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Stadt- und Strandspaziergänge am Oderhaff

Blick von der Aussichtsplattform der Kirche des Apostels Jakob in Richtung Schloss der pommoranischen Fürsten.
Blick von der Aussichtsplattform der Kirche des Apostels Jakob in Richtung Schloss der pommoranischen Fürsten.
Foto: H. Smikac

SZCZECIN / STETTIN (KOBINET) Zum Beginn der Reisesaison 2019 veröffentlichen wir bei kobinet Hinweise zu Reisezielen, welche auch für Urlaubsreisen von Menschen mit Mobilitätseinschränkungen geeignet sind. Heute geht es dabei um Orte an der Küste der Ostsee im Bereich der Mündung der Oder.

Größte Stadt der Region ist Szczecin / Stettin. Die Hafenstadt ist kulturelle und wirtschaftliche Hauptstadt Westpommerns und Sitz der Euroregion Pomerania und bietet als Stadt sehr viele Sehenswürdigkeiten sowie im Umfeld mit dem Oderdelta und dem Stettiner Haff Naturschönheiten en gros. Ein Besuch in dieser Stadt sollte man auch der Grundlage von Informationen der Touristinformation der Stadt vorbereiten. Der Kontakt ist auch in deutscher Sprache möglich. Für alle, die mit Smartphone reisen, ist der offizielle mobile Stadtführer hilfreich. Für mobilitätseingeschränkte Besucher ist auch ein spezieller Stadtführer erhältlich, das jedoch nur in polnischer Sprache. Dank der verwendeten Symbole kann jedoch auch dieser Gästeführer hilfreich sein.

Den Besuch in Szczecin beginnt man am besten mit einer deutschsprachigen Stadtrundfahrt. Auch wenn nicht alle Fahrzeuge über ebenerdigen Zugang verfügen, hilfsbereite Hände gibt es auf jeden Fall. Ein Muss ist zudem der Besuch der Jakobskirche (Kosiol Swatego Jakuba). Der 70 Meter hohe Turm dieser Kirche verfügt über eine Aussichtsplattform, welche mittels Lift auch für Besucher mit Rollstuhl zugänglich ist und einen guten Blick über die ganze Stadt bietet.
So informiert kann es daran gehen, die Stadt zu erkunden. Dabei sollte man auf unterschiedliche Bedingungen eingestellt sein. Das Stadtzentrum mit seinen modernen Einkaufszentren dürften keine größeren Schwierigkeiten auftreten. Das trifft ebenso auf das Gelände um die Hakenterasse und die Oderpromenade zu. Etwas komplizierter ist es um den Alten Markt sowie am Schloss der Pommerschen Herzöge - hier wurden das historische Kopfsteinpflaster erhalten und hier geht es mit Rollstuhl recht holprig zu.
Szczecin ist eine Stadt mit viel Grün. nur zirka 1.500 Meter vom Stadtzentrum entfern lädt, zum Beispiel der Kasprowitsch Park mit der Platanenallee, dem Amphitheater und dem Rosengarten zu einem Besuch ein - viel Raum für Entspannung in Sicht der Hochhäuser der Innenstadt.
Bei Bus und Bahn werden in Szczecin weitgehend Niederflurfahrzeug eingesetzt. Allerdings gibt es nur wenige angepasste Haltestellen. Wer deshalb die öffentlichen Verkehrsmittel nicht nutzen kann, hat eine Alternative: Das Taxi, das in Polen noch relativ preisgünstig ist.

Im äußersten Nordwesten Polens liegt an der Mündung der Swina die Stadt Swinoujscie (Swinemünde) In dieser Stadt wurde in den vergangenen Jahren sehr viel erneuert und modernisiert. Das Zentrum verfügt über modernen Wegbelag. An der Promenade wurde sogar ein Hochweg aus Metallplatten aufgestellt von dem aus man auch als Besucher mit Rollstuhl den freien Blick auf die Ostsee genießen kann. Weitere Einzelheiten zu einem Aufenthalt in Swinoujscie sind hier zu erfahren.


Strandweg für Rollstuhlnutzer in Świnoujście (Swinemünde) Foto: H. Smikac

Swinoujscie liegt auf den Inseln Wolin / Usedom und so bietet sich von hier aus ebenfalls ein Abstecher in die drei deutschen Kaiserbäder Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin an. Mit Rollstuhl oder Rollstuhlbike könnte man direkt am Strand auf einem Asphaltweg lang nach Deutschland fahren. Entlang der Strandpromenade, die alle drei Orte miteinander lückenlos miteinander verbindet, führt ein ohne Barrieren zu befahrender Weg. Auch die Seebrücken sind barrierefrei zu erleben. Mehr über diese Kaiserbäder ist auf dieser Internetseite nachzulesen. Abseits der Uferzone sind die Bedingungen für mobilitätseingeschränkte Besucher unterschiedlich. Zusätzliche spezielle Hinweise gibt es auch hier. Darüber hinaus sollte direkt vor Ort nachgefragt werden.


Blick auf Ahlbeck von der Seebrücke aus Foto: H. Smikac



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