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Gesundheitsausschuss stellt Weichen für Reform der Patientenberatung

Bundestag Besprechungsraum
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Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Mit einigen Änderungen und zusätzlichen fachfremden Regelungen hat der Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestag den Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Neustrukturierung der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD) gebilligt. Für die Vorlage (20/5334) votierte am Mittwoch die Ampel-Koalition aus SPD, Grünen und FDP, Union und AfD stimmten dagegen, die Linksfraktion enthielt sich. Der Gesetzentwurf soll heute am 16. März im Plenum des Bundestages verabschiedet werden. Dies berichtet der Informationsdienst Heute im Bundestag. Die Debatte ist von 16:05 bis 16:35 Uhr vorgesehen.

Mecklenburg-Vorpommern fördert Bauvorhaben für inklusives Schulsystem

Flagge Bundesland  Mecklenburg-Vorpommern
Flagge Bundesland Mecklenburg-Vorpommern
Foto: Gemeinfrei, public domain

Teterow /kobinet)

Teterow /kobinet) Das Land Mecklenburg-Vorpommern fördert ein Bauvorhaben an der Regionalen Schule Teterow mit 900.000 Euro. An der Schule sollen sich die Bedingungen für Schülerinnen und Schüler mit den sonderpädagogischen Förderschwerpunkten Hören, Sehen sowie körperliche und motorische Entwicklung weiter verbessern. Teterow ist eine von 29 Schulen im Land mit spezifischer Kompetenz.

LWL-Messe der Inklusionsunternehmen in Dortmund mit Über 120 Ausstellenden

Textlogo LWL Für die Menschen, für Westfalen-Lippe
Logo Landesverband Westfalen-Lippe
Foto: LWL Landesverband Westfalen Lippe

Dortmund (kobinet) Zum fünften Mal bot der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) Arbeitssuchenden mit und ohne Behinderung, Expert:innen, potenziellen Gründerinnen und Gründern sowie interessierten Bürgerinnen und Bürgern auf der LWL-Messe der Inklusionsunternehmen am 15. März ein breites Angebot. Auf der Messe, die erstmals in Dortmund stattfand, stellten über 120 Ausstellende – der Großteil davon Inklusionsbetriebe – ihre Arbeit vor.

Auszeichnung für Bioladen & Bistro natürlich in Mainz und Ingelheim

Daumen hoch
Daumen hoch
Foto: Irina Tischer

Nürnberg (kobinet) Die Leser*innen des Magazins Schrot&Korn haben entschieden: Auch in diesem Jahr gehören die natürlich‐Märkte in der Mainzer Neustadt und in Ingelheim zu den besten Bioläden Deutschlands. 2.524 Bioläden hatten sich zur Wahl gestellt, 105 wurden ausgezeichnet. natürlich mainz gewann Silber in der Kategorie „Bietet etwas Besonderes“ und Bronze für die „Atmosphäre“. natürlich ingelheim glänzte zusätzlich in „Beratung“ und „Gesamteindruck“. Die beiden Bioläden sind Inklusionsbetriebe der Gesellschaft für psychosoziale Einrichtungen (gpe) mit Sitz in Mainz.

Sprache prägt unser Denken und schafft Realitäten – so auch der Begriff geistige Behinderung

Jürgen Dusel
Jürgen Dusel
Foto: Henning Schacht

Berlin (kobinet) „Sprache prägt unser Denken und schafft Realitäten“, so titelt der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung Jürgen Dusel die neueste Ausgabe seines Inklusions-Newsletters. „Nicht erst seit diesem Jahr stelle ich mir die Frage, welche Wirkung die Bezeichnung ‚geistige‘ Behinderung auf Menschen hat. Deshalb habe ich mit Fachleuten aus den Bereichen der Rechts- und Sozial- und Sprachwissenschaften sowie der Pädagogik und Medizin, vor allem aber mit Expert*innen in eigener Sache, ein Fachgespräch darüber geführt, ob die seit den sechziger Jahren verwendete Bezeichnung noch zeitgemäß ist oder ob es eine bessere Bezeichnung braucht“, berichtet Jürgen Dusel.

25 Jahre Ohrenkuss – 50. Ausgabe des Ohrenkuss-Magazins erscheint

Zahl 25
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Foto: ht

Bonn (kobinet) Im März 2023 erscheint die 50. Ausgabe des Ohrenkuss-Magazins und Ohrenkuss wird 25 Jahre alt. Das Jubiläumsheft hat das Thema FREUNDSCHAFT. 50 Autor*innen mit Down-Syndrom haben an dieser Ausgabe mitgeschrieben. „Das ist ein 25-jährige Ohrenkuss-Heft, das wir Menschen mit Down-Syndrom schreiben. Darum müssen wir ja groß feiern, wenn es ja die ganze Heft mit geschriebenen Texten von 50 Menschen mit Down-Syndrom geschrieben sind, und das finde ich toll“, erklärt Autorin Anna-Lisa Plettenberg.

Barrieren im öffentlichen Raum und in den Köpfen abbauen

Wilfried Oellers
Wilfried Oellers
Foto: Wilfried Oellers

Berlin (kobinet) Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion veranstaltete am 13. Mai ein digitales Fachgespräch zum Thema Barrierefreiheit. Dazu erklärt Wilfried Oellers, Teilhabebeauftragter der Fraktion: „Barrieren gibt es nicht nur im öffentlichen Raum, sondern bisweilen leider noch immer auch in den Köpfen einzelner Mitmenschen. Umso wichtiger ist es, Barrieren dort abzubauen, wo dies nur irgend möglich ist. Finales Ziel sollte ein inklusiver Sozialraum sein, der niemanden ausschließt – egal ob mit oder ohne Handicap.“

Gibt es einen Generationendissens in der Haltung zum Krieg? – Über gesinnungsethische Militanz in der meinungspolitischen Elite

sitzt auf einer Bank am Wald
Hans-Willi Weis
Foto: Hans-Willi Weis

Staufen (kobinet) Einmal über den Tellerrand geschaut: Behinderte haben auch zu anderen als nur behinderten-spezifischen Themen einiges zu sagen. Beispielsweise zum Thema Debattenkultur in der aktuellen politischen Auseinandersetzung. Was ich diesbezüglich beobachte und wie ich es mir im zeitgeschichtlichen Entwicklungszusammenhang erkläre, bringen meine folgenden Überlegungen zum Ausdruck.

Diversität im Barbie-Haus

Katharina Müllebner
Katharina Müllebner
Foto: BIZEPS

Wien (kobinet) Mit der „Diversität im Barbie-Haus“ hat sich Katharina Müllebner in einem Kommentar für den österreichischen Online-Nachrichtendienst BIZEPS beschäftigt. „Seit 2009 gibt in der Barbie-Linie ‚Fashionistas‘ vielfältigere Barbies mit unterschiedlichen Hautfarben, Körperformen und schließlich auch mit Behinderungen. Das war in den 2000er Jahren und damit ist endlich auch das Thema Inklusion ins Barbie-Land eingezogen“, schreibt Katharina Müllebner in der Einleitung zu ihrem Kommentar.

ABiD Institut und Rosa-Luxemburg-Stiftung laden zu Kolloquium ein

Logo mit den Buchstaben IB&P sowie dem Text ABiD-Institut Behinderung & Partizipation
Logo des ABiD-Institut Behinderung & Partizipation
Foto: ABiD-Institut B&T

BERLIN (kobinet) Das Institut „Behinderung und Partizipation“ des Allgemeinen Behindertenverbandes in Deutschland und die Rosa-Luxemburg-Stiftung laden zum 24. März 2023 nach Berlin ein. Nach dem 1. Kolloquium im Dezember 2022, das im Gedenken an Dr. Ilja Seifert gestanden hatte und an Menschen mit Behinderungen in Ostdeutschland erinnerte, wird nun das zweite Kolloquium die Rolle von Menschen mit Behinderungen bei den Volkskammerwahlen im Jahr 1990 beleuchten.

Sensibilisierung von barrierefreier Lehre weiter fördern

Laptop aus dem sich digitale Bilder und Blätter herausbewegen
Digitale Portale spielen auch in der Lehre eine wichtige Rolle
Foto: Pixabay/PublicDomainPictures

BIELEFELD (kobinet) Die Stiftung Innovation in der Hochschullehre fördert bundesweit acht Projekte, um digitale Portale als innovationsbefördernde Akteure zu stärken. Die Universität Bielefeld ist mit dem Portal „Digital Accessibility Checking and Simulation“ (Dachs) der Zentralen Anlaufstelle Barrierefrei (ZAB) unter den Geförderten. Die Förderhöhe für das Projekt beträgt rund 500.000 Euro für den Zeitraum vom 2023 bis 2026.

Sozialverband fordert 29-Euro-/9-Euro-Ticket für inklusiven ÖPNV

rote E-Lok
Zug im Gelände
Foto: Pixabay/Didgeman

BERLIN (kobinet) Der Landesverband des Sozialverbandes Deutschland (SoVD) fordert von CDU und SPD bei den Koalitionsverhandlungen das 29-Euro-/9-Euro-Sozialticket in Berlin fortzuführen und zugleich Brandenburg mit „ins Boot“ holen, und so die im Personenbeförderungsgesetz verlangte Barrierefreiheit zu gewährleisten, Außerdem kann und muss der ÖPNV nach den Worten der SoVD-Landesvorsitzenden Ursula Engelen-Kefer einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leisten.

Masterclasses 2023 mit renommierten Coaches

Tänzer auf einer grünen Fläche liegend bei dunklem Hintergrund. Links oben Termin für diese Veranstaltung
Michael Turinsky in seiner Performance „Precarious Moves“
Foto: Loizenbauer

BONN (kobinet) Kunst- und Kulturschaffende, die ihre Arbeit inklusiv gestalten wollen, haben auch in diesem Jahr wieder die Möglichkeit an den mixed-abled Masterclasses der Un-Label Performing Arts Company teilzunehmen. Dafür konnten herausragende, national und international anerkannte Coaches gewinnen werden. .

Neues Buch: Wer Inklusion will, findet einen Weg. Wer sie nicht will, findet Ausreden

Porträt von Raul Krauthausen
Raul Krauthausen
Foto: Raul Krauthausen

Berlin (kobinet) „Wer Inklusion will, findet einen Weg. Wer sie nicht will, findet Ausreden“, so lautet der Titel eines heute, am 14. März 2023, erschienenen Buches von Raul Krauthausen. Das Buch ist ab heute im Buchhandel erhältlich. „Inklusion ist ein Menschenrecht, das noch immer viel zu oft vergessen, ausgespart und nicht mitgedacht wird. Das muss sich ändern“, erklärte Raul Krauthausen zur Buchveröffentlichung.

Veranstaltung im Thüringer Landtag: Inklusive Schule ist ein Menschenrecht

Logo: LIGA Selbstvertretung Thüringen
LIGA Selbstvertretung Thüringen
Foto: LIGA Selbstvertretung Thüringen

Erfurt (kobinet) Die LIGA Selbstvertretung Thüringen lädt am 21. März von 15:00 bis 17:00 Uhr zu einer Podiumsdiskussion mit dem Titel „Inklusive Schule – Miteinander ins Gespräch kommen für ein reformiertes Thüringer Schulgesetz“ in den Landtag Thüringen, Jürgen Fuchs-Straße 1, 99096 Erfurt, 1.01 ein. „Inklusive Schule ist ein Menschenrecht. Artikel 24 der UN Behindertenrechtskonvention weist ausdrücklich darauf hin. Trotzdem gibt es in Thüringen Bestrebungen, das Förderschulsystem weiter auszubauen. Und das macht nicht einmal für die Wirtschaft Sinn“, erklärte Andrea Grassow, stellvertretende Geschäftsleiterin der LIGA Selbstvertretung Thüringen.

Bremische Bürgerschaft: Antrag für ethisch verantwortliche nicht-invasive Bluttests

Flagge Bundesland Bremen
Flagge Bundesland Bremen
Foto: Gemeinfrei, public domain

Bremen (kobinet) Gemeinsam haben die demokratischen Fraktionen der Bremischen Bürgerschaft vergangene Wochen den Dringlichkeitsantrag „Verantwortungsvoll und gemeinsam eine Grundlage für eine sachgerechte, ethisch verantwortliche und rechtssichere Anwendung von nicht-invasiven Pränataltests schaffen“ eingebracht. Der Beschluss der Bremer Bürgerschaft fordert den Senat auf eine Bundesratsinitiative zu starten. Kernforderung der Bremer Bundesratsinitiative soll sein: Monitoring zur Umsetzung und zu den Folgen des Beschlusses der Kassenzulassung von nicht-invasiven Pränataltests und die Einrichtung eines interdisziplinären Expert:innengremiums, das die rechtlichen, ethischen und gesundheitspolitischen Grundlagen der Kassenzulassung des nicht invasiven Pränataltest (NIFT) zu prüfen hat.

Wir müssen die Gesetze verändern, um die Situation zu verbessern

Flagge Schweiz
Flagge Schweiz
Foto: public domain

Bern (kobinet) Wir müssen die Gesetze verändern, um die Situation zu verbessern. Freiwilligkeit reicht nicht“, mit dieser Aussage bringt der Bundespräsident der Schweiz, Alain Berset, auf den Punkt, was vielen behinderten Menschen weltweit schon lange klar ist. Der schweizerische Bundesrat will deshalb, einem Bericht der Online-Ausgabe der Zeitschrift Blick zufolge, Arbeitgebende dazu verpflichten, „zumutbare“ Massnahmen zu treffen, damit Mitarbeitende mit Behinderungen gleichgestellt einer Arbeit nachgehen können. Sie sollen im Arbeitsleben „explizit“ vor Diskriminierung geschützt werden, wird die Absicht des Bundesrat von Blick wiedergegeben. Auch in Sachen Barrierefreiheit soll mittels nun zu erarbeitender Gesetzesreformen in der Schweiz vieles in Sachen Gleichstellung behinderter Menschen besser werden.

Projekt Fernassistenz nimmt Fahrt auf und sucht Mitarbeiter*in

Symbol Fragezeichen

Kassel (kobinet) Per Busch aus Kassel hat zusammen mit anderen Akteur*innen ein neues Projekt gestartet. Damit wollen sie die Entwicklung einer Plattform für professionelle Fernassistenz vorbereiten und barrierefreie Arbeitsplätze schaffen. Nachdem die Stiftung der Aktion Mensch Mittel für eine Projektplanungsphase bewilligt hat, hat Per Busch nun auf seiner Internetseite eine Stellenausschreibung für eine erste dreimonatige Beschäftigung im Rahmen des Projektes veröffentlicht, aus der bei Weiterbewilligung eine dreijährige Beschäftigung im Rahmen des Projektes werden könnte. Gesucht werden blinde oder sehbehinderte Menschen, die sich für das Thema Fernassistenz interessieren.

Jürgen Thewes erhielt Bundesverdienstkreuz am Bande

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Völklingen (kobinet) Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat am 9. März in der Erzhalle der Weltkulturerbestätte Völklinger Hütte fünf Frauen und sechs Männer aus dem Saarland mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Mit dabei war Jürgen Thewes, der für seine vielfältigen Tätigkeiten als Werkstattrat und in der Bundesvereinigung der Werkstatträte mit dem Verdienstkreuz am Bande ausgezeichnet wurde.

Die Welt mit Behinderungserfahrung nachzeichnen

Logo barrierefrei aufgerollt Kopfhörer mit Schriftzug
Logo barrierefrei aufgerollt
Foto: BIZEPS

WIEN (kobinet) Leider gibt es immer noch viel zu wenige Menschen mit Behinderungen, die Zugang zum journalistischen Beruf bekommen haben und so das Leben und das Geschehen aus einem Blickwinkel mit Behinderungserfahrung nachzeichnen können. Das Projekt „barrierefrei aufgerollt“ von BIZEPS – Zentrum für Selbstbestimmtes Leben in Wien hat jetzt in der aktuellen Podcast-Folge mit Luca Kielhauser gesprochen, der gerade eine Ausbildung im ORF macht.

CDU/CSU will Barrieren abbauen, aber keine Verpflichtung privater Anbieter zur Barrierefreiheit

Nach rechte zeigende Pfeile in Schwarz, Rot und Gel. Darunter die Worte CDU/CSU Franktion im Deutschen Bundestag
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Foto: CDU/CSU Bundestagsfraktion

Berlin (kobinet) „Barrieren abbauen – Bewusstsein schaffen – Teilhabe für alle und überall ermöglichen“, lautet der Titel einer digitalen Fachtagung, zu der die Bundestagsfraktion der CDU/CSU am 13. März geladen hatte. Allein schon die Tatsache, dass fast 200 Teilnehmer*innen der Einladung gefolgt sind, machte deutlich, wie nötig es ist, endlich entsprechende Regelungen für eine umfassende Barrierefreiheit zu verabschieden. Der Beauftragte der CDU/CSU Bundestagsfraktion für die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen, Wilfried Oellers, machte zwar die Notwendigkeit für eine umfassende Barrierefreiheit deutlich, betonte jedoch auch, dass die Unionsfraktion keine Verpflichtung zur Barrierefreiheit für private Anbieter von Dienstleistungen und Produkten vorschreiben, sondern lediglich die Berücksichtigung angemessener Vorkehrungen mit einer Übergangsfrist von fünf Jahren gesetzlich verankern will.

Es gibt dringenden Aufklärungsbedarf zu Induktionsanlagen

Drei Frauen vor einer Werbetafel, die über Kommune inklusiv informiert
Sie setzen sich für bessere Aufklärung und gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigung des Hörapparates ein
Foto: Liliane Herzberg

ERLANGEN (kobinet) Das Projekt „Kommune Inklusiv Erlangen“ ist ein Projekt des Zentrums für selbstbestimmtes Leben Behinderter, das sich für die Vision stark macht, jedes Mitglied der Stadtgesellschaft ein selbstbestimmtes und gleichberechtigtes am gesellschaftlichen Leben in Erlangen zu ermöglichen. In dem Zusammenhang prüfen die Projektbeteiligten gegenwärtig in zahlreichen öffentlichen Gebäuden wie der Universität, Museen, Veranstaltungssälen oder Konferenzräumen das Vorhandensein und Funktionieren von Induktionsanlagen. Sie ermöglichen Menschen mit Beeinträchtigung des Hörvermögens diese Teilnahme am gesellschaftlichen Leben.

Entscheidung des Landessozialgericht (LSG) Sachsen-Anhalt zum Wegeunfall

Goldene Statue Justitia mit Schwert und Waage
Justitia
Foto: Sang Hyun Cho auf Pixabay

Greifswald/Halle (kobinet) Das Landssozialgericht (LSG) Sachsen-Anhalt in Halle hat in einem Urteil von Dezember 2022 festgestellt, dass kein Unfallversicherungsschutz vorliegt, wenn der Arbeitsweg durch das Anbringen einer Frostschutz-Abdeckung an der Autoscheibe unterbrochen wird und Versicherte dabei einen Unfall erleiden. Über diese Entscheidung berichtet Henry Spradau für die kobinet-nachrichten.

150 Interviews rund um die Gehörlosenwelt

Symbol Gebärdensprache
Symbol Gebärdensprache
Foto: Schweizer Eidgenössisches Departement des Innern

Röthenbach (kobinet) Seit 2010 publiziert Judit Nothdurft Experteninterviews von und für Hörbehinderte / Gehörlose auf www.deafservice.de. Mittlerweile hat sie über 150. Experteninterview auf dem Portal www.deafservice.de eingestellt. Diesmal wurde der international erfolgreiche gehörlose Animationsfilmemacher Christopher Buhr interviewt, dessen Animationsfilm „Gretas Storm“ seit 2021 bereits auf sechs Kontinenten gezeigt wurde.

Christine Steger ist neue Behindertenanwältin Österreichs

Christine Steger und Johannes Rauch
Christine Steger und Johannes Rauch
Foto: Österreichisches Sozialministerium / Udo Mittelberger

Wien (kobinet) „Christine Steger ist neue Behindertenanwältin Österreichs“, dies vermeldet der österreichische Online-Nachrichtendienst BIZEPS. Die Behindertenanwältin bzw. der Behindertenanwalt vertritt die Interessen aller Menschen mit Behinderungen in Österreich. Nach dem Ableben von Amtsinhaber Hansjörg Hofer im September 2022 hat Sozialminister Johannes Rauch heute Christine Steger zur neuen Behindertenanwältin für Österreich bestellt. Sie ist Vorsitzende des unabhängigen Monitoring Ausschusses zur Überwachung der Rechte von Menschen mit Behinderungen“, vermeldete BIZEPS am 11. März 2023.

Wie die Hörer den IGEl-Podcast sehen und wo der IGEL dieses Mal hinschaut

Logo des Podcast IGEL: Inklusion Ganz EInfach Leben
Logo des Podcast IGEL
Foto: Sascha Lang

Bad Segeberg (kobinet) „Wie die Hörer den IGEl sehen und wo der IGEL dieses Mal hinschaut“, so lautet der Titel der 101. Episode des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL), den Sascha Lang nun veröffentlicht hat. Der Macher des IGEL-Podcast greift dabei einige Hörer*innenrückmeldungen auf, die er zum 100. Geburtstag des Podcat bekommen hat und wagt einen Blick in die Glaskugel, wie es mit dem Podcast weitergeht.

Bilder für Leichte Sprache zum Thema gesundheitsbezogene Selbsthilfe

Symbol Information

Mainz (kobinet) Die LAG Selbsthilfe Rheinland-Pfalz hat eine Online-Galerie mit Leichte-Sprache-Bildern zum Themenfeld „Gesundheitsbezogene Selbsthilfe“ erstellt. Die Bilder können nach dem Akzeptieren der Nutzungsvereinbarung kostenfrei heruntergeladen werden. Es ist auch möglich, Begriffe zeichnen zu lassen, die für die eigene Arbeit relevant sind.

Momentaufnahme 296

Schneeglöckchen im Schnee
Schneeglöckchen im Schnee
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Frühling kommt erneut

Auf alte Torheiten folgen

Neue Torheiten (Kobayashi Issa)

1. bundesweites Vernetzungstreffen der Selbstvertretung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung

Logo bbe e.V.
Logo Bundesverband behinderten und chronisch kranker Eltern e. V.
Foto: bbe e.V.

Uder (kobinet) Im Sommer 2022 fragte Justus aus dem Havelland – ein
rollstuhlfahrender 12-Jähriger – beim Bundesverband behinderter Eltern (bbe) an, wer eigentlich die Interessen von Kindern und Jugendlichen mit unterschiedlichen Behinderung aus der eigenen Sicht mit Politiker*innen des Bundestages bespricht. Die Akteur*innen vom bbe wussten keine Antwort, aber eine Idee war geboren. Eine bundesweite Selbstvertretung behinderter Kinder und Jugendlicher muss her! Darum lädt der bbe Kinder und Jugendliche mit unterschiedlichen Behinderungen und chronischen Erkrankungen zwischen 10 und 25 Jahren ein, sich bundesweit zu vernetzen. Vom 14. – 16. April 2023 findet eine Präsenztagung in der Bildungsstätte Eichsfeld in Uder (Thüringen) – 30 Minuten von Göttingen
entfernt, statt, für die noch Anmeldungen möglich sind.

Exklusivtraining mit Judo-Weltmeisterin

Männliche und weiblicher Judoka auf einer  Matte in einer Sporthalle mit hoher Fensterfront
Judo-Weltmeisterin Anna-Maria Wagner mit ID-Judoka Bastian Wind bei einer Übungserläuterung
Foto: Gold-Kraemer-Stiftung / Gero Mueller-Laschet

KÖLN (kobinet) Die Special Olympics World Games kommen 2023 erstmals nach Deutschland und finden vom 17. bis 25. Juni in Berlin statt. Rund 100 Tage vor den Eröffnungsfeierlichkeiten im Berliner Olympia-Stadion trafen die ID-Judoka am Olympiastützpunkt Rheinland in Köln zu einem exklusiven Vorbereitungstraining mit der Judo-Weltmeisterin von 2021 und Bronzemedaillengewinnerin bei den Olympischen Spielen in Tokio 2022 im Halbschwergewicht, Anna-Maria Wagner, zusammen.

Jürgen Dusel im Gespräch mit Lea Streisand am 16. März

Plakat zum Talk von Jürgen Dusel mit Lea Streisand
Plakat zum Talk von Jürgen Dusel mit Lea Streisand
Foto: Bundesbehindertenbeauftragter

Berlin (kobinet) Am 16. März um 19:00 Uhr sprechen der Bundesbehindertenbeauftragte Jürgen Dusel und Autorin Lea Streisand über die Bedeutung von Kunst und Kultur für eine inklusive Gesellschaft. Natürlich wird es auch viel um die Werke und das Leben von Lea Streisand selbst gehen. Die Talk-Reihe von Jürgen Dusel findet zum ersten Mal live im Babylon, Rosa-Luxemburg-Straße 30, in 10178 Berlin statt. Musikalisch begleitet wird der Talk von Zuckerklub. Lea Streisand erklärte 2016 in der taz über die Musik der Band: „Zuckerklub ist schönster Isolationistenpop. Ich werde wohl wieder ein paar Wochen lang nichts anderes hören.“

ENIL führt Crip Camp für junge behinderter Menschen in Strassbourg durch

Logo: ENIL - European Network on Independent Living
Logo: ENIL – European Network on Independent Living
Foto: ENIL

Straßburg (kobinet) Das Europäische Netzwerk zum selbstbestimmten Leben behinderter Menschen (ENIL) veranstaltet für junge Menschen mit Behinderungen ein Crip Camp zum Thema „Disability Rights In Times Of Conflict and Calamity“ vom 12. bis 17. Juni 2023 in Strassbourg. Dort kam man alles Wichtige zu Menschenrechten, Demokratie und über aktuelle Geschehnisse lernen. Bewerber*innen sollten zwischen 18 und 30 Jahren alt sein, Umgangssprache ist Englisch. Darauf weist die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) hin.

Sozialverbände fordern schnelle politische Maßnahmen gegen Armut

Geldscheine
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Foto: Irina Tischer

HANNOVER / STUTTGART (kobinet) Angesichts der armierenden Zahlen der Neuauflage des Armutsberichts des Paritätischen Wohlfahrtsverbands fordern Sozialverbände in mehreren Bundesländern schnelle Maßnahmen der Politik. Die Bekämpfung von Kinder- und Altersarmut sowie sichere Löhne müssen nach den Forderungen der Verbände im Fokus der politischen Entscheidungen stehen

Freie Hansestadt Bremen schult Mitarbeitende zum Thema Demenz

Zwei Gesicher schauen in entgegengesetzt Richtung. Eine Lupe zeigt nicht zusammenpassende Mosaikteilchen
Demenz – wenn sich die Bilder nicht mehr von selbst zusammensetzen
Foto: Pixabay/geralt

BREMEN (kobinet) Auf Initiative der Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz waren am Donnerstag alle Mitarbeitenden der Bremer Senate eingeladen, sich zum Thema Demenz informieren zu lassen. Der „Kompaktkurs Demenz“ wurde dafür von der Koordinierungsstelle der Demenz Partner Initiative der Deutschen Alzheimer Gesellschaft in digitaler Form durchgeführt. Das Angebot für die Mitarbeitenden erfolgte im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements.

Mehr Kinovorstellungen zum DOK.fest in München

Kur-Theater Hennef, Saal mit Blick auf die Leinwand von Chaos966

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MÜNCHEN (kobinet) Das DOK.fest München setzt die Entwicklung der vergangenen Jahre fort und ermöglicht auch in diesem Jahr einem bundesweiten Publikum den Zugang zu internationalen Filmen, die ansonsten in Deutschland nicht zu sehen wären. Es findet auch im Jahr 2023 dual statt: Rund 130 Filme werden vom 3. bis 14. Mai in Münchner Kinos zu sehen sein – und fast alle zudem vom 8. bis 21. Mai zuhause auf der digitalen Leinwand.

Armut deutlich größer als angenommen

Person, welche die leeren Hosentaschen nach außen kehrt
Nicht der Einzige mit leeren Taschen
Foto: Pixabay/1820796

BERLIN (kobinet) Der Paritätische Wohlfahrtsverband hat eine überarbeitete Neuauflage seines Armutsberichts 2022 vorgelegt und korrigiert damit seinen im letzten Juni veröffentlichten Armutsbericht. Die Überarbeitung war notwendig geworden, weil das Statistische Bundesamt nach bereits im letzten Jahr veröffentlichten Erstergebnissen zu den Armutsquoten jetzt Endergebnisse für das Berichtsjahr 2021 mit zum Teil gravierenden Abweichungen vorlegte.

Würdigung und Vernetzung inklusiv arbeitender Unternehmen in Hamburg

Ulrike Kloiber
Ulrike Kloiber
Foto: privat

Hamburg (kobinet) Wenn man mit Ulrike Kloiber spricht, die seit 1. Oktober 2021 Senatskoordinatorin für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen (SkbM) in Hamburg ist, wird schnell deutlich, wie wichtig ihr die Inklusion in allen Lebensbereichen ist. Im Gespräch mit kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul, der die Senatskoordinatorin vor kurzem im Rahmen einer Tour zu guten Nachrichten zur Inklusion besucht hat, verwies sie u.a. auf einen besonderen Neujahrsempfang, den sie vor kurzem für und mit inklusiv arbeitenden Unternehmen aus Hamburg durchgeführt hat. Ein gutes und nachahmenswertes Instrument zur Würdigung deren Aktivitäten und zur Vernetzung.

DIN-Empfehlungen für Leichte Sprache können kommentiert werden

roter Kreis mit Text Leichte Sprache
Leichte Sprache
Foto: Netzwerk Leichte Sprache

Berlin (kobinet) Seit über drei Jahren arbeiten eine Reihe von Akteur*innen an einer Emfehlung für Übersetzungen in Leichte Sprache. Nach intensiven Beratungen wurde nun der Entwurf der DIN SPEC 33429 „Empfehlungen für Deutsche Leichte Sprache“ veröffentlicht. Bis zum 3. Mai kann das kostenfrei zugängliche Dokument, das Minimalstandards für zukünftige Übersetzungen in Leichte Sprache formuliert, öffentlich kommentiert werden, um Änderungen anzuregen.

Negativpreis Barriere-Bambi an Radiosender rbb 88.8 vergeben

Portraitfoto des Bundestagsabgeordneten Sören Pellmann
Sören Pellmann, Die Linke, MdB
Foto: Inga Haar / Deutscher Bundestag

Berlin (kobinet) Am 7. März vergab der Leipziger Bundestagsabgeordnete sowie Sprecher für Inklusion und Teilhabe der Bundestagsfraktion DIE LINKE, Sören Pellmann, gemeinsam mit dem Allgemeinen Behindertenverband in Deutschland (ABiD) den Negativpreis „Barriere-Bambi“ 2023 an den öffentlich-rechtlichen Radiosender rbb 88.8. Damit wurde auf die nicht sichtbaren Barrieren im Alltag und die besondere Verantwortung des öffentlich-rechtlichen Radios hingewiesen.

Behinderte Menschen bei der Pflege weiterhin abgehängt

Ulla Schmidt
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Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Bei der am 9. März durchgeführten Anhörung im Bundesgesundheitsministerium wurde das Pflegeunterstützungs- und -entlastungsgesetz beraten. Nicht reformiert werden soll allerdings der Paragraf § 43 a im Sozialgesetzbuch (SGB) XI, der die Leistungen für Menschen mit Behinderung regelt. Darin sieht die Bundesvereinigung Lebenshilfe eine massive Benachteiligung und fordert seit langem eine Neuregelung.