Veröffentlicht am 01.11.2024 10:16 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht (?)
1. Rollstuhl Basketball-Bundesliga, RBC Koeln99ers vs. Doneck Dolphins Trier, 28.10.2023 Foto: Gero Mueller-Laschet
KÖLN (kobinet) Vom 30. Januar bis zum 2. Februar finden in Madrid die Wettkämpfe des EuroCup im Rollstuhlbasketball statt. Nach der neuen Auslosung durch den IWBF-Europe, geht es für die Kölner Rollstuhlbasketballer der 99ers in die spanische Hauptstadt Madrid zum mehrfachen spanischen Meister CD Ilunion. In der Gruppe B treten die Domstädter dann auch gegen die Teams Santo Stefano (Italien), Porto Torres (Italirn) und CTH de Lannion (Frankreich) an.
Veröffentlicht am 01.11.2024 10:08 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht (?)
Logo des VDAB Foto: VDAB
BERLIN (kobinet) Im Rahmen seines 35-jährigen Jubiläums hat der Medizinische Dienst (MD) einen Bericht unter dem Titel „Der Medizinische Dienst – Kompetenz für eine gute und gerechte Gesundheitsversorgung“ veröffentlicht. Dabei wurde bekannt, dass der Gutachterservice für die gesetzlichen Kassen allein 4.900 Pflegefachkräfte beschäftigt. Der Bundesgeschäftsführer des Verband Deutscher Alten- und Behindertenhilfe (VDAB), Thomas Knieling, hebt in diesem Zusammenhang hervor: „Die Zahlen, die sich im Bericht des Medizinischen Dienstes finden, wirken auf den ersten Blick positiv. Wirft man jedoch einen genauen Blick auf die Zahlen, wird die Fehlentwicklung deutlich. Wenn der Medizinische Dienst fast 5000 Pflegefachkräfte beschäftigt, um die Arbeit von Berufskolleginnen und Berufskollegen zu kontrollieren, fehlen sie vor Ort in der Versorgung.
Veröffentlicht am 01.11.2024 10:01 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht (?)
gb Geldscheine Foto: Gerhard Bartz
HANNOVER (kobinet) Viele Befragte machen sich mehr finanzielle Sorgen als noch vor einigen Jahren, müssen ihren Konsum einschränken und haben nicht ausreichend Geld, um privat vorzusorgen. Das belegt eine Umfrage des Sozialverbands Deutschland (SoVD) zu zu finanziellen Aspekten und Gerechtigkeit unter rund 2.400 Befragten in Niedersachsen. Der SoVD sieht mit den Ergebnissen die derzeitigen Entwicklungen und Probleme bestätigt und fordert von der Politik ein schnelles Eingreifen, damit sich die soziale Ungerechtigkeit nicht weiter verschärft.
Veröffentlicht am 01.11.2024 06:13 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Symbol Fragezeichen mit Schatten Foto: ht
Berlin (kobinet) Bereits im Juni 2024 haben eine Reihe von behindertenpolitisch engagierten Verbänden einen Aufruf mit dem Titel „Barrierefreiheit Jetzt! Versprochen ist versprochen“ veröffentlicht, weil es in Sachen Reform des Behindertengleichstellungsgesetz für mehr Barrierefreiheit nicht voran ging. Der Aufruf wird mittlerweile von über 50 Organisationen unterstützt und der November hat begonnen. Ob wir nun den behindertenpolitischen November-Blues oder endlich den im Koalitionsvertrag verankerten Durchbruch in Sachen Barrierefreiheit und Nichtdiskriminierung erleben, dies hängt ganz entscheidend an einer Person – Bundesjustizminister Marco Buschmann. Denn sowohl die Veröffentlichung des Referentenentwurfs für die Reform des Behindertengleichstellungsgesetz als auch die Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz wird vom Bundesjustizministerium blockiert bzw. erst gar nicht vorangetrieben. Und dafür scheint Marco Buschmann entscheidend verantwortlich zu sein. „Herr Buschmann geben Sie endlich Ihre Blockade von gesetzlichen Regelungen auf, die so offensichtlich nötiger und wichtiger denn je für unser Land sind“, lautet daher der Appell der LIGA Selbstvertretung.
Veröffentlicht am 01.11.2024 06:02 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Freiheitsstatue Foto: Pixabay/nash78690
Wien (kobinet) Am 5. November 2024 findet die Wahl des US-Präsidenten statt, die enorme Auswirkungen auf das Geschehen in der Welt haben kann. Auch viele behinderte Menschen fiebern diesem Wahltermin entgegen, zumal sich Donald Trump wiederholt abwertend gegenüber behinderten Menschen geäussert hat. Daher hoffen viele auf eine barrierefreie Berichterstattung in den Medien über dieses Ereignis. In Österreich gibt es dafür klare Signale vom ORF. „Mit zahlreichen Sendungen und Maßnahmen zur Barrierefreiheit möchte der ORF in seiner Berichterstattung zur US-Wahl 2024 ein breites Publikum erreichen. Der ORF informierte BIZEPS im Detail“, heißt es dazu in einem Bericht des österreichischen Online-Nachrichtendienst BIZEPS.
Veröffentlicht am 01.11.2024 04:45 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Symbol Information Foto: omp
Berlin (kobinet) Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales lädt zusammen mit der Bundesfachstelle Barrierefreiheit zu einer digitalen Informationsveranstaltung zum Barrierefreiheitsstärkungsgesetz am 28. November 2024 von 10:00 bis 12:00 Uhr ein. „Mit dem Barrierefreiheitsstärkungsgesetz soll die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in dem wichtigen Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie verbessert werden. Es verpflichtet Unternehmen, bestimmte Produkte und Dienstleistungen barrierefrei herzustellen bzw. zu erbringen. Darunter fallen unter anderem Mobiltelefone, Computer und Geldautomaten, aber auch Online-Shops, Bank- und Telekommunikationsdienstleistungen“, heißt es u.a. in der Ankündigung der Veranstaltung, die über den Livestream verfolgt werden kann. Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) tritt am 28. Juni 2025 in Kraft.
Veröffentlicht am 31.10.2024 12:42 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Verena Gotzes Foto: BSK
Berlin (kobinet) Im Rahmen der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) vom 23. bis 25. Oktober 2024 fand in Leipzig ein historisches Treffen statt: Die Behindertenbeauftragten von Bund und Ländern kamen erstmals mit den Regierungschefinnen und -chefs der Länder zusammen, um die Förderung der Inklusion von Menschen mit Behinderung sowie die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) voranzubringen. Diese erstmalige Initiative ging auf eine Einladung von Ministerpräsident Michael Kretschmer zurück, der seit Anfang Oktober den Vorsitz der MPK inne hat. Der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK) sieht in der Leipziger Erklärung und dem daraus resultierenden Beschluss einen wichtigen Schritt zur Durchsetzung der Rechte von Menschen mit Behinderung. „Die Erklärung ist ein starkes Signal, aber der politische Wille muss nun auch konsequent in konkrete Maßnahmen übersetzt werden“, fordert Verena Gotzes, Bundesvorsitzende des BSK. „Es reicht nicht, Inklusion als Ziel zu benennen – sie muss mit messbaren Maßnahmen verankert werden. Wir erwarten daher, dass die Empfehlungen der UN zur vollständigen Umsetzung der Behindertenrechtskonvention in Deutschland endlich umgesetzt werden.“
Veröffentlicht am 31.10.2024 07:00 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht (?)
Sharepic zu Halloween zur Blockade der Reform des AGG Foto: omp
Berlin (kobinet) „Gruselig, AGG-Reform immer noch nicht umgesetzt. Auch an Halloween 2024 warten die 120 Organisationen vom Bündnis AGG Reform Jetzt! darauf, dass dieses Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag endlich angepackt wird. Deutschland braucht einen wirksamen Schutz vor Diskriminierung für alle“. So heißt es auf einem Plakat, das Natalie Rosenke vom Bündnis AGG Reform Jetzt! für Halloween entwickelt hat. Die Untätigkeit des Bundesjustizministeriums wird mittlerweile von vielen Verbänden als besonders gruselig betrachtet, weil dieses schon für Ende 2023 Vorschläge für die Gesetzesreform angekündigt und versprochen hatte, aber immer noch untätig ist. So blockiert das Bundesjustizministerium auch immer noch die Reform des Behindertengleichstellungsgesetz für mehr Barrierefreiheit. „Echt gruselig findet dies auch der Sprecher der LIGA Selbstvertretung Ottmar Miles-Paul.
Veröffentlicht am 31.10.2024 05:55 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Neues Logo von Handicap International Foto: HI
Berlin (kobinet) Das Crossroads-Team von Handicap International macht auf eine Reihe kostenloser Veranstaltungen im November und Dezember 2024 aufmerksam. Dabei geht es u.a. um den Ablauf von Asylverfahren mit Fokus auf die Rechte von Geflüchteten mit Behinderung oder um das neue Staatsbürgerschaftsrecht bei Menschen mit Behinderungen. Darauf hat Jessica Schröder die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht.
Veröffentlicht am 31.10.2024 05:15 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht (?)
Plakat zur Online-Lesung am 20.11.24 aus dem Roman Zündeln an den Strukturen Foto: omp
Ludwigsburg / Berlin (kobinet)
Wenn engagierte Menschen eine Veranstaltung, wie eine Lesung, organisieren, dann stellt sich oft die Frage, wie man recht kurzfristig die Mittel bekommen kann, um diese Veranstaltung möglichst barrierefrei zu gestalten, also beispielsweise mit Gebärdensprachdolmetscher*innen. Antonio Florio, der zusammen mit Bettina Krück am 20. November 2024 eine Online-Lesung mit dem Autor des Romans Zündeln an den Strukturen, Ottmar Miles-Paul, und dessen Leseassistentin, Sabine Lohner, organisiert, hat beispielsweise einen Spendenaufruf dazu gestartet. Dabei ist es ihm gelungen, eine Vereinbarung mit seiner Sparkasse abzuschließen, wonach Spenden, die heute am 31. Oktober 2024 von 9:00 Uhr bis 23:59 Uhr in einer Höhe bis zu 50 Euro getätigt werden, von der Sparkasse verdoppelt werden. In den nächsten Wochen stehen aber eine Reihe weiterer Lesungen aus Büchern von behinderten Menschen an, wie die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) in ihrem aktuellen Newsletter mitteilt.
Veröffentlicht am 30.10.2024 15:34 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht (?)
Potsdam: Blick von der Langen Brücke auf das Stadtschloss Foto: H. Smikac
POTSDAM (kobinet) Wenn nun nach Abschluss der Sondierungsgespräche zwischen SPD und BSW die Landesvorstände beider Parteien der Aufnahme von Koalitionsverhandlungen zugestimmt haben, dann bleibt Brandenburg offenbar eine längere Hängepartie nach der Landtagswahl vom 22. September 2024 erspart. Der Landesverband des Sozialverbandes Deutschland (SoVD) Berlin-Brandenburg nimmt mit Erleichterung zur Kenntnis. „Angesichts der gravierenden politischen, wirtschaftlichen und sozialen Probleme in Bund und Ländern erwarten wir eine rasche Regierungsbildung und eine stabile Landesregierung, die sich ernsthaft um die Alltagsprobleme der Menschen im Lande kümmert“, erklärt die SoVD-Landesvorsitzende Ursula Engelen-Kefer.
KASSEL (kobinet) Der Landeswohlfahrtsverband (LWV) Hessen finanziert in diesem Jahr mit rund 13,57 Millionen Euro Fachberatungsstellen und Tagesaufenthaltsstätten für alleinstehende Wohnungslose in Hessen. Das hat der LWV-Verwaltungsausschuss heute beschlossen.
Veröffentlicht am 30.10.2024 12:22 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht (?)
Berlin – Hauptbahnhof Foto: H. Smikac
BERLIN (kobinet) Die Senatorin für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung, Cansel Kiziltepe, hat dem Berliner Senat heute einen anlassbezogenen Verstößebericht der Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderungen, Christine Braunert-Rümenapf, vorgelegt. Dieser Verstößebericht befasst sich mit der mangelhaften Barrierefreiheit der Fahrinfo-App der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG). Mängel gibt es unter anderem bei den Alternativtexten, den Kontrasten und der Sprachausgabe.
DÜSSELDORF (kobinet) Das aus Mietervereinen, Sozialverbänden und Gewerkschaften bestehende Bündnis „Wir wollen wohnen“, zeigt sich enttäuscht von den Planungen der Landesregierung zum Haushalt 2025. Wohnungspolitische Impulse bleiben aus und bei der Prävention von Wohnungsverlust setzt Schwarz-Grün den Rotstift an. Alarmierend sind die Kürzungen im Bereich der Beratungslandschaft.
Veröffentlicht am 30.10.2024 10:50 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht (?)
Kinderrechte Foto: Pixabay/geralt
DORTMUND (kobinet) Nach Einschätzung der Internationalen Fördergemeinschaft Kinder- und Jugendrehabilitation (rehaKIND) produziert das Gesundheitssystem hohe Kosten und erzeugt allgemein nur ein Mittelmaß an Versorgungsqualität. Behinderte Kinder und deren Bedarfe werden, so rehaKIND, gar nicht berücksichtigt. RehaKIND sieht insgesamt Licht und Schatten bei der Vergütung der Hilfsmittelversorgung behinderter Kinder und Jugendlicher dringt deshalb auf Standards und Anerkennung der besonderen Bedarfe dieser kleinen Gruppe. Diese Organisation fordert eine einheitliche und dem Stand der Gesetzgebung entsprechende Versorgungsqualität für Kinder und Jugendliche mit Hilfsmittelbedarf zu definieren, Prozesse und Leistungen damit transparent
zu machen ist Ziel der zunehmend erfolgreichen rehaKIND Initiative „Mustervertrag Kinderreha“:
Veröffentlicht am 30.10.2024 10:31 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Sparkassen-Logo zu 100 Jahre Weltspartag Foto: omp
Kassel (kobinet) Viele erinnern sich vielleicht daran, wie sie als Kind am Weltspartag mit ihrer Sparbüchse zur Bank gegangen sind und für ihre Sparsamkeit mit kleinen Geschenken von der Bank belohnt wurden. 1924 – also vor 100 Jahren wurde der Weltspartag ins Leben gerufen, um das sparsame Wirtschaften in der Bevölkerung zu fördern. Die Sparkassen führten bereits am 31. Oktober 1925 den ersten Weltspartag durch. „Der Weltspartag wird heute allgemein am 31. Oktober, in Deutschland allerdings bereits am letzten Arbeitstag vor dem 31. Oktober begangen, weil in einigen Bundesländern der Reformationstag am 31. Oktober ein gesetzlicher Feiertag ist“, heißt es auf Wikipedia. Für behinderte Menschen, die Eingliederungshilfeleistungen beziehen und für all diejenigen, die auf diese einmal angewiesen sind, erinnert der Weltspartag aber auch daran, dass das Sparen vom Gesetzgeber nicht belohnt wird, wenn man Eingliederungshilfe nutzen muss. Hier gibt es sowohl Anrechnungsgrenzen beim Einkommen als auch Leistungsgrenzen wenn das Vermögen zu hoch ist. Diese sollten aus Sicht von einer Reihe von Behindertenverbänden endlich abgeschafft und die Leistungen damit entbürokratisiert werden.
Veröffentlicht am 30.10.2024 07:41 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Info blau Foto: Susanne Göbel
Berlin (kobinet) Die Gesellschaft gegen Gewichtsdiskriminierung bietet jeden Monat einen kostenfreien digitalen Impulsvortrag an. Dieser dauert 30 Minuten und besteht aus einem Input- und einem Frageteil. Durch den Vortrag wird ein erster inhaltlichen Eindruck zum Thema Gewichtsdiskriminierung und ein Überblick über das Fortbildungsangebot der Organisation geboten. Im Anschluss an den Vortrag gibt es einen Austausch- und Vernetzungsraum für hochgewichtige Menschen. Dies teilt die Gesellschaft gegen Gewichtsdiskriminierung mit, die sich unter anderem auch für eine Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) einsetzt.
Veröffentlicht am 30.10.2024 07:31 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
PRO RETINA Deutschland Foto: PRO RETINA Deutschland
Bonn (kobinet) Menschen mit der gleichen Diagnose zu finden, um sich auszutauschen – das wünschen sich Menschen mit Netzhauterkrankungen. Mit retina connect hat die Selbsthilfeorganisation PRO RETINA Deutschland nun ein Netzwerk ins Leben gerufen, mit dem dieser Wunsch in Erfüllung geht. „Über retina connect finden Mitglieder von PRO RETINA andere Betroffene, mit denen sie offen über ihre Diagnose, das Leben mit Seheinschränkung, über Sorgen und Hoffnungen sprechen und sich gegenseitig Mut machen können. Sie können gezielt andere Mitglieder suchen, die die gleiche Diagnose haben, sich in einer vergleichbaren Lebenssituation befinden oder im selben Alter sind und ähnliche Interessen haben. So lernen sich Menschen kennen, die sich sonst wahrscheinlich nie begegnet wären – deutschlandweit, ganz einfach mit wenigen Klicks“, heißt es in der Presseinformation zum Netzwerk.
Veröffentlicht am 30.10.2024 07:27 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
BCC beleuchtet mit INKLUSIONSTAGS Foto: Martina Scheel
Berlin (kobinet) Die Inklusionstage sind seit 2013 die zentrale Veranstaltung zur Inklusionspolitik in Deutschland. Sie sind ein wichtiges Format zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) und bieten ein Forum zum Austausch über gute Beispiele für Barrierefreiheit und gesellschaftliche Teilhabe. Die nächsten Inklusionstage finden am 12. und 13. Mai 2025 im Cafe Moskau in Berlin als hybride Veranstaltung statt. Das Thema lautet: DIGITALISIERUNG barrierefrei • selbstbestimmt • zeitgemäß. Damit wird das vierte und letzte zentrale Schwerpunktthema aus dem Koalitionsvertrag aufgegriffen (2022 „Wohnen“, 2023 „Gesundheit“ und 2024 „Mobilität“). Dies teilte das Bundesministerium für Arbeit und Soziales mit.
Veröffentlicht am 30.10.2024 04:45 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Symbol Information Foto: Kooperation Behinderter im Internet e.V./Tom Kallmeyer (Creative Commons BY-SA 4.0)
Bremen (kobinet) Im Rahmen eines internationalen Aktionstags soll auf das Komplexe regionale Schmerzsyndrom (Complex Regional Pain Syndrome, kurz: CRPS)
aufmerksam gemacht werden. Das CRPS ist eine seltene, schwerwiegende Erkrankung, die nach Verletzungen oder Operationen auftreten
kann, häufig geprägt von starken und anhaltenden Schmerzen. Der spontane Verlauf der Schmerzerkrankung ist individuell: in milder
Ausprägung kann ein CRPS selbst ohne Therapie langsam zurückgehen, oder trotz Behandlung lange fortbestehen; in schwerer
Ausprägung kann es die teilweise bis vollständige Funktionsunfähigkeit der verletzten Extremität bedeuten. Anlässlich des Aktionstages bietet die CRPS Selbsthilfe Köln | Bremen am 4. November 2024, von 10 bis 17 Uhr einen Infostand für Betroffene, Angehörige, Ärzte, Therapeuten und alle Interessierten in der Roland-Klinik, Niedersachsendamm 72/74, in 28201 Bremen an.
Veröffentlicht am 29.10.2024 14:18 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht (?)
Bücher laden zum Lesen ein Foto: Pixabay/VECTOR_STUDIO
BERLIN (kobinet) Die Bundesarbeitsgemeinschaft Inklusionsfirmen veranstaltet im November des Jahres 2024 in Bielefeld und in Leipzig die ersten beiden von drei Fachtagungen Ausbildung in Inklusionsfirmen. Die Teilnahme an diesen Fachtagen ist kostenfrei, allerdings ist dazu eine Anmeldung bis Freitag, dem 1. November 2024 erforderlich.
Veröffentlicht am 29.10.2024 14:05 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht (?)
Logo des BeB Foto: Bundesverband evangelische Behindertenhilfe
BERLIN (kobinet) Der Evangelische Bundesfachverband für Teilhabe (BeB) begrüßt den Referentenentwurf des Bundesministeriums der Justiz zur Neuregelung der Vormünder- und Betreuervergütung und zur Entlastung von Betreuungsgerichten sowie von Betreuerinnen und Betreuern. Besonders positiv wird die Abschaffung der Differenzierung nach der Wohnform bewertet. Gleichzeitig betont der Verband seine Besorgnis über die Auswirkungen des Entwurfs auf das Wunsch- und Wahlrecht mittelloser Betreuten, da hier wesentliche Rechte eingeschränkt werden könnten.
Veröffentlicht am 29.10.2024 13:48 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht (?)
Jürgen Dusel 600×480 Foto: Irina Tischer
BERLIN (kobinet) Die Konferenz der Beauftragten des Bundes und der Länder für Menschen mit Behinderungen (KBB) begrüßt den unter TOP 1 der Jahreskonferenz der Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder (MPK) am 25. Oktober gefassten Beschluss zur Inklusion der Menschen mit Behinderungen. Anlässlich der Jahreskonferenz der MPK in Leipzig (24. und 25. Oktober 2024) haben sich die Mitglieder der KBB und Vertreter der Fachverbände für Menschen mit Behinderungen auf Einladung des sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer mit den Spitzenvertretern der Länder über inklusionspolitische Themen ausgetauscht. Auf der Tagesordnung stand dabei insbesondere die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in den Bereichen Bildung, Arbeit, Fachkräfte, Wohnen und Gesundheit.
Veröffentlicht am 29.10.2024 07:40 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
H.-Günter Heiden mit dem Buch zur Grundgesetzergänzung vor dem Reichstag Foto: omp
Berlin (kobinet) Am 15. November 1994 ist das nach der Wiedervereinigung Deutschlands reformierte Grundgesetz in Kraft getreten. Enthalten ist darin der Satz „Niemand darf wegen seiner Berhinderung benachteiligt werden“ in Artikel 3 Absatz 3. Ein Satz für den viele behinderte Menschen engagiert und hartnäckig gekämpft haben. Zudem hat sich das Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland im März 2024 zum 15. Mal gejährt. Grund genug für das Bundesministerium für Arbeit und Soziales eine Festveranstaltung zu 30 Jahre GG-Änderung Art. 3 und 15 Jahren UN-BRK im EUREF Campus Berlin am 4. November 2024 durchzuführen. Im Vorfeld der Veranstaltung und des 15. Jahrestages des Inkrafttreten der Grundgesetzergänzung lohnt es, sich das im Sommer 2024 erschienene Buch von H.-Günter Heiden zu Gemüte zu führen. Der behindertenpolitisch seit 40 Jahren engagierte Autor zeigt darin nämlich auf, wie es damals zur Aufnahme des Benachteiligungsverbots für behinderte Menschen ins Grundgesetz kam.
Veröffentlicht am 29.10.2024 07:17 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Logo: WDR Foto: omp
Köln (kobinet) „‚Wenn ihr die richtigen Menschen um euch herum habt, kann so ziemlich alles klappen, was ihr euch vornehmt.‘ Das gehört zur Bilanz von André Stahl, der als stark seheingeschränkter Richter im Amtsgericht Olpe arbeitet. Wer hat ihn auf seinem Weg begleitet? Welche Hürden musste er nehmen? Und was bedeutet es, ‚blind im Sinne des Gesetzes‘ zu sein?“ So heißt es in der Ankündigung des WDR2 Podcast Sonntagsfragen mit dem Titel: „André Stahl: ‚Ohne Ansehen der Person'“, auf den Sabine Lohner für die kobinet-nachrichten aufmerksam macht.
Veröffentlicht am 29.10.2024 07:04 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Symbol Information Foto: Kooperation Behinderter im Internet e.V./Tom Kallmeyer (Creative Commons BY-SA 4.0)
Wuppertal (kobinet) In einer Kooperation zwischen dem Verein found it = e.V. aus Wuppertal und der Hilfswerft gGmbH aus Bremen wird im neuen Jahr das Inklusionsprojekt „Inklupreneur Rheinland“ an den Start gehen. Ziel ist es, die Arbeitslosenquote von Menschen mit Behinderungen zu senken und Unternehmen bei der praxisnahen Umsetzung von Inklusion zu begleiten sowie Hemmschwellen abzubauen. Dazu werden Firmen, die sich Unterstützung wünschen, bis zu 12 Monate lang durch die Inklupreneur-Community mithilfe von Workshops, Coachings und Mentoring auf ihrem Weg zu mehr Inklusion unterstützt und mit Menschen mit Behinderung auf Arbeitssuche zusammengebracht.
Veröffentlicht am 29.10.2024 06:46 von Rita Schroll in der Kategorie Nachricht (?)
Info blau Foto: Susanne Göbel
Bremen-Gröpelingen (kobinet) Beim Improvisationstheater wird gesagt und getan, was den Schauspielerinnen und Schauspielern auf der Bühne gerade in den Sinn kommt. Egal, ob witzig oder ernst, laut oder leise, mit großen Gesten oder mit feiner Mimik – erlaubt ist, was gefällt, jede Idee kann sofort in die Tat umgesetzt werden. Der Martinsclub Bremen und das AMS!-Theater organisieren hierfür einen inklusiven Schnupperworkshop – mit anschließendem Auftritt, um das Erlernte auf dem „Feuerspuren“-Festival vor Publikum in die Tat umzusetzen. Alle Menschen ab 17 Jahre, die die Kunst des Impro-Theaters kennenlernen und sich selbst ausprobieren möchten, sind im Workshop willkommen.
Veröffentlicht am 28.10.2024 10:31 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Gruppenbild der MIA-Mitarbeiter*innen für den Deutschen Engagementpreis Foto: omp
München (kobinet) Noch bis zum 17. November 2024 findet die Abstimmung über den Deutschen Engagementpreis statt. Rund 350 Projekte und Personen haben die Chance, den mit 10.000 Euro dotierten Publikumspreis zu erhalten. Die 50 Bestplatzierten der öffentlichen Abstimmung gewinnen zudem die Teilnahme an einer kostenfreien Weiterbildung. Mit dabei ist das Projekt „Münchner inklusive Arbeitswelt MiA e.V.“, das sich besonders für inklusive Ausbildungsmöglichkeiten für junge behinderte Menschen einsetzt und nach Ansicht von kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul viele Stimmen verdient hat. Das zentrale Anliegen des Deutschen Engagementpreises ist es, das bürgerschaftliche Engagement der vielen freiwillig Engagierten in unserem Land sichtbar zu machen und für Engagement zu begeistern. Mit Ihrer Stimme können Sie dazu beitragen, den Einsatz unserer Nominierten zu würdigen. „Durch unser Projekt schaffen wir eine Wunsch- und Wahlmöglichkeit für junge Menschen mit einer kognitiven Beeinträchtigung als Alternative zum Berufsbildungsbereich einer Werkstatt“, heißt es u.a. in der Selbstdarstellung des Vereins.
Veröffentlicht am 28.10.2024 07:00 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Halloween-Bild mit AGG-Katze Foto: omp
Berlin (kobinet) Natalie Rosenke von der Gesellschaft gegen Gewichtsdiskriminierung hat für das Bündnis AGG Reform Jetzt im Vorfeld von Halloween gebastelt. Herausgekommen ist ein Bild der AGG-Katze mit der Aufschrift „Schluss mit Miezekätzchen: Es braucht ein AGG mit Zähnen!“ Auf dem Bild scheint der Vollmond umgeben von dunklen Vögeln und im Hintergrund der AGG Katze ist ein Schloss mit einigen beleuchteten Fenstern im Dunkeln zu sehen. Dies ist der kreative Ausdruck des Bündnis AGG Reform Jetzt, in dem sich über 120 Organisationen für die im Koalitionsvertrag vorgesehene und längst überfällige Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) einsetzen. Die Untätigkeit des Bundesjustizministeriums ist besonders gruselig, weil dieses schon für Ende 2023 Vorschläge für die Gesetzesreform angekündigt und versprochen hatte.
Veröffentlicht am 28.10.2024 06:15 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Logo Nitsa 287×121 Foto: NITSA e. V.
Berlin (kobinet) In einer schriftlichen Anfrage an die Bundesregierung erkundigte sich der Bundestagsabgeordnete Hubert Hüppe (CDU) nach den konkreten Maßnahmen zur Umsetzung der im Koalitionsvertrag von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP angekündigten Änderungen bei der Berücksichtigung von Einkommen und Vermögen im Rahmen des Bundesteilhabegesetzes (BTHG). Die Bundesregierung teilte mit, dass die Prüfung weiterer Maßnahmen in diesem Bereich noch nicht abgeschlossen sei. Dabei würden sowohl die finanzielle Entwicklung in der Eingliederungshilfe als auch die Haushaltssituation von Ländern und Kommunen sowie potenzielle Verwaltungsvereinfachungen berücksichtigt. Die Gespräche mit den Kostenträgern sowie die Prüfung möglicher Optionen dauern noch an. Dies teilte das Netzwerk für Inklusion, Teilhabe Selbstbestimmung und Assistenz (NITSA) mit.
Veröffentlicht am 28.10.2024 05:00 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Info blau Foto: Susanne Göbel
Berlin (kobinet) Am 6. Dezember 2024 findet in Berlin der „Europäische Regionalgipfel für Menschen mit Behinderungen“ statt. Das ist eine sehr große und wichtige Veranstaltung in Vorbereitung auf den „Global Disability Summit 2025“ von Deutschland und Jordanien. Auf dem Europäischen Regionalgipfel am 6.12.2024 gibt es verschiedene Diskussionsrunden mit vielen Selbstvertreter*innen. Themen sind: inklusive Entwicklung und inklusiver, barrierefreier Katastrophenschutz in Zeiten von Klimawandel und Kriegen. Darauf hat die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) hingewiesen.
Veröffentlicht am 28.10.2024 01:00 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Logo: Budget für Arbeit nutzen Foto: Netzwerk Artikel 3
Berlin (kobinet) Am Freitag, den 15. November 2024, findet von 15:00 – 17:00 Uhr das mittlerweile vierte Online-Treffen des Netzwerk von behinderten Menschen, die statt in einer Werkstatt auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt arbeiten (wollen), statt. Dies hat die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) mitgeteilt, die den Austausch im Rahmen des Projekt „Budgetkompetenz – Initiative zum Budget für Arbeit und Ausbildung“ koordiniert. Weitere interessierte behinderte Menschen, die Alternativen zu einer Beschäftigung in einer Werkstatt für behinderte Menschen erreicht haben, bzw. statt in einer Werkstatt auf dem allgemeinne Arbeitsmarkt tätig sein wollen, können sich bis zum 10. November 2024 für den Online-Austausch anmelden.
Veröffentlicht am 27.10.2024 06:15 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Prof. Dr. Kathrin Römisch übernimmt aus den Füßen von Prof. Dr. Theresia Degener den BODYS-Staffelstab Foto: omp
Bochum (kobinet) Die Juristin Prof. Dr. Theresia Degener war u.a. maßgeblich an der Entstehung der UN-Behindertenrechtskonvention beteiligt und gründete das Bochumer Zentrum für Disability Studies (BODYS), das unter ihrer Führung zu einer wichtigen Institution in der Forschung und Lehre im Bereich der Behindertenrechte wurde. Diese Woche ging sie nach 26 Jahren an der Evangelischen Hochschule Bochum (EvH Bochum) in den Ruhestand. Als Mitbegründerin der deutschsprachigen Disability Studies leitete Prof. Dr. Theresia Degener das Bochumer Zentrum für Disability Studies (BODYS) seit 2015. Nach dem Ausscheiden in den Ruhestand übernahmen Prof. Dr. Kathrin Römisch und Prof. Dr. Stefan Schache die kommissarische Leitung von BODYS. Sie werden dabei von Gudrun Kellermann und Prof. Dr. Karin Tiesmeyer unterstützt.
Veröffentlicht am 27.10.2024 05:15 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Katrin Langensiepen freut sich über Abstimmungserfolg im EU-Sozialausschuss Foto: Katrin Langensiepen
Brüssel (kobinet) „Am 3. Dezember 2024 ist der internationale Tag der Menschen mit Behinderungen. In dieser Woche veranstaltet das Europäische Parlament unterschiedliche Anhörungen zu dem Thema, beispielsweise auch in meinen Ausschüssen wie im Sozialausschuss, Binnenmarktausschuss und Frauenrechtsausschuss. Alle Anhörungen werden online übertragen. Es lohnt sich reinzuhören!“ Dies teilte die Europaabgeordnete der Grünen, Katrin Langensiepen in einer Infomail über die Aktivitäten im Europäischen Parlament mit.
STUTTGART (kobinet) Auf seinem 19. Landesverbandstag 2024 des Sozialverband VdK Baden-Württemberg haben sich die 180 Delegierten einstimmig für Solidarität in den Sozialversicherungen ausgesprochen. Damit sind die Weichen dieses Sozialverbandes für die nächsten vier Jahre gestellt: Der VdK-Landesverband fordert eine Bürgerversicherung für Rente, Pflege und Gesundheit.
Veröffentlicht am 26.10.2024 05:30 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Statue Justitia Foto: Sang Hyun Cho auf Pixabay
Berlin (kobinet) Das Landgericht Berlin hat am 30. September 2024 in einer wegweisenden Entscheidung ein Berliner Wohnungsunternehmen zur Zahlung von 11.000 Euro verurteilt. In der Verweigerung der Zustimmung zum Einbau einer Rampe sah das Gericht eine Diskriminierung nach dem AGG (Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz). Die Fachstelle gegen Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt Fair mieten – Fair wohnen hat den Kläger über drei Jahre beraten und begleitet. Am 25. Oktober 2024 stellte diese im Rahmen eines Pressegesprächs das Urteil vor.
Veröffentlicht am 26.10.2024 05:00 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Symbol Information Foto: Kooperation Behinderter im Internet e.V./Tom Kallmeyer (Creative Commons BY-SA 4.0)
Düsseldorf (kobinet) „Wie eine Autistin beim LKA gegen Kinderpornografie kämpft“, so lautet der Titel eines Berichts der Sendung WDR Lokalzeit aus Düsseldorf. „Samanta Kliner wertet beim Landeskriminalamt kinderpornografische Videos aus, um Kinder und Täter zu identifizieren. Sie ist Autistin mit Inselbegabung und hat ein fotografisches Gedächtnis. Wie sie damit sogar Computersysteme übertrifft.“ So heißt es in der Einführung des WDR-Bericht von Katrin Wrobel.
Veröffentlicht am 25.10.2024 17:20 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Prof Dr. Theresia Degener Foto: omp
Bochum (kobinet) Sie ist eine Aktivistin der ersten Stunde, eine Rebellin und Vorreiterin: Prof. Dr. Theresia Degener setzt sich seit mehr als 40 Jahren für die Rechte und die Gleichbehandlung von Menschen mit Behinderung ein. Die Juristin war maßgeblich an der Entstehung der UN-Behindertenrechtskonvention beteiligt und gründete das Bochumer Zentrum für Disability Studies (BODYS), das unter ihrer Führung zu einer wichtigen Institution in der Forschung und Lehre im Bereich der Behindertenrechte wurde. Nun ging Prof. Degener nach 26 Jahren an der Evangelischen Hochschule Bochum (EvH Bochum) in den Ruhestand. „Theresia Degener verkörpert die perfekte Kombination aus Behindertenaktivistin, Menschenrechtlerin und Wissenschaftlerin. Mit ihrem Ausscheiden aus dem Erwerbsleben geht eine Ära zu Ende. Möge sie uns mit ihrer Klugheit, Gradlinigkeit und ihrem Kampfesgeist noch lange erhalten bleiben“, kommtentierte Prof. Dr. Sigrid Arnade vom Sprecherinnenrat des Deutschen Behindertenrat (DBR) die Verabschiedung von Prof. Dr. Theresia Degener in den Ruhestand.
BERLIN (kobinet) Etwa 90 Prozent der Dienste und Einrichtungen für Menschen mit geistiger, seelischer, körperlicher oder mehrfacher Behinderung werden in Deutschland fünf Fachverbände für Menschen mit Behinderung ausgeführt. Gestern haben sich die Geschäftsführungen dieser Fachverbände in Leipzig mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder sowie der Konferenz der Behindertenbeauftragten zum Thema Menschen mit Behinderung beraten. Ausdrücklich bedanken sich die Fachverbände für die großartige Initiative von Ministerpräsident Michael Kretschmer, gerade in diesen Zeiten großer Herausforderungen auch das Thema der Inklusion sowie der Unterstützung von Menschen mit Behinderungen auf die Tagesordnung zu setzen.
Veröffentlicht am 25.10.2024 10:12 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht (?)
Symbol Fragezeichen mit Schatten Foto: ht
Berlin (kobinet) „Kann es sein, dass eine kleine Partei, wie die FDP, die derzeit in Umfragen um die drei Prozent gehandelt wird, den gesamten Prozess für mehr Barrierefreiheit und für einen besseren Schutz vor Diskriminierungen in Deutschland blockiert? Kann es sein, dass diese Partei ihre mitverhandelten und den von ihnen zugestimmten Inhalten des Koalitionsvertrags zur Behindertenpolitik einfach für null und nichtig erklärt? Und wie soll man einer solchen Partei zukünftig noch trauen können?“ Diese Fragen beschäftigen den Sprecher der LIGA Selbstvertretung zum Ende einer weiteren Woche, die ohne die längst überfällige Vorlage eines Referentenentwurfs für die Reform des Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) und ohne Vorschläge für die Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) zu Ende geht. Und das alles nur, weil das FDP-geführte Bundesjustizministerium die Freigabe des Referentenentwurfs für die BGG Reform seit Wochen blockiert und ihre Hausaufgaben für die AGG Reform erst gar nicht macht.