestützt werden müssen. Die Temperaturen sinken, aber die Energiepreise explodieren. Der Sozialverband sieht vor allem einkommensschwache Haushalte in die Armutsfalle rutschen und fordert die Politik auf, vor der drohenden Kältewelle effektive Maßnahmen zu ergreifen.

Wahl des Bezirkstags Oberbayern

Foto vom Eingang des Bezirks Oberbayern mit dem Logo über der Tür
Der Eingang des Bezirks Oberbayern mit Logo über dem Eingang
Foto: Andreas Vega

München (kobinet) Nach dem der Landtag in Bayern neu gewählt wurde gibt es nun die Ergebnisse für die Bezirkstage des Freistaates. Die Bezirke in Bayern sind unter anderem zuständig für die Hilfen für Menschen mit Behinderung. Über die Arbeit des Bezirks Oberbayern berichtete kobinet mehrmals. Für eine aktive Interessenvertretung von Menschen mit Hilfebedarf hat sich in der vergangenen Legislaturperiode die Fraktion „Die Linke“ besonders hervorgetan. Die Wahl der Bezirksparlamente und des Bezirkstags Oberbayern könnte unter Umständen erhebliche Auswirkungen für die Rechte von Menschen mit Behinderung haben.

Forderungen für besseres Straßenverkehrsrecht

Symbol Ausrufezeichen

Berlin (kobinet) „Das Straßenverkehrsgesetz (StVG) und die Straßenverkehrsordnung (StVO) werden derzeit reformiert. Bisher sind dort zwei Ziele festgehalten, die Flüssigkeit und die Sicherheit des Verkehrs. Im Rahmen des Reformprozesses sollen weitere hinzukommen und zwar Gesundheit, städtebauliche Entwicklung sowie Klima- und Umweltschutz. Ein wichtiges Ziel wird dabei sträflich vernachlässigt: die Barrierefreiheit“, heißt es vonseiten des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes (DBSV). Der DBSV hat deshalb vor kurzem gemeinsam mit fünf Bündnispartnern Forderungen für ein besseres Straßenverkehrsrecht präsentiert.

Shortlist mit Essays zu den Rechten Psychiatrieerfahrener

Ausschnitt einer Computertastatur
Tastatur
Foto: H.T.

Berlin (kobinet) Der Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener und die Bundesarbeitsgemeinschaft Psychiatrie-Erfahrener veranstalten gemeinsam einen Essaywettbewerb für die beste Antwort – mit Begründung – auf die Frage: „Nach Artikel 1 Abs. 1 Grundgesetz ist die Würde des Menschen unantastbar. Verstoßen die §§ 20, 21, 63 und 64 des Strafgesetzbuches daher gegen das Grundgesetz?“ Die Beiträge sollen insbesondere die menschenrechtlichen Regelungen der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen berücksichtigen. Nachdem die Frist für die Einreichung von Beiträgen mittlerweile abgelaufen ist, haben die Verbände nun eine Shortlist mit den Beiträgen des Essaywettbewerbs veröffentlicht.

Rehadat bietet Verzeichnis von anderen Leistungsanbietern an

Henry Spradau
Henry Spradau
Foto: privat

Greifswald (kobinet) Mit dem Bundesteilhabegesetz (BTHG) von 2016 wurde geregelt, dass Menschen mit Behinderungen, die Anspruch auf eine Tätigkeit in einer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) haben, auch alternative Angebote zur beruflichen Bildung und zur Beschäftigung in der WfbM erhalten. Neben der Nutzung eines Budgets für Arbeit können diese seit dem 1.1.2018 auch bei sogenannten „Anderen Leistungsanbietern“ wahrgenommen werden (§ 60 Sozialgesetzbuch Neuntes Buch -SGB IX). Rehadat hat nun ein Verzeichnis über diese „Anderen Leistungsanbieter“ veröffentlicht, wie Henry Spradau in seinem Bericht für die kobinet-nachrichten schildert.

Mutmachende und bedenkliche Nachrichten zur schulischen Inklusion

Dr. Martin Theben
Dr. Martin Theben
Foto: privat

Berlin (kobinet) Der kobinet-Chronist und Rechtsanwalt Dr. Martin Theben weist heute einmal auf zwei aktuelle Meldungen in Sachen schulischer Inklusion hin. „Die eine macht Mut, die andere stimmt sehr bedenklich“, kommentiert der Berliner Rechtsanwalt die beiden Presseberichte, auf die er verweist. Gerade im Hinblick auf die klaren Äußerungen für schulische Inklusion des Ausschusses für die Rechte von Menschen mit Behinderungen im Rahmen der Staatenprüfung Deutschlands zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention sei es wichtig, genau hinzuschauen, was vonseiten der Politik beschlossen wird.

Infoveranstaltung und Beratungstag zum Behindertentestament

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Kassel (kobinet) Zu einer Informationsveranstaltung und zu einem Beratungstag zum Thema Behindertentestament lädt die ergänzende unabhängige Teilhabeberatungsstelle (EUTB) des Verein Selbstbestimmt leben in Nordhessen (SliN) am 1. und 2. Novermber 2023 ein. Die Veranstaltung, an der man auch online teilnehmen kann, findet am 1. November 2023 um 18:00 Uhr im Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen in der Samuel-Beckett-Anlage 6 in 34119 Kassel statt. Der Beratungstag schließt sich dann am 2. November an.

Bundestag berät über mehr Teilhabe im Sport

Blick in den Plenarsaal des Bundestages
Plenarsaal des Bundestages
Foto: omp

Berlin (kobinet) „Der Bundestag berät am Donnerstag, 19. Oktober 2023, erstmals über einen Antrag mit dem Titel ‚Mehr Teilhabe im Sport – Den Erfolg der ,Special Olympic World Games’ nutzen“, den die CDU/CSU-Fraktion angekündigt hat. Nach halbstündiger Aussprache soll der Antrag zur weiteren Beratung an den federführenden Sportausschuss überwiesen werden“, heißt es zu Tagesordnungspunkt 22 mit dem Titel „Teilhabe im Sport“, der am 19. Oktober voraussichtlich gegen 21:05 im Plenum des Bundestages debattiert wird. Die Debatte wird über www.bundestag.de im Livestream übertragen

Auftakt für Aktionsplan für inklusives Gesundheitswesen

Sharepic von Jürgen Dusel zum Aktionsplan für ein inklusives Gesundheitswesen
Sharepic von Jürgen Dusel zum Aktionsplan für ein inklusives Gesundheitswesen
Foto: Bundesbehindertenbeauftragter

Berlin (kobinet) Im Koalitionsvertrag war der Aktionsplan für ein barrierefreies und inklusives Gesundheitswesen schon für 2022 vorgesehen. Heute findet dazu eine Auftaktveranstaltung im Bundesministerium für Gesundheit (BMG) statt. Dazu gab es im Vorfeld bereits kritische Stimmen. „Das @BMG_Bund beginnt mit der Erarbeitung eines Aktionsplans für #Inklusion im Gesundheitswesen. Menschen mit Behinderungen brauchen bessere medizinische Versorgung!“ Dies teilte der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung Jürgen Dusel auf X mit. Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) postete dazu: „1 Stunde Show mit @Karl_Lauterbach? Nur auf Druck der Verbände. Viel zu spät! Nur in Präsenz & Terminsetzung kurzfristig. Einladung kam am 2.10. über das lange Wochenende 3. Oktober. 3 Tage Frist Rückmeldung. Gute #Partizipation sieht anders aus liebes @BMG_Bund.“

Sozialverband sucht innovative Projektarbeiten oder Abschlussarbeiten

Bild eines goldenen Pokals
Preis gewonnen !
Foto: Pixabay/OpenClipart-Vectors

STUTTGART (kobinet) Im Wintersemesters 2023/24 schreibt der Paritätische Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg erstmalig den Studentischen Forschungspreis #PariEngage für „Innovative Ansätze zur Verbesserung von Sozialer Arbeit in der Praxis im Hinblick auf die Aktivierung von Menschen“ für eine Projektarbeit oder Abschlussarbeit im Bachelor- oder Master-Studiengang in den Fakultäten Soziale Arbeit, IT, Gesundheitsmanagement etc. aus. Schirmherrin dieser Ausschreibung ist die Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst in Baden-Württemberg Petra Olschowski.

Viel über Politik und sich selbst im Bundestagspraktikum gelernt

Mandy Müller mit Assistenzhund Oris vor der Reichstagskuppel in Berlin
Mandy Müller mit Assistenzhund Oris vor der Reichstagskuppel in Berlin
Foto: privat

Kassel (kobinet) Die fast blinde Politikstudentin Mandy Müller aus Kassel hat sich Mitte September 2023 mit ihrem Assistenzhund Oris auf den Weg nach Berlin zu einem Praktikum bei der Bundestagsabgeordneten der Grünen, Stephanie Aeffner, im Bundestag aufgemacht. Während es im ersten Teil des kobinet-Interviews mit Mandy Müller darum ging, wie es zu diesem Praktikum kam und was es dafür alles zu regeln galt, geht es im zweiten Teil des von kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul mit Mandy Müller geführten Interviews darum, wie es in Berlin lief und welche Erkenntnisse Mandy Müller zurück in ihre Heimatstadt Kassel gebracht hat.

Teilhabe in der Entwicklungszusammenarbeit gestalten

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Bremen (kobinet) Unter dem Motto „Teilhabe in der Entwicklungszusammenarbeit gestalten“ machten die Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe behinderter Menschen Bremen (LAGS) und das Bremer entwicklungspolitische Netzwerk am 12. Oktober 2023 mit einer öffentlichen Aktion vor der Bremer Bürgerschaft auf das Thema aufmerksam und übergaben ein Forderungspapier an die Präsidentin der Bremer Bürgerschaft Antje Grotheer. „In einer inklusiven Gesellschaft könnten alle Menschen gleichberechtigt und selbstbestimmt an allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens teilhaben. Ein kurzer Blick in die eigenen Arbeitsbereiche, in Schulen, Vereine oder Nachbarschaften zeigt: Von diesem Ideal sind wir – trotz 15 Jahren UN-Behindertenrechtskonvention – noch weit entfernt“, heißt es in der Presseinformation der Verbände.

Unionsfraktion lädt zu Fachgespräch zu Werkstätten für behinderte Menschen

Sharepic zum Fachgespräch zu Werkstätten der CDU/CSU Bundestagsfraktion
Sharepic zum Fachgespräch zu Werkstätten der CDU/CSU Bundestagsfraktion
Foto: CDU/CSU Bundestagsfraktion

Berlin (kobinet) Die SPD Bundestagsfraktion hat bereits im September mit Werkstatträten über die Ergebnisse einer Studie zum Werkstattentgelt und zu Alternativen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt sowie über Reformvorschläge des Systems der Werkstätten für behinderte Menschen diskutiert. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales führt derzeit ebenfalls einen Dialog über entsprechende Reformvorschläge mit verschiedenen Akteur*innen. Am 6. November 2023 lädt die Bundestagsfraktion der CDU/CSU von 12:00 bis 14:00 Uhr nun auch zu einem digitalen Fachgespräch mit dem Titel „Werkstätten für behinderte Menschen: Gut aufgestellt für die Zukunft“ ein.

IGEL-Podcast zur inklusiven Bildung mit Eva-Maria Thoms

Cover des IGEL-Podcast zur inklusiven Bildung
Cover des IGEL-Podcast zur inklusiven Bildung
Foto: IGEL-Media

Bad Segeberg / Köln (kobinet) Eltern von Kindern mit Behinderung aus mehreren Bundesländern haben am 29./30. August 2023 bei der UNO in Genf anlässlich der Staatenprüfung Deutschlands zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention gegen die fehlende Realisierung der inklusiven Bildung protestiert. Zudem wurde ein von mehr als 140 Verbänden und Organisationen unterstützter offener Brief für eine umfassende inklusive Bildung veröffentlicht. Sascha Lang, der Macher des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL), sprach daher mit Eva-Maria Thoms, Vorsitzende und Sprecherin des Vereins Mittendrin aus Köln, über die Aktivitäten und die Forderungen für ein inklusives Bildungssystem.

VdK: Freie Arztwahl von Menschen mit Behinderung massiv eingeschränkt

Verena Bentele
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Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Das Bundesgesundheitsministerium startet heute, am 18. Oktober 2023, mit der Erarbeitung eines Aktionsplans für ein diverses, inklusives und barrierefreies Gesundheitswesen. Der Sozialverband VdK beteiligt sich, wie eine Reihe anderer Verbände, an dem Prozess, der eigentlich schon Ende 2022 abgeschlossen sein sollte. VdK-Präsidentin Verena Bentele erklärt dazu: „Barrierefreiheit in Arztpraxen und Krankenhäusern ist ein riesengroßes Thema. In manchen Bundesländern sind nur knapp ein Drittel aller Praxen ebenerdig zugänglich. Schon das ist eine erschreckende Zahl. Doch Schwellen, Treppen und fehlende Fahrstühle sind nur ein Teil der mangelnden Barrierefreiheit.“

Keine Evidenz und mehr Zwang statt Menschenrecht – Über ambulante Zwangsmaßnahmen

Pfeil mit Knoten
Der lange Weg zum Menschenrecht
Foto: Julia Lippert

Berlin (kobinet) Eine sogenannte Ethik-Tagung in Zwiefalten zu ambulanten Behandlungsweisungen – beschönigender und irreführender Begriff von ambulanten Zwangsmaßnahmen – veranlasst mich, mir um Entwicklungen Gedanken zu machen und dazu zu recherchieren, von denen ich nicht glauben kann, dass sie immer noch Thema in einer menschenrechtsorientierten – eigentlich sollte es eine menschenrechtsbasierte sein – psychiatrischen Versorgung sind.

Dem Inhalt der Tagung widmete ich mich bereits in einem anderen Artikel. Es sollte darum gehen, ambulante Behandlungsweisungen, wie es sie im Maßregelvollzug schon gibt (siehe später in diesem Artikel), auf die Allgemeinpsychiatrie auszuweiten. Zu der Tagung sprachen 12 Personen mit männlich konnotierten Namen, allesamt professionell Tätige und Politiker bzw. Vertreter der zuständigen Ministerien, und 2 Personen mit weiblich konnotierten Namen, eine betroffene Person und eine Angehörige. Partizipation war also in jeglicher Hinsicht Fehlanzeige.

Barrierefreiheit braucht mehr Kontrolle

Weg über eine historische Steintreppe
Mühevoller Weg zur Barrierefreiheit
Foto: H. Smikac

KÖLN (kobinet) Vorschriften für mehr Barrierefreiheit gibt es schon lange. Trotzdem sind Neubauten vielerorts dennoch nicht ohne Barrieren. Das Portal „bfb – barrierefrei bauen“ hat deshalb in einer Umfrage nachgefragt, warum das so ist. Das Resultat dieser Umfrage ist eindeutig; Es braucht vor allem mehr Kontrolle !

Wohlfahrtsverbände warnen vor Zusammenbruch sozialer Infrastruktur

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STUTTGART (kobinet) Angesichts der Kürzungspläne im Bundeshaushalt warnen die Wohlfahrtsverbände Arbeiterwohlfahrt (AWO), Diakonie Deutschland und der Paritätische vor einem Zusammenbruch der sozialen Infrastruktur. Viele soziale Angebote in ganz Deutschland drohen vollständig wegzubrechen, da gestiegene Kosten finanziell nicht ausreichend kompensiert werden können. Trotz steigender Nachfrage mussten vielerorts bereits Angebote und Hilfen eingeschränkt bzw. reduziert oder sogar ganz eingestellt werden. Darüber hinaus drohen kurzfristig weitere Kürzungen ihrer Einnahmen.

Beschluss des Sozialgericht Marburg stärkt Persönliches Budget

Goldene Statue Justitia mit Schwert und Waage
Justitia
Foto: Sang Hyun Cho auf Pixabay

Marburg / Kassel (kobinet) „Das lange Warten auf einen positiven Beschluss zum Persönlichen Budget des Sozialgericht Marburg hat sich gelohnt. Es gibt nur wenige Beschlüsse / Urteile, die so ausführlich und differenziert auf Selbstbestimmung und Fachlichkeit eines komplexen Persönlichen Budgets eingehen“, erklärte Volker Strümpe vom Verein zur Förderung der Inklusion behinderter Menschen (fib) Marburg. „Die Richterin Frau Kopf hat sich sehr tief in die Materie eingearbeitet und am 8. September 2023 einen Beschluss mit dem Az.: S 9 SO 27/23 ER gefasst, der auf der Höhe der Zeit ist. Bemerkenswert! Hoffentlich dient dieses Verfahren dazu, dass andere behinderte Arbeitgeber*innen mit einem Persönlichen Budget bessere Chancen bekommen“, teilte Uwe Frevert vom Vorstand der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) mit. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul führte mit Volker Strümpe und Fabian Lerbs vom fib in Marburg sowie mit Uwe Frevert folgendes Interview zum Beschluss des Sozialgericht Marburg.

Lesung im Dunkeln: „Hundert Jahre Blindheit“ am 19. Oktober in Frankfurt

Sabine Lohner
Sabine Lohner
Foto: privat

Frankfurt (kobinet) Im Rahmen der Frankfurter Buchmesse findet auch dieses Jahr eine Lesung im Dunkeln statt. Mit dabei ist wieder Sabine Lohner, die aus dem Buch „Hundert Jahre Blindheit“ liest. „Die Lesung durch die blinde Leserin Sabine Lohner fügt sich ein in das gemeinsame Gespräch mit dem Autor Roman Rozina, moderiert von Gesa Ufer (radio eins)“, heißt es in der Ankündigung der kostenfreien Veranstaltung, die am 19. Oktober 2023 von 19:30 bis 20:30 Uhr in der Orangerie im Günthersburgpark in Frankfurt stattfindet.

Ellen Kubica folgt Matthias Rösch als Landesbehindertenbeauftragte

Ellen Kubica
Ellen Kubica
Foto: privat

Mainz (kobinet) Die kobinet-nachrichten hatten bereits über den anstehenden Wechsel im Amt des/der Landesbehindertenbeauftragten in Rheinland-Pfalz berichtet. Nun hat der rheinland-pfälzische Ministerrat die Nachfolge des amtierenden Landesbeauftragten von Menschen mit Behinderungen Matthias Rösch beschlossen: Ellen Kubica wird das Amt ab dem 1. November 2023 übernehmen, wie es in einer Presseinformation über den Ministerratsbeschluss des rheinland-pfälzischen Sozialministeriums heißt.

Recht behinderter Schüler:innen auf gleichberechtigten Schulbesuch in Bremen verkürzt

Wappen Bundesland Bremen
Wappen Bundesland Bremen
Foto: Gemeinfrei, public domain

Bremen (kobinet) „Schulen in Bremen stellen trotz Anspruch auf Schulbesuch auf Viertagewoche um. Der Weser-Kurier hat am 20. September 2023 darüber berichtet, dass an der Paul-Goldschmidt-Schule nur noch an vier Tagen pro Woche Unterricht stattfindet. Der Landesbehindertenbeauftragte von Bremen betrachtet die Situation an dieser Schule, aber auch an anderen Schulen wie beispielsweise an den Grundschulen Pastorenweg und Andernacher Straße mit Sorge. Gegenwärtig wird das Recht behinderter Schüler:innen auf einen gleichberechtigten Schulbesuch in rechtswidriger Weise verkürzt“, heißt es in einem Bericht von Kai J. Steuck vom Büro des Landesbehindertenbeauftragten von Bremen Arne Frankenstein.

Peer sind wir und darum sind wir hier – Klappe die 3.

Teilnehmer*innen der 25. Peer Counseling Weiterbildung in Uder
Teilnehmer*innen der 25. Peer Counseling Weiterbildung in Uder
Foto: bifos

Uder (kobinet) Vom 5. bis 8. Oktober 2023 trafen sich die Teilnehmer*innen und zwei der Trainer*innen der 25. Peer-Counseling-Weiterbildung des Bildungs- und Forschungsinstituts zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) zum 3. Weiterbildungsblock in Uder. Zum Warmwerden wurde der Block mit einer gedanklichen Schiffsreise begonnen, die den Teilnehmer*innen Freude bereitete und die gesamte Zeit über immer wieder Thema war, wie Karolin Rixecker berichtet, die an der Weiterbildung teilnimmt und für die kobinet-nachrichten über die einzelnen Weiterbildungsblöcke berichtet.

Ein Like fürs Auge – Jennifer Sonntag traf den IGEL-Podcast

Cover: Ein Like fürs Auge - Sonntag trifft IGEL vom 15.10.23
Cover: Ein Like fürs Auge – Sonntag trifft IGEL vom 15.10.23
Foto: IGEL-Media

Bad Segeberg / Halle (kobinet) „Ein Like fürs Auge – Sonntag trifft IGEL“, so lautet der Titel des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL), der am 15. Oktober 2023 ausgestrahlt wurde. In bewährter Manier tauschten sich dabei die Moderatorin und Journalistin Jennifer Sonntag und der Macher des IGEL-Podcast Sascha Lang in ihrem mittlerweile sechsten Sonntags-Talk u.a. darüber aus, wie blinde und sehbehinderte Menschen die sozialen Medien nutzen können. Es geht aktuell aber auch um den Tag des weißen Stockes, der alljährlich begangen wird.

Schichtwechsel erfolgreich

In einer Werkstatt sitzt eine Personen auf einem Drehstuhl, drei Personen stehen dahinter und sehen bei der Arbeit zu
Nuran Demirhan und Patrick Prause beim Rundgang durch die Werkstatt
Foto: Lebenshilfe Erlangen

ERLANGEN (kobinet

ERLANGEN (kobinet Die Regnitz-Werkstätten, eine Einrichtung der Lebenshilfe Erlangen war eine von 240 Werkstätten in ganz Deutschland, die sich an diesem Aktionstag der Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen (BAG WfbM) beteiligt haben. „Das war diesmal ein Rekord “, so die BAG WfbM. Ersin Suetcue von der Firma Scherdel Erlangen, Patrick Prause von Thermo Fisher und Nuran Demirhan von Zöbelein Schuler haben beim bundesweiten „Schichtwechsel“ einen Tag in den Regnitz-Werkstätten mitgearbeitet.