Veröffentlicht am 17.02.2025 10:36 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht (?)
Ulla Schmidt Foto: Bundesvereinigung Lebenshilfe
BERLIN (kobinet) Wenige Tage vor der Bundestagswahl ruft die Bundesvereinigung Lebenshilfe alle Wahlberechtigten dazu auf, mit ihrer Stimme Parteien zu unterstützen, die für die Rechte von Menschen mit Behinderung und eine inklusive Gesellschaft eintreten. Denn nur wer auch für Menschen mit Behinderung einsteht, steht glaubhaft für alle Menschen ein.
Veröffentlicht am 17.02.2025 10:31 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht (?)
Portrait von Dennis Mellenthin Foto: SOD
BERLIN (kobinet) Wenige Wochen vor der Bundestagswahl am 23. Februar 2025 hatte Special Olympics Deutschland (SOD) sich mit „Politischen Forderungen“ an die Öffentlichkeit gewandt. Seit dem nehmen Athleten in der Öffentlichkeit Stellung, so auch der SOD Athletensprecher Dennis Mellentin. Mit ihm hatte Hartmut Augustin gesprochen. In dem Gespräch erklärt Dennis Mellenthin, warum er es richtig findet, dass Sport als Teil der Persönlichkeitsentwicklung von Menschen mit geistiger Beeinträchtigung gefördert wird
Veröffentlicht am 17.02.2025 06:45 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Katrin Langensiepen mit Schild: Equality hurts no one Foto: Katrin Langensiepen
Brüssel (kobinet) Ursula von der Leyen hat den Vorschlag zur Antidiskriminierungsrichtlinie beerdigt. „Zu unserem Schock mussten wir feststellen, dass von der Leyen den Vorschlag für eine ‚EU-Richtlinie zur Anwendung des Grundsatzes der Gleichbehandlung ungeachtet der Religion oder der Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Ausrichtung‘ aus dem Programm genommen hat – ohne Alternativvorschlag. Damit folgt sie dem gefährlichen Trend der USA, wo Programme für Integration und Vielfalt nach und nach verschwinden. Als progressive EU-Abgeordnete werden wir alles dafür tun, diese Entscheidung anzufechten“, schreibt dazu die Europaabgeordnete der Grünen Katrin Langensiepen in ihrem Newsletter.
Veröffentlicht am 17.02.2025 06:10 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Verena Bentele Foto: Susie Knoll
Berlin (kobinet) Der Sozialverband VdK kritisiert, dass soziale Themen im derzeitigen Bundestagswahlkampf nur eine untergeordnete Rolle spielen. Das sieht auch eine sehr große Mehrheit der Menschen in Deutschland so, wie eine aktuelle repräsentative Umfrage zeigt, die der VdK in Auftrag gegeben hat. Präsidentin Verena Bentele erklärte dazu: „Es wird in diesem Wahlkampf viel zu wenig über die Themen gesprochen, die die Menschen wirklich bewegen. Ich vermisse Diskussionen um die besten politischen Konzepte, die den Sozialstaat leistungsfähig und zukunftssicher machen. Es geht viel zu selten um ausreichend hohe Renten, ein funktionierendes und bezahlbares Gesundheits- und Pflegesystem. Ich höre von den Wahlkämpfern kaum etwas darüber, wie Armut bekämpft und eine Teilhabe aller Menschen an unserer Gesellschaft erreicht werden kann.“
Veröffentlicht am 17.02.2025 04:40 von Rita Schroll in der Kategorie Nachricht (?)
Infozeichen Foto: public domain
Berlin (kobinet) Das Projekt „Suse – Gewaltschutz in Einrichtungen: Gewaltfrei leben und arbeiten“ des Bundesverband für Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe (BFF) veröffentlicht Fachliche Standards für Prozesse zur Erarbeitung und
Implementierung von Gewaltschutzkonzepten für Einrichtungen der Eingliederungshilfe. Frauen und Mädchen mit Beeinträchtigungen sind besonders häufig von Gewalt betroffen und sehen sich zudem mit erheblichen Hürden konfrontiert, wenn sie Hilfe, Schutz und Beratung suchen. Dies gilt insbesondere für Frauen und Mädchen, die in Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen leben oder arbeiten.
Veröffentlicht am 16.02.2025 05:05 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Symbol DGS Gebärdensprache Foto: public domain
Röthenbach (kobinet) Ein neuer Film ist ab sofort auf www.deafservice.de zu sehen. Ein barrierefreier Film mit Deutscher Gebärdensprache (DGS) Untertitelung und Ton erklärt anschaulich das richtige Verhalten in der Wahlkabine bei den Bundestagswahlen am 23. Februar 2025. Darauf hat Judit Nothdurft in einer Presseinformation hingewiesen. Auf Initiative des Bayerischen Behindertenbeauftragten Holger Kiesel wurde in Kooperation mit der Baden-Württembergischen Behindertenbeauftragten Simone Fischer, der Landeszentrale für politische Bildungsarbeit Bayern und der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg dieses Projekt realisiert. Menschen mit Hörbehinderung stoßen oft auf Barrieren, wenn es um politische Teilhabe geht. Der Film schließt eine wichtige Lücke, indem er in leicht verständlicher Form den Wahlvorgang auch mit Gebärdensprache erklärt. Ziel ist es, alle Wahlberechtigten zu informieren, um eine gleichberechtigte und selbstbestimmte Stimmabgabe zu ermöglichen.
Veröffentlicht am 15.02.2025 13:36 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht (?)
Südeingang der Messe Berlin Foto: Assenmacher (Creative Commons BY-SA 3.0)
BERLIN (kobinet) Die jährliche internationale Tourismusmesse in Berlin, die ITB, wird in diesem Jahr bereits zum 13. Mal den Rahmen für den „Tag des barrierefreien Tourismus“ bilden. Dieser Höhepunkt der Arbeit für Barrierefreiheit im Tourismus sowie allen damit in Verbindung stehenden Bereichen findet am 5. März 2025 in Halle 5 des CityCube der Messe in der Zeit von 10.30 Uhr bis gegen 16.00 Uhr als hybride Veranstaltung statt. Jetzt wurde auch das nun vollständige Programm dieses Tages veröffentlicht. Es lohnt sich also, sich das einmal gründlicher anzusehen und zu überlegen, selbst nach Berlin zu fahren oder sich für eine online-Teilnahme anzumelden.
Berlin (kobinet) Die Europäische Kommission hat angekündigt, den Vorschlag für eine Richtlinie zur Gleichbehandlung zurückzuziehen und dauerhaft aus ihrem Arbeitsprogramm zu streichen. Dazu erklärte VdK-Präsidentin Verena Bentele: „Diese Entscheidung setzt ein falsches Signal zu einem falschen Zeitpunkt. Der VdK hat sich immer für einen wirksamen Schutz vor Diskriminierung eingesetzt und die Verabschiedung der Richtlinie gefordert. Seit 16 Jahren wird diese unter anderem von Deutschland blockiert. Mit der Weigerung, weiter an einer Einigung der Richtlinie zu arbeiten, stellt die EU-Kommission die Rechte von Millionen Menschen mit Behinderungen, älteren Menschen sowie Menschen, die aufgrund ihrer Religion oder sexuellen Orientierung Diskriminierung erfahren, in Frage.“
Veröffentlicht am 15.02.2025 05:45 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Fachstelle EUTB Foto: Fachstelle EUTB
Berlin (kobinet) „Mit einer Melodie, die ins Ohr und durch den Körper geht, und Texten, die ins Herz treffen, präsentiert die Fachstelle Teilhabeberatung den EUTB®-Rap. Die EUTB®-Angebote leisten täglich wertvolle Unterstützung für Menschen in herausfordernden Lebenssituationen. Um diese wichtige Arbeit sichtbarer zu machen, geht die Fachstelle Teilhabeberatung mit dem Rapper ‚Sittin Bull‘ neue Wege: Ein speziell für die EUTB® produzierter Rap soll die Beratungsangebote mehr ins Gespräch bringen. Dieser Rap ist nicht nur ein modernes Sprachrohr, sondern bringt Teilhabe und Inklusion emotional näher.“ Darüber berichtet die Fachstelle Teilhabeberatung in ihrem Newsletter.
STUTTGART (kobinet) Nach dem Bundestag hat heute auch der Bundesrat dem Gewalthilfegesetz zugestimmt. Es sieht ab 2032 für gewaltbetroffene Frauen und ihre Kinder einen Rechtsanspruch auf Schutz und Hilfe vor. Das ist ein Meilenstein in der Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen, erklärt der Paritätische Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg. Die Verfügbarkeit von Frauenhausplätzen und Frauenberatungsstellen im Land werde somit zur Pflicht und die Finanzierung aus Freiwilligkeitsleistungen der Kommunen geholt. Laut Kriminalstatistik 2023 wurden 16.400 Frauen in Baden-Württemberg Opfer von häuslicher Gewalt, so der Verband.
Veröffentlicht am 14.02.2025 13:19 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht (?)
Pflegen Foto: Pixabay/Bucarama-TLM
HANNOVER (kobinet) Entgegen der allgemeinen Vorstellungen ist Pflege kein Thema, das nur Erwachsene betrifft. In Deutschland kümmern sich laut Bundesregierung rund 480.000 Kinder und Jugendliche um ein pflegebedürftiges Familienmitglied. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) kritisiert, dass es für sie kaum Beratungs- und Unterstützungsangebote gibt und fordert von der niedersächsischen Landesregierung, die sogenannten „Young Carer“ stärker in den Fokus zu rücken.
Veröffentlicht am 14.02.2025 08:20 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Flagge der EU Foto: gemeinfrei
Krautheim / Berlin (kobinet) Die EU-Kommission hat die Antidiskriminierungsrichtlinie aus ihrem Arbeitsprogramm gestrichten. Für den Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK) ist dies ein verheerendes Signal für die Gleichstellung und Barrierefreiheit in Europa. Der Verband kritisiert vor allem, dass Deutschland bei der Richtlinie immer auf die Bremse getreten ist und damit einen entscheidenden Beitrag zum Scheitern dieses wichtigen Vorhabens geleistet hat. Auch von der LIGA Selbstvertretung hagelt es Kritik an diesem Schritt der von Ursula von der Leyen geführten EU-Kommission.
Brüssel / Wien (kobinet) Die Nachrichten aus den USA über die Rücknahme von Maßnahmen zur Vielfalt, Gleichstellung und Inklusion durch Donald Trump haben große Besorgnis in der Behindertenbewegung ausgelöst. Nun zeichnen sich in der Europäische Union abenfalls erhebliche Rückschritte ab. Am 12. Februar 2025 stellte die EU-Kommission ihr Arbeitsprogramm vor. Auf der Liste der „Rücknahmen“ befindet sich die EU-Antidiskriminierungsrichtlinie. Der Österreichische Behindertenrat kritisiert dies aufs Schärfste, denn seit 16 Jahren warten behinderte Menschen auf die Verabschiedung der Antidiskriminierungsrichtlinie. „Die EU-Kommission beerdigt die Antidiskriminierungsrichtlinie. Wir haben nicht über 16 Jahre auf die Verabschiedung dieser Richtlinie gewartet, damit die EU-Kommission jetzt den Vorschlag komplett zurückzieht – ohne Alternativvorschlag. Menschenrechte werden hier mit per Federstrich beerdigt“, wird die Europaabgeordnete Katrin Langensiepen vom Österreichischen Behindertenrat zitiert.
Veröffentlicht am 14.02.2025 05:05 von Hans-Willi Weis in der Kategorie Nachricht (?)
Der Migrationswahlkampf lässt vergessen: Die Taurussen werden noch gebraucht an der Ostfront.
Daher pfleglich damit umgehen und auf keinen Fall abschießen! Foto: Pixabay/Agzam
Staufen (kobinet) Und zwar am 27. Februar. Was am 23. sein wird, weiß jedes Kind, das einen Wahlomat bedienen kann. Doch am 27. Februar? Nun, da kommt die längst überfällige Literaturbeilage Thema „Krieg“.
Mitte Februar kommt sie nicht, weil der Wahlkrampf in unser aller Köpfen das Denken lahmlegt. Und warum ausgerechnet am 27. Februar? Hier die Antwort.
Veröffentlicht am 14.02.2025 05:00 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Foto zeigt Bundessozialgericht in Kassel Foto: Bundessozialgericht
Kassel (kobinet) In einem Urteil von Dezember 2024 stellte das Bundessozialgericht (BSG) in einem Einzelfall fest, dass kein höherer Grad der Behinderung (GdB) als 40 beansprucht werden kann, weil die Klägerin nicht durch erhebliche Einschnitte gravierend in ihrer Lebensführung beeinträchtigt ist. Auf diese Entscheidung macht Henry Spradau in seinem Bericht für die kobinet-nachrichten aufmerksam.
Veröffentlicht am 14.02.2025 04:40 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
info schwarz Foto: Susanne Göbel
Marburg (kobinet) Guter Schulunterricht oder gemeinsames Spielen soll nicht davon abhängen, ob Familien mit blinden oder sehbehinderten Kindern über mehr oder weniger Geld verfügen. Dazu möchte die Deutsche Blindenstudienanstalt (blista) in Marburg ihren Beitrag leisten. Im Dezember wurde die „Deutsche Blinden-Mediathek“ der blista in Betrieb genommen. Ab sofort können Eltern, Frühförder*innen und Lehrkräfte, die blinde oder sehbehinderte Kinder unterstützen, inklusive Kinderbücher, Materialien zum Erlernen der Brailleschrift, speziell entwickelte Lehr- und Lernmittel für den Schulunterricht sowie inklusive Karten- und Gesellschaftsspiele kostenlos ausleihen. Auch der bundesweite Versand der Materialien ist dank der Unterstützung der „Doris-Bulcke-Stiftung“, die den Aufbau und Betrieb dieses Modellprojekts großzügig fördert, kostenlos.
Pforzheim (kobinet) Freund*innen, Familie und Weggefährt*innen haben am 8. Februar 2025 bei einer Trauerfeier in der Brötzinger Christuskirche in Pforzheim Abschied von der überraschend verstorbenen grünen Bundestagsabgeordneten Stephanie Aeffner genommen. Darüber berichtete die Badische Neueste Nachrichten am 8. Februar 2025.
Veröffentlicht am 13.02.2025 10:29 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht (?)
Sparsam mit dem Regler des Heizkörpers umgehen Foto: Pixabay/ri
BERLIN (kobinet) Die Zukunft des Heizungsgesetzes ist bisher noch ungewiss. Setzen sich CDU und FDP mit ihren Vorstellungen durch, dann würde das Gesetz gekippt und stattdessen auf eine reine Marktlösung (CO₂-Preise) bei einem noch unbestimmten sozialen Ausgleich gesetzt, um die Klimaziele zu erreichen. Damit jedoch drohen drastische Mehrkosten für Haushalte. Das Fazit einer gemeinsamen Studie des Öko-Instituts und des Paritätischen Gesamtverbands lautet: „Heizen würde zum Luxus!“
Veröffentlicht am 13.02.2025 10:20 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht (?)
Kultur zeigt immer alle Gesichter des Lebens Foto: Pixabay/Clker-Free-Vector-Images
BERLIN (kobinet) Der Verein KulturLeben Berlin – Schlüssel zur Kultur e.V. ermöglicht Menschen mit geringem Einkommen seit 15 Jahren die Teilhabe am kulturellen Leben. Von 600 Kulturpartnern erhält KulturLeben Berlin nicht verkaufte Karten und vergibt diese kostenlos an Menschen, die sich die Tickets nicht leisten können. Alle Kulturangebote werden von freiwilligen Kultureingebern in die interne Vermittlungssoftware des Vereins eingegeben. Jeder Kulturplatz wird von freiwilligen Kulturvermittlern im persönlichen Telefongespräch an die Kulturgäste vermittelt. Mit einem breitgefächerten Kulturangebot werden rund 29.000 Menschen aller Altersgruppen erreicht, die das Angebot regelmäßig nutzen.
Veröffentlicht am 13.02.2025 08:00 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Logo des Projektes Budgetkompetenz Foto: ISL
Berlin (kobinet) Zu einer bundesweiten Netzwerkveranstaltung zu den Budgets für Arbeit und Ausbildung lädt das Projekt Budget Kompetenz – Initiative zum Budget für Arbeit und Ausbildung am 18. März 2025 von 10:30 bis 16:30 Uhr ins Kleisthaus in Berlin ein. Auf dem Programm stehen neben Grußworten des Bundesbehindertenbeauftragten Jürgen Dusel und von Wiebke Schär von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL), ein Vortrag zu aktuellen politischen Regelungen und Perspektiven für die Budgets von Maik Bäker vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Zudem gibt es Berichte von Betroffenen und von Projektpartner zur Unterstützung behinderter Menschen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt.
Veröffentlicht am 13.02.2025 07:38 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Martin Ladstätter Foto: BIZEPS
Wien (kobinet) „Inklusion bedeutet mehr als nur kleine Anpassungen: UNO-Experte Markus Schefer fordert eine grundlegende Veränderung im Denken. Er warnt, dass gesellschaftliche Entwicklungen zunehmend auch die Rechte von Menschen mit Behinderungen gefährden.“ Darauf macht Martin Ladstätter vom österreichischen Online-Nachrichtendienst BIZEPS in einem Bericht mit dem Titel „Wie sich gesellschaftliche Trends auf Menschen mit Behinderungen auswirken“ aufmerksam. „Inklusion bedeutet, dass alle Menschen – mit oder ohne Behinderung – gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Doch in Deutschland bleibt dieses Ziel oft unerreicht. Der UN-Berichterstatter für die Rechte von Menschen mit Behinderungen, Markus Schefer, kritisiert die bestehenden Strukturen scharf. In einem Interview mit der taz vom 7. Februar 2025 erklärt Schefer, dass die Politik noch immer an einem überholten Verständnis von Behinderung festhält“, heißt es weiter im BIZEPS-Bericht.
Veröffentlicht am 13.02.2025 05:55 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Logo der Lebenshilfe Foto: Lebenshilfe
Berlin (kobinet) Der Bundestag hat noch vor Ende dieser Legislaturperiode das Kosten- und Betreuervergütungsrechtsänderungsgesetz 2025 beschlossen. Die Bundesvereinigung Lebenshilfe appelliert nun an den Bundesrat, diesem Gesetz in seiner Sitzung vom 14. Februar 2025 ebenso zuzustimmen. „Das Gesetz muss als erster Schritt kommen, auch wenn es die versprochene höhere Vergütung von 12,7 Prozent verfehlt und weiterer Verbesserungsbedarf besteht“, fordert Ulla Schmidt, Bundesvorsitzende der Lebenshilfe. Ohne das Gesetz würden Betreuungsvereine und Berufsbetreuer ab 2026 auf ein Vergütungsniveau von 2019 zurückfallen, da Ende 2025 die Inflationsausgleichssonderzahlung endet.
Veröffentlicht am 13.02.2025 05:45 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Logo LWL Foto: LWL Landesverband Westfalen Lippe
Gelsenkirchen (kobinet) „Menschen mit Behinderungen können manchmal nicht länger im eigenen Zuhause betreut werden. Mit dem ‚Betreuten Wohnen in Gastfamilien‘ (BWF) bietet der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) inzwischen rund 700 Menschen mit Behinderungen eine Alternative zum Leben in einer Wohngruppe: Sie leben in einer sogenannten Gastfamilie, die sie bei einer möglichst selbstbestimmten Lebensführung unterstützt.“ Darauf hat der LWL in einer Presseinformation aufmerksam gemacht.
Veröffentlicht am 13.02.2025 05:25 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Tastatur Foto: H.T.
Bremen (kobinet) Die Zentralstelle für barrierefreie Informationstechnik (ZenbIT) hat die Ergebnisse aus dem Überwachungszeitraum 2024 in eine Reihe mit den Ergebnissen der Vorjahre gestellt. An den Zahlen und dem begleitenden Auswertungstext für das Jahr 2024 lässt sich erkennen, dass das Bewusstsein für digitale Barrierefreiheit im Land Bremen gestiegen ist und gleichzeitig noch viel Verbesserungsbedarf besteht. Erstmalig können auch besonders gelungene Angebote als beispielhaft benannt werden. Darauf hat der Landesbehindertenbeauftragte von Bremen, Arne Frankenstein, in seinem neuesten Newsletter aufmerksam gemacht.
Veröffentlicht am 13.02.2025 05:00 von Rita Schroll in der Kategorie Nachricht (?)
Symbol Paragraf Foto: omp
Köln (kobinet) Jeder Mensch möchte sein Leben selbstständig gestalten. Das gilt auch für Menschen mit Behinderungen. Ihnen kann dabei ein sogenanntes Persönliches Budget helfen. Darauf haben alle Menschen mit Behinderung mit entsprechendem Unterstützungsbedarf einen Rechtsanspruch, unabhängig von ihrem Alter oder der Art und Schwere der Behinderung. Das Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben (KSL.NRW) widmet in seiner Schriftenreihe KSL-Konkret die achte Ausgabe dem Thema „Persönliches Budget für Kinder und Heranwachsende“.
Veröffentlicht am 12.02.2025 10:42 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht (?)
Portrait Mirjam-Prahst-Martinez Foto: Special Olympics Deutschland
BERLIN (kobinet) Wenige Wochen vor der Bundestagswahl am 23. Februar 2025 wendet sich Special Olympics Deutschland (SOD) mit „Politischen Forderungen“ an die Öffentlichkeit. SOD-Athletensprecherin Mirjam Prahst Martinez erklärt, warum sie es richtig findet, dass Menschen mit geistiger Beeinträchtigung über das mitbestimmen können, was sie betrifft.
Veröffentlicht am 12.02.2025 09:26 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht (?)
Wahlen entscheiden Foto: Pixabay/ArtRose
STUTTGART (kobinet) Globale Krisen und soziale Ungleichheit führen zu einer Verunsicherung in unserer Gesellschaft und gefährden unsere Demokratie. Am 23. Februar 2025 wird nun ein neuer Bundestag gewählt. Das Gebot der Stunde muss dabei nach Einschätzung des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Baden-Württemberg sein, die soziale Sicherheit zu stärken und für eine offene, vielfältige, inklusive und solidarische Gesellschaft einzutreten. Deshalb ruft der Paritätische Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg alle Wahlberechtigten dazu auf, mit ihrer Stimme ein klares Zeichen für Demokratie und eine sozial gerechte Politik zu setzen: Weil alle zählen!
Veröffentlicht am 12.02.2025 09:12 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht (?)
Die Netzwerksprecherinnen Gertrud Servos (links) und Claudia Seipelt-Holtmann im Landtag von Nordrhein-Westfalen Foto: NetzwerkBüro
MÜNSTER (kobinet) Das „Netzwerk Frauen und Mädchen mit Behinderung / chronischer Erkrankung NRW“ feiert in diesem Jahr sein 30-jähriges Bestehen. Doch statt des Feierns von Erfolgen steht kurz vor der Bundestagswahl die Sorge um das politische Klima im Mittelpunkt. Wenn Unterschiede betont statt Gemeinsamkeiten gesucht werden, wenn Sparzwänge wichtiger werden als Menschenrechte, seien schnell auch grundlegende Rechte von Frauen, Mädchen und anderen behinderten Menschen erneut in Frage gestellt, warnt das Netzwerk.
Veröffentlicht am 12.02.2025 08:59 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht (?)
Beim Workshop zu Aspekten der Barrierefreiheit Foto: Tourismusverband Lausitzer Seenland e.V.
SENFTENBERG (kobinet) Bereits mehr als 120 Schülerinnen und Schüler der fünften und sechsten Klassen wurden an zwei Schulen im brandenburgischen im Lausitzer Seenland wurden für die Themen Barrierefreiheit , Beeinträchtigungen und Inklusion sensibilisiert. Das Netzwerk „Barrierefrei im Lausitzer Seenland“ hat mit dem Workshop „Barrierefreiheit: Für alle wichtig!“ einen bedeutenden Fortschritt in der Arbeit erreicht. Der Workshop wurde im Rahmen des dreijährigen STARK-Förderprojekts durch den Tourismusverband Lausitzer Seenland entwickelt und zielt darauf ab, Kindern ein nachhaltiges Bewusstsein für die Bedeutung von Barrierefreiheit zu vermitteln und sie aktiv einzubinden. Ein weiteres Ziel ist es, auf vorhandene Barrieren in der eigenen Heimatregion aufmerksam zu machen und gleichzeitig aufzuzeigen, welche barrierefreien Lösungen bereits erfolgreich umgesetzt wurden.
Veröffentlicht am 12.02.2025 07:14 von Rita Schroll in der Kategorie Nachricht (?)
gb Geldscheine Foto: Gerhard Bartz
Frankfurt (kobinet) In Deutschland besitzen rund 680.000 Menschen den Pflegegrad 1. Nach Angaben des VdK Hessen-Thüringen nutzen jedoch nur 5,8 Prozent der pflegebedürftigen Menschen den Entlastungsbetrag, obwohl dieser den pflegebedürftigen Menschen als finanzielle Leistung der Pflegeversicherung zusteht. Derzeit beträgt der Entlastungsbetrag 131,00 € monatlich. Diesen Betrag sollen Pflegebedürftige und ihre Angehörigen vorrangig dafür verwenden, Hilfe und Unterstützung in Alltag und Haushalt sowie eine stundenweise Betreuung zu finanzieren.
Veröffentlicht am 12.02.2025 07:08 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Drei rote Ausrufezeichen Foto: ht
Berlin (kobinet) Auf die desaströse Versorgungslage von Menschen im Autismus-Spektrum weist der Verein Aspies angesichts der bevorstehenden Wahl zum Deutschen Bundestag hin. „Tausende autistische Menschen werden durch den Mangel an angemessener Unterstützung und Dienstleistungen im Stich gelassen“, beklagt die bundesweit tätige Interessenvereinigung mit Sitz in Berlin. Dies umfasse alle Lebensbereiche: von Bildung und Beschäftigung bis hin zu psychischer Gesundheit, sozialer Betreuung und Zugang zu Diagnostik. Zusammen mit dem *Europäischen Rat der autistischen Menschen*(EUCAP) hat Aspies e.V. auf seiner Homepage deshalb ein Manifest mit zehn Forderungen veröffentlicht.
Veröffentlicht am 12.02.2025 07:00 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
EU-Schwerbehinderung Foto: EU-Schwerbehinderung
Berlin (kobinet) Mit einem Videobeitrag will der Nachrichtendienst EU-Schwerbehinderung darüber aufklären, wie ein Gesetz entsteht. Dieser 45 minütige Beitrag ist zusammen mit Politiker*innen und Staatssekretär Dr. Rolf Schmachtenberg entstanden. „Viele Menschen denken, in Berlin werden einfach Gesetze beschlossen. Der demokratische Prozess dahinter ist vielen Menschen nicht bekannt. Das wollen wir mit dem Filmbeitrag ändern“, heißt es von EU-Schwerbehinderung. Die Abgeordnete des Europäischen Parlaments, Kathrin Langensiepen, äußert sich in dem Filmbeitrag zudem zum EU-Behindertenausweis und wie es damit weiter geht.
Veröffentlicht am 12.02.2025 06:54 von Rita Schroll in der Kategorie Nachricht (?)
Info blau Foto: Susanne Göbel
Marburg (kobinet) Wie bekomme ich einen Schwerbehindertenausweis oder einen Parkausweis? Wo kann ich eine Braillezeile oder eine Arbeitsassistenz beantragen? Dies sind einige Fragen, die in dem Ratgeber „Antrag auf…“ des Deutschen Vereins der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf (DVBS) erörtert werden. Dieser enthält zudem zahlreiche Tipps aus der Beratungspraxis sowie im Anhang (als zusätzliches Word-Dokument) Adressen der zuständigen Sozialhilfeträger. Der Ratgeber wurde von Dr. Michael Richter, Geschäftsführer der Rechte behinderter Menschen gGmbH, gemäß dem aktuellen Rechtsstand (September 2024) überarbeitet.
Veröffentlicht am 11.02.2025 09:41 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
nora Notruf App Foto: IM NRW / Bernd Thissen
München (kobinet) Heute, am 11. Februar 2025, rückt der Europäische Tag des Notrufs 112 die europaweit einheitliche Notrufnummer in den Fokus. „Dieser Tag ist eine wichtige Gelegenheit, um auf die Bedeutung der 112 aufmerksam zu machen und gleichzeitig die Sensibilisierung für barrierefreie Notrufe zu stärken. Denn für Gehörlose und andere Menschen mit Hörbehinderungen ist es besonders wichtig, in Notsituationen schnell und effektiv Hilfe zu erhalten.“ Darauf macht der Landesverband Bayern der Gehörlosen aufmerksam.
Aachen (kobinet) Die Zeit rückt voran und die Regelungen zur Barrierefreiheit werden Mitte diesen Jahres in einigen Bereichen in Deutschland verschärft. Dabei ist die Barrierefreiheit von Online-Shops nicht nur ein Zeichen von Nutzerfreundlichkeit, sondern wird ab Juni 2025 auch gesetzlich verpflichtend. Mit der Einführung des Barrierefreiheitsstärkungsgesetzes (BFSG) sind Betreiber von Online-Shops gefordert, digitale Hürden abzubauen. Doch wie gut sind Deutschlands Online-Händler darauf vorbereitet? Hierzu hat Buzzmatic in Zusammenarbeit mit DataPulse über 2.400 deutsche Online-Shops einer umfassenden Accessibility-Analyse unterzogen, um den Status quo zu ermitteln. Die Ergebnisse zeigen: Es gibt noch erheblichen Nachholbedarf.
Veröffentlicht am 11.02.2025 05:40 von Rita Schroll in der Kategorie Nachricht (?)
Emoji Inklusion Foto: Aktion Mensch
Hannover (kobinet) Der Sozialverband Deutschland und der Landessportbund (LSB) möchten Beispiele auszeichnen, die zeigen, wie wichtig Inklusion ist und wie sie gelingen kann. „Ehrenamtlich Aktive, Medienschaffende und LSB-Mitgliedsvereine, die sich beispielhaft für das Thema Inklusion einsetzen, können an der Ausschreibung teilnehmen und sich bis zum 4. April 2025 bewerben“, heißt es in der Ausschreibung. Der Inklusionspreis unterteilt sich in die drei nachfolgenden Preise: Ehrenamtspreis, Medienpreis und Sportpreis.
Veröffentlicht am 10.02.2025 13:43 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Cover des Buches von Phil Hubbe mit Cartoon Foto: Phil Hubbe
Kassel (kobinet) Die Wanderausstellung „Kunscht mit Spaß“ wird seit Oktober 2024 hessenweit in Ergänzenden Unabhängigen Teilhabeberatungsstellen (EUTB) sowie in Beratungsstellen der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) gezeigt. Vom 10. – 17. Februar 2025 macht die Ausstellung in Kassel Station, wo diese heute im ECKD Event- und Tagungszentrum in der Wilhelmshöher Allee 256 in 34119 Kassel – gegenüber dem Bahnhof Wilhelmshöhe mit dem Künstler Phil Hubbe eröffnet wurde. Die Wanderausstellung mit Werken des Karikaturisten Phil Hubbe bringt Menschen mit Beeinträchtigungen und Menschen ohne Beeinträchtigung auf humorvolle Weise in den Dialog vor Ort. Jede Ausstellung wird ergänzt durch weitere regionale Künstler:innen mit Beeinträchtigungen, die mit ihren Werken vertreten sind. In Kassel sind Ilse-Lore Krummel-Dreier, Maria Stafyllaraki und Jasmin Hesse dabei.
Veröffentlicht am 10.02.2025 07:20 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Logo: Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen Berlin Foto: Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen Berlin
Berlin (kobinet) Der Berliner Landesbeirat für Menschen mit Behinderungen setzt sich für seine 6. Amtsperiode zum September 2025 neu zusammen. Bis zum 30. März 2025 können sich Vereine und Verbände, zu deren satzungsgemäßen Aufgaben die Unterstützung von Menschen mit Behinderungen gehört, bewerben. Hierzu wurde ein Aufruf anlässlich der Neubildung des Landesbeirats für Menschen mit Behinderungen nach dem Berliner Landesgleichberechtigungsgesetz (LGBG § 25) gestartet. Die Berufung erfolgt zum 10. September 2025; die Amtsperiode dauert fünf Jahre. Als unabhängiges und ehrenamtliches Gremium vertritt der Landesbeirat die Menschen mit Behinderungen auf Landesebene in ihrer Gesamtheit. Er setzt sich für Selbstbestimmung und gleichberechtigte Teilhabe in allen Lebensbereichen im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention ein. Der Beirat berät und unterstützt die oder den Berliner Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderungen und den Senat in allen Fragen, die die Belange von Menschen mit Behinderungen berühren.
Veröffentlicht am 10.02.2025 07:05 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Logo des DBR Foto: DBR
Berlin (kobinet) Mit Spannung blickt der Deutsche Behindertenrat (DBR) auf die bevorstehende Bundestagswahl am 23. Februar 2025. „Um das Augenmerk der politischen Akteur*innen auf die Belange von Menschen mit Behinderungen zu lenken, hat der DBR ein Forderungspapier ausgearbeitet. Dafür bedanken wir uns herzlich. Neben der ausführlichen Fassung gibt es unter dem Titel ‚Inklusion konsequent umsetzen‘ auch die Kernforderungen in konzentrierter Form. Die Forderungen und Positionen haben wir bereits an die Parteien verschickt“, heißt es u.a. im aktuellen Newsletter des Deutschen Behindertenrat, der vor kurzem ins Internet eingestellt wurde.