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Newsletter des Deutschen Behindertenrats für Oktober 2023

Buchstaben dbr - klein geschrieben mit Halbkreis von blauen Punkten sowie Name Deutscher Behidnertenrat rechts daneben
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Foto: DBR

Kassel (kobinet) Der Newsletter des Deutschen Behindertenrats (DBR) über die Aktivitäten des Bündnisses im Oktober 2023 wurde auf der Internetseite des DBR eingestellt. Ein Thema ist die Entwicklung eines Aktionsplan für ein diverses, inklusives und barrierefreies Gesundheitswesen, bei dem der DBR andere Vorstellungen von Partizipation als das Bundesgesundheitsministerium hat. Zudem gibt es im Newsletter die Ankündigung für die Welttagsveranstaltung des DBR am 1. Dezember in Berlin, für die nun Anmeldungen entgegengenommen werden.

Leitlinien zur Deinstitutionalisierung

Logo Deutsches Institut für Menschenrechte
Logo Deutsches Institut für Menschenrechte
Foto: Logo Institut für Menschenrechte, CC BY-SA 4.0 (https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=61713390)

Berlin (kobinet) Die UN-Behindertenrechtskonvention verpflichtet Vertragsstaaten dazu, Sondereinrichtungen abzubauen und Unterstützung personenzentriert und ambulant bereitzustellen. Die neuen Leitlinien des UN-Ausschusses benennen hierfür konkrete Umsetzungsschritte für die Deinstitutionalisierung. Mit einer Informationsschrift fasst die Monitoringstelle UN-Behindertenrechtskonvention beim Deutschen Institut für Menschenrechte die Leitlinien zur Deinstitutionalisierung mit den Vorgaben des UN-Ausschusses für die Rechte von Menschen mit Behinderungen zum Abbau von Sondereinrichtungen zusammen und zeigt die für die Situation in Deutschland besonders relevanten Inhalte auf. Die Informationsschrift kann sowohl in herkömmlicher als auch in Leichter Sprache kostenfrei heruntergeladen werden.

Katrin Langensiepen bewirbt sich für die Wiederwahl zum Europaparlament

Katrin LANGENSIEPEN im Europaparlament in Brüssel
Katrin LANGENSIEPEN im Europaparlament in Brüssel
Foto: European Union 2019 – Source : EP

Karlsruhe (kobinet) Seit 2019 ist Katrin Langensiepen Europaabgeordnete für die Grünen. „Nächstes Jahr wird in Europa wieder gewählt und ich möchte mich auf dem kommenden Bundesparteitag (BDK) um ein weiteres Mandat bei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN bewerben“, postete die u.a. auch behindertenpolitisch äusserst engagierte Katrin Langensiepen auf X. Sie ist eine von wenigen behinderten Menschen im Parlament und u.a. stellvertretende Vorsitzende des Sozialausschusses des Europaparlaments. Die Wahl zum Europäischen Parlament findet im Zeitraum vom 6. bis 9. Juni 2024 in den verschiedenen EU-Ländern statt. Die Bundesdelegiertenkonferenz, der Parteitag der Grünen, bei dem auch die Liste für die Europawahl gewählt wird, findet vom 23. bis 26. November in Karlsruhe statt.

Medien für alle: Barrierefreiheit ist auch eine Frage der Haltung

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München (kobinet) Nichts prägt unsere Gesellschaft so sehr wie die Medien. Aber nur wer Medien nutzen kann, hat auch die Möglichkeit zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Immer mehr private Medienhäuser engagieren sich für mehr Barrierefreiheit. Inzwischen sind sie auch gesetzlich dazu verpflichtet regelmäßig darüber zu berichten. Seit mehr als zehn Jahren fragen die Medienanstalten in einem jährlichen Monitoring den Stand der Dinge ab. Darauf haben die medienanstalten auf ihrer Internetseite aufmerksam gemacht.

Vortrag: Das Absurde hat einen Superlativ: „Werkstätten“ und inklusiver Arbeitsmarkt

Ulrich F. Scheibner
Ulrich F. Scheibner
Foto: Gabriele Scheibner

Hamburg (kobinet) „Das Absurde hat einen Superlativ: ‚Werkstätten‘ und inklusiver Arbeitsmarkt“, so lautet der Titel eines Vortrags von Ulrich F. Scheibner, ehemaliger Geschäftsführer der Bundesarbeitsgemeinschaft der „Werkstätten“ für behinderte Menschen. Das ZeDiS – Zentrum für Disability Studies an der Evangelischen Hochschule für Soziale Arbeit & Diakonie. Stiftung Das Rauhe Haus in Hamburg lädt für Dienstag, den 7. November 2023 von 18:30 – 20:00 Uhr im Rahmen seiner Ringveranstaltung mit dem Titel „Was meint ‚Inklusiver Arbeitsmarkt‘? Beiträge zur Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der (Erwerbs-)Arbeitsgesellschaft“ zu dieser Online-Veranstaltung ein.

Momentaufnahme 323

Herbstlicher Wald auf den Hügeln von Zittauer Gebirge und mit dunklen Wolcken bedeckter Himmel
Zittauer Gebirge
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Wenn du besonders ärgerlich und wütend bist, erinnere dich, dass das Leben nur einen Augenblick währt. (Marc Aurel)

Rauchmelder alarmiert mit visuellen Signalen

Bild zum Rauchmelder mit Gebärdensprache
Bild zum Rauchmelder mit Gebärdensprache
Foto: Bellmann Visit Rauchmelder

Röthenbach (kobinet) Gewöhnliche Rauchmelder warnen mit einem lauten durchdringenden Alarm potenzielle Brandopfer in der Wohnung oder im Haus vor Feuer und Rauch. Sie sollen vor allem verhindern, dass Menschen im Schlaf von einem Brand überrascht werden. Da Hörbehinderte und Gehörlose diese akustischen Signale gar nicht wahrnehmen können, brauchen sie visuelle Informationen. Genau diese Anforderungen erfüllt der Visit Rauchmelde-Sender BE 1481 von der Firma Bellman & Symfon. Dieser Rauchmelder ist Teil des Visit Smart Home Systems und hilft das Zuhause zu überwachen. Wenn der Sender Rauch und Schwelbrände entdeckt, leitet er den Alarm direkt an die Visit-Empfänger (z.B. tragbarer Empfänger, Tischblitzlampe usw.) weiter. Diese machen durch Blitzsignale auf die Brandgefahr aufmerksam und so können sich Hörbehinderte/Gehörlose rechtzeitig aus der Gefahrenzone entfernen. Darauf weist Judit Nothdurft in einer Presseinformation hin.

Regelmäßiges Vorlesen in Einfacher Sprache in Wiesbaden

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Wiesbaden (kobinet) An jedem letzten Freitag im Monat wird in der Mauritius-Mediathek Wiesbaden (Hochstättenstraße 6-10, 65183 Wiesbaden) in kleiner Runde in Einfacher Sprache vorgelesen. Die ehrenamtliche Vorleserin hat Witziges, Nachdenkliches und Bekanntes im Gepäck. Das inklusive Vorleseangebot richtet sich vornehmlich an Erwachsene. Bei Bedarf kann das Angebot mit Gebärdensprachübersetzung stattfinden. Auf dieses Angebot hat die hessische Landesbehindertenbeauftragte Rika Esser in ihrem Newsletter hingewiesen.

Gemeinsam an die weiteren Aufgaben

Münster- Westfalen von HeinzDS

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Dieses Artikelbild ist lizenziert unter Creative Commons BY-SA 2.0 .

MÜNSTER (kobinet) Die Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe Nordrhein-Westfalen führt heute in Münster ihre jährliche Versammlung durch. Dazu sind Vertreter und Vertreterinnen von rund 130 Mitgliederverbänden zusammengekommen. Der Vorsitzende der Landesarbeitsgemeinschaft, Bernd Kochanek, betonte dazu in seiner Begrüßung, dass es der Arbeitsgemeinschaft in den vergangenen 50 Jahren gelungen ist, die Interessen von mehr als 250.000 Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung als Sprachrohr zu bündeln.

IGEL-Podcast zur Plattform für Inklusion der Aktion Mensch

Cover des IGEL-Podcast mit der Aktion Mensch vom 2.11.2023
Cover des IGEL-Podcast mit der Aktion Mensch vom 2.11.2023
Foto: IGEL-Media

Bad Segeberg / Bonn (kobinet) Inklusion.de – die Plattform für Inklusion der Aktion Mensch“, so lautet der Titel der aktuellen Episode des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL). Sascha Lang, der Macher des IGEL-Podcast, sprach dabei mit Sandra Vukovic von der Aktion Mensch über das Angebot auf der Plattform für Inklusion der Aktion Mensch.

Nachruf auf Anne Venter

Bild von Anne Venter
Bild von Anne Venter
Foto: BODYS

Bochum / Hamburg (kobinet) Ohne Anne Venter wäre das 2005 in Hamburg gegründete ZeDiS – Zentrum für Disability Studies – heute nicht das, was es ist. Sie war von Anfang an dabei, zunächst als Lehrbeauftragte, später als wissenschaftliche Hilfskraft (2007-2009), dann als wissenschaftliche Mitarbeiterin (2009-2014) und zuletzt als freie Mitarbeiterin, schreibt Gudrun Kellermann vom Bochumer Zentrum für Disability Studies (BODYS) in ihrem Nachruf auf die engagierte Frau, die am 25. September 1981 geboren wurde und leider am 8. Oktober 2023 verstorben ist.

Kämpfe in Gaza mit katastrophalen Auswirkungen auf Menschen mit Behinderung

Blaue Hand, Finger bilden die Buchstaben HI, rechts daneben handicap international
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Foto: HI

MÜNCHEN (kobinet) Menschen mit Behinderung sind von der verheerenden humanitären Krise besonders betroffen. Die Hilfsorganisation Handicap International (HI) fordert, inklusive humanitäre Maßnahmen im Gazastreifen zu verstärken. Menschen mit Behinderung haben größere Schwierigkeiten, an humanitäre Hilfe zu gelangen und brauchen mehr Unterstützung. HI hat am Freitag dazu den Bericht „Inclusive Humanitarian Action – Gaza“ veröffentlicht.

Schnuppern bei blista

Logo blista Bundesweites Kompetenzzentrum für Menschen mit Blindheit und Sehbehinderung
Logo blista
Foto: blista

MARBURG (kobinet) Im Rahmen von Schnuppertagen und Orientierungswochen lädt die Deutsche Blindenstudienanstalt (blista) dazu ein, das Leben und Lernen an der blista kennenzulernen. Die Schnuppertage bieten für sehbehinderte, blinde und hörsehbehinderte Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich einen ersten Einblick über die duale Ausbildungen zu verschaffen, sich zu informieren und eine Arbeitserprobungen im blista-Zentrum für berufliche Bildung zu machen.

Rollstuhlbasketball-Samstag in München

Rollstuhlbasketballer mit weißem und rotem Trikot
Im Spiel der RBC Koeln99ers gegen Doneck Dolphins Trier in der Sporthalle Bergischer Ring, in Koeln (Nordrhein-Westfalen)
Foto: Gero Mueller-Laschet

KÖLN (kobinet) Die Säbener Straße in München ist vor allem durch die Fußballer des FC Bayern bekannt. Nur einen Steinwurf vom Trainingsgelände der Kicker entfernt steht jedoch an diesem Wochenende der Rollstuhlbasketball im Zentrum des sportlichen Interesses. Morgen startet dann um 17.00 Uhr im Iguanasdome das Bundesligaspiel der 99ers bei den Leguanen.

Noch eine Woche bis zum Rundblick

Tastbares  Bild de rInnenstadt von Hamburg
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Foto: Rolf Barthel

HAMBURG (kobinet) Wer sich Gedanken darüber macht, was man an den kommenden Wochenende machen könnte, sollte daran denken, dass der Blinden- und Sehbehindertenverein Hamburg (BSVH) in einer Woche die Messe „Rundblick“ veranstaltet. Sie findet am Sonnabend, dem 11. November in der Zeit von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr Uhr Im Louis-Braille-Center in Hamburg, (Holsteinischer Kamp 26 – U-Bahnstation „Hamburger Straße“) statt. Die Aussteller präsentieren dann nützliche Produkte aus ihrem Hilfsmittelangebot für Menschen mit Seheinschränkungen, die direkt vor Ort gekauft werden können.

Stellenausschreibung für Landesbehindertenbeauftragte*n im Saarland

Symbol Information

Saarbrücken (kobinet) Mit einer Veröffentlichung im Amtsblatt wurde vor kurzem die beim saarländischen Landtag angesiedelte Stelle des/der Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderungen (m/w/d) im Saarland zum 1. März 2024 ausgeschrieben. „Die oder der Landesbeauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderungen wird durch den Landtag für fünf Jahre auf Vorschlag des Präsidiums des Landtages gewählt. Sie oder er wird von der Präsidentin des Landtages ernannt und in ein Beamtenverhältnis auf Zeit berufen“, heißt es in der Ankündigung im Amtsblatt des Saarlandes vom 26. Oktober 2023 auf Seite 986.

Anhörung zur Stärkung des Antidiskriminierungsschutzes im Bundestag

Sharepic: AGG Reform Jetzt
Sharepic: AGG Reform Jetzt
Foto: Bündnis AGG Reform Jetzt

Berlin (kobinet) „Antidiskriminierungsstelle des Bundes stärken – Diskriminierungsschutz erweitern“, so lautet der Titel eines Antrags der Bundestagsfraktion DIE LINKE, zu dem am 8. November 2023 von 14:00 bis voraussichtlich 16:00 Uhr eine Anhörung im Rechtsausschuss des Deutschen Bundestags durchgeführt wird. Die Anhörung zu diesem Thema kommt gerade rechtzeitig, weil ein breites Bündnis von Organisationen auf Vorschläge aus dem Bundesjustizministerium für eine Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes warten. „Reinschauen und Zuhören könnte sich also lohnen“, findet Ottmar Miles-Paul vom Projet Diskriminierungsschutz verbessern des NETZWERK ARTIKEL 3 und weist darauf hin, dass die Anhörung neben einer Teilnahme vor Ort im Bundestag auch online verfolgt wird, denn die Anhörung wird im Livestream des Bundestages auf www.bundestag.de übertragen und in der Mediathek veröffentlicht.

Berliner Verkehrsgesellschaft will Fahrgastinformationen verbessern

Catrin Wahlen
Catrin Wahlen
Foto: Catrin Wahlen

Berlin (kobinet) Nach Auskunft der Berliner Verkehrsgesellschaft (BVG) setzt sich ein BVG-Projekt „Fahrgastinformation akustisch“ aus zwei Teilprojekten „sprechendes Fahrzeug“ und „sprechende App“ zusammen. Derzeit laufe die europaweite Ausschreibung. Ein Zuschlag soll bis Ende des 1. Quartals 2024 erfolgen. „Es folgen die Implementierung, Teststellungen und Modellumbauten inklusive Erprobung der Lösung durch die beteiligten blinden und schwer sehbehinderten Fahrgäste. Anschließend sollen alle Busse und Straßenbahnen mit der technischen Lösung ausgestattet werden (Rollout). Die App soll veröffentlicht werden, sobald eine hinreichende Quote der Fahrzeuge ’sprechen‘ kann“, heißt es vonseiten der Berliner Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt auf eine Anfrage von Catrin Wahlen, Sprecherin für Inklusion und Senior*innen der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus. Die Grünen-Abgeordnete setzt sich für verständliche Ansagen im öffentlichen Nahverkehr ein.

Trauer um Marcel Renz

Marcel Renz mit Atemmaske und E-Rolli
Marcel Renz mit Atemmaske und E-Rolli
Foto: Marcel Renz

Edingen-Neckarhausen

Edingen-Neckarhausen Vor kurzem ist Marcel Renz, der als Blogger und Journalist viele Menschen berührt hat, gestorben. Er nutzte einen Elektor-Rollstuhl, hatte Muskeldystrophie Duchenne und referierte zu verschiedenen Themen zur Inklusion. „Mitten im Alltagsleben, in neuen Reiseplänen, in der Lust auf neue Abenteuer, mitten in der Phase in der mal grade alles läuft, ist Marcel eingeschlafen und nicht mehr aufgewacht, hat sich quasi heimlich davongemacht… (ganz ohne Sorgen, Ängste oder Intensivstation)“, heißt es auf der Internetseite von Marcel Renz unter der Überschrift „„Marcel gibt Gas“ und fliegt davon…“. Vor Marcel Renz, Blogger und Journalist, ist tot. Renz litt an Muskeldystrophie Duchenne und schrieb und referierte zu den Themen Inklusion und Leben mit dem E-Rollstuhl.

Aktion Mensch: Inklusive Schulen machen Deutschland erst zukunftsfähig

Christina Marx
Christina Marx
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) Die Aktion Mensch sieht noch immer großen Nachholbedarf bei der inklusiven Bildung in Deutschland. Das deutsche Bildungssystem stehe aktuell vor großen Herausforderungen: Digitalisierung, eklatanter Lehrkräftemangel, sinkendes Bildungsniveau. Nach aktuellen Prognosen steige der Anteil an Schüler*innen mit Förderbedarf, ebenso wie der an Schüler*innen mit Migrationshintergrund und aus sozial benachteiligten Verhältnissen. Diese zunehmende heterogene Schüler*innenschaft erfordert nach Ansicht der Aktion Mensch zukunftsorientiertes Lernen an allen Schulen. Inklusive Schulen machten daher Deutschland überhaupt erst zukunftsfähig, ist die Aktion Mensch überzeugt.

Warten auf Reformvorschläge für Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz

Sharepic des DBR: Minister Buschmann handeln Sie Jetzt für eine AGG Reform
Sharepic des DBR: Minister Buschmann handeln Sie Jetzt für eine AGG Reform
Foto: DBR

Berlin (kobinet) „‚Minister Buschmann handeln Sie Jetzt! Gegen Diskriminierung von Menschen mit Behinderungen‘ – AGG Reform Jetzt“ Mit dieser Forderung an Bundesjustizminister Marco Buschmann im Rahmen einer Social Media Aktion hat der Deutsche Behindertenrat (DBR) bereits Ende Juli 2023 gefordert, dass die Pläne des Bundesjustizministeriums für die im Koalitionsvertrag verankerte Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) endlich vorgelegt werden und das Gesetzgebungsverfahren hierfür vorangetrieben wird. „Wir warten immer noch auf entsprechende Nachrichten aus dem Bundesjustizministeriums“ zeigt sich Ottmar Miles-Paul vom Projekt „Diskriminierungsschutz verbessern“ des NETZWERK ARTIKEL 3 nun Anfang November 2023 ungeduldig, „denn aufgrund der vielfältigen und zunehmenden Diskriminierungen ganz unterschiedlicher Menschen in Deutschland nimmt stetig zu“, betonte Ottmar Miles-Paul.

Welttags-Veranstaltung des Deutschen Behindertenrats am 1. Dezember

Bild zur DBR-Welttagsveranstaltung: Lupe auf Schriftzug Inklusion
Bild zur DBR-Welttagsveranstaltung: Lupe auf Schriftzug Inklusion
Foto: DBR

Berlin (kobinet) „Deutschland wurde geprüft: UN-Behindertenrechtskonvention jetzt umsetzen!“ So lautet das Motto der Welttags-Veranstaltung des Deutschen Behindertenrats, zu der das Aktionsbündnis der Behindertenverbände am 1. Dezember 2023 ins VKU Forum nach Berlin und mit Livestream einlädt. Um den Welttag der Menschen mit Behinderungen am 3. Dezember herum führt der Deutsche Behindertenrat traditionell seine Welttags-Veranstaltung in Berlin durch. Dabei greift das Aktionsbündnis aktuelle Themen auf und führt die Staffelstabübergabe für den Vorsitz und die Geschäftsstelle des DBR durch, der dieses Jahr vom Weibernetz an den VdK geht. Dieses Jahr geht es bei der Veranstaltung, für die eine Anmeldung bis 20. November möglich ist, um die Abschließenden Bemerkungen zur Staatenprüfung Deutschlands in Sachen Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention.

VdK kritisiert: Rentenerhöhung schützt nicht vor Altersarmut

Verena Bentele
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Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Die Renten sollen voraussichtlich um 3,5 Prozent ab Juli 2024 erhöht werden. Das geht laut Informationen des Sozialverband VdK aus dem Bericht des Rentenversicherungsbericht 2023 der Deutschen Rentenversicherung hervor, über den die Bild-Zeitung berichtet hat. Dazu sagt VdK-Präsidentin Verena Bentele: „Rentnerinnen und Rentner benötigen dringend diese Erhöhung um 3,5 Prozent, aber angesichts der Kostensteigerungen, vor allem für Lebensmittel und Energie, fällt diese Erhöhung nicht weiter ins Gewicht. Gerade einmal die Kaufkraft wird abgedeckt. Rentnerinnen und Rentner mit wenig Geld schützt diese Erhöhung nicht vor Altersarmut.“

IGEL-Monatsrückblick auf die Behindertenpolitik im Oktober 2023

Logo: IGEL-Monatsrückblick
Logo: IGEL-Monatsrückblick
Foto: IGEL-Media

Bad Segeberg / Kassel (kobinet) „Bremsen Deutschland und Österreich die Umsetzung einer guten europäischen Behindertenpolitik?“ So lautet der Titel der aktuellen Ausgabe des IGEL-Podcast mit einem Rückblick auf die kobinet-nachrichten zur Behindertenpolitik im Oktober 2023. Dabei sprach Sascha Lang mit kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul u.a. über mögliche Blockaden bei der Einführung eines europäischen Behindertenausweises, über das Warten auf Reformvorschläge für das Allgemeine Gleichbehandlugnsgesetz aus dem Bundesjustizministerium und über den weiteren Umgang mit den Abschließenden Bemerkungen des Ausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderungen im Rahmen der Staatenprüfung Deutschlands zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention.

Was Migräne für mich bedeutet

Maximiliane Bogner
Maximiliane Bogner
Foto: privat

Berlin (kobinet) Die Aktivistin Maximiliane Bogner hat seit Jahren Migräne. Dies sieht man ihr nicht an und es ist nicht immer einfach, Verständnis von den Menschen im Umfeld zu erhalten. Deswegen hat Maximiliane Bogner einen Text geschrieben, der ihre Erfahrungen und ihr Erleben für ihr Umfeld zusammenfassen. Die kobinet-nachrichten dürfen dank der Vermittlung von Emine Kalali von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) den Text veröffentlichen, um so mehr Aufmerksamkeit für nicht sichtbare Behinderungen und chronische Erkrankungen zu schaffen:

Aktionsplan Barrierefreies Gesundheitswesen ohne Betroffene

Portraitfoto des Bundestagsabgeordneten, Mann mit vollem weißem Haar, weißem Hemd mit Schlips und dunklem Anzug
Pressefoto Hubert Hüppe
Foto: René Golz

BERLIN (kobinet) Anlässlich der Antwort der Bundesregierung auf eine schriftliche Anfrage zum Aktionsplan für ein diverses, inklusives und barrierefreies Gesundheitswesen erklärt der CDU-Bundestagsabgeordnete Hubert Hüppe, zuständiger Berichterstatter der Arbeitsgruppe Gesundheit der CDU/CSU: „Die Ampel-Koalition hat bislang versäumt, den lange angekündigten Aktionsplan für ein diverses, inklusives und barrierefreies Gesundheitswesen umzusetzen. Entgegen den Versprechungen im Koalitionsvertrag, man werde für mehr Teilhabe und politische Partizipation von Menschen mit Behinderungen an wichtigen Vorhaben auf Bundesebene sorgen, hat die Bundesregierung wieder einmal die Betroffenen nicht beteiligt. „

Shirt für die Nationalen Spiele Thüringen 2024 vorgestellt

Gruppe von jungen Leuten, die bunte mit den Symbolen für die Nationalen Spiele bedruckte   T - Shirts zeigen
Workshop Teilnehmerinnen und Teilnehmer präsentieren ihre T-Shirt Kreationen
Foto: Special Olympics Deutschland (SOD) / Jo Henker

ERFURT (kobinet) In der vergangenen Woche trafen sich fünf Special Olympics Athletinnen und Athleten im Landesfunkhaus des MDR Thüringen in Erfurt, um gemeinsam mit der deutschen Olympiasiegerin im Rennrodeln und Unterstützerin der Special Olympics Bewegung, Silke Kraushaar-Pielach, ein T-Shirt für die bevorstehenden Nationalen Spiele Thüringen 2024 zu kreieren. Die Veranstaltung folgte dem Erfolg des Projekts bei den Special Olympics World Games Berlin 2023 und hatte das Ziel, ein außergewöhnliches, farbenfrohes und inspirierendes T-Shirt in Zusammenarbeit zwischen Athleten und Mitarbeitenden von Special Olympics Deutschland zu gestalten.

ISL startet Hotline zur außerklinischen Intensivpflege

Schwarzes  Handtelefon leigt auf einem  Tisch
Telefon für interessante Gespräche
Foto: H. Smikac

Berlin (kobinet) Im Rahmen des von der Aktion Mensch geförderten Projekts „Das Recht auf außerklinische Intensivpflege – Begleitung und Umsetzung aus Betroffenenperspektive“ startet die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) heute, am 1. November 2023, eine Hotline zur Außerklinischen Intensivpflege (AKI) für Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen einen Bedarf für Außerklinische Intensivpflege (AKI) haben und Unterstützung benötigen. Die Rufnummer lautet: 030 – 235 935 199.

Welcome All: Projektabschluss mit Infos zur Vereinsgründung

Logo der ISL
Logo der ISL
Foto: ISL

Berlin (kobinet) Zum Abschluss des 18 Monate dauernden Projektes „Welcome All!“ konnte die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) Jana Petersen gewinnen, einen 2-teiligen Online Workshop für geflüchtete Menschen mit Behinderungen zur Vereinsgründung in Deutschland zu halten. Zum einen konnten so grundsätzliche Fragen zu Vor- und Nachteilen einer Vereinsgründung durch geflüchtete behinderte Menschen selbst geklärt werden. Aber vor allem auch mit jemandem, die den Prozess der Vereinsgründung mit einem Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen (ZSL) in der Lüneburger Heide gerade erst durchgemacht hat, ein Erfahrungsaustausch stattfinden. Dies berichtet Emine Kalali, die das von der Aktion Mensch geförderte Projekt „Welcome All“ für geflüchtete Menschen für die ISL koordiniert.

Behinderung – was heißt das eigentlich?

Symbol Fragezeichen

Bonn (kobinet) „Einschränkung, Behinderung, Handicap – es gibt viele verschiedene Begriffe, bei denen man schnell den Überblick verlieren kann. Wir erklären dir, wie ‚Behinderung‘ eigentlich definiert wird und welche Arten von Behinderung es gibt“, heißt es in der Ankündigung eines entsprechenden Beitrags im neuesten Newsletter der Aktion Mensch, in dem den verschiedenen Begrifflichkeiten auf den Grund gegangen wird.

Meilenstein für inklusive Kunst und Kultur

Gruppe von Frauen und Männern, auch mit Rollstuhl in einem Halbkreis vor Tafeln mit Notizzetteln
UN-Label Eröffnungsgespräch unter den Referentinnen und Referneten
Foto: Lucie Ella Photography

KÖLN (kobinet) Mit dem Projekt „L.I.K. – Labor für inklusive Kultur“ wurde in Köln ein bedeutender Schritt für die freie Szene der darstellenden Kunst getan. Das Un-Label Studio öffnet seine Türen und ist bundesweit einer der ersten Orte, an dem die freie Szene inklusive und intersektionale Kunst und Kultur erproben, erlernen und entwickeln kann. Das neue Un-Label Studio bietet eine barrierefreie Umgebung mit Probe- und Seminarraum, Büro und einem großzügigen Garten inmitten von Köln-Ehrenfeld.

Leichte Sprache ist auch schwer

Symbol leichte Sprache
Signet von Inclusion Europe für Texte in Leichter Sprache
Foto: Signet von Inclusion Europe

SAINT-NAZAIRE (kobinet) Wenn jemand Texte in Leichter Sprache liest, dann ist die Reaktion darauf nicht selten: „Das sieht leicht aus. Das kann ich auch!“ Warum das nicht immer zutrifft und es auch in der Leichten Sprache unterschätzte Stolperstein gibt, das beschreibt die Germanistin mit 2. Staatsexamen vom Netzwerk Leichte Sprache Andrea Halbritter in ihrem aktuellen Newsletter an drei Beispielen.

Sozialticket zu teuer und zu spät

DR Fahrkartenautomat. Deutsche Reichsbahn ticket issuing machine, July 1993 Leipzig. von sludgegulper

DÜSSELDORF (kobinet) In Nordrhein-Westfalen gibt es seit Jahresbeginn das „Deutschlandticket Sozial“ zum Preis von 39 Euro. Der Sozialverband VdK in NRW hat sich in dieser Zeit mehrfach, auch per Brief an NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer gewandt und dabei, für die Einführung eines solchen Sozialtickets eingesetzt. Allerdings fordert der VdK ein solches Ticket allerdings zu einem deutlich günstigeren Preis.

Tick, Tack, Tick, Tack – es ist 5 nach 12 für die Außerklinische Intensivpflege

Cartoon von Phil Hubbe zur Außerklinischen Intensivpflege
Cartoon von Phil Hubbe zur Außerklinischen Intensivpflege
Foto: Phil Hubbe / ISL

Berlin (kobinet) Mit einem Cartoon von Phil Hubbe macht die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland darauf aufmerksam, dass die Uhr für beatmete Menschen tickt, denn zum 1. November 2023 ändern sich die Rahmenbedingungen für die Bewilligung außerklinischer Intensivpflege in Deutschland erheblich. „Tick – Tack – Tick – Tack … Es ist 5 nach 12 für die Außerklinische Intensivpflege! Ab morgen droht noch mehr behinderten Menschen Unterversorgung. Es sind #keineEinzelfaelle. Was Betroffene jetzt tun können? http://aki-hkp.de #noIPReG„, postete die ISL mit dem Cartoon von Phil Hubbe auf X.

Zweites Treffen des Beirats der Bundesinitiative Barrierefreiheit

Bild vom Beiratstreffen der Bundesinitiative Barrierefreiheit
Bild vom Beiratstreffen der Bundesinitiative Barrierefreiheit
Foto: BMAS

Berlin (kobinet) „Deutschland wird #barrierefrei! Dazu hat sich die #BundesinitiativeBarrierefreiheit zum zweiten Mal getroffen – u. a. mit PST’in #KerstinGriese. Zentrale Erkenntnis: Rund um #Barrierefreiheit gibt es noch viel zu tun!“ Dies postete das Bundesministerium für Arbeit und Soziales im Nachgang zum zweiten Treffen des Beirats der Bundesinitiative Barrierefreiheit am 25. Oktober 2023 im Bundesministerium für Arbeit. Mit dabei war u.a. die Parlamentarische Staatssekretärin Kerstin Griese, die auf die Notwendigkeit für weitere Schritte zur Herstellung von Barrierefreiheit auf ganz unterschiedlichen Ebenen hinwies.

Newsletter zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in den Kommunen

Symbol Information

Siegen (kobinet) Das Zentrum für Planung und Entwicklung Sozialer Dienste (ZPE) der Universität Siegen führt das Forschungs- und Entwicklungsprojekt „UN-Behindertenrechtskonvention in den Kommunen“ durch. Auftraggeberin ist das Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Das ZPE kooperiert dabei mit der Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention des Deutschen Instituts für Menschenrechte (DIMR). Untersucht werden bundesweit die systematische Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention und die damit verbundenen Prozesse in den Kommunen. Im Oktober hat das ZPE den nächsten Newsletter in schwerer und in Leichter Sprache veröffentlicht. Darauf macht die hessische Landesbehindertenbeauftragte Rika Esser in ihrem neuesten Newsletter aufmerksam.

Vernetzungstagung für Frauenbeauftragte aus Einrichtungen

Symbol Information

Mainz (kobinet) Die Koordinations- und Beratungsstelle für Frauen und Mädchen mit Behinderungen in Rheinland-Pfalz (KOBRA) im Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen Mainz (ZsL) führt heute am 31. Oktober 2023 eine Vernetzungstagung für Frauenbeauftragte aus Einrichtungen der Behindertenhilfe in Rheinland-Pfalz durch. Die Veranstaltung findet im weitgehend barrierefreien Erbacher Hof in Mainz statt. „Es ist uns besonders wichtig, die Frauenbeauftragten in Rheinland-Pfalz bei ihrer Vernetzung zu unterstützen und den Austausch untereinander zu fördern“, sagte Nina Becker, Projektmitarbeiterin bei KOBRA, im Vorfeld der Veranstaltung.

Barrierefreiheit und Inklusion im bayerischen Koalitionsvertrag

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Logo Bayerische Blinden- und Sehbehindertenbund e.V.
Foto: Bayerische Blinden- und Sehbehindertenbund e.V.

München (kobinet) Der Bayerische Blinden- und Sehbehindertenbund (BBSB) freut sich, mitteilen zu können, dass zwei langjährige Forderungen des Verbandes im kürzlich verabschiedeten bayerischen Koalitionsvertrag zwischen der CSU und den Freien Wählern erfolgreich verankert wurden. „Über Jahre hinweg haben wir beharrlich für die Einrichtung einer Landesfachstelle für Barrierefreiheit in Bayern und die Einführung eines Gehörlosengeldes gekämpft. Diese Forderungen wurden mit Unterstützung des VDK Bayern und der LAG Selbsthilfe für die Landesfachstelle sowie in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Hörbehinderung Bayern für das Gehörlosengeld gestellt“, heißt es vonseiten des Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbund.

Umfassender Wandel der Unterstützungssysteme notwendig

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Foto: Von Institut für Menschenrechte – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0

BERLIN (kobinet) Viel wird über Inklusion geredet. Dennoch hält die Exklusion von Menschen mit Behinderungen weiter an. Viele behinderte Menschen wohnen in besonderen Wohneinrichtungen und arbeiten in Werkstätten. Die Mehrzahl der Kinder mit Behinderungen besucht eine Förderschule. Diesen Zustand hat der UN-Fachausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderungen erst kürzlich im Rahmen der Staatenprüfung als dringendes Umsetzungsdefizit in Deutschland kritisiert.

Wie Rente und Steuerpflicht zusammenpassen

Paragraphenzeichen unter einer Lupe vor rosafarbenem Hitnergrund
In Sachen Recht nachgefragt
Foto: H. Smikac

HANNOVER (kobinet) Auch Rentner müssen Einkommenssteuern zahlen und viele Rentnerinnen und Rentner sind sich oft nicht bewusst, dass auch sie unter Umständen Steuern zahlen müssen. Zumal verändern sich Renteneinkommen und Bemessungsgrenzen immer wieder mal – wer soll da die Übersicht behalten ?! Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen möchte Ende des Monats November in dem kostenfreien Online-Vortrag „Rente: Wann muss ich Steuern zahlen?“ helfen, in diesem Punkt besser Bescheid zu wissen.