Veröffentlicht am 20.02.2019 08:23 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Foto:
MAINZ (KOBINET)
MAINZ (KOBINET) „Teilhaben – was ist es uns wert?“ Dieser Frage ist das ZDF-Magazin sonntags vor kurzem nachgegangen und hat eine Schwerpunktsendung anlässlich des 10jährigen Inkraftretens der UN-Behindertenrechtskonvention ausgestrahlt. Zu Gast im Studio war der Aktivist Raul Krauthausen und auch über die prekäre Situation von Markus Igel und seine langwierige Auseinandersetzung mit den saarländischen Behörden um die Finanzierung seiner Assistenz wurde berichtet.
WIEN (KOBINET) Deutschland hat sie bereits vom UN-Fachausschuss über die Rechte von Menschen mit Behinderung bekommen, nun hat auch Österreich die Frageliste für die zweite Staatenprüfung zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention bekommen, wie das Online Magazin BIZEPS berichtet. Mag.a Sarah Hofmayr erklärt auf BIZEPS was das nun genau für das weitere Verfahren bedeutet.
Veröffentlicht am 20.02.2019 07:47 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Demonstration vor dem Staatstheater in Mainz Foto: BFW Mainz
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MAINZ (KOBINET) Dem Aufruf der Schüler*innen des Berufsförderungswerks (BFW) Mainz folgten am Montag nach dessen Angaben ca. 300 Teilnehmer*innen, um bei einer Demonstration durch die Mainzer Innenstadt und einer Kundgebung am Mainzer Theater auf die besondere Situation ihrer Schule aufmerksam zu machen. Bei den Bemühungen der rheinland-pfälzischen Landesregierung eine Schulgeldfreiheit für Physiotherapieschulen zu erreichen, vermisst das BFW Mainz bisher den direkten Dialog, um zu einer individuellen Lösung zu gelangen die der besonderen Struktur dieser inklusiven Einrichtung gerecht wird, heißt es in einer Presseinformation des BFW Mainz.
UNBEKANNT (KOBINET) Die Bundesregierung will den Verbraucherschutz für Fahrgäste der Bahn stärken. Ein dazu vorgelegter Gesetzentwurf „zur Änderung beförderungsrechtlicher Vorschriften im Eisenbahnbereich“ sieht unter anderem eine Bündelung bei den Zuständigkeiten für die Fahrgastrechte vor.
DüSSELDORF (KOBINET) Wegen des Streits um die Finanzierung des Mobilitätsservices der Deutschen Bahn (DB) hat der Sozialverband VdK Nordrhein-Westfalen jetzt den hiesigen Verkehrsminister Hendrik Wüst zum Handeln aufgefordert. „Es kann nicht sein, dass Menschen mit Behinderung seit dem 1. Februar wortwörtlich auf der Strecke bleiben“, kritisiert der VdK-Landesvorsitzende Horst Vöge.
DUDERSTADT (KOBINET) Am 18. Februar 2019 würdigt die Stadt Duderstadt das Jubiläum von Ottobock. Im Rahmen des Festakts werden Bundeskanzlerin Angela Merkel, der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil und Duderstadts Bürgermeister Wolfgang Nolte sprechen. Daran nehmen auf Einladung der Stadt rund 350 Ehrengäste unter anderem aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft teil.
SAARBRüCKEN (KOBINET) Mit Entsetzen verfolgt die Amnesty International Gruppe Saarbrücken die Vorgänge rund um Markus Igel. Igel ist ein junger Mann, der im Alltag auf Behindertenassistenzen angewiesen ist und dem das saarländische Landessozialamt sowie der Landkreis Neunkirchen als zuständiger Leistungserbringer nun die finanziellen Mittel kürzen will. Infolgedessen sieht sich Igel vor der Konsequenz, in ein Heim gehen zu müssen, da er die Kosten für die benötigte Rund-um-die-Uhr-Versorgung Zuhause nicht alleine tragen kann.
HANNOVER (KOBINET) „Wir leben in Niedersachsen Inklusion aktiv und denken das Thema ganz im Sinn der UN-Behindertenrechtskonvention als etwas ‚Selbstverständliches‘ mit“, unterstrich die niedersächsische Sozialministerin Carola Reimann anlässlich des gestern vorgestellten Aktionsplans Inklusion für die Jahre 2019 und 2020. Da Inklusion eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe sei, zielen 147 konkrete Maßnahmen der Landesregierung darauf ab, Barrierefreiheit in allen Lebensbereichen zu verwirklichen.
Veröffentlicht am 19.02.2019 06:22 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Dr. Alexander Wilhelm Foto: MSAGD RLP
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MAINZ (KOBINET) Das rheinland-pfälzische Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie setzt sich für eine schulgeldfreie Ausbildung und den Erhalt der inklusiven Ausbildung an der Physiotherapieschule des Berufsförderungswerks (Bfw) Mainz-Lerchenberg ein. Dies erklärte der Staatsserkretär Dr. Alexander Wilhelm gestern anlässlich einer Demonstration von SchülerInnen des Bfw und von Verbänden. Man führe bereits eine Reihe von Gesprächen und sei zuversichtlich, dass eine Lösung gefunden werden kann, heißt es in einer Pressemitteilung des Ministeriums.
Veröffentlicht am 18.02.2019 09:07 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Infozeichen Foto: domain public
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OSNABRüCK (KOBINET) „Endstation Behindertenwerkstatt? Eine Geschichte über Quoten, Geld und kleine Erfolge“, so titelt Cornelia Achenbach von der Neue Osnabrücker Zeitung einen ausführlichen Beitrag über die Situation behinderter Menschen in Werkstätten für behinderte Menschen und das dazugehörige System. Rund 2.250 Menschen arbeiten dem Bericht zufolge in den Werkstätten in Stadt und Landkreis Osnabrück, die alle von der Heilpädagogischen Hilfe Osnabrück (HHO) betrieben werden. In den vergangenen fünf Jahren sei die Beschäftigtenzahl nach Angaben des Landkreises um rund fünf Prozent gestiegen. 14 Menschen mit Behinderung hätten im vergangenen Jahr in Stadt und Landkreis Osnabrück den Sprung aus Werkstätten geschafft.
Veröffentlicht am 18.02.2019 08:51 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Grafik zeigt Symbol der Hotline Foto: Persönliches Budget
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JENA (KOBINET)
JENA (KOBINET) Das bundesweite Beratungstelefon zum Persönlichen Budget der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) ist schon seit vielen Jahren unter der Telefonnummer 01805/474712 (14 Cent pro Minute, Anrufe aus dem Mobilnetz können abweichen, könnten in der Regel also zwischen 0,29 bis 0,49 € pro Minute kosten) zu erreichen. Bei dieser Hotline können sich behinderte Menschen, ihre Angehörigen und Interessierte durch behinderte Beraterinnen und Berater über die Leistungsform des Persönlichen Budgets informieren lassen. Nun kann diese Nummer auch aus dem Mobilfunknetz angerufen werden, wie Barbara Vieweg von der ISL mitteilte.
KöLN (KOBINET) Sie wurden geschlagen, zum Essen gezwungen und mit Psychopharmaka ruhiggestellt. Menschen, die als Kinder oder Jugendliche in den 50er- bis 70er-Jahren in Einrichtungen der Behindertenhilfe oder in psychiatrischen Kliniken lebten, haben oft unfassbares Leid und Unrecht erfahren. Viele von ihnen leiden bis heute unter den Folgen der seelischen und körperlichen Grausamkeiten. Die von Bund, Ländern und Kirchen errichtete Stiftung Anerkennung und Hilfe zahlt betroffenen Menschen Geld zur Linderung der Folgewirkungen. Auch wer arbeiten musste, ohne dass Sozialversicherungsbeiträge gezahlt wurden, kann finanzielle Leistungen erhalten. Die Anmeldefrist wurde nun von den Fondserrichtern um ein Jahr verlängert. Bis zum Ende des Jahres 2020 können sich Betroffene nun bei den Anlauf- und Beratungsstellen der Stiftung melden. Darauf macht der Landschaftsverband Rheinland (LVR) aufmerksam.
Veröffentlicht am 18.02.2019 08:22 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
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MüLHEIM (KOBINET) Behinderte Frauen sind zwei bis dreimal häufiger von Gewalt betroffen als Frauen ohne Behinderung. Häufig beginnt die Gewalt in der Kindheit durch die Familie und hält bis ins Erwachsenenalter an. Dabei geht es um alle Gewaltformen, nicht nur körperliche und sexuelle, auch psychische Gewalt. Im Ruhrgebiet entsteht nun mit Elfriede im Raum Mülheim/Oberhausen/Essen/Duisburg zur Zeit eine Selbsthilfegruppe für Frauen, die es entweder bereits geschafft haben oder dabei sind, diese Gewalt zu stoppen und sich mit anderen Betroffenen zusammenschließen möchten. Es kann über Erfahrungen gesprochen und sich gegenseitig unterstützt werden.
Veröffentlicht am 17.02.2019 06:01 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Sristi und Dolmetscher Puskpa Foto: Jennifer Sonntag
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HALLE (KOBINET) „Es ist nicht leicht, in Nepal eine Frau zu sein, aber schwerer ist es, in Nepal eine blinde Frau zu sein“. Mit einem dieser einprägsamen Sätze eröffnete die taffe Aktivistin Sristi KC am 11. Februar in der Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen in Halle ihren tief bewegenden Vortrag. Die heute 26-jährige wurde in Kathmandu geboren, erkrankte am grünen Star und verlor mit 16 Jahren aufgrund eines Behandlungsfehlers ihr Augenlicht. Die Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag berichtet für die kobinet-nachrichten über die Veranstaltung und ihre Eindrücke.
BERLIN (KOBINET) Am Ende der Sitzungswoche des Deutschen Bundestages bleibt angesichts der weiteren Verschiebung der Beratung eines Antrags zur Abschaffung von Wahlrechtsausschlüssen in der Sitzung des Bundestagsausschusses für Inneres und Heimat durch die Fraktionen der CDU/CSU und SPD Unverständnis bei vielen Akteuren. Die Koalitionsfraktionen hatten erneut Gesetzentwürfe zur Aufhebung der Wahlrechtsausschlüsse von Menschen mit Behinderungen von der Tagesordnung abgesetzt. Trotz deutlichem Protest der Fraktionen der LINKEN, von Bündnis 90/Die Grünen und der FDP. Viele Vertreter*innen von Behindertenverbänden schütteln inzwischen darüber nur noch den Kopf und selbst der Bundesbehindertenbeauftragte kritisiert den Stillstand heftig.
MüNCHEN (KOBINET) Alle Welt spricht von Digitalisierung. Doch leider wird oftmals nach Ansicht von Stefan Unterstraßer bewußt verschwiegen, welche Nachteile die Digitalisierung bringen kann. Gerade blinde bzw. sehbehinderte Arbeitnehmer*innen haben nach seiner und der Erfahrung des Inklusionsbotschafters Markus Ertl hier ernste Probleme.
WIESBADEN (KOBINET) Dass die Position des bzw. der Landesbehindertenbeauftragten in Hessen zukünftig hauptamtlich ausgestaltet werden soll und dass diese Position im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration angesiedelt wird, das bestätigte der hessische Regierungssprecher Staatssekretär Michael Bußer auf Anfrage der kobinet-nachrichten. Wann die neue Person berufen wird und wer dies genau werden soll, dass konnte er jedoch noch nicht genau sagen. Man werde das jetzt bald anpacken, hieß es auf die kobinet-Anfrage heute aus Wiesbaden.
DRESDEN (KOBINET) Nach einer aktuellen Information des Selbsthilfenetzwerkes Sachsen kann das Projektteam „ÖPNV/SPNV für alle“ des Landesverbandes Selbsthilfe Körperbehinderter Sachsen über erfreuliche Ergebnisse berichten. Das Wirken des Landesverbandes Selbsthilfe Körperbehinderter Sachsen und seiner Partner im Sinne mobilitätseingeschränkter Fahrgäste für den Zeitraum 2019 – 2021 ist im Zuge der Bewilligung des gestellten Projektantrags durch den Freistaat Sachsen sowohl personell als auch finanziell gesichert.
UNBEKANNT (KOBINET) Kay Macquarrie hat heute kobinet auf die gerade gestartete Petition „Bahnfahren einfach machen“ aufmerksam gemacht. Der Kieler hat einen Traum: Über Nacht sind alle Stufen vor den Zügen verschwunden! „Als Rollstuhlfahrer – und auch als Reisender mit Koffer – komme ich überall problemlos alleine hin und rein in den Zug. Die ausgrenzende Situation und der irre Aufwand vor jeder Reise Hilfe anzumelden, hat ein Ende. Ich reise spontan und ohne Vorbereitung. Das wäre toll! Leider sind die Bahn und ihre Bahnhöfe nicht so weit“, schrieb er dem Berliner kobinet-Korrespondenten. „Mal eben so den Zug nehmen? Bahnfahren ist für Menschen wie mich ein regelrechter Albtraum! Denn der Einstieg in die Bahn ist nicht stufenlos. Für uns Rollstuhlfahrer bedeutet das jedes Mal eine nervenaufreibende Anmeldung bei der Deutschen Bahn über ein überflüssiges und extrem aufwendiges Online-Formular.“
MAINZ (KOBINET) Im Berufsförderungswerk Mainz wurde nach Ansicht des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes (DBSV) Inklusion schon gelebt, als man dieses Wort noch gar nicht im Behinderungszusammenhang benutzte. Seit 1966 werden hier blinde, sehbehinderte und sehende Menschen gemeinsam ausgebildet. Der Erfolg gibt den Mainzern recht: Mehr als 90 Prozent der Menschen, die hier einen medizinisch-therapeutischen Beruf erlernen, werden sofort im Anschluss an ihre Ausbildung in Arbeit vermittelt. Nun jedoch droht dem in vielerlei Hinsicht einzigartigen Konzept das Aus – und zwar ausgerechnet wegen seiner inklusiven Ausrichtung, wie der Newsletter dbsv-direkt berichtet. Am 18. Februar findet daher ein Demonstration in Mainz statt.
SAARBRüCKEN (KOBINET) Dass das Landesamt für Soziales und der Landkreis Neunkirchen als zuständige Leistungserbringer die Kosten für die Behindertenassistenz des gebürtigen Saarbrückers Markus Igel nicht mehr übernehmen wollen, empfindet Ralf Georgi, der behindertenpolitische Sprecher der Linksfraktion im saarländischen Landtag, als erneuten Beweis dafür, „wie weit wir von Chancengleichheit für Menschen mit Behinderung und echter Teilhabe entfernt sind.“
Veröffentlicht am 15.02.2019 05:31 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Symbol Fragezeichen Foto: ht
BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) Das Budget für Arbeit als geförderte Alternative zur Arbeit in einer Werkstatt für behinderte Menschen wurde im Bundesteilhabegeseetz verankert und kann seit dem 1. Januar 2018 bundesweit genutzt werden. Die FDP-Fraktion im Deutschen Bundestag hat nun eine Kleinen Anfrage (19/7590) zu einer Bilanz der Neuregelungen des Budgets für Arbeit gestellt. Die Bundesregierung soll einem Bericht von Heute im Bundestag zufolge unter anderem beantworten, wie oft dieses Budget seit dem 1. Januar 2018 beantragt, bewilligt oder abgelehnt wurde.
BERLIN (KOBINET) Mit einer Petition an das Abgeordnetenhaus von Berlin fragt Mag. Arnd Hellinger nach Möglichkeiten, den Müggelturm für alle zugänglich und erlebbar zu gestalten. Der im Jahr 1961 errichtete Müggelturm stellt ein bedeutendes Ausflugsziel im Südosten der Bundeshauptstadt Berlin dar. Seinerzeit wurde er – vermutlich aus wirtschaftlichen Erwägungen – nicht barrierefrei ausgeführt oder wenigstens baulich für die Nachrüstung eines Aufzuges vorbereitet.
UNBEKANNT (KOBINET) Die AfD-Bundestagsfraktion will das Verbandsklagerecht im Umwelt-Rechtsbehelfsgesetz (UmwRG) beschränken. Die Fraktion begründet ihren Gesetzentwurf damit, dass die „Anerkennungsvoraussetzungen für klagebefugte Verbände“ aktuell sehr weit gefasst seien. Damit berge das geltende Recht ein „Missbrauchspotential“. So bestünde die Möglichkeit, dass eine „nur wenige Mitglieder umfassende Vereinigung Zuwendungen von Unternehmen oder Organisationen erhält, die im Interesse ausländischer Wettbewerber oder Staaten agieren“.
UNBEKANNT (KOBINET) Die Bundesregierung hat jetzt auf eine Kleine Anfrage der Bundestagsfraktion Die Linke hin Einzelheiten eines Förderprojekts für eine Notruf-App für Menschen mit Behinderung veröffentlicht. Darin äußert sich die Bundesregierung beispielsweise zu Betriebssystemen, Zielstellungen und Fördersummen und Zeitplan des Projekts.
BERLIN (KOBINET) Die aktuelle Diskussion um Veränderungen bei der Mobilitätszentrale der Deutschen Bahn hat der Deutsche Behindertenrat für einen Offenen Brief zum Thema Bahnfahren für mobilitätseingeschränkte Reisende veranlasst. Im folgenden dokumentieren wir den vom Vorsitzenden des Sprecherrats des Deutschen Behindertenrates, Horst Frehe, unterzeichneten Offenen Brief.
Veröffentlicht am 14.02.2019 08:30 von Anke Glasmacher in der Kategorie Nachricht (?)
Bild von der Berlinale Foto: Anke Glasmacher
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UNBEKANNT (KOBINET)
UNBEKANNT (KOBINET) Der scheidende Berlinale-Direktor Dieter Kosslick hat zum Auftakt der diesjährigen Berlinale das „5050×2020“ Pledge unterzeichnet. Wie die Berlinale mitteilte, setzt sich das Festival mit „5050×2020“ dafür ein, bis 2020 die Leitungen und Auswahlgremien paritätisch zu besetzen sowie Zahlen zur Geschlechterverteilung bei Filmeinreichungen und -auswahl zu veröffentlichen.
BERLIN (KOBINET) Mit einem Offenen Brief haben sich der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV), der Verein FUSS e.V. als Fachverband für Fußverkehr, der Landesseniorenbeirat Berlin (LSBB) und der Sozialverband VdK Deutschland an Bundesverkehrsminister Scheuer gewandt. Es geht um sogenannte „Elektrokleinstfahrzeuge“. Derzeit sind eine Verordnung und eine Ausnahmeverordnung in Arbeit, die vorsehen, dass einige dieser Fahrzeuge, wie beispielsweise E-Roller mit Sondergenehmigung oder E-Skateboards, zukünftig auf Gehwegen zugelassen werden. Im folgenden dokumentieren wir den Text des Offenen Briefs, der im Newsletter dbsv-direkt veröffentlicht wurde.
BERLIN (KOBINET) „Mit Entsetzen musste ich heute die erneute Absetzung unseres Gesetzentwurfes zur Aufhebung der Wahlrechtsausschlüsse in den Ausschüssen des Bundestages mit ansehen. Die Regierungskoalition zeigt mit ihren erneuten Absetzungen ein verstörendes Demokratieverständnis, wenn sie sich weiter für die Aberkennung des Wahlrechts von rund 85.000 Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen ausspricht“, so fasst Sören Pellmann, Sprecher für Inklusion und Teilhabe der Fraktion DIE LINKE, das gestrige Vorgehen der großen Koalition aus CDU, SPD und CSU zusammen.
KöLN (KOBINET) Auch in diesem Jahr ist die Aktion Mensch wieder mit einem Stand auf der didacta vertreten. Die Fachmesse für Bildung findet vom 19. bis 23. Februar in Köln statt. Die Aktion Mensch findet man dort am Stand D059 in Halle 7.1. Dort kann man u.a. auch die neuesten Bildungsmaterialien der Aktion Mensch kennen lernen.
Veröffentlicht am 13.02.2019 21:02 von Franz Schmahl in der Kategorie Nachricht (?)
Hublift der Deutschen Bahn Foto: ISL
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BERLIN (KOBINET) Der Deutsche Bahnkunden-Verband e. V. kritisierte heute die Unterstützung für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste. Inklusion wird infrage gestellt und Teilhabe deutlich erschwert/DBV fordert bundeseinheitliche Regelungen, so wird in einer Pressemitteilung die zum 1. Februar 2019 eingeführte Regelung der Deutschen Bahn AG kommentiert. Ihre Mobilitätsservicezentrale (MSZ) ist nur noch für die DB-eigenen Unternehmen zuständig. Deutlich und unmissverständlich finde sich auf der Internetseite der DB AG der Hinweis „Wenn Ihre Reise Strecken enthält, auf denen Sie mit nicht am Verfahren teilnehmenden Eisenbahnunternehmen reisen, können für diese Strecken keine Hilfeleistungen bei der MSZ angemeldet werden.“
BERLIN (KOBINET) Der Deutsche Gehörlosen Bund übt Kritik an der neuen Regelung der Bahn für Menschen mit Behinderungen und fordern, dass die Deutsche Bahn weiter die zentrale Rolle als Ansprechpartner und Vermittler bei erforderlichen Hilfeleistungen bei Reisen behinderter Menschen mit unterschiedlichen EVU übernimmt.
BERLIN (KOBINET) Die erneute Absetzung der Beratung im Innenausschuss zum gemeinsamen Gesetzentwurf von Bündnis 90/Die Grünen und der Fraktion Die Linke zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention im Wahlrecht sorgt bei Britta Haßelmann, Erste Parlamentarische Geschäftsführerin der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, und bei der Sprecherin für Behindertenpolitik der Grünen Bundestagsfraktion, Corinna Rüffer für großen Unmut. Die Chancen, dass behinderte Menschen, die bisher vom Wahlrecht ausgeschlossen sind, bei der Europawahl wählen können, gingen damit gen Null.
BERLIN (KOBINET) Die Beförderung von Menschen mit Behinderung ist eine öffentliche Aufgabe, das betont der Fahrgastverband PRO BAHN und fordert deshalb klare und einfache Transportmöglichkeiten. Menschen haben ein Recht komplikationslose Beförderung mit Bahnen und Bussen, so schreibt dieser Verband.
KöLN (KOBINET) Kulturelle Vielfalt und Teilhabe unterschiedlichster Gruppen unserer Gesellschaft ist das Ziel der in Köln gegründeten Sommerblut Foundation. An dem Festakt im Kunstraum Horbach nahmen unter anderem Kölns Ex-Oberbürgermeister Jürgen Roters und die ehemalige Landtagsabgeordnete Andrea Asch teil, die zu den Initiatorinnen und Initiatoren der Stiftung zählen.
BAD KREUZNACH (KOBINET) Geburtstage sind zum Feiern da und dass versucht Markus Igel aus Bad Kreuznach heute auch, obwohl über seiner Zukunft derzeit immer noch große Fragezeichen schweben. Denn noch immer ist nicht klar, ob die Assistenz des heute 32jährigen durch das saarländische Landesamt für Soziales abgesichert wird oder ob ihm eventuell sogar droht, seine Assistent*innen entlassen und wieder ins Heim ziehen zu müssen. Die große Solidarität, die Markus Igel während der letzten Wochen durch eine Petition, eine Fundraising-Aktion und nicht zuletzt durch die vielen Menschen, die trotz Kälte nach Saarbrücken zur Solidaritätsdemonstration für Markus Igel gekommen waren, geben ihm jedoch weiterhin Kraft, durchzuhalten.
Veröffentlicht am 13.02.2019 08:18 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Schild: Halt bitte Leichte Sprache Foto: Mensch zuerst
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KIEL (KOBINET) „Verständlich ist selbstverständlich“, so kündigt die schleswig-holsteinische Staatskanzlei eine Initiative zur verständlichen Behördensprache an. Die Landesregierung von Schleswig-Holstein will damit die Behördensprache für Bürgerinnen und Bürger einfacher und nachvollziehbarer gestalten. Einen entsprechenden Projektauftrag für die Fachhochschule für Verwaltung und Dienstleistung in Altenholz hat der Chef der Staatskanzlei, Staatssekretär Dirk Schrödter, vor kurzem in Kiel angekündigt. Gestartet werde das Projekt in diesem Frühjahr. „Verständliche Sprache muss selbstverständlich werden“, sagte Dirk Schrödter.
Veröffentlicht am 13.02.2019 07:28 von Christian Mayer in der Kategorie Nachricht (?)
EUTB-Beraterin Alisia Neukamm an ihrem Arbeitsplatz Foto: kobinet/omp
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MANNHEIM/KASSEL (KOBINET) Während die kobinet-nachrichten in den letzten Monaten immer wieder über die neuen ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatungsstellen (EUTB) berichtet haben, können diese nun selbst von einer guten Peer Beratung profitieren. Als kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul an einer Führung durch das Blindenzentrum in Mannheim teilnahm, traf er auch auf die dortige EUTB-Beraterin Alisia Neukamm. Nachdem die Arbeitsplatzausstattung der selbst sehbehinderten Beraterin das Interesse von Ottmar Miles-Paul erregte, ergaben sich daraus mehrere Beratungskontakte. Das Ergebnis lieferte er anhand der Infos zu diesem Bericht, die auf dem neuen Laptop mit iPad-Funktionen des auch sehbehinderten kobinet-Redakteurs geschrieben wurde.
Veröffentlicht am 13.02.2019 05:31 von Anke Glasmacher in der Kategorie Nachricht (?)
Bild von der Berlinale Foto: Anke Glasmacher
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UNBEKANNT (KOBINET)
UNBEKANNT (KOBINET) „Celle que vous croyez“heißt übersetzt so viel wie „Derjenige, dem Du glaubst“. Doch wem glauben? Das wird zunehmend schwieriger, denn Claire Millaud (Juliette Binoche) hat sich verfangen zwischen virtueller und tatsächlicher Realität. Sie, 50 und Professorin, ist von ihrem Mann geschieden, das Sorgerecht für ihre beiden Söhne teilen sie sich. Claire ist verliebt in Ludo (Guillaume Gouix), einen jüngeren Designer. Doch der lässt sie nach einer gemeinsamen Nacht sitzen. Claire will sich an ihm rächen und beginnt unter der Identität ihrer Nichte auf Facebook einen Flirt mit seinem Assistenten Alex (François Civil). kobinet-Korrespondentin Anke Glasmacher hat sich auch diesen Film auf der Berlinale angeschaut und schildert ihre Eindrücke.