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Wie talkst du eigentlich mit mir? Diskriminierungsfreie Kommunikation

Symbol Fragezeichen

Bonn (kobinet) Unter dem Titel „Sprachkick4You(th)!“ wurden am 15. Dezember 2023 besondere Unterrichtsmaterialien veröffentlicht. Deren Ziel ist es, Jugendliche über das Thema Fußball für ihre Sprache zu sensibilisieren und sie bei diskriminierungsfreier Kommunikation zu unterstützen. Das Gemeinschaftsprojekt von KickIn!, Lernort Stadion, DFL Stiftung und der Aktion Mensch bietet neben den Unterrichtsmaterialien für pädagogische Fachkräfte auch Workshop-Formate und nutzt realitätsnahe Beispiele aus dem Fußball, um einen niedrigschwelligen Zugang zur Thematik zu schaffen.

Aufklärung über sonderpädagogische Feststellungsverfahren geboten

Dr. Brigitte Schumann
Dr. Brigitte Schumann
Foto: Bildungsklick

Düsseldorf (kobinet) „Aufklärung über sonderpädagogische Feststellungsverfahren geboten!“ So lautet der Titel eines Gastbeitrags der Bildungsjournalistin Dr. Brigitte Schumann, den diese auf der Plattform bildungsklick veröffentlicht hat. „Das Schulministerium von NRW hat unter dem Druck öffentlicher Kritik an den fehlerhaften sonderpädagogischen Feststellungsverfahren vor einem Jahr zahlreiche wissenschaftliche Prüfaufträge zur Untersuchung der Verfahren erteilt“, heißt es in der Einleitung des Beitrags von Dr. Brigitte Schumann.

VdK: Rentenkasse ist kein Selbstbedienungsladen

Verena Bentele
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Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Im Haushaltssparplan für 2024 werde der Bundeszuschuss zur gesetzlichen Rentenversicherung ein weiteres Mal um 600 Millionen Euro gekürzt. Die bereits verabschiedeten Zusagen an die Rentenkasse seien damit hinfällig. Schon im vergangenen Jahr habe die Bundesregierung vier Sonderzahlungen in Höhe von je 500 Millionen Euro für die Jahre 2022 bis 2025 nachträglich abgeschafft, kritisiert die VdK-Präsidentin Verena Bentele und betont: „Fast unbemerkt hat die Regierungskoalition den Rotstift beim Bundeszuschuss der Rente angesetzt. Nochmal wurden 600 Millionen gekürzt. Das ist unsozial und zugleich ein Wortbruch. Gerade noch lassen die Rücklagen der Rentenkasse diese Kürzungen zu, sodass sich aktuell für die Rentnerinnen und Rentner nichts an der Auszahlung ändert. Der Griff in die Rentenkasse geht aber zu Lasten künftiger Generationen und ganz klar ist, die Rentenkasse ist kein Selbstbedienungsladen.“

Momentaufnahme 307

Ein Auge einer jungen Frau im Vergrößerungsspiegel
Auge im Spiegel
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Zur Lehre der Sinneswahrnehmungen: Kenner der Gebärdensprache hören auch mit den Augen. (Otto Weiß)

22. Deutscher Hörfilmpreis wird am 19. März 2024 verliehen

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Berlin (kobinet) Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) hat am 15. Dezember 2023 die Nominierungen für den 22. Deutschen Hörfilmpreis 2024 bekannt gegeben. Bei der feierlichen Gala am 19. März 2024 in der Hauptstadtrepräsentanz der Deutschen Telekom in Berlin werden herausragende Hörfilm-Produktionen mit der ADele in sechs Kategorien geehrt: Spielfilm Kino, Spielfilm TV/Mediatheken/Streaming, Serie, Dokumentation, Kinder-/Jugendfilm und Filmerbe.

Stiftung Unabhängige Patientenberatung anerkannt

Symbol Paragraph

Berlin (kobinet) Der Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Stefan Schwartze, hat in einer Pressemitteilung bekannt gegeben, dass die Stiftungsaufsicht des Landes Berlin am 13. Dezember 2023 die Stiftung Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) errichtet hat. Damit könne die Konstituierung der Gremien sowie der Aufbau der Stiftung und des Beratungsangebotes beginnen. Darauf hat die hessische Landesbehindertenbeauftragte Rika Esser in ihem neuesten Newsletter aufmerksam gemacht.

Lebenshilfe: Reform für mehr Teilhabe am Arbeitsleben muss endlich kommen

Logo der Lebenshilfe
Logo der Lebenshilfe
Foto: Lebenshilfe

Berlin (kobinet) Menschen mit Behinderung warten schon lange darauf, dass die Politik die Voraussetzungen für mehr inklusive Arbeitsplätze und eine gerechte Entlohnung in Werkstätten schafft. Eine vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales beauftragte Studie zum Werkstatt-Entgelt liegt vor, aber bisher gibt es zu der anstehenden Reform nur unzureichende mündliche Aussagen. „Die Regierung muss jetzt endlich ein ausformuliertes Gesetz vorlegen, das ihren eigenen Zielen und den Forderungen der Menschen mit Behinderung gerecht wird“, teilte Ulla Schmidt, Bundesvorsitzende der Lebenshilfe anlässlich eines Fachtags am 15. Dezember in Berlin mit. Mit dem Fachtag will die Bundesvereinigung Lebenshilfe dazu beitragen, dass die Ampel ihr Versprechen aus dem Koalitionsvertrag einlöst.

Raul Krauthausen freut sich auf Ruhe zwischen den Jahren

Porträt von Raul Krauthausen
Raul Krauthausen
Foto: Raul Krauthausen

Berlin (kobinet) Neben zahlreichen Knochenbrüchen und aufregenden privaten Ereignissen in diesem Jahr freut sich Raul Krauthausen auf die kommenden Feiertage und die Ruhe zwischen den Jahren. Zum Jahresende erschienen jedoch noch zahlreiche Interviews mit ihm: Marah Rikli sagte er im Tagesanzeiger: «Von Behinderten­werk­stätten profitieren aus­schliesslich Nicht­behinderte». Dem NDR gab er ein kurzes Interview nach seiner Lesung in Flensburg. Der Nordsee Zeitung erklärte er, warum Inklusion für mich nicht verhandelbar ist. Und mit Carolin Emcke sprach er in ihrem SZ-Podcast “In aller Ruhe” über die Fehler in unserem Bildungssystem, falsche Aufklärungskampagnen, die Ungerechtigkeiten in Behindertenwerkstätten und warum Akzeptanz Stärke für ihn bedeutet. Dies teilte Raul Krauthausen u.a. in seinem neuesten Newsletter mit.

Walter-Picard-Preis 2024 für Chor All inklusiv

Silhouette mit angedeuteten  Sänger, die alle die Händ enach oben ausstrecken
Singen bringt Lebensfreude
Foto: Pixabay/Clker-Free-Vector-Images

KASSEL(kobinet)

KASSEL(kobinet) Der Verwaltungsausschuss des Landeswohlfahrtsverbandes (LWV) Hessen hat jetzt beschlossen, dass der Chor All Inklusiv der Regionalen Diakonie Rheingau-Taunus den Walter-Picard-Preis des LWH 2024 erhält. Der Sieger erhält den mit 5.000 Euro dotierten Preis am 19. März 2024 im Kasseler Ständehaus.

Bündnis inklusives Gesundheitswesen legt Aktionsplan vor

Daumen hoch
Daumen hoch
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Pünktlich zum 15. Dezember 2023 hat ein Bündnis aus Selbstvertretungsorganisationen behinderter Menschen und der Behindertenhilfe einen „Aktionsplan für ein diskriminierungsfreies Gesundheitswesen“ vorgelegt. In elf Maßnahmepaketen sind rund 150 Einzelmaßnahmen aufgelistet, die dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) helfen sollen, den vom Ministerium angestrebten Aktionsplan mit konkreten Vorschlägen zu füllen. Das BMG hatte darum gebeten, bis zum 15. Dezember Maßnahmen für ein „diverses, inklusives und barrierefreies Gesundheitswesen“ schriftlich einzureichen und will einen Aktionsplan bis zum Sommer 2024 erarbeiten.

Der kleine Spalt, durch den der Messias eintritt

Hans-Willi Weis, weiß gekleidet
Kolumnist vor dem Verzehr eines Weihnachtstrüffels
Foto: Hans-Willi Weis

Staufen (kobinet) Richtig gehört oder gelesen, der Messias. Nach drei Kolumnen mit echt starkem Tobak – umgebracht werden, kriegstüchtig werden und so fort – drängt sich die Erlösergestalt des Messias als ultimativer Hoffnungsträger förmlich auf. Wie auch die Frage, was es mit dem kleinen Spalt auf sich hat, durch den er eintritt.

Barrierefreiheit 80 Minuten lang Thema im Bundestag

Blick in den Plenarsaal des Bundestages
Plenarsaal des Bundestages
Foto: omp

Berlin (kobinet) Nach der Debatte über den Nachtragshaushalt 2023 ist das Thema Barrierefreiheit heute am 15. Dezember 2023 ab ca. 10:50 Uhr das zweite Topthema im Plenum des Deutschen Bundestages. 80 Minuten widmet der Deutsche Bundestag dem Thema, das viele behinderte und ältere Menschen bewegt. Allerdings geht es dabei nicht um die lange erwarteten Gesetzesentwürfe der Bundesregierung für den Abbau von Barrieren, sondern um vier Anträge der CDU-Bundestagsfraktion, die aus der Opposition heraus zwar dem Thema Barrierefreiheit Öffentlichkeit bieten, aber „noch“ keine direkten Veränderungen bringen dürften, denn laut den Ausschussbeschlüssen werden diese voraussichtlich abgelehnt. Nichts desto trotz dürfte es sich lohnen, die Debatte zu verfolgen, denn sie bietet vor der Winterpause des Parlaments ein Stimmungsbarometer, was in der zweiten Hälfte der Legislatur in Sachen Barrierefreiheit noch kommen könnte. Der Koalitionsvertrag von SPD, Grünen und FDP gibt dazu einiges her.

T4. Ophelias Garten wird vom 26. bin 28. Januar 2024 in Bremen aufgeführt

Presseinfo zum Theaterstück T4. Ophelias Garten
Presseinfo zum Theaterstück T4. Ophelias Garten
Foto: Daniela_Buchholz

Bremen (kobinet) Der Bremer Landesbehindertenbeauftragte Arne Frankenstein freut sich, sein Vorhaben in die Tat umsetzen zu können und das Drama T4. OPHELIAS GARTEN nun Ende Januar 2024 in Bremen zu zeigen. Ein Jahr hat sein Arbeitsstab gemeinsam mit Neele Buchholz und ihrem Team daran „geschraubt“. 1941 wurde die Aktion T4 beendet. 70 000 Patient*innen aus medizinischen und karitativen Einrichtungen im gesamten Deutschen Reich wurden zwischen 1939 und 1941 in sechs dafür eingerichteten Tötungsanstalten vergast. T4. OPHELIAS GARTEN, in der Inszenierung von David Stöhr, ist die prämierte deutsche Erstaufführung eines Dramas von Pietro Floridia, das die nationalsozialistische Mordaktion T4 seziert.

2. Globales Flüchtlingsforum geht heute in Genf zu Ende

Boris Mijatović
Boris Mijatović
Foto: Boris Mijatović/Stefan Kaminski

Genf / Berlin (kobinet) Das 2. Globale Flüchtlingsforum findet seit dem 13. Dezember bis heute am 15. Dezember 2023 in Genf statt. Boris Mijatović, Sprecher für Menschenrechtspolitik und humanitäre Hilfe, der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen macht angesichts dieser Veranstaltung die Dimension von Flucht und Vertreibung deutlich, wovon auch viele behinderte Menschen betroffen sind: „Weltweit sind Menschen gezwungen, ihre Heimat zu verlassen. Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) geht für 2023 von mindestens 110 Millionen Menschen aus, die vor Krieg, Gewalt, Unterdrückung und auch immer mehr in Folge von Katastrophen und Wetterextremen fliehen. Über 36 Millionen Menschen davon fliehen über Landesgrenzen, mindestens sechs Millionen Menschen beantragen Asyl in einem Drittstaat. Über 62 Millionen Menschen sind innerhalb ihres Heimatlandes Binnenvertriebene“, teilte der Grünen-Abgeordnete mit.

Baden-Württemberg fördert Televisite in Pflegeeinrichtungen

Wappen Bundesland Baden-Württenberg
Wappen Bundesland Baden-Württenberg
Foto: Gemeinfrei, public domain

Stuttgart (kobinet) Die medizinische Versorgung älterer Menschen mit Pflegebedarf ist eine wachsende Herausforderung. Moderne Videotechnik macht jetzt auch sogenannte Televisiten möglich. Dabei können sich niedergelassene Ärztinnen und Ärzte schnell und effizient mit Pflegeeinrichtungen und Pflegebedürftigen vernetzen, um die medizinische Betreuung zu sichern. Das Land Baden-Württemberg fördert nun Projekte zur Televisite in Pflegeeinrichtungen, wie das baden-württembergische Gesundheitsministerium mitteilte.

Kampf gegen Einsamkeit muss Priorität haben

Minister für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung des Landes Rheinland-Pfalz Alexander Schweitzer
Minister für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung des Landes Rheinland-Pfalz Alexander Schweitzer
Foto: Ministerium für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung des Landes Rheinland-Pfalz

Berlin / Mainz (kobinet) Einsamkeit kann jede und jeden treffen. Das Bundesgesellschaftsministerium setzt sich daher dafür ein, dieser gesamtgesellschaftlichen Herausforderung wirksam zu begegnen – zum Beispiel mit Orten, an die sich einsame Menschen wenden können. Darauf weist das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hin. Seit Juni 2022 erarbeitete das Ministerium federführend eine Strategie der Bundesregierung gegen Einsamkeit. Sie beinhaltet zahlreiche Maßnahmen, um Einsamkeit vorzubeugen und zu lindern. Am 13. Dezember 2023 hat das Bundeskabinett die Strategie der Bundesregierung gegen Einsamkeit beschlossen. In die Strategie der Bundesregierung gegen Einsamkeit sind alle Altersgruppen und alle Menschen, die aufgrund ihrer Lebensführung in bestimmten Lebensphasen von Einsamkeit betroffen sein können, eingeschlossen. Ziel ist, Einsamkeit stärker zu beleuchten und zu begegnen“, heißt es auf der Internetseite zur Strategie gegen Einsamkeit.

Hört uns zu: Aus Erfahrungen von Zeitzeug*innen für inklusive Gesellschaft lernen

Symbol Information

Mainz (kobinet) Für inklusive Bildungswege und die persönliche Entwicklung von Kindern und Jugendlichen mit Beeinträchtigungen der Sinne ist kommunikative Barrierefreiheit in Schulen und Kitas eine wesentliche Voraussetzung. Noch bis in die 1980er Jahre war für Kinder und Jugendliche mit Hörbeeinträchtigungen der schulische Weg vorgezeichnet. Im Filmprojekt „Hört uns zu“ der Stiftung Anerkennung und Hilfe Rheinland-Pfalz und des früheren Landesbeauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Matthias Rösch, kommen Menschen mit Sinnesbehinderungen zu Wort, die in rheinland-pfälzischen Einrichtungen Leid und Unrecht erfahren haben. Die amtierende und der ehemalige Landesbeauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Ellen Kubica und Matthias Rösch, haben das Zeitzeugen-Projekt am 13. Dezember vorgestellt.

Landesfachstelle Barrierefreiheit in Schleswig-Holstein gefordert

Martina Scheel und Matthias Krása
Martina Scheel und Matthias Krása
Foto: BSK

Kiel (kobinet) Der Landesbeirat für Menschen mit Behinderungen in Schleswig-Holstein, dem auch der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK) als Mitglied angehört und durch die Landesvertretung Matthias Krasa sowie Martina Scheel vertreten wird, hat in mehreren Sitzungen ein Positionspapier zur Einrichtung einer Landesfachstelle Barrierefreiheit erarbeitet. In der Sitzung am 11. Dezember 2023 wurde nun die finale Version abgestimmt und einstimmig beschlossen. Darauf hat Martina Scheel die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht.

VdK kritisiert Einsparungen bei Sozialausgaben

Verena Bentele
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Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Die Bundesregierung hat am 13. Dezember 2023 eine Einigung über den Bundeshaushalt 2024 erzielt. Gespart werden soll demnach unter anderem bei den Sozialausgaben. Dazu sagt VdK-Präsidentin Verena Bentele: „Die Bundesregierung hat heute noch zu wenig Konkretes zu Einsparungen gesagt. Aber 1,5 Milliarden Euro bei Sozialausgaben zu sparen, ist nicht das richtige Zeichen. Wer am Sozialen spart, sendet keine Botschaft für Zusammenhalt und für echte Armutsbekämpfung. Ob Geflüchtete aus der Ukraine jetzt durch treffsichere Maßnahmen dem Arbeitsmarkt schneller zur Verfügung stehen können und so Einsparungen möglich sind, ist eine ungewisse Wette auf die Zukunft.“

Live-Audiodeskription von T_OHR feiert Premiere bei Handball-EM

Daumen hoch
Daumen hoch
Foto: Irina Tischer

Mainz (kobinet) Die Europäische Handballföderation (EHF), T_OHR und weitere Partner kooperieren bei der Handball-Europameisterschaft vom 10.01. – 28.01.2024 in Deutschland, um gemeinsam Live-Audiodeskriptionen für blinde und sehbehinderte Fans in den Stadien und zu Hause anzubieten. Zum ersten Mal werden bei der bevorstehenden Handball-Europameisterschaft mehr als 20 Spiele für blinde und sehbehinderte Fans live beschrieben. Die EHF sorgt so gemeinsam mit ihren Partnern für eine inklusivere Gesellschaft und ein Handballfest an dem alle Fans teilhaben können.

Kriminalroman: Abseits vom Urteil – Inklusion geht uns eben Alle an

Cover des IGEL-Podcast mit Matthias Küffner und Regina Schiele
Cover des IGEL-Podcast mit Matthias Küffner und Regina Schiele
Foto: IGEL-Media

Bad Segeberg (kobinet) Wenn es ruhiger wird und die Weihnachtszeit naht, ist auch immer Zeit zum Lesen. Nach der Veröffentlichung der Lesung des Romans Zündeln an den Strukturen mit Ottmar Miles-Paul und Sabine Lohner waren nun Matthias Küffner und Regina Schiele Gäste in der aktuellen Episode des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL). Der Inklusator und Macher des IGEL-Podcast sprach mit den beiden unter anderem über den von ihnen veröffentlichten Kriminalroman mit dem Titel „Abseits vom Urteil“.

Haushaltskompromiss doch keine Entwarnung für Soziales

Rotes Fragezeichen auf einer Hand links, grünes Ausrufezeichen auf einer Hand rechts
Fragen und Antworten unmittelbar erhältlich
Foto: Pixabay/geralt

BERLIN (kobinet) Angesichts des Ampel-Kompromiss zum Bundeshaushalt 2024 sieht der Paritätische Wohlfahrtsverband noch keine Entwarnung für Soziales. Der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbands Ulrich Schneider erklärt dazu: “Scholz, Habeck und Lindner haben in ihren Erklärungen angekündigt, mit ihrem Kompromiss klimapolitisch relevante Projekte fortführen und die Ukraine weiterhin unterstützen zu wollen, ohne soziale Standards in Deutschland abzusenken“. Beruhigen kann diese Ankündigung nach Schneiders Worten noch nicht.

Benefizkonzert des Ministeriums-Chores erbrachte rund 1.700 Euro

Bild von einem 20-Euro-Schein mitMütze eines Weihnachtsmann vor blauem Hintergrund mitSchnee
Spenden zur Weihnachtszeit
Foto: undefined

DÜSSELDORF (kobinet) Bei einem Benefizkonzert des Chor des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales in der Pfarrkirche St. Martin-Bilk hat dieser Spenden in Höhe von rund 1.700 Euro zugunsten des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes Düsseldorf gesammelt. Es war das sechste Benefizkonzert des Chors sowie das erste nach einer dreijährigen Corona-bedingten Pause.

Starke Demokratie durch mehr Teilhabe

Zeichnunh einer großen Menschengruppe, die hintereinander steht und sich bie den Händen hält
Demokratie verlangt das Zusammengehen aller
Foto: Pixabay/succo

DÜSSELDORF (kobinet) Das Bündnis „GO NRW – politische Teilhabe stärken“ geht davon aus, dass eine starke Demokratie vielfältige Teilhabe braucht, Menschen mit Behinderungen, jungen und älteren Menschen jedoch vielerorts die Chancen auf politische Mitwirkung fehlen. Das Bündnis möchte das ändern und richtet sich mit konkreten Forderungen an die Landes- und Kommunalpolitik. Sie muss sich, so das Bündnis, mehr für die Rechte der Menschen mit Behinderung einsetzen

Minister macht Heimbewohner zu Pflegebedürftigen zweiter Klasse

Logo SOVD
Logo SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V.
Foto: SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V.

HANNOVER (kobinet) Angesichts der gestrigen Rede des Sozialministers Dr. Andreas Philippi zu den Haushaltsschwerpunkten im Bereich Pflege zeigte sich der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen entsetzt. In dieser Rede machte der Minister deutlich, dass die Investitionskosten für einen Pflegeheimplatz auch weiterhin von den Betroffenen getragen werden müssen. Der SoVD hingegen setzt sich seit Langem dafür ein, dass das Land diese Kosten übernimmt und Heimbewohnerinnen und Heimbewohner so entlastet.

Jürgen Dusel: Kritik an möglicher Diskriminierung bei Einbürgerungsrecht

Jürgen Dusel
Jürgen Dusel
Foto: Henning Schacht

Berlin (kobinet) „Der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, Jürgen Dusel, kritisiert die Schlechterstellung von Menschen mit Behinderung bei der geplanten Einbürgerungsreform. Eine Einbürgerung dürfe nicht daran scheitern, dass jemand Sozialleistungen beziehe. Das stelle für Menschen mit Behinderung, die den Bezug nicht selbst zu verantworten haben, eine mittelbare Diskriminierung im Sinne des Artikels drei im Grundgesetz dar, heißt es in einer Stellungnahme Dusels für die Anhörung zur Reform im Innenausschuss des Bundestags“, heißt es in einem Bericht der tagesschau.

Adventskalender zur digitalen Barrierefreiheit

Ausschnitt einer Computertastatur
Tastatur
Foto: H.T.

Bremen (kobinet) Wie bereits in den letzten Jahren gibt es auch dieses Jahr einen Adventskalender zur digitalen Barrierefreiheit von der beim Landesbehindertenbeauftragten von Bremen angesiedelten Zentralstelle für digitale Barrierefreiheit. Täglich gibt es einen Tipp, um digitale Angebote barrierefrei und für alle zugänglich zu gestalten. Die Serie wird tagesaktuell auf X gepostet. Link zum Twitterauftritt des Landesbehindertenbeauftragten. Die Tipps der letzten Jahre werden zudem täglich neu geöffnet, denn teilweise werden die diesjährigen Tipps die Tipps der letzten Jahre vertiefen oder ergänzen. Somit gibt es täglich gleich drei Tipps.

Landesteilhabebeirat von Bremen tagte zum letzten Mal in diesem Jahr

Wappen Bundesland Bremen
Wappen Bundesland Bremen
Foto: Gemeinfrei, public domain

Bremen (kobinet) Die Landesbeiräte zum Thema Behinderung leisten einen wichtigen Auftrag. Der Landesbehindertenbeauftragte von Bremen, Arne Frankenstein, veröffentlichte in seinem neuesten Newsletter einen Bericht über die letzte Sitzung des Landesteilhabebeirats von Bremen, der einen Einblick über die Themenvielfalt gibt, mit der sich die Landesbeirate beschäftigen.

Wer Muss, soll Können

Symbol Ausrufezeichen

Wien (kobinet) „Eine Aktion der Initiativgruppe Persönliche Assistenz JETZT Wien hat am Schottentor in Wien darauf aufmerksam gemacht, dass es mehr (fair) bezahlte Assistenzstunden für Menschen mit Behinderungen braucht, um jederzeit seobstbestimmt auf`s WC gehen zu können. Das ist derzeit nicht der Fall! Und darum müssen Menschen mit Behinderung häufig selbst Windel (Schutzhosen) tragen, obwohl sie nicht inkontinent sind“, heißt es in der Ankündigung eines Videos zur Aktion unter dem Motto „Wer Muss soll Können“ von der Initiativgruppe Persönliche Assistenz JETZT auf YouTube.

BSK bekräftigt Forderung nach mehr barrierefreiem Wohnraum

Vier sich gegenseitig am Handgelänk haltende Hände darunter die Buchstaben BSK
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Foto: BSK e.V.

Berlin (kobinet) Der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK) bekräftigt die Forderung nach mehr barrierefreiem Wohnraum. Das Deutsche Institut für Menschenrechte hatte vor kurzem den aktuellen Menschenrechtsbericht 2023 vorgestellt und dabei auf wesentliche Reformbedarfe im Bereich des Schutzes und der Förderung von Menschen mit Behinderungen hingewiesen. Fehlender barrierefreier Wohnraum wurde dabei besonders in den Fokus genommen.

Rechtliche Betreuung in Gefahr

Logo der Lebenshilfe
Logo der Lebenshilfe
Foto: Lebenshilfe

BERLIN (kobinet) In einem Brandbrief an die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder warnt die Lebenshilfe vor den fatalen Folgen für Menschen mit Behinderung, sollte rechtliche Betreuung nicht mehr ausreichend finanziert werden. „Es darf jetzt nicht an der Unterstützung für die Schwachen gespart werden: Stimmen Sie am 15. Dezember im Bundesrat dem Gesetz für einen Inflationsausgleich als Sonderzahlung für Berufsbetreuer, Betreuungsvereine und ehrenamtliche Betreuer zu!“, appelliert die Bundesvorsitzende der Lebenshilfe und frühere Bundesministerin Ulla Schmidt an die Präsidentinnen und Präsidenten der Bundesländer.

Kommentare erwünscht! Ansichten eines ehemaligen Heilerziehungspflegers

Schwarz-weiß-Großaufnahme eines Apfels ,mit besonderer Belichtung, vor einem schwarzen Hintergrund.
Schwarz-weiß-Großaufnahme eines Apfels ,mit besonderer Belichtung, vor einem schwarzen Hintergrund.
Foto: Ralph Milewski

Villmar – Weyer (kobinet) Eine „Mitmachkolumne“ von Stephan Laux

In dieser Kolumne zum Jahresausklang, fordere ich zum Mitmachen auf. Also halten Sie sich mit Kommentaren nicht zurück!

Gesundheit barrierefrei und inklusiv gestalten

Simone Fischer
Simone Fischer
Foto: Axel Dressel

STUTTGART (kobinet) Das Motto einer neuen Kooperation der Beauftragten der Landesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen und dem Netzwerk Inklusion Region Freiburg über die Simone Fischer anlässlich des Welttags der allgemeinen Gesundheitsversorgung am 12. Dezember informiert, steht unter dem Motto „Gesundheit barrierefrei und inklusiv gestalten!“ Ziel dieser Kooperation ist es, Wege und Lösungen in Richtung einer barrierefreien und inklusiven Gesundheitsversorgung für und mit Menschen mit Behinderungen zu finden und Verbesserungen zu erreichen.

Newsletter des Deutschen Behindertenrat für November 2023

Buchstaben dbr - klein geschrieben mit Halbkreis von blauen Punkten sowie Name Deutscher Behidnertenrat rechts daneben
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Foto: DBR

Kassel (kobinet) „Drei Themen haben den DBR im November 2023 besonders beschäftigt: Der geplante Aktionsplan für ein diverses, inklusives und barrierefreies Gesundheitswesen, die anstehende Novellierung des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG) und die Vorbereitungen der DBR-Welttagsveranstaltung am 1. Dezember“, heißt es in der Einführung des Newsletters des Deutschen Behindertenrats (DBR) über dessen Aktivitäten im November 2023, den Martina Puschke und Brigitte Faber auf der Internetseite des DBR veröffentlicht haben.

Als Herbergsvater in einer inklusiven Jugendherberge

Daumen hoch
Daumen hoch
Foto: Irina Tischer

Oldenburg (kobinet) Uwe Wypior hat die kobinet-nachrichten auf ein NDR-Interview mit dem Titel „Als Herbergsvater in einer inklusiven Jugendherberge“ hingewiesen, aus dem hervorgeht, dass es auch gute Beispiele in Sachen Inklusion gibt. Insbesondere auch was die Bezahlung der behinderten Beschäftigten angeht. Die erst vor ein paar Jahren eröffnete Jugendherberge in Oldenburg i.O. hat es nach Informationen von Uwe Wypior verdient, bekannter gemacht zu werden und nachgeahmt zu werden.

Angry Cripples – Stimmen behinderter Menschen gegen Ableismus

Cover des Buches Angry Cripples
Cover des Buches Angry Cripples
Foto: Icykam

Berlin (kobinet) „Angry Cripples – Stimmen behinderter Menschen gegen Ableismus“, so lautet der Titel eines Buches von Alina Buschmann und Luisa L’Audace, das vor kurzem erschienen ist. „‚Angry Cripples‘ werden behinderte Menschen abfällig genannt, denen vorgeworfen wird, aufgrund ihrer Behinderung verbittert zu sein. Dieses Buch fordert den Begriff zurück und besetzt ihn neu. Es kommen ausschließlich behinderte Menschen zu Wort – und viele von ihnen sind wütend darüber, wie die Gesellschaft mit ihnen umgeht. Zu Recht“, heißt es in den Infos zum Buch auf Amazon.

Harte Kritik am Landesamt für Soziales im Saarland

Landkarte Lage Saarland in Deutschland
Lage Saarland in Deutschland
Foto: Gemeinfrei https://de.wikipedia.org/wiki/Flaggen_und_Wappen_der_L%C3%A4nder_der_Bundesrepublik_Deutschland

Saarbrücken (kobinet) „Harte Kritik am Landesamt für Soziales im Saarland“, so hat der Saarländische Rundfunk einen vor kurzem erschienenen Bericht getitelt. „Im Saarland gibt es massive Beschwerden über das Landesamt für Soziales. Es geht um lange Wartezeiten, schlechte Beratung und unnötige juristische Auseinandersetzungen. Das zuständige Sozialministerium verspricht Verbesserungen“, heißt es im Beitrag. Auch in Sachen Neubesetzung des Landesbehindertenbeauftragten im Saarland hagelt es weiterhin Kritik.

Ohne barrierefreien Wohnraum kein Diskriminierungsschutz

Logo Deutsches Institut für Menschenrechte
Logo Deutsches Institut für Menschenrechte
Foto: Logo Institut für Menschenrechte, CC BY-SA 4.0 (https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=61713390)

BERLIN (kobinet) Im Kapitel „Gesetzlichen Diskriminierungsschutz für Menschen mit Behinderungen verbessern“ des vom Deutsche Institut für Menschenrechte vorgestellten aktuellen Menschenrechtsberichts 2023 empfiehlt das Institut dringend Reformen des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) und des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG). Dabei verweist es zugleich auch auf Handlungsnotwendigkeiten zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention.

12.000 Bomben auf Wohngebiete im Gazastreifen

Blaue Hand, Finger bilden die Buchstaben HI, rechts daneben handicap international
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Foto: HI

BERLIN (kobinet) Die humanitäre Hilfsorganisation Handicap International (HI) hat jetzt einen Bericht über die Auswirkungen der Angriffe mit Explosivwaffen in Wohngebieten im Gazastreifen veröffentlicht. Die Bilanz seit Beginn der Vergeltungsschläge Israels nach dem Angriff der Terrororganisation Hamas zeigt ein verheerendes Ausmaß: Mehr als 16.000 Tote, über 46.000 Verletzte, zerstörte Infrastruktur wie Wohnhäuser, Krankenhäuser oder Wasserleitungen sowie mit Blindgängern und nicht explodierten Bombenresten verseuchte Wohngebiete.