
Foto: Tandem-Beratung-Leichte-Sprache
Berlin (kobinet) Tandem-Beratung-Leichte Sprache veröffentlichte eine Notiz zum Begriff „Deutsche Leichte Sprache“ und einen Hinweis auf einen Ratgeber.

Berlin (kobinet) Tandem-Beratung-Leichte Sprache veröffentlichte eine Notiz zum Begriff „Deutsche Leichte Sprache“ und einen Hinweis auf einen Ratgeber.

Berlin/Mainz (kobinet) „In der Politik etwas bewegen – behinderte Abgeordnete berichten“, so lautet der Titel einer Online-Veranstaltung, die das NETZWERK ARTIKEL 3 in Zusammenarbeit mit dem Projekt Empowerment zur Selbstvertretung des Bildungs- und Forschungsinstituts zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) und IGEL-Media am 2. Mai von 17:00 bis 18:00 Uhr durchführt. „Zukunft barrierefrei gestalten“, so lautet das Motto des diesjährigen Europäischen Protesttags zur Gleichstellung behinderter Menschen, in dessen Rahmen die von der Aktion Mensch geförderte Veranstaltung stattfindet. „Damit es uns gelingt, die Zukunft barrierefrei zu gestalten, braucht es viele engagierte Akteur*innen. Vor allem braucht es behinderte Menschen selbst, die sich in die Politik einmischen und ihr know how in die verschiedenen Gremien einbringen. Was behinderte Abgeordnete in der Politik erreichen können, das wollen wir mit dieser Veranstaltung erkunden“, heißt es in der Veranstaltungsankündigung.

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München (kobinet) Heute, am 2. April, findet unter dem Motto „Building an inclusive society for autistic people – Aufbau einer inklusiven Gesellschaft für Autistinnen und Autisten“ der internationale Welt-Autismus-Tag statt. Dazu erklärte Bayerns Sozialministerin Ulrike Scharf: „Der Welt-Autismus-Tag schafft gesellschaftliches Bewusstsein, das wir brauchen. Mit der Autismusstrategie ist Bayern ein Pionier in Deutschland. Wir gehen das Thema Autismus als erstes Bundesland mit einer eigenen Strategie an. Mir ist es wichtig, die Lebensqualität der Betroffenen und ihrer Angehörigen zu verbessern. Bayern ist nur gemeinsam stark.“

BERLIN (kobinet) Noch bis zum 24. April haben alle Interessenten die Möglichkeit, ihre Stimme für den inklusiven Projektwettbewerb von Special Olympics „Alle machen mit!“ ihrer Wahl abzugeben. Der Wettbewerb soll Kindertagesstätten, Schulen und Sportvereine in ganz Deutschland dazu aktivieren, inklusive Projektideen umzusetzen. Das Ziel dabei: Begegnungen von jungen Menschen mit und ohne geistige Behinderung schaffen.

FRANKFURT am MAIN (kobinet) Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) sucht im Geschäftsbereich Sportentwicklung/Ressort Diversity möglichst zum 1. Juli 2023 eine Referentin oder Referenten zum Arbeitsthema „Inklusion im und durch Sport“. Die Beschäftigung erfolgt in Teilzeit mit 19,5 Wochenstunden.

Köln (kobinet) „René Schaar hat am 19.03.23 im Deutschlandradio Kultur den Beitrag ‚Neue Bewohnerin Elin sitzt im Rollstuhl‘ veröffentlicht. Darin geht es um die neue Figur der Elin, die ab Herbst in die deutsche Sesamstraße eingeführt wird.“ Darauf hat die Landesbehindertenbeauftragte von Hessen, Rika Esser, in ihrem Newsletter aufmerksam gemacht.

Kiel (kobinet) „Jeder Mensch kommuniziert — es gilt einen Weg zu finden, ihn zu verstehen.“ So bringt die schleswig-holsteinische Landesbehindertenbeauftragte Michaela Pries auf den Punkt, worum es in einer von ihr herausgegebenen Broschüre mit dem Titel „Das ist uns wichtig: Von der Kindheit bis ins Alter — Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf inklusive!“ geht. Die Broschüre ist ein Ergebnispapier der Arbeitsgruppe Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf des Landesbeirates zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen von Schleswig-Holstein.

Hamburg (kobinet) Der Grundstein ist gelegt. Auf dem Gelände der Evangelischen Stiftung Alsterdorf (ESA) soll bis Ende nächsten Jahres das Koops-Quartier entstehen. Gemeinsam mit dem Unternehmen OTTO WULFF werden insgesamt 90 Wohnungen gebaut. Das Quartier wird in Teilen durch öffentlich geförderten Wohnungsbau finanziert. Bei der Grundsteinlegung betonte Pastor Uwe Mletzko, Vorstandsvorsitzender der ESA, die besondere Bedeutung des Bauprojekts: „Mit dem neu entstehenden Koops-Quartier öffnen wir unser Stiftungsgelände noch weiter in Richtung eines inklusiven Quartiers in Alsterdorf. Die Vielfalt der neu entstehenden Wohnanlage, mit attraktivem und barrierefreiem Wohnraum für Familien, Menschen mit Assistenzbedarf und Singles, entspricht auch unseren Grundsätzen, Werten und unserer Vision von einer bunten und inklusiven Gesellschaft. Vielfalt ist Realität in der Gesellschaft und muss zugleich immer wieder hergestellt werden.“

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DÜSSELDORF (kobinet) Nordrhein-Westfalens Verkehrsminister Oliver Krischer hat kurz vor dem Verkaufsstart weitere Details und Zusatzleistungen zum 49-Euro-Ticket mitgeteilt. Doch günstigere Angebote für die etwa 3,2 Millionen von Armut bedrohten Menschen in Nordrhein-Westfalen bleiben derzeit noch auf der Strecke. Gerade für diese Gruppe muss nach den Forderungen des VdK-Landessverbandes eine zeitnahe Lösung geschaffen werden.

BERLIN (kobinet) Der Paritätische Wohlfahrtsverband übte an den Ergebnissen des Koalitionsausschusses Kritik. Nach seiner Einschätzung fehlen konkrete Aussagen zur sozialen Flankierung der vereinbarten Modernisierungsmaßnahmen weitestgehend. Statt klarer Absprachen wurden nach den Beratungen des Koalitionsausschusses wolkige Absichtserklärungen abgegeben. Die Bundesregierung hat nach ihrem 30 Stunden dauernden Koalitionsausschuss ein 16-seitiges Papier mit wagen Beschlüssen und Absichten vorgelegt. Darin einigt sich die Ampel schwerpunktmäßig in verkehrs- und klimapolitischen Fragen.

BONN (kobinet) Eine repräsentative Umfrage der Aktion Mensch kommt zu dem Ergebnis, dass mehr als jede dritte Frau mit Behinderung in Deutschland um ihre finanzielle Situation besorgt ist. Insgesamt 34 Prozent der Frauen mit Behinderung nannten die Gefahr einer finanziellen Notlage als die dominierende Sorge – im Gruppenvergleich ist die Angst bei Frauen mit Behinderung damit am stärksten ausgeprägt.

Berlin (kobinet) Der Bund stellt für die Umsetzung des Deutschlandtickets jährlich 1,5 Milliarden Euro bereit. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung (20/6049) auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion (20/5789) hervor, über die der Informationsdienst Heute im Bundestag berichtet. Sollte der Bundesanteil in Höhe von 1,5 Milliarden Euro und der Länderanteil in gleicher Höhe nicht ausreichen, um die Kosten im Einführungsjahr 2023 zu decken, werde der Bund den Mehrbedarf hälftig ausgleichen, heißt es. „Ein Zuschuss des Bundes von 1,5 Milliarden Euro für den Öffentlichen Personenverkehr muss diesem auch ermöglichen, auf die verantwortlichen Akteur*innen einzuwirken, damit Ansagen in Bussen und Bahnen verlässlich und gut verständlich erfolgen“, so die Erwartung von Ottmar Miles-Paul vom Netzwerk Artikel 3. Er führt heute, am 30. März, ein Schlichtungsgespräch mit dem Bundesverkehrsministerium als Folge seiner Eingabe an die Schlichtungsstelle nach dem Bundesbehindertengleichstellungsgestez (BGG).

Innsbruck (kobinet) „Siegfried Braun: ‚Vergesst nicht die Selbsthilfe‘. Ein Leben im Kampf um die Rechte von Menschen mit Behinderungen in der Zwischenkriegszeit“, so lautet ein Artikel von Volker Schönwiese und, Angela Wegscheider, der in der Onlinebibliothek von „bidok – behinderung inklusion dokumentation“ veröffentlicht wurde.

Bremen (kobinet) Das Bremer DJH-Callcenter ist ein Inklusionsbetrieb. Hier arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung zusammen. Von hier aus managen sie die Buchungen für bis zu 800.000 Übernachtungen pro Jahr in Jugenherbergen im Nordwesten Niedersachsens und in Bremen. Darauf weist ein Anfang März 2023 im Weser Kurier erschienener Beitrag hin.

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BERLIN (kobinet) In Deutschland besteht ein enormer Bedarf an barrierefreiem und bezahlbarem Wohnraum. Aktuell fehlt es dazu an zirka 2,5 Millionen Wohnungen und das bei wachsenden Bedarfen sowie abnehmender Zahl der Angebote. Die Forschungsstelle des Paritätischen Gesamtverbandes lädt am Freitag, dem 31. März in dieser Situation zu einem Fachgespräch zu diesem Thema ein

BERLIN (kobinet) Die Umfragen zeigen, dass Millionen Menschen tagtäglich Altersdiskriminierung erleben. Gut ein Fünftel der Befragten, die in den letzten Jahren Diskriminierung erlebt haben, berichtet von solchen Benachteiligungen. Negative Stereotype und fragwürdige Rollenklischees gegenüber älteren Menschen führen zu Benachteiligungen auf dem Wohnungs- und Arbeitsmarkt und im Alltag. Die Unabhängige Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung hat deshalb Altersdiskriminierung zu einem zentralen Thema ihrer Amtszeit gemacht und hatte zu einem Runden Tisch eingeladen.

BERLIN (kobinet) Online-Veranstaltungen und Konferenzen sind seit der Corona-Zeit immer wichtiger geworden und werden trotz der Möglichkeit, sich auch von Angesicht zu Angesicht treffen zu können, weiterhin häufig durchgeführt. Damit stellt sich auch immer öfter die Frage: Was ist zu beachten und zu tun, damit auch diese Veranstaltungen für alle zugänglich sind ? Der Paritätische Wohlfahrtsverband hat eine Checkliste für barrierefreie Online-Veranstaltungen herausgebracht, welche die bei der Vorbereitung barrierefreier Online-Veranstaltungen hilft.

Brüssel (kobinet) „Wie steht es um die Inklusion von Menschen mit Behinderungen in der EU, welche Projekte inspirieren, wo muss nachgebessert werden? Mit meiner Reise in alle EU-Mitgliedsländer möchte ich eure Belange ins EU-Parlament bringen“, dies schreibt die Abgeordnete des Europaparlaments Katrin Langensiepen von den Grünen auf ihrer Internetseite. Auf ihrem Roadtrip für Inklusion durch die EU hat die selbst behinderte Abgeordnete bereits in sechs Ländern Station gemacht, zuletzt war sie in Tschechien.

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Graz, Österreich (kobinet) Leichte Sprache und Gendern verfolgen ein wichtiges gemeinsames Ziel: Inklusion. Eine neue empirische Studie der Universität Graz zeigt, wie Gendern und Leichte Sprache zusammenpassen und gibt Empfehlungen für das Schreiben in inklusiver Sprache. Dies teilt Julia Gspandl von der capito GmbH in Graz mit.

Wien (kobinet) „E-Roller sollen von Wiener Gehwegen verschwinden“, so titelt der österreichische Online-Nachrichtendienst BIZEPS und berichtet: „Während in Deutschland im Umgang mit falsch abgestellten und herumliegenden E-Rollern auf Gehwegen immer noch keine klare Linie erkennbar ist und die Beschwerden von Betroffene oft ins Leere laufen, hat die Stadt Wien klare Regeln verabschiedet, wie zukünftig die E-Roller von Gehwegen verbannt und Zuwiderhandlungen sanktioniert werden.“

Berlin (Sozialhelden)
Berlin (Sozialhelden) Die Online-Karte Wheelmap der Sozialheld*innen soll in Zukunft mehr als nur die Rollstuhlgerechtigkeit von Orten anzeigen. Für welche Orte es bald mehr Informationen zur Barrierefreiheit geben soll, könnt ihr mitentscheiden. Stimmt jetzt ab!

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WIEN (kobinet) Kürzlich ist der österreichische Politikwissenschaftler und Publizist Erwin Riess im Alter von 65 Jahren verstorben. Er war seit dem Jahr 1983 Rollstuhlfahrer und wurde zugleich als Behindertenaktivist und jener Mann bekannt, der als freier Schriftsteller, den Herrn Groll erfand, welcher mit seinem Rollstuhl namens Joseph und dem „Dozenten“ die Welt berollte.

BERLIN (kobinet) Die Bundesregierung hat im Deutschen Bundestag eine öffentlichen Anhörung zum Gesetzentwurf zur Förderung eines inklusiven Arbeitsmarkts durchgeführt. Ein Großteil der dabei befragten Sachverständigen begrüßt die im Gesetzentwurf der Bundesregierung geplante Einführung einer „vierten Stufe“ bei der Ausgleichsabgabe. Das Wegfallen der Bußgeldregelung für „Null-Beschäftiger“ wiederum kritisierten einige Experten.

Düsseldorf (kobinet) Die Aufarbeitung von Gewalthandlungen und Missbrauchstaten an Kindern im Rahmen sogenannter Verschickungskuren und die Anerkennung des erlittenen Leids ist in Nordrhein-Westfalen in eine neue Phase getreten. In Düsseldorf hat sich der „Runde Tisch Verschickungskinder“ konstituiert. Im Rahmen der ersten Sitzung des Gremiums kamen Vertreterinnen und Vertreter aller relevanten Akteure der „Kinderverschickung“ überein, das damals Geschehene gemeinsam umfassend aufzuarbeiten. Konkret wurde dabei vereinbart, dass alle für die Aufarbeitung relevanten Aktenbestände gesichert werden sollen. Mit dem Runden Tisch setzt die Landesregierung einen einstimmig gefassten Beschluss des Landtags Nordrhein-Westfalen um, wie es in einer Presseinformation des nordrhein-westfälischen Sozialministeriums heißt.

Erlangen (kobinet) Den Abend in einer Bar verbringen, Zugang zur Arztpraxis haben, die Speisekarte im Restaurant lesen: Was für die meisten Menschen selbstverständlich ist, stellt für manche eine echte Herausforderung dar. Denn noch immer sind Barrieren im öffentlichen Leben keine Seltenheit. Um das zu ändern, hat Ina Fischer vom Projekt Kommune Inklusiv Erlangen eine Weiterbildung zum Barrierescout gemacht. Inhabende von Geschäften, Restaurants, Kanzleien und Weitere können bei ihr eine Ortsbegehung der eigenen Räumlichkeiten anfragen. Ziel ist es, für Menschen mit Teilhabeeinschränkungen vorhandene Barrieren endlich abzubauen.

HAMBURG (kobinet) Bei einer Teamfahrt der Bundesgeschäftsstelle der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) nach Hamburg und einem Treffen mit dem Gesamtwerkstattrat der Elbe-Werkstätten konnten echte Alternativen zur Werkstatt für behinderte Menschen und andere Themen besprochen werden. Bei einem ausführlichen Treffen am Standort Elbe Mitte gab es die Möglichkeit, sich über die unterschiedlichen Sichtweisen auszutauschen.

DÜSSELDORF (kobinet) In Nordrhein-Westfalen ist die Zahl der pflegebedürftigen Menschen nach Angaben des Statistischen Landesamtes seit Einführung dieser Statistik im Jahr 1999 auf mehr als das Zweieinhalbfache angestiegen. „Mit inzwischen 1,2 Millionen Menschen steigt die Zahl der hilfsbedürftigen Menschen weiter rasant an. Im Gegenzug steuert das Pflegesystem hierzulande immer tiefer in eine Krise“, mahnt der Vorsitzende des Sozialverbands VdK Nordrhein-Westfalen, Horst Vöge.

KRAUTHEIM (kobinet) Der 5. Mai, der Europäische Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen rückt immer näher. Der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK) hat sich in diesem Jahr eine kunterbunte bundesweite BSK-Aktion ausgedacht, um die immer noch zahlreichen baulichen Barrieren für ALLE sichtbar zu machen. Dazu kann kostenlos ein Aktionspaket bestellt werden. Diese BSK-Aktion wird von der Aktion Mensch gefördert. .

HANNOVER (kobinet) In den Bereichen Rente, Pflege, Bürgergeld, Behinderung und Gesundheit hat der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen im vergangenen Jahr fast 46 Millionen Euro an einmaligen Nachzahlungen für seine rund 280.000 Mitglieder erstritten. Das ist im Vergleich zu früheren Jahren ein rasanter Anstieg. Auch die Beratungen und Verfahren in den Bereichen Wohngeld und Bürgergeld sind massiv gestiegen. Für Niedersachsens größten Sozialverband ein Zeichen dafür, dass die Menschen immer mehr mit finanziellen Problemen zu kämpfen haben.

Berlin (kobinet) „Berlin ohne Autos“ stellt sich Inklusionsaktivist Raul Krauthausen „sehr gern vor.“ In einem Interview der Berliner Zeitung von heute über Klimawandel und Klima-Kleber wünscht er sich Protest ohne Samthandschuhe. Bei einem Volksentscheid war am Sonntag die Berliner Klima-Initiative gescheitert. Eine knappe Mehrheit stimmte zwar dafür, Berlin bis zum Jahr 2030 klimaneutral umzubauen. Doch die Zahl der nötigen Ja-Stimmen wurde weit verfehlt.

Wien (kobinet) Eine vom österreichischen Sozialminister Johannes Rauch vorgelegte Richtlinie ermöglicht es, zusätzliche 100 Millionen Euro Bundesmittel den Bundesländern zur Vergütung zu stellen. „Diese Maßnahme wird das Leben tausender Menschen mit Behinderungen in Österreich verbessern, indem sie mehr Persönliche Assistenz erhalten können“, betont Martin Ladstätter, Obmann des Behindertenberatungszentrums BIZEPS in Wien.

Bonn / Berlin (kobinet) Zukunft barrierefrei gestalten“, so lautet das Motto des diesjährigen Protesttags zur Gleichstellung behinderter Menschen am 5. Mai. Die Vorbereitungen für eine Vielzahl an Aktionen hat bereits begonnen. Bis 31. März können noch Anträge für eine Förderung von Aktionen bei der Aktion Mensch gestellt werden. Der Aktionszeitraum, während dem Aktionen gefördert werden können, ist vom 22. April bis 7. Mai 2023.

Berlin (kobinet) Das erste größere behindertenpolitische Vorhaben der Regierungskoalition biegt heute, am 27. März, ab 14:00 Uhr mit der öffentlichen Anhörung des Bundestagsausschusses für Arbeit und Soziales zum Gesetzentwurf zur Förderung eines inklusiven Arbeitsmarkts im Marie-Elisabeth-Lüders-Haus in Berlin, Anhörungssaal 3.101, in die Zielgerade ein. Die Anhörung, die wichtig für die Entscheidung für mögliche Änderungsanträge der Fraktionen ist, wird auch live im Internet unter www.bundestag.de und auf mobilen Endgeräten übertragen. Am Folgetag ist sie unter www.bundestag.de/mediathek abrufbar, heißt es in einer Ankündigung des Deutschen Bundestages.

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Erlangen (kobinet) In Erlangen Stadt und im Landkreis Höchstadt leben 36.322 Menschen mit einer oder mehreren Behinderungen. Viele von ihnen haben eine Beeinträchtigung des Hörvermögens. Genaue Zahlen gibt es nicht, denn die Dunkelziffer dieser verborgenen Behinderung ist hoch – vor allem bei älteren Menschen. Damit Betroffene trotzdem am gesellschaftlichen Leben teilhaben können, sind in zahlreichen öffentlichen Gebäuden, wie der Universität, Museen, Veranstaltungssälen oder Konferenzräumen rund 70 Induktionsschleifen fest installiert. Das Projekt Kommune Inklusiv des Erlanger Zentrums für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen (ZsL) hat sie geprüft und festgestellt: Es gibt Aufklärungsbedarf.

Greifswald (kobinet) Das Landessozialgericht Baden-Württemberg (LSG) hat in einem Urteil von November 2022 entschieden, dass auch Personen, die in stationären Einrichtungen leben und im Mai 2021 einen Barbetrag und eine Bekleidungspauschale erhalten haben, eine COVID-19-Einmalzahlung von € 150 beanspruchen können. Darauf weist Henry Spradau in seinem Bericht für die kobinet-nachrichten hin.

München (kobinet) Seit über einem Jahr gibt es die Einheitlichen Ansprechstellen für Arbeitgeber (EAA) in Bayern. Hier können sich Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber zur beruflichen Inklusion von Menschen mit Behinderung beraten lassen. Bayerns Sozialministerin Ulrike Scharf zog nun eine erste positive Bilanz: „Seit Gründung der EAA gab es mehr als 3.900 persönliche und telefonische Kontakte mit Unternehmen. Das ist ein großer Erfolg! Es ist mir ein wichtiges Anliegen, dass Menschen mit Behinderung ihr volles Potenzial entfalten können – auch in beruflicher Hinsicht. Sie sind für jeden Betrieb ein Gewinn! Dank der Einheitlichen Ansprechstellen haben bislang 76 Menschen mit Behinderung einen Arbeitsplatz gefunden und 16 einen Ausbildungsplatz.“

BERLIN (kobinet) Jährlich erkranken in Deutschland etwa 440.000 Personen an Demenz. Um Betroffene nach ihrer Diagnose zu unterstützen, sollen sie von geschulten Ehrenamtlichen begleitet werden können. Das kann ihnen Sicherheit in der neuen Lebenssituation sowie einen Überblick zu Unterstützungsangeboten geben. Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft Selbsthilfe Demenz (DAlzG) startet dafür zusammen mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) ein Projekt, um ehrenamtliche Erstbegleitung in der Praxis aufzubauen und zu erproben. Sie bietet außerdem eine Handreichung für dieses Ehrenamt an.

MÜNCHEN (kobinet) Kriege haben niemals nur eine unmittelbare Wirkung, sie wirken sich immer stets auch über eine längere Zeit hin auf die Menschen aus. Seit nun bereits acht Jahren leidet vor allem die Zivilbevölkerung unter der Gewalt im Jemen. Die langfristigen humanitären Folgen des jahrelangen massiven Bomben- und Granatenbeschusses in Wohnvierteln sind erschreckend. Die Hilfsorganisation Handicap International (HI) weist darauf hin, dass unzählige Blindgänger das tägliche Leben, die Entwicklung und den Wiederaufbau stark behindern. Das Ausmaß der Zerstörung der Infrastruktur ist enorm und über 20 Millionen Zivilisten sind auf humanitäre Hilfe angewiesen.

Bremen / Berlin (kobinet) „Beeinträchtigungen und Behinderungen sind selbstverständliche Bestandteile menschlichen Lebens. Behinderte Menschen bereichern eine Gesellschaft, weil sie dadurch vielfältiger wird. Ohne uns würde etwas fehlen. Deshalb unterstütze ich die Bremer Bundesrats-Initiative!“ Mit dieser Aussage unterstützt Dr. Sigrid Arnade vom Vorstand des NETZWERK ARTIKEL 3 eine am 22. März von der Bremischen Bürgerschaft mittels eines fraktionsübergreifenden Dringlichkeitsantrags beschlossene und nun zu initiierende Bundesratsinitiative zum weiteren Umgang mit nichtinvasiven Pränataltests (NIPt).

Kiel (kobinet) „Mitwirkung verändert: Eckpunkte für Partizipation in Leistungsangeboten der Eingliederungshilfe“, so lautet der Titel einer Broschüre in Leichter und schwerer Sprache, die von der Landesbehindertenbeauftragten des Landes Schleswig-Holstein herausgegeben wurde. „Die Vertragsparteien des Landesrahmenvertrages SGB IX haben sich am 10.12.2021 auf ein Eckpunktepapier für die Umsetzung von Partizipation in den Leistungsangeboten der Eingliederungshilfe in Schleswig-Holstein verständigt“, schreibt die Landesbehindertenbeauftragte Michaela Pries im Vorwort der Broschüre.