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Aus dem Kriegsgebiet unterwegs in ein neues Leben

Junge Frau im Rollstuhl sitzend, links daneben stehend ein Mann, rechts daneben ein 13jähriger Junge
Larysa Vorona mit ihrer Familie
Foto: Privat

KIEL (kobinet) Von den rund sechs Millionen Menschen, welche nach dem russischen Angriff auf die Ukraine ihre Heimat verlassen mussten, leben etwas mehr als eine Million in Deutschland. Hinter diesen Zahlen stehen aber auch ganz individuelle Menschen mit ihren persönlichen Geschichten. Sie mussten nicht nur ihr Land verlassen sondern müssen nun oft mit nur wenigen telefonischen Kontakten zur Familie und Freunden in fremden Ländern leben, ohne zu wissen, ob Familie und Freunde gesund sind, oder bereits Opfer der russischen Bomben, Minen und Granaten geworden sind.

Bündnis von Verbänden fordert Vollversicherung in der Pflege

Zwei übereinander liegende Hände von denen eine deutlich einer älteren Person gehört
Pflegende Hände
Foto: Pixabay/sabinevanerp

BERLIN (kobinet) Im Bündnis mit Sozial-, Wohlfahrts- und Pflegeverbänden sowie Gewerkschaften fordert der Paritätische Gesamtverband angesichts aktuell veröffentlichter Zahlen zur steigenden Kostenbelastung Pflegebedürftiger in Heimen die Bundesregierung auf, mit einer Pflegevollversicherung gegenzusteuern. In dem Zusammenhang warnt der Paritätische erneut vor zunehmender Armut pflegebedürftiger Menschen.

Diskriminierung hörbehinderter Menschen beim Arzt

Sharepic zur Diskriminierung Hörbehinderter beim Arzt
Sharepic zur Diskriminierung Hörbehinderter beim Arzt
Foto: DBR

Kassel / Berlin (kobinet) „Neulich im Alltag: ‚Was machen Sie denn noch hier? Sie wurden doch schon vor Stunden mehrfach aufgerufen! Ich weiß nicht, ob wir Sie jetzt noch drannehmen können.‘ AGG Reform Jetzt!“ Mit diesem mittlerweile 23. über Twitter verbreiteten Sharepic zeigt der Deutsche Behindertenrat (DBR) mittels einer Social Media Aktion auf, wo behinderte Menschen im Alltag immer noch diskriminiert werden und warum die Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) dringend nötig ist. Die Ampelkoalition hat in ihrem Koalitionsvertrag geregelt, dass das seit 2006 geltende AGG reformiert werden soll. Bisher liegt immer noch kein Referentenentwurf des Bundesjustizministeriums vor.

Bündnis Pro Inklusion in Rheinland-Pfalz kritisiert Schulverordnungsentwürfe

schule von o.tacke
schule “ von „o.tacke

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Dieses Artikelbild ist lizenziert unter Creative Commons CC0 1.0 .

Mainz (kobinet) Mit einer deutlichen Stellungnahme hat das Rheinland-Pfälzische Bündnis Pro Inklusion auf die zwei geplanten neuen Schulordnungen für Förderschulen und für inklusiven Unterricht an öffentlichen Schulen reagiert. „Die beiden Schulordnungsentwürfe sind Enttäuschung und Ärgernis zugleich“, heißt es im Fazit der Stellungnahme und weiter, „Wir erwarten von der Regierungskoalition eindeutige Vorgaben im Hinblick darauf, dass endlich der Transformationsprozess weg von dem separierenden, mehrfach gegliederten Schulsystem hin zu einem inklusiven System für alle Kinder und Jugendlichen ernsthaft begonnen wird.“

Inklusion und Barrierefreiheit sind Querschnittsaufgaben

Sabine Lohner
Sabine Lohner
Foto: privat

Marburg/Frankfurt (kobinet) „Inklusion und Barrierefreiheit sind eine Querschnittsaufgabe.“ Das machen Sabine Lohner, Schwerbehindertenvertreterin beim Hessischen Rundfunk, und Oliver Nadig, Mitarbeiter beim Projekt Agiles Netzwerk für sehbeeinträchtigte Berufstätige (agnes@work) in einem auf der Projektseite veröffentlichten Interview deutlich. Dabei ging es um nachhaltige Barrierefreiheit in einer öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt und Chancen sowie Grenzen digitaler Barrierefreiheit.

Ferda Ataman hat Grundlagenpapier zur AGG-Reform vorgestellt

Ferda Ataman mit Gebärdendolmetscher vor Plakat
Ferda Ataman mit Gebärdendolmetscher vor Plakat „Deutschland nach vorne bringen: AGG-REFORM
Foto: Felix Zahn / Photothek / ADS

Berlin (kobinet) Die Unabhängige Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung, Ferda Ataman, hat heute am 18. Juli ein Grundlagenpapier zur Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes vorgelegt Dieses wurde im Rahmen eines Pressegesprächs vorgestellt, an dem Emine Kalali für die kobinet-nachrichten teilgenommen hat. Die Regierungsparteien haben in ihrem Koalitionsvertrag eine Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) angekündigt. Mit dem Grundlagenpapier hat Ferda Ataman zentrale Inhalte der nötigen Reform aus Sicht der Bundesbeauftragten zusammengefasst.

Großer Reichtum muss stärker zu öffentlichen Aufgaben beitragen

Symbol Ausrufezeichen

BERLIN (kobinet) In der gegenwärtig laufenden haushaltspolitischen Debatte fordert der Paritätische Gesamtverband von der Bundesregierung, den sehr großen Reichtum stärker zur Finanzierung öffentlicher Aufgaben heranzuziehen und die geplanten massiven Sozialkürzungen zu stoppen. Aktueller Anlass sind die heute vorgelegten Zahlen des Statistischen Bundesamts zu den Einnahmen aus der Erbschafts- und Schenkungssteuer. Der Paritätische Gesamtverband kritisiert, dass die Einnahmen in Höhe von 11,4 Milliarden Euro für 2022 einen sehr kleinen Teil des vererbten Vermögens von ungefähr 400 Milliarden Euro, so Schätzungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, ausmachen.

Bundesgerichtshof stärkt Rechte von Passagieren mit Behinderungen

Flugzeug
Flugzeug
Foto: Air Canada

Karlsruhe (kobinet) Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe hat mitten in der Urlaubszeit ein wichtiges Urteil gefällt, das besagt, dass Fluggesellschaften verpflichtet sind, die Kosten eines Ersatztickets zu tragen, wenn eine Person mit eingeschränkter Mobilität, wie ein Rollstuhlfahrer, einen Anschlussflug verpasst, weil sie das Flugzeug nicht rechtzeitig verlassen konnte. Darauf macht Martin Ladstätter im österreichischen Online-Nachrichtendienst BIZEPS aufmerksam und berichtet die tagesschau.

ABiD erwartet Antwort und Stellungnahme

Logo zeigt die Aufschrift ABID Allgemeiner Behindertenverband in Deutschland eV Für Selbstbestimmung und Würde
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Foto: ABiD

BERLIN (kobinet) Der DFB-Star und Nationalspieler Antonio Rüdiger hat sich mal so richtig im Ton vergriffen. Er hatte am Frankfurter Flughafen einen Fan beleidigt und ihn in aller Öffentlichkeit als „Spasti“ bezeichnet. Besonders unglücklich für den Verteidiger von Real Madrid ist dabei, dass ein anderer Fan ein Video von dem Vorfall gemacht hat und dieses auf TikTok verbreitete. Der Allgemeine Behindertenverband in Deutschland (ABiD) hat auf diesen Vorfall mit einer E -Mail durch seinen Vorsitzenden am 10. Juni 2023 an den DFB umgehend reagiert und um Stellungnahme gebeten.

Rotstift falsch angesetzt

Foto Geld
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Foto: Irina Tischer

STUTTGART (kobinet) Ab dem Jahr 2024 bis zum Jahr 2027 plant die Bundesregierung den zusätzlichen Bundeszuschuss an die Rentenversicherung um 600 Millionen Euro im Jahr zu kürzen. Der Bundeszuschuss hat die Aufgabe, versicherungsfremde Leistungen auszugleichen – zum Beispiel die Mütterrente und den Grundrentenzuschlag. Der Sozialverband VdK Baden-Württemberg spricht sich entschieden gegen eine Kürzung des Bundeszuschusses aus und fordert stattdessen eine Erhöhung sowie die Finanzierung versicherungsfremder Leistungen komplett aus Steuermitteln.

Behindertengleichstellungsgesetze: Bund-Länder-Vergleich zeigt Rechtsschutzlücken

Symbol Paragraph

Berlin (kobinet) „Die Behindertengleichstellungsgesetze des Bundes und der Länder spielen eine zentrale Rolle für die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK). Mittlerweile existieren in einigen Gesetzen gute Standards, die es in die Breite zu tragen gilt. Daneben sind weitere Maßnahmen zur Umsetzung der UN-BRK erforderlich.“ Darauf weist Catharina Hübner, Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention und Leiterin des Projekts Monitoring-Stelle Berlin hin. Denn zu iesem Ergebnis kommt der heute veröffentlichte Rechtsvergleich der Behindertengleichstellungsgesetze auf Bundes- und Landesebene der Monitoring-Stelle UN-BRK des Deutschen Instituts für Menschenrechte.

Diskriminierung im Restaurant

Sharepic zur Diskriminierung im Restaurant
Sharepic zur Diskriminierung im Restaurant
Foto: DBR

Kassel / Berlin (kobinet) „Neulich im Alltag: ‚Wie, Sie können nicht lesen? Ich kann hier doch nicht Jedem die Speisekarte vorlesen. Sie müssen mit Ihrem Betreuer wiederkommen.‘ AGG Reform Jetzt!“ Mit diesem mittlerweile 22. über Twitter verbreiteten Sharepic zeigt der Deutsche Behindertenrat (DBR) mittels einer Social Media Aktion auf, wo behinderte Menschen im Alltag immer noch diskriminiert werden und warum die Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) dringend nötig ist. Die Ampelkoalition hat in ihrem Koalitionsvertrag geregelt, dass das seit 2006 geltende AGG reformiert werden soll. Bisher liegt immer noch kein Referentenentwurf des Bundesjustizministeriums vor.

Wilfried Oellers mit Barrierefreiheit im digitalen Bereich des Bundes unzufrieden

Wilfried Oellers
Wilfried Oellers
Foto: Wilfried Oellers

Berlin (kobinet) Die Bundestagsfraktion der CDU/CSU hat mit einer Kleinen Anfrage den Stand der Barrierefreiheit der digitalen Angebote des Bundes erfragt. Nun liegt die Antwort der Bundesregierung vor. Der Beauftragte für die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen der CDU/CSU Bundestagsfraktion, Wilfried Oellers, kritisiert auf dieser Basis die Flickschusterei in diesem Bereich und ist alles andere als zufrieden mit den Aktivitäten und dem Stand der Barrierefreiheit der Angebote des Bundes. Er mahnt daher mehr Tempo in diesem Bereich an.

Kritik an Bremer Koalitionsvertrag zur Beschäftigung behinderter Menschen

Logo der Gesamtschwerbehindertenvertretung Land und Stadtgemeinde Bremen
Logo der Gesamtschwerbehindertenvertretung Land und Stadtgemeinde Bremen
Foto: Gesamtschwerbehindertenvertretung Land und Stadtgemeinde Bremen

Bremen (kobinet) Die Gesamtschwerbehindertenvertretung im Land Bremen kritisiert einem Bericht des Bremer Nachrichtenmagazins buten un binnen zufolge den Koalitionsvertrag der neuen Regierung. „Die Ziele, um Menschen mit schwerer Behinderung im Öffentlichen Dienst zu integrieren, seien zu unkonkret, heißt es in einer Pressemitteilung. Der letzte Bremer Senat hatte noch geplant, mindestens 20 neue inklusive Arbeitsplätze einzurichten. Das sei nicht gelungen. Der neue Vertrag sehe nur noch vor, eine Strategie zu entwickeln. Das reiche nicht aus“, heißt es in einem Bericht von buten un binnen vom 17. Juli.

Stille Stunde in Greifswalder Supermarkt startet

Symbol Information

Greifswald (kobinet) Heute, am 18. Juli 2023, startet die „Stille Stunde“ im Rewe am Südbahnhof in Greifswald. Diese findet dort von 18:00 – 20:00 Uhr statt und soll u.a. hochsensiblen Menschen einen entspannteren Einkauf ermöglichen.

Kreis Trier-Saarburg entwickelt Aktionsplan

Symbol Information

Schweich (kobinet) Der Landkreis Trier-Saarburg erstellt einen Lokalen Aktionsplan für Menschen mit Behinderungen. Ziel ist es, die Bedingungen für die betroffenen Menschen im Kreis weiter zu verbessern. Es geht darum, ihnen in den vielfältigen Lebensbereichen die Teilhabe im Sinne der Inklusion zu ermöglichen. Der Prozess zur Entwicklung des Aktionsplanes startet mit einer Auftaktveranstaltung, die heute am 18. Juli im Bürgerzentrum in Schweich stattfindet, heißt es auf der Internetseite des Landkreises. Eingeladen zu dem Auftakttermin sind diejenigen, die das Thema direkt oder indirekt betrifft sowie alle weiteren Interessierten: die Menschen mit Behinderungen selbst, ihre Angehörigen sowie zum Beispiel die Vertretungen der Selbsthilfe, der Einrichtungen, Institutionen und Verbände, Ehrenamtliche, Vertreter:innen der Kommunalpolitik.

Sozialverband fordert Teilhabegeld für alle Menschen mit Behinderung

Foto Geld
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Foto: Irina Tischer

HANNOVER (kobinet) Aus Sicht des Sozialverbands Deutschland (SoVD) in Niedersachsen ist es nicht hinnehmbar, dass Menschen mit Behinderungen zwar finanzielle Leistungen erhalten, welche jedoch von Bundesland zu Bundesland sehr unterschiedlich sind. Deshalb fordert der Sozialverband Deutschland (SoVD) ein einheitliches Teilhabegeld für alle Menschen, die eine Behinderung haben.

Kommt mit nach Genf zur Staatenprüfung zur UN-Behindertenrechtskonvention

Sharepic von Mittendrin zur Fahrt nach Genf
Sharepic von Mittendrin zur Fahrt nach Genf
Foto: mittendrin

Köln (kobinet) „Eltern fordern inklusive Bildung. 14 Jahre UN-Behindertenrechtskonvention – Wann setzt Deutschland das Recht auf inklusive Bildung endlich um? Am 29.8. prüft die UNO die Umsetzung der UN-BRK in Deutschland. Wir sind vor Ort. Kommt mit nach Genf!!!“ Mit diesem Sharepic wirbt der Kölner Verein mittendrin dafür, dass möglichst viele Menschen mit nach Genf fahren, wenn dort am 29. und 30. August die zweite Staatenprüfung Deutschlands zur Umsetzung der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen stattfindet.

Berlins Senat sagt Unterstützung für persönliche Assistenz zu

Wappen Bundesland Berlin
Wappen Bundesland Berlin
Foto: Gemeinfrei, public domain

Berlin (kobinet) Am 6. Juli 2023 haben die kobinet-nachrichten über einen Hilferuf aus Berlin berichtet, wonach dort das Arbeitgeber*innen-Modell aufgrund der Blockade der entsprechenden Mittel für eine faire Entlohnung der selbst angestellten Assistent*innen in Gefahr ist. Einem Bericht des Tagesspiegel zufolge scheint nun eine Lösung in Sicht. „‚Wir verstehen die Betroffenen‘: Berlins Senat sagt Unterstützung für persönliche Assistenten zu“, titelte der Tagesspiegel am 10. Juli 2023 einen Bericht, wonach der Senat nun die entspechenden Mittel ausschütten will, damit auch behinderte Menschen, die ihre Assistent’innen selbst anstellen, einen entsprechenden Tariflohn zahlen können.

Ohne Hindernisse an Bord gehen

Symbol Information

Erfurt (kobinet) Die Hohenwarte Fahrgastschifffahrt feiert heute am 17. Juli die Einweihung ihres barrierefreien Stegs mit Ampelanlage, damit zukünftig alle weitgehend ohne Hindernisse an Bord gehen können. Das Thüringer Barrierefreiheitsförderprogramm (ThüBaFF) macht dies möglich – ab der aktuellen Saison gelangen Rollstuhlfahrer, Menschen mit Rollatoren und sonstigen mobilen Einschränkungen ganz leicht über eine Rampe auf die Personenschiffe, die auf dem Stausee Hohenwarte unterwegs sind. Darauf weist das Büro des Thüringer Landesbeauftragter für Menschen mit Behinderungen hin.

Diversität – was bedeutet das?

Symbol Fragezeichen

Bonn (kobinet) „Wir Menschen sind irgendwie alle gleich und doch so verschieden. Der Begriff Diversität bezeichnet die unterschiedlichen Dimensionen von Vielfalt, die uns begegnen: Körper, Religion, ethnische Herkunft und noch mehr. Und eine vielfältige Gesellschaft für alle hat enorme Vorteile! Welche genau? Das erfährst du in unserem Artikel“, so heißt es im aktuellen Newsletter der Aktion Mensch mit dem HInweis auf einen Beitrag, in dem erklärt wird, was Diversität bedeutet.

Behindertenrechtskonvention in Österreich unzureichend umgesetzt

Fahne von Österreich
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Foto: public domain

Wien (kobinet) Österreich wird vom 22. bis 23. August 2023 vom Fachausschuss der Vereinten Nationen (UN) für die Rechte von Menschen mit Behinderungen zum zweiten Mal auf die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) überprüft. Das Ergebnis der Staatenprüfung sind politisch und völkerrechtlich verbindliche Empfehlungen an Österreich, die spätestens bis zur nächsten Staatenprüfung umgesetzt sein müssen. Der österreichische Behindertenrat hat einem Bericht des Online-Nachrichtendienstes BIZEPS zufolge im Vorfeld der Staatenprüfung gegenüber den Vereinten Nationen klargestellt, dass die UN-Behindertenrechtskonvention in Österreich unzureichend umgesetzt ist.

Diskriminierung bei Abschluss einer Versicherung

Sharepic zur Diskriminierung beim Abschluss einer Versicherung
Sharepic zur Diskriminierung beim Abschluss einer Versicherung
Foto: DBR

Kassel / Berlin (kobinet) „Neulich im Alltag: ‚Es tut uns leid, aber aufgrund Ihrer Behinderung und der Vorerkrankung sind Sie bei uns nicht versicherbar.“ AGG-Reform Jetzt!“ Mit diesem mittlerweile 21. über Twitter verbreiteten Sharepic zeigt der Deutsche Behindertenrat (DBR) mittels einer Social Media Aktion auf, wo behinderte Menschen im Alltag immer noch diskriminiert werden und warum die Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) dringend nötig ist. Die Ampelkoalition hat in ihrem Koalitionsvertrag geregelt, dass das seit 2006 geltende AGG reformiert werden soll. Bisher liegt immer noch kein Referentenentwurf des Bundesjustizministeriums vor.

Selbsthilfeverband will bei sozialen Phobien helfen

Rotes Fragezeichen auf einer Hand links, grünes Ausrufezeichen auf einer Hand rechts
Fragen und Antworten unmittelbar erhältlich
Foto: Pixabay/geralt

BRAUNSCHWEIG (kobinet) In Zeiten wachsender Konkurrenz werden hohe Erwartungen an Einzelpersonen gestellt. Nicht selten fühlen sich Menschen deshalb unter Druck und tendieren vor allem im Beruf zu einem Idealismus. Dies gilt insbesondere für Betroffene einer sozialen Phobie, denn sie kämpfen ohnehin mit Angstgefühlen und bauen aus Sorge vor dem Nicht-Genügen sich selbst Druck auf. Sie können so in eine ständige Spirale des Noch-Besser-Machen-Müssens geraten. Der Selbsthilfeverband „intakt e.V.“ möchte Wege aus diesem Problem heraus aufzeigen, besonders für Situationen, in denen die „üblichen“ Ratschläge nicht weiterhelfen.

Zwischenruf zum zweiter Jahrestag der Flut im Ahrtal: Das Heim als Todesfalle

Roland Frickenhaus
Roland Frickenhaus
Foto: Roland Frickenhaus

Plau am See (kobinet) „Das Heim als Todesfalle“, so titelt Roland Frickenhaus seinen Zwischenruf zum zweiten Jahrestag der Flut im Ahrtal. „Im Sommer 2021 gibt es im Südwesten Deutschlands langanhaltende starke Regenfälle. Bäche und Flüsse steigen rasant an und es kommt zu verheerenden Überschwemmungen. Allein im Ahrtal sterben 134 Menschen. In der Nacht vom 14. auf den 15. Juli 2021, also heute vor genau zwei Jahren, ertrinken 12 Menschen, die in einem Wohnheim für Behinderte in Sinzig leben“, schreibt Roland Frickenhaus in der Einführung seines Beitrags.

Rechtssammlung zur Barrierefreiheit veröffentlicht

Logo Bundesfachstelle Barrierefreiheit bei der Knappschaft Bahn See
Logo Bundesfachstelle Barrierefreiheit bei der Knappschaft Bahn See
Foto: Bundesfachstelle Barrierefreiheit bei der Knappschaft Bahn See

Berlin (kobinet) Wie die Pressestelle der der Bundesfachstelle Barrierefreiheit informierte wurde eine Sammlung der Gesetze und Verordnungen veröffentlicht. Ihren Pressetext geben wir hier teilweise wieder.

IGEL-Podcast zu besserer Meinungsforschung für behinderte Menschen

Sharepic zum IGEL-Podcast zur Meinungsforschung
Sharepic zum IGEL-Podcast zur Meinungsforschung
Foto: IGEL-Media

Bad Segeberg (kobinet) „Was meinst du dazu? Bessere Meinungsforschung für Menschen mit Behinderung“, so lautet die aktuelle Ausgabe des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL). Darüber spricht der Inklusator Sascha Lang mit Lea Thönnes von der Aktion Mensch.

Phönix bietet Job-Speed-Datings für behinderte Menschen

Gongschlag beim Job-Speed-Dating in Regensburg
Gongschlag beim Job-Speed-Dating in Regensburg
Foto: ISL

Regensburg (kobinet) Der Verein Phönix bietet ab jetzt Job-Speed-Datings für Menschen mit Behinderungen an. In dieser Woche hat der Mitgliedsverein der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) das Konzept seines Bundesverbandes vollständig übernommen und plant, ab jetzt die Bewerbungsgespräche im 8-Minuten-Takt kontinuierlich anzubieten.

Noch deutlich Luft nach oben bei Ansagen in Berliner Verkehrsmitteln

Catrin Wahlen
Catrin Wahlen
Foto: Catrin Wahlen

Berlin (kobinet) Verständliche und verlässliche Ansagen sind für alle Menschen, die öffentliche Verkehrsmittel nutzen, von großer Bedeutung. In besonderem Maß gilt dies für blinde Menschen und Menschen mit Sehbeeinträchtigungen. Bei der Schlichtungsstelle nach § 16 BGG ist derzeit dazu ein von Ottmar Miles-Paul angestrengtes Schlichtungsverfahren anhängig. In Berlin leben nach Angaben des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbands (DBSV) etwa 6.000 blinde und 20.000 sehbeeinträchtige Menschen, hinzu kommen Menschen, die aus Alters- oder anderen Gründen Schwierigkeiten beim Sehen haben, außerdem viel Gäste in Berlin. Catrin Wahlen, Sprecherin für Inklusion und Senior*innen der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Abgeordnetenhaus von Berlin hat daher das Thema aufgegriffen und beim Senat nachgefragt. Die Antwort liegt nun vor.

Alle Angebote von Selbstbestimmt Leben Köln nun unter einem Dach

Logo des ZsL Köln
Logo des ZsL Köln
Foto: ZsL Köln

Köln (kobinet) Der Verein „Selbstbestimmt Leben Behinderter Köln“ mit dem Kölner Zentrum für selbstbestimmtes Leben (ZSL), der Ergänzenden Unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) und das Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben (KSL) ist umgezogen und konnte damit seine Angebote nun unter einem Dach vereinen. „Nach 5-jähriger Suche und Vorbereitung haben wir es geschafft“, teilte Jeanette Severin von der Geschäftsführung des Vereins den kobinet-nachrichten mit.

Diskriminierung in der Rehaklinik

Sharepic zur Diskriminierung in der Rehaklinik
Sharepic zur Diskriminierung in der Rehaklinik
Foto: DBR

Kassel/Berlin (kobinet) „Neulich im Alltag: ‚Tut uns leid, Sie können die Wassertherapie in unserem Bewegungsbad nicht wahrnehmen. Das Schwimmbad ist nur über Treppen erreichbar. AGG-Reform Jetzt!“ Mit diesem mittlerweile 20. über Twitter verbreiteten Sharepic zeigt der Deutsche Behindertenrat (DBR) mittels einer Social Media Aktion auf, wo behinderte Menschen im Alltag immer noch diskriminiert werden und warum die Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) dringend nötig ist. Die Ampelkoalition hat in ihrem Koalitionsvertrag geregelt, dass das seit 2006 geltende AGG reformiert werden soll. Bisher liegt immer noch kein Referentenentwurf des Bundesjustizministeriums vor.

Tag der offenen Tür zu 25 Jahre PARAVAN

Tag der offenen Tür bei PARAVAN
Tag der offenen Tür bei PARAVAN
Foto: PARAVAN GmbH

Aichelau (kobinet) Ein Tag der offenen Tür im PARAVAN Mobilitätspark findet am Sonntag, den 16. Juli ab 10 Uhr in Aichelau statt. Dabei werden gleich drei Jubiläen gefeiert: 25 Jahre Fahrzeugumbau, 20 Jahre Drive-by-Wire und 15 Jahre Elektrorollstühle. Die Besucher*innen erwartet ein ereignisreicher Tag voller spannender Aktivitäten und die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen zu nehmen, wie es in der Ankündigung heißt.

Neuer Podcast MmB Community auf Spotify

Logo des Podcast MmB Community
Logo des Podcast MmB Community
Foto: MmB Community

Kassel (kobinet) Dass aus einer Peer Counseling Weiterbildung ein Podcast-Projekt entstehen kann, darauf hat Manuel Nagy aus Kassel die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht. Auf die nunmehr erste Ausgabe des Podcast „MmB Community“, den er mit Paul Hofmann entwickelt hat, weist dieser in folgendem Beitrag für die kobinet-nachrichten hin.

Zu wenig Geld im Haushalt für Kindergrundsicherung

Geldscheine
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Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Lediglich zwei Milliarden Euro sieht der Haushaltsentwurf des Bundesfinanzministeriums derzeit als „Merkposten“ für die Kindergrundsicherung vor. Und das, obwohl die Zahlen zur Kinderarmut in Deutschland erschreckend hoch sind: Mehr als jedes fünfte Kind war laut dem aktuellen Report der Bertelsmann Stiftung im vergangenen Jahr von Armut betroffen oder bedroht. Das Bündnis Kindergrundsicherung blickt mit Sorge auf diese Entwicklung, wie dessn Sprecherin Verena Bentele mitteilt.

Schlichtungsstelle BGG legt Jahresbericht vor

Mehrere Paragraphenzeichen auf einem Blatt
Paragraphen zeigen, dass etwas geregelt wird
Foto: Pixabay/geralt

BERLIN (kobinet) Die Schlichtungsstelle nach dem Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) hat jetzt ihren sechsten Jahresbericht veröffentlicht. Dieser bezieht sich auf das Jahr 2022. Der Tätigkeitsbericht für 2022 zeigt erneut leicht ansteigende Antragszahlen. Dies macht deutlich, dass die Schlichtungsstelle einen festen Platz bei der außergerichtlichen Durchsetzung der Rechte von Menschen mit Behinderungen gefunden hat. Seit Bestehen der Schlichtungsstelle sind mehr als 1000 Fälle bei ihr eingegangen.

Jürgen Dusel und Matthias Rösch: Gute Beispiele gelebter Inklusion in der Südwestpfalz

Jürgen Dusel
Jürgen Dusel
Foto: Henning Schacht

Hauenstein (kobinet) Im Rahmen einer gemeinsamen Besuchsreise in der Südwestpfalz informierten sich Jürgen Dusel, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, und Matthias Rösch, Landesbeauftragter für die Belange von Menschen mit Behinderungen von Rheinland-Pfalz, über Fortschritte und Hürden auf dem Weg zur inklusiven Gesellschaft und die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. Schwerpunkte der Reise waren die Themen Arbeit, Wohnen, Barrierefreiheit und Interessenvertretungen.

Diskriminierung gehörloser Menschen bei Beratung in Apotheke

Sharepic zur Diskriminierung Gehörloser bei Beratung in Apotheke
Sharepic zur Diskriminierung Gehörloser bei Beratung in Apotheke
Foto: DBR

Kassel / Berlin (kobinet) „Neulich im Alltag: ‚Sie können hier nicht beraten werden. Das ist nur für Hörende. Sie brauchen eine spezielle Beratungsstelle für Gehörlose. AGG-Reform Jetzt!“ Mit diesem mittlerweile 19. über Twitter verbreiteten Sharepic zeigt der Deutsche Behindertenrat (DBR) mittels einer Social Media Aktion auf, wo behinderte Menschen im Alltag immer noch diskriminiert werden und warum die Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) dringend nötig ist. Die Ampelkoalition hat in ihrem Koalitionsvertrag geregelt, dass das seit 2006 geltende AGG reformiert werden soll. Bisher liegt immer noch kein Referentenentwurf des Bundesjustizministeriums vor.

50 + 10: Jubiläumsfeier von Behindertenbeirat und Koordinierungsbüro in München

Daumen hoch
Daumen hoch
Foto: Irina Tischer

München (kobinet) Vor 50 Jahren entstand die Initiative, aus der sich der Behindertenbeirat der Landeshauptstadt München entwickelte, und vor 10 Jahren bewilligte der Münchner Stadtrat die Einrichtung des Koordinierungsbüros zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK). Knapp 200 geladene Gäste kamen am 5. Juli in die Alte Kongresshalle, um dies zu feiern – darunter Akteur*innen aus dem Umfeld „Behinderung und Inklusion“, sowie Vertretungen aus Stadtverwaltung und Politik. Darauf hat Johannes Messerschmid aus München die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht.

Musikvideo: Wer ist schon normal

Graf Fidi auf dem Sofa
Graf Fidi auf dem Sofa
Foto: Graf Fidi

Berlin (kobinet) „Was als #normal gilt, wird heutzutage durch #Inklusion und #Diversität immer weiter aufgebrochen. @graffidi fordert in seinem neuen Song ‚Wer ist schon normal‘ dazu auf, die Grenzen der Normativität zu brechen“, mit diesen Worten macht der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung auf Twitter auf das neueste Musikvideo des Songs „Wer ist schon normal“ von Graf Fidi aufmerksam. Der Rapsong inklusive Musikvideo wurde nun auf YouTube veröffentlicht.

Generationenbrücke statt Generationenkonflikt

Geldscheine
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Foto: Irina Tischer

BERLIN (kobinet) „Rentenleistungen, die durch harte Arbeit und langjährige Zahlung von Beiträgen und Steuern erworben wurden, müssen ein gutes Leben im Alter ermöglichen.“ – betont der Sozialverband Deutschland in Berlin – Brandenburg und verweist darauf, dass dies nicht mehr in jedem Fall so ist. Besonders hoch ist jedoch in diesem Teil Deutschlands die Abhängigkeit für Ältere allein von der gesetzlichen Altersrente. Auch die Rentenhöhe ist in Berlin und Brandenburg niedriger als im Bundesdurchschnitt.